Drei Meylinge auf der CD des Chris de Burgh Fan Projekts!!!

Chris de Burgh (* 15. Oktober 1948 in Venado Tuerto, Argentinien;[1] gebürtig Christopher John Davison) ist ein irischer Sänger und Komponist....Zu seinen größten Erfolgen zählen die Lieder The Lady in Red, Don’t Pay the Ferryman, Where Peaceful Waters Flow, Missing You (1988) und High on Emotion. Insgesamt verkauften sich seine Alben (darunter 20 Studioalben) bislang über 45 Millionen Mal weltweit. Die Tonträger erhielten rund 200 Mal Gold- oder Platinauszeichnungen.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 01.06.2018 | Foto ©by Wikipedia
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Skywise
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#21

Beitrag von Skywise » Mi 29. Dez 2004, 08:06

Hallo, Nordlicht!

Nordlicht schrieb:
So sehe ich das - abgesehen von der Subjektivität eines "gut" oder "schlecht" - auch. Allerdings würde mich interessieren, wie Du Deine Definition von "nervenden" Songs sozusagen als "bemusterte Offerte" darstellst, will sagen: magst Du auch für die beiden offen gelassenen Kategorien mal ein (subjektives) Beispiel bringen ? Könnte interessant sein...
Ich kann's ja mal probieren. Hoch lebe die Subjektivität.
- Da wären die Titel der Interpreten, deren Lieder von Göttern geschrieben sein könnten und sie würden es dennoch schaffen, mit jedem Gramm ihrer Talentlosigkeit dieses Stück zu versauen
Nehmen wir an dieser Stelle einfach mal Cover-Versionen.
Es war dereinst ein Stück namens "Mbube", das 1939 von Solomon Linda und seinen Original Evening Birds ohne viel Schnickschnack aufgenommen wurde. Unter dem Titel "The Lion Sleeps Tonight" dürften zu Beginn der 60er Jahre die Tokens eine noch recht originelle Fassung rausgebracht haben. Die Version von Daniel Küblböck anno 2004 hätt' die Welt echt nicht gebraucht, wenn's nach mir ginge; da war der Nervfaktor doch sehr, sehr hoch.
(Daß es noch einige weitere mehr oder weniger gelungene Fassungen des Stückes gibt, ist mir natürlich bekannt ... am lustigsten finde ich immer noch die von den "Fingernails" - eines der vielen hundert Pseudonyme von Drafi Deutscher -, da die Version so klingt, als ob sie von AC/DC dargeboten würde, bei der Angus Young durch einen Klavierspieler ausgetauscht wurde ... :-D )
Anderes Beispiel:
Badfinger "Without You" - okay, aber nix Besonderes
Nilsson - "Without You" - Wow ... einfach wow *daumen hoch*
Mariah Carey "Without You" - hochgradig nerviges, emotionsloses Rumgeseiere um den richtigen Ton (meine Meinung :-D ).
(auch da: es gibt natürlich noch weitere Fassungen des Stücks, von Wolfgang "Wolle" Petry über Shirley Bassey, Pandora und JBO bis hin zu Richard Clayderman, James Last und Mantovani haben sich ja Dutzende an dem Titel versucht ...)
- Dann gibt es Stücke, die einfach nur schlecht sind.
Bis heute hat es keiner geschafft, mich von der musikalischen Qualität vieler Dancefloortitel zu überzeugen.
Scooter "Hyper Hyper" war für mich für mich wie ein Kellerloch ohne Sonnenstrahl. Generell frage ich mich mittlerweile, wie es jemand schafft, über einen derart langen Zeitraum wirklich erfolgreich zu sein, der doch größtenteils nichts Anderes macht als teilweise uralte Erfolgstitel rhythmisch zu vergewaltigen.
Aqua "Barbie Girl" bringt mich auch heute noch dazu, dem Erbauer meines Radios für den "Aus"-Schalter zu danken.
Keine Ahnung, warum Serafina im Chat von DJ Ötzi sprach ... war's der "Anton aus Tirol"? Ich bin mir nicht mehr sicher, aber Potential hätte das Stück :-D
Ich weiß nicht, ob die genannten Titel in Deiner Liste der nervigsten vorhanden sind; in meiner persönlichen wären sie es auf jeden Fall :-D
Subjektiver Gruß
Skywise
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#22

Beitrag von fille » Mi 29. Dez 2004, 10:17

Hallo Skywise,
ich habe die Sendung auch ein bißchen verfolgt. Aber die "nervigsten Popsongs" gingen mir auf die Nerven. Da kommt mir der französische Ausdruck "tele-poubelle" wieder in den Sinn. Nicht dass die Songs Müll für mich waren, aber die Sendung. Die können es wohl nicht besser, als alles einfach schlecht zu machen und ins Lächerliche zu ziehen :-x. Nach 20 Minuten habe ich abgeschaltet und bin lieber allein im Chat rumgehangen ;-) .
Es war dereinst ein Stück namens "Mbube", das 1939 von Solomon Linda und seinen Original Evening Birds ohne viel Schnickschnack aufgenommen wurde.

