GEMA - Lizenz für eigne Musik, Irrsinn, Unsinn und Geldeintreiberei

Der Musikmarkt in Deutschland ist im Wandel und das hat Auswirkungen auf alle Künstler/innen in allen Bereichen.
Diskutiere mit uns über die richtigen Wege und falsche Entwicklungen. Was sollte sich ändern, was darf sich nicht ändern? Welche Rolle spielen wir Konsumenten? Was kann die Politik tun?

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j_mlelodic
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GEMA - Lizenz für eigne Musik, Irrsinn, Unsinn und Geldeintreiberei

#1

Beitrag von j_mlelodic » Mi 17. Jan 2007, 19:18

Hallo,
Ich habe vor einigen Tagen einen Brief von der GEMA erhalten, der mich auffordert fuer die Musik auf meiner eigenen Homepage www.johnny-mlelodic.de einen Lizenzvertrag abzuschliessen. Der Irrsinn dabei ist, das ich selber diese Musik geschrieben und aufgenommen habe. Ich wollte mal wissen ob andere Liedermacher auch so einen Unsinn bekommen haben. Ich werde der netten Sachbearbeiterin noch heute oder morgen ein demensprechende "nettes" Fax zukommen lassen.
Fuer mich klingt das arg nach Geldeintreiberei, die haben sich warscheinlich nicht mal die Mühe gemacht, nachzuschauen was fuer Musik ich dort zum Download anbiete.
Den Brief habe ich eingescannt als JPEG angehaengt.
viele Gruesse
Johnny Mlelodic
http://www.johnny-mlelodic.de
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Mario
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#2

Beitrag von Mario » Mi 17. Jan 2007, 20:19

Hallo Jonny,
ob Irrsinn oder nicht ist eine andere Frage, aber die rechtliche Situation ist so : Wenn du Gema Mitglied bist, musst du tatsächlich an den von dir beauftragten Verwerter Lizenzgebühren bezahlen, auch wenn du nur deine eigene Musik vermarktest. In Gegenleistung erhälst du bei der Jahresabrechnung einen Teil davon zurück (abzüglich des Sozialkassenbeitrages und der Verwaltungsgebühr).
Zum Irrsin: finde ich im Prinzip auch. Weil die Gema das auch erkannt hat, darfst du deine eigene Musik zu Eigenwerbunsgzwecken als streaming auf deiner Webseit kostenlos anbieten, allerdings brauchst du auch dazu eine Lizenz der Gema (aber halt kostenlos).
Wenn ich dich allerdings falsch verstanden habe und du gar kein Gema MItglied bist, dann wird dein Brief/ Fax Erfolg haben. Aber die Beweislast liegt halt bei dir.
Gruß
Mario
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j_mlelodic
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#3

Beitrag von j_mlelodic » Mi 17. Jan 2007, 20:24

Danke für den Hinweis.
Ich weiss zumindest nichts davon, dass ich GEMA Mitglied bin !??! :frage:
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Barde
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#4

Beitrag von Barde » Do 18. Jan 2007, 02:15

Hallo Johnny,
das kann ich sehr gut verstehen, dass Du darüber mehr als sauer bist. Die GEMA, die eigentlich von der Grundidee her eine Interessenvertretung hauptsächlich von Musikern sein soll, ist ein Monopolbetrieb, der sich so ungefähr alles leisten kann.
Aber um erst mal auf dein Problem zurückzukommen:
Falls die Musikdateien auf deiner Website wirklich nur von Dir gestaltet worden sind und auch kein GEMA-Mitglied daran beteiligt war (sei es durch das Beifügen eines Arrangements oder durch Verwendung von urheberrechtlich geschützten Material in Form von Text oder Musik) bist Du auf der sicheren Seite. Leider bist Du gezwungen dies auch zu beweisen. Die sogenannte "GEMA-Vermutung" zwingt bei jeder öffentlichen Aufführung den Veranstalter dazu, beweisen zu müssen, dass nur Titel gespielt werden, die nicht durch die GEMA geschützt sind.
Dies wird in Deinen Fall vermutlich auch so sein. Aber wenn Du denen die Titel vorlegst, werden die in ihrer Datenbank nichts finden und müssens irgendwann auch begreifen.

