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Re: christliche Liedermacher
#58

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Zitat:

Gast schrieb:
Um nochmal zum Anfang der interessanten Diskussion zurückzukommen. Glamour fragte nach der Entstehung der Liedermacherszene in Deutschland. Ich nehme an, dass die Szene gemeint ist, die nach Burg Waldeck Anfang der 60-er Jahre aus einem Folklorefestival entstand, und aus der unter vielen anderen auch Hannes Wader und Reinhard Mey hervorgegangen sind und die auch heute noch nach über 40 Jahren bekannt sind. Alles ohne Wertung. Den "Stempel" Liedermacher soll Wolf Biermann um 1960 herum geprägt haben.

Irgendjemand hat doch mal das SPIEGEL-Archiv nach der ersten Nennung des Begriffs "Liedermacher" durchsucht. Das muß so etwa 1967 gewesen sein. Die Liedermacherszene ist also älter als der Gebrauch dieses Begriffes. Und schon lange vor Degenhardt gab es ja Hanns Dieter Hüsch, Heinz Erhardt (der trat zu Beginn seiner Karriere als Sänger lustiger Lieder auf und begleitete sich recht virtuos am Klavier) und Walter Andres Schwarz, der Deutschland mit seinem Chanson "Im Wartsaal zum größen Glück" beim Gran Premio Eurovisione della Canzone Europea vertrat. Und auch Kaplan Fluy nahm wohl schon vor dem Waldeck-Festival (auf dem er natürlich nicht auftrat, das war eine bündische Veranstaltung) seine erste Schallplatte auf.

Geschrieben: 29.07.2016
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Aw: christliche Liedermacher
#57

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UUUPS, OK ...

Da, wo in der Jahreszehl die Null stand, hab ich eine 1 gesehen, also 2016, und dachte, da kann man ja mal drauf antworten ...
Lesen sollte man können ...

Liebe Grüße von
Thomas

Geschrieben: 28.07.2016
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Aw: christliche Liedermacher
#56

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Wenn Ihr Euch für christliche Liedermacher(innen) interessiert, kann ich Euch wärmstens Stephanie Heinen empfehlen, eine liebe Freundin und Kollegin aus Schul- und Jugendgruppenzeiten, mit der ich damals Anfang der 80er viel zusammen gemacht habe, und für die ich mich umso mehr freue, dass sie in den letzten Jahren wieder verstärkt mit ihrer einzigartigen Gesangsstimme als Musikerin unterwegs ist, und mit ihren Gedichten, die echt unter die Haut gehen...
Ihr könnt Steffi und ihren Ehemann Marc nicht nur für Gottesdienste oder sonstige christliche Veranstaltungen engagieren, sondern auch ganz privat zu Euch nach Hause (z. B. zum "Hauskonzert") einladen...
Und natürlich zum nächsten LT, was ich selbstverständlich ebenso tun werde...
LG Carschti

Geschrieben: 27.07.2016
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Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: christliche Liedermacher
#55

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Zitat:

wenn Du noch immer auf der Suche nach "christlichen Liedermachern" bist, solltest Du auch mal den hier noch nicht erwähnten Jonathan Böttcher googeln.


Naja, die Anfrage war vom 14. Juni 2006. Innerhalb dieser gut zehn Jahre wird die Abipräsentationsprüfung hoffentlich irgendwann über die Bühne gegangen sein.

LG Petra


Geschrieben: 27.07.2016
_________________
Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)
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Aw: christliche Liedermacher
#54

