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Forenübersicht » Alle Beiträge (cARSCHti)


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Aw: Straßenmusik
#1

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Ihr Lieben,

ich hab mich gerade für das Straßenmusikfest Goldene Säge in Osnabrück am Sa 05.08.2017 angemeldet. Vielleicht gibt es hier ja Menschen, für die das auch was wäre...

Ich habe daran bereits 2007, 2009, 2010 und 2011 teilgenommen und kann es nur empfehlen. Man bekommt einen Fahrtkostenzuschuss, ein kostenloses Abendessen (Gegrilltes), einige Freigetränke und kann (wenn einem Schlafsack & Isomatte genügen) kostenlos übernachten. Es gibt auch Geldpreise, aber auf die sollte man als Liedermacher lieber nicht spekulieren, wenn man nicht enttäuscht werden will...

Was mich jedoch jedes Mal beeindruckt hat, ist die freundliche und solidarische Atmosphäre, die dort vorherrscht, und die Offene Bühne vor der Preisverleihung am Abend ist eine schöne Gelegenheit, seinem aufgeschlossenen Publikum neben Gegrilltem dann auch noch mal einen leckeren Hühnernudeltopf servieren zu dürfen...

Liebe Grüße
cARSCHti

Geschrieben: 25.04.2017 18:01
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Hannes verabschiedet sich vom Tourneeleben
#2

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Danke, Marc, für den Tipp!
Aber ich (in Berlin lebend) werde wohl nicht hingehen, denn ich habe mein persönliches Hannes-Wader-Abschiedskonzert bereits im vergangenen Jahr in Marburg erleben dürfen, bin mit dem Gefühl herausgegangen, ja, jetzt ist alles gesagt, Bilanz gezogen, dem ist eigentlich nicht mehr hinzuzufügen, sehr beeindruckend...
Dass Hannes Wader ausgerechnet Berlin als Ort für sein letztes Konzert gewählt hat, kann ich jedoch nachempfinden, und wenn es eine Zeitmaschine gäbe und ich gefragt würde, in welche Zeit und an welchen Ort ich gebeamt werden möchte, fiele mir (mit) als erstes das Go In in Berlin-Charlottenburg Ende der 60er/Anfang der 70er ein, wo nicht nur Hannes Wader sondern auch Reinhard Mey, Klaus Hoffmann, Ulrich Roski und viele andere ihr künstlerischen "Wohnzimmer" hatten.
Doch das sind vegangene Zeiten, das Go In gibt es schon lange nicht mehr, und ein Konzert im Tempodrom wird wird mit Sicherheit nicht an das heranreichen können, was ich mit den Hannes Wader-Liedern aus seiner Berlin-Zeit emotional verbinde...
LG cARSCHti

Geschrieben: 22.04.2017 00:35
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Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Matula - Auferstehung am Karfreitag!!!
#3

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Lieber Helmut,
gestern hatte ich frei wegen Karfreitag, einem christlichen Feiertag, übermorgen werde ich ebenfalls frei haben wegen Ostermontag, einem ebenfalls christlichen Feiertag. Dann werde ich am 1. Mai (dieses Jahr ein Montag) frei haben (zugegeben eine Errungenschaft der Arbeiterbewegung), und schließlich kommt dann am 25. Mai Christi Himmelfahrt (in der ehemaligen wie heutigen DDR "Herrentag" genannt), den ich angemessen in einem katholischen Jugendbildungsheim begehen und damit für mich das LT 2017 einläuten werde...
Hinterher kommt dann noch Pfingsten, aber danach außer dem 3. Oktober und dem (einmaligen) Reformationstag bis Weihnachten nix...
Bei Dir, Helmut, in Bayern kommen bis Weihnachten immerhin noch Frohnleichnam, Maria Himmelfahrt und Allerheiligen hinzu. Das belegt, was vor allem die bayerischen Arbeiterbewegung (besonders die bayerische SPD) im bundesweiten Vergleich für die Reduzierung die durchschnittlichen jährlichen Arbeitszeit geleistet hat...
Und wenn Horst Seehofer endlich von Martin Schulz abgelöst werden würde, dann hättet Ihr in Bayern das ganze Jahr frei, oder?
LG cARSCHti

