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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#48

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Janek schrieb:
Zitat:

Also ist das hier ein Rechtsverstoß: http://www.matthias-ossmann.de/engel.htm ?

Auf den ersten Blick - ja. Und irgendwie rebelliert mein Bauchgefühl schon angesichts eines Links auf augenscheinlich urheberrechtlich nicht sauberes Material ... zu dem Thema gibt's eine Menge widersprüchlicher Gerichtssprüche, da müßte ich mich auch mal wieder auf den neuesten Stand bringen. Mein letzter Wissensstand war: solche Disclaimer wie "ich distanziere mich aufgrund des Urteils vom LG Hamburg vom 12. Mai 1998 ausdrücklich von allen verlinkten Inhalten" ist juristisch in Deutschland wirkungslos.

Zitat:
Zitat:
Zitat:
Gesetze müssen doch irgendwem dienen, sonst würden sie nicht gemacht. Wem dient dieses?

Den Urhebern. Deutschland ginge es wirtschaftlich ziemlich dreckig, wenn das Geistige Eigentum nicht wäre, schließlich hat unser Heimatland nicht so viel anzubieten außer schnödem oder angewandtem Know-How, also genießt es besonderen Schutz.
Gruß
Skywise


Glaubst du das wirklich?

Absolut.
Als ehemaliger Angestellter eines Forschungsinstituts und als aktueller Mitarbeiter einer Verwaltung, die sich bei ihrem Treiben auch an geltendes Recht halten sollte, kann ich derzeit auch schlecht etwas Anderes glauben, schon mal gar nicht in der Öffentlichkeit und wider besseres Wissen, sonst muß ich Angst um meinen Job haben

Zitat:
Also ich seh es so: XY, dessen Song die Spatzen von den Dächern pfeifen, weil das Lied auf YT ist und der Text auf 20 Seiten veröffentlicht, der hat keinen Schaden, wenn das Lied hier unter Angabe der Quelle besprochen wird. Im Gegenteil - sein Stück wird bekannter, von weiteren Leuten gesungen usw. ...

Ganz ehrlich, ich glaube, der Hase hoppelt exakt andersrum. Dadurch, daß jemand Songtexte auf seine Homepage tackert, zieht er all die Leute zu sich, die die paar Bruchstücken, die sie aus dem Gedächtnis noch herauskramen können, bei Google eingeben. Nicht die Christina Stürmer, der Tom Albrecht, der Christian Neander und der Oliver Varga profitieren von dem Herrn Ossmann, sondern umgekehrt. Das mag er in diesem Fall nicht beabsichtigt haben, will ich ihm auch nicht unterstellen. Anders sähe es aus, wenn Herr Ossmann erkennbar mit diesen Liedern Auftritte absolviert, "Promo-Aufnahmen" versendet oder meinetwegen irgendwelche Werbebanner oder Links auf kommerzielle Angebote auf seiner Homepage einbindet. Dann wäre das eine Gewinnerzielungsabsicht, und die Kombination mit der augenscheinlich nicht abgesegneten Verbreitung von urheberrechtlich geschütztem Material ist nur bei einer ausgezeichneten Rechtsschutzversicherung zu empfehlen, denn - ja, an dieser Stelle existiert ein Schaden für die Urheber, wenn ihr Material als Köder für Geldmacherei verwendet wird.

Ich sehe übrigens auch youtube in dieser Richtung nach wie vor extrem kritisch, aber das mag damit zusammenhängen, daß mir die Verträge zwischen youtube und der GEMA nicht im Detail bekannt sind. Kritisch übrigens aus demselben Grund: youtube profitiert ja von jedem Klick auf hochgelade Lieder. Insofern sollten die Urheber und Interpreten auch entsprechend entlohnt werden. Ob das der Fall ist, weiß ich nicht, glaub' ich auch nicht. Ich gehe davon aus, daß youtube nicht über die Transparenz verfügt, um das wirklich sicherzustellen.

Ich will den Text auch nicht auf 20+ Seiten haben. Und schon mal gar nicht solche Texte, die auf 19+ Seiten falsch wiedergegeben werden. Ich hatte da schon einige Male das Gefühl, als habe Beethoven persönlich den Text herausgehört und Stevie Wonder ihn dann unter Aufbietung sämtlicher Deutschkenntnisse Korrektur gelesen. Bedenklich erstens wegen wahrscheinlich nicht abgestimmter Änderung urheberrechtlich geschützten Materials, zweitens wegen - wer braucht so was und für wen soll das Visitenkarte sein? Der Text auf einer Seite, und zwar auf der Seite desjenigen, der den Text veröffentlichen darf, reicht doch eigentlich vollkommen aus.

Aber okay, ignorieren wir das mal.

