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Forenübersicht » Alle Beiträge (Eurydike)


(1) 2 »


Aw: A Star is born
#1

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Da der Barde es scheinbar nicht für nötig hält, mache ich es hiermit:

Seit dem 06.03.17 bin ich begeisterte und stolze Stiefoma einer entzückenden Matilda. Jana - Michaels Tochter - welche die meisten von euch ja kennen, hat sie für mich zur Welt gebracht.

Ich soll euch von der Neu-Mama ganz lieb grüßen.

Heike

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jpg  Matilda.jpg (163.90 KB)
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Geschrieben: 10.03.2017 10:37
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Aw: Abschied
#2

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Liebe Heide,

wir sind in Gedanken bei dir. Es ist schön, den Mann, der dir so nahe stand, wenigstens mal kurz kennengelernt zu haben. Und bei allem Leid - er war ein glücklicher Mensch, denn er hatte dich an seiner Seite.
Fühl dich umarmt!

Heike und Michael

Geschrieben: 31.08.2016
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Aw: Quartett 10
#3

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Ich habe gerade erst entdeckt, dass du ihn ersetzt hast.
Aber ja - ich bin zufrieden, denn die Wahrheit muss ans Licht: Ich habe da Vinci erkannt!

Hochzufriedene Grüße *g*
Heike

Geschrieben: 06.07.2015
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Aw: Quartett 10
#4

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Lieber Helmut,

es ist kein böser Wille. Ich bin einfach nur ratlos - bei beiden Rätseln. Wie Clemens immer auf die Lösung kommt, kann ich mir nicht erklären. Noch ein Rätsel ...

Liebe Grüße
Heike

Geschrieben: 03.07.2015
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Aw: Quartett 4
#5

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Manno, da isses mal leicht und dann haben schon alle vor mir gelöst ...

Geschrieben: 29.05.2015
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Aw: Quartett 3
#6

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Ich weiß nicht, wie ihr ganz ohne Erklärung auf die Lösung kommt. Ich bin völlig hilflos.

Geschrieben: 27.05.2015
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Aw: Quartett
#7

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@Georg: Genau! Gönn mir doch auch mal was! Ich habe doch sonst keinen Spaß im Leben!!!

@Helmut: Wenn man es genau nimmt, wäre gar kein Bild von Nöten gewesen, hättest du das Lösungswort direkt ins Forum geschrieben. *g*

@Petra: Ich sah das Bild und musste nicht eine Sekunde überlegen. Aber deshalb haben die beiden Herren gemeinsam mich auch in eine gedanklich ganz andere Richtung geschickt.

Liebe Grüße
Heike

Geschrieben: 20.05.2015
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Aw: Quartett
#8

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Lieber Helmut,

die beiden Herren machten mir keine Probleme. Aber das Filmfoto sagte mir gar nichts (kein Fernseher seit fast 10 Jahren) und die Karte ...
Für mich ist schon eine bestimmte Straße finden höhere Geographie, ganz zu schweigen von irgendwelchen Karten, die ich identifizieren soll.

Aber dank deiner hilfreichen Beschreibung habe ich das Rätsel gelöst. Ich schicke dir eine PN und hoffe, dass ich nicht völlig daneben liege.

Liebe Grüße
Heike

Geschrieben: 20.05.2015
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Aw: Quartett
#9

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Lieber Helmut,

ich finde deine Idee Klasse, habe aber, wie ich zugeben muss, gar keine Vorstellung von der Lösung. *grübel* (Der Barde übrigens auch nicht, ich habe ihn schon konsultiert.)
Nun bin ich auf die richtige Antwort gespannt.

Liebe Grüße
Heike

Geschrieben: 20.05.2015
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Aw: 25 Jahre Mauerfall! Wir habt ihr es erlebt?
#10

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Ich habe überlegt, ob ich mit meinen Erinnerungen etwas aushole, oder die Kurzfassung abliefere. Ich habe mich für die längere Variante entschieden, denn für mich gehört das alles zusammen.

Für mich begann alles an dem Tag, als mein älterer Bruder nach einem Kinobesuch an einem Montag nicht nach Hause kam. Er blieb die ganze Nacht weg und alle machten sich große Sorgen. Am Dienstagnachmittag war er plötzlich wieder da und erzählte, was ihm widerfahren war.

Er kam gerade an der Nikolaikirche vorbei, als plötzlich ein paar Leute Transparente entrollten und Sprechchöre zu hören waren. Neugierig geworden, blieb er stehen. Es verschlug ihm wahrlich den Atem. Einer solchen Aktion zuzusehen war praktisch unvorstellbar. Demos waren nur erlaubt (bzw. wurden angeordnet) wenn „deutliche Bekenntnisse zu Sozialismus und Staat“ ausgedrückt wurden. Was er da sah, war etwas völlig anderes.
Aber ehe er sich noch über das Geschehen klar wurde, wurde er plötzlich gepackt und mit etlichen anderen Leuten zusammen verhaftet.

Er erzählte von der Nacht, die sie im Stehen mit gespreizten Beinen und den Händen an der Wand verbringen mussten. Aber am Dienstag wurde er plötzlich wieder freigelassen.

Danach ging es Schlag auf Schlag. Die Demos wurden größer und größer. Natürlich war da auch immer die Angst, aber das Wissen, dass so viele Leute den gleichen Mut aufbringen, das trug unglaublich.