Geschrieben: 15.04.2017 01:33
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Matula - Auferstehung am Karfreitag!!!
#4

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"Totgesagte leben länger...", behaupten jene, die daran glauben, und jenen Gläubigen verdanken auch nicht zuletzt viele Ungläubige etliche Feiertage im Jahr, oder?
Morgen ist Karfreitag, und wir gedenken einer grausamen Hinrichtung, zwei Tage später (am Ostersonntag, also dem dritten Tag) gedenken wir der Auferstehung dieses grausam Hingerichteten, so ist es nun mal Tradition, und ich habe es von klein auf nicht anders gelernt...
Das ZDF bricht nun nach 2.000 Jahren mit dieser Tradition und strahlt bereits am Karfreitag (21.15 Uhr) die Auferstehungsgeschichte des Hermann Josef Matula aus.
Hermann Josef Matula wurde zwar nicht gekreuzigt, aber nach nur 32 Jahren, nur 300 Folgen und nach dem Verschleiß von nur 4 Rechtsanwälten abge- und durch einen Jünger(en) ersetzt, also sowas von totgesagt...
Morgen ist er wieder da (also im ZDF), diesmal ohne Rechtsanwalt an seiner Seite, sondern mit Hund, was Menschenfreunde freuen wird... 2018 wird er dann vermutlich nur noch im Schafswollpullover unterwegs sein, um sein vegetarisches Publikum nicht zu verschrecken, und 2019 wird er Bernd das Brot als Partner an seiner Seite haben, damit das ZDF-Programm endlich vegan wird...
Wie gesagt, Totgesagte leben länger, aber sie müssen sich dafür wohl auch dem jeweiligen Zeitgeist anpassen...

Geschrieben: 13.04.2017 22:07
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Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#5

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Liebe Anne,
mir gefällt Deine Rezension von Uwes neuer CD!
Lieber Uwe,
mir gefällt Deine neue CD!
Liebe Luise, lieber Helmut,
"Christlicher Liedermacher"? Jawoll oder Pfui? Klar ist Uwe bekennender Christ und Liedermacher, er tritt überwiegend in Kirchen oder christlichen Gemeinden auf, das ist bekannt... Aber seine neue CD finde ich jetzt nicht besonders christlich oder unchristlich...
Und Uwes Lieder hätten ein weitaus breiteres Publikum verdient als das, was er derzeit (in seinem christlich-evangelikalen Umfeld) bespielt, finde ich...
Aber das liegt an ihm...
LG cARSCHti

Geschrieben: 09.04.2017 00:58
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Aw: Straßenmusik
#6

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Danke, Georg!
Du hast Dir einen Wunsch erfüllt, den ich mir auch eines Tages noch erfüllen möchte!
Ich habs im vergangenen Jahr wenigstens nach Dublin geschafft, allerdings nur als Zuschauer... - bei einer tollen Open Stage im Mother Reilly's im Außenstadtteil Rathmines, aber vor allem auch bei den unzähligen tollen Straßenmusikern an der (am?) Temple Bar (und Umgebung)...
Jedenfalls hab ich mir letztes Jahr vorgenommen, beim nächsten Mal sollen es auch weitere Ziele in diesem tollen Land sein, z. B. auch Galway oder Limerick...
LG cARSCHti

Geschrieben: 04.04.2017 00:01
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Aw: wiederbelebte Konzertreihe in Köln
#7

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Kompliment! Bekommt Bob Dylan also schon zum 76. Geburtstag ein Konzert in Deutschland von seinen namhaften Nachfolgern geschenkt.

Leonard Cohen ist diese Ehrung erst zu seinem 80. Geburtstag am 21. September 2014 zuteil geworden, allerdings nicht in einer Besenkammer oder einem Wohnzimmer sondern in der Berliner Passionskirche...

