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Forenübersicht » Alle Beiträge (Skywise)


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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#1

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Gruß
Skywise

Geschrieben: 25.04.2017 14:05
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#2

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Zitat:

Janek schrieb:
Texte sind eh klar, weil zu hören und zig mal veröffentlicht, die kompletten Stücke meist auf YT ...

Schöne neue Welt ...
Also, jetzt mal abgesehen davon, daß ein gigantischer Brocken Texte und Musikstücke sich nicht im Internet finden läßt, da eine große Menge Interpreten, gerade aus der Liedermacher-Szene, dem Vergessen anheimgefallen sind: Youtube soll ja seit einer Einigung mit der GEMA an die Urheber und Interpreten zahlen, und die meisten Liedtextsammlungen liegen auf Seiten bzw. Servern außerhalb der Reichweite des deutschen Urheberrechts.

Zitat:
Und muß nicht ein Abmahner, der sich darauf beruft, einen solchen Schaden nachweisen?

Schaden - nein. Den braucht man, wenn eine Schadenersatzklage angestrebt wird. Ohne Schaden keine Entschädigung und so.
Eine Abmahnung ist eigentlich nichts Anderes als ein mahnender Zeigefinger: "Ey, ich hab' mitbekommen, daß Du einen Rechtsverstoß begangen hast! Mach das weg oder ich fahre schwerere Geschütze auf!"
Für dieses nette Schreiben berechnet der Anwalt eine entsprechende Pauschale als Bearbeitungsentgelt und gut ist.

Und eine öffentliche Wiedergabe eines urheberrechtlich geschützten Textes außerhalb der Regelungen und ohne Rückendeckung ist nun mal ein Rechtsverstoß.

Zitat:
Gesetze müssen doch irgendwem dienen, sonst würden sie nicht gemacht. Wem dient dieses?

Den Urhebern. Deutschland ginge es wirtschaftlich ziemlich dreckig, wenn das Geistige Eigentum nicht wäre, schließlich hat unser Heimatland nicht so viel anzubieten außer schnödem oder angewandtem Know-How, also genießt es besonderen Schutz.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 25.04.2017 00:30
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Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader...
#3

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Zitat:

Janek schrieb:
Wo genau werden Hannes´ Rechte verletzt, wenn ein paar Zeilen aus einem seiner Stücke mit Quellenangabe hier zitiert werden?

Wenn sie korrekt zitiert werden, werden die Rechte gar nicht verletzt.
Aber wenn der Rest des Beitrags keine eigene Schaffenshöhe aufweist, handelt es sich um ein "falsches Zitat".
Das Zitat kann meinetwegen als Beleg gebraucht werden ("ich stelle folgende These auf, und wie ich bei Hannes Wader gesehen habe, scheine nicht nur ich dieser Meinung zu sein, siehe hier ..."), zur Erläuterung des Inhalts oder - das ist wiederum Richtersprech - "als Ausdruck der geistigen Auseinandersetzung mit dem zitierten Werk" ("Manfred Maurenbrecher spielt in dem Text auf folgende historische Ereignisse an: ..."), gerne auch als kleiner Verweis/als augenzwinkernde Anmerkung innerhalb einer eigenen Erzählung ("und dann habe ich mich gefühlt wie in einem Lied von Reinhard Mey, in dem er ebenfalls ..."), und man kann ein Zitat auch als künstlerisches Mittel verwenden, aber bei letzterem sind die Vorgaben und Ideen derart schwammig formuliert, daß ich's nicht drauf ankommen lassen würde.
Ein paar Textzeilen und die dazugehörigen Akkorde sind nach meiner Einschätzung nicht abgedeckt.

Zitat:
Und dann dazu ein Vorschlag, wie das akkordmäßig zu begleiten wäre?

Die Akkorde selbst sehe ich nicht unbedingt als Problem an; ich bezweifle nur, daß die Akkordfolge eine ausreichende "Eigenleistung" darstellt, um ein Zitat auf sichere Beine zu stellen.

Zitat:
Wo genau ist der Schaden für den Urheber?