Und dann kam der 9. November 1989!
Seit Anfang September war ich auf Meisterlehrgang. Dieser hatte noch mit ML (Marxismus-Leninismus) und der typischen sozialistischen Ausrichtung begonnen. Aber schon nach kurzer Zeit wurde der Unterricht von den Ereignissen der Zeit eingeholt. Anfänglich wurde noch
versucht, uns vom "konterrevolutionieren" abzuhalten und uns von der "Fernsteuerung" der Demos aus dem kapitalistischen Ausland zu überzeugen. Unser ML-Lehrer (dieser hieß sinnigerweise Heil!) hat solcherart Agitation bis zum Schluss probiert.

Aber die Ereignisse überschlugen sich und im November war der lehrplanmäßige Unterricht schon länger den Diskussionen über Tagespolitik gewichen. So auch an diesem Tag.

Wir hatten eine Dozentin, welche ihre Sympathien für die Demonstranten von Anfang an recht deutlich zum Ausdruck brachte und diese Frau erzählte uns, dass sie aus sicherer Quelle wisse, dass für den nächsten Montag (13.) der Schießbefehl ausgegeben würde. Dann wurde diskutiert,
wie man das publik machen und eine Katastrophe verhindern könne.

Also bin ich nach dem Lehrgang nicht nach Hause, sondern zu meinen Eltern gefahren. Ich erzählte ihnen vom kommenden Montag und der drohenden Gefahr. In dieser Zeit lief IMMER der Fernseher, man wechselte zwischen sämtlichen Kanälen und hörte zu.
Selbstverständlich war auch an diesem Abend der Fernseher an. Allerdings nahmen wir aufgrund unserer Diskussion wegen des kommenden Montags alles nur peripher wahr. Und dann sagte Schabowski diese historischen Worte. Ich habe das Ganze zwar registriert, aber nicht verarbeitet.

Später brachten meine Eltern mich nach Hause und auch auf der Fahrt überlegten wir die ganze Zeit, wie man am Montag verhindern könne, das geschossen werde.
Mein damaliger Mann schlief schon, also weckte ich ihn und erzählte, was ich wusste. Er hörte mir komischerweise gar nicht richtig zu, er fragte immer nur, ob ich wisse, dass die Mauer auf sei. Ich erwiderte irgendwas in der Richtung wie „Ja, habe ich gehört, ABER AM MONTAG ...“.
Wir redeten völlig aneinander vorbei. Keiner konnte verstehen, warum der andere nicht kapierte, was man sagte.

Die halbe Nacht lag ich wach und zermarterte mir das Hirn wegen des drohenden Schießbefehls.
Irgendwann schlief ich ein.
Am nächsten Morgen war mein erster Gedanke: Scheiße! Die wollen schießen! Was kann man tun?

Und dann dämmerte mir, dass da gestern doch noch was ganz anderes war. Was hatte Schabowski gesagt? Was bedeutete diese Aussage? Was – verdammt noch mal – hatte Andreas mir letzte Nacht zu sagen versucht …?

Ich sprang aus dem Bett, stürzte zum Fernseher und da waren die Bilder der vergangenen Nacht. Meine damals 1 und 3 Jahre alten Söhne haben an diesem Tag nicht viel von mir gehabt. Ich habe den ganzen Tag vorm Fernseher gesessen und geheult.

Es hat noch eine ganze Weile gedauert, bis man wirklich glauben konnte, dass die die Grenze nicht einfach wieder dicht machen und dieser Abend nur als Überdruckventil gedacht war. Aber zum Glück kam alles anders als befürchtet. Mir geht es wie Anne, es gibt viele, mir sehr wichtige Menschen, die ich ohne den Mauerfall nie kennengelernt hätte. Ich bin dankbar!

Und noch ein ganz kleiner Nachtrag: Auch mein Enkelbaby würde ohne den Mauerfall heute nicht existieren, sind doch Katharinas Eltern nach der Wende aus Hessen nach Leipzig gezogen.

Geschrieben: 09.11.2014
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Aw: A Star is born
#11

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Danke für eure Glückwünsche.
Hier noch mal ein sehr süßes Foto von Fridtjof, welcher an seinem fünften Lebenstag sein erstes mathematisches Problem löst ...

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jpg  2014-09-29_Fridi.jpg (165.96 KB)
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Geschrieben: 01.10.2014
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Aw: A Star is born
#12

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Mein Enkelbaby! ))


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jpg  Fridtjof02.jpg (96.98 KB)
855_5427cf13f0ea0.jpg 480X640 px

Geschrieben: 28.09.2014
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Aw: A Star is born
#13

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Ihr Lieben,

ER IST DA!

Fridtjof Oswald

24.09.2014
08:09 Uhr
3550 g
50 cm

Ich habe meinen neuerworbenen Großmutterstatus gebührend gefeiert, indem ich auf dem Vordach Dachpappe annageln durfte, während die frischgebackenen Eltern und die Großeltern mütterlicherseits mit Sekt bzw. Apfelschorle auf den neuen Erdenbürger anstoßen mussten. Die Armen …

Morgen fahre ich nach Leipzig. Und dann wird geknuddelt. Noch bin ich am Überlegen, ob ich ihn am Samstag mit ins Reinhard-Konzert schmuggle? Aber ich fürchte, Katharina und Sascha werden typisch elterliche Einwände haben.