Möge Bob Dylans Geburtstagskozert ähnlich anrührend werden wie das Leonard Cohens, und wenn nicht, es bleiben dann ja noch 4 Jahre, um den 80. Geburtstag (eines Literatur-Nobelpreisträgers würdig) mindestens im Kölner Dom zu feiern, oder?

Geschrieben: 31.03.2017 20:14
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Aw: Offene Bühnen
#8

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... bin gestern hier aufgetreten:

Open Mic, Haus der Sinne, Berlin-Prenzlauer Berg (am letzten Sonntag im Monat)

Sehr schöne Location in einem typischen Prenzlberg-Hinterhof, angenehmes gemischtes Publikum (Erstsemester bis gebrechliches Rentenalter), lockere und entspannte Organisation (man kann also auch später kommen und kommt trotzdem noch dran), und als "Gage" immerhin ein Getränkebon...
Ich war gleich zu Anfang (nach einem Liedbeitrag des Moderators) dran, meine Gitarre war ausnahmsweise (für meine Verhältnisse halbwegs) gestimmt und ich war inzwischen auch wieder ziemlich textsicher, glaub ich... Und meine Lieder schienen auch so beim Publikum anzukommen, wie ich es wollte...
Also ein gelungener Abend für mich, und ich werde auch weiterhin gerne solche Gelegenheiten nutzen, um wieder mehr Bühnenerfahrungen zu sammeln...

LG cARSCHti

Geschrieben: 27.03.2017 22:25
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Gerhard Schöne - Harald
#9

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Hier ein Gerhard Schöne-Song, den ich gerade gehört habe und bis dahin noch nicht kannte: Harald

Geschrieben: 23.03.2017 22:57
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Aw: Hannes verabschiedet sich vom Tourneeleben
#10

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Hier ein Interview, das ich gerade gelesen habe:
http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/ ... h-werde-ich-100-Jahre-alt

Geschrieben: 20.03.2017 22:43
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Aw: Offene Bühnen
#11

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Die Offene Wunde, Low Budget, Köln (am 2. Samstag im Monat September-Mai)

Hier noch der vierte und letzte Auftritt meiner diesjährigen März-Open-Stage-Tour: Von dieser Veranstaltung hatte ich schon vor Jahren gehört, und ich wollte da schon immer mal hin. Proppenvoll, mitten im Belgischen Viertel (der Reeperbahn Kölns), und obwohl ich diesen Auftritt bewusst auf NACH Aschermittwoch gelegt hatte, war die Stimmung (aus der Sicht eines Karnevalsmuffels wie mir) kaum depressiver, als sie am Rosenmontag sein könnte...

Um all diese kölsche Fröhlichkeit zu ertragen, gab es nach dem Auftritt pro Künstler(formation) übrigens 5 Getränkemarken, die für 1 Liter Kölsch gereicht hätten, um Deine Frage, Viktor, nach Gage und Verpflegung zu beantworten...
Dank der Aussicht auf diese Getränkemarken, und dank meines Ex-Roadies Ecki (der in Köln lebt und mir mehrere weitere Kölsch ausgegeben hat) war meine Gitarre diesmal übrigens ausnahmsweise gestimmt, und ich habe mich auch kaum versungen...
Außerdem, der Kollege aus Malaysia (Offene Bühne im Verlängerten Wohnzimmer) war auch im Low Budget wieder dabei, was mich sehr gefreut hat!

