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Re: Die Zeit steht manchmal still
#16

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Hallo Klaus,

danke für dein Lob.
Es kommt drauf an, was du mit vertonen meinst. Wenn ich diesen zur Melodie gesungen habe, dann bis jetzt noch nicht.
Falls du meinst, ob ich schon eine Melodie habe, dann ja : Hab in einem Beitrag schon die Url für die Midi-Datei gepostet (!oh, das klingt ja schlimm) - geschrieben.

Gruß
René

Geschrieben: 16.08.2006
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"Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag"
Charlie Chaplin
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Re: Die Zeit steht manchmal still
#15

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Hallo Rene,

ohne Wenn und Aber , sauber !!
Keine Kritik an irgendwas.
Die klitzekleinen "Unsauberkeiten" im Satzbau sehe ich nicht so. Der Text wurde mit Herz und Leid geschrieben und du hast ihn so eingesetzt wie du ihn selber damals geschrieben hast, also ohne Retuschierung.
Hast du ihn schon vertont ?

Gruß Klaus

Geschrieben: 16.08.2006
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Re: Die Zeit steht manchmal still
#14

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@ Petra
Danke für die Erklärung...
Zitat:
es ist gar nicht so schwierig, auch bei fehlendem Kontodaten-Zugang eine PN zu verschicken: Wenn Du auf der Startseite 'Postfach' anklickst, kommst Du ja zu Deinen PNs. Wie viele da bei Dir stehen, weiß ich nicht, aber unter der letzten gibt es einen Button 'PN senden'. Wenn Du den anklickst, bekommst Du ein Eingabeformular, allerdings natürlich ohne Empfänger. Jetzt wählst Du neben dem leeren Namensfeld 'Suche' an. Es erscheint das Formular, mit dem man Mitglieder suchen kann. Gib ganz oben Rene ein und drücke ganz unten auf 'Abschicken'. Darunter erscheint dann das Suchergebnis: Rene87 - wir haben nur einen Rene. Wenn Du nun daneben auf 'Auswählen' klickst, hast Du den Empfänger-Namen in dem Feld, in das er gehört. Den Rest kennst Du. - Nunja, nicht so ganz einfach, aber doch unkomplizierter als es klingt.

Der Aufbauanleitungstexter eines großen schwedischen Möbelhauses hätte es nicht treffender formulieren können!
Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, dass man über diesen Umweg an die Daten kommt. Aber ich werde es einfach probieren.
Liebe Grüße von Clemens

Geschrieben: 14.08.2006
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...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)

Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)
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Re: Die Zeit steht manchmal still
#13

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Zitat:
"Auch" - halte ich ehrlich gesagt für etwas vermessen, denn mal ehrlich: Wir gelegentliche Hobbytexter (Clemens und René) haben vielleicht ein "Stil-chen". Stil entwickelt sich glaube ich unter viel Zeit und Arbeit. Ich unterstelle mal, dass R. Mey einen großen Teil dieser Dinge mit Absichten installiert.


Zitat:
Ich glaube auch kaum, dass sich René auf die gleiche Stufe mit begnadeten Sprachakrobaten stellen wollte.


Mit dem "Auch", wollte ich ausdrücken, dass sich nicht nur Reinhard Mey die Freiheit nimmt, und seinen Versmas ein wenig drückt, sondern auch viele andere Liedermacher. Leider kenn ich mich in der Materie nicht so gut aus, sodass sie Entscheidung, welchen Namen ich nenne, sofort auf Reinhard Mey gefallen ist. Ich wollte mich bestimmt nicht mit den großen oder kleinen Liedermachern gleich stellen. Da würde mir noch vieles zu fehlen. Wie du schon richtig erkannt hast Clemens, ist es einfach ein Hobby.

Zitat:
Aber ein "Mir ist halt nix besseres eingefallen, deshalb lass ich es stehen, auch wenn ich selbst es blöd finde." - das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Eher schon "Jeder Zwang ins Versmaß würde eine bestimmte Aussage oder deren Stellenwert verfälschen. Deshalb wird ein musikalischer Kunstgriff angewendet.".

