Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

Der Musikmarkt in Deutschland ist im Wandel und das hat Auswirkungen auf alle Künstler/innen in allen Bereichen.
Diskutiere mit uns über die richtigen Wege und falsche Entwicklungen. Was sollte sich ändern, was darf sich nicht ändern? Welche Rolle spielen wir Konsumenten? Was kann die Politik tun?

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fille
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#21

Beitrag von fille » So 6. Jan 2008, 23:18

Hallo Helmut!
Reden wir aneinader vorbei? Nach meinem Sprachverständnis heißen englischsprachige Liedermacher Singer-Song-Writer, französische Chansonnier, und deutschsprachiige Liedermacher gibt es erst, seitdem es den Begriff dafür gibt.


Wenn du den Begriff meinst, hast du sicherlich Recht. Aber wenn du die Sache meinst, sieht es doch anders aus. Ich meine, eine Sache wird keine andere, nur weil es einen neuen Begriff dafür gibt.
Ein Haus bleibt ein Hause, ob es house, maison oder Hause in der jeweiligen Sprache genannt wird ist egal.
Mir gefällt der Begriff "Liedermacher" überhaupt nicht. Aber es gibt keinen anderen in Deutschland.
Liebe Grüße
Marianne
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Helmut
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#22

Beitrag von Helmut » So 6. Jan 2008, 23:42

Liebe Marianne
Wenn du den Begriff meinst, hast du sicherlich Recht. Aber wenn du die Sache meinst, sieht es doch anders aus. Ich meine, eine Sache wird keine andere, nur weil es einen neuen Begriff dafür gibt.
Jetzt wirst du philosophisch und damit übersteigst du meine geistige Kapazität. Ich gehe mit der Frage ins Bett, ob jemand einen Beruf ausüben kann, den es gar nicht gibt. Was sagt der, wenn er nach seinem Beruf gefragt wird? Ich bin arbeitslos? Kriegt der vielleicht sogar Hartz 4?
Und wenn ich nicht einschlafen kann, bist du schuld!! ;-)
Gute Nacht
Helmut
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#23

Beitrag von fille » Mo 7. Jan 2008, 06:35

Guten Morgen Helmut!
Ich hoffe, dass du trotzdem gut geschlafen hast. :-)
So früh am Morgen kann ich noch nicht philosophieren...
Ich wollte eigentlich nur sagen, dass der Begriff Liedermacher nur ein deutscher (relativ neuer) Begriff ist und die Anfänge natürlich viel weiter zurück liegen. Gerade Degenhard und Mey sind die Kinder der genannten Herren, die sie sicher sehr inspiriert haben.
Ich wünsche dir einen schönen Tag und muss selber an mein Tagwerk.
Liebe Grüße
Mariann
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#24

Beitrag von Marc » Mo 7. Jan 2008, 08:42

Hallo zusammen,
Helmut schrieb:
In der Zeit, in der der Begriff Liedermacher entstand, stand Mey allein (oder höchstens zu zweit) auf der Bühne. Die Platten wurden selbstverständlich aufwendiger (Schreibweise aus der Zeit über ide ich gerade scheibe) arrangiert. Wenn in den 70er Jahren ein Liedermacher angekündigt wurde, konnte man davon ausgehen, dass einer allein mit Klampfe (oder ausnahmsweise mt Klavier) auf der Bühne stand.

Ich bezog Deine These ausschließlich auf die Studioalben jener Zeit, so stimme ich Dir (einschränkend) zu. Für die ganzen Waldeck-Sprösslinge gilt die Aussage wohl, andere Sänger hingegen, die ebenfalls in den 70er Jahren auftraten, traten oft/meist mit Band auf (Wecker, Brel, selbst der vermeindliche französische "Prototyp" Brassens) .
Helmut schrieb:
Nach meinem Sprachverständnis heißen englischsprachige Liedermacher Singer-Song-Writer, französische Chansonnier, und deutschsprachiige Liedermacher gibt es erst, seitdem es den Begriff dafür gibt.

Der französische "Chansonnier" ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit dem "Auteur-Compositeur-Interprete".
Liebe Grüße,
Marc
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So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.

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#25

Beitrag von fille » Mo 7. Jan 2008, 17:25

Hallo Marc!
Der französische "Chansonnier" ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit dem "Auteur-Compositeur-Interprete".


