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Leser in diesem Thema:   1 Anonyme(r)






Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#12

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ihr lieben,

ein wirklich amüsanter disput...

zu uwes link: steve martin und die steep canyon rangers, eine fulminante newgrass band, haben ein witziges satirisches lied über die angebliche unfähigkeit von atheisten geschrieben, ihren nicht-glauben zu besingen.

ich merke bei sporadischen kirchgängen (aus familiären zwangsverpflichtungen, denen sich ja mancher bei bestimmten herausgehobenen anlässen um des lieben friedens willen unterwirft), dass ich selbst bei latent vorhandener sangesfreude nicht nur wegen der für mich unsingbaren tonarten kaum in der lage bin, zur ergänzung der orgel in einen lobgesang miteinzustimmen. aber ich hab eigene agnostische bekenntnislieder, die mehr meiner tonlage entsprechen:

ich setz mal ein paar links:

die macht des glaubens
https://youtu.be/kHhzJ5TGu9k

hirnregen
https://youtu.be/2pf0CzkDTEY

die konklavinen
https://youtu.be/UFw9carp0mk

abweisung
https://youtu.be/_7nZkSFlswk

pater der marter
https://youtu.be/8ss6-0LCae8

beinah hätt ich mich jetzt kaum getraut, "grüss gott" zu schreiben...

herzlich
gerd

Geschrieben: 02.05.2017 12:05
_________________
Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#11

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Schade, leider zu spät gesehen, Uwe war heute in Darmstadt. Das ist ja grade um die Ecke von uns.

Geschrieben: 30.04.2017 23:02
_________________

A bas les armes!
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Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#10

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Lieber Uwe

Ich hab lange darüber nachgedacht, was du mir mit diesem Lied sagen willst. Und weil ich so lange nachgedacht habe, sind mir so viele Gedanken gekommen, die ich loswerden muss. Du weiß ja, alles nur Spaß:

1. Es gibt sehr wohl Lieder von Atheisten, das Problem ist nur, dass sie ihre Überzeugung für sich behalten. Vielleicht auch aus der begründeten Angst, dass im anderen Fall ihre Lieder, besonders in Amerika wo Paulin und Trump gewählt werden, nicht mehr gespielt werden.

2. Vielleicht sind auch die Atheisten die toleranteren Menschen, die der Meinung sind, dass Glaube Privatsache ist und nicht ständig wie ein Bauchladen vor sich hergetragen werden muss.

3. Philatelisten schreiben Bücher über Briefmarken. Nicht Briefmarkensammler schreiben keine Bücher übers Nichtbriefmarkensammeln. Genauso wenig kommt ein Atheist auf die Idee ein Lied über den nicht existierenden Gott zu schreiben.

4. Über Märchen und Mythen kann man Lieder schreiben. Wer schreibt aber schon ein Lied über den Nicht-Hobbit?

Nix für ungut.
Schöne Grüße
Helmut


Geschrieben: 30.04.2017 18:50
_________________
Nicht vergessen: Das Liedertreffen hängt am Liedermacher-Forum.
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Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#9

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Hallo lieber Helmut,

Bei diesem Lied dass mir zufällig über den Weg lief musste ich an Dich denken und ich dachte ich teil es mal mit Dir.. Alles nur Spaß alter Freund, ok?

Alles Liebe
Bruder Uwe

https://www.youtube.com/watch?v=wogta8alHiU

Geschrieben: 28.04.2017 13:43
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Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#8

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Liebe Luise

Deine Entschuldigung ist absolut überflüssig. Meine Antwort war -wie deine Bemerkung- spaßhaft gemeint.
Ich bin ja selber schuld, wenn ich mich ab und zu (nicht "ewig" wie mir fälschlicherweise unterstellt wird) selbst in die Atheistenschublade stecke.
Um alles richtig zu stellen, war ich sogar bereit, etwas preiszugeben, was eigentlich meine Privatangelegenheit ist.