Na ja, wenn ein urheberrechtlich geschütztes Werk (oder ein Teil davon) in der Öffentlichkeit verwendet wird, werden automatisch die Rechte des Urhebers wenigstens berührt. Um keinen Schaden anzurichten, sollte man sich an die rechtlichen Voraussetzungen halten (Zitat korrekt verwenden), den Urheber/den Verlag um Erlaubnis fragen und/oder darüber nachdenken, sich über die jeweilige Verwertungsgesellschaft das Okay abzuholen. Kommt auf die jeweilige Situation an.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 24.04.2017 01:36
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Инна Ищенко - Плине кача (Inna Ishchenko - Das Entlein schwimmt)
#4

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Ich weiß nicht, wem Euromaidan (noch) etwas sagt. Unter diesem Begriff faßte man die Bürgerproteste in der Ukraine Ende 2013/Anfang 2014 zusammen, die sich vor allem gegen die Regierung, insbesondere Präsident Wiktor Janukowytsch, richteten.
Ich will keine Geschichtsstunde abhalten; die Angelegenheit ist ohnehin komplex genug und die Lawine, die mit diesen Ereignissen losgetreten wurde, ist noch nicht zum Stillstand gekommen. Da gibt's also qualifiziertere Leuts als mich. Und wahrscheinlich auch solche, die genügend Abstand mitbringen und neutralere Bemerkungen fallen lassen, insbesondere über die glorreichen Leistungen der EU und nicht zuletzt Deutschlands in diesem Zusammenhang.
Vielleicht sind auch noch einige blutrote Bilder im Gedächtnis geblieben. Bei den Protesten kam es zu über 100 Todesopfern, insbesondere auf Seite der Demonstranten, aber auch Polizisten kamen ums Leben. Unschön auch, daß sogar Scharfschützen die Menschen aufs Korn nahmen. Über die Anzahl derjenigen, die mit Einschüssen oder anderen Verletzungen davon kamen, reden wir besser nicht. Einige Demonstrationsteilnehmer verabschiedeten sich von ihren toten Mit-Demonstranten, den "Himmlischen Hundert", am 21. Februar 2014 mit einem Volkslied: "Плине кача по Тисині", Das Entlein schwimmt auf dem Theiß (Theiß is'n Fluß, ukrainisch "Тиса", also Tyssa - "Тисині" ist genau genommen eine Verkleinerung). Was so goldig klingt, ist ein Dialog zwischen Mutter und Sohn, letzterer verabschiedet sich gerade in den Krieg.

Mal grob, aber unsauber übersetzt (die Übersetzung orientiert sich eher an einer englischen Fassung als am Original, aber eine halbwegs sinnvolle deutsche Übersetzung ist mir nicht über den Weg gelaufen und in der Not und so ... verläßliche Übersetzungen aus dem Ukrainischen werden gerne gesehen):
"Das Entlein schwimmt auf dem Theiß,
das Entlein schwimmt auf dem Theiß,
oh Mutter, schelte mich nicht.
Oh Mutter, schelte mich nicht.

Oh, wenn du mich zur dunklen Stunde schimpfst,
wenn du mich zur dunklen Stunde schimpfst,
weiß ich nicht, wo ich sterben werde,
weiß ich nicht, wo ich sterben werde.

Oh, ich werde im fremden Land sterben,
ich werde im fremden Land sterben,
wer wird mein Grab für mich bereiten?
Wer wird mein Grab für mich bereiten?

Oh, andere Leute werden es bereiten.
Fremde werden es bereiten.
Wirst du das nicht bedauern, Mutter?
Wirst du das nicht bedauern, Mutter?

Oh mein Sohn, wie könnte ich das nicht bedauern?
Wie könnte ich das nicht bedauern?
Du liegst mir im Herzen.
Du liegst mir im Herzen."

Dieses Lied wurde daraufhin eines, das in der Ukraine mit den Protesten und nicht zuletzt mit den Todesopfern in Verbindung gebracht wird.

Ich glaube, diese Informationen braucht man nicht, um die Aussage des Lieds zu verstehen.
Aber wahrscheinlich braucht man sie, um die Reaktionen nachvollziehen zu können.

*klick*

Gruß
Skywise

Geschrieben: 19.04.2017 03:14
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader? Hier lang!
#5

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Zitat:

olliwutzi schrieb:
Aber wieso darf ich dann, ohne den Texter und/oder den Komponisten zu fragen, fremde Lieder singen und sogar gegen Eintritt aufführen?