Nicht unbedingt! Aber man könnte Chansonnier neben Coupletsänger oder Kabarettsänger auch mit Liedermacher übersetzen.
Das Wort ist ein bisschen ein "falscher Freund" wie "Chansonnette".
Edith Piaf würde bei uns als "Chansonette" bezeichnet, aber sie war eine "Chanteuse", denn sie schrieb fast keine Lieder. Dafür sang sie aber viele "Chansonettes" (Liedchen) :-)
Auteur-Compositeur-Interprete

Dieser Ausdruck gefällt mir sehr gut. Unter diese Kategorie kann man z. B. Brassens, Brel und Bénabar einordnen. Und Renaud ist eben auch sehr oft einer, aber manchmal auch "nur" Auteur-Interprete und die Piaf war eben nur Interprete. :-)
Liebe Grüße
Marianne
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#26

Beitrag von Helmut » Mo 7. Jan 2008, 17:27

Hallo Marianne
Ich hoffe, dass du trotzdem gut geschlafen hast.
Ich hab mich im Bett herumgewälzt wie ein Hähnchen im Grill und als mich meine Frau fragte, was los sein, sagte ich ihr, ich müsse an Marianne denken.
Gut, wenn ich mit meiner Begrifflichkeit schon daneben liege, dann darf ich wenigstens laut darüber machdenken, woran das liegt. Ich glaube, dass ich einer der wenigen bin, die es erlebt haben, wie es plötzlich Leute gab, die ihre eigenen Liedern mit anspruchsvollen Texten zur Gitarre sangen und wie dafür der Begriff Liedermacher geprägt wurde. Für mich war das neu, zumindest in deutsch. Das war für mich der Beginn. Ohne dieses hautnahe Erleben würde ich es rückblickend auch anders beurteilen.
@ Marc
Wecker war mit seinen Arrangements ein Vorreiter und kam erst lange nach Waldeck. Wecker hat sich erst viel später als Mey etabliert. Ich denke auch, dass es für viele eine Überwindung gekostet hat, ihn als Liedermacher zu bezeichnen, weil er so gar nicht zum Bild eines Liedermachers der damaligen Zeit gepaßt hat.
Viele Grüße
Helmut
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#27

Beitrag von KerstinKatharina » Mo 7. Jan 2008, 18:40


Mario schrieb:
Also, mein Tip, denk nicht zuviel darüber nach, sondern handel einfach danach: Jeder der seine Lieder selbst macht, macht Lieder - ist also Liedermacher. Danach kannst du je nach deinem Gusto die Unterscheidung machen in traditionelle Liedermacher (so wie Mey, Wader, Wecker, Dompke (hihi, das bin ich), in neue Liedermacher (Petri, de Bourgh, Westernhagen, und jetzt fällt mir der Name von dem, der nach 1000mal zoom gemacht hat nicht ein) oder in unerkannte Liedermacher (Rolling Stones bzw. die einzelnen Personen von Ihnen , Beatles etc).
Oder du machst es dir noch einfacher und hörst einfach was dir gefällt. Wenn du dann hier über einen schreibst und alle sind empört, weil es kein Liedermacher ist (wird nicht passieren), dann kann die Diskussion ja noch mal geführt werden:-D


:-D
@ Mario,
Du hattest ja so recht - zwecks Diskussion!!!
Allerdings sind wir uns ja jetzt alle :frage: ?? einig?? :frage:
Peter Cornelius ist ein Liedermacher.
Weil:
:gitarre: + :lied: + :ösi: + :goethe: =
:strichmännel: (Liedermacher)
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#28

Beitrag von Petra » Mo 7. Jan 2008, 19:36

.... und um auch noch Mario davor zu bewahren, sich schlaflos im Bett zu wälzen ....

und jetzt fällt mir der Name von dem, der nach 1000mal zoom gemacht hat nicht ein ...