Und Liedermaching-Kollege Ossi Guitar, der an dem Abend ebenfalls dabei war und dem ich spontan eine meiner CDs geschenkt hatte, hat sich vor ein paar Tagen (da er selbst keine eigene CD zum Tauschen hat) mit dieser Plattenkritik bedankt:
"Mit "DIE ZEIT" legt cARSCHTI, der einst als Liedermacher von Marburg in die Welt hinaus zog, ein kurzweiliges, aber intensives Werk vor. Wer ihn schon mal live erleben durfte, weiß um seine Wortgewandheit, seine Zitier-freudigkeit und Afinität zu Tom Waits, Pippi Langstrumpf u.ä., cARSCHTI entpuppt sich in den 12 ZEIT-songs aber wahrlich als echte Zitatenschleuder und lyrische Schnellfeuerwaffe. Bereits im ersten Lied, "Hühnernudeltopf" gibt es ein lyrisches Stakkato vom Ladendiebstahl previligierter Mädchen hin zum Wunsch nach Kleinfamilienunternehmen mit 2 Söhnen, wovon einer doch bitte Reinhard Frederik heißen soll...Ach ja, die Reinhard Mey-Anspielungen gehen auch im zweiten Lied weiter, stes originell und mitreissend. Manchmal schlüpfrig, doch immer auf sprachlich apetitlichem Nevau gelangt man schließlich bei Track 4 ins "Hamsterrad"- eine kleine Überraschung, weil cARSCHTI anscheinend hierbei, und später noch bei andern Songs, eine i-phone (?)- Gitarrenapp verwendet, die im Gegensatz zu ihm höchst präzise spielt und auch etwas von einem Kinderklavier hat, und doch irgendwie wohlklingend haarscharf am Trash vorbei schrammt. Textlich ist alles sehr alltagspoetisch, erwartungsgemäß-bis oríginell gereimt und immer, immer im Fluss (zwischen Marburg, Biedenkopf, einem "Schulhof in Trier" und natüprlich Berlin...). cARSCHTI schlüpft in die Rolle von Heimkindern, besingt weinende Siegessäulen, die Servicewüste Deutschland und ist dabei immer dieser kauzige Kumpel mit der Gitarre, die jeder irgendwo hat...Auch klingt er mit seiner leicht brüchigen, gar krächzenden und schweren, aber angenehmen Stimme bei Zeiten nach einem Straßenmusik-Punker aus den 80ern. Diese Musik zu hören ist eine Herausforderung, weil ständig der Gedanke aufblitzt: "WOHER KENN ICH DAS JETZT, VERDAMMT", wobei Akkorde und Melodien sich am feinsten bedienen, was man so komoponieren kann! Im letzten Lied dann die passende Tom Waits-Hommage, für alle, die sich schon mal gefragt haben, was Pippi L., Thommi & Annika denn HEUTE so tun. cARSCHTI live zu sehn heißt schmunzeln, singen und gebannt sein, cARSCHTI auf Platte ist purer Genuss, gerne abends bei nem Glas Wein auf ner guten Anlage, und gerne auch Sonntags!...eigentlich immer! ...man braucht nur "DIE ZEIT". OSSI GUITAR, one män pank band"

Freut mich echt, und Open-Stage-Auftritte bringen eine Menge neuer Erfahrungen, Eindrücke und Kontakte, auch wenn es an Geld & Gagen natürlich in der Regel mangelt...
Aber, Eure Erinnerungen, Eure Erlebnisse, Eure Glücksgefühle könnt Ihr mit ins Grab nehmen, Euer Geld und Eure Gagen nicht...
LG cARSCHti



Geschrieben: 20.03.2017 22:22
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Aw: Offene Bühnen
#12

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Bühne frei - Sei dabei!, Kontakthof, Wuppertal-Elberfeld (am 2. Donnerstag im Monat)

Schon die Anreise zu meinem dritten Tour-Auftritt war irgendwie belustigend.
"Entschuldigen Sie", fragte ich zwei Polizistinnen, die gerade dabei waren, Knöllchen zu verteilen. "Wo finde ich denn hier die Genügsamkeitsstraße?"
"Wo genau wolle Sie denn da hin?", fragten sie grinsend zurück.
"Äh, hhm, ich suche den Kontakthof... Aber nicht, was Sie jetzt denken...", antwortet ich und wies auf die Girarrentasche, die ich auf meinen Schultern trug.
"Ja ja, das behaupten sie alle...", hätte ich in dem Moment als Kommentar erwartet, aber die beiden Freundinnen und Helferinnen von der Wuppertaler Polizei zeigten bloß auf das große "K" an einem Gebäude in der Nähe und wünschten mir augenzwinkernd viel Vergnügen für diesen Abend.

