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Forenübersicht » Alle Beiträge (Gesch)


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Aw: Konzertankündigung
#1

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ihr lieben,
dominik plangger gastiert am donnerstag, 4.januar, auch in köln in unserer besenkammer und am samstag, 6. januar in einem privatkonzert in bonn. wer interesse hat, dabei zu sein, kann sich gerne bei mir melden. das kölner konzert ist allerdings schon ausgebucht.
herzlich
gerd

Geschrieben: 11.12.2017
_________________
Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: Hannes und die Moorsoldaten
#2

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hallo michael und alle, die noch geschrieben haben,
diese einfachste erklärung würde mich am ehesten überzeugen. der verzicht auf eine strophe, die einem einfach nicht zusagen will, wäre ja nur konsequent. sie wegzulassen, verfälscht das lied ja nicht und wäre künstlerische freiheit des interpreten.
herzlich
gerd

Geschrieben: 06.12.2017
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: Homepage Nicole Oelmüller
#3

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liebe amori,
was lehrt uns das für den singsang? deutlich singen statt zu nuscheln....
klartext allein im schriftbild kann verwirrung nicht verhindern... ich hoffe, mein gebiss hält noch ne weile....
herzlich
gerd

Geschrieben: 10.11.2017 12:40
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: Homepage Nicole Oelmüller
#4

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liebe amori,
könnt sein, dass die lösungsbemühung bei deinem scroll-problem an deinem pc ansetzen muss. ich hab die von dir beschriebenen schwierigkeiten nicht,
und beim „klugscheissmodus“ 😉 die treffsicherheit nicht zu checken ist auch ungünstig: die textpassage in dem lied „unbekannt verzogen“, auf die du dich mutmasslich beziehst, lautete - kann man nachlesen -: „in hörnum und auch westerland“ (nicht „auf“ westerland, wie du vielleicht herausgehört haben könntest...)
also an der stelle keine beanstandung...
herzlich
gerd

Geschrieben: 09.11.2017 13:47
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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lieder zur weltklimakonferenz 2017
#5

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ihr lieben,
am 4. november beginnt unter der präsidentschaft der fidschi-inseln in bonn die so genannte „weltklimakonferenz 2017“. deutschland hat die ausrichtung übernommen. ob die delegierten der teilnehmenden staaten viel gegen die ignoranz der regierungen ausrichten können, die den klimawandel trotz aller offenkundigen beweise immer noch bestreiten und sich weigern, nachhaltige gegenmassnahmen zu unterstützen, ist zu bezweifeln.
es wird am rande der konferenz eine fülle von veranstaltungen geben, die von organisationen ausgerichtet werden, die offiziell nicht an der konferenz teilnehmen können. unter anderem sind dies auch zwei grössere demonstrationen: jeweils samstag am 4.11. und am 11.11.
ich freue mich, dass ich, wie mir mitgeteilt wurde, bei der kundgebung am 11.11. mit meinen liedern dabei sein kann, und hab aus diesem anlass aktuell reagiert:

klimawandel
https://youtu.be/ufRlYDlT54U

fazit
https://youtu.be/AOkGqXCvYwo

herzlich
gerd

Geschrieben: 25.10.2017 15:27
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Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: Christian Grote - MACHT MUSIK!
#6

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ihr lieben,
chrizz traf gestern von schlitz kommend in köln ein, um die besenkammer zu bespielen. es fanden sich 24 hörwillige menschen ein, die vorher von chrizz noch nie was gehört hatten und sich bereitwillig von seiner liedermacher-qualität überzeugen liessen. es war die übliche besenkammer/wohnzimmeratmosphäre, konzentriert und leise während der lieder und freigiebig in der anschliessenden beifallsbekundung. beginn war 20 uhr und konzert-ende gegen 22.30 uhr. mein abschlusslied „wiedersehen“, an das sich manche vielleicht vom lt erinnern, haben wir zusammen gespielt, aber danach dauerte der abend noch mit gutgelaunten zuhörern bis nach 1 uhr. wir konnten ja ausschlafen...
danke chrizz, für das tolle konzert.
herzlich
gerd

Geschrieben: 19.10.2017 16:18
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Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: Christian Grote - MACHT MUSIK!
#7

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lieber chrizz,
wir freuen uns auf dein besenkammerkonzert am 18.10. in köln und haben auch schon ein paar platzreservierungen... herzlich
gerd

Geschrieben: 03.09.2017 11:47
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Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
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Aw: Konzerte Herbst 2017
#8

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hallo,
und wer dann ab winter lieder live hören will, die hannes wader geschrieben hat, sollte sie lernen und selber singen... auch so würdigt man den "volksliedermacher"...
herzlich
gerd

Geschrieben: 29.08.2017 14:33
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Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
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Finale (Epistel für Hannes Wader)
#9

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Ihr Lieben,

Hannes Wader war für mich Anfang der 70er Jahre das richtige Vorbild zur richtigen Zeit, weil er damals in mir, nach erster Annäherung an die Folkmusik, die Begeisterung nicht nur für die Kunst des Liedermachens geweckt hat, sondern auch für seine spezielle Spielweise auf der Gitarre. Ich will mich so bei ihm bedanken.

Finale (Epistel für Hannes Wader)

Herzlich
Gerd

Geschrieben: 26.08.2017 12:34
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#10

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lieber helmut,
ich halte es für eine illusion, zu glauben, ein nach ansicht der veranstalter doch erfolgreiches bardentreffen liesse sich durch eine petition zurück auf den weg in richtung seiner anfänge lenken, als das bardentreffen noch ein treffen der barden gewesen ist.

eine chance dafür, dass auf einem treffen von tatsächlichen barden - also wirklichen liedermachern - unter einem motto "gegenwind" tatsächlich nur lieder zu hören sind, die wenigstens einen hauch von gegenwird erkennen lassen, gibt es nur, wenn sich andere veranstalter an anderem ort mit interessierten zuhörern und künstlern zusammenfinden, um in realistischem kleinkunstrahmen etwas neues zu starten.

doch dafür ausreichenden "rückenwind" zu bekommen, halte ich kaum für wahrscheinlich.
herzlich
gerd

Geschrieben: 23.08.2017 00:40
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Aw: protestauftritt gegen das bahnprotzprojekt stuttgart 21
#11

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hallo olaf,
meinen nächsten auftritt bei der montagskundgebung der gegner des bahnprotzprojektes "stuttgart 21" hab ich planmässig am 20. november. beginn der musik 17.50 uhr, offizieller kundgebungsstart 18.00 auf dem schlossplatz. aber schau sicherheitshalber vorher noch mal auf die von mir angegebene webseite, ob es bei dem ort bleibt oder die kundgebung woanders stattfindet.

herzlich
gerd

Geschrieben: 16.08.2017 16:33
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protestauftritt gegen das bahnprotzprojekt stuttgart 21
#12

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ihr lieben,

am 14.8.2017 hatte ich mal wieder vier lieder auf der montagskundgebung der gegner des bahnprotzprojektes stuttgart 21 gespielt. die kundgebung wurde gefilmt und ins internet gestellt.

gleich zu beginn sind meine ersten beiden lieder zu hören und zu sehen:

"wenn die mehrheit schweigt" gegen rechtsradikale und ihre symathisanten hierzulande und gegen solche, die in den usa trump mitgewählt haben. in charlottesville gewütet haben und von trump mit nachsicht gehätschelt werden.

das zweite lied ist meine deutsche version "kriegsherrn der welt" des dylan-liedes "masters of war", gewidmet den kriegstreibern aus dem weissen haus und in nordkorea.

die lieder 3 und 4 folgen nach einer rede etwa 12-15 minuten später:

"gesellschaftsspitzen" zu den dieseldunstbetrügern an den spitzen von vw, daimler und bmw

sowie "das dobrind" zum csu-kompetenzbolzen an der spitze des verkehrsministeriums...

wer den mitschnitt sehen möchte, kann es hier.

https://www.bei-abriss-aufstand.de/201 ... -381-montagsdemo-am-14-8-

herzlich
Gerd Schinkel




Geschrieben: 15.08.2017 20:23
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#13

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lieber carschti,
ich kann dich nur zur bewerbung ermuntern. achte auf die terminangaben auf der webseite des bardentreffens zu den bewerbungsfristen. für die strassenbühne gibt es kurz vor dem festival eine kurze zeitspanne für interessenten. in diesem jahr lief die bewerbungsfrist mitte juli und damit etwa zwei wochen vor dem festival ab. wichtig ist zu wissen, dass es auf dieser bühne keine stromversorgung gibt und man nur eine verstärkung nutzen kann, die mit batterie läuft. mir schien in diesem jahr dort eine recht mickrige und schwer einstellbare anlage zur verfügung zu stehen. ich hab sicherheitshalber meine eigene benutzt, denn da weiss ich, wie ich sie einstellen muss. ganz ohne anlage wird es schwer, sich gegen batterie-verstärkte strassenmusiker durchzusetzen, die ohne bühne strassenmusik machen.
herzlich
gerd

Geschrieben: 07.08.2017 23:55
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#14