Weil bei jeder öffentlichen Veranstaltung (man darf davon ausgehen, daß es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt, wenn man Eintritt verlangt) die GEMA die Hand aufhält. Die GEMA, also die Verwertungsgesellschaft der (Musik)Urheber, erhält neben dem Geld auch noch eine Liste mit Liedern, die an diesem Abend gespielt wurden (oder ordentlicher: "gespielt werden sollen", denn die Liste ist eigentlich im Vorfeld abzugeben), und verteilt dann ihre Einnahme nach Abzug einer Pauschale an die einzelnen Urheber. Mit dieser Zahlung ist gewissermaßen die Lizenzierung erfolgt und die Aufführung erfolgt mit Erlaubnis der Vertreter des Urhebers.

Reine Theorie übrigens. In der Praxis läuft's etwas komplexer, aber für den Einstieg ...

Und noch nebenbei, zur Sicherheit: es gab auch schon den Fall, daß mir einige Leute erzählt haben, sie hätten als Interpreten an die GEMA gezahlt/zahlen müssen, um bestimmte Lieder da und dort aufführen zu können. Die Zahlung an die GEMA bei einer Veranstaltung ist die Sache desjenigen, der den Eintritt kassiert oder die Veranstaltung aus anderen Gründen ausrichtet, und das ist im Regelfall der Veranstalter, nicht der Interpret.

Zitat:
Nun, so habe ich mal gehört, aufführen darf ich alles ungefragt wenn ich es nicht verändere an Text oder Melodie.

Korrekt.
Eine Übersetzung gilt übrigens als Bearbeitung.

Zitat:
Nur selber veröffentlichen darf ich es nicht, weil es ja nicht meine eigenen Lieder seien. Aha!

Veröffentlichen darfst Du es schon, Du solltest halt nicht unbedingt sagen, daß das Lied von Dir stammt. Und wenn Du es veröffentlichst, müssen halt die Lizenzen geklärt sein.

Zitat:
Und was ist denn nun mit Heino und seinen "freundlichen Grüßen?"
Da singt er doch auch ungefragt fremde Lieder, und sie wurden sogar veröffentlicht auf Tonträger.
Wie ging das und wie geht das?
Oder hat das eine nichts mit dem anderen zu tun?

Im Prinzip genau dasselbe. Auch bei der Vervielfältigung eines Tonträgers steht die GEMA Gewehr bei Fuß und erteilt die notwendigen Lizenzen für die Verwendung der Lieder, in diesem Fall an das produzierende Label. Also - ein Farin Urlaub als Verfasser von "Junge" verdient an dem Heino-Album ebenfalls mit. Und da Heino den Text nicht verändert hat, kann's sein, daß Farin Urlaub bis zuletzt nichts von dieser Idee mitbekommen hat.
Dasselbe in Grün übrigens bei einem gewissen rechten Liedermacher, der sich an Werken von Hannes Wader oder Reinhard Mey vergriffen hat, ohne die Texte zu verändern. Kann man machen. Hat halt ein Geschmäckle, aber - geht. Die Verfasser haben kaum eine Chance, etwas dagegen zu unternehmen, solange ihr Werk nicht verändert wird (und bei jeder Neuauflage der betreffenden Alben die Zahlungen an die GEMA erfolgen).

Zitat:
Mir ging es darum ohne Erlaubnis des Komponisten/Textdichters Lieder singen zu dürfen versus ein paar Sätze zu zitieren zwecks Akkordanalyse wie von Viktor geschehen.