Überhaupt war dieser Auftritt heute vor einer Woche ein ganz besonderer für mich, denn Wuppertal ist die Stadt, in der ich geboren, aufgewachsen und über 20 Jahre gelebt habe. So konnte ich meinen Auftritt mit der Ansage "Hallo, ich bin cARSCHti aus Sudberg." einleiten, was wahrscheinlich in keiner anderen Stadt verstanden worden wäre...
Und besonders ist auch das Konzept dieser Veranstaltung. Es gab keinen festen Ablauf, nur die Vorgabe, erstmal 15 Minuten, und später, wenn man Lust hat, genug Zeit für Weiteres... Das fand ich nach den Erfahrungen der Vortage angenehm entspannt... Es gab es einen zweiten Auftritt von mir, und es ergaben sich im Laufe des Abends verschiedene Konstellationen, die bestimmte Songs spontan auf die Bühne brachten, also Session und nicht bloß muslikalische Nabelschau...
Dieser Abend hat mich in meinem Eindruck bestärkt, dass es mit meiner Heimatstadt, die sich in den vergangenen Jahren immer mehr aufzulösen schien, allmählich wieder aufwärts geht...

Fazit: Diese Offene Bühne ist genauso zu empfehlen wie diese Stadt!
LG cARSCHti

Geschrieben: 16.03.2017 20:35
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Herman van Veen - Eine Stimme
#13

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Hier noch ein Text von Herman van Veen (nicht nur) zum heutigen Tag:
http://www.spiegel.de/politik/ausland ... n-van-veen-a-1138677.html

Geschrieben: 15.03.2017 20:56
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Herman van Veen - Suzanne
#14

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Hier einer meiner Leonard-Cohen-Lieblingssongs auf niederländisch:
https://www.youtube.com/watch?v=I0jsinmb0lI

Geschrieben: 14.03.2017 23:00
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Aw: Offene Bühnen
#15

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... und weiter geht's:

Offenes Wohnzimmer, Theater Verlängertes Wohnzimmer, Berlin-Friedrichshain (am 1. Dienstag im Monat)
Hier mein zweiter Tour-Auftritt: Jeder hat exakt 7 Minuten und je nachdem, ob man vor oder nach der Pause spielt, hat man sich währenddessen im Backstage-Raum aufzuhalten, wo man das Bühnenprogramm über einen Monitor verfolgen kann. Ich war erst im zweiten Teil dran und konnte das Bühnenprogramm bis dahin als Publikum verfolgen. Leider verabschiedeten sich (bis auf eine Ausnahme) sämtliche Künstler des ersten Teils in der Pause und konnten meinen Beitrag nicht mehr erleben... ;-(
Trotzdem war ich bei meinem Auftritt nach der Pause nicht einsam, denn das kleine Theater war mit ca. 90 Leuten Publikum gut gefüllt (im Vormonat sollen es nur 14 gewesen sein), und neben Anne Harms (deren Kunst ich diesmal nur über Monitor genießen durfte), war da noch ein toller Singersongwriter aus Malaysia, der im 1. Teil gespielt hatte, und den ich wenige Tage später wiedertreffen sollte...
Fazit: Ich bereue nichts, aber ich überlege mir, ob ich da noch einmal auftreten möchte...

Geschrieben: 14.03.2017 20:21
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Aw: A Star is born
#16

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Auch von mir herzlichste Glückwünsche an Jana! Möge das Vogelkind eines Tages mindestens so nachtigallenhaft singen können wie die Mama, oder wenigstens so liebevoll krähen wie der Opa...