Ich bin glücklich!

Eure Heike

Geschrieben: 24.09.2014
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Aw: Soll in Libyen militärisch eingegriffen werden?
#14

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Im Jahre 1988 war ich zeitgleich mit einer Freundin schwanger. Bei mir war es das zweite Kind, bei ihr das erste. Mein „Baby“ ist heute 22, sie hat ihres damals verloren.

So um 1996 herum hatte die 17-jährige Tochter einer Bekannten einen weiten Weg von und zu ihrer Ausbildungsstelle, den sie immer mit dem Zug zurücklegt. An einem Dienstag habe ich sie nach Hause gefahren, weil es sich anbot. Sie war froh, einmal um die Zugfahrt herumzukommen und erzählte mir voller Lebenslust und Begeisterung von ihren Plänen für ihr Leben. Drei Tage später war sie tot. Auf der Heimfahrt wurde sie beim Aussteigen vom Zug erfasst.

Was haben diese beiden Geschichten denn mit dem Thema Libyen zu tun? Nichts. Und für mich irgendwie doch. Denn angesichts der Zustände in Libyen fühle ich das gleiche schlechte Gewissen, wie in den beiden oben geschilderten Situationen.

Meine Freundin verlor ihr Kind, ich durfte meines behalten. Auch wenn ich natürlich wusste, dass ich weder Schuld daran trug, noch dass ich irgendwas hätte verhindern können – ich hatte ein schlechtes Gewissen.

Wenn ich die Kleine statt am Dienstag doch am Freitag nach Hause gebracht hätte! Warum, verdammt noch mal, habe ich das denn nur nicht am Freitag gemacht? Ich konnte es natürlich nicht wissen und trotzdem habe ich lange mit meiner „Schuld“ gehadert.

Und jetzt die Zustände in Libyen, die mich natürlich an 89 in der DDR erinnern. Warum ging bei uns alles gut, warum gab es keine Toten und warum läuft es in Libyen so anders? Nicht, dass ich nachträglich wünschte, es wäre auch bei uns geschossen worden. Aber es ist manchmal so verdammt ungerecht. Und dann ist es wieder da – dieses rational nicht zu begründende und trotzdem quälende schlechte Gewissen.

Bei den Demos in Leipzig stand sehr wohl die uniformierte „Staatsmacht“ parat. Es war ein sehr beklemmendes Gefühl. Da waren die LKWs voller Soldaten, da war die Polizei. Und sie waren bewaffnet. Ich habe nicht überprüft, ob sie scharfe Munition oder Platzpatronen dabei hatten. Aber man wagte gar nicht zu hoffen, dass es sich nur um Attrappen handelt. Außerdem wurden in umliegenden Krankenhäusern sicher nicht grundlos zusätzliche Betten, Blutkonserven etc. bereitgehalten.

Und dann China! Was dort ein paar Monate zuvor passiert war und von unserer Regierung ausdrücklich gelobt und als „Niederschlagung einer Konterrevolution“ bezeichnet wurde, war auch nicht dazu angetan, die Demos als Sonntagsspaziergang zu empfinden. Sollten unsere Oberen wirklich innerhalb kürzester Zeit so an Verstand gewonnen haben?

Welchem Umstand wir es zu verdanken hatten, dass der Schießbefehl letztlich ausblieb, war zweitrangig. War es Einsicht? War es Angst vor den Reaktionen der restlichen Welt?

Ich habe mir damals gesagt, dass die da oben UNMÖGLICH schießen lassen können, denn wir standen im Mittelpunkt des weltweiten Interesses. Ich habe darauf vertraut, dass man uns im Falle eines Falles zu Hilfe käme. Diese Gedanken waren mein Anker und mein Motor gleichzeitig. Ich kann bis heute nicht mit Überzeugung sagen, ob ich an eine eventuelle Hilfe von außerhalb WIRKLICH geglaubt habe, oder ob nur die Hoffnung mein Unterbewusstsein dominierte. Und trotzdem hat mir dieser Gedanke Mut gegeben.
Vielleicht habe ich mich der Überlegung, dass wir im Ernstfall auf uns allein angewiesen wären, bewusst nicht gestellt, denn das hätte bei mir (und vielen anderen) den überlebensnotwendigen Glauben an das Mitgefühl und die Solidarität der menschlichen Gemeinschaft nicht aufgebracht.

Ich höre in den Nachrichten auch, dass die Libyer ein militärisches Eingreifen am Boden ablehnen, dass sie aber eine Flugverbotszone fordern. Doch wer weiß denn, wie die Leute, die auf den Straßen sterben, wirklich denken? Ich bin in dieser Situation sehr zwiegespalten. Ich wünschte, Gaddafi würde endlich seine Zwangsjacke wiederfinden und das Blutvergießen hätte ein Ende, ohne dass eingegriffen werden muss.

Ich wünschte außerdem, den arabischen Ländern gelänge wirklich, eine stabile Demokratie aufzubauen. Ich wünschte, das ganze Unternehmen würde in den Händen derer bleiben, die es betrifft. Ich wünschte, es gelänge der Menschheit, endlich friedlich und fair miteinander umzugehen. Ich wünschte so vieles ...