Ich bin auch bisher kein GEMA-Mitglied geworden, weil mir einige Geschäftspraktiken dieser Institution absolut zuwider sind:
Zum Beispiel führt eine Aufführung Deiner Werke bei einem Konzert dazu, dass Du oder der Veranstalter GEMA-Gebühren bezahlen musst, weil Du Deine Verwertungsrechte an den Verein abtrittst, wenn Du Mitglied bist. Dies bedeutet, der Veranstalter zahlt für Dich die GEMA-Gebühr (oder rechnet es Dir von der Gage herunter) und wenn Du Glück hast, bekommst Du irgendwann (in der Regel sehr spät und erst wenn sich eine gewisse Mindestsumme auf Deinem GEMA-Konto angesammelt hat) eine Ausschüttung aber abzüglich einer Verwaltungsgebühr. Das Argument, dass Du ja nur Deine eigene Musik spielst, interessiert die Typen überhaupt nicht - weil Du ja keine Verwertungsrechte mehr hast.
Genauso die Sache mit den herunterladbaren Musikdateien. Du bezahlst der GEMA eine stattliche Gebühr dafür, dass Du Deine - eigene - Musik bewirbst (Schwachsinn hoch zehn :schimpfen: ) - Stichwort: Verwertungsrecht.
Es gibt aber ein Musikerleben ohne GEMA. Was das Urheberrecht angeht, ist z.B in der OpenSource-Gemeinde, die ursprünglich nur für freie Software eintrat, auch ein Ableger für Musiker entstanden.
Unter
http://de.creativecommons.org/
findest du Mitstreiter, die Ihre Musik frei zugänglich machen wollen und keine Gängelung akzeptieren.

Creative Commons ist eine weltweit agierende Non-Profit-Organisation, die Autoren, Musikern und anderen Urhebern kreativer Werke hilft, ihre Schöpfungen auf innovative Art digital zu verbreiten. Wir schaffen einen Fundus allgemeinzugänglicher Inhalte im Internet.

Du kannst z.B. Deine Musik unter "freie Lizenzen" stellen. Diese gibt es in verschiedenen Abstufungen - salopp gesagt von : Macht doch mit meinen Liedern was ihr wollt - bis zu: Runterladen und brennen dürft ihr es, aber verkaufen nicht.
Aber selbst als GEMA-Mitglied gibt es Möglichkeiten sich zu wehren. Zum Beispiel wissen sehr wenige darüber Bescheid, dass man z.B. eine Teilkündigung aussprechen kann und den Bereich "Neue Medien - Internet" selbst vermarktet. Und damit ist die Gebührenpflicht für die eigene Homepage auch wieder hinfällig.
So jetzt habe ich Dich ziemlich zugetextet. Dies liegt aber daran, dass ich selbst auf der Suche nach Alternativen bin und diese Institution mich schon mehr als 100 kg Nervensubstanz gekostet hat.
Habe mich erst gestern mit einem Kollegen sehr ausführlich über das Thema unterhalten, der auf seiner Website groß und deutlich mit "Garantiert GEMA-Frei!!!" wirbt.

http://www.dieneuenbarden.de/

Wünsch Dir viel Kraft und viel Nerven :-D:-D
Gruß vom Barden
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j_mlelodic
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#5

Beitrag von j_mlelodic » Do 18. Jan 2007, 17:40

Vielen Dank fuer die ausfuehrliche Antwort,
ich habe schon ein netten Fax an die GEMA zurueckgeschickt.
Ich werde mir mal die Alternativen zur GEMA anschauen
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Carsten K
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#6