Jeder versteht, daß ein Buchautor sich darüber aufregt, wenn ein übereifriger Internetuser seinen Text abtippt und im Internet zur Schau stellt. Sicher - das Buch würde bekannter, würde von vielen Leuten gelesen ... aber würde es auch von anderen Leuten gekauft werden? Jeder versteht, daß ein Filmemacher sich darüber aufregt, wenn sein Streifen bei einer Kinovorführung abgefilmt und später im Internet hochgeladen wird. Sicher - der Film würde bekannter, würde auch von vielen Leuten gesehen ... aber würden sich deshalb mehr Leute eine Eintrittskarte oder später eine DVD/BluRay leisten? Jeder versteht, daß ein Komponist sich darüber aufregt, wenn seine neueste Partitur als Scan im Internet landet. Sicher - das Werk würde bekannter, würde vielleicht auch von mehreren Leuten studiert werden ... aber würden sich deshalb mehr Leute die gedruckte Partitur kaufen oder sich bei einer Aufführung unter die Zuhörer mischen? Jeder versteht sicher, wenn ein Maler sich darüber aufregt, wenn seine Bilder abgelichtet und hochauflösend im Internet zur Schau gestellt werden. Sicher, ein bißchen Werbung kann nicht schaden, ein paar Kostproben sind auch nicht verkehrt, aber gleich die komplette Ausstellung ... würden sich danach noch mehr Leute für seine aktuell laufende Ausstellung interessieren und würde er deshalb mehr Bilder oder Drucke davon verkaufen?
Warum soll ein Textdichter also eine glückliche Ausnahme sein und sich darüber freuen, daß sein Beitrag zum Endergebnis von Leuten verbreitet wird, die dazu nicht autorisiert sind? Warum soll er nichts dagegen unternehmen dürfen, wenn er der Meinung ist, daß sein Text als Vollzitat auf der Seite eines aufrechten Deutschen nichts zu suchen hat? Weil das Lied dann ja hoffentlich von mehr Leuten gesungen wird? Warum soll er sich nicht wehren können, wenn jemand den Text, in den er Zeit sowie hoffentlich Hirnschmalz und Sprachgefühl investiert hat, versehentlich oder mutwillig abändert? Weil das Lied ja trotzdem durch diese Internetgeschichte bekannter wird? Weil ja irgendwo bestimmt in irgendeiner Ecke des Rattenschwanzes ganz, ganz sicher jemand ist, der hundertprozentig Geld in sein Erzeugnis stecken wird? Mal ganz krass, aber dennoch zutreffend formuliert: ein Urheber hat im Prinzip nicht viel mehr als die Rechte an seinem Werk; mit jeder öffentlichen Wiedergabe eines kompletten Werkes untergräbt man diese Rechte, sorgt man dafür, daß er stückweise enteignet wird. Das kann sogar darin enden, daß er am Ende überhaupt nichts mehr gegen einen einzelnen Mißbrauch seines Werkes unternehmen kann, da er kein Argument mehr hat, warum ausgerechnet die Plattform X seine Texte nicht nutzen darf, während das bei zig anderen verfügbaren Internetseiten augenscheinlich kein Problem darstellt. Das fällt dann schon fast unter die Sammelbezeichnung "Gewohnheitsrecht". Nein, dazu gibt's meines Wissens noch kein Urteil, das in diese Richtung abzielt, bislang blieb's nur bei einigen juristischen Kommentaren.
Darüber, daß der besagte Rattenschwanz von weiter oben nicht unbedingt mit einem finanziellen Ausgleich einher gehen muß, vor allem angesichts des wachsenden Konsums über Streaming-Flatrates oder über "freie Plattformen" wie youtube, bei denen nach ein paar Millionen Klicks immerhin schon mal eine Pizza für die beteiligten Urheber und Interpreten abfällt, brauchen wir uns hoffentlich nicht zu unterhalten

Zitat:
... wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Gesetz dem gesunden Menschen verstand widerspricht.

Das kommt drauf an. Oft genug ist ein Gesetz nur eine Frage der Perspektive.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 29.11.2017 14:07
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#47

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Zitat:

Skywise schrieb:

Und eine öffentliche Wiedergabe eines urheberrechtlich geschützten Textes außerhalb der Regelungen und ohne Rückendeckung ist nun mal ein Rechtsverstoß.


Also ist das hier ein Rechtsverstoß: http://www.matthias-ossmann.de/engel.htm ?

Zitat:
Gesetze müssen doch irgendwem dienen, sonst würden sie nicht gemacht. Wem dient dieses?


Zitat:

Den Urhebern. Deutschland ginge es wirtschaftlich ziemlich dreckig, wenn das Geistige Eigentum nicht wäre, schließlich hat unser Heimatland nicht so viel anzubieten außer schnödem oder angewandtem Know-How, also genießt es besonderen Schutz.
Gruß
Skywise


Glaubst du das wirklich?

Also ich seh es so: XY, dessen Song die Spatzen von den Dächern pfeifen, weil das Lied auf YT ist und der Text auf 20 Seiten veröffentlicht, der hat keinen Schaden, wenn das Lied hier unter Angabe der Quelle besprochen wird. Im Gegenteil - sein Stück wird bekannter, von weiteren Leuten gesungen usw. ...