Im Grunde ist es fast genauso wie beim Singen des Liedes: für eine öffentliche Wiedergabe bzw. Verwendung urheberrechtlich geschützten Materials steht dem/den Urheber/n ein Obolus zu. Das betrifft natürlich nicht nur komplette Werke, sondern auch einzelne Bestandteile daraus (also z. B. Samples oder halt Textproben). Unterschiede gibt's höchstens bei der Organisation. Aufführung/mechanische Vervielfältigung ist Sache der GEMA, Textauszüge wohl eher Angelegenheit der VG Musikedition.
Bei den Textauszügen gibt's noch ein paar zusätzliche Möglichkeiten, indem man sie als Zitate nutzt. Dazu muß aber der Rest des Beitrags, wie der Richterlichkeit eingefallen ist, "eine eigene Schaffenshöhe" aufweisen. Man kann also nicht sagen "Hier der gewünschte Text", sondern man muß das Zitat so einbinden, daß es nicht in der Luft hängt. Also beispielsweise, wenn man eine Geschichte erzählt, die man mit Installateuren erlebt hat, kann Reinhard Mey als Verfasser gar nichts dagegen machen, wenn ein paar Zeilen von "Ich bin Klempner von Beruf" eingeflochten werden, selbst wenn er wöllte. Für die Verwendung als Zitat steht ihm auch kein Obolus zu. Er bzw. Anwälte sähe/n es allerdings höchstwahrscheinlich ganz gerne, wenn diese Passagen auch mit Urheberangabe bzw. Quellenverweisen versehen werden. "Zitat" meint übrigens "Textauszug". Komplette Liedtexte sind tabu bzw. höchstens in ganz wenigen Zusammenhängen in Ordnung, meist auf elitär-universitärer Ebene.
Nebenbei noch: neben dem Text ist natürlich auch die Melodie urheberrechtlich geschützt. Ich weiß von Abmahnungen, weil eine Melodie oder genauer: die Griffe auf einer Gitarre zur Wiedergabe einer Melodie, wiedergegeben wurde. Die Einzeltöne ("sach ma, auf was für einem Ton endet denn die Melodie in Zeile 4?"), Rhythmen, Pausenzeichen und die Akkorde bzw. Akkordfolgen oder sonstige Einzelschicksale dagegen sind nicht schutzfähig. Nach deutschem Urheberrecht, wie's anderswo ausschaut, weiß ich nicht (zuverlässig).

Gruß
Skywise

Geschrieben: 13.04.2017 14:51
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Aw: Auf der Suche nach Akkorden von Hannes Wader? Hier lang!
#6

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Zitat:

Janek schrieb:
Wie kann ein Text, der an zig Ecken öffentlich ist, eine Urheberrechtsverletzung sein?

Nun ja, der Verfasser des Lieds liegt noch keine siebzig Jahre unter der Erde, insofern sind Melodie und Text nicht gemeinfrei, also gelten noch die Bestimmungen des Urheberrechts. Und da im Urheberrecht nichts geregelt ist im Sinne von "sobald genügend Leute auf das Recht eines Urhebers ihren Haufen gesetzt haben, spielt's ohnehin keine Rolle mehr, ob sich noch jemand daran hält", wäre derjenige, der eine urheberrechtlich geschützte Passage veröffentlicht (d. i. der Betreiber dieses Forums), gehalten, sich entweder an die Vorgaben des Zitatrechts zu halten oder, sofern nicht möglich, mit dem Urheber oder seinem Stellvertreter (dem Verlag beispielsweise) über die Veröffentlichung zu einigen. Geschieht das nicht, kann im Grunde genommen jeder Rechtsgelehrte, der einen Verstoß gegen das Urheberrecht findet, eine Abmahnung schreiben.
Und weil eine solche Einigung mit dem Rechteinhaber nach Wissen der Mods nicht existiert, sie aber ihren Forenbetreiber ganz dolle lieb haben, wollen sie ihn vor solcher Post bewahren.

Es ist sicher richtig, daß in der jüngeren Zeit verschiedene Gerichte den gescholtenen "Abmahnanwälten" einen Riegel vorgeschoben haben, der dieses Vorgehen deutlich erschwert, aber damit haben sie natürlich nicht die Regelungen des Urheberrechts außer Kraft gesetzt, also ...

Zitat:
Leude leude, man kanns auch übertreiben.

Stimmt. Aber man muß den Ärger auch nicht heraufprovozieren. Anwälte und Richter können während ihrer Arbeitszeit fürchterlich humorlos sein.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 12.04.2017 23:31
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Aw: "Poesie und Widerstand" erscheint am 26. Mai 2017 (CD / limitiertes Box-Set)
#7

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Zitat:

Viktor schrieb:
- Sage Nein (Bonus Version) (feat. Pippo Pollina [Gesang], ASP [Gesang], Conchita Wurst [Gesang], Cetin Oranger [Gesang])


"Asp". Zur Unterscheidung: die Band schreibt sich selbst ASP in Großbuchstaben, Gründer, Vorturner und Sänger Alexander Spreng als Person schreibt sich "Asp". Da ich davon ausgehe, daß nicht die komplette Band mitsingt, sind ein paar Großbuchstaben weniger wohl richtiger

Gruß
Skywise

Geschrieben: 06.04.2017 17:49
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Tim Edler - 21 Gramm
#8

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Tim Edler (Homepage)

"21 Gramm" (Hörbeispiel)

Gute Atmosphäre, gepaart mit beeindruckender Stimme.
Derzeit läuft eine Crowdfunding-Aktion, um die Stücke auf Tonträger zu bannen. Dabei bin ich über diesen Namen gestolpert.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 25.03.2017 00:19
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Kraja - Nu är det synd om de döda
#9

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mal ohne Bild

Es ist traurig um die Toten,
die den Frühling nicht erleben
und sich nicht zwischen hellen, lieblichen Blumen
von der Sonne wärmen lassen können.
Aber vielleicht flüstern die Toten
der Schlüsselblume und dem Veilchen etwas zu,
das kein Lebender versteht.

