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Leser in diesem Thema:   1 Anonyme(r)






Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#18

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Liebe Chansonfreunde,

wenn ich aus dem Fenster sehe, sehe ich die Kirschen reifen.

Darum hole ich mal wieder diesen alten Beitrag aus der Versenkung.

Das alte Lied "Le temps des cerises" ist immer wieder schön.

Liebe Grüße, Marianne

Geschrieben: 22.06.2017 20:08
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At the risk of offending an atheist: God bless you.

Leonard Cohen
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#17

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Liebe Chansonfreunde,

da die Zeit der Kirschen wieder begonnen hat, hole ich mal diesen Beitrag aus der Versenkung.

Anklicken, um das Original-Bild in einem neuen Fenster zu sehen

Liebe Grüße, Marianne

Geschrieben: 20.06.2015
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Leonard Cohen
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#16

Kein Avatar
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hola
als newcomerin sei erstmal nur bemerkt: Das Lied "zeit der kirschen" entstand nach der Niederschlagung der "Pariser Commune" und wurde aufgrund der Zensurbehörden in diese Verse gepackt,aber auch um weiter Mut zu machen --- was bei rd. 20000 Toten schwer fiel und individuelle attentaten (ravachol) legitimierte ----

Geschrieben: 08.08.2007
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#15

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Zitat:

fille schrieb:
Liebe Degenhardt-Fans verzeiht mir!



Aber selbstverständlich. Ich kann das ganz gut nachvollziehen, dass man mit dieser Bearbeitung (es ist keine Übersetzung und soll es auch nicht sein) seine Schwierigkeiten hat, gerade weil der Text so wenig mit dem Original zu tun hat. Die Musik ist ja auch verfremdet, wenn man mal Mey und Degenhardt nebeneinander hält, erkennt man 's ja fast nicht wieder.

Degenhardt mag aber so wie ich ihn verstehe, nicht so tun, als hätten sich die Zeiten nicht geändert. Und in der Zeit zwischen dem Schreiben des Liedes und heute ist nun mal viel passiert. Das Lied hat eine ganz andere Aussage bekommen, da kann das Lied gar nichts für. Und so ist Degenhardts "Kirschenzeit" auch mehr ein Lied über das Lied geworden. Mir gefällt es inzwischen ganz gut, wobei ich beim ersten Hören auch gedacht habe, was hat er denn jetzt angestellt. Aber wenn man bedenkt, dass ja seit 1871 nicht nur die Revolution der Pariser Commune gescheitert ist, kommt man an die Degenhardt-Version vielleicht besser ran.

Aber blutig finde ich auch diese Version nicht.

Michael

Geschrieben: 28.05.2007
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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.

Franz Josef Degenhardt
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#14

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Hallo Dirk!

Schön, dass du mal wieder auftauchst!

Ja, wir haben eigentlich schon genug darüber dikutiert

Das mit Brassens-Liedern habe ich nur als Beispiel genommen. Es einfach so, dass es mir nicht gefällt, wenn Lieder verfremdet werden. Wie stark, ist eine andere Sache. Man kann sie auch umschreiben, ohne den Sinn zu verändern. Aber wie gesagt, wir haben schon viel darüber geredet.

Ich wollte eigentlich nur darauf hinwiesen, dass das "Kirschenzeitlied" doch überhaupt nicht blutrünstig ist, sondern ein Lied über eine schöne Zeit - den Frühsommer. Eine Zeit die immer zu schnell vorbeigeht. Das es ein Symbol geworden, ist eine andere Sache.

Wenn Hoffmann Brel singt, dann ist es Brel und ich habe nicht das Gefühl, das ein anderer Geist darüber weht.

Zitat:
Wenn du auf der Degenhardt-Webseite die Tracklistings seiner Alben studierst, wirst du feststellen, dass die Fremdvertonungen einen verschwindend geringen Anteil bilden.


Wahrscheinlich! Irgendwann werde ich es tun. Tatsache ist, dass ich immer wieder hier im Forum auf Degenhardt-Lieder stoße, die ursprünglich von jemande anders sind und die für mich verfälscht wurden.