Das Teufelchen als mein Smilie hab ich mir gewünscht, weil der Papst sagte, der Teufel sei der bester Theologe.

Gruß
Helmut

Geschrieben: 10.04.2017 08:58
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Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#7

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...ich glaube,ich halte in Zukunft besser meine Klappe-entschuldige bitte Helmut-und eigentlich war es ja auch eher spaßig gemeint,aber ich weiß schon,warum ich mir diese Signatur ausgesucht habe
liebe Grüße von
LUISE.

Geschrieben: 09.04.2017 22:20
_________________
Und wo immer auch ein Fettnapf steht,da tapp`ich voll hinein...
R.M.
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Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#6

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Liebe Anne,
mir gefällt Deine Rezension von Uwes neuer CD!
Lieber Uwe,
mir gefällt Deine neue CD!
Liebe Luise, lieber Helmut,
"Christlicher Liedermacher"? Jawoll oder Pfui? Klar ist Uwe bekennender Christ und Liedermacher, er tritt überwiegend in Kirchen oder christlichen Gemeinden auf, das ist bekannt... Aber seine neue CD finde ich jetzt nicht besonders christlich oder unchristlich...
Und Uwes Lieder hätten ein weitaus breiteres Publikum verdient als das, was er derzeit (in seinem christlich-evangelikalen Umfeld) bespielt, finde ich...
Aber das liegt an ihm...
LG cARSCHti

Geschrieben: 09.04.2017 00:58
_________________
"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#5

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Liebe Anne,

Noch einmal ganz ganz herzlichen Dank für die feine Besprechung.
Das fühlt sich ganz schön an...

Alle die gerne eine CD hätten aber doch lieber zum Konzertpreis plus Porto (10€+2€=12€) dürfen mich gerne anschreiben (Uwe.X@me.com) und ich leite es gern in die Wege.

Als Download bekommt man das Album bei jeder bekannten Plattform von Amazon bis Itunes.

Danke für das Interesse und alles Liebe

Uwe X.

Geschrieben: 08.04.2017 00:05
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Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#4

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Zitat:

Luise schrieb:
der Helmut würde jetzt sicher sagen, da muß ich wohl erst in die Kirche eintreten, um das lesen zu dürfen ,stimmt`s.


Liebe Luise,
leider stimmt da gar nichts.

Um gegen etwas argumentieren zu können, muss man sich mit der Gegenseite beschäftigen.
Dazu muss ich aber nicht in die Kirche eintreten, geht auch gar nicht, weil ich drin bin.
Ich darf alles, weil ich keine Tabus kenne.

Nix für ungut

Gruß
Helmut, der mit dem tanzt



Geschrieben: 07.04.2017 19:06
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Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#3

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Liebe Luise,

freut mich sehr, dass dir die Besprechung gefällt! Mein CD-Exemplar könnte ich auf jeden Fall zum LT mitbringen, aber vielleicht meldet sich Uwe ja auch noch an...

In dem Thread der christlichen Liedermacher stand genau die gleiche Rezension. Dort hatte ich sie zuerst gepostet. Dann hatte mich Uwe selbst gebeten, sie zu "verschieben", wozu ich aber nicht die nötigen Rechte hatte. Also hab ich sie noch einmal gepostet mit dem Hinweis, dass der alte Thread gelöscht werden dürfte, was Georg auch prompt erledigt hat - danke dafür!
Es ist also Absicht, dass sich der alte Thread nicht mehr öffnen lässt - denn da steht jetzt nix mehr drin.

Bis ganz bald und viele liebe Grüße,
Anne

Geschrieben: 07.04.2017 15:22
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Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#2

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Oh,da hast Du Dir aber wieder eine Arbeit gemacht,liebe Anne !!
da habe ich gleich Lust bekommen,da mal rein zu hören .
Leider steht er ja nicht mit auf der Anmeldeliste,da könnte er gleich paar CD`s mitbringen...
Was ich nicht ganz verstehe,Du hast ja das gleiche Thema nochmal unter dem Forum " christliche Liedermacher "eingestellt,da habe ich aber kein Recht dies zu lesen ,obwohl ich eingeloggt bin. Geht das anderen vielleicht auch so ? Was steht da anderes drinne,dass ich es nicht lesen darf ??? ( der Helmut würde jetzt sicher sagen,da muß ich wohl erst in die Kirche eintreten,um das lesen zu dürfen ,stimmt`s )aber das kann es ja bei mir nicht sein
Viele liebe Grüße von
LUISE.