.... das war Klaus Lage.
Gruß, Petra
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#29

Beitrag von Mario » Mo 7. Jan 2008, 20:01

Mille gracie Petra, mille gracie Kerstin - und jetzt kann ich vor lauter Stolz, dass ich recht hatte nicht schlafen.
Ach die Frauen verwirren mich imer, egal was sie tun.
Aaaaaaaaber, für einen Liedermacher ist das ganz wichtig, denn so hat er wieder Stoff für neue Lieder, z.B.
Nennt mich nie mehr Liedermacher, denn ich singe nur meine Gefühle, die eine Wahrheit für mich darstellen.
Nennt mich nie mehr Künstler, denn ich sage nur was ist und rede es nicht schön.
Nennt mich einfach Mensch und singt mit mir.
Eine Melodie wird mir sicher auch bald einfallen.
Mario
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#30

Beitrag von Holgi » Di 8. Jan 2008, 22:41

Ich liebe solche Diskussionen. Irgendwie bedient es ja das Klischee, dass in Deutschland alles seinen festen Platz und Namen haben muss.
Wenn ich mich aber selbst frage, was ich unter einem Liedermacher verstehe, komme ich doch auch arg in´s schleudern. Viele der hier genannten Künstler kenne ich nicht einmal, daher spare ich mir fachliches Geschwafel. Mein Empfinden bei dieser Frage sagt mir aber: Es muss ein deutschsprachiger Künstler sein, der vielseitig ist (also eigene Lieder singt, aber auch fremde interpretieren kann) und sein Handwerk an einem Instrument beherrscht. Alles weitere wäre für mich innerhalb einer weiten Grauzone.
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Bastian
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#31

Beitrag von Bastian » Di 8. Jan 2008, 23:50

Ein Liedermacher ist ein Mensch, Mann oder Frau, der Lieder macht. Text, Musik, Vortrag, alles aus einem Guss, der sich selbst begleitet und allein auftritt ohne Show. Geschichtenerzähler. Der Begriff soll von Wolf Biermann geprägt worden sein. Klassische Liedermacher der ersten Generation (60-er Jahre) neben Biermann sind Degenhardt, Mey, Wader und Joana.
Bastian
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#32

Beitrag von KerstinKatharina » Mi 9. Jan 2008, 07:03


Bastian schrieb:
Ein Liedermacher ist ein Mensch, Mann oder Frau, der Lieder macht.
Bastian

Mir - ganz persönlich - flällt keine einzige deutschsprachige "Liedermacherin" ein... Soll heissen, keine die ich aus dem Bauch heraus evtl. als solche bezeichnen würde. Außer: Nicki!
Wikipedia:
Nicki, bürgerlich: Doris Andrea Hrda, (* 2. November 1966 in Plattling, Landkreis Deggendorf) ist eine deutsche Schlagersängerin und Komponistin. Sie lebt mit ihrem Lebenspartner und ihren beiden Töchtern in Plattling.
Aber sie macht ihre Texte nicht selber.... :guitargirl:
Und was ist mit STS??? Die würd ich sofort als Liedermacher bezeichnen. Aber das geht ja auch nicht - ist ja eine Band?????
Laut eigener Homepage: STS ist eine einzigartige Pop/Rock-Band aus der Steiermark.
Wo ich wieder bei Mario angelangt bin: der Künstler ansich, der Musiker, Dichter oder wie auch immer - darf der noch mitentscheiden was er nun eigentlich sein will????? :gruebel:

Liebe Grüße
Kerstin
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#33

Beitrag von Petra » Mi 9. Jan 2008, 08:16

Hallo Kerstin,

Mir - ganz persönlich - flällt keine einzige deutschsprachige "Liedermacherin" ein...

Vorschlag: JOANA :guitargirl:
Gruß, Petra
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#34

Beitrag von Skywise » Mi 9. Jan 2008, 08:47


KerstinKat schrieb:
der Künstler ansich, der Musiker, Dichter oder wie auch immer - darf der noch mitentscheiden was er nun eigentlich sein will????? :gruebel:
Das darf er schon; die Frage ist nur, ob es das Publikum interessiert - als sich Michael Jackson selbst zum "King of Pop" gekrönt hat, hat's zum Beispiel funktioniert. :-D
Ähm ... sagen wir's mal so: Mitte bis Ende der 70er gab es eine ganze Menge Leute, die sich selbst als "Liedermacher" bezeichnet haben bzw. von ihrer Plattenfirma als solche in den Ring geschickt wurden. Darunter befanden sich welche, die man heute wohl als "Blödelbarden" bezeichnen würde, als auch solche, denen man vom Musikalischen oder Textlichen eigentlich eher den "Schlager"-Stempel aufdrücken müßte. Ungefähr zeitgleich begannen auch die Bemühungen von Udo Lindenberg, Früchte zu tragen, so daß "Deutschrock" sich langsam etablieren konnte ... ach ja, ein paar Künstler der Marke "Suppenkasper" gab's auch noch -> :müll:
Aber wie gesagt - alles unter der Bezeichnung "Liedermacher"
Gruß
Skywise
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#35