Die Toten wissen mehr als andere
und vielleicht werden sie, wenn die Sonne untergeht,
trotzdem mit tieferer Freude als unserer
zwischen den Schatten des Abends wandeln
in Gedenken an das Geheimnis,
das nur das Grab kennt.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 07.03.2017 00:12
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Wer sagt eigentlich ...
#10

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..., daß ein ESC-Lied nicht auch mal gesellschaftskritisch sein darf?

https://www.youtube.com/watch?v=XYj0zjZ3XCQ

Gruß
Skywise

Geschrieben: 20.02.2017 18:12
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Krysztof Daletski - Circulus terroris
#11

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... will auch mal ...



https://www.youtube.com/watch?v=LetYSLqF-Ac

Hier übrigens weitere Anmerkungen.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 09.02.2017 01:05
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Aw: Knut Kiesewetter (1941–2016)
#12

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Die WDR 4-Schatzkiste hat ein Interview zwischen Dirk Schortemeier und Knut Kiesewetter aus dem Jahr 1979 ausgegraben - am kommenden Dienstag, 3. Januar, 20.00 bis 21.00 Uhr kann man es sich anhören.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 01.01.2017 22:58
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Knut Kiesewetter (1941–2016)
#13

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Multitalent Knut Kiesewetter ist tot. Er starb im Alter von 75 Jahren in Garding (Kreis Nordfriesland).
Während er selbst sich in verschiedenen musikalischen Bereichen probierte, sei es Folk (hier insbesondere mit verschiedenen Generationen von Familienmitgliedern), Soul, Gospel, Schlager oder die von ihm ins Scheinwerferlicht gerückten Lieder in plattdeutscher Mundart, galt seine große Liebe immer dem Jazz. Als von Jack Teagarden inspirierter Posaunist und Sänger begann er seine musikalische Karriere, und er beendete sie auch damit, nachdem er Mitte der Nuller Jahre verkündete, nicht mehr mit seinen Schlagern oder "Fresenhof"-Liedern auftreten zu wollen, sondern nur noch als Posaunist und Jazzsänger. Sein letztes Album erschien 1991, im Anschluss erschienen einige Kompilationen aus den Werken, an denen er die Rechte hatte.

Neben seinen eigenen musikalischen Aufnahmen machte er sich einen Namen als Witzeerzähler und als Entdecker und Produzent anderer Interpreten wie Volker Lechtenbrink, Fiede Kay und Hannes Wader, dessen ersten Plattenvertrag er der Legende nach aus den Verantwortlichen der Phonogram abrang, indem er androhte, anderenfalls keine weiteren Witzeplatten mehr auf den Markt bringen zu wollen.

In den letzten Jahren wurden ihm einige Ehrungen zuteil, so wurde er 2000 symbolisch zum Ritter geschlagen ob seiner Verdienste um den deutschen Jazz, darüber hinaus erhielt er 2012 für seine Verdienste um die niederdeutsche bzw. friesische Sprache den Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 28.12.2016 21:07
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Aw: zum lkw-anschlag auf dem berliner breitscheid-platz
#14

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Zitat:

Helmut schrieb:
Und noch eins: Sure 9 Vers 5: "Sind aber die heiligen Monate, in welchen jeder Kampf verboten ist, verflossen, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie auch finden mögt; oder nehmt sie gefangen oder belagert sie und lauert ihnen auf allen Wegen auf." Das ist nicht meine Erfindung, das ist Sure 9 Vers 5 im heiligen Buch der Moslems. Diese Sure ist doch für jedes muslemische Arschloch eine Rechtfertigung, zum Terroristen zu werden.

Eigentlich nicht. Die Definition eines "Götzendieners" schließt nämlich zwei Religionen explizit aus: das Judentum und insbesondere das Christentum.

