Liedermacher Jürgen Werth ist neuer Vorsitzender der Evangelischen Allianz

Die Wikipedia beschreibt einen Liedermacher so: *"...Liedermacher bezeichnet im deutschsprachigen Raum einen Sänger, der Musik und Texte seines Programms überwiegend selbst geschrieben oder originär bearbeitet hat...Der Vortrag eines Liedermachers basiert im Kern auf eigener Interpretation und musikalischer Begleitung. Auch wenn die Aufführung gelegentlich mit einer Begleitband erfolgt, liegt meist großes Gewicht auf dem anspruchsvollen, oft witzig-kritischen Text..." und auf einen christlichen Liedermacher trifft diese Definition ebenfalls zu - mit der Besonderheit, dass diese Künstler in ihren Liedern mehr oder weniger deutlich ihren christlichen Glauben und eine entsprechende Botschaft einbauen. Bekannte christliche Liedermacher in Deutschland sind z.B. Clemens Bittlinger, Siegfried Fietz oder Manfred Siebald und Gerhard Schöne
* Quelle: Wikipedia mit Stand vom 01.06.2018
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Liedermacher Jürgen Werth ist neuer Vorsitzender der Evangelischen Allianz

#1

Beitrag von migoe » Fr 4. Mai 2007, 10:13

Die Lieder von Jürgen Werth sind hier sicher vielen bekannt. Im Sonntagsblatt Bayern erschien nun folgender Artikel:
Wertharbeit
Der Rundfunkmann und Liedermacher Jürgen Werth ist neuer Vorsitzender der Evangelischen Allianz
Derzeit ist sein Name oft zu hören: Jürgen Werth ist neuer Vorsitzender der Evangelischen Allianz Deutschland (EAD). Der christliche Journalist ist vielen aus dem Evangeliumsrundfunk bekannt. Andere kennen ihn als christlichen Liedermacher. Doch wer ihn vom Namen her nicht kennt, hat vielleicht im Gottesdienst oder an einem Bibelabend schon eines seiner Lieder gesungen.
Mit Gitarre und Barhocker tritt er mit eigenen christlichen Liedern auf: Jürgen Werth.
Seit vielen Jahren spielt Jürgen Werth allein auf der Bühne. Als »Liedermacher-Fossil«, wie er selbst sagt, ist er mit Gitarre und Barhocker unterwegs. Seine Lieder haben im Grunde alle ein Thema: das Leben und die Beziehung zu Gott. Mit 14 Jahren begann er Lieder auf der Gitarre zu singen.
»Es war die Zeit der Liedermacher und der Protestbewegung in den 1960er-Jahren mit kritischen Liedern, die ich selber nicht verstand, aber die mir geholfen haben, meinen pubertären Frust in Worte zu fassen«, erinnert sich Werth. Bis ein Freund ihn einmal darauf hinwies, »Protest« positiv zu sehen, im wörtlichen Sinn, als »für etwas zeugen«.
»Schreib doch mal Lieder, in denen dein Glaube vorkommt«, lautete der Rat. So entstanden christliche Lieder, ohne dass Werth Vorbilder aus der christlichen Szene, wie etwa Manfred Siebald oder Siegfried Fietz kannte. Ein eigenständiger Stil entstand.
Schon bald spielte er mit einer Band bei Jugendgottesdiensten mit. Der Evangeliumsrundfunk ERF brauchte für seine Jugendsendung »Junge Welle« Lieder von jungen Bands. »Und weil es damals noch nicht so viele gab, haben wir schon bald Aufnahmen gemacht«, erzählt er. Der bekannte christliche Liedermacher Siegfried Fietz unterstützte die Band mit einer Platteneinspielung, und so kam Werth schon früh zu seiner ersten Schallplatte.
Werths journalistische Karriere begann bei einer Tageszeitung. Eher aus Zufall, wie er sagt, kam er zum Evangeliumsrundfunk (ERF) nach Wetzlar. »Ich war schon Christ und war in der offenen Jugendarbeit meiner Gemeinde und beim CVJM engagiert. Ich habe gedacht, es wäre schön, wenn ich das, was ich beruflich gelernt habe, verbinden kann mit dem, was ich glaube.« Bis heute findet er, ist das eine gute Kombination. 1973 fing er beim ERF an, seit 1994 leitet er das christliche Medienunternehmen als Direktor.
Seine Konzerte als Liedermacher sind nach wie vor gut besucht. Gerade kommt er aus dem badischen Calw, wo er in der Stadtkirche vor 300 Zuhörern von 14 bis 70 Jahren gespielt hat. Das habe mit dem Sender zu tun, da kämen Hörerinnen und Hörer oder Fernsehzuschauer, die einmal den Mann vom Radio oder Fernsehen sehen wollen. Bekannt ist er besonders durch die Fernsehsendung »Werthe Gäste«. Da plaudert er »mit guten Bekannten« über das Leben und den Glauben.
Einige Jahre sprach er auch in der ARD das »Wort zum Sonntag«. Jürgen Werth, Jahrgang 1951, verheiratet, drei Kinder, ist vielseitig. Er macht nicht nur christliche Musik, er schreibt auch Bücher zum Glauben und hält Vorträge. Wenn der bei einer Veranstaltung ein Grußwort sprechen soll, singt er schon mal ein Lied, und wenn er eine Predigt halten soll, können es auch statt Worten zwei, drei Lieder sein.
Nun ist Jürgen Werth Vorsitzender der deutschen Evangelischen Allianz, des Zusammenschlusses von evangelikal und pietistisch geprägten evangelischen Gruppen und Gemeinschaften im deutschen Protestantismus. Es ist ihm ein Anliegen, »dass wir Christen zusammenrücken und zusammenstehen«.
»Von meiner Natur, ja meinem Inneren her, bin ich eben ein Brückenbauer«, sagt er überzeugt. Er hält es mit Johannes Rau, der das Motto vertrat »Versöhnen statt Spalten«. »Diese Einstellung fand ich ganz sympathisch«, kommentiert der selbst sehr sympathische und fröhliche Journalist. Die Evangelische Allianz - gegründet 1846 - ist älter als die Ökumenebewegung. »Wir wollen eine Gemeinde von Christen sein, miteinander beten, diakonisch und missionarisch tätig werden. Ganz nach dem Bibelwort Johannes 17,21: »Damit sie alle eins seien, damit die Welt glaube!« Das hieße für ihn nicht, alles »platt zu walzen«. Vielfalt bedeute auch Reichtum im Glauben, ist der Allianz-Vorsitzende überzeugt.
»Doch es können alle dort zusammenfinden, wo die Mitte Christus ist«, sagt Jürgen Werth, ganz christlicher Brückenbauer.

Weitere Informationen über Jürgen Werth erhält man in der Wikipedia...
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Liebe Grüße aus Rothenburg

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#2

Beitrag von Clemens » So 6. Mai 2007, 00:20

Lieber migoe,
danke für diese interessante Information. Es ist sehr lange her, dass ich den "ERF" gehört habe. Es war im "Tal der Ahnungslosen", wo man die Abkürzung "ARD" ungern als "A(ußer) R(aum) D(resden)" wahrnahm. Ich glaube so wie RTL hörten wir den Sender auf Kurzwelle. Daher ist mir der Name tatsächlich geläufig.
Nun nutze ich Deinen Hinweis um mich einesteils retrospektiv andererseits aktuell zu informieren. Dabei bin ich auf die offizielle "Homepage" gestoßen. Hier der Link
http://www.juergen-werth.de
für Leute, die aus erster Hand lesen mögen.
Seid lieb gegrüßt von Clemens :-)
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