Beitrag von Christoph » Mi 9. Jan 2008, 08:48

und die Kleingeldprinzessin? Oder ist das "Liedermacherpop" wie "Wir sind Helden". Und die Damen aus dem SAGO-Umfeld? Bettina Hirschberg vielleicht?
Und die sog. "großen" Liedermacherinnen? Gibt' tatsächlich nicht so viele, oder? Ist dann Liedermachen eine typische Männerdomäne, so wie Informatik oder das Maurerhandwerk?
Bin gespannt;-)
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#36

Beitrag von KerstinKatharina » Mi 9. Jan 2008, 09:43


Petra schrieb:
Vorschlag: JOANA :guitargirl:
Gruß, Petra

Liebe Petra,
:rotwerd: die kannte ich bis heute morgen nicht. Hab sie
jetzt erst hier gefunden. Kenn ich denn ein Lied von ihr?
ohne zu wissen, dass es von ihr ist? Gibt´s da eines das jeder kennt? So wie: "Du entschuldige i kenn di" von Cornelius???
Herzliche Grüße
Kerstin
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#37

Beitrag von Skywise » Mi 9. Jan 2008, 10:16


Christoph schrieb:
Und die sog. "großen" Liedermacherinnen? Gibt' tatsächlich nicht so viele, oder?
"große" - hm.
Joana dürfte gemeinsam mit Barbara Thalheim und Bettina Wegner das "Große-Liedermacherinnen-Dreigestirn" bilden. Die anderen, die mir einfallen, haben entweder das Problem, daß sie nicht groß genug sind, um als "groß" bezeichnet zu werden, oder daß der Begriff "Liedermacher" zu unterschiedlich definiert wird. Ich habe kein Problem damit, Ulla Meinecke, Ina Deter, Nanette Scriba, Anne Bärenz, Annette Berr, Dota Kehr, Cora Frost, Jasmine Bonnin, die Flying Lesbians, Schneewittchen, Regy Clasen, Evelyn Fischer, Maria Bill, Johanna Zeul, Marén Berg, Meret Becker, Monika Kampmann, Suzanne Doucet, Monika Hengsbach, Anja Hauptmann, Tina Teubner, Stefanie Werger oder meinetwegen auch Jule Neigel als Liedermacherinnen anzuerkennen - bei anderen Usern sieht das natürlich auch etwas anders aus :-D
Gruß
Skywise
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#38

Beitrag von Kurland » Mi 9. Jan 2008, 11:58

Hier die wohl bekanntesten Lieder von JOANA:
"Und mit dir wollt`ich mal nach Gretna Green"
"Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr"
"Keiner war so wie Rainer"
"Im Jahre 2010"
"Reimen muss es sich auch"
"...und das Haar hängt mir im Wind"
"Als Frau in dem Metier"
und viele mehr.
Ein Muss für jeden Liedermacher-Freund!
Gruß
Kurland
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#39

Beitrag von Skywise » Mi 9. Jan 2008, 14:13

... wobei "Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr" und "Keiner war so wie Rainer" von Ulrich Roski geschrieben wurden und "...und das Haar hängt mir im Wind" im Original von Georges Moustaki stammt; Joana hat es übersetzt.
Gruß
Skywise
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Wo fängt der "Liedermacher" an und wo hört er auf?

#40

Beitrag von Libertin » Mi 9. Jan 2008, 16:17

Ich finde mit der Bezeichnung Liedermacher verhält es sich so wie mit der Piermont-Kirsche oder der Carmaniola-Minze. Ein Stempel, den man mal erfunden hat, den im Grunde keiner braucht, unter dem es sich aber besser verkaufen lässt. Und der Michel hat solche Stempel immer gerne angenommen ...
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