.. wäre ja nicht das erste Mal, dass ein Gesetz dem gesunden Menschen verstand widerspricht.




Geschrieben: 29.11.2017 00:11
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#46

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Zitat:

jemflower schrieb:
Hallo Janek. Das Programm wertet vermutlich alle Töne aus, die es findet. Wenn zufällig ein Schlagzeugbecken wie ein g klingt und gerade a-Moll gespielt wird, dann erkennt das Programm a-Moll 7.


Hallo jemflower,

danke. Sowas hab ich mir gedacht. Als Anhaltspunkt find ich es trotzdem gut.

Zitat:
PS: Akkordskizzen kann man auch mit Lalala oder Strichen machen.


Das wohl - aber sooo originell wäre das nicht!

Geschrieben: 11.10.2017 18:40
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#45

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Hallo Janek. Das Programm wertet vermutlich alle Töne aus, die es findet. Wenn zufällig ein Schlagzeugbecken wie ein g klingt und gerade a-Moll gespielt wird, dann erkennt das Programm a-Moll 7.

PS: Akkordskizzen kann man auch mit Lalala oder Strichen machen.

Geschrieben: 08.10.2017 17:25
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Fäntelalterliedermaching: http://www.rottenfaenger.de
Irish Folk: http://www.raggle-taggle-gypsies.de
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#44

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Hallo Viktor (und wer sich noch angesprochen fühlt),

nun hab ich das ausprobiert, und ich meine das passt.

Mit chordify hab ich es auch mal laufen lassen. Das mogelt an verschiedenen Stellen A un H rein, kurz, kann man m.E. weglassen. Ein Unterschied ist allerdings - an der Stelle, wo es zum Zorn kommt .. da schägt chordify hm vor... passt m.E. nicht. Wie kommt das Prog da drauf?


Geschrieben: 08.10.2017 12:26
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#43

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Zitat:

Viktor schrieb:
Ihr Lieben,

ich glaube, ich habe die perfekte Lösung gefunden, um Janek öffentlich im Forum meine Akkordskizze mitzuteilen!



...Okay, vielleicht solltest du dir doch das erwähnte Songbook kaufen

Viele Grüße,
Viktor


Das habe ich noch gar nicht gewürdigt... Sry, ich hab so Phasen ...

Also: Danke für die Mühe!

Was das Songbook betrifft ... würde sich für meine Zwecke nicht lohnen. So viel spiele ich nicht von ihm, und manche Sachen sind ja auch einfach, zumindest von den Akkorden her... .. z.B das oben angefragte "Damals" .. das kann man m.E. auf C-Dur begleiten...

.. für Leute mit ähnlichem Problem möchte ich mal auf eine Webseite hinweisen ... chordify.net .. da werden sie geholfen...

Geschrieben: 06.10.2017 12:46
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#42

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Großartig, Viktor!

Geschrieben: 25.04.2017 14:45
_________________
So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.


Hannes Wader
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#41

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Gruß
Skywise

Geschrieben: 25.04.2017 14:05
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#40

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Ihr Lieben,

ich glaube, ich habe die perfekte Lösung gefunden, um Janek öffentlich im Forum meine Akkordskizze mitzuteilen!


[am] ... Keine Frage, deiner [/]Bitte - der komm' [E]ich, Viktor, na klar
Gerne nach, ein paar Akkorde für dich aufs Papier zu br[am]ingen
Dann schreib' ich eben ziemlich viele leere [E]Worte, wunderbar
Sie soll'n der Vorlage doch letztlich nur genügend ähnlich [am]klin[E]gen

"Der [dm]Zorn, die Trauer, das Entsetzen"? [am]Gänsefüßchen-[E]Zeit!
Gut mar[am]kiert ist es so nämlich als Zi[E]tat korrekt ge[A]schrie[D]ben
Die [hm]Quelle nicht vergessen: Stammt von [A]Wader - weißt be[E]scheid
Gibt kein' [A]Brief vom Anwalt - [D]Skywise weiß, wie [A]wir das Forum [E]lie[A]ben

Viktor war [am]da und teilte [dm]hier im Forum öffentlich mal [E]eben
Akkorde und 'nen Spaßtext: Gleiches Versmaß, das tut [am]not
Um dir beim Nachspiel'n, Janek, auch Struk[E]turhilfe zu [A]ge[D]ben
Ist [A]rechtlich ganz pro[D]blemlos: Nicht, dass [A]wieder [E]Ärger [A]droht.



...Okay, vielleicht solltest du dir doch das erwähnte Songbook kaufen

Viele Grüße,
Viktor

Geschrieben: 25.04.2017 13:14
_________________
...
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#39

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Zitat:

Janek schrieb:
Texte sind eh klar, weil zu hören und zig mal veröffentlicht, die kompletten Stücke meist auf YT ...