Ich kann nicht kategorisch 'Ja' oder 'Nein' sagen. Es hat was von 'Unterlassener Hilfeleistung' und es hat was von 'Unbefugter Einmischung'. Was wiegt schwerer? Ich bin froh, dass ich die Entscheidung nicht treffen muss.

Aber in Libyen sterben Leute, weil sie sich gegen die Zustände in ihrem Land wehren. Und da ist es wieder – dieses verdammte schlechte Gewissen.

Liebe Grüße
Heike

PS. Ich werde nicht zu jedem zukünftigen Thema meterlange Texte abliefern. Aber die penetrante Dominanz der Guttenberg-Anhimmler und die „Schlacht um Libyen“ sind zwei Ereignisse, die meinem politischen Empfinden in letzter Zeit gewaltig zugesetzt haben.

H.


Zwei Dinge will ich noch sagen, die nur mittelbar mit dem Thema zu tun haben.

Rex schrieb:
Zitat:
Die Leute, die auf die Straße gegangen sind, wollten keinen Umsturz, sie wollten einen anderen Sozialismus …


Die Initiatoren der allerersten Demos wollten das mit Sicherheit. Aber innerhalb kürzester Zeit waren ziemlich viele Leute zu hören, die die D-Mark, die Wiedervereinigung und Bananen forderten. Ich weiß, dass das die selbe Kategorie Mensch ist, die heute ihren Gutti zurück will. Ich würde diese Leute gern nicht ernst nehmen müssen, aber sie sind ernstzunehmen.
Auf keinen Fall will ich das, was in Leipzig und anderen Städten passierte, kleinreden. Es war etwas ganz Großes und ich bin froh drum, dass ich mittendrin sein durfte. Aber trotzdem gab es diese Rufe. Die haben mich damals erschreckt und tun es heute noch bzw. wieder. Diese Leute haben laut und deutlich den Umsturz, wie du es nennst, gefordert.

Rex schrieb:
Zitat:
Politisch ausgerichtet wurden ja alle auf den Klassenfeind, nie zum Schutz der Regierung vorm eigenen Volk.


Ein großer Teil des eigenen Volkes wurde doch zum „Klassenfeind“ abgestempelt! Und natürlich haben sie sich auch vorm Volk schützen lassen. Das haben Diktatoren gemein – die Angst vorm eigenen Volk. Deshalb muss es in Schach gehalten werden, u.a. mit einem Schießbefehl an der Grenze. Da wurde nicht auf von außen eindringende, den Sozialismus schädigende Elemente geschossen. Nein, auf Menschen, die nicht gefährlich waren, weil sie ja das Land, dem sie sich ideologisch nicht anpassen konnten, einfach nur verlassen wollten.
Wenn ein „Gegner“ sich zurückzieht und das „Schlachtfeld“ auf immer aufgeben will, dann ist ein Schuss in den Rücken m.E. keine Aktion, die dem Klassenfeind gilt.

Geschrieben: 08.03.2011
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Aw: Initiative "Gutti heilig sprechen - jetzt!"
#15

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Herr zu Guttenberg: Ich habe ihn nie gemocht, ich fand, dass seine Selbstdarstellung und permanente Medienpräsenz schon arg überzogen war. Aber diese Meinung ist privat und spielt letztlich keine Rolle. Und auch wenn ich fand, dass er politisch nicht wirklich was geleistet hat, war er halt nun mal Verteidigungsminister und damit gut.
Aber dann tauchten eines Tages die Plagiatsvorwürfe auf. Wir haben das diskutiert und Mr. X meinte anfangs, dass er befürchte, Guttenberg würde damit durchkommen. Ich sagte, dass das nicht möglich wäre, denn dann würden sie einen Präzedenzfall schaffen. Über 76 % aller Seiten seiner Dissertation enthielten strittige Texte. Und in dem Fall - so wie er es immer noch tut, von einem Versehen zu reden - ist einfach ein Unding. Er hat ganz bewusst seinen Doktorgrad auf Kosten anderer erschlichen.
Ich gebe zu, bei mir war da - als eher dem linken Spektrum zugeneigter Person - ein bisschen Schadenfreude mit von der Partie. Dass es einen konservativen Bayern, einen CSUler betraf, war mir einfach lieber.
Aber ich habe von Anfang an auch gesagt, dass jetzt bestimmt dem einen oder anderen Politiker - gleich welcher Partei - der Arsch auf Grundeis geht, da die Internetgemeinde wohl auch andere Arbeiten überprüft. (Und der Fairness halber überprüfen sollte ...) Mittlerweile existiert eine Liste, in der wirklich alle querbeet (incl. amtierendem Papst ) aufgeführt sind. Und wahrscheinlich kommt da noch manches ans Licht, was der oder die Betreffende lieber verheimlicht hätte.