Beitrag von Carsten K » Do 18. Jan 2007, 22:50

Hallo j_mlelodic ,
diesen Brief, den Du bekommen hast, empfinde ich als Unverschämtheit und bestätigt mich darin, bislang einen großen Bogen um diese verdammte GEMA gemacht zu haben.
Sämtliche Urheberrechte für die Musik und die Texte, die Du selbst gemacht hast, liegen auch bei Dir selbst, und zwar kostenlos, das ist gültige Rechtslage. Klar wäre es schwierig nachzuweisen, dass etwas wirklich von einem selbst ist. Akkordfolgen oder Wörter, aus denen man einen Song komponiert, all das hat es natürlich schon vorher gegeben, aber all das auch lange, bevor es die GEMA gab...
Wer hat eigentlich A-Moll erfunden? Das Wort "Liedermacher" hat meines Wissens Wolf Biermann erfunden, aber muss ihm Reinhard Mey deswegen Geld zahlen, bloß weil er sich auch "Liedermacher" nennt?
Viele KollegInnen sind allerdings in der GEMA, weil sie, wenn sie Konzerte machen, dann Geld für jeden ihrer eigenen gespielten Songs bekommen, und die GEMA-Gebühren zahlen in der Regel die Veranstalter, die dann aber in der Regel auch gerne darauf drängen, dass man nicht GEMA-geschützte Songs in die betreffende Liste einträgt, was die meisten KollegInnen dann auch machen...
Wirklich profitieren kann man als Musiker von der GEMA nur dann, wenn man richtig berühmt ist, z. B. tagtäglich im Radio rauf und runter gespielt wird, dann gibt's jedesmal ordentlich Gebühren, und das läppert sich natürlich auf Dauer, ohne dass man noch was dafür tun müsste...
Aber für unsereins halte ich die GEMA für überflüssig, und wenn sie solche Briefe wie den an Dich schreibt, auch für bekämpfenswert...
lg cARSCHti
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#7

Beitrag von fille » Fr 19. Jan 2007, 13:51

Hallo Carschti!
Sämtliche Urheberrechte für die Musik und die Texte, die Du selbst gemacht hast, liegen auch bei Dir selbst, und zwar kostenlos, das ist gültige Rechtslage. Klar wäre es schwierig nachzuweisen, dass etwas wirklich von einem selbst ist.

Ich habe gehört das einige Musiker folgendermaßen vorgehen: Sie kopieren die Musik auf CD, stecken selbige in ein Päckchen und schicken dieses per Post an sich selbst. Dann lassen sie das Päckchen ungeöffnet. Mit Hilfe des Poststempels usw. kann man einiges nachweisen.
...ie dann aber in der Regel auch gerne darauf drängen, dass man nicht GEMA-geschützte Songs in die betreffende Liste einträgt, was die meisten KollegInnen dann auch machen...

Das ist auch immer ein leidiges Thema bei unseren JUZ-Konzerten. Da lässt man die jungen Bands schon nur eigene Stücke spielen, um die Gebühr zu bezahlen und dann will die GEMA jedesmal ellenlange Liste von Stücken - obwohl die Bands nicht bei der GEMA angemeldet sind. Hauptsache Arbeit!
Liebe Grüße
von Marianne
... die sich schon oft über diesen Verein geärgert hat. :schimpfen:
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#8