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Hallo,

wenn Du noch immer auf der Suche nach "christlichen Liedermachern" bist, solltest Du auch mal den hier noch nicht erwähnten Jonathan Böttcher googeln.
Der war zur Hoch-Phase der christlichen Liedermacherei, die aber schon deutlich im letzten Jahrhundert lag, noch mit seinem Partner Laurent Quiros als "Jonathan & Laurent" unterwegs und zählte damals neben den erwähnten Herren Clemens Bittlinger und Arno & Andreas zu den Top - Acts der Szene.
Jonathan ist noch heute eifrig unterwegs und macht das auch hauptberuflich. Was mir an vielen seiner Lieder gefällt, ist, dass er seinen Glauben in seinen Texten nicht wie viele andere christliche Liedermacher in frommen Worthülsen verpackt, nach dem Motto: Wenn nicht möglichst viel "Gott", "frohe Botschaft", "Lobpreis" im Text vorkommt, ist es kein christlicher Text. So etwas macht Jonathan wie gesagt nicht, und das ist gut so.
Jonathan hat auch eine Homepage, über die Du ihn auch kontaktieren kannst. Ich bin mit ihm befreundet und kann Dir sicher vorhersagen, dass er sich gern die Zeit nehmen wird, mit Dir in Kontakt zu treten und dir für Deine Arbeit ggf. Fragen zu beantworten. Kannst ihm ja einen Gruß von Thomas aus Aalen sagen. Dann erst recht ...
Viel Erfolg und liebe Grüße

Thomas

Geschrieben: 27.07.2016
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Re: christliche Liedermacher
#53

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Zitat:

Skywise schrieb:
Sœur Sourire, die Frau, die mit "Dominique" wahrscheinlich einen der erfolgreichsten geistlichen Titel verbuchen konnte, trat aus dem Kloster aus und sang später auch ziemlich belanglose Schlager.

Das ist eine traurige Gechichte. Erst spendete sie alle Einnahmen aus ihrer Musik dem Kloster, da sie das Armutsgelübde abgelegt hatte, dann ließ die Kirche sie hängen, als das Finanzamt horrende Nachforderungen stellte. Später trat sie möglicherweise nicht ganz freiwillig aus dem Kloster aus, als sie sich als Lesbe outete.
Am 30. März 1985 begingen Jeanine Deckers (Luc-Gabrielle/Soeur Sourire/Luc Dominique) und ihre Lebensgefährtin Annie Pecher mit Schlaftabletten in ihrem Haus in Wavre, in der Nähe von Brüssel, Selbstmord.

http://de.wikipedia.org/wiki/Soeur_Sourire

Zitat:

Skywise schrieb:
Erstens ist mir nicht ein einziger rein "christlicher" Liedermacher bekannt, der von seiner Kunst leben könnte Selbst die populärsten christlichen Liedermacher gingen oder gehen nebenher noch anderen Berufen nach.

Mir wurde mal vor Jahren erzählt, daß die Plattenverkäufe nach Konzerten bei christlichen Konzerten (vielleicht gings da auch um christlichen Pop) locker reichen würde, um in den Charts vertreten zu sein. Vielleicht werden da ja auch alle Einnahmen gespendet ...

Geschrieben: 09.04.2008
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Re: Fernseh- und Radiotermin für "Songs an einem Sommerabend"
#52

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Zitat:
Petra hat natürlich Recht.. :daumen:


Nun ja, so halbwegs.

Da stand ja nur 15.. Ohne weiteren Zusatz bin ich halt davon ausgegangen, dass der 15. des laufenden Monats gemeint ist, ansonsten könnte es ja jeder beliebige andere Monat sein. Aber immerhin - der 15. August ist ja auch ein 15.

Vielen Dank, Doro, für die genauen Daten, diese Sendungen interessieren mich natürlich sehr.

Viele Grüße von Petra

Geschrieben: 13.07.2006
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Fernseh- und Radiotermin für "Songs an einem Sommerabend"
#51

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Petra hat natürlich Recht.. :daumen:

Zitat:
Ein Mitschnitt der Konzerte wird am

Sonntag, 6. August 2006 in Bayern2 Radio
von 15.05 Uhr bis 17.00 Uhr und am

Dienstag, 15. August 2006 im Bayerischen Fernsehen von 23.00 Uhr bis 1.00 Uhr ausgestrahlt


Info von BR-Online - Studio Franken

Mehr Infos zu 20 Jahren "Songs an einem Sommerabend" auch: hier

Gruß Doro

Geschrieben: 13.07.2006
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"Alles was sein kann, ist so einfach
wenn Du leicht bist,
nicht wenn Du's dir leicht machst"
(Höchste Eisenbahn)
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Re: christliche Liedermacher
#50

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Zitat:
das ganze wird auch im fernsehen zu sehen sein, 15., BR.