So kann man es natürlich auch sagen. Genau genommen würde es das auch besser treffen... Was hab ich mir nur wieder dabei gedacht!?
Es ging im Grund eigentlich darum, den gleichen Inhalt in anderem Vers auszudrücken, ohne große Veränderungen vorzunehmen. Und das ist mir halt nicht leicht gefallen. Schon ein oder zwei kleine Worte (siehe "Oft" und "Auch" ) können ganze Inhalte ändern.


@Clemens: Nicht hetzen mit der PN. Lass dir da ruhig Zeit mit.


Gruß
René

Geschrieben: 14.08.2006
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Re: Die Zeit steht manchmal still
#12

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Hallo Clemens,

Zitat:
Die PN kommt, wobei ich mir dabei etwas Zeit nehmen will. Falls dann der "Kontobereich" noch immer unerreichbar ist, kann ich ja eine Mail draus machen.


es ist gar nicht so schwierig, auch bei fehlendem Kontodaten-Zugang eine PN zu verschicken: Wenn Du auf der Startseite 'Postfach' anklickst, kommst Du ja zu Deinen PNs. Wie viele da bei Dir stehen, weiß ich nicht, aber unter der letzten gibt es einen Button 'PN senden'. Wenn Du den anklickst, bekommst Du ein Eingabeformular, allerdings natürlich ohne Empfänger. Jetzt wählst Du neben dem leeren Namensfeld 'Suche' an. Es erscheint das Formular, mit dem man Mitglieder suchen kann. Gib ganz oben Rene ein und drücke ganz unten auf 'Abschicken'. Darunter erscheint dann das Suchergebnis: Rene87 - wir haben nur einen Rene. Wenn Du nun daneben auf 'Auswählen' klickst, hast Du den Empfänger-Namen in dem Feld, in das er gehört. Den Rest kennst Du. - Nunja, nicht so ganz einfach, aber doch unkomplizierter als es klingt.

Zitat:
Ich unterstelle mal, dass R. Mey einen großen Teil dieser Dinge mit Absichten installiert. Aber ein "Mir ist halt nix besseres eingefallen, deshalb lass ich es stehen, auch wenn ich selbst es blöd finde." - das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.


Da ich René Recht gegeben habe, fühle ich mich auch angesprochen. Für mich kann ich sagen, dass ich unterstelle, das RM solche Dinge IMMER absichtlich so installiert. Ich glaube auch kaum, dass sich René auf die gleiche Stufe mit begnadeten Sprachakrobaten stellen wollte. Aber tatsächlich sind manche Zeilen bei Reinhard Mey viel zu lang oder zu kurz, was aber bei der Interpretation genial ausgeglichen wird. Entschuldige, im Moment kann ich gar nicht über ein Beispiel nachdenken, weil ich nebenher gerade noch eine längere e-Mail schreibe. Und der obige Wegweiser hat mich auch ein bisschen erschöpft.

Viele Grüße von Petra

Geschrieben: 14.08.2006
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Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)
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Re: Die Zeit steht manchmal still
#11

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Hallo René,
Die PN kommt, wobei ich mir dabei etwas Zeit nehmen will. Falls dann der "Kontobereich" noch immer unerreichbar ist, kann ich ja eine Mail draus machen.
Adresse hast Du ja im "MG-Thread" hinterlassen.
Aber einen Satz von Dir wollte ich doch noch einmal aufgreifen:
Zitat:
Reinhard Mey und Co. haben oft auch einen komischen Reimstil, welcher beim Lesen echt mehr als merkwürdig erscheint. Jedoch gesungen einen richtig fesselt.

"Oft" - halte ich für übertrieben. Vielleicht fällt es uns ja (gerade bei R.Mey) deshalb auf, weil in der Regel ein geradezu akribisches Versmaß und wirklich Gereimtes uns das Einprägen und Nachsingen vieler seiner Lieder leicht machen.
"Auch" - halte ich ehrlich gesagt für etwas vermessen, denn mal ehrlich: Wir gelegentliche Hobbytexter (Clemens und René) haben vielleicht ein "Stil-chen". Stil entwickelt sich glaube ich unter viel Zeit und Arbeit. Ich unterstelle mal, dass R. Mey einen großen Teil dieser Dinge mit Absichten installiert. Aber ein "Mir ist halt nix besseres eingefallen, deshalb lass ich es stehen, auch wenn ich selbst es blöd finde." - das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Eher schon "Jeder Zwang ins Versmaß würde eine bestimmte Aussage oder deren Stellenwert verfälschen. Deshalb wird ein musikalischer Kunstgriff angewendet.".