Schöne neue Welt ...
Also, jetzt mal abgesehen davon, daß ein gigantischer Brocken Texte und Musikstücke sich nicht im Internet finden läßt, da eine große Menge Interpreten, gerade aus der Liedermacher-Szene, dem Vergessen anheimgefallen sind: Youtube soll ja seit einer Einigung mit der GEMA an die Urheber und Interpreten zahlen, und die meisten Liedtextsammlungen liegen auf Seiten bzw. Servern außerhalb der Reichweite des deutschen Urheberrechts.

Zitat:
Und muß nicht ein Abmahner, der sich darauf beruft, einen solchen Schaden nachweisen?

Schaden - nein. Den braucht man, wenn eine Schadenersatzklage angestrebt wird. Ohne Schaden keine Entschädigung und so.
Eine Abmahnung ist eigentlich nichts Anderes als ein mahnender Zeigefinger: "Ey, ich hab' mitbekommen, daß Du einen Rechtsverstoß begangen hast! Mach das weg oder ich fahre schwerere Geschütze auf!"
Für dieses nette Schreiben berechnet der Anwalt eine entsprechende Pauschale als Bearbeitungsentgelt und gut ist.

Und eine öffentliche Wiedergabe eines urheberrechtlich geschützten Textes außerhalb der Regelungen und ohne Rückendeckung ist nun mal ein Rechtsverstoß.

Zitat:
Gesetze müssen doch irgendwem dienen, sonst würden sie nicht gemacht. Wem dient dieses?

Den Urhebern. Deutschland ginge es wirtschaftlich ziemlich dreckig, wenn das Geistige Eigentum nicht wäre, schließlich hat unser Heimatland nicht so viel anzubieten außer schnödem oder angewandtem Know-How, also genießt es besonderen Schutz.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 25.04.2017 00:30
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#38

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Hey Skywise,

das hatt ich ja beim ersten mal auch verstanden. Aber was in deinem Text nicht steht: Wo genau ist der Schaden für den Urhheber, wenn ein paar Hobby-Musiker die Lieder eines Musikers singen wollen und sich zu diesem Zweck über die Akkorde austauschen??

Texte sind eh klar, weil zu hören und zig mal veröffentlicht, die kompletten Stücke meist auf YT ... ..

.. nochmal ganz einfach: Ich seh dem Urheber keinen Schaden entstehen, wenn man seine Lieder singt. Und muß nicht ein Abmahner, der sich darauf beruft, einen solchen Schaden nachweisen?

Gesetze müssen doch irgendwem dienen, sonst würden sie nicht gemacht. Wem dient dieses?



Geschrieben: 24.04.2017 20:27
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#37

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Zitat:

Janek schrieb:
Wo genau werden Hannes´ Rechte verletzt, wenn ein paar Zeilen aus einem seiner Stücke mit Quellenangabe hier zitiert werden?

Wenn sie korrekt zitiert werden, werden die Rechte gar nicht verletzt.
Aber wenn der Rest des Beitrags keine eigene Schaffenshöhe aufweist, handelt es sich um ein "falsches Zitat".
Das Zitat kann meinetwegen als Beleg gebraucht werden ("ich stelle folgende These auf, und wie ich bei Hannes Wader gesehen habe, scheine nicht nur ich dieser Meinung zu sein, siehe hier ..."), zur Erläuterung des Inhalts oder - das ist wiederum Richtersprech - "als Ausdruck der geistigen Auseinandersetzung mit dem zitierten Werk" ("Manfred Maurenbrecher spielt in dem Text auf folgende historische Ereignisse an: ..."), gerne auch als kleiner Verweis/als augenzwinkernde Anmerkung innerhalb einer eigenen Erzählung ("und dann habe ich mich gefühlt wie in einem Lied von Reinhard Mey, in dem er ebenfalls ..."), und man kann ein Zitat auch als künstlerisches Mittel verwenden, aber bei letzterem sind die Vorgaben und Ideen derart schwammig formuliert, daß ich's nicht drauf ankommen lassen würde.
Ein paar Textzeilen und die dazugehörigen Akkorde sind nach meiner Einschätzung nicht abgedeckt.

Zitat:
Und dann dazu ein Vorschlag, wie das akkordmäßig zu begleiten wäre?

Die Akkorde selbst sehe ich nicht unbedingt als Problem an; ich bezweifle nur, daß die Akkordfolge eine ausreichende "Eigenleistung" darstellt, um ein Zitat auf sichere Beine zu stellen.

Zitat:
Wo genau ist der Schaden für den Urheber?

Na ja, wenn ein urheberrechtlich geschütztes Werk (oder ein Teil davon) in der Öffentlichkeit verwendet wird, werden automatisch die Rechte des Urhebers wenigstens berührt. Um keinen Schaden anzurichten, sollte man sich an die rechtlichen Voraussetzungen halten (Zitat korrekt verwenden), den Urheber/den Verlag um Erlaubnis fragen und/oder darüber nachdenken, sich über die jeweilige Verwertungsgesellschaft das Okay abzuholen. Kommt auf die jeweilige Situation an.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 24.04.2017 01:36
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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#36

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Sry,

trotz der langen Erklärung muß ich nachhaken:

Wo genau werden Hannes´ Rechte verletzt, wenn ein paar Zeilen aus einem seiner Stücke mit Quellenangabe hier zitiert werden?

