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Aw: Wahl in USA
#7

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Hallo zusammen,

der Wahltag ist eine Weile her, aber das Ergebnis habe ich immer noch nicht so recht verdaut; deshalb äußere ich mich hier auch einmal.

Für US-amerikanischer Politik interessiere ich mich nämlich sehr (nicht nur wenn gerade Wahlen anstehen) - das ist so eine Art abartige Faszination...

Leute, Hillary Clinton hat mehr Stimmen bekommen und trotzdem verloren! Sie ist jetzt in guter Gesellschaft mit President Al Gore, haha. Dass das Electoral College ein dämliches veraltetes Konzept ist, ist allen bekannt. Und das ist nur eins von vielen Problemen mit dem ganzen System.
Gewählt wird einem Dienstag (weil man am Sonntag in der Kirche ist und den Montag als Reise-Tag mit seiner Pferdekutsche benötigt, um am Dienstag seine polling station zu erreichen - ist doch logisch): Problematisch, denn Arbeiter auf Stundenlohn-Basis können es sich nicht erlauben, unter der Woche frei zu nehmen. Erst recht nicht, wenn lange Schlangen anstehen, weil es wieder einmal weniger Wahllokale gibt. Diese potentiellen Wähler entgehen (tendenziell) den Demokraten.
Von ganz schlimmeren diskriminierenden voter suppression laws mal ganz abgesehen. In manchen Bundesstaaten wird es Schwarzen und Armen (teilweise nachgewiesener Weise absichtlich strategisch) schwer gemacht, wählen zu können, z.B. sind unauftreibbare Dokumente zur Registrierung notwendig. Die davon besonders betroffenen Bevölkerungsgruppen, man ahnt es schon, wählen durchschnittlich eher Demokraten.
Es sieht nicht danach aus, als würde irgendeine dieser Baustellen in nächster Zeit angegangen, auch wenn es meiner Meinung nach dringend nötig wäre - ganz unabhängig vom Ergebnis dieser vergangenen Wahl.

Ich stimme Skywise und Marianne völlig zu, dass von Trump nicht viel Außenpolitik zu erwarten ist. Er hat auch schlichtweg überhaupt keine Ahnung davon. Das ist nicht übertrieben - in Interviews lenkt er so oft vom Thema ab, dass ganz klar ist, dass er manche Fragen nicht versteht, weil Hintergrundwissen fehlt. Oder man denke an "Aleppo has basically fallen" aus den TV-Duellen.

In Bezug auf Innenpolitik bin ich für meine amerikanischen Freunde besorgt. Und damit meine ich noch nicht einmal wirtschaftliche Aspekte...
Es ist immer einfach zu sagen, Politik ändere ja sowieso nichts, oder dass der Präsident letztlich gar nicht so viel Macht hätte. Aber nun wurde ja auch nicht nur der Präsident gewählt, sondern auch House und Senate werden künftig von den Republikanern geführt -- und einige entscheidende Befugnisse hat der Präsident ja doch (z.B. Executive Orders).
Ganz problematisch ist die Nominierung eines Nachfolgers für Justice Scalia im Supreme Court. Die Republikaner im Senat haben sich jetzt ja monatelang wie Arschlöcher verhalten und Obamas (moderaten!) Vorschlag aus Trotz einfach herauszögernd ignoriert - das muss man erst einmal bringen. Tja, und nun wird Trump Kandidaten vorschlagen können, eine Bestätigung ist im Prinzip garantiert und schwupdiwupp ist eine konservative Mehrheit vorhanden. Plötzlich steht dann wieder im Raum, das Roe-v.-Wade-Urteil (Abtreibung) zu kippen. Oder die gleichgeschlechtliche Ehe. Urteile des Supreme Court haben nicht unerhebliche Wirkung auf das tatsächliche Leben der Menschen - und nun sieht es aus, als würde er eine Generation lang rückschrittig geprägt sein.

Wenn man nicht gerade ein Superreicher oder religiöser Fanatiker ist, wären all das Gründe, überhaupt nicht Republikanisch zu wählen. Aber, dass Leute gegen ihr eigenes Interesse wählen, kennt man ja auf der ganzen Welt nur zu gut.
Nun ist Trump aber zudem ein Sonderfall spektakulärer Ausmaße - und noch nicht einmal wirklich Republikaner, zumindest kein "small government"-Konservativer. Die lange Liste der hochrangigen Partei"freunde", die vor ihm gewarnt, teilweise Clinton unterstütz haben, sagt ja eigentlich alles. Aber jede Partei bekommt den Spitzenkandidaten, den sie verdient hat, haha.