Auf jeden Fall freue ich mich, dass wir hier über unser Hobby reden können.
(@ Ralph und Dirk und viele mehr - auch Eure Profession ) Und wenn wir dabei anderen noch Freude bereiten, was wollen wir mehr?

Liebe Grüße von Clemens

Geschrieben: 13.08.2006
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Re: Die Zeit steht manchmal still
#10

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Hallo Clemens,

vielen Dank für den Beitrag.
Ich merke langsam, ganz so schlechte Arbeit, wie ich vermutete, mach ich dann doch nicht. (sky fehlt ja noch )

Über eine PN würde ich mich freuen, damit ich evtl demnächst am Text weiterfeilen kann und cih weiss, was dich stört.
Ich hab nämlich die Erfahrung gemacht, dass aussenstehende, meist so denken, wie später alle. Das heisst, findet einer die Melodie scheusslich, so finden irgendwelche anderen die Melodie später auch scheusslich. So ist es auch mit den Reimen. Stört einen irgendetwas, gibt es später Grüppchen, die es auch stört. Deswegen ist mir jede Meinung wichtig.

Danke erstmal.

Gruß
René

Geschrieben: 13.08.2006
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Re: Die Zeit steht manchmal still
#9

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Hallo Ren`e,
Nachdem ich Dein Lied zweimal bei zeitgleichem Anhören der Mididatei gelesen habe, komme ich zu einer sehr stark geänderten Beurteilung. Beim puren Lesen sind mir viele Stolperstellen im Weg gewesen. Die Melodie (auch wenn ich sie nicht durchgängig den Worten zuordnen konnte) führte mich um die meisten Hemmnisse herum. Da waren plötzlich Versmaß und Reim auf eine Weise umgarnt, die ihren Anspruch zurücksetzte. Die Melodie besonders des Refrains gefällt mir sehr gut.. Also für mich war in diesem Fall für die Beurteilung sehr wichtig, beide Komponenten zu kennen. Ich finde das ist ein schönes Lied, wenngleich ein spachliches Weiterfeilen niemals schadet. Wenn ich einen eigenen alten Text aufgreife, finde ich fast immer etwas zu verändern. Das halte ich für "normal".
Zu meinen "Stolperdetailles" schreibe ich Dir noch eine PN, da eine allgemeinverständliche Erklärung hier den Rahmen sprengen würde.

Liebe Grüße von Clemens

Geschrieben: 13.08.2006
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Gast
Re: Die Zeit steht manchmal still
#8
Gast-Gast
Die Melodie gefällt mir ebenfalls. Past sehr gut zueinander!

Gruß :waldi:

Geschrieben: 13.08.2006
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Re: Die Zeit steht manchmal still
#7

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Hallo Petra,

mit Dallas habe ich leider wohl vorher überlesen, sonst hätte ich bestimmt gefragt, weil ich es wirklich nicht verstehe, weil ich die Serie "nur so am Rande" kenne. Also nur den Namen, mehr eigentlich nicht. Ich glaub, als sie in Deutschland lief, war ich noch nicht mal in Windeln - die braucht ich zu der Zeit auch noch garnicht
Da bin ich ja froh, dass man es erkannt hat und es nicht nach Liebeskummer klingt. Die Befürchtung hatte ich schon vorher.
Das mit der Midi-File ist wirklich ein Problem. Ich hab versucht, das ganze in "Wirklichkeit" aufzunehmen, da machte dann aber auf einmal meine Soundkarte schlapp, sodass ich mich für den sehr alten Weg entschied und die Midi-File hochlud. Ich bin noch irgendwie am überlegen, wie ich das machen sollte. Aber man muss ja auch nicht unbedingt das Lied dazu kennen

Danke erstmal für den Beitrag, hat mich wieder mal ein paar Meter weiter voran gebracht.