Geschrieben: 07.04.2017 11:50
_________________
Und wo immer auch ein Fettnapf steht,da tapp`ich voll hinein...
R.M.
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CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#1

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„An mir liegt's nicht“ - vielleicht aber am „Meinungsbunker“ oder an „Rita Lynn“?!

Uwe X bewegt mit seinem neuen Album frisch aus dem Release-Konzert (11.02.2017)

Zugegeben, wenn man die starken neuen Lieder von Uwe X. (Schäfer) nicht erst auf dem Release-Konzert, sondern bereits bei einem Release-Release-Konzert Mitte Januar genießen durfte, wäre es wohl kaum zu viel verlangt, dass die CD-Besprechung wie geplant zur Veröffentlichung fertig ist...war sie aber eben leider nicht!
Die Entschuldigung dafür liefert – praktischerweise – direkt der Albumtitel „An mir liegt's nicht“ - dann schon eher am Alltagsstress und an Zeitmangel. Doch was lange währt, wird endlich gut – und zum Glück haben Lieder und CDs ja kein Verfallsdatum!

Auch in seinem fünften Album bleibt der engagierte Pfarrer und Liedermacher seinem individuellen Stil treu: einer Mischung aus Blues, Folk und Rock, aussagekräftigen Texten, einer guten Prise Humor, den Instrumenten, die er selbst spielt (Gitarre, Irische Bouzouki, Bluesharp, Footpercussion), sowie seinem Bandkollegen Jojo Walter am Bass. Neu sind Hanjo Gäbler am E-Piano sowie die Stimme von Hannah Tinkybell in mehrstimmigen Passagen, und es gibt erstmals ein Cover unter den zehn neuen Songs, was sonst eigentlich gar nicht Uwe X.'s Ding ist (man erinnere sich nur an „Hömma, wenn ich du wär, dann wär ich lieber ich!“): Doch bei Carsten Cullas „Verlorene Söhne“ (oder wie es im Heimatdialekt des Ennepetalers so schön hieße „Wechgekommene Blagen“) stimmt einfach die Identifikation zu 100 Prozent - „Genau so hätte ich über das Thema auch geschrieben, ein großartiges Lied von Carschti!“, kommentiert Uwe X seine Wahl. Inhaltlich handelt es von dem biblischen Gleichnis vom verlorenen Sohn, allerdings eher noch aus „psychologischer“ Perspektive.
Religiösen Bezug, wahrscheinlich schon von Berufs wegen, haben dann noch zwei weitere Songs: das ruhige und stimmungsvolle „Bei Dir zuhause“, das die Dankbarkeit, sich bei Gott geborgen zu fühlen, ausdrückt, und das rockige und selbstironische Titelstück „An mir liegt's nicht“, das an die Haltung des betenden Pharisäers gegenüber dem Zöllner angelehnt ist. Frei nach dem Motto: Die Welt könnte so viel schöner sein, wenn alle so wären und sich so korrekt verhalten würden wie ich!