"Christen und Juden haben für ihren Glauben und ihre Taten ihren Lohn bei Gott." (Sure 2, Vers 62)

"Muslime sollen Christen wegen ihres Glaubens und ihrer Demut schätzen." (Sure 5, Vers 82)

Wenn's nach dem Koran ginge, wären die Christen Vorbilder, keine Feinde.
Ich weiß, daß sich das an anderen Stellen wieder anders anhört, solche Widersprüche finden sich auch in der Bibel. Aber als "Ungläubige" werden die Christen meines Wissens nirgendwo in den Schriften bezeichnet, insofern dürften sie auch nicht Ziel des Terrors werden. Daß die Christen des angehenden 21. Jahrhunderts andere Christen sind als die zur Entstehungszeit des Korans - geschenkt.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 24.12.2016 00:52
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Aw: zum lkw-anschlag auf dem berliner breitscheid-platz
#15

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Zitat:

Helmut schrieb:
Der Mann hat sich nicht in einer politischen Gruppe, sondern in einer Moschee radikalisiert. Moschee hat eben etwas mit Religion zu tun.

Hm. Moschee hat vor allem was mit dem Islam zu tun.
Ich sag's mal so: wenn man die beiden Extreme des Islams mal beschreiben würde, dann sähe das ungefähr so aus, daß ein Teil der Muslime seine Heilige Schriften ungefähr so "lasch" handhabt wie viele Christen hierzulande heutzutage die ihre. Stehen ein paar kluge Sachen drin, ist aber in weiten Teilen faktisch unzuverlässig bzw. überholt, daher muß man einige Aussagen im übertragenen Sinne verstehen. Ein anderer Teil dagegen sieht die Heilige Schrift als das unverrückbare Wort Gottes an, das heute immer noch so gilt, wie es dereins niedergeschrieben wurde. Und genau an dieser Stelle ist der Islam hochpolitisch. Wäre das Christentum übrigens auch.

Zitat:
Warum wurde die Moschee nicht geschlossen und der Verein verboten?

Nehmen wir an, der Tuntenhausener Motorradclub "Motorkutte e. V." hat ein paar Mitglieder, deren ausgewiesenes Hobby es ist, jedes Wochenende in den Nachbarort zu scheppern und dort dem ungeliebten Volk ein paar auf Schnauze zu geben. Dann ist das erst mal keine Sache, für die man den Verein zur Rechenschaft ziehen muß.
Nehmen wir weiterhin an, bei der "Motorkutte" kommen neue Mitglieder an, die sich kurze Zeit später ebenfalls in den Nachbarort begeben, um sich dort auffällig zu verhalten. Dann wird man wahrscheinlich mal mehr oder weniger dezent die Vereinsführung darauf ansprechen, daß sie gefälligst für Ordnung in ihrem Laden zu sorgen habe, aber deshalb wird er noch nicht vom Staat zur Rechenschaft gezogen.
Nehmen wir an, der nächste Schritt bestünde darin, daß eine Person bei der Polizei die Angabe macht, in den Reihen der "Motorkutten" befänden sich Mitglieder, die sehr gezielt Leute, die gerne mal bei diesen Touren mitmachen würden, im Club einführen, damit sich die Ausflüge leichter koordinieren lassen. Oder wahlweise: die die Fressepolieraktionen strategisch planen. An dieser Stelle ist die Grenze. Hier kann man über Maßnahmen gegen den Club nachdenken, wobei die Auflösung oder das Verbot dieses Vereins eine ziemlich extreme Lösung wäre.
Nehmen wir an, bei denen, die sich um neue, gewalttätige Mitglieder bemühen, die Vertrimmungsaktion aktiv planen oder sogar entsprechendes Handwerkzeug bereitstellen, handele es sich um ein paar leitende "Motorkutten". In so einem Fall kann man davon ausgehen, daß Tuntenhausen die allerlängste Zeit einen Motorradclub "Motorkutte" gehabt hat, denn hier steht einem Verbot oder einer Auflösung absolut nichts mehr im Weg.
Wenn man allerdings niemandem etwas nachweisen kann ...

Zitat:
Warum muss erst was passieren, bevor was geschieht?

Was ist leichter: jemandem nachzuweisen, daß er etwas getan hat, oder jemandem nachzuweisen, daß er etwas ganz sicher getan hätte, wenