Hans Söllner Pressespiegel

Der aus dem bayerischen Bad Reichenhall stammende Liedermacher hat sich durch seine anarchische aber konsequent querköpfige Art im gesamten deutschsprachigen Raum viele Freunde gemacht - und das obwohl er seine Lieder ausschließlich in seiner Heimatsprache - nämlich bayerisch! - singt und kein Blatt vor den Mund nimmt. In diesem Forum besteht die Möglichkeit zum Austausch...
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Hans Söllner Pressespiegel

#1

Beitrag von migoe » Di 19. Jun 2018, 18:25

Wer Hans Söllner bereits live gesehen hat, findet in diesem Konzertbericht von Christoph Alexander Schmidberger, der am 24.03.2018 auf der Webseite SWP.de veröffentlicht wurde, nicht viel Neues. Kennst Du diesen Liedermacher mit dem bayerischen Zungenschlag noch nicht, könnte es eine interessante Lektüre sein, um sich auf das erste Konzert beim Hans vorzubereiten :pfeifen:

*
Kabarett_ Hans Söllner zwischen Kabarett und Agitation _ Südwest Presse Online.pdf
Hans-Soellner-Zwischen-Kabarett-und-Agitation.jpg
*Ich habe den Artikel mit der Druckfunktion der ursprünglichen Webseite als PDF gespeichert und Ihr könnt sie Euch für Euer privates Archiv herunterladen, auch wenn der Artikel selber nicht mehr auf der Webseite abgerufen werden kann.
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Interview mit Hounds&People vom 06.Mai 2018

#2

Beitrag von migoe » Mi 20. Jun 2018, 00:03

Für das Magazin Hounds&People hat Astrid Ebenhoch mit Hans Söllner ein sehr umfangreiches Interview geführt.

Hans Söllner ist ein bayerisches Urgestein und gehört zu den unbequemsten Liedermachern in Bayern. Ein Besuch bei dem Musiker in Bad Reichenhall und Interview zur politischen Entwicklung in Bayern, zum geplanten Polizeigesetz, Freiheit und Demokratie. Hier ein Auszug aus dem Gespräch:
H & P: Ist es nicht einfacher mit der Masse zu schwimmen und das zu tun, was alle anderen machen?

Söllner: Im ersten Moment sieht es einfacher aus. Aber wenn ich mir die Leute ansehe, dann ist es nicht einfacher. Sie werden krank, bekommen Krebs, Magengeschwüre und andere Krankheiten. Daran sehe ich, dass es eben nicht einfacher ist. Auch wenn sie glauben es sei einfacher mit zu schwimmen oder den Mund halten. Das macht sich dann anders bemerkbar – körperlich oder geistig.

Ich bin jetzt 62 und natürlich gehe ich auch mal zum Arzt, aber ich hatte einfach einen anderen Plan in meinem Leben. Als ich mir nach meiner ersten Lehre vorstellte, ich müsste das nun 40 Jahre lang machen, saß ich in meinem Zimmer und weinte.
Hans Söllner zum bayerischen Polizeigesetz, Freiheit und Demokratie _ Hounds & People.pdf
Hans Söllner zum bayerischen Polizeigesetz, Freiheit und Demokratie _ Hounds & People.jpg
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Der Sänger Hans Söllner - oder: Vom Grundrecht, ordinär zu sein

#3

Beitrag von migoe » So 24. Jun 2018, 11:57

Dieser Bericht von Michael Frank erschien am 25.11.1989 unter der Schlagzeile "Der feine Gesang der Axt" in der Süddeutschen Zeitung und ist leider nicht mehr online zu finden. Nordlicht hat mir seinerzeit diesen Artikel für das Pressearchiv geschickt. Hans Söllner war damals noch ein Geheimtipp. Im Artikel beschreibt der Autor treffend die Faszination, die von Söllner von Anfang an ausging.
Hans Söllner lebt ein Grundrecht, das noch in keinem Menschenrechtskatalog aufgeführt ist: das Grundrecht, ordinär zu sein. All den Großen, Mächtigen, Dicken, Reichen nimmt dieser nie das Maß sozialer Anklage, sondern billige Rache. Er beschreibt, betitelt, beschimpft sie so kleinlich und wohltuend, so ungerecht und schadenfroh, so verletzend und befreiend, wie man das längst schon immer mal selbst hätte tun sollen.
Ich hatte viel Spaß beim Lesen dieses uralten Artikels und finde, Hans Söllner ist sich selber über die Jahre treu geblieben - obwohl natürlich auch er sich verändert hat.
Hans-Soellner-Der-feine-Gesang-der-Axt-25-11-1989.pdf
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