Beitrag von Skywise » Fr 19. Jan 2007, 14:30


fille schrieb:
Ich habe gehört das einige Musiker folgendermaßen vorgehen: Sie kopieren die Musik auf CD, stecken selbige in ein Päckchen und schicken dieses per Post an sich selbst. Dann lassen sie das Päckchen ungeöffnet. Mit Hilfe des Poststempels usw. kann man einiges nachweisen.
Rrrrichtig. Aber leider geht das ein Stück an der eigentlichen Problematik vorbei, denn tatsächlich kann man damit immer noch nicht beweisen, daß das Stück vom Absender/Empfänger stammt. Wenn ich mir eine Melodie von Reinhard Mey klaue, einen Text von Klaus Hoffmann drüberlege, das auf CD einspiele und an mich selbst schicke, sind die Zutaten des Lieds immer noch geklaut - und zwar in einer Weise, die die GEMA hundertprozentig beanstanden dürfte ;-)
Also ... es ist eine gute Idee, das ist auf jeden Fall schon mal klar. Wenn ein Anderer sich erdreistet, dieses bewußte Lied bei der GEMA anzumelden, habe ich auf jeden Fall meinen Briefumschlag inkl. Poststempel, der mir und jedem anderen sicher beweist, daß meine Variante bereits vor der GEMA-Anmeldung vorhanden war, was die Autorenschaft des Eintragenden schon mal in einem etwas zweifelhaften Licht erscheinen läßt. Aber ein stichhaltiger Beweis für meine Kreativität ist das leider nicht ...
:weissnicht:
Gruß
Skywise
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#9

Beitrag von Mario » Fr 19. Jan 2007, 14:55

AAAlsoooo, da hätte ich doch einen Vorschlag:
Lied machen, aufnehmen und sofort ab in den Hörsaal (Beweis 1, das Datum)
Bei der hier vorhandenen, geballten Ladung Kenne über alle nur erdenklichen Liedermacher, würde sofort ein Protest kommen, wenn es geklaut wäre (Beweis 2 ist von mir).
Mit anderen Worten: Liedermacher-Forum als Qualitäts- und Echtheitszertifikat.
Mario :gitarre:
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#10

Beitrag von Carsten » Fr 19. Jan 2007, 16:05

Hallo Mario,
Da gibts noch eine andere, hochoffizielle Möglichkeit (die mir 1. für mich selbst und meine eigenen Lieder vorgeschlagen wurde und von der ich 2. weiß daß befreundete Musikerkollegen dies so handhaben):
Die Lieder auf eine CD brennen, Text ausdrucken und falls möglich die Noten auch, das Ganze in einen Umschlag packen und bei einem Notar oder Anwalt hinterlegen.
Da ich selbst diese Möglichkeit nicht in Anspruch genommen habe ist mir jetzt allerdings nichts über die dafür anfallenden Kosten bekannt, daß ließe sich aber bestimmt rauskriegen.
Gruß
Carsten
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#11

Beitrag von Carsten K » Sa 20. Jan 2007, 00:50

Hhmm, *grumpf*...
ich bin eigentlich auch deshalb nicht in der GEMA, um meinem geliebten Anwalt und Notar solche Arbeiten zu ersparen - und mir selbst vor allem natürlich auch...
Ich ja nur spielen, und ich hoffe, Annett Lousian fordert jetzt keine Gebühren von mir für diese Aussage...
;-)
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#12

Beitrag von Mario » Sa 20. Jan 2007, 12:21

@cARSCHTi: Annette sowieso nicht, die macht doch die Lieder gar nicht, es ist der Bandkollege :-D
Mario
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#13

Beitrag von Reino » Mo 7. Apr 2008, 05:03

Dies bedeutet, der Veranstalter zahlt für Dich die GEMA-Gebühr (oder rechnet es Dir von der Gage herunter) und wenn Du Glück hast, bekommst Du irgendwann (in der Regel sehr spät und erst wenn sich eine gewisse Mindestsumme auf Deinem GEMA-Konto angesammelt hat) eine Ausschüttung aber abzüglich einer Verwaltungsgebühr.
Nee, so ist das auch nicht. Die GEMA-Gebühr errechnet sich aus Auftrittsort, Veranstalter und Höhe des Eintrittsgeldes.
Die ausgeschütteten Tantiemen aber nach Anzahl der Titel und dem komplizierten Auftrittsschlüssel. Da kommen aber in der Regel nur Cent-Beträge zusammen.
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