Gruß
René

Geschrieben: 13.08.2006
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Re: Die Zeit steht manchmal still
#6

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Hallo René,

Zitat:
Die Variante 'Das war alles nur ein Traum' kennen wir zwar schon spätestens seit 'Dallas', aber ich hatte so wenig damit gerechnet, dass es mir schon wieder gefällt.
Zitat:
Heisst jetzt was? Inhaltlich gut - aber zu lang?


Hm, verstehst Du denn den Wink mit 'Dallas'? Als diese amerikanische Serie Deutschland zum ersten Mal heimsuchte, lagst Du wahrscheinlich noch in den Windeln, ich weiß echt nicht mehr, wie lange das schon her ist. Jedenfalls war das so gedacht, dass der Fiesling J. R. Ewing die Hauptperson sein sollte, aber sein Bruder Bobby Ewing, gespielt von Patrick Duffy, eroberte die Herzen des Publikums. Dummerweise ließ man ihn irgendwann einmal sterben. Große Trauer, alle am Boden zerstört - aber das Leben geht weiter und die Serie natürlich erst recht. Wochenlang dauerte das Drama, wie alle mit dem Verlust fertig werden mussten. Inzwischen lief das Publikum Sturm und wollte seinen Helden wieder haben. Leider war er aber tot und begraben. Trotzdem - eines morgens stand er unter der Dusche und die letzten Wochen wurden dem Publikum so verkauft, als hätte das irgendeiner von denen nur geträumt. Das war so krass, dass ich seitdem auf diesen Trick etwas allergisch reagiere.

Der langen Rede kurzer Sinn: Obwohl ich diesen kleinen Kunstgriff als ziemlich abgenutzt empfinde, gefällt er mir an dieser Stelle ganz gut.

Ansonsten gibt das Thema Liebe ja immer viel Stoff für Lieder her. Zunächst sah mir das Lied mal wieder nach Liebeskummer aus, davon hatten wir aber schon genug in letzter Zeit. Doch dann war alles anders, und es ging um Verlustangst, das gefällt mir.

Noch ein Wort zu Deinem Midi-File: In Anbetracht des langen Textes, der noch kommen sollte, fand ich das 'Vorspiel' auch zu lang - bis ich merkte, dass ich selber singen muss. *g* Leider kann ich nicht singen und tue es auch nicht, höchstens mal im stillen Kämmerlein ein Lied, von dem ich schon weiß, wie es klingen sollte. Also, ich kriege den Einsatz nicht. Die Stelle 'Alles bewegt sich' meine ich zwar rauszuhören, aber dann passt der folgende Text nicht. Egal, die Melodie ist jedenfalls sehr hübsch.

Viele Grüße von Petra

Geschrieben: 13.08.2006
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Re: Die Zeit steht manchmal still
#5

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Hi Petra,
danke erstmal für deine Kritik. Das mit der Länge ist glaube ich das selbe Problem wie mit der "Metzgerei-Wissenschaft" von Tivoli , dass das schwer zu beurteilen ist, wenn man nur den Text liest. Trotzdem nehme ich gerne zu Kenntnis, dass der Text zu lang empfunden wird. Werde ich evtl. dann auch beim ändern des Textes mal überlegen. Die Anregung ist schon mal sehr gut.
Zitat:
Die Variante 'Das war alles nur ein Traum' kennen wir zwar schon spätestens seit 'Dallas', aber ich hatte so wenig damit gerechnet, dass es mir schon wieder gefällt.

Heisst jetzt was? Inhaltlich gut - aber zu lang?
Mich würde noch gerne interessieren - falls es etwas gab - was du sonst noch gut fandest. Damit ich das beibehalten kann, wenn ich den Text ändere.

Schönen Abend wünsche ich dir noch und ein schönes Restwochenende.