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liebe nicole, lieber philipp,
viele dank für die lobenden zeilen. es sind solche ermunternden reaktionen, die mich mit meinen liedern immer wieder die öffentlichkeit suchen lassen, auch wenn manche bühnen nicht die optimalen bedingungen bieten. ich hab den auftritt genossen - und eure reaktionen auch...
herzlich
gerd

Geschrieben: 06.08.2017 23:12
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#15

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lieber georg,

bevor ich mich für das bardentreffen beworben habe, stach mir das "gegenwind"-motto ins auge und schien mir, insbesondere für mich und meine thematischen liederzugänge, ausgesprochen einladend, wenn man nicht gar auffordernd zu sein.

ich muss zugeben, wohl etwas oberflächlich in der recherche gewesen zu sein, was denn mit dem motto "gegenwind" gemeint und umfasst war.

und ich räume ein, wohl in meiner phantasie überfordert gewesen zu sein, denn mir wäre nicht im traum eingefallen, einen zusammenhang zwischen "gegenwind" und "blasmusik" zu vermuten - was vielleicht bei einem liedermacher nicht verwunderlich ist, der seinen stärkeren akzent eher auf inhalte/texte als auf musik legt.

mir wäre auch neu, dass blasinstrumente vorrangig "gegen wind" geblasen werden. und falls doch: zu welchem zweck?

ein alternatives motto hätte insofern für geblasene musik auch "pustekuchen" lauten können. das wäre dann sicherlich auch kein etikettenschwindel gewesen...

aber es mag ja ein fehler sein, an ein explizit herausgestelltes motto fokussierte erwartungen zu knüpfen. sowas nennt man dann wohl "lehrgeld". aber auf falsche fährten lass ich mich eigentlich auch ungern locken. aber letztlich war ich auch mit dem eingeschränkten angebot an "gegenwind-liedern" zufrieden....

herzlich
gerd

Geschrieben: 01.08.2017 23:12
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persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#16

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Ihr Lieben,

gleich vorweg: ich hab mich sehr über alle Forumsmitglieder gefreut, die am Samstag zum meinem Auftritt auf der Straßenbühne in der Karolinen Straße gekommen sind. Bekannte Gesichter vermitteln immer so ein wenig den Eindruck eines Heimspiels, was bei einer Nervosität, die ja immer da ist, auch wenn sie nicht sichtbar ist, beruhigend wirken kann.

Meinen vierten Auftritt bei einem Bardentreffen (nach 2013, 2014 angekündigt als Solist, und 2015 mit den Kanuten) halte ich nun für meinen erfolgreichsten. Ich habe mit dem „Kanuten“ Chris Biederwolf als musikalischen Begleiter an der Mandoline auf der Bühne viel Spaß gehabt. Das nach unserem Eindruck vergleichsweise große Interesse an unserem Konzert, das ja erst sehr spät detailliert angekündigt wurde (weil das Programm Straßenmusikbühne nicht im gedruckten Festivalprogramm zu finden ist, sondern nur auf einem Beiblatt steht) hatte uns sehr überrascht. Vielleicht lag es ja auch nur daran, dass die Auftrittszeit 18 Uhr am Samstag offenbar optimal gewesen sein muss, weil es wenig Überschneidungen mit attraktiveren Programmangeboten gab.

Ob sich nun 40, 60, 80 oder 100 Leute eingefunden hatten und diese überwiegend sogar die ganze 45-minütige Auftrittszeit dabei geblieben waren, kann ich nur schwer abschätzen und möchte mich auch nicht festlegen. Ich nehme an, dass eher eine niedrigere Zahl zutreffend ist. Entscheidender war für mich das offensichtliche Interesse der Anwesenden an meinen Liedern, die ich bewusst zum Festivalmotto „Gegenwind“ ausgesucht hatte. Und ich habe auch den Eindruck, dass meine Auswahl richtig gewesen ist. Diesen Rückschluss erlauben jedenfalls das registrierte Echo und die nachdrücklich verlangte Zugabe.

