Endlich mal bei Dylan

Chanson (frz. Lied) bezeichnet im deutschen Sprachraum ein im französischen Kulturkreis verwurzeltes, liedhaftes musikalisches Genre, das durch einen Sänger oder eine Sängerin sowie instrumentale Begleitung gekennzeichnet ist. Ab dem 19. Jahrhundert als klar konturierte, „typisch“ französische Variante der internationalen Popkultur präsent, diffundierte das Chanson in den vergangenen Jahrzehnten immer stärker in Richtung Pop, Rock sowie andere zeitgenössische Stile aus.
Quelle: Wikipedia mit Stand vom 01.06.2018 | Foto ©by Pixabay.com

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Michael
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Endlich mal bei Dylan

#1

Beitrag von Michael » Mo 22. Jun 2015, 16:00

Hi Folks,
man soll ja als an der Liedermacherei interessierter Mensch und wohl nicht nur als solcher einmal im Leben auf einem Bob Dylan-Konzert gewesen sein. Ich hab das am vergangenen Wochenende erledigen dürfen. Mit eher vorsichtiger Vorfreude, haben mir doch auch schon Leute aus dem Forum berichtet, eher enttäuscht von einem Dylan-Konzert gewesen zu sein. Mir ging das ganz und gar nicht so. Klar, der Herr fängt statt um 21 Uhr um 21:30 Uhr an, er sagt keinen Ton, stellt nicht mal die Musiker vor, er weigert sich, die Gitarre auch nur in die Hand zu nehmen und er macht keine Greatest-Hits-Show. Aber er macht eben auch keine "ich bin eine alternde Legende"-Show, sondern richtig gute Musik.
Komischerweise war die Nordmole am Mainzer Zollhafen bei weiten nicht ausverkauft, was vielleicht auch an den stolzen Preisen gelegen haben mag und so mancher regte sich auch über den verspäteten Anfang auf ("Das däd sisch dä Petter Maffay ned erlaube"). Außerdem war es kälter, als es am 20. Juni sein sollte und von den hinteren Plätzen konnte man den schwarz gekleideten Dylan nur erahnen. Nicht die allerbesten Voraussetzungen also für einen Abend, der dann aber doch denkwürdig werden sollte. Nimmt man die ganze Legende Dylan mal beiseite, das dicke Kapitel Musik (und Literatur-) Geschichte, das er geschrieben hat, dann bleibt an diesem Abend immer noch richtig gute Musik. Es war mein erstes Dylan-Konzert, ich habe also keinen Vergleich, aber ich hatte das Gefühl, dass er sehr spielfreudig war. Vor allem Nummern aus den vergangenen zehn, fünfzehn Jahren gab’s zu hören, in dem für ihn in dieser Schaffensperiode typischen Blues-Country-Stil mit Latin- und Jazz-Anklängen. Kirsten und ich waren von der musikalischen Qualität absolut positiv überrascht. Klar, Dylan kann nicht so richtig gut Klavier spielen und manchmal haute die Band auch daneben, aber wer will denn Perfektion. Dylan knödelte heiser-blechern, dass es eine Freude war und bei dem einen oder anderen Lied blies er fast schon wütend Mundharmonika. Ein paar Überraschungen gab’s auch, hatte er doch sein in den vergangenen Jahren kaum verändertes Programm diesmal deutlich variiert und mit „Full moon and empty arms“ auch ein Lied aus seiner aktuellen Platte mit Sinatra-Klassikern dabei. Glaubt man dem Rezensenten der „Neuen Presse“, der etwas näher dran war, haben auch die Musiker bisweilen irritiert geguckt, als würden sie denken „was hat er denn jetzt vor“. Proben und Absprachen sind wohl nicht so sein Ding. Ein weiteres Lied, das ich nicht zuordnen konnte, stellte sich als ein Stück von Willie Nelson heraus: „Sad Songs and Waltzes“. Und zwischendurch und gegen Ende griff er dann auch noch in die alte Kiste: „To Ramona“, „A hard rain’s a-gonna fall“ und die wütende „Ballad of a thin man“. Einen weiteren Klassiker gab’s noch als Zugabe: „All along the watchtower“, das einst Jimi Hendrix berühmt gemacht hat (das Lied ihn, er das Lied, beides stimmt wohl). Dann war Schluss, ohne Verbeugung, der Meister entschwebte und hat geschafft, als Legende zu erscheinen und trotzdem auch gute Musik abzuliefern. Einen Abend später in Tübingen hat er das Programm wieder auf einigen Punkten verändert und sogar den elf-Minuten-Tampen „Desolation Row“ gesungen. Es scheint sich also zur Zeit zu lohnen, His Bobness live zu sehen.
Daher möchte ich mal eine Diskussion anregen: mich interessiert, was ist euer Bob Dylan-Erlebnis? Vielleicht gibt’s ja hier auch Leute, die mit ihm überhaupt nichts anfangen können. Oder exegetisch erfahrene Dylanologen. Und wie sind die Erfahrungen der dichtenden Kollegen mit Übertragungen? Ich hab mich bislang noch nicht getraut.
Michael

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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.
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Marc
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Endlich mal bei Dylan

#2

Beitrag von Marc » Mo 22. Jun 2015, 21:24

Lieber Michael,
ich habe Bob Dylan zuletzt im Frühjahr 2009 im ausverkauften Palais des Congrès in Paris gesehen (übrigens saß bei diesem Konzert - daran erinnere ich mich just in diesem Augenblick - Charles Aznavour in der ersten Reihe, der von Bob Dylan herzlich begrüßt wurde - die einzigen Worte in den Saal an diesem Abend...). Leider saß ich damals sehr weit rechts im Saal, sodass ich Bob Dylan, der sein Keyboard nach links ausgerichtet hatte und von diesem nicht abwich, nur von hinten sah. Ein für mich legendäres Konzert - Dylan 70 Minuten von hinten...

Michael schrieb:
Klar, der Herr fängt statt um 21 Uhr um 21:30 Uhr an, er sagt keinen Ton, stellt nicht mal die Musiker vor, er weigert sich, die Gitarre auch nur in die Hand zu nehmen und er macht keine Greatest-Hits-Show. [...] Klar, Dylan kann nicht so richtig gut Klavier spielen und manchmal haute die Band auch daneben, aber wer will denn Perfektion. Dylan knödelte heiser-blechern [...] und bei dem einen oder anderen Lied blies er fast schon wütend Mundharmonika. [...] Dann war Schluss, ohne Verbeugung, der Meister entschwebte und hat geschafft, als Legende zu erscheinen und trotzdem auch gute Musik abzuliefern.

Ja, so ist er. Interessant finde ich, dass Du all die Aspekte, die man gegen Dylan verwenden könnte, letztlich doch positiv verbuchst, fast reizvoll. Ich verbuche Dylans Bühnenpräsenz ähnlich gelassen wie Du, was mich aber nicht zu einem großen Dylan-Fan werden lässt. Außerdem ist mein Englisch zu schlecht, um seine Texte wirklich durchdringen und so für ihn schwärmen zu können und auf Übertragungen verlasse ich mich aus frankophiler Gewohnheit ungern. Was Dylan auf der Bühne fehlt - und wiederum auch nicht - ist halt jegliche Regung menschlicher Herzlichkeit (auf dieses Defizit bin ich erst im Gespräch mit Nicole gekommen).
Ich habe Dylan weiterhin auf dem Schirm und werde wieder ein Konzert von ihm besuchen, wenn ich es einrichten kann. Mehr noch reizt mich momentan aber ein Konzert von Joan Baez, die steht auf meiner "Musst-Du-Unbedingt-Noch-Sehen"-Liste ganz weit oben (nachdem ich Udo Jürgens von der Liste streichen musste...).
Lieben Gruß!
Marc
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und es ist mir längst klar,
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Nicky
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#3

Beitrag von Nicky » Di 23. Jun 2015, 08:43

Hallo Michael,
ich hab vor ungefähr zwei Jahren im Forum schon mal von meinem
Erlebnis berichtet, als ich die "große Legende" auch noch mal live erleben
wollte. Damals war ich absolut enttäuscht und konnte mich nicht ganz so
gut mit seiner mürrischen Art arrangieren. Dabei soll aber gesagt bleiben,
dass ich seine Lieder gerne mag. Nur Dylan persönlich war ne riesen
Enttäuschung für mich.....
Zum Vergleich:
Im letzten Jahr hatte ich das große Glück beim Aznavour Konzert
in Berlin dabei zu sein. Auch so ne Legende...... Aznavour hat damals
nicht nur seine Lieder ganz wunderbar vorgetragen, (mit einer Stimme,
die man einem 90 Jährigen nicht zutrauen würde),
sondern auch eine Wärme und Herzlichkeit in den Konzertsaal gebracht,
wie ich es vorher selten bei anderen Künstlern erlebt habe.
Da stimmte das "Gesamtpaket" ;-)
Legende und trotzdem freundlich sein geht also auch.
Und jetzt nochmal um Marc ein bisschen neidisch zu machen:
ICH hab eine Karte für Joan Baez :-) In fünf Wochen tritt sie im Hamburger
Stadtpark auf. :-) *freu*
Alles Liebe
Nicole
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Westwind
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#4