Gruß
René



P.s.: Ich hab jetzt mal versucht das ganze als Midi-File einzuspielen. Irgendwie wollte der Controller manchmal nicht, und deshalb gibt es jetzt fiese holperer. Das ganze ist unter Midi-File und 21 KB groß. Falls es jemand interessiert.
(Bitte nicht meckern wegen der Qualität, mich stören die holpereien gerade selber, weiss aber nicht, warum mein Midi-Controller das gemacht hat. )

Geschrieben: 12.08.2006
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Re: Die Zeit steht manchmal still
#4

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Hallo René,

Zitat:
Ich finde immer, Reinhard Mey und Co. haben oft auch einen komischen Reimstil, welcher beim Lesen echt mehr als merkwürdig erscheint. Jedoch gesungen einen richtig fesselt.

*nick* und *rechtgeb* Das wollte ich auch schon anmerken.

Das ist halt so eine Sache mit geschriebenen Liedtexten..... Mir persönlich ist er zu lang. Möglicherweise verschwindet dieser Eindruck, wenn man die Musik dazu hört. Beim ersten Lesen ist jedenfalls das Interesse unterwegs erlahmt, sodass ich nicht einmal die überraschende Wendung mitbekommen habe. Die Variante 'Das war alles nur ein Traum' kennen wir zwar schon spätestens seit 'Dallas', aber ich hatte so wenig damit gerechnet, dass es mir schon wieder gefällt. Bei dem Alkohol-Text von Gina finde ich, dass die Länge notwendig ist, um so richtig beklemmend zu schildern, wie sich die Situation entwickelt. Bei Deinem Text scheint mir eine Kürzung angebracht.

Da ich selbst nicht schreibe, verkneife ich mir normalerweise solche Kritik, aber Du wartest ja ungeduldig darauf. Meine Empfindung entspringt ja nicht handwerklichem Können, sondern ist nur eine Momentaufnahme. Vielleicht hatte ich ja gerade nicht besonders viel Zeit.

Viele Grüße von Petra

Geschrieben: 12.08.2006
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Re: Die Zeit steht manchmal still
#3

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Danke erstmal. Ich hatte ja mit zerreißenderer Kritik gerechnet.. Aber Sky wird ja auch noch bestimmt was sagen

Aber glaub mir, dass Lied lässt sich garnicht so schwer singen. Man müsste es nun wirklich mit Melodie usw. hören. Ich hab ja von vorherein gesagt, dass es sich schwer lesen lässt. Singen geht wirklich. Mit nem bisschen Übung, hier ein wenig schneller, da ein wenig langsamer, anders betont usw, dann geht das wirklich.
Das mit der Situation ist wirklich so gewesen, dass mein Raum dunkel war und ich mir das wirklich vorgestellt habe. Da ich dann schon genau wusste, was ich sagen/singen wollte, war es nicht mehr schwer einen passenden Reim zu finden. Die "Bilder" habe ich meiner alten deutsch Lehrerin zu verdanken, die mich immer wie wild mit Metaphern gequält hat. Da ist wohl das ein oder andere Fünkchen Wissen hängengeblieben.

Aber ich werde auch auf jeden Fall auch noch an dem Text weiterarbeiten. Paar störende Sachen herausnehmen am Satzbau werkeln usw. Dann wird wahrscheinlich das singen ein wenig einfacher. Frage ist nur, ob das trotzdem so schön bleibt. Ich finde immer, Reinhard Mey und Co. haben oft auch einen komischen Reimstil, welcher beim Lesen echt mehr als merkwürdig erscheint. Jedoch gesungen einen richtig fesselt.

Also nochmal danke und ich warte dann mal auf weitere Kritik

Gruß
René

Geschrieben: 11.08.2006
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Gast
Re: Die Zeit steht manchmal still
#2
Gast-Gast
Aaaalsoo... Rene...

Gefällt mir Gut - Das beste was ich bisslang hier im Forum unter den zu kritisierenden las!
Aaaaberr... leider würde der begleitende Musiker wahrscheinlich , plötzlich Metzger werden, oder so - denn der Satzbau macht es einem schwer!
Alles möglich (ich finde so was ja herausfordernt) aber da muß man noch was machen.

Text ist aber sehr Gut - Gibt bildliche und abwechslungsreiche Atmosphäre!
Man kann sich sehr schön in die Situation versetzen...

Grüße Tim

Geschrieben: 11.08.2006
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Die Zeit steht manchmal still
#1

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Hi,

ich hab nen Liedtext von mir ausgegraben, den ich vor langer Zeit mal geschrieben habe. Ich weiss leider nicht, ob das in Richtung Liedermacher geht oder eher deutschel Ballade oder ähnliches. Einiges an dem Text gefällt mir zwar nicht mehr so, aber ich übernehm den trotzdem mal so, wie ich ihn aufm Zettel hier bei mir stehen hab.
Ich hab den gefunden und dachte, wem könnte ich das zeigen, der wirklich kritisch ist. Meine Verwandtschaft und andere würden das schön reden, nur um mich nicht verletzen zu wollen. Dann fiel mir ein, dass in letzter Zeit hier immer mehr Texte auftauchen die rezensiert werden wollen und dachte, dass ist genau der beste Platz dafür, mal richtig zerissen zu werden.
Ich würde gerne mal eure Meinung dazu wissen. Wahrscheinlich tut sich das ganze ein wenig schwer lesen, beim singen verändert sich manchmal das Tempo, sodass keine "Stolpereien" entstehen. Manches reimt sich leider nicht, weil ich manchmal nicht passendes gefunden habe. Ich habe schon so viel Abstand zum Text gewonnen, dass ich langsam sage, wo es wirklich doof ist. Aber ich lass ich wirklich einfach mal so, wie er ist/war. Lasst es bitte nur so von positiver/negative Kritik hageln und lasst euch aus. Es interessiert mich wirklich alles...


So nun der komplette Text:

Zitat:
Alles bewegt sich,
nur die Zeit steht manchmal still.
Weil ich nicht kann und nicht will;
ich brauch 'n bisschen Zeit für mich.

Mich von dir zu trennen,
das ist, was mir so schwer fällt,
von neuem zu beginnen
schmerzerfüllt....
Ohne Dich...



Ich kann nicht vergessen,
sehe Bilder überall von dir,
gehe durch die Zimmer,
immer bist du bei mir.

Ich versuche zu vergessen
gehe drauß'n sparzier' -
durch unsere alte Gegend.
Schleppe mich durch das Revier.

Ich schlender' zu den Läden,
wo ich mir dir gemeinsam war,
sehe dein Spielgelbild aufblitzen,
verwaschen aber klar.

Wandel auf den Spuren
von dir und der Zeit.
Kann nicht vergessen,
wie wir glücklich war'n zu zweit.


Alles bewegt sich,
nur die Zeit steht manchmal still.
Weil ich nicht kann und nicht will;
ich brauch 'n bisschen Zeit für mich.

Mich von dir zu trennen,
das ist, was mir so schwer fällt,
von neuem zu beginnen
schmerzerfüllt....
Ohne Dich...



Sitz im warmen, Zuhause,
draußen regnet's vor sich hin,
höre die Regentropfern klimpern.
Uns're alte Melodie erklingt.

Die Melodie, von Schmerz und Zeit,
dringt sanft in mein Ohr.
Das alte Lied der Unendlichkeit.
Oder kommt es mir nur so vor?


Alles bewegt sich,
nur die Zeit steht manchmal still.
Weil ich nicht kann und nicht will;
ich brauch 'n bisschen Zeit für mich.

Mich von dir zu trennen,
das ist, was mir so schwer fällt,
von neuem zu beginnen
schmerzerfüllt....
Ohne Dich...



Auf einmal verschwimmt alles,
jeder Gedanke ist auf einmal fort,
etwas so emotionales,
und alles ohne Abschiedswort.

Plötzlich wird mir klar,
dass das Schicksaml zu mir gnädig ist,
das alles nur ein Traum war,
und du ruhig neben mir liegst.


Alles bewegt sich,
nur die Zeit steht manchmal still.
Ich weiss, dass ich nicht weg will,
niemals alleinsein ohne dich.

Mit dir zusamm' sein,
das ist was mir so gut tut,
während diesem Mondemschein,
entfachst du in mir die Flammenglut.

Ich will niemals allein sein,
ohne Dich....




Gruß und Dank im Voraus
René

Geschrieben: 11.08.2006
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