Liebe Degenhardt-Fans verzeiht mir!

Liebe Grüße

Marianne

Geschrieben: 27.05.2007
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Leonard Cohen
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#13

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Hallo Marianne!

Zunächst mal: Deine Aussage, dass Degenhardt sich „oft“ alter Lieder bedient und sie umschreibt, möchte ich angesichts seines umfangreichen Gesamtwerks mal relativieren. Wenn du auf der Degenhardt-Webseite die Tracklistings seiner Alben studierst, wirst du feststellen, dass die Fremdvertonungen einen verschwindend geringen Anteil bilden. Richtig ist aber, dass er über die Jahre immer wieder Brassens übersetzt, übertragen und nachempfunden hat.

Über die Schwierigkeit, Poesie 1:1 zu übersetzen, wurde im Forum ja schon an anderer Stelle ausführlich diskutiert, auch du wirst das aus eigener Erfahrung bestätigen können. Wenn Hoffmann über Brel sagt, dieser sei nicht zu übersetzen, so gilt das erst recht für Brassens, der in seinen Texten klassische Poesie mit dem „Argot“, der Gossen- und Gaunersprache, vereint.

So liegt es nahe, statt mit einer sperrigen und uninspirierenden 1:1-Übersetzung sich auf die Atmosphäre und die Intention eines Textes/Liedes zu konzentrieren. Nichts anderes macht Degenhardt mit den Brassens-Liedern, und ich finde es nicht nur völlig legitim, sondern auch verdammt gut gelungen.
Dass Degenhardt im Zuge dieses Prozederes den Originaltext verändert, versteht sich von selbst. Deshalb findest du auch in den Urheberrechtsangaben der CDs den Hinweis „Deutscher Text: FJ Degenhardt“. Was gibt es darüber hinaus noch richtig zu stellen??

Hannes Wader, der mit seinen Nachdichtungen der Verse des Rokoko-Dichters Carl Michael Bellman für meinen Geschmack eine seiner schönsten Produktionen vorgelegt hat, sagt: „Ich halte Lyrik für so gut wie unübersetzbar. Eine sinn- und wortgetreue Übertragung eines Gedichts ist immer nur das rachitische verzogene Skelett des Originals, ohne Körper, ohne Fleisch, eine akademische Moorleiche, die bei Sauerstoffzufuhr zu Staub zerfällt.“


Liebe Grüße
*Dirk*

Geschrieben: 27.05.2007
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<°))))>< <°))))>< <°))))><
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#12

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Hallo Jürgen!

Zitat:
wer hat mein Lied so zerstört


Genau! So ist es leider oft.

Es ist gut, wenn ab und zu jemand das Original in Erinnerung bringt. Das hat Reinhard Mey hiermit getan. Allerdings kann man nicht sagen, dass er es "entschärft" hätte, denn das Lied ist ja weder scharf, noch blutrünstig.

Es kam wohl wie die Jungfrau zum Kind. Das Lied entstand vor der Pariser Commune.

Wie Reinhard Mey es treffend sagt:

Zitat:
Bis in unsere Gegenwart ist es Ausdruck der Sehnsucht nach Freiheit, aber auch nach Zärtlichkeit, nach Liebe, nach Lebensfreude.




Liebe Grüße

Marianne

Geschrieben: 27.05.2007
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Leonard Cohen
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#11

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Hallo Marianne,
mal abgesehen, daß ich mich im anderen Thread vermutlich etwas vertan habe:

Für mich ist entscheidend, was bei "Text" steht. Wenn dort der deutsche Interpret genannt ist und nicht ausdrücklich von einer Übersetzung die Rede ist (auch wenn der Originaltitel erwähnt wird), gehe ich von einem prinzipiell eigenen Text aus, der wohl mehr oder weniger an das Original angelehnt sein mag, aber keine Übersetzung - auch keine sinngemäße - darstellt. Ich weiß nicht, wie es bei besagter Brassens-CD von FJD ist!