Das, was Trump schlimmer macht als jeden anderen Republikaner, sind wahrscheinlich zugleich genau die Faktoren, die ihm die vielen Stimmen eingebracht haben: Einerseits das extra-dreiste Lügen und das stumpfe Ignorieren von simplen belegbaren Fakten - damit sind leeren Wahlversprechen keine Grenzen mehr gesetzt. Und andererseits die Zuwendung zum schlummernden Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Schwulenhass usw. in der Gesellschaft: Davon gibt es in den USA (offenbar) genug. (Die jungen Generationen sind Hoffnungsträger, aber dieses Mal haben es die Alten noch einmal für alle versaut.)
In diesem Sinne ist der Sieg Trumps auch ein symbolischer. Meine pessimistischsten ersten Befürchtungen haben sich teilweise schon bestätigt: Deutliche Anstiege von Übergriffen gegen Minderheiten, heiße Leitungen bei Selbstmord-Hilfe-Hotlines... Auch hier sage ich: Das Ergebnis hat Wirkungen auf das echte Leben von echten Menschen im Hier und Jetzt. Deshalb kann ich es nicht so richtig hören, wenn Leute herumlabern: Clinton oder Trump, alles das gleiche, macht keinen Unterschied, blabla: Bullshit!

Denkt nicht, ich wäre ein Clinton-Fan, aber wenn ich überlege wie viel schlechter das Leben für Amerikaner durch Trump werden wird, betrübt es mich schon. Und über die Grenzen hinaus gibt es ja auch noch den Planeten Erde, der vom Leugnen des Klimawandels sicher auch nicht gerade profitieren wird.

Ihr habt ja schon davon gesprochen, dass uns hier in Europa Vergleichbares blühen könnte. Mir fällt auf, dass wir mit der großen Koalition im Prinzip das krasse Gegenteil der Amis haben: Unsere zwei größten Parteien machen seit Jahren gemeinsame Sache. In den USA hingegen ist das gegenseitige Bekämpfen auf einem Höhepunkt. Aber die Konsequenz könnte wirklich dieselbe sein: Menschen sind frustriert vom Establishment, weil es (gefühlt) nichts auf die Reihe bekommt. Dort durch sinnloses Blockieren, hier durch verwässtere kleinste gemeinsame Nenner.
Politikverdrossenheit und Frustwählen ist natürlich keine vernünftige Konsequenz, aber um Vernunft geht es ja leider nicht...

Und wenn wir eine Lektion gelernt haben sollten: Umfragen taugen nichts.
Ganz ehrlich, im US-Vorwahlkampf lagen die Prognosen manchmal ca. 20 Prozentpunkte daneben; da kann man ja genau so gut Prozentangaben aus Teeblättern lesen.
Und jetzt, als es um die Wurst ging, waren trotzdem alle ganz sicher, dass man sich auf solche Zahlen verlassen könnte...
Ich werde in Zukunft auch hierzulande Umfragen etwas kritischer sehen als bislang.

Viele Grüße
Viktor

Geschrieben: 14.11.2016
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...
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Aw: Wahl in USA
#6

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Hallo Skywise,

Zitat:
Bei Donald Trump vermute ich eher, daß er sich auf die Innenpolitik konzentriert und sich von der Außenwelt mehr oder weniger abschottet.


Das glaube ich auch! Daraus macht er auch keinen Hehl. Und wenn auch immer wieder mal über die Amerikaner geschimpft wird, wird uns der Wind schon etwas mehr ins Gesicht wehen, wenn sie nicht mehr vor uns stehen (bildlich gesehen). Man hat sich daran gewöhnt, einen breiten Rücken vor sich zu haben. Aber es kann sein, dass wir in Zukunft etwas mehr alleine sein werden.

Liebe Grüße, Marianne


Geschrieben: 11.11.2016
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At the risk of offending an atheist: God bless you.

Leonard Cohen
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Aw: Wahl in USA
#5

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Zitat:
Insofern darf ich es mir doch wohl erlauben, am Wahltag entsetzt darüber zu sein, dass Donald Trump diese Wahl gewonnen hat, dass seine Strategie, das rechtspopulistische Arschloch herauszukehren, offenbar aufgegangen ist...