Das würde mich sehr wundern. Nicht, dass es im Fernsehen gezeigt wird, aber wenn es am 15.7. gezeigt werden würde. Die Songs an einem Sommerabend wurden noch nie live übertragen, und in meinem Fernsehheft gibt es auch keinen Hinweis darauf.

Viele Grüße von Petra

Geschrieben: 13.07.2006
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Re: christliche Liedermacher
#49

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hallo


und am 14. + 15. juli gibt es in bad staffelstein in klostr banz

songs an einem sommerabend

mit vielen liedermachern (hannes wader, reinhard mey, klaus hoffmann, konstantin wecker, ludwig hirsch, haindling)


das ganze wird auch im fernsehen zu sehen sein, 15., BR.



viel spaß

pepita

Geschrieben: 12.07.2006
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"Schluss mit Häme und Gehetze!"
Reinhard Mey "Vernunft breitet sich aus"
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Gast
Re: christliche Liedermacher
#48
Gast-Gast
Hallo Glamour!

Am 16. Juli kommt - sicher zu spät für Deine Arbeit - eine Sendung für Dich: 20.05 Uhr Deutschlandfunk über die Liedermacher der Burg Waldeck.

Gruß, X.

Geschrieben: 11.07.2006
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Re: christliche Liedermacher
#47

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Hallo liebe Leute!

Er ist zwar kein Liedermacher, passt aber doch zum Thema:

Der rockende Abtprimus Wolf (66), oberster Benediktiner und Sprecher von rund 7500 Mönchen und 17000 Ordensfrauen.

Seine Band "Feedback" hat er gegründet als er noch Erzabt von St. Ottilien war - die Bandmitglieder hatten das Internat besucht.

Er steht im Ornat auf die Bühne, spielt E-Gitarre und Querflöte. Außerdem spielt er auch "highway to hell" - ein Lied vor dem viele Eltern Höllenangst haben, da es wohl ihre Kinder verderben könnte (Wie die kleine Hexe )

Liebe Grüße

Marianne

Geschrieben: 11.07.2006
_________________
At the risk of offending an atheist: God bless you.

Leonard Cohen
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Re: christliche Liedermacher
#46

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Jesus - der 1. liedermacher überhaupt!

Pepita

Geschrieben: 10.07.2006
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"Schluss mit Häme und Gehetze!"
Reinhard Mey "Vernunft breitet sich aus"
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Re: christliche Liedermacher
#45

Kein Avatar
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Hallo cARSCHti,
ich möchte hier mit einem kurzen Überblick über christliche Liedermacher antworten. Vielleicht wird alles ein wenig technisch, aber sonst würde es wohl zu lang werden.
Auch werde ich alles vereinfachen und mich fast nur auf das musikalische beschränken. Nagel mich auch nicht auf Aussagen wie z.B. weltliche Musik/christliche Musik fest,
das dient nur zur Verständlichkeit.

1.)Amerika

Wie vieles in der Musik begann alles Ende der 60er Jahre in den USA. Aus der Hippie-Bewegung heraus entstand die Jesus-Bewegung. Bekannte und weniger bekannte Musiker die weltliche Musik gemacht hatten, begannen nun christliche Texte zu schreiben, nachdem sie sich zu Jesus bekehrt hatten.
Lass mich das die Liedermacher -Linie A- nennen. Also Leute, die früher weltliche Musik gemacht hatten, machten jetzt christliche Musik. Einige bekannte Vertreter:

A) Barry McGuire (bekannter song: eve of destruction), Richie Furay (Bufferloh Springfield/Poko), Paul Stookey (Peter, Paul and Mary), Dan Peek (America), John Michael Talbot (Mason Proffit).....

Kirchliche Jugendliche sprangen später auch auf den Zug auf, und wurden besonders in den USA zu bekannten Stars. Ich nenne das mal die Liedermacher -Linie B-. Sie hatten keine
weltliche Musik gemacht, wurden aber jetzt durch Linie A animiert moderne christliche Musik zu schreiben. Bekannte Musiker:

B) Amy Grant, Michael W. Smith, Michael Card....