Und dann dazu ein Vorschlag, wie das akkordmäßig zu begleiten wäre?

Wo genau ist der Schaden für den Urheber?

Geschrieben: 23.04.2017 23:03
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#35

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Zitat:

olliwutzi schrieb:
Hallo!

So ganz habe ich das ja immer noch nicht kapiert mit dem (deutschen) Urheberrecht. Wenn ich hier also einen fremden Text niederschreibe, weil ich erläutern möchte welchen Akkord ich an einer bestimmten Stelle meine rauszuhören, dann ist das nicht in Ordnung. Soweit klar.
Aber wieso darf ich dann, ohne den Texter und/oder den Komponisten zu fragen, fremde Lieder singen und sogar gegen Eintritt aufführen?

Fragt die Olliwutz


Hier wäre vielleicht der eigene Anteil. Man singt selber.

Dennoch ... (muß erst nochmal nachlesen...)

Geschrieben: 23.04.2017 22:55
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#34

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Boah!
Was für eine umfassende Antwort, vielen Dank dafür!
Da muss ich mich erst mal intensiv durchlesen und nachdenken bis ich das alles (hoffentlich) verstanden habe.
Ein sehr spannendes Thema für mich, bei dem ich auch nichts falsch machen möchte.
Nehme mir gerne oft fremde Lieder und versehe sie mit meinem neuen Text und führe das auch öffentlich auf.
Allerdings ohne dafür Geld/Eintritt zu verlangen und verdiene damit auch absolut kein Geld.
Möchte aber ungern in irgendwelchen Fallstricken hängen bleiben!
In der Regel frage ich auch die Original-Urheber um Erlaubnis.
Habe aber noch nie von jemanden jemals eine Antwort bekommen...
Ich deute das dann immer als Ja, möchte aber natürlich auch keinen Besuch von irgendeinem Anwalt bekommen!

Nochmals Danke erstmal!
Und Tschuldigung wenn dieser Thread jetzt einen anderen als ursprünglich gedachten Inhalt erhielt.
Aber das Löschen von Viktors Beitrag hat mich da aufgeschreckt...

Olliwutzi

Geschrieben: 13.04.2017 20:43
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#33

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Zitat:

olliwutzi schrieb:
Aber wieso darf ich dann, ohne den Texter und/oder den Komponisten zu fragen, fremde Lieder singen und sogar gegen Eintritt aufführen?

Weil bei jeder öffentlichen Veranstaltung (man darf davon ausgehen, daß es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt, wenn man Eintritt verlangt) die GEMA die Hand aufhält. Die GEMA, also die Verwertungsgesellschaft der (Musik)Urheber, erhält neben dem Geld auch noch eine Liste mit Liedern, die an diesem Abend gespielt wurden (oder ordentlicher: "gespielt werden sollen", denn die Liste ist eigentlich im Vorfeld abzugeben), und verteilt dann ihre Einnahme nach Abzug einer Pauschale an die einzelnen Urheber. Mit dieser Zahlung ist gewissermaßen die Lizenzierung erfolgt und die Aufführung erfolgt mit Erlaubnis der Vertreter des Urhebers.

Reine Theorie übrigens. In der Praxis läuft's etwas komplexer, aber für den Einstieg ...

Und noch nebenbei, zur Sicherheit: es gab auch schon den Fall, daß mir einige Leute erzählt haben, sie hätten als Interpreten an die GEMA gezahlt/zahlen müssen, um bestimmte Lieder da und dort aufführen zu können. Die Zahlung an die GEMA bei einer Veranstaltung ist die Sache desjenigen, der den Eintritt kassiert oder die Veranstaltung aus anderen Gründen ausrichtet, und das ist im Regelfall der Veranstalter, nicht der Interpret.

Zitat:
Nun, so habe ich mal gehört, aufführen darf ich alles ungefragt wenn ich es nicht verändere an Text oder Melodie.

Korrekt.
Eine Übersetzung gilt übrigens als Bearbeitung.

Zitat:
Nur selber veröffentlichen darf ich es nicht, weil es ja nicht meine eigenen Lieder seien. Aha!

Veröffentlichen darfst Du es schon, Du solltest halt nicht unbedingt sagen, daß das Lied von Dir stammt. Und wenn Du es veröffentlichst, müssen halt die Lizenzen geklärt sein.

Zitat:
Und was ist denn nun mit Heino und seinen "freundlichen Grüßen?"
Da singt er doch auch ungefragt fremde Lieder, und sie wurden sogar veröffentlicht auf Tonträger.
Wie ging das und wie geht das?
Oder hat das eine nichts mit dem anderen zu tun?

