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Chanson (frz. Lied) bezeichnet im deutschen Sprachraum ein im französischen Kulturkreis verwurzeltes, liedhaftes musikalisches Genre, das durch einen Sänger oder eine Sängerin sowie instrumentale Begleitung gekennzeichnet ist. Ab dem 19. Jahrhundert als klar konturierte, „typisch“ französische Variante der internationalen Popkultur präsent, diffundierte das Chanson in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker in Richtung Pop, Rock sowie andere zeitgenössische Stile aus.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 01.06.2018 | Foto ©by Pixabay.com

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#21

Beitrag von Gesch » Fr 3. Apr 2015, 20:12

lieber barde,
die kostenfrage ist nicht generell beantwortbar und hängt davon ab, ob die inhaber der rechte kohle wittern oder nicht.
die anfrage birgt risiken in sich, denn möglich ist eine verweigerung der zustimmung zur bearbeitung, dh zur nachdichtung, denn eine inhaltliche übersetzung für deine private nutzung dürfte nicht verwehrt werden können. was beispielsweise ein sprachlehrer mit liedertexten macht, die er in den unterricht einbringt, um mit der klasse mal zu gucken, wovon handelt so ein lied, sollte den inhaber der urheberrechte kaum jucken. auch ein versuch, mit der klasse eine nachdichtung zu probieren, die singbar sein könnte, halte ich noch für eine kaum untersagbare sprachliche übung - aber da kann ich auch schon falsch liegen ...
anders siehts aus, wenn du es nutzen willst, um selbst nach der bearbeitung mit deiner version geld zu verdienen, indem du sie auf tonträgern verkaufst oder das von dir übertragene lied gegen gage öffentlich singst. da kann es dann sein, dass der rechteinhaber (muss nicht der autor des originals, sondern kann auch der verlag sein, bei dem das original veröffentlicht wurde) von den einkünften was abhaben will oder sich pauschal die genehmigung vorher gegen eine summe x abkaufen lässt. und die höhe der summe x hängt nicht zuletzt von den erfolgssussichten ab, damit was zu verdienen.
herzlich
gerd
Dieser Beitrag enthält 226 Wörter


Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.


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#22

Beitrag von Reino » Sa 4. Apr 2015, 11:57

Eine weitere Frage ist, ob man die Genehmigung erhält, die Übersetzungen der GEMA zu melden. Die Autoren des Originals kriegen dann ja weniger Geld für jede Aufführung dieser Übersetzung (während sie ohne Genehmigung den vollen Betrag kassieren, wenn die Aufführunfg ordnungsgemäß gemeldet wird). Andererseits steigt ja die Bereitschaft, die Aufführungen korrekt zu melden, wenn der Übersetzer beteiligt ist (zumindest wenn er selber der Interpret ist).
Ich hatte das Glück, daß bei den vier Übersetzungen, die ich für Marén Berg angefertigt habe, die Künstlerin sich um die Genehmigungen kümmerte (und Anne Sylvestre – siehe Text "Offener Brief an Elise" – auch großzügig beim Verteilungsschlüsel war).
Jürgen Schöntges und Thomas Felder bekamen z.B. keine Gehemigungen für ihre Übersetzungen von "16 Tons" und "Universal Soldier" (das ist das Original).
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#23

Beitrag von Rex2005 » Mi 3. Jun 2015, 00:00

neben dem "Plattenbau" kräht zwischen wechselnden "Mondphasen" auch ein "Bunter Hahn" - hm, nein, kein Rätsel ;-) - der eingefleischte Forumleser weiß inzwischen, dass dies Sendungen des Fliedertee-Radios sind, wo die allerbeste deutsche und interntionale Musike läuft. Im letzten "Bunten Hahn" versuchten sich Ohneland und Löwenherz an einer Cabrel-Übersetzung, bei der beide meinten, nicht wirklich den Text entschlüsselt zu haben. Cabrel-Texte sind ja immer eine recht schwierige Angelegenheit und nach längerer Pause, hat mich mal wieder die Übersetzungs-Lust gepackt ... Es geht auf jeden Fall um Trennung.

Encore et encore - Weiter, immer weiter
Zuerst teilen sich eure Leiber
Du bist allein in grellem Licht
Mit jedem Atemzug fühlst du
die Ecken des Tuches, das zerreißt
und es geht so weiter immer weiter
so fängt es an, o.k. o.k.
Sofort danach spielt der Wind verrückt
Stunden ziehen sich lang wie Wochen
du findest dich allein auf dem Boden sitzend wieder
um aufzuspringen wenn die Tür knallt
und es geht so weiter, immer weiter
so fängt es an, o.k. o.k.
Etwas fällt gerade
auf deinen Holzboden
es läuft immer der gleiche Film ab
du bist ganz allein
du hast niemanden
niemanden
Die selbe Nacht wie die davor
die selben Orte, doppelt so groß
du gehst wie durch Korridore
geschickt meidest du Spiegel
und es geht so weiter, immer weiter
so fängt es an, o.k. o.k.
Du musst kommen und vom Vergangenen erzählen
Du musst kommen, um nicht mehr daran zu denken
Du musst ihn vergessen
den ganzen Tag
Sag dir, du bist auf der anderen Seite des Pols
Sag dir vor allem, er kommt nicht zurück
dich zum Lachen bringen werden
die Vögel die fortfliegen
die Vögel die fortfliegen
die Vögel die fortfliegen
Du rechnest zusammen
Was dir von ihm bleibt
Sein Geruch auf deiner Jacke
du hattest die Lichter verwechselt
die eines Sterns und einer Straßenlampe
Es gibt Paare, die kaputtgehen
auf deinem Holzboden
es läuft immer der gleiche Film ab
du bist ganz allein im Raum
du hast niemanden
niemanden

Hier geht´s zu einem der Videos
encore et encore


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