Beitrag von Westwind » Di 23. Jun 2015, 09:03

Und jetzt nochmal um Marc ein bisschen neidisch zu machen:
ICH hab eine Karte für Joan Baez :-) In fünf Wochen tritt sie im Hamburger

Liebe Nicky, damit machst Du nicht nur Marc neidisch ;-)
Bei Joan Baez war ich bereits 2x live dabei, beide Male Open Air. Die (Herzens-)Wärme eine Konzertsaals fehlte somit etwas, aber gerade beim ersten Mal war es für mich alleine ihre Aura, die über das Areal so eine tolle Stimmung verbreitete. Zusätzlich mit dem Gesang passte das Gesamtpaket und mit den Zwischentexten schien sie mir auch als Legende sehr bodenständig (klar, manche Profis wirken auch so, obwohl sie es gar nicht sind ;-) ).
Eine Weile nach dem ersten Konzert, wo ich dabei war, kam sie vor (!) die Bühne noch für Autogramme und den ein oder anderen Plausch, die Sicherheitsleute blieben irgendwie im Hintergrund. So hatte ich Gelegenheit, bei einem Plausch mit 2 Jungs auch dabei zu sein und bei der Verabschiedung habe ich mich zum Händeschütteln mal mit eingeklinkt und war mir der Bedeutung dieses Momentes durchaus bewußt :anhimmel:
Um nun den Bogen zu Bob Dylan zu spannen:
Ich mag viele Lieder von Dylan, aber die Gesamterscheinung gefällt mir nicht so besonders gut, was teilweise auch an seiner Vortragsweise liegt.
Joan Baez hatte ihn in einem Lied für 2 Zeilen oder eine Strophe mal imitiert: es war zum Schießen :-)
Vielleicht hätte ich Dylan mal live eine Chance geben sollen, aber bei ihm bin ich mir sicher, daß ich es nicht bereuen werde, wenn es nie dazu gekommen ist oder noch kommen würde. Da bereue ich es eher, Simon / Garfunkel 2004 in Köln oder München komplett verpennt zu haben.
Liebe Grüße
Georg
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es ist eine grenzenlose Welt, in der ich leben will."
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Endlich mal bei Dylan

#5

Beitrag von Petra » Di 23. Jun 2015, 09:04

Liebe Nicky

Und jetzt nochmal um Marc ein bisschen neidisch zu machen:
ICH hab eine Karte für Joan Baez :-) In fünf Wochen tritt sie im Hamburger
Stadtpark auf. :-) *freu*

mich machst Du auch neidisch: Joan Baez kommt am 14.07. nach Freiburg zum ZMF, aber ich habe es viel zu spät erfahren. :-( Natürlich ist die Veranstaltung längst ausverkauft.
Du hast das Wort 'neidisch' ja selbst benutzt und wirst es deshalb nicht missverstehen. Es bedeutet ja 'missgünstig' und so ist es nun ja nicht. Ich gönne Dir von Herzen, dass Du in Hamburg dabei sein kannst und werde bestimmt nicht unglücklich, weil es bei mir nicht klappt.
Liebe Grüße von Petra
P. S. Ach, während ich schrieb, hat sich noch so ein Neidhammel vorgedrängt. ;-)
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Endlich mal bei Dylan