Ist ja normal (Wader etc.), daß man Melodien von rund um den Globus aufgreift und mit deutschen Texten versieht. Vielleicht tut es bei Brassens eher weh als sonst, weil (ich kann zwar kein Französisch, aber der Eindruck drängt sich dennoch auf) er so ein Virtuose war, daß man leicht das Gefühl bekommen könnte, da habe jemand was dran kaputt gemacht... (wer hat mein Lied so zerstört)

Viele Grüße
Jürgen

Geschrieben: 26.05.2007
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#10

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Hallo Jürgen!

Zitat:
Hallo Marianne, da muß ich schon wieder mit Degi ankommen ;o)


Ehrlich gesagt, gefällt es mir gar nicht, wie Degenhard sich oft alter Lieder bedient und sie umschreibt. Das ist mir schon bei Brassens, z. B. "König Großkotz"negativ aufgefallen. Wenn das jemand tut, dann sollte er richtigstellen, dass er den Text geändert hat.

Reinhard Mey sagt zwar, dass man manche Lieder nicht übersetzen soll, aber manchmal ist es doch gut, um denjenigen die die Originalsprache nicht verstehen, den Originaltext nahezubringen.

Klaus Hoffmann hat sehr schön beim Konzert "Hoffmann singt Brel-Lieder" gesagt: "Ich habe die Lieder nicht übersetzt. Das kann man gar nicht!"

Hier noch ein Zitat von J.B.Clement (von 1871):

Zitat:
"À bas les exploiteurs ! À bas les despotes ! À bas les frontières ! À bas les conquérants ! À bas la guerre ! Et vive l’Égalité sociale."


Nieder mit den Ausbeutern! Nieder mit den Gewaltherrschern! Nieder mit den Grenzen! Nieder mit Eroberern! Schluss mit dem Krieg! Und es lebe die soziale Gleichheit!

Es scheint nicht zu funktionieren....

Liebe Grüße

Mairanne

Geschrieben: 26.05.2007
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#9

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Guten Morgen liebe Forumler

Von ihm ist der Text:

Anklicken, um das Original-Bild in einem neuen Fenster zu sehen

Jean Baptiste Clement

Die Musik hat Antoine Renard (1825 - 1872) komponiert.

Ich denke, es ist eines der bekanntesten französische Lieder.

Hier die 3. Strophe;

Zitat:
Quand nous en serons au temps des cerises,
Si vous avez peur des chagrins d'amour,
Evitez les belles
Moi qui ne crains pas les peines cruelles,
Je ne vivrai point sans souffrir un jour...
Quand nous en serons au temps des cerises,
Vous aurez aussi vos peines d'amour.


Ich zitiere mich nochmals selbst:

Zitat:
Unzählige Interpreten haben es gesungen: Fred Gouin, André Dassary, Suzy Delair, Jean Lumière, Tino Rossi, Yves Montand, Nana Mouskouri, Colette Renard, Patrick Bruel ....


...Reinhard Mey


Liebe Grüße

Marianne

Geschrieben: 05.05.2007
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Leonard Cohen
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#8

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Hallo migoe!

Zitat:
wenn ich mich nicht irre, wird eben dieses Gedicht von Reinhard Mey am Ende von "Schraders Filmpalast" auf "Bunter Hund" zitiert.


Ich zitiere mich selbst:

Zitat:

Aber es gibt ein französisches Lied, das ist schon so alt, dass man ruhig darüber schreiben darf.


Das Lied ist von 1867. Aber du kannst es dir ja jetzt selbst anhören

Der "Chanson caché" (verstecktes Lied) wird immer populärer

Liebe Grüße

Marianne

Geschrieben: 04.05.2007
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Leonard Cohen
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#7

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Hallo Marianne,

wenn ich mich nicht irre, wird eben dieses Gedicht von Reinhard Mey am Ende von "Schraders Filmpalast" auf "Bunter Hund" zitiert.

Woher ich das weiß? HIER habe ich es gelesen und bin schon sehr gespannt darauf...

migoe

Geschrieben: 04.05.2007
_________________
Ich denke, also bin ich...denk ich positiv, gewinn ich | thomas d....