Wir haben folgendes Programm gespielt:
01 Das Dobrind (über Verkehrsminister Dobrind von der CSU, der – wenn sie denn tatsächlich kommen sollte - nicht nur als „Erzwinger“ der Maut in die Analen eingehen dürfte, sondern auch als äußerst fürsorglicher Schutzengel der betrügerischen Automobilindustrie)
02 Bescheuert (über Dobrinds Nachfolger im Amt des CSU-Generalsekretärs, Andreas Scheuer, und dessen Phobie vor Fußball spielenden ministrierenden Senegalesen)
03 Müller (über den Regensburger Dompfaffen, der es in Rom mit Benedikts Hilfe bis zum Leiter der Glaubenskongregation brachte, obwohl er gewiss als Schutzpatron von Kindesmisshandlern im Umfeld der Regensburger Domspatzen eine vielversprechende Zukunft in der Scheinheiligenriege vor sich haben dürfte).
04 Wenn die Mehrheit schweigt (über Pegida und die Pegida-Versteher, die Vorbehalte haben, den „besorgten Bürgern“ mit klarem Widerspruch auf die braunen Zehchen zu treten)
05 Geh, Flüchtling, geh (meine Übertragung des Woody Guthrie-Liedes „Deportee“ mit inhaltlicher Verlagerung des besungenen Problems von Kalifornien nach Afrika, bzw Europa)
06 Der getürkte Putsch (über türkische Putscherfahrungen, -mutmaßungen und –wahrnehmungen)
07 Wahrheiten (über ausufernde Gutgläubigkeiten)
08 Die alte Leier (über den Vorwurf des Antiamerikanismus, der von Trump-Verteidigern reflexartig geäußert wird, sobald sie Kritik an ihrem Idol vernehmen…)
09 Momente (zur Ermutigung, sich auch nicht durch Terror den Lebensmut und die Lebensfreude nehmen zu lassen)
Zugabe: Wiedersehen (zur Hoffnung, sich wiederzusehen)

Ich habe mir erlaubt, bei den Festivalplanern im Kulturdezernat des Stadt Nürnberg mit der Bitte anzuklopfen, ob ich für einen nächsten Auftritt nicht die Chance erhalten könnte, auf einer Bühne mit Stromversorgung und professioneller Verstärkeranlage zu spielen, da in der suboptimalen Verstärkung ohne Stromversorgung auf der Straßenbühne aus meiner Sicht das einzige Manko meines Auftritts lag.

Alles in allem aber war es für mich ein gelungenes Konzert.
Falls jemand ergänzende oder auch andere Eindrücke gewonnen haben sollte, würde ich sie hier gerne lesen…

Herzlich
Gerd



Geschrieben: 31.07.2017 13:17
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Aw: R. I. P. Andrea Jürgens
#17

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ihr lieben,
tja, wenn sich ein "wolf" ein schafsfell überstülpt und seine zähne stumpf sind, kommt er schon mal nicht ungeschoren davon... aber immerhin haben die ergüsse ja tantiemen gebracht... dann kann man sogar fröhlich "darum liebe ich euch beide" flöten und dabei an die erfolgreiche minderjährige interpretin denken und an die gema-ausschüttung... gute nacht, freunde...
herzlich
gerd

Geschrieben: 23.07.2017 13:21
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Nürnberger Bardentreffen
#18

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Ihr Lieben,

um denjenigen, die zum Bardentreffen nach Nürnberg kommen, vorzeitig eine weitere Konzertoption anzubieten, die nicht im ausgedruckten Programmheft steht, hier ein Hinweis auf die Straßenmusik-Bühne in der Karolinenstraße vor der Sparda-Bank.

Wer mag kann dort am Samstag, 29. Juli zwischen 18 und 19 Uhr ein Konzert von mir erleben, das ich folgendermaßen angekündigt habe:

"Gerd Schinkel singt deutlich deutschsprachig Klartext, nimmt kein Blatt vor den Mund, reagiert liederlich schneidend oder scharf, spitzt zu oder spießt auf, gibt ungefragt seinen Senf dazu - nicht nur auf Nürnberger Rostbratwürstchen. Es gibt was hinter die Löffel: Dem rechten Mob, linken Krawallmachern, betrügerischen Abgas-Täuschern, Stromkonzern-Managern, die dem Planeten Erde die Zukunft nehmen, Politikern im Schlepptau von Verbrechern in Nadelstreifen, allen, die sich für unfehlbar halten..."

Ich freue mich über jeden, der kommt...

herzlich
Gerd

Geschrieben: 19.07.2017 18:35
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Aw: beschimpfungen im netz
#19

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lieber detlef,
auf deine schlussbemerkung respektiere ich dein copyright für einen song - wunderbar!!!
lieber carschti,
falls es pascal weber tatsächlich als autor der beschimpfung geben sollte - könnte ja sein - , müssten ihm die ohren klingeln...
liebe nicole, I like likes like your like

herzlich
gerd

Geschrieben: 26.06.2017 11:30
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beschimpfungen im netz
#20

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ihr lieben,

aus gegebenem anlass hier ein neuer text aus dem urlaub:

bumerang

ein pascal weber schreibt zum lied von mir ein' kommentar.
das lied gefällt ihm nicht, wird aus sei'm youtube-eintrag klar.
das lied beschreibt, wie flüchtlinge vor krieg und qual gefloh'n.
und pascal schreibt als kommentar nur einfach "hurensohn"... -

ein pascal weber schreibt ein einzges wort zum lied von mir.
mit solchem lied ich manchmal solche eintragung riskier.
als reaktion schreibt pascal "hurensohn" in mein kanal -
und schreibt nicht, wo solln menschen hin, die fliehn vor krieg und qual.

ja, pascal weber hat ersichtlich reichlich phantasie -
doch dass menschen auf der flucht riskiern zu sterben,
das versteht er nie.

ein lied - und pascal weber kommentiert mit einem wort,
das zweifelsfrei belegt, bei ihm ist der verstand verdorrt.
er schreibt in mein' youtube-kanal nur "hurensohn" hinein.
gemeint kann nur als absender er selbst gewesen sein.

pascal weber meint mit "hurensohn" vermutlich mich -
merkt jedoch nicht, er beschreibt damit alleine sich.
zwischen ihm und mir besteht ein riesen unterschied:
er nennt sich selber "hurensohn" - ich schreib für ihn dies lied...

ja, pascal weber hat ersichtlich reichlich phantasie -
doch dass menschen auf der flucht riskiern zu sterben,
das versteht er nie.

ob's pascal weber wirklich gibt, ob einer ihn erfand?
sein name überm eintrag "hurensohn" geschrieben stand.
mein lied hab ich nicht ausgedacht, nein, es beschreibt, was war.
zu meinem lied schrieb pascal weber so ein' kommentar.

du wirst den kommentar nicht finden - ich hab ihn geblockt.
mit pascal diskutier ich nicht, denn der ist zu verstockt.
mein lied ist nicht erfunden, weil ich sowas nicht erfind -
doch anonyme netzverschmutzer arme würstchen sind.

herzlich
gerd

Geschrieben: 25.06.2017 12:58
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Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: aus gegebenem anlass: menschenkette
#21

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danke, lieber detlef!!!

herzlich
gerd

Geschrieben: 20.06.2017 17:19
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: aus gegebenem anlass: menschenkette
#22

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lieber wolfgang, liebe mitlesenden,
die bitte um wiederholung der links ist offenbar auf smartphone aus dem ausland schwer zu erfüllen..
bitte selber die infos googeln über die stichworte "menschenkette" und "tihange". so sollten alle infos zu finden sein. oder anti-atom aachen, anti-atom-bonn oder antiatom-plenum koeln oder bürgerinitiative-3-rosen aachen.
herzlich
gerd

Geschrieben: 20.06.2017 14:35
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Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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aus gegebenem anlass: menschenkette
#23

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Ihr Lieben,
ich melde mich aus gegebenem Anlass aus dem Urlaub. Die Sache eilt. Vor mehr als 40 Jahren habe ich meinen „Besonderen Katastropheneinsatzplan“ geschrieben – auf der Grundlage eines in Prosa verfassten Einsatzplanes für den Katastrophenfall im damaligen Kernforschungsreaktor Karlsruhe-Leopoldshafen. Das Lied wurde in der Szene rasch bekannt durch die Aufnahme mit meiner damaligen Gruppe „Saitenwind“ für die LP „Bauer Maas – Lieder gegen Atomenergie“, zur Unterstützung des Kampfes gegen den Schnellen Brüter in Kalkar.
Nicht wenige Menschen, die es immer noch auswendig singen können, reagieren verwundert, wenn sie von mir erfahren, dass ich der Autor bin. Das Lied wurde in einer ganzen Reihe von Liederbüchern abgedruckt, unter anderem auch in der Mundorgel. Es hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt, und deshalb sing ich es auch heute noch immer wieder, gerade auch bei Protestanlässen, auch mit meiner heutigen Gruppe, den „Kanuten“, unter anderem im Widerstand gegen den Weiterbetrieb von Atomreaktoren.
In dem maroden belgischen Atomreaktor Tihange 2, der nur 70 Kilometer vom Drei-Länder-Ballungsgebiet Lüttich, Maastricht und Aachen entfernt ist, hat sich die Zahl der Risse in der Ummantelung noch mal um 370 erhöht. Kein Grund zur Aufregung? Mein altes Lied vom „Besonderen Katastropheneinsatzplan“ gibt in einem zynischen Refrain genau diese Einstellung der Kraftwerksbetreiber und ihrer politischen Helfershelfer wieder: Beschwichtigen, verharmlosen, den besorgten Menschen Sand in die Augen streuen, einzig und allein zur Sicherung des Profites aus dem Weiterbetrieb der Anlage. Augen zu und durch.
Proteste von deutscher Regierungsseite gegen den Betrieb von Tihange 2, in Brüssel der belgischen Regierung vorgelegt vor nicht langer Zeit von der rot-grünen nordrhein-westfälischen Landesregierung, mitgetragen von SPD-Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, ist mehr als unglaubwürdig und wird entsprechend von der belgischen Regierung auch nicht ernst genommen. Kein Wunder, denn nach wie vor erteilt die deutsche „Umweltministerin“ ja mit hilflos-resignierendem Verweis auf Vertragsbindungen dem deutschen Exporteur von Brennelementen, der Firma „Urenco“ aus Gronau, die erforderlichen Exportgenehmigungen und tut so, als könnt sie nicht anders.
Doch mit Verweis auf „Gefahr im Verzuge für die Bevölkerung“, die sie doch selbst in ihrem Protest gegen den Reaktorbetrieb geltend macht, könnte sie sehr wohl anders, wenn sie nur wollte – und wenn es nur durch Rücktritt wäre, um so ein Zeichen zu setzen. Was zählt offenbar mehr: Die Wirtschaftsinteressen dieses Export-Unternehmens oder die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung, die man ebenfalls durch den artikulierten Protest in Brüssel ernstzunehmen vorgibt?
Ihr seht in den Links einen Aufruf der Bürgeninitiativen aus der Region Aachen, Maastricht und Lüttich, die zum Prostest gegen den Betrieb der maroden belgischen Atommeiler in Tihange und Doel am 25. Juni eine Menschenkette planen und dafür jeden Unterstützer brauchen, sei es durch persönliche Teilnahme, sei es durch finanzielle Unterstützung, selbst mit kleinen Beträgen. Hinter diesem Link erfahrt Ihr Einzelheiten zu der Protestaktion, und hier mehr über gelungene Aachener Bürgeraktionen , aber auch über die Bürgerinitiativen in Köln und Bonn.
Für mich als Autor des Katastropheneinsatzplanes und anderer Lieder gegen den unverantwortlichen Betrieb von Kraftwerken, in denen eine nicht beherrschbare Technologie zur Anwendung kommt, ist die Unterstützung dieser und ähnlicher Aktionen ein konsequenter Schritt von der Bühne in die politische Aktion. Ich fänd es schön, wenn ich Euch dabei aktiv an meiner Seite wüsste.
Auf nach Tihange – bleibt nicht zurück in der Lounge
und wart nicht ab, was passiert – was da am Ende passiert.
Auf nach Tihange – gibt keinen Schutz in der Lounge.
Man muss beizeiten sich wehrn, sonst darf man sich nicht beschwern.
Herzlich
Gerd Schinkel



Stop Tihange & Doel hat gerade ein Update zur Petition „Stoppen Sie diese gefährlichen Atomkraftwerke in Belgien! #Tihange” veröffentlicht.

370 neue Risse sind 370 neue Gründe für die Menschenkette

Liebe Mitstreiter*innen, insgesamt 370 neue Risse wurden bei Überprüfungen in Doel und Tihange entdeckt. Diese Nachrichten aus Belgien machen noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, dass die Menschenkette am 25. Juni ein großes und deutliches Zeichen gegen den Weiterbetrieb dieser maroden Reaktoren wird.

Geschrieben: 20.06.2017 10:38
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Aw: CD-Rezension Uwe X: "An mir liegt's nicht" (2017)
#24

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ihr lieben,

ein wirklich amüsanter disput...

zu uwes link: steve martin und die steep canyon rangers, eine fulminante newgrass band, haben ein witziges satirisches lied über die angebliche unfähigkeit von atheisten geschrieben, ihren nicht-glauben zu besingen.

ich merke bei sporadischen kirchgängen (aus familiären zwangsverpflichtungen, denen sich ja mancher bei bestimmten herausgehobenen anlässen um des lieben friedens willen unterwirft), dass ich selbst bei latent vorhandener sangesfreude nicht nur wegen der für mich unsingbaren tonarten kaum in der lage bin, zur ergänzung der orgel in einen lobgesang miteinzustimmen. aber ich hab eigene agnostische bekenntnislieder, die mehr meiner tonlage entsprechen:

ich setz mal ein paar links:

die macht des glaubens
https://youtu.be/kHhzJ5TGu9k

hirnregen
https://youtu.be/2pf0CzkDTEY

die konklavinen
https://youtu.be/UFw9carp0mk

abweisung
https://youtu.be/_7nZkSFlswk

pater der marter
https://youtu.be/8ss6-0LCae8

beinah hätt ich mich jetzt kaum getraut, "grüss gott" zu schreiben...

herzlich
gerd

Geschrieben: 02.05.2017 12:05
_________________
Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: Matula - Auferstehung am Karfreitag!!!
#25

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ihr lieben,
ich wünsche vorösterlichen eierschaum,
.... jetzt krieg ich auch ne vorstellung davon, was ein "heidenspaß" sein könnte....

in zünftiger feiertagsstimmung,
wem auch immer zu verdanken

herzlich
gerd

Geschrieben: 15.04.2017 14:00
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: Matula - Auferstehung am Karfreitag!!!
#26

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lieber carschti,
da hast du das lied zu dem ja einentlich schon fertig...

matula, matula
war erst weg, jetzt wieder da
anwälte, die komm' und gehn
wer will die schon lange sehn
einer aber bleibt ganz klar :
matula

herzlich
gerd

Geschrieben: 14.04.2017 00:52
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
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Aw: wiederbelebte Konzertreihe in Köln
#27

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lieber carschti,
die akustik in der besenkammerb ist zumindest besser als in der kölner lanxess-arena. und dass im kölner dom ein anrührendes konzert möglich sein kann, das übersteigt mein vorstellungsvermögen ...
herzlich
gerd

Geschrieben: 31.03.2017 22:15
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Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
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wiederbelebte Konzertreihe in Köln
#28

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Ihr Lieben,

auch ich hab eine Neuankündigung für Liedermacherkonzerte in Köln:

Mittwoch, 24. Mai, 20 h: Konzert "mit eingehängten Türen"
Die besenkammerb präsentiert ein Geburtstagsständchen für Bob Dylan von
GERD SCHINKEL mit KANUTEN

„SAG ERST MA NIX“

Nobles Schweigen auf penetrante Fragen an einen maulfaulen Nobelpreisträger.
Es handelt sich um einen „monologischer Dialog", durchsetzt mit recykelten Zimmermans-Liedern und zögerlichen Versuchen behutsamer Annäherungen an ausgesuchte kreative Phasen von Bob Dylan mit Hilfe eines fiktiven Gespräch zwischen Phil Ochs und dem Nobelpreisträger auf seiner „never ending tour“,
aus den Fingern gesogen von Gerd Schinkel.

Die Ausgangslage:
Bob Dylan bekam am 13. Oktober 2016 den Literatur-Nobelpreis zuerkannt, aber schwieg dazu bis zu einer eher spröden Reaktion am Monatsende, an die sich wiederum eine monatelange Schweigezeit anschloss, bis er sich - so war zu erfahren - in Stockholm vom Nobelpreiskomitee Urkunde und Medaille zwischen zwei Abendkonzerten aushändigen lassen wollte.
Stellen wir uns vor, es hätte Bob Dylans 1976 freiwillig aus dem Leben geschiedener früherer Sängerkumpan Phil Ochs irgendwo im exterristischen Aufenthaltsraum von der Nobelpreis-Würdigung Dylans erfahren. Es gelänge ihm, eine direkte Verbindung in Dylans Kopf herzustellen und er wäre bemüht, den früheren Freund, Sänger-Kollegen und Bühnen-Konkurrenten an alte Zeiten zu erinnern, Missverständnisse auszuräumen, Dylan zur Rede zu stellen, aber auch ehrlich zu gratulieren.

Der Konzertort "besenkammerb" ist eine Lokalität für WLiedergsänger (wobei ich in diesem Wort gerne die Buchstaben "W" und das erste "g" doppelt durchgestrichen hätte, wie es im Word-Schreibprogramm angeboten wird). Es ist die abgespeckte frühere "Besenkammer" in Köln, also unser privates Wohnzimmer. Dafür steht die nun eigenartige Schreibweise, bei der das erste "b" hochgesetzt und das zweite "b" nach unten verschoben sein sollte, was ich leider hier im Forum nicht umsetzen konnte... (vielleicht gibt es einen kundigen Thebaner, der mir verraten kann, wie das in Postings fürs Forum zu bewerkstelligen wäre). In dieser neuen/alten Spielstätte gibt es weitaus weniger Plätze (als in der früheren Konzertphase bis 2014), für die man sich per Mail an besenkammer ät gerdschinkel.de anmelden kann.

Weitere bereits fest vereinbarte Termine im selben, also eingeschränkten Rahmen:

Mittwoch, 18, Oktober 2017, 20 Uhr: Christian Grote, Liedermacher aus Landshut

Donnerstag, 4. Januar 2018, 20 Uhr: Dominik Plangger und Claudia Fenzl mit ihrem Programm „Wintersunn und Raunacht“

Hinter der zuletzt aufgeführten Konzertankündigung steht, was die weitere Fortsetzung dieser Konzerte angeht, ein dickes Fragezeichen… es bleibt vom ersten Konzert an ein Dauertest...

