Ampellied

Stephan Graumann ist Familienvater, Psychologe, Liedermacher, Pfeiferaucher und bekennender Tolkien- sowie Single Malts-Liebhaber und außerdem ist er seit vielen Jahren ein treuer Gast auf dem Liedermacher-Forum. Und nun ratet mal, wer dieses Forum moderiert?

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Helmut
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#1

Beitrag von Helmut » Sa 29. Jun 2013, 16:52

Liebe Leute
Nachdem ich mir Stephans Ampellied oft genug angehört habe, beschäftigt mich nach wie vor eine Frage:
Kann das Lied so stattgefunden haben?
Mit anderen Worten, wo muss die Weinende und der Mann gestanden haben, damit Stephan bei normaler Ampelschaltung einerseits aus dem Auto die Tränen sieht und andererseits im Rückspiegel, wie sie aufeinander zulaufen?
Ein Superlied, leider so wie gesungen fast unmöglich.
Vielleicht mag uns ja Stephan aufklären.
Liebe Grüße
Helmut
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Pegasus
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#2

Beitrag von Pegasus » Sa 29. Jun 2013, 17:06

Hallo Helmut
Ja so ist er unser Helmut!
Das mag ja so sein wie du sagst, aber auf diese weise könnte ich jedes zweite Lied zerlegen und eine
Machbarkeitsstudie durchführen!
Es geht ja letztlich um die Kernaussage und die finde ich treffend.
Liebe Grüße:ösi:
Heinz
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#3

Beitrag von greymagicvoice » So 30. Jun 2013, 19:21

Ach, der Helmut, immer am Zweifeln, immer ganz der kritische Geist ;-) Du traust dem halleschen morgendlichen Berufsverkehr einfach zu wenig zu! Ich versichere Dir, es ist genau so gewesen:
- bei Rot lange, lange und länger gestanden und geschaut und gedacht (komischerweise ging die junge Dame während ihrer ersten Grünphase nicht los, sonder zog es vor, still vor sich hinzuweinen)
- dann hatte ich Grün, fuhr ca. 20 Meter über die Fußgängerampel, dann musste ich links abbiegen, dort staute es sich (da staut es sich immer am Morgen), ich konnte nicht weiter fahren, jedoch den alles erklärenden und mich deppert dastehen lassenden Blick in den Rückspiegel werfen.
Ich stimme zwar grundsätzlich Heinz zu, aber im ganz konkreten Fall hat der Erzzweifler eben auch nicht Recht. Komm nach Halle und schau's Dir an, lieber Helmut ;-)
Wenn Du so willst, ist dieses Lied der pure Naturalismus :flücht:
liebe Grüße
bis bald
hier oder woanders
Stephan
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#4

Beitrag von Westwind » So 30. Jun 2013, 20:37

es ist genau so gewesen:
- bei Rot lange, lange und länger gestanden und geschaut und gedacht (komischerweise ging die junge Dame während ihrer ersten Grünphase nicht los, sonder zog es vor, still vor sich hinzuweinen)
- dann hatte ich Grün, fuhr ca. 20 Meter über die Fußgängerampel, dann musste ich links abbiegen, dort staute es sich (da staut es sich immer am Morgen), ich konnte nicht weiter fahren, jedoch den alles erklärenden und mich deppert dastehen lassenden Blick in den Rückspiegel werfen.

Lieber Stephan,
eigentlich warten wir ja alle auf eine "Making-Of"-DVD mit nachgestellten Videos der Szenen, die Du in Deinen Liedern besingst :flücht:
Warum läßt Du uns allen, und vor allem Helmut, nicht die Illusionen und den Interpretationsspielraum ? Das ist doch genau das, wonach er scheinbar schreit :-D . Er hätte sich jahrelang mit diesem Lied beschäftigen müssen. Das hätte es Dir doch wert sein können, das nicht zu verraten, oder ? ;-)
Wenn man hinter die Kulissen schaut, geht mancher Zauber verloren (Wäre das ggf. nicht ein Thema für ein neues Lied von Dir ? ;-) )

Aber im Ernst: ich habe mir mal eine Illusion zerstört, nachdem ich wahnsinnigerweise Hintergrundinformationen über die Entstehung eines Liedes von Chris Rea im Internet gesucht und dann die entsprechenden Forschungsergebnisse gelesen habe. Ist nicht so, daß ich das Lied nicht mehr mag, aber ich kann mich seitdem nicht mehr ganz so gut damit identifizieren.
Es gibt ja genug Sänger (Dichter sowieso), die bewußt entsprechende Bilder nutzen und Dinge nicht ganz klar ausdrücken, um diesen Interpretationsspielraum zu bewahren. Beim Lesen von Büchern will man ja auch seine Phantasie anregen.

Insofern schließe ich mich Heinz' Meinung an:
Es geht ja letztlich um die Kernaussage und die finde ich treffend.

Alles andere darf sich meines Erachtens jeder selbst zusammenreimen, erträumen, oder als skurriles, unrealistisches Horrorszenario vorstellen, je nach persönlichen Vorlieben und/oder Abgründen ;-)

Liebe Grüße von
Georg

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#5

Beitrag von Helmut » So 30. Jun 2013, 21:46

Lieber Stephan
Dass mir das Lied ausnehmend gut gefällt hab ich schon geschrieben. Drum hab ich es auch öfter gehört. Und bei jedem Hören lief ein Film ab, in dem ich sah, was du singst. Dann ging der Film nicht schlüssig weiter. Ans Abbiegen hab ich gedacht, da du aber vom Weiterfahren singst, hab ich an einen Stau nicht gedacht. (@ lieber Heinz: muss ich mich fürs logische Denken entschuldigen?)
Außerdem hab ich mir überlegt, wie weit du das Lied erlebt oder erfunden hast, besonders, weil ich den Eindruck habe, dass fast alle Lieder von dir auf Tatsachen beruhen.
Jetzt weiß ich es. Danke. Jetzt kann ich den Film zu Ende sehen. Und ich bin mir sicher, dass dadurch das Lied für mich seinen Reiz nicht verloren hat.
Ich hab damit gerechnet, dass mehr Leute ähnlich wie Heinz regieren, fand es aber doch möglich, nachzufragen, wenn mir der Handlungsablauf nicht schlüssig erscheint. Glaub mir, bei einem Lied, das mich weniger berührt, hätte ich nicht nachgefragt.
Liebe Grüße
Helmut
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#6

Beitrag von greymagicvoice » Mo 1. Jul 2013, 19:44

"wie man es wendet
wie man's auch dreht -
alles, alles
hat vielleicht mehr
als zwei seiten" :-)
liebe Grüße
Stephan
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