Dieses Lied darf natürlich auch im Musical "Africa" nicht fehlen. Laut Aussage der Musiklehrerin handelt es sich um ein altes afrikanisches Lied "Mbube Ah Yimbube". Das Stück wurde ja unzählige Male gecovert. Die Musical-Version ist natürlich meine liebste :-) .
Liebe Grüße
Marianne
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#23

Beitrag von Skywise » Mi 29. Dez 2004, 12:44


fille schrieb:
ich habe die Sendung auch ein bißchen verfolgt.
Ach, eine Sendung war das? Das hab' ich nicht mitgekriegt :-)
Es war dereinst ein Stück namens "Mbube", das 1939 von Solomon Linda und seinen Original Evening Birds ohne viel Schnickschnack aufgenommen wurde.
Dieses Lied darf natürlich auch im Musical "Africa" nicht fehlen. Laut Aussage der Musiklehrerin handelt es sich um ein altes afrikanisches Lied "Mbube Ah Yimbube". Das Stück wurde ja unzählige Male gecovert. Die Musical-Version ist natürlich meine liebste :-) .
Kann ich verstehen, aber bei "Mbube" würde ich aufpassen.
Es ist sicherlich richtig, daß der Gesang auf traditionellen Zulugesängen beruht; in der Form, in der Solomon Linda 1939 die Gesänge einsetzte, war es allerdings neu, so daß er eigentlich der Urheber des Stücks war.
Der eigentliche Text handelte von einer Löwenjagd; weil man das aber unmöglich auf englisch bringen konnte, wurde George Weiss 1961 damit beauftragt, einen englischen Text zu schreiben; das wurde eben "The Lion Sleeps Tonight". Besagtem George Weiss wurden ironischerweise 1989 nach einem langjährigen Verfahren sämtliche Rechte an dem Titel zugesprochen. Erst vor einigen Wochen konnten sich Lindas Erben - nach weiteren Prozessjahren - mit Weiss und dem Disney-Konzern auf eine Tantiemen-Zahlung einigen. Man merkt also - das Urheberrecht an "Mbube" ist noch nicht erloschen; somit ist der "Löwe" keinesfalls rechtliches Freiwild ;-)
Gruß
Skywise
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#24

Beitrag von Nordlicht » Mi 29. Dez 2004, 20:59

Hallo, Sky !
Da hast Du mich aber kalt erwischt, ey. Irgendwie bin ich bislang davon ausgegangen, daß die "Originalversion" vom "Lion" von The Tokens stammt. So kann man irren. Entschuldigend muß ich einwenden, daß ich mit dem Musik- Jahr 1939 nicht wirklich vertraut bin... (Mal abgesehen von den Werken der "Comedian Harmonists", aber die hätten für mein Empfinden auch Wasserstandsmeldungen in Kishuaheli singen können und wären damit immer noch um Lichtjahre besser als ein Kotzbrocken vom Schlage eines Kübelböck... Das waren Künstler, die wirklich alles hätten bringen können, ohne je peinlich zu wirken. Das wäre auch ein interessantes Diskussionsthema, oder ?)
Im Großen und Ganzen stimme ich Dir - auch, was die angeführten Beispiele angeht - schon zu, wenngleich ich "Dancefloor" ohnehin nur für einen Nervtöter halte, gleichgültig wer da "singt"... (Jeder, der einen PC booten kann, ist dank der entsprechenden Software in der Lage, ohne großes Problem in Echtzeit solchen Musikmüll zu produzieren. Der Schreihals Scooter ist da sicher nur die Spitze eines Eisbergs.) Aber gleiches assoziiere ich auch mit "Free Jazz" oder den Ergüssen eines Herrn Stockhausen...
Übrigens: den DJ Ötzi hatte ICH hier irgendwo angeführt. Aber sei beruhigt: Serafina mag ihn auch nicht...
@ fille
Ich habe mir die ganze Sendung angetan, weil im Wesentlichen nichts anderes zu tun war und weil ich spätestens bei Platz 78 (CdeB) wissen wollte, wer nun wirklich den nervigsten Popsong herausgebracht hat.
Die Lästereien fand ich auch nicht immer sehr gelungen, aber es macht mir nach wie vor allergrößte Freude, einem Ingo Appelt zuzuhören. Abgesehen von Ingolf Lück war das sowieso der Einzige, den ich von den 5 Herrschaften kannte...
Rückblickend kann ich sagen, daß die Sendung beste Chancen auf die Plätze 1 bis 5 bei mir hätte, wenn demnächst die "100 nervigsten Fernsehsendungen" gekürt werden. Aber ob ich dann da zuschaue ???
Mit ungenervten Wünschen grüßt
ANDREAS.

(...der zugibt, daß seine persönliche Hitparade der Nervsongs ganz von der Tagesform abhängt...)
Dieser Beitrag enthält 348 Wörter


"But as long as I can see the morning,
in miracles, much more than I can say,
it´s enough to keep me still believing
in drifting hearts, so far away."

(''Book of golden stories''/ RUNRIG)

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