Die Erfahrung lehrt, wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd | Reinhard Mey

www.liedermacher-forum.de | www.diekoerbers.de
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#6

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Aber Dany!

Du hast vor lauter Politik die Maiglöckchen vergessen!Schenkt man in Frankreich nicht den Menschen, die man liebt, les muguets????

Hier eins für die lieben Forumler

Anklicken, um das Original-Bild in einem neuen Fenster zu sehen

Liebe Grüße

Marianne

Geschrieben: 01.05.2007
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Leonard Cohen
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#5

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Salut

joyeux premier Mai!!

Am 1ten Mai in Frankreich findet die "fête de l'Humanité" statt.

L'humanité ist das Tagesblatt der kommunistichen Partei hier

Alle Arbeitergewerkschafften defilieren da in Paris und alle linksdenkende Politiker kommen da zu Wort und alles
Endet in einem Grosen Folksfest, meistens in La Courneuve in der Banlieue von Paris,

Rot ist ja die Farbe der Kommunistiche Partei Frankreichs, Rouge-gorge nennt man die Partisanen dieser Partei.
Renaud, Ferrat, Roger Hanin bei den Artisten, Olivier Besancenot, Arlette Laguiller, Marie Georges Buffet uva.... bei den Politiker sind alle Rouge-gorge.

C'est la lutte finale......
Chantons l'Internationale.....

Je vous offre à toutes et à tous un brin de muguet porte-bonheur pour toute l'année

Dany

Geschrieben: 01.05.2007
_________________
Heute zieh' ich meine Runden
Seh' die Welt in Trümmern liegen
Hab' nen Luftballon gefunden
Denk' an dich und lass ihn fliegen

Carlo Karges
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#4

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Geschrieben: 01.05.2007
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Heute zieh' ich meine Runden
Seh' die Welt in Trümmern liegen
Hab' nen Luftballon gefunden
Denk' an dich und lass ihn fliegen

Carlo Karges
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#3

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Salut

La Commune de Paris von 1871 war so eine art Mini-Revolution (die Franzosen sind doch nie zufrieden das wisst ihr doch!!) wo die Arbeiter sich gegen die Bourgeoisie gestellt haben.

Daher kommt das Wort Kommunist (also communiste auf französich )

hier was zu lesen :
LA COMMUNE DE PARIS

La Commune de Paris de 1871 est un événement singulier. Par certains aspects, elle se rattache aux révolutions du XIXe siècle : 1830, 1848. Par d’autres, au contraire, elle annonce les grandes révolutions victorieuses du XXe siècle, qui d’ailleurs s’en réclament explicitement. Marx, opposé tout d’abord à une révolte armée des ouvriers de Paris, se rallia, après la journée du 18 mars, à la Commune. Dans La Guerre civile en France , il tira les premières conclusions de ce mouvement insurrectionnel de type nouveau : « C’était la première révolution dans laquelle la classe ouvrière était ouvertement reconnue comme la seule qui fût encore capable d’initiative sociale, même par la grande masse de la classe moyenne de Paris, boutiquiers, commerçants, négociants – les riches capitalistes étant seuls exceptés. [...] La grande mesure sociale de la Commune, ce furent sa propre existence et son action. Ses mesures particulières ne pouvaient qu’indiquer la tendance d’un gouvernement du peuple par le peuple. »
Lénine, parlant des événements de 1917 en Russie, rapprochait les soviets de l’organisation de la Commune de Paris : la source du pouvoir n’est plus dans des lois préparées par un Parlement, « mais dans l’initiative venant d’en bas », des masses populaires. La police et l’armée sont remplacées par l’armement direct du peuple tout entier. Les fonctionnaires sont également remplacés par le pouvoir du peuple, ou placés sous son contrôle et révocables par lui. À la suite de Marx et de Lénine, Mao Zedong et Fidel Castro se sont ralliés à ces analyses de la Commune et en ont tiré les principes de leur action révolutionnaire. Mais on appela souvent « gouvernement du peuple » la dictature d’un parti. Et l’on vit une nouvelle bureaucratie, émanant d’un parti et non du peuple, remplacer, au nom du centralisme démocratique, l’ancien pouvoir bourgeois. Cependant, la Commune de Paris a apporté au mouvement ouvrier, en même temps qu’une expérience historique concrète, la valeur explosive du mythe.