Geschrieben: 13.03.2017 22:36
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Aw: Offene Bühnen
#17

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Hallo Viktor,
Danke für die Tipps bezüglich Bremen und Kiel! Genau solche Tipps suche ich, und es gibt so viel Neues zu entdecken. Eine Stunde im Hansa48 in Kiel finde ich für mich persönlich gerade besonders spannend... Klar zählt das für mich zu den Offenen Bühnen!
LG cARSCHti

Geschrieben: 13.03.2017 22:27
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Aw: Offene Bühnen
#18

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Also mach ich dann hier auch mal den Anfang:

Offene Bühne, Zimmer 16, Berlin-Pankow (am 1. Montag im Monat)
Hier bin ich heute vor einer Woche zum Auftakt meiner Tour aufgetreten und durfte den Abschluss des Abends gestalten, ca. 10 Minuten hatte ich zur Verfügung, das Publikum hätte auch mehr ertragen, aber um 22.00 Uhr musste wegen einer Nachbarin, die sich durch den "Lärm" belästigt fühlt, Schluss sein...
Apropos Publikum, quantitativ etwas spärlich... Altersdurchschnitt, hab mich (52) lange nicht mehr so jung gefühlt... Qualitativ grandios, denn StephanH, den ich seit Görlitz nicht mehr getroffen hatte, war ebenfalls dabei! Und hinterher hat er mich sogar noch nach Hause gefahren! Danke, Stephan!
Mein Highlight bei den anderen auftretenden Künstlern war übrigens Anne Harms, die mit ihrem Akkordeon als The Cat's back! am 29.04.2017 im Zimmer 16 ein Konzert geben wird, sehr empfehlenswert!
Im Zimmer 16 gibt es am 3. Montag im Monat außerdem die Offene Liederbühne (wo ich letztes Jahr aufgetreten bin) und am 4. Montag im Monat die Offene Lesebühne...

LG cARSCHti

Geschrieben: 13.03.2017 21:35
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Offene Bühnen
#19

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Nachdem ich heute von meiner "Offene Bühne"-Tour (März 2017) zurückgekehrt bin, möchte ich hier und jetzt dieses Thema "eröffnen", nämlich Offene Bühnen, Auftrittsmöglichkeiten für Liedermacher wie mich (und Euch), wo man seine Kunst einfach so ohne großen Aufwand vor Publikum (kurz) präsentieren darf...
Ich möchte Euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen und würde mich freuen, wenn Ihr mich (uns) an Euren Erfahrungen damit teilhaben lasst...
LG cARSCHti

Geschrieben: 12.03.2017 20:32
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Barbara Thalheim & Christian Haase "K(r)ampf der Generationen"
#20

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Junger Rocker gegen Chansonnière im besten Seniorenalter...
"Der Rockpoet Christian Haase kann auch Liedermacher, die Liedermacherin Barbara Thalheim kann auch Rockröhre. Dass die beiden gemeinsam können, hat nicht nur mit dem Impresario inkognito zu tun, dessen Überredungskünste zu einem generationsübergreifenden Songprogramm nun nach fünf Jahren fruchteten.
1989, als die DDR implodierte, war Christian Haase acht Jahre alt. Barbara Thalheim hatte die Lebensmitte bereits erreicht. Da fallen Abschiede naturgemäß ernster aus.
Wenn Christian Haase kein Liedermacher geworden wäre, wäre er Lehrer geworden. Barbara Thalheim ist Liedermacherin geworden, weil sie das Trauma ihrer Schul- und Lehrererfahrung wohl ohne darüber zu singen, nicht hätte überwinden können. Haase hat seine Kindheit in Leipzig-Grünau verbracht, Thalheim die ihre in Leipzig-Plagwitz. Aber Leipzig ist nicht gleich Leipzig.
Der Rockpoet überrascht mit Zeilen wie: „...ich werde so lang die Sterne zählen bis mir die Zahlen fehlen...“. Die Chansonnière denkt darüber nach, was das Leben für ihre Generation noch breit halten könnte: „...da draußen in der Praxis ist das Gras noch grad grün, ich fühl was wie Abschied, herzaufwärts von den Knien...“. Wen wundert's, die beiden trennt 34 Jahre gelebtes Leben. In Monologen, Liedern, extemporierten Szenen geben sich Thal-Haase, wie ein Rezensent sie nannte, alle erdenkliche Mühe, ihr Publikum mit gemeinsamen Weltsichten, wenn auch nur erdichteten, zu unterhalten..."