Im Prinzip genau dasselbe. Auch bei der Vervielfältigung eines Tonträgers steht die GEMA Gewehr bei Fuß und erteilt die notwendigen Lizenzen für die Verwendung der Lieder, in diesem Fall an das produzierende Label. Also - ein Farin Urlaub als Verfasser von "Junge" verdient an dem Heino-Album ebenfalls mit. Und da Heino den Text nicht verändert hat, kann's sein, daß Farin Urlaub bis zuletzt nichts von dieser Idee mitbekommen hat.
Dasselbe in Grün übrigens bei einem gewissen rechten Liedermacher, der sich an Werken von Hannes Wader oder Reinhard Mey vergriffen hat, ohne die Texte zu verändern. Kann man machen. Hat halt ein Geschmäckle, aber - geht. Die Verfasser haben kaum eine Chance, etwas dagegen zu unternehmen, solange ihr Werk nicht verändert wird (und bei jeder Neuauflage der betreffenden Alben die Zahlungen an die GEMA erfolgen).

Zitat:
Mir ging es darum ohne Erlaubnis des Komponisten/Textdichters Lieder singen zu dürfen versus ein paar Sätze zu zitieren zwecks Akkordanalyse wie von Viktor geschehen.

Im Grunde ist es fast genauso wie beim Singen des Liedes: für eine öffentliche Wiedergabe bzw. Verwendung urheberrechtlich geschützten Materials steht dem/den Urheber/n ein Obolus zu. Das betrifft natürlich nicht nur komplette Werke, sondern auch einzelne Bestandteile daraus (also z. B. Samples oder halt Textproben). Unterschiede gibt's höchstens bei der Organisation. Aufführung/mechanische Vervielfältigung ist Sache der GEMA, Textauszüge wohl eher Angelegenheit der VG Musikedition.
Bei den Textauszügen gibt's noch ein paar zusätzliche Möglichkeiten, indem man sie als Zitate nutzt. Dazu muß aber der Rest des Beitrags, wie der Richterlichkeit eingefallen ist, "eine eigene Schaffenshöhe" aufweisen. Man kann also nicht sagen "Hier der gewünschte Text", sondern man muß das Zitat so einbinden, daß es nicht in der Luft hängt. Also beispielsweise, wenn man eine Geschichte erzählt, die man mit Installateuren erlebt hat, kann Reinhard Mey als Verfasser gar nichts dagegen machen, wenn ein paar Zeilen von "Ich bin Klempner von Beruf" eingeflochten werden, selbst wenn er wöllte. Für die Verwendung als Zitat steht ihm auch kein Obolus zu. Er bzw. Anwälte sähe/n es allerdings höchstwahrscheinlich ganz gerne, wenn diese Passagen auch mit Urheberangabe bzw. Quellenverweisen versehen werden. "Zitat" meint übrigens "Textauszug". Komplette Liedtexte sind tabu bzw. höchstens in ganz wenigen Zusammenhängen in Ordnung, meist auf elitär-universitärer Ebene.
Nebenbei noch: neben dem Text ist natürlich auch die Melodie urheberrechtlich geschützt. Ich weiß von Abmahnungen, weil eine Melodie oder genauer: die Griffe auf einer Gitarre zur Wiedergabe einer Melodie, wiedergegeben wurde. Die Einzeltöne ("sach ma, auf was für einem Ton endet denn die Melodie in Zeile 4?"), Rhythmen, Pausenzeichen und die Akkorde bzw. Akkordfolgen oder sonstige Einzelschicksale dagegen sind nicht schutzfähig. Nach deutschem Urheberrecht, wie's anderswo ausschaut, weiß ich nicht (zuverlässig).

Gruß
Skywise

Geschrieben: 13.04.2017 14:51
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#32

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Hallo Georg!

Das Thema GEMA habe ich hier bewusst weggelassen, das ist noch mal was anderes, finde ich.
Mir ging es darum ohne Erlaubnis des Komponisten/Textdichters Lieder singen zu dürfen versus ein paar Sätze zu zitieren zwecks Akkordanalyse wie von Viktor geschehen.

Die Olliwutz

Geschrieben: 13.04.2017 13:38
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#31

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Zitat:

olliwutzi schrieb:
...
Aber wieso darf ich dann, ohne den Texter und/oder den Komponisten zu fragen, fremde Lieder singen und sogar gegen Eintritt aufführen?
Die berühmten Coverversionen, die wohl jeder kennt.
...
Fragt die Olliwutz


Ohne mich in den Details auszukennen, kann ich sagen, daß das so nicht korrekt ist.

Bei öffentlichen Veranstaltungen, wo also jeder hingehen kann und teilweise sogar Eintritt dafür bezahlt, muß der Veranstalter bei der GEMA eine Gebühr für die gespielten Coverversionen (die GEMA-gebührenpflichtig sind) entrichten, kann sogar sein, daß die Songliste eingereicht werden muß, wenn aufgrund regelmäßiger Veranstaltungen kein Pauschalbetrag vereinbart wurde. Bei Privatveranstaltungen wie Geburtstagen ist dies weniger kritisch, bei Straßenmusik wird es toleriert.