Die Texte der Linie B waren nicht mehr so direkt und sprachen mehr ein kirchliches Publikum an. Später ging die Linie A mehr oder weniger in der Linie B auf oder unter.
Seichtes oder religiöses Vokabular sind auch im kirchlichen Bereich eher auszuhalten.

2.)Deutschland

Die Jesus-Bewegung schwappt nach Europa über, hat aber nicht die Größe und den Einfluss wie in den USA. Der „Boden“ ist hier anders. Christliches hat hier nicht den Stellenwert
und ist auch negativer besetzt. Was Erziehung so alles ausmacht. Auf christliches wird hier oft mit Zynismus reagiert, als eine Art Schutz. So ist das in Deutschland eigentlich
umgekehrt. Linie A sind Wenige und Linie B Viele. Bekannte Musiker in Deutschland:

A.) Markus Egger (spielte im Musical Hair), Inge Brück (Schlagersängerin und Schauspielerin), Rolf Sprave, Rockgruppe Eden......

B) Manfred Siebald, Arno&Andreas, Clemens Bittlinger, Christoph Zehendner, Harmut Nitsch, Jürgen Werth...

Zur Linie B könnte ich noch viele Namen hinzufügen. Zur Linie A nur noch ganz Unbekannte oder ich habe sie vergessen. Linie A hatte keine große Lobby, da das kirchliche Publikum eher zur Linie B neigte.

Jetzt ist es fast schon zuviel geworden. Na ja, und heute ist wieder alles ganz anders.....

Gottes Segen
Arno Krumm
www.folkfish.de

Geschrieben: 09.07.2006
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Re: christliche Liedermacher
#44

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Zitat:

ArnoKrumm schrieb:
Bis ich einen Freund traf, der vormals in der DKP war. Er erzählte mir von Jesus.


Die Wege des Herrn sind unergründlich...

Geschrieben: 07.07.2006
_________________
Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.

Franz Josef Degenhardt
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Re: christliche Liedermacher
#43

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Hallo Arno,

erstmal herzlich willkommen hier! Du kannst sicher eine Menge dazu sagen und schreiben, was es für dich bedeutet, christlicher Liedermacher zu sein. Du hast bestimmt gelesen, wie hier über Dein Genre gedacht wird, und ich würde mich freuen, wenn Du hier aus Deiner Sicht Stellung dazu beziehen würdest...

Erst dachte ich ja, Du wärst der berühmte Arno von "Arno & Andreas", den Idolen meiner Jugend , aber jetzt, wo ich gerade Deinen Song "Du kannst die ganze Welt bereisen" höre, weiß ich natürlich, dass Du ein anderer bist...

Ich bin zwar schon lange keiner mehr, aber ich hab auch meine Erfahrungen als christlicher Liedermacher gesammelt, und Teestuben, Zelte (Zeltmission) und die Straße (missionarische Straßeneinsätze) sind doch durchaus ein sehr christliches Umfeld, oder?

Auf alle Fälle hezlich willkommen hier, und ich würde mich freuen, mehr von Dir hier zu lesen.

Liebe Grüße
cARSCHti

Geschrieben: 06.07.2006
_________________
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Harry Rowohlt (1945-2015)
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Re: christliche Liedermacher
#42

Kein Avatar
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Hi,
bin eigentlich zufällig auf diese homepage gestoßen,
denn ich bin seit über 30 Jahren christlicher Liedermacher.
Aber Liedermacher mit christlicher Botschaft.
Die ist nunmal kompromislos. Siehe Neues Testament.
Habe aber "komischerweise" selten ein Konzert im kirchlichen Umfeld gegeben. Meistens in Teestuben, Gefängnissen,
Zelten, auf der Straße usw. usw.
Meine persönliche Erfahrung ist: Man hört gern christlich religiöse Lieder von Gott oder christlich soziale Ansätze, aber nicht herausfordernde Lieder mit Jesus im Mittelpunkt.
War um 1970 als Jugendlicher politisch orientiert. Habe auch entsprechende Lieder gemacht. Bis ich einen Freund traf, der vormals in der DKP war. Er erzählte mir von Jesus. Später änderten sich meine Lieder.....