Jean Ferrat hat auch ein Lied daruber geschrieben

hier den Text : http://www.paroles.net/chansons/13185.htm

Et bonne lecture

Liebe Grüsse

Dany

PS Marianne, Robert Doisneau war nicht Sänger, sondern Photograph

Geschrieben: 01.05.2007
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Carlo Karges
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Re: Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#2

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Hallo Marianne, da muß ich schon wieder mit Degi ankommen ;o) http://www.franz-josef-degenhardt.de/disco/titel/T-quanten.html

LG
Jürgen

Geschrieben: 30.04.2007
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Die Zeit der Kirschen - Le temps des cerises
#1

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Salut liebe Chanson-Freunde!

Mit dem Übersetzen von Texten ist es so eine Sache. Es macht viel Arbeit und man soll es nicht immer machen .

Aber es gibt ein französisches Lied, das ist schon so alt, dass man ruhig darüber schreiben darf.

Unzählige Interpreten haben es gesungen: Fred Gouin, André Dassary, Suzy Delair, Jean Lumière, Tino Rossi, Yves Montand, Nana Mouskouri, Colette Renard, Patrick Bruel ....

Bei www.paroles.net steht: Zitat:
En 1871, cette chanson devint l'hymne des insurgés au cours des journées sanglantes de la fin de la Commune.


Wer weiß mehr über die Zusammenhänge?

Le temps des cerises
Paroles: Jean-Baptiste Clément. Musique: Antoine Renard 1867

Hier die ersten beiden Strophen

Zitat:
Quand nous chanterons le temps des cerises
Et gai rossignol et merle moqueur
Seront tous en fête
Les belles auront la folie en tête
Et les amoureux du soleil au cœur
Quand nous chanterons le temps des cerises
Sifflera bien mieux le merle moqueur

Wenn sie für uns kommt, die Kirschenzeit, / Und heitere Nachtigall wie spöttische Drossel, / In Feststimmung sind, / Dann haben die Schönen manch Torheit im Sinn, / Und die Verliebten Sonne im Herzen. / Wenn Sie für uns kommt, die Kirschenzeit, / Pfeift die Drossel ihr Spottlied noch lauter.

Mais il est bien court le temps des cerises
Où l'on s'en va deux cueillir en rêvant
Des pendants d'oreilles
Cerises d'amour aux robes pareilles
Tombant sous la feuille en gouttes de sang

Doch ist sie sehr kurz, die Kirschenzeit, / Wo man aufbricht zu zwein, ganz wie im Traum / Um Ohrgehänge zu pflücken, / Liebeskirschen in gleichem Kleid / Die wie Blutstropfen aus den Blättern fallen.



Ehrlich gesagt, ist die Übersetzung nicht von mir, sondern von www.wienerzeitung.at

Renaud hat auch etwas über dieses Lied in seinem "Rouge Gorge" geschrieben:

Zitat:
Rouge-gorge chante
Le Temps des Cerises
Dans les rues vivantes
Lorsqu'un jour arrive
Le temps des noyaux


Eines meiner Lieblingslieder von ihm. Mit "Rouge Gorge" ist sowohl ein Rotkehlchen, als auch ein bestimmter Sänger gemeint - Robert Doisneau

Aber Renaud war früher selbst ein Rotkehlchen -als er noch Perfecto und rotes Bandana trug.

Anklicken, um das Original-Bild in einem neuen Fenster zu sehen

Perfecto ist der Markenname einer bestimmten Lederjacke, ich weiß nicht, ob die Lederjacke von Reinhard Mey dieselbe ist

Liebe Grüße

Marianne

Geschrieben: 30.04.2007
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Leonard Cohen
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