Aber es hatte nun mal zufällig Guttenberg als Ersten erwischt. Ich habe das Ganze vom ersten Moment an sehr intensiv verfolgt. Und da verging mir nach und nach das Lachen. Ich (und wahrscheinlich 99 % der Bevölkerung) hätte nie zum Thema Guttenberg gegoogelt, wären da nicht diese Vorwürfe aufgetaucht. Aber als ich es tat, entdeckte ich immer mehr Dinge, die einer Überprüfung kaum standhielten. Beginnend bei seiner eigenen Homepage und dem dort aufgeführten Lebenslauf bis hin zu seiner verwandtschaftlichen Beziehung zum "Chef vom Dienst" der Bildzeitung, Karl Ludwig von Guttenberg. Auch das habe ich überprüft, sie sind tatsächlich verwandt. Und wenn ich auch denke, dass man da erst mal nichts unterstellen sollte - es hat einfach ein "Gschmäckle". Die permanente Hofberichterstattung über ihn und seine Frau und die wahrhafte Nibelungentreue zu ihm, die vorm Rücktritt ausgehandelte Bundeswehr-Reform-Werbekampagne ...

Es gab ja schon während seiner Zeit als Wirtschaftsminister kritische Berichte zu seiner angeblichen Biografie, die ich damals allerdings nicht wahrgenommen habe. Da war z.B. seine Kompetenz, die er in führender Position in der freien Wirtschaft erworben hatte. Er hat zwar (hoffentlich) nie selbst behauptet, in der "Guttenberg-GmbH" gearbeitet zu haben, aber selbst im Ministerium wurde auf diese Baufirma verwiesen - als Garant für seine Erfahrung. Das die zufällige Namensgleichheit und die Ansiedlung in der Nähe Münchens einfach eine Verwechslung waren, kann ich gern glauben. Aber dann hätte ich erwartet, dass er es dementiert. Er ließ es im Raume stehen. Die wirkliche Familienfirma, in der er seine Wirtschaftserfahrungen gesammelt haben wollte, befasst sich mit der Verwaltung des Familienvermögens und hat ca. 3 Mitarbeiter.

Er gab als berufliche Stationen u.a. Frankfurt und New York an, schrieb, er wäre als "Freier Journalist" bei "Die Welt" tätig gewesen - und dann stellte sich heraus, dass alle genannten Fälle lediglich mehrwöchige Praktika waren. Man kann und darf Praktikumsstellen selbstverständlich nennen, aber dann muss man sie halt auch als Praktika definieren und kenntlich machen.

Dann seine Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der "Rhön-Klinikum-AG". Dass seine Familie ein fettes Aktienpaket an dieser AG besaß, welches später für 260 Millionen veräußert wurde, brachte ihm einen Posten im Aufsichtsrat ein. Seine Andeutungen, am Börsengang dieser Klinik aktiv beteiligt gewesen zu sein, war eine Lachnummer. Da war er 17!
Und dass während seines Studiums in Bayreuth (1999 - 2006) von eben dieser AG in den Jahren von 1999 - 2006 (Huch - zufällig genau der selbe Zeitraum) fast 750.000 € an die Uni Bayreuth überwiesen wurden, ist in meinen Augen auch nicht unbedingt eine vertrauensbildende Maßnahme.

Ich neige nicht zu vorschnellen Urteilen und außerdem denke (und sage) ich immer, dass ich da keinem was unterstellen will. Aber die Häufung der Zufälle ist einfach anrüchig.

Er warb u.a. auf seiner HP mit seinem Vorsitz im "Neuen akademischen Forum". Dass dessen Geschäftsadresse dieselbe ist, wie die seines Familienvermögen-Verwaltungsunternehmens und es ansonsten keinerlei Angaben dazu gibt, ist sicher auch nur ein Zufall. Er soll - wie jemand dann mal ironisch sagte - dort geschätzten 7 Aktenordnern vorgesessen haben. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte zu diesem Forum und seinem Tätigkeitsfeld.

Auf seiner HP war ich in den letzten Wochen Stammgast. Anfangs stand unter den Angaben zur Person sein Doktorabschluss mit "summa cum laude", später abgeändert in "Abschluss mit Prädikatsexamen" und als auch das nicht mehr standhielt, nur noch "Studium der Rechts- und Politikwissenschaften".
Der Vorsitz beim "Neuen akademischen Forum" verschwand genauso ins Nirgendwo, wie seine schlagkräftigen Eingangszitate zum Thema Vertrauen, Geradlinigkeit und Ehrlichkeit in der Politik, für die er angeblich stand. Wenn ich guten Gewissens hinter dem stehen kann, was ich als Argumente für meine Befähigung ins Feld führe, dann lösche ich das doch nicht alles klammheimlich von meiner Webseite. Aber die wurde praktisch täglich um ein paar "unbedeutende Kleinigkeiten" reduziert.

Er hat nicht nur in Hinsicht auf seinen Doktorgrad gelogen hat, da ist noch eine Menge mehr.

Und dann kommen seine Befürworter plötzlich mit solchen Argumenten wie: Wir haben doch alle schon mal abgeschrieben.
Erstens kann man ein Spicken oder beim Banknachbarn abschreiben nicht mit dem Erlangen eines Doktorgrades gleichsetzen. Das ist, als wollte man ein Kind, das eine Tafel Schokolade geklaut hat, mit einem Erwachsenen, der im großen Stil klaut, gleichsetzen. Mit dem Verkauf einer Doktorarbeit sowie einfach dem Führen des Grades ansich erwirbt man sich finanzielle, berufliche und gesellschaftliche Vorteile. Mit einer erschummelten 1 in der Mathearbeit nicht. Gut, vielleicht gibt's von Oma 5 € ...