Gott segne Euch
Arno Krumm
www.folkfish.de

Geschrieben: 06.07.2006
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Re: christliche Liedermacher
#41

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Liebe Petra,

danke für Deine Hilfe, ich war mit der Zitateneinfügerei tatsächlich überfordert!

Zu Deinem Beitrag: es gibt wunderschöne Kirchenlieder, gerade neulich habe ich bei einer Feier in Tirol ein wunderbares protestantisches Kirchenlied gehört, sowohl was den Text, als auch die Melodie betrifft!

In der ganzen Diskussion, die mir ordentliche Freude bereitet, wollte ich eigentlich nur die beiden Dinge auseinander halten. So wie ich die Trennung von Religion sprich Kirche und Staat für wichtig halte, so auch religiöse Kunst (etwa Kirchenlieder) und Kunst allgemein (also etwa ein Lied wie "Viertel vor sieben" von Mey)!

Ich hoffe se geht Dir so gut als irgend möglich,

liebe Grüße aus Wien

Günter, vulgo Tonski

Geschrieben: 23.06.2006
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"So many questions, so many answers, so many reasons, most of them wrong."

Kris Kristofferson
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Re: christliche Liedermacher
#40

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Hallo,
Zitat:
@Tonski
"... es bleiben zwei verschiedene Dinge, die Kunst und die Religion" -
das ist auch meine Meinung.


Ich glaube das steht doch für alle außer Frage. Die Kunst ist nur die Kunst!
Sie ist nie Religion, Politik oder was immer wir in ihr sehen mögen. Wenngleich sie alle Bereiche menschlichen Denkens aufnimmt und nicht selten beeinflusst.
Sie ist einzig das, was ihr Schöpfer uns schenkt.
Ich fände uns auch um vieles ärmer, würden wir es religiösen oder politischen oder überhaupt "andersdenkenden" Menschen absprechen künstlerisch zu empfinden und das befruchtend auszudrücken.
Liebe Grüße von Clemens

Geschrieben: 22.06.2006
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...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)

Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)
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Re: christliche Liedermacher
#39

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Hallo Günter,

Zitat:
Aber es ist Propaganda, in diesem Fall eben "proganda Dei". Das ist gut so, aber daher ist es ein Kirchenlied!

Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, die Definition für 'Kirchenlied' herauszusuchen, aber rein gefühlsmäßig denke ich, das sollte ein Lied sein, das man hie und da in einem Gottesdienst zu hören bekommt. Oder man sollte es in einem kirchlichen Gesangsbuch finden können. Und da plagen mich im vorliegenden Fall gewisse Zweifel.

Liebe Grüße von Petra


P. S. In Deinem Beitrag war drei Mal der Befehl 'Zitat-Anfang' zu finden, aber kein einziges Mal der Befehl 'Zitat-Ende'. Ich habe mir erlaubt, das zu berichtigen, damit es nicht so verwirrend aussieht. Gruß, Petra

Geschrieben: 22.06.2006
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(Christian Grote - Chrizz)
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Re: christliche Liedermacher
#38

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Zitat:
... es bleiben zwei verschiedene Dinge, die Kunst und die Religion" -
das ist auch meine Meinung.


Wieviel ärmer wäre die Welt, wenn es keine religiöse Kunst (Musik, Gemälde, Bauwerke) geben würde! Stellt euch das mal vor!

Gruß, Marianne

Geschrieben: 22.06.2006
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Leonard Cohen
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Gast
Re: christliche Liedermacher
#37
Gast-Gast
@Tonski
"... es bleiben zwei verschiedene Dinge, die Kunst und die Religion" -
das ist auch meine Meinung.
Gruß, X.