Klingt interessant, am So 26.03.2017, 18:00 Uhr live in der Distel (direkt am Berliner Bahnhof Friedrichstraße) zu bestaunen...

Geschrieben: 05.03.2017 17:38
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Aw: Carsten Langner - "Googlediagnostik" (Live 2016)
#21

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Das angekündigte Konzert im Zimmer 16 fällt leider aus, wie ich eben von Carsten Langner per Mail erfahren habe...

Geschrieben: 04.03.2017 02:52
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Carsten Langner - "Googlediagnostik" (Live 2016)
#22

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Hier ein Live-Link zu Carsten Langner, der übermorgen (Sa 04.03.2017, 21:00 Uhr) hier in Berlin im Zimmer 16 spielt. Ich werde wohl hingehen, falls mir die "Googlediagnostik" nicht wieder einen (Ab-)Strich durch die Rechnung macht...

Geschrieben: 02.03.2017 23:08
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Hannes Wader - Lothar (Album "Nach Hamburg" 1989)
#23

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Hier mal was von Hannes Wader, das ich bis eben noch nicht kannte:
https://www.youtube.com/watch?v=hyf0IDjGa5A&feature=share

Geschrieben: 01.03.2017 23:38
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Hannes Wader - Am Fluss
#24

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... ich merke, Hannes Wader wird mich durch dieses (sein letztes Tournee-) Jahr begleiten. Hier ein sehr schönes Lied von ihm:
https://youtu.be/alTgYBfczQY

Geschrieben: 27.02.2017 23:37
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Aw: Konzert im März in Halle
#25

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Hallo Stephan,
ich werde bei Deinem Konzert in Halle zwar nicht persönlich dabei sein (können), aber ich freue mich, dass Du wieder ein abendfüllendes Konzert gibst, denn Du hast Deinem Publikum mit Deinen Liedern so verdammt viel zu geben, nicht nur für einen Abend, sondern für ein gesamtes Leben... Danke!
Liebe Grüße
Carschti

Geschrieben: 27.02.2017 02:28
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Christoph Weiherer - ARD-Tagesschau
#26

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Ich bin ja nun nicht mehr so der Weiherer-Fan, aber heute früh kam er in der Tagesschau (Kultur), deshalb stelle ich den Beitrag hier mal rein:
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-262437.html
Das muss man erstmal schaffen, Kompliment!

Geschrieben: 22.02.2017 23:41
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Aw: Wer sagt eigentlich ...
#27

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Der Text ist sicherlich nicht schlecht, und wenn Italien den ESC 2017 gewinnen sollte, würde ich sicherlich nicht damit hadern... Aber mir persönlich sind solche Wettbewerbe wie der ESC (so sehr sie den "Musikmarkt allgemein" auch immer prägen mögen) doch eher suspekt, und dieser Song (wäre er auf deutsch und ich in der entsprechenden Jury) würde es wohl trotzdem nicht in die "Liederbestenliste" schaffen, die mir persönlich ebenfalls suspekt ist, obwohl da immerhin Lieder vorkommen, die mir persönlich besser gefallen...

Geschrieben: 20.02.2017 21:46
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Aw: Hannes verabschiedet sich vom Tourneeleben
#28

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"Und du denkst dir, es tröstet mich jetzt
wenn du sagst, dass man zu guter Letzt
Nur behält, was man loslassen kann
Gut, ich glaube daran..."


https://www.youtube.com/watch?v=MBuFflkAdso

Geschrieben: 18.02.2017 13:26
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Valentins Tag
#29

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Heute hat der Blumenhandel wieder mal dank dieses genialen Künstlers floriert:
https://www.youtube.com/watch?v=UXRxZSIvf7c

Geschrieben: 14.02.2017 22:17
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Lemur - Wolfsburg
#30

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HipHop zugegeben, aber ich schätze es immer sehr, wenn junge Liedermacher Songs über ihre Heimatstadt (Herkunft) schreiben:
https://youtu.be/vGfdoVhSkDo

Geschrieben: 13.02.2017 23:46
_________________
"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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