Ob "entsetzt" das richtige Wort ist, weiß ich nicht, aber ich war wenigstens fasziniert davon, daß sich jemand sogar offen und mehrfach gegen ein demokratisches System stellen kann, mit der Absicht, an seine Spitze gewählt zu werden. Und dann funzt das sogar noch
"Ich werde die Wahl anfechten, wenn ich nicht Präsident werde" anstatt "ich werde mich dem Willen des Volkes beugen" -> die Leute jubeln.
"Ich werde dafür sorgen, daß niemand, der nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügt, in Zukunft mehr Präsident dieses Landes werden kann" statt "Ich werde dafür sorgen, daß die Menschen aus ärmeren Verhältnissen dieselben Chancen bekommen wie die aus reichen Familien" -> die Leute jubeln.
Populisten aller Länder, aufgepaßt - diese Wahl hier ist reines Quellwasser auf die Mühlen.

Es hat mich auch nachdenklich gemacht, daß Medien und ihre Vertreter über sehr weite Strecken mit diesem Wahlverlauf nicht gerechnet hatten und praktisch überhaupt nichts sagen konnten. Ausgebootet von einem löchrigen Wahlprogramm und einem unberechenbaren Kandidaten ... ich find's peinlich, wenn sich plötzlich sogar die Verantwortlichen ihrer eigenen Informationsdefizite bewußt werden.
Den Deutschlandfunk will ich explizit ausnehmen, dort kamen schon einige Beiträge mit Substanz und ein paar Prognosen.

Zitat:
Aber die künftige Gefahr eines US-Präsidenten Donald Trump ist keine Frage von Angela Merkel oder der diversen bayerischen CSU-Ministerpräsidenten seit dem 2. Weltkrieg, sondern die, dass ein US-Präsident als Befehlshaber der stärksten Atommacht der Welt eigenmächtig einen Atomkrieg auslösen kann. Ich bin kein Fan von Hillary Clinton, aber was man ihr auch immer (zurecht) vorwerfen mag, ich hätte mit ihr als US-Präsidentin nicht befürchtet, dass sie in einem unüberlegten Moment den "roten Knopf" drückt und uns alle damit venichtet... Bei Donald Trump bin ich mir diesbezüglich leider nicht so sicher, auch bei weitem nicht so sicher wie bei US-Präsident Ronald Reagan in den 80ern, dem wir "Friedensbewegte" damals jeden Atomkrieg zugetraut hätten...

Ja und nein. Hillary Clinton hätte ich den Druck auf den roten Knopf auch weniger zugetraut als Herrn Trump, stimmt. Aber daraus, daß sie im Bedarfsfall mal eben die netten Jungs in Uniform mobilisiert, um jemandem wie Herrn Putin die Schranken aufzuzeigen, hat sie auch nie einen Hehl gemacht. Bei Donald Trump vermute ich eher, daß er sich auf die Innenpolitik konzentriert und sich von der Außenwelt mehr oder weniger abschottet. Ich glaube, ein taktisch veranlagter Geschäftsmann legt keinen gesteigerten Wert auf intensiven Kontakt mit einem strategisch ausgerichteten Politprofi. Auch wenn er nicht wirklich drum rumkommt. Aber daran, seinen Kundenkreis merklich zu verkleinern, dürfte Herr Trump wohl kein Interesse haben.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 11.11.2016
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: Wahl in USA
#4

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Ich denke, der Unterschied zwischen dieser US-Wahl 2016 und bayerischen Landtagswahlen, die traditionell von der CSU gewonnen werden, besteht darin, dass dieses US-Ergebnis für die meisten (sogar vermutlich für Trump selbst) ziemlich überraschend war. Jedenfalls lag Hillary Clinton in sämtlichen Umfragen der vergangenen Wochen vorn, soweit ich das mitbekommen habe, manchmal deutlich, manchmal knapp, aber sie lag vorn. Insofern darf ich es mir doch wohl erlauben, am Wahltag entsetzt darüber zu sein, dass Donald Trump diese Wahl gewonnen hat, dass seine Strategie, das rechtspopulistische Arschloch herauszukehren, offenbar aufgegangen ist...
In der Rosenheimer SPD lässt es sich offenbar aber ziemlich sorgenfrei leben, wenn man der Tuntenhausener SPD entfliehen konnte, so interpretiere ich Dein Posting, Helmut... "Jomey, die Merkel hat, obwohl ich sie nicht mag, ganz angemessen reagiert"... Merkel hat so reagiert, wie sie es nicht besser hätte tun können, finde ich auch.
Aber die künftige Gefahr eines US-Präsidenten Donald Trump ist keine Frage von Angela Merkel oder der diversen bayerischen CSU-Ministerpräsidenten seit dem 2. Weltkrieg, sondern die, dass ein US-Präsident als Befehlshaber der stärksten Atommacht der Welt eigenmächtig einen Atomkrieg auslösen kann. Ich bin kein Fan von Hillary Clinton, aber was man ihr auch immer (zurecht) vorwerfen mag, ich hätte mit ihr als US-Präsidentin nicht befürchtet, dass sie in einem unüberlegten Moment den "roten Knopf" drückt und uns alle damit venichtet... Bei Donald Trump bin ich mir diesbezüglich leider nicht so sicher, auch bei weitem nicht so sicher wie bei US-Präsident Ronald Reagan in den 80ern, dem wir "Friedensbewegte" damals jeden Atomkrieg zugetraut hätten...

Ja Uwe, Du hast recht! Das ist nicht allein ein US-Problem, sondern auch ein deutsches und europäisches... Klar, die AfD, warten wir mal die Bundestagswahl nächstes Jahr ab... Österreich, wird Alexander van der Bellen oder der rechtspopulistische Kandidat Norbert Hofer Präsident?... Frankreich (Atommacht), wird Marine Le Pen französische Präsidentin?... Großbritannien (Atommacht), was folgt auf den "Brexit"?... Niederlande (für mich bislang Vorbild für Toleranz und Weltoffenheit), was passiert, wenn ein Rechtspopulist wie Geert Wilders dort die nächsten Wahlen gewinnen sollte (was durchaus nicht so übberraschend wäre wie die Wahl Trumps zum US-Präsidenten)?... Ungarn, dort haben die Rechtspopulisten um Viktor Orban bereits seit 2010 die politische Macht und verstoßen massivst gegen Menschenrechte... Polen, da sind die Rechtspopulisten um Jarosław Kaczyński erst seit letztem Jahr an der politischen Macht, haben aber bereits innerhalb kürzester Zeit die Pressefreiheit massivst eingeschränkt...

Und Bayern, Helmut? Franz Josef Strauß ist bis heute allgegenwärtig, einer seiner Nachfolger (Seehofer oder Söder, Aigner, weil Frau, wahrscheinlich nicht) werden die nächste Landtagswahl gewinnen, mit absoluter Mehrheit, jo Mey... Oder die AfD kommt rein, aber mit Freien Wählern, FDP oder gar Grünen reicht es nicht zu einer Koalition, und die bayerische SPD wird sich sicher nicht lumpen lassen, mit der "gehassten" CSU zu koalieren, um nach unzähligen Jahrzehnten auch mal an einer bayerischen Landesregierung beteiligt zu sein. Immerhin besser als eine CSU-AfD-Regierung, klar... Angesichts eines US-Präsidenten Donald Trump empfinde ich Deinen Vergleich als bemitleidenswertes SPD-Mitglied mit Deiner traurigen jahrzehntelangen bayerischen CSU-Realität trotzdem als unangebracht...

Liebe Grüße
Carschti

Geschrieben: 10.11.2016
_________________
"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Wahl in USA
#3

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Richtig, lieber Uwe

Die Staußifizierung schreitet europaweit voran. Nur in Bayern ist es schon solange so, wie ich denken kann.

Am Schlimmsten ist der Zynismus gegenüber dem politischen Gegner, der sich aus Angst vor Repressionen immer mehr zurück hält: "Was wollt ihr denn, ihr stellt ja überhaupt nichts mehr auf die Füße."


Geschrieben: 10.11.2016
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Aw: Wahl in USA
#2

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Lieber Helmut.
ich würde es nicht nur auf bayern beziehen. es findet zur zeit nicht nur in deutschland sondern in ganz europa statt.
gruß uwe

Geschrieben: 10.11.2016
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Wahl in USA
#1

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Hör ich da in den Geburtstagswünschen für Andreas eine Kritik am amerikanischen Wahlergebnis heraus?

Warum soll es den Amerikanern besser ergehen als den Bayern? Hier fällt die primitive Bevölkerung seit ich politisch denken kann, auf die populistischen Sprüche und die Arroganz der skandalbelasteten Politiker herein.

Man ahnt, dass ich kein Merkel-Freund bin, aber ihre Reaktion auf den Trump-Sieg hat mir Bewunderung abgerungen.


Geschrieben: 09.11.2016
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