Geschrieben: 22.06.2006
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Re: christliche Liedermacher
#36

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Lieber Skywise,

aber eigentlich beweist Du mir mit Deinem Zitat
Zitat:

Skywise schrieb:
Zitat:
Wie wäre es, wenn Gott so wär' wie ich
und gleich erschlüg', was ihm mißfällt -
wer könnte dann dem Tod entflieh'n?
Er hätte Christus nicht gesandt für mich,
für meine Schuld und die der Welt,
damit ich leben kann durch ihn,
durch ihn.


worauf ich eigentlich hinaus will. Das ist letzlich doch einfach ein Kirchenlied, kein Lied im Sinne der "Liedermacherei" , kein Chansons, auch kein Volkslied. Es mag einem gefallen, weil man daran glaubt, oder mißfallen, weil man nicht glaubt, beides ist legitim. Aber es ist Propaganda, in diesem Fall eben "proganda Dei". Das ist gut so, aber daher ist es ein Kirchenlied!

Nein es bleibt dabei, es war eine der bleibenden Folgen der europäischen Aufklärung, daß eben hier die Trennung entstanden ist; beides kann im guten Falle friedlich nebeneinander bestehen und sich auch geistig befruchten, aber es bleiben zwei verschiedene Dinge, die Kunst und die Religion!

mlg

Tonski

Geschrieben: 22.06.2006
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Kris Kristofferson
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Re: christliche Liedermacher
#35

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Hallo Sky,

danke, endlich mal ein konkretes Beispiel, sehr schön.

Ich dachte, es kommt der Vergleich mit der Fliege von ... Du weißt schon.

Grüßle, Petra

Geschrieben: 22.06.2006
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wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
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Re: christliche Liedermacher
#34

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Zitat:

Klajokas schrieb:
Für mich ist der Unterschied zwischen Schlagergedudel ( Was ich mir manchmal auch ganz gerne anhöre ) und der Lyrik aller Liedermacher doch eben Toleranz, Liebe, Frieden, Gewaltfreiheit und und und... Kann ich da einfach eine Schubladenverpackung vornehmen und typisch deutsch in Ordner packen ?
Ich glaube nicht.

Huuuuh ... vorsichtig ...
Toleranz, Liebe, Frieden, Gewaltfreiheit - das findet man in der Regel auch beim Schlager (den ich auch mitunter ganz gerne mal höre, wenn's jetzt nicht gerade Andy Andres mit "a quadrat mal b mal Wurzel piep" ist oder so was anderes Matschbirniges ...). Es gibt einige Liedermacher, die durchaus schon mal dazu aufgefordert haben, die Ärmel hochzukrempeln und sich zu widersetzen - und auch in diesen Kreisen herrschte nicht immer Schmusekurs. Besonders eindrucksvoll ist das auf Wolf Biermanns "Es geht seinen sozialistischen Gang" in einer Diskussion über russische Panzer festgehalten worden. Auch wenn ein Liedermacher Stücke aus der Pariser Kommune oder dem Spanischen Bürgerkrieg in sein Repertoire aufnimmt, sind das nicht immer die resignierten, sondern auch schon mal die kampflustigen.

Zitat:
Für mich ist christlich weder katholisch noch evangelisch sondern einfach Inhalt. Und die Aussageunterschiede sogenannter christlicher zu "normalen" Liedermachern sind da kaum vorhanden. Es sei denn man rechnet moderne Kirchenlieder dazu.

Gott bzw. die Dreifaltigkeit nimmt in den Liedern der christlichen Liedermacher eine zentrale Rolle ein. Um ihn, seine Güte und seine Macht drehen sich die meisten Lieder. Dabei sind es aber häufig eben keine Kirchenlieder. Es gibt sogar Lieder ("Höchst erbauliche Gedanken" von Manfred Siebald fällt mir da spontan ein), die man definitiv so niemals in irgendeinem Gottesdienst hören wird, weil sie sich nämlich auch ein wenig über die Kirche lustig machen (im Falle dieses Stücks schweifen die Gedanken eines Mannes im Gottesdienst ab und er beschäftigt sich eher mit der Inneneinrichtung der Kirche oder einer knarrenden Bank als mit den Worten des langweiligen Pastors).
Nehmen wir nochmal Manfred Siebald, um den Unterschied deutlich zu machen:
Zitat:
Die Fliege ist tot, ich hab' sie erschlagen,
jetzt habe ich Ruhe, sie nervt mich nicht mehr,
was mußte sie auch um die Lampe jagen,
als wenn sie nicht richtig im Kopfe wär'?