Wenn jemand genauer Bescheid weiß, lasse ich meine Ausführungen gerne korrigieren oder ergänzen.

Ich glaube, das Thema wurde hier im Forum auch schon mehrfach besprochen. Mal wieder ein Grund, (auch für mich , ) die Suchmaschine mal wieder zu benutzen.

Gruß
Georg

Geschrieben: 13.04.2017 13:07
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"Ja, ich hab einen Traum von einer Welt und ich träume ihn nicht mehr still:
es ist eine grenzenlose Welt, in der ich leben will."
[Konstantin Wecker]
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#30

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Hallo!

So ganz habe ich das ja immer noch nicht kapiert mit dem (deutschen) Urheberrecht. Wenn ich hier also einen fremden Text niederschreibe, weil ich erläutern möchte welchen Akkord ich an einer bestimmten Stelle meine rauszuhören, dann ist das nicht in Ordnung. Soweit klar.
Aber wieso darf ich dann, ohne den Texter und/oder den Komponisten zu fragen, fremde Lieder singen und sogar gegen Eintritt aufführen?
Die berühmten Coverversionen, die wohl jeder kennt.
Nun, so habe ich mal gehört, aufführen darf ich alles ungefragt wenn ich es nicht verändere an Text oder Melodie. Nur selber veröffentlichen darf ich es nicht, weil es ja nicht meine eigenen Lieder seien. Aha!
Und was ist denn nun mit Heino und seinen "freundlichen Grüßen?"
Da singt er doch auch ungefragt fremde Lieder, und sie wurden sogar veröffentlicht auf Tonträger.
Wie ging das und wie geht das?
Oder hat das eine nichts mit dem anderen zu tun?

Fragt die Olliwutz

Geschrieben: 13.04.2017 12:16
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#29

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Zitat:

Janek schrieb:
Wie kann ein Text, der an zig Ecken öffentlich ist, eine Urheberrechtsverletzung sein?

Nun ja, der Verfasser des Lieds liegt noch keine siebzig Jahre unter der Erde, insofern sind Melodie und Text nicht gemeinfrei, also gelten noch die Bestimmungen des Urheberrechts. Und da im Urheberrecht nichts geregelt ist im Sinne von "sobald genügend Leute auf das Recht eines Urhebers ihren Haufen gesetzt haben, spielt's ohnehin keine Rolle mehr, ob sich noch jemand daran hält", wäre derjenige, der eine urheberrechtlich geschützte Passage veröffentlicht (d. i. der Betreiber dieses Forums), gehalten, sich entweder an die Vorgaben des Zitatrechts zu halten oder, sofern nicht möglich, mit dem Urheber oder seinem Stellvertreter (dem Verlag beispielsweise) über die Veröffentlichung zu einigen. Geschieht das nicht, kann im Grunde genommen jeder Rechtsgelehrte, der einen Verstoß gegen das Urheberrecht findet, eine Abmahnung schreiben.
Und weil eine solche Einigung mit dem Rechteinhaber nach Wissen der Mods nicht existiert, sie aber ihren Forenbetreiber ganz dolle lieb haben, wollen sie ihn vor solcher Post bewahren.

Es ist sicher richtig, daß in der jüngeren Zeit verschiedene Gerichte den gescholtenen "Abmahnanwälten" einen Riegel vorgeschoben haben, der dieses Vorgehen deutlich erschwert, aber damit haben sie natürlich nicht die Regelungen des Urheberrechts außer Kraft gesetzt, also ...

Zitat:
Leude leude, man kanns auch übertreiben.

Stimmt. Aber man muß den Ärger auch nicht heraufprovozieren. Anwälte und Richter können während ihrer Arbeitszeit fürchterlich humorlos sein.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 12.04.2017 23:31
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader? Hier lang!
#28

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Danke für die Mühe. Leider seh ich nichts mehr.

Wie kann ein Text, der an zig Ecken öffentlich ist, eine Urheberrechtsverletzung sein? Und wenn jemand seine Akkordvorschläge ranbringt - wo ist da die Urheberrechtsverletzung?

Leude leude, man kanns auch übertreiben.




Geschrieben: 12.04.2017 19:47
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#27

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Hallo zusammen,

Zitat:

Viktor schrieb:
[...]
Ich weiß nicht, ob sie in irgendeinem Songbook veröffentlicht sind,[...]

Viele Grüße,
Viktor


Vielleicht hilft folgende Information:

Das Lied "Victor Jara" ist im Liederbuch -> "Lieder 2000-2005" erschienen.