#6

Beitrag von Gesch » Di 23. Jun 2015, 10:02

Lieber Michael, liebe Mitlesendinnen und -de,
mich freut es für den alten Mann, der seit Jahrzehnten auf "never ending tour" ist, dass es ihm doch noch immer wieder gelingt, trotz seiner Raunzigkeit Leute zu faszinieren. Klar darf man keine Kuschelatmosphäre erwarten, aber man erlebt eine lebende Legende. Klar auch, dass es viele lebende Legenden gibt - Joan Baez ist auch eine, genauso wie Kris Kristofferson, James Taylor, Aznavour oder die Stones oderoder-, aber nicht jede/r erfährt eben von jedem gleiche Wertschätzung, und manchmal verdient sie auch nicht jeder zu jeder Zeit.
Ich hab einige Dylan-Konzerte erlebt und mein abschreckendstes war gleich am Anfang: Da war "his Bobness" sturzbesoffen und drohte Mitte der Achziger Jahre bei ner Tour mit Tom Petty und Roger McGuinn von der Bühne zu kippen. Was hab ich mich geärgert... - aber was hätte ich mich geärgert, wenn ich die danach erlebten Konzerte verpasst hätte, denn sie waren grandios, auf ihre Art, und nie langweilig.
Eines der letzten war die Tour mit Mark Knopfler, der zunächst mit seiner Band im Vorprogramm spielte und mir nachträglich im Vergleich mit dem Meister wie Supermarkt-Fahrstuhlmusik vorkam (Ich mag Knopfler!!!)... Die Plätze in der Halle hatten sich nach seinem Part auch reihenweise geleert, als Dylan dann mit dem weitaus frischeren Sound und jüngeren Begleitmusikern loslegte...
Ein Konzert der alteren Tour, bei der Dylan nur am Rand hinter seinem Keyboard stand und nicht einmal die Gitarre umhängte, hab ich auch erlebt. Hinterher kam als Erklärung, er hätte einen Bandscheibenvorfall oder so gehabt und sei nicht in der Lage gewesen, sich die Klampfe umzuhängen. Es gibt Künstler, die unter solchen Bedingungen Konzerte absagen - hätte ich schlechter gefunden.
Faszinierend für mich ist, dass sich Dylan musikalisch in Konzerten nicht kopierend selbst covert, wie das unzählige Altstars machen, sondern häufig neu interpretiert, sogar so, dass man nicht auf Anhieb erkennt, was er da eigentlich für ein Lied spielt. Er wird nicht zur eigenen Abspielkonserve.
Zur Frage von Dir, Michael, was Erfahrungen mit Übertragungen angeht: ich hab ne Menge zu übertragen versucht, ältere, neuere Songs, bekannt, eher unbekannte, bin mit manchen zufriedener, mit anderen weniger. Beim LT 2014 hatte ich meine Version von Simple Twist Of Fate ins Programm genommen, die mich eher zufriedener stellt. Bei Interesse schick ich Dir gerne Hör- und Leseproben.
Herzlich
Gerd
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.


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fille
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Endlich mal bei Dylan

#7

Beitrag von fille » Di 23. Jun 2015, 18:47

Liebe Liederfreunde,
ich war noch nie auf einem Dylan-Konzert. Aber ich habe eine sehr empfehlenswerte DVD: Bob Dylan - The 30th Anniversary Concert Celebration
Viele Musikerkollegen von ihm singen seine Lieder (Kris Kristoffersen, Johnny Cash, June Carter, Stevie Wonder, Lou Reed, Willie Nelson, Johnny Winter, Ronnie Wood, Eric Clapton, Neil Young, Georg Harrisson, Tom Petty und und und) und natürlich kommt der große Meister zum Schluss selbst.
Wenn man ihn dann sieht, hat man den Eindruck, dass es sich gar nicht um seine Party handelt und dass die anderen viel mehr Spaß haben. :-D
Trotzdem ist es ein super Konzert und sehenswert. Hier ein Ausschnitt mit Bob Himself und Kollegen. Sie spielen mein Lieblingslied: My Back Pages
"Equality," I spoke the word
As if a wedding vow
Ah, but I was so much older then
I'm younger than that now

Liebe Grüße, Marianne
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There is a crack in everything
That's how the light gets in

Leonard Cohen

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Endlich mal bei Dylan

#8

Beitrag von Michael » Mi 24. Jun 2015, 17:48

Hallo,
vielen Dank für eure Erfahrungen. Ja, die Persönlichkeit des Herren, da sind wir in der Tat anderes gewohnt. Allerdings muss man bei Dylan wohl bedenken, dass er nie sonderlich "freundlich" zu den Konzertbesuchern war. Wohl auch weil er die Umarmungen der Fans und seine Messias-gleiche Erhöhung in den frühen Folk-Tagen zur "Stimme einer Generation" immer abgelehnt hat. Daher kommt wohl sein angespanntes Verhältnis zum Publikum.
@Gerd: Deine Übertragungen interessieren mich sehr. Ein paar sind ja auf der CD drauf, die ich beim Liedertreffen von Dir erstanden habe. Wenn's noch mehr gibt - gerne.
@Georg: Ich kenne jemanden, der in München bei Simon & Garfunkel war :-D
Gruß, Michael
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