Manfred Siebald, "Die Fliege ist tot", 1. Teil der 1. Strophe

(Zitat erfolgte aus dem Gedächtnis, eventuelle Abweichungen vom Original sind nicht beabsichtigt und sollten dem Verfasser des Beitrags nach Möglichkeit nachgesehen werden )
Diese Ausgangsposition wird man sicherlich auch bei einigen anderen Liedermachern (und Liedermachings) finden - eine Fliege. Was ein "normaler" Liedermacher aus dieser Ausgangssituation machen würde, weiß ich nicht - es hängt vom Liedermacher, seinem Können und seiner Absicht ab. Ein christlicher Liedermacher dagegen wird nun versuchen, Gott, die Schöpfung oder die Hoffnung auf eine christliche Zukunft oder das Leben nach dem Tode / das Paradies mit in seinen Text einfließen zu lassen.
Tatsächlich liefert Siebald noch eine kleine Überleitung, die ich leider spontan nicht mehr zusammenkriege (die Fliege verschwindet mitsamt dem Mordinstrument - eine Zeitung, wenn ich mich richtig erinnere - im Papierkorb), und der Fliegenmörder fängt sodann an zu sinnieren:
Zitat:
Wie wäre es, wenn Gott so wär' wie ich
und gleich erschlüg', was ihm mißfällt -
wer könnte dann dem Tod entflieh'n?
Er hätte Christus nicht gesandt für mich,
für meine Schuld und die der Welt,
damit ich leben kann durch ihn,
durch ihn.

Manfred Siebald, "Die Fliege ist tot", Refrain

(Auch dieses Zitat erfolgte aus dem Gedächtnis, eventuelle Abweichungen ... nun ja ... siehe oben )
"Die Fliege ist tot" ist definitiv kein Kirchenlied, aber die Aussage unterscheidet sich meiner Ansicht nach ziemlich deutlich von der, die ein "normaler" Liedermacher wahrscheinlich mit solchen Ausgangszeilen angestrebt hätte.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 22.06.2006
_________________
"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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Re: christliche Liedermacher
#33

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Hallo,
da bin ich an sich bei einem meiner Lieblingsthemen...
Wie sang H.D. Hüsch...... " Schublade auf und rein mit dir "
Interessant ist in unserer Diskussion zu den christlichen Liedermachern , dass wir dieses Schubladendenken auf alle möglichen Liedermacher anwenden : Mey Schublade gesellschaftskritisch, Wader sozialistisch und und.
Aber ist es nicht gerade das, was wir oder auch die Liedermacher nicht wollen ?
Für mich ist der Unterschied zwischen Schlagergedudel ( Was ich mir manchmal auch ganz gerne anhöre ) und der Lyrik aller Liedermacher doch eben Toleranz, Liebe, Frieden, Gewaltfreiheit und und und... Kann ich da einfach eine Schubladenverpackung vornehmen und typisch deutsch in Ordner packen ?
Ich glaube nicht.
Für mich ist christlich weder katholisch noch evangelisch sondern einfach Inhalt. Und die Aussageunterschiede sogenannter christlicher zu "normalen" Liedermachern
sind da kaum vorhanden. Es sei denn man rechnet moderne Kirchenlieder dazu.
Gruß Klaus

Geschrieben: 22.06.2006
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Re: christliche Liedermacher
#32

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Hallo Tonski,
eigentlich liegen wir mit unseren Meinungen, wie so oft, näher, als es der Faden vermuten ließe.
Zitat:
und rein politische Liedermacherei war für mich -so wie die sogenannt christliche -immer ein Greuel!

Sobald sich ein Künstler von einer Idee vereinnahmen lässt und sie sozusagen propagiert, ergeht es mir genauso. Einem "Transportmittel" kann ich nichts abgewinnen.
Setzt er sich mit derselben Idee auseinander und bezieht möglicherweise dabei auch Stellung, dann sieht es für mich völlig anders aus.
Zitat:
Heißt es nicht irgendwo im NT, daß man so beten soll, daß kein anderer etwas davon bemerkt!