Als die "Aktuelle Stunde" des Bundestages sich mit dem Thema beschäftigte, haben wir uns das angesehen. Und es war teilweise recht arg, wie sich zum Beispiel Trittin gebärdete. Micha und ich kamen beide zu dem Schluss, dass uns Guttenberg regelrecht leid tat. Wie er da von allen Seiten angegriffen wurde ... Als dann sein Rücktritt erfolgte, fand ich zwar, er hat diesen Schritt viel zu spät und leider auch nicht aus Einsicht in sein Fehlverhalten getan, aber er hat es getan und gut! Meinetwegen konnte er (in sich) gehen und dann später einen neuen, diesmal hoffentlich ehrlichen Versuch starten.

Aber dann habe gelesen und gehört, was seine Anhänger so von sich gegeben haben. Und DAS ist es, was mir regelrecht Angst macht.
Deren Argumente sind wirklich fast immer ähnlich.
Er ist doch so toll. Er sieht gut aus, ist reich, hat eine tolle Frau und ihr seid deshalb alle nur neidisch. Er hat einen guten Job gemacht (wobei kein Einziger sagen konnte, WAS er eigentlich so gut gemacht hat außer sich gut zu vermarkten) Wenn man sich die Profile seiner Unterstützer ansieht, kommt man nicht umhin, einen klaren Trend zu bemerken. Viele von denen stehen außer auf Gutti auch auf so tolle Persönlichkeiten wie "Sexy Cora" oder Dieter Bohlen und auf so geniale Fernsehformate wie "Dschungelcamp" und "DSDS".

Ich will auch das wirklich nicht werten oder überbewerten, aber wenn diese Leute dann fordern dass er zurückkommen soll und ihre Hauptargument sind, dass er doch so attraktiv ist, dass er so einen schönen Adelstitel hat, dass alle Gegner doch nur von Links gesteuert und außerdem neidisch sind und dass wir ja eben alle schon mal abgeschrieben haben ...

Ich habe gerade letztens zu Michael gesagt, das es leider keine wirklichen Volkspolitiker mehr gibt. Also so Leute vom Schlage Brandt, Schmidt oder Genscher. Die "Sehnsucht" nach solch einem Menschen, der parteiübergreifend in der Bevölkerung mehrheitlich beliebt war, kann ich verstehen. Guttenberg ist das in meinen Augen nicht. Natürlich liegt aber auch das im Auge des Betrachters.
Wonach es die Guttenberg-Jünger allerdings verlangt, ist wirklich ein Heiland. Sie haben ihn aus den schon mehrfach genannten Gründen wie Aussehen und Adelstitel zu einem solchen erkoren und wollen nun nicht hinnehmen, dass ihr Idol ein Betrüger ist. Also versuchen sie den Betrug kleinzureden und sind sachlichen Argumenten einfach nicht zugänglich.

Diese Gutti-heilig-sprechen-Geschichte gilt ganz einfach dem, was die Anhänger fordern. Sie wollen nicht zugeben, dass man nicht tun darf, was er tat. Sie sprechen ihn ja wirklich auf eine Art heilig. Er ist in ihren Augen unantastbar, egal was er für Dreck am Stecken hat. Er ist mittlerweile nur noch das Mittel zum Zweck. Dafür tut er mir wirklich leid, denn ich stelle mir seine Situation nicht als angenehm vor. Aber diese seine Anhänger, die ohne irgendwas auch nur mal ansatzweise kritisch zu hinterfragen seinen Gegnern Neid vorwerfen und in ihm ihren Heilsbringer sehen, die machen mir Angst. Und mit Ironie kann man diesen Leuten begegnen.

Liebe Grüße
Heike

Geschrieben: 06.03.2011
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Aw: Veränderte Beiträge verschwinden, werden aber trotzdem auf der Startseite angezeigt
#16

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Lieber migoe,

ich muss dir leider mitteilen, dass das auch mir schon passierte. Ich wollte einen gerade geschriebenen Beitrag noch mal kurz ändern - und schwups - wech war er. Bis heute habe ich ihn nicht wiedergefunden. Zu meinem Glück war er kurz und ich habe ihn einfach noch mal geschrieben.

Trotzdem liebe Grüße aus dem endlich sonnigen Schlitz
Heike

Geschrieben: 03.06.2010
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Re: Radio Liederlicht
#17

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Zitat:
Sky schrieb:

... faszinierend ... man kann anhand der Playlist sehen, was gespielt wurde, ohne daß man es hätte hören können


Viel faszinierender finde ich, dass es gerade zwar heißt, die Station spiele zur Zeit nicht, aber man kann es trotzdem hören.

Liebe Grüße
Heike

Geschrieben: 08.04.2010
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Re: Radio Liederlicht
#18

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Na ja, wenn schon seit Stunden nur eine Mitteilung über Wartungsarbeiten erfolgt, dann würde ich das als ernsthaften Grund für „kein Liederlicht“ ansehen.
Aber der gehäkelte Topflappen ist hübsch ...

Geschrieben: 24.03.2010
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Re: Radio Liederlicht
#19

Benutzerinformationen
Zitat:
Helmut schrieb:

Hilfe!!!!! Seit Radio Liederlicht komm ich nicht mehr vom Rechner weg. Irgendwann muss ich doch auch mal was essen. Und eine Frau hab ich auch noch, behaupten zumindest meine Kollegen.