Mit viel Schwung und mal mehr, mal weniger Country-Stil, aber immer sehr eingängig, kommen „Rita Lynn“, eine ironisch-witzige Lobeshymne auf das wohl bekannteste Beruhigungsmittel bei ADHS, und „Nach leer kommt implodier'n“ daher. Letzteres hat eine sehr gute und lebensnahe Message, gerade bei Workaholics oder Menschen mit Helfersyndrom: „Mehr geben, als man hat, nein, das kann nicht funktionier'n // denn nach voll kommt leer, und nach leer kommt implodier'n!// Was and're von dir woll'n, das ist lange keine Pflicht, // gib fröhlich, was du kannst, doch vergiss dich dabei nicht!“ Auf das Implodieren kam Uwe Schäfer laut Ansage übrigens durch sein persönliches Unwort des Jahres: „Leergut – na, wenn meine Flasche Bier leer ist, dann ist das gar nicht gut! Doch dann hab ich überlegt, was wohl passieren würde, wenn ich versuchte, aus der leeren Flasche immer weiter zu trinken – die würde implodieren, also ist es dann doch gut, wenn ich merke, wann sie leer ist!“

Im Kontrast zu diesen sehr humorvollen Stücken stehen „Gnadenloser Richter“, ein Blues mit hervorstechender Basslinie und Bluesharp im Zwischenspiel, das sich mit dem Auflehnen gegen den eigenen, inneren Richter und Zensor befasst und diesen letztlich rauswirft, und „Meinungsbunker" , das sich dann mehr den schädlichen Einflüssen von außen zuwendet: Es plädiert für mehr Toleranz im Gegensatz zu starren, festgezurrten Meinungen und Haltungen, die absolut gesetzt werden und damit ausgrenzen. Man sollte sich nicht in solche Meinungsbunker zurückziehen, und vor allem anderen, die sich daraus befreit haben, nicht die Luft zum Atmen nehmen. Hinterfragen, reflektieren, sich weiter entwickeln, Fragen zu lassen, wäre die sinnvolle Alternative.

Auch Liebeslieder dürfen auf dem neuen Album nicht fehlen: „Sinn gehabt“ beschäftigt sich humorvoll mit der Frage, was denn geworden wäre, wenn man denn Maler, Barde, Eismann oder Erfinder wäre und in jeder Rolle seine Liebste verwöhnte – was allem gemeinsam ist: „Ich hätte nicht umsonst gelebt, denn mein Leben hätte Sinn gehabt.“ Die Situation, wenn einen die Liebe schlagartig, wie ein Blitz überkommt, beschreibt die Rockballade „Schmetterling“, die analog zum „Feel-good-Movie“ als „Feel-Good-Song“ bezeichnet werden könnte, textlich wie musikalisch: „Schmetterlinge aus dem Paradies // starten durch, wenn der Amor seine Pfeile verschießt, // wenn die Sehnsucht kommt, alle Tränen vergießt, // wenn man überfließt und es so genießt!“

„Wenn du traurig bist“ spendet durch seinen Refrain Trost und die Gewissheit, nicht allein zu sein. Musikalisch setzt Uwe X dies durch unterschiedliche Tonarten und Rhythmen in Strophen und Refrain um. Als Bonustrack hat der Liedermacher „Tanzen auf Scherben“ ausgewählt und neu aufgelegt. Ein tiefgründiger Song, der auf jeden einzelnen, insbesondere aber sicherlich auf die Schutzsuchenden anwendbar ist: die Kinder und Mädchen, die Uwe X zusammen mit Schlussstrich e.V. aus der Kinderprostitution bringen will. Das gesamte Album widmet er daher Triveni Acharya, einem „Engel der Barmherzigkeit. Gemeinsam mit ihrem mutigen Team rettet sie Tausende von Mädchen aus der Zwangsprostitution und ermöglicht ihnen ein neues Leben.“

Wer ein Konzert von Uwe X besucht oder eine CD kauft, tut damit gleichzeitig ein gutes Werk, da der Erlös Schlussstrich e.V. zugute kommt, und sowohl bei organisatorischen Aufgaben der ehrenamtlich wirkenden Mitglieder sowie ganz konkret für Maßnahmen vor Ort und in Einzelfällen benötigt und eingesetzt wird.
Alle Texte zum neuen Album sowie Konzerttermine finden sich, wie gewohnt, auf der Website www.uwex-musik.de

Anne Drerup




Geschrieben: 01.04.2017 17:47
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