So heißt es zu Recht. Ich glaube, dass D.B. nicht einen Moment lang daran gedacht hat, dass sein Gebet, welches er (auch) zum Trost für seinen Lieben aufgeschrieben hat, jemals ein Lied und öffentlich bekannt würde.
Sehr viele (für mich!) wirklich guten Lieder sind als solche nicht "angelegt".
Ich war mir bewusst, das die Auswahl dieses Liedes durchaus als unpassend empfunden werden würde. Ich wollte sozusagen einen Schubladen aufbrechen.
Zitat:
religiöse oder sonstige "Ideologie", beides taugt nur bedingt für die Kunst!

aber bedingt schon, sie ist die Möglichkeit für den Künstler sich mit dem Rahmen oder aber auch mit dem Inhalt zu befassen. Ein "Ideologie-Transport-Lied" ist wie ein Rahmen ohne Bild. Das Eigentliche fehlt mir.
Kunst um der Sache Willen ist mir notwendiges Brot. Dazu ist es notwendig, dass sie aus dem Kämmerlein heraustritt, mir sichtbar wird. Und es gibt kein Thema, was sie nicht "behandeln" dürfte. Die Frage der Angemessenheit beantwortet sich, wie wir hier immer wieder erfahren, subjektiv weit gefächert.

Liebe Grüße von Clemens

Geschrieben: 22.06.2006
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Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)
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Re: christliche Liedermacher
#31

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Lieber Clemens,

leider war ich einige Tage nicht im Internet und kann Dir erst heute antworten:

was Wader und co. betrifft -übrigens auch sehr stark R.Mey -so sind deren ideologische Lieder für mich sicherlich auch deren schwächste und rein politische Liedermacherei war für mich -so wie die sogenannt christliche -immer ein Greuel!

Das wunderschöne Gedicht , eigentlich wohl mehr Gebet -von Bonhöfer, so weit ich weiß von ihm kurz vor seiner Ermordung geschrieben, ist auch mir sehr wichtig. Im Zusammenhang mit den Liedermachern scheint es mir aber unpassend!

Nein ich bleibe dabei, ganz egal ob religiöse oder sonstige "Ideologie", beides taugt nur bedingt für die Kunst!
Oder besser gesagt, nur indirekt: in irgend einem Lied von Mey erwänt er in einem Nebensatz den "Simon von Kyrene", quasi als Beispiel für uneigennützige Hilfe auch in ausweglosen Situationen. Ich erinnere mich gut, daß diese kleine "Randbemerkung" für mich von Jahrzehnten mehr Symphatie für Religiöses ausgelöst hat, als all zu dick
aufgetragene Frömmigkeit. Heißt es nicht irgendwo im NT, daß man so beten soll, daß kein anderer etwas davon bemerkt!

herzliche Grüße

Tonski

Geschrieben: 21.06.2006
_________________
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Kris Kristofferson
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Re: christliche Liedermacher
#30

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Na, hoffentlich verzeiht Glamour mir, dass ich sie in einen Schüler verwandelt habe. 'tschuldigung Glamour!!!

Es war nicht meine Absicht, mich mit Dir zu streiten , Xantippe.

Liebe Grüße
Piet

Geschrieben: 21.06.2006
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Gast
Re: christliche Liedermacher
#29
Gast-Gast
Lieber Piet, wenn Du nochmal ganz zum Anfang zurückkehrst, wirst Du feststellen, dass es sich bei Glamour um ein weibliches Wesen handelt.

Bei Google findest du, wenn du ein bisschen suchst, alles zu den Liedermachern, mit denen die Szene in Deutschland begann (so hieß ja die ganz zuerst genannte Aufgabe), auch alles zu christlichen, gestern und heute, jene, die das neue geistliche Lied singen.

Wir wollen uns doch nicht streiten. Es geht darum, einer Schülerin zu helfen. Ich will keinem seine (christlichen) Liedermacher madig machen.

Gruß, X.

Geschrieben: 21.06.2006
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