Stimmt, irgendwas war da mit Nahrungsaufnahme und eine Frau soll ich auch haben. Oder zumindest was Vergleichbares ...
So kann es nicht weitergehen. Helmut, wir sollten eine Selbsthilfegruppe gründen!

Geschrieben: 21.03.2010
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Re: Ein Musikus wird 40!
#20

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Hach Petra, du schilderst das Ganze so anschaulich - da hat man fast das Gefühl, dabeigewesen zu sein.

War ein superschönes Wochenende, oder? Und ein superschönes Konzert, mit supertollen Musikern am schönsten Ort der schönsten Stadt der Welt.

Und dein Bericht lässt einen sich genau daran erinnern. Danke!


Geschrieben: 18.03.2010
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Re: Radio Liederlicht
#21

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Ist das schön!!! Seit Tagen läuft bei mir nur noch „Radio Liederlicht“ und ich sehe mich, wie ich vor vielen Jahren an meinem kleinen Transistorradio klebte und permanent auf der Suche nach Sendern, wie diesem war ...

Danke Sky! Danke für die Idee und für die viele Arbeit, die du investierst. Ich glaube, du hast ganz vielen Leuten damit eine große Freude gemacht.

Geschrieben: 16.03.2010
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Re: Rezept für das neue Jahr
#22

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Ähm ... Ja ... Wir auch!

Eigentlich hatte Mr. X am 1. Januar angekündigt, gleich einen netten und freundlichen Neujahrsgruß von uns beiden ins Forum zu setzen. Da sieht man mal wieder, was passiert, wenn man sich auf Männer verlässt.

Also, wir wünschen jedem das für ihn (oder sie) Optimale, Schönste, Größte etc. Und wir freuen uns auf euch.

Liebe Grüße
Heike und der Faulpelz

Geschrieben: 06.01.2009
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Re: Frohe Weihnacht und ...
#23

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Na dann schließen wir uns mal schnell an und wünschen euch allen ein hervorragendes, reichhaltiges und gelungenes Weihnachtsfest. Wir haben uns als kleine Überraschung überlegt, euch für's nächste Jahr das beste LT aller Zeiten zu bescheren. Also – dann fangt schon mal an, euch zu freuen ...

Liebe Grüße
Heike und Mr. X

Geschrieben: 24.12.2008
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Re: Ein Lied für das alte und für das neue Jahr
#24

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@Petra:

Das meint er ernst!!!
Für Schokolade macht er beim LT sogar einen auf Nummerngirl und übernimmt die Groupies von Micha, cARSCHti und Martin ...



Liebe Grüße
Heike

Geschrieben: 03.01.2008
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Re: UMFRAGE: Gemeinschaftsräume
#25

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Liebe Marianne,

ich denke, das ist tatsächlich ein Generations-Phänomen. So wie eben heutzutage (fast) jeder unter 25 eine "mySpace"-Seite braucht, um cool zu sein, wobei ich ums Verrecken nicht verstehe, was die Meisten von denen der Worldwidewebwelt mitzuteilen bzw. zu geben haben! Aber das liegt mit Sicherheit an meinem biblischen Alter.

Ich brauche die Gemeinschaftsräume nicht. Und bei der Freunde-Liste muss ich immer an Martha, die 10-jährige Tochter meiner Kollegin denken. Die hat ein Freunde-Buch und da "müssen" sich alle ihre Freunde eintragen . (Ich hatte auch die Ehre! )
Und Martha war halt mein erster Gedanke, als ich die neuen Gemeinschaftsräume entdeckte.

Aber sie stören mich auch nicht. Ich finde sie nur überflüssig.

Freundschaftliche Grüße an euch alle
Heike

Geschrieben: 12.12.2007
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Re: Barde und der Fluch der Technik :-(
#26

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Liebe Petra und lieber Mario,

ich glaube, ich muss nun auch mal was dazu sagen. Es gibt da einen „Herrn“, nennen wir ihn der Einfachheit halber mal Mr. X, der bildet sich ein, die Wahrheit permanent zu seinen Gunsten manipulieren zu können.
Als ich seinen ersten Beitrag in diesem Thread las, rief ich ihn an und teilte ihm mit, dass er sich bei gründlicherer Lektüre der Forumsbeiträge seine Frage hätte sparen können. Dieser mein Anruf wurde in seiner zweifelsfrei loyalen Absicht mit Worten wie Spionage und IM ad absurdum geführt!
Ich jedoch, als eine in dem Wissen um meine Unfehlbarkeit gestärkte Persönlichkeit, ließ diese verbalen Entgleisungen des Mr. X großmütig unkommentiert durchgehen.
---
Der nächtliche, zweite Beitrag des oben erwähnten „Herrn“ enthielt das Wörtchen „hervorpfriemeln“. Es entspricht durchaus den Tatsachen, dass ich diesen Satzbaustein als falsch deklarierte.

ABER:

Es ist nicht richtig, dass meinerseits ein Anruf erfolgte! Es ist vielmehr so, dass mich Mr. X schon vorher angerufen hatte und mir dieses Wort nur währen des Gesprächs auffiel.