Herzlich
Gerd


Geschrieben: 31.03.2017 17:42
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zuletzte youtube-hochladungen
#29

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ihr lieben,
zwei zentrale lieder, die ich seit geraumer zeit in fast jedem konzert spiele, hatte ich versäumt, eher hochzuladen. das hab ich nun unlängst nachgeholt. es sind diese
mutters worte
https://youtu.be/Dci2cr_gLsw
manche tage
https://youtu.be/tCm_BTlCc_A

herzlich
gerd

Geschrieben: 22.03.2017 10:43
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Bilanz meiner "Küchenkonzerte" auf der "Liedertour" im März 2017
#30

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Ihr Lieben,

ich bin heute mit reichlich Glücksgefühlen von meiner „mitteldeutschen Akustiktour“ zurückgekommen, in deren Rahmen ich - ganz unabhängig von wechselnder Besucherzahl - neun wunderbare Konzerte in ganz unterschiedlichen Lokalitäten geben durfte:

In einer urigen Wiskey-Bar in Delitzsch, in der schönen Alten Schlosserei in Leipzig, auf Schloss Goseck, wo das Konzert kurzfristig wegen Bauarbeiten in der Schloss-Schenke ins Vereinsheim des Heimatvereins verlegt werden musste, im Gemeindesaal der Stadtkirche in Bad Schmiedeberg, in der kleinen Kirche von Zuckelhausen im Leipziger Stadtteil Holzhausen, im gediegenen Kulinarium des Hotels Querfurter Hof in Querfurt, im beeindruckenden Rittersaal des Schlosses Herrenbreitungen, im Erdgeschoss der Diele des Kulturhofs in Tröchtelborn, wo das Publikum auch auf den Stufen der Treppe und der Galerie bis in die erste und zweite Etage oberhalb des Bühnenplatzes saß und das Konzert auch optisch über einen Spiegel verfolgen konnte, und schließlich im gemütlichen Cafe Ringelnatz in Witzenhausen. Zum Abschluss gab es – außerhalb der Küchenkonzerte-Tour – noch ein privates Konzert im wunderbaren Veranstaltungsraum in einem umgebauten Hühnerboden in Eisleben.

Meinem extra zusammengestellten Konzertprogramm hatte ich den Titel „Ich wünsche gute Unterhaltung“ gegeben und hab mich in den rund 70- bis 90minütigen Konzerten der Küchentour und dem über zweistündigen Abschlusskonzert am „roten Faden“ entlang gehangelt, was ich denn in einem Konzert unter „guter Unterhaltung“ verstehe, nämlich Lieder, die auch mal eine eher nachdenkliche Stimmung erzeugen, neben anderen, die die Möglichkeiten bieten, befreiend zu lachen. Es waren viele politische Lieder dabei, die ich als Reaktionen auf aktuelle Geschehnisse geschrieben habe, aber auch Kinderlieder, Liebeslieder und Lieder, die über das Älterwerden reflektieren – Lieder, mit denen ich den Anstoß dafür geben möchte, das Leben lieben zu lernen.

Das Publikum war, je nach Veranstaltungsort, sehr unterschiedlich, aber überall interessiert und wohlwollend und hat schließlich erfreulich viel Beifall gespendet, sodass ich den Eindruck mitnehmen konnte, dass sich meine Vorstellung von „guter Unterhaltung“ weitestgehend mit den Vorstellungen meiner Zuhörer gedeckt hat. In manchen Räumlichkeiten war eher die Nutzung einer Verstärkeranlage ratsam, in anderen wiederum war es nicht erforderlich. Bei beiden Varianten war eine große Nähe zum Publikum immer gewährleistet.

Was Frank Oberhof für „die Liedertour“ da von Leipzig aus seit Jahren an Konzerttouren organisiert, ist eine tolle Sache, die einem Künstler, der in den Genuss kommen darf, hier mitzuwirken, ein unglaublich bereicherndes Erlebnis bietet. Die lokalen Veranstalter der Konzerte sind durchweg von der Idee dieser Konzertreihe begeisterte Gastgeber, die sich sehr engagieren und zum Teil „ein Bein ausreißen“, um sowohl die Gastkünstler, als auch ihr Publikum ein wunderbares Kulturereignis erleben zu lassen.

Wer sich für die Programme interessiert, findet sie auf der Webseite „Die Liedertour“. Ich kann Leuten mit Interesse an Liedermachern und deren Kunst, die die Gelegenheit hätte, Konzerte dieser Veranstaltungsreihe zu besuchen, nur dringend empfehlen, diese Gelegenheiten auch zu nutzen.

Herzlich
Gerd

Geschrieben: 19.03.2017 18:25
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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