Viele Grüße,
Georg

Geschrieben: 11.04.2017 12:43
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"Ja, ich hab einen Traum von einer Welt und ich träume ihn nicht mehr still:
es ist eine grenzenlose Welt, in der ich leben will."
[Konstantin Wecker]
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader? Hier lang!
#26

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Hallo Janek,

Zitat:
Frage: Kann mir jemand die Akkorde zu "Victor Jara" rüberreichen?

Ich weiß nicht, ob sie in irgendeinem Songbook veröffentlicht sind, aber ich habe mal schnell aufgeschrieben, wie es für mich klingt - ganz grob(!)

===
Textauszug und Akkorde aus urherrechtlichen Gründen entfernt. Petra - Webmaster.
===

Für die Feinheiten müsstest du am besten ein bisschen rumprobieren. Beim E wird oftmals E7 eingestreut werden, denke ich. Beim abschließenden A-Dur, glaube ich, auch mal kurz Asus4. Solche Späßchen halt
Evtl. bietet es sich auch an, es mit Capo im 5ten Bund und entsprechend e/E-Form zu spielen.

Vielleicht hilft es dir ja als erster Ansatz weiter.

Viele Grüße,
Viktor

Geschrieben: 08.04.2017 18:21
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader? Hier lang!
#25

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Servus Leute,

ich hol mal diesen Faden hoch.

Nachdem ich ihn nun (endlich) mal live erlebt habe, möchte ich mir das eine oder andere Stück von Hannes raufschaffen.

Gleiches Problem wie bei Gundi - man findet viel, aber meist nicht das was man sucht.

Frage: Kann mir jemand die Akkorde zu "Victor Jara" rüberreichen?

Danke und Grüße

J.

Geschrieben: 07.04.2017 17:59
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader? Hier lang!
#24

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Schönen guten Tag, gibt es denn eigentlich irgendwo auch ausgeschrieben Klaviernoten von Wader? Er hat ja schließlich einiges mit Wecker zusammen gemacht und von der großen Freiheit bspw. hätte ich gerne Noten dazu, wie die beiden es gespielt haben, also Klavier und Gitarre.
Besten Dank im Voraus

Geschrieben: 22.02.2013
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader? Hier lang!
#23

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Guten Tag an alle die Wader Texte und Akkorde suchen.
Es gibt ein Buch vom Verlag Zweitausendeins. Meins ist von 1977.
Ich habe es jetzt für einen Freund besorgt.

Auf folgender Seite kann man das finden: http://www.booklooker.de/

und bestellen.
DA sind die ersten 7 LP's drin mit Akkorden.
Schönenb Gruß
Alla

Geschrieben: 24.04.2012
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Re: Suche chords oder Tabs von Hannes Wader
#22

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Hallo rallek,

Hannes' Verse in diesem Lied sind zu der Melodie von "Rock'n' Roll I Gave You All The Best Years Of My Life" geschrieben.

Die Akkorde findest du hier bei ultimate-guitar.com.
Selbst schon nachgespielt und für gut befunden ;)

Ich glaaaaube, Hannes geht sparsamer mit dem G7 um, als es dort steht.
Und das Ende des immer ersten Strophendurchganges (von zweien) ist nicht so abgeschlossen wie im Original [F-G(7)-C], sondern dramatischer [F G(7)], sodass das C erst in der nächsten Strophenhälfte am Anfang wiederkehrt.
Vor dem Refrain ist C-F-C (zwei mal oder so) eingeschoben.
Welche Tonart es genau ist, bzw. wo du den Capo zum Mitspielen mit der Platte hinmachen musst, weiß ich so spontan nicht. Dürfte auf Glut am Horizont, Mey-Wader-Wecker und Wecker-Wader 2010 auch jeweils anders sein...

Viele Grüße
Viktor

Geschrieben: 28.02.2011
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Re: Suche chords oder Tabs von Hannes Wader
#21

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Hallo suche Chords zu "damals".
Wer kann helfen.
Danke

Geschrieben: 26.02.2011
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Suche Akkorde für Wader und Söllner
#20

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Hallo zusammen,
leider finde ich im Internet kaum Akkorde für Hanes Wader oder Hans Söllner. Wäre für alles dankbar. Vor allem suche ich die Akkorde für "I hab Angst das i mi verlier" und "Mei Zustand" vom Söllner.

Danke im vorraus.

Servus
Sebastian

Geschrieben: 20.11.2010
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Aw: Für alle, die auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader sind
#19

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Guten Tag!
Ich bin neu hier und bevor ich evtl. alte fragen neu aufwerfe dachte ich ich schreibe direkt mal!
Ich spiele jetzt seid 6 monaten in Eigenregie Gitarre und kann noch nicht allzuviel außer heute hier morgen dort!
Ich würde gerne mal den Rattenfänger von Hannes Wader probieren aber habe im Netz nichts gefunden!
Den Text habe ich, jetzt fehlen mir noch die Buchstaben darüber die ihr wohl Tabs oder Akkorde nennt!

Bis dahin viele Grüße Stephan


Geschrieben: 10.08.2010
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