Weiterhin unterschlägt Mr. X die äußerst wichtige Tatsache, dass ich, noch ehe er diesen zweiten unqualifizierten Nachsatz anfügte, ihm nach meiner sofort erfolgten Recherche mitteilte, dass der Duden beide Varianten anbietet!

Und zu guter Letzt habe ich mitnichten. in keinster Weise und am Niesten gesagt, dass alle oder auch nur irgendwer über ihn lachen würde. Das hat er sich aus seinen Lügen auf der Tastatur verfassenden Fingern gesogen!
---
Lieber Mario, auch wenn du der Beziehungsstifter warst, du trägst keine Schuld an der Misere! Ich werde die Konsequenzen ziehen und Mr. X den seit Monaten überfälligen Laufpass geben. Da soll er mal sehen, wen er dann statt meiner diffamieren und beleidigen kann.

Liebe Grüße an euch beide, die ihr den Lügen und Halbwahrheiten ebenso arglos aufgesessen seid,
von einer desillusionierten Heike


PS: Petra, ist es eigentlich technisch möglich, gewisse Herrn im Forum so zu sperren, dass seine Beiträge keiner mehr lesen muss? *nochfrecherinRichtungMr.Xgrins*

Geschrieben: 10.12.2007
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Re: Bardentreffen
#27

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@Petra

Danke, du Gute! Dann machen wir das doch so. Lass mal deine Handy-Nummer "rüberwachsen". Ich freue mich auf euch.

Liebe Grüße
Heike

Geschrieben: 25.07.2007
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Re: Bardentreffen
#28

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Liebe Marianne,

wir sind dabei! Ich freue mich schon sehr auf euch, ob Michael das auch tut, weiß ich nicht.

Liebe Grüße
Heike

Geschrieben: 24.07.2007
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Micha Günther im UnterRock
#29

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Ich weiß, ich werde dem furiosen Ereignis nicht gerecht werden können! Außerdem schrieb ich noch nie einen Konzertbericht. Trotzdem starte ich einen Versuch.

Am 8. Juni spielte Micha im “UnterRock“ (alle Witze zu dem Thema wurden schon gemacht ...), der GeyserHaus-Kneipe.
Der für 20 Uhr angesetzte Beginn verzögerte sich leicht, da sich die Aufnahmekapazität des Vorplatzes inkongruent zum Besucherandrang verhielt.
Wider Erwarten war außer Micha und mir kein weiteres Forumsmitglied vertreten. Nicht mal StephanH war da. Wo, zum Teufel, habt ihr alle gesteckt?

Gegen 20:30 Uhr dann griff Micha zur Gitarre und von der ersten Sekunde an fesselte er seine Zuhörer. Das Konzert teilte sich in drei Blöcke und bereits kurz vor Ende des erstens Teils hatte Micha genug BHs aufgefangen, um seine Frau damit für - schätzungsweise - 89 Jahre einzudecken.
Ich habe leider versäumt, mir Notizen zu machen. Aber andererseits hätte ich dazu weder Zeit noch Lust gehabt und außerdem kennt ihr Michas momentanes Repertoire.

In der ersten Pause wünschte ich mir den “Leierkastenmann“. Micha sagte, den singe er nur, wenn er sich dazu aufgelegt fühle. Glücklicherweise war das in Block II wohl der Fall, denn er brachte ihn. Den “Phlegmatiker “, welchen ich als Petra gewidmet wünschte, bekam man nicht zu hören. Micha hatte den Text nicht dabei.
Dafür ließ er das Leipziger Publikum an den Freuden des Landlebens teilhaben, erklärte ihnen, wer denn, außer dir in Frage käme und sang ein Lied für sie.

Als Überraschung angekündigt, stießen gegen 21:45 Uhr (zu Block III) Sascha Gutzeit und Manfred Maurenbrecher dazu. Das Sprichwort: “Je später der Abend ...“ scheint aus einem ähnlichen Anlass entstanden zu sein. (Micha, du musst mir helfen. Füge bitte die Namen der Übrigen an.)
Was die Jungs da boten, dass ließ echt nichts zu wünschen übrig. Die Stimmung war toll, das Publikum war begeistert und hätte sicher die Nacht durchmachen können. Leider wollte der Hannes (UnterRock-Wirt) gegen 01:00 Uhr ins Bett ...

Also, noch mal! Schade, dass keiner von euch da war. Ihr habt wirklich was verpasst! Ätsch!

Liebe Grüße
Eurydike

Geschrieben: 14.06.2007
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Re: Romane, Gedichte, Leseproben
#30

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Das Gedicht stammt, frei nach Schiller, von Lene Voigts, der sächsischen Mundartdichterin. Sie hat neben der "Bürgschaft" noch jede Menge anderer klassischer Balladen ins Sächsische übertragen.

Ob es "Der Handschuh", "Der Zauberlehrling", "Der Erlkönig" oder "Die Glocke" waren, ihre "Übersetzungen" sind Kult. Sie hat aber nicht nur dem gemeinen Sachsen die Werke unserer großen deutschen Dichter erschlossen. Auch ihre "normalen" Gedichte und Geschichten sind sehr humorvolle Betrachtungen des täglichen Lebens.
Wir Sachsen lieben unsere Lene.

Gruß,
Eurydike

Und übersetzen kann ich, wenn gewünscht, natürlich gern ...

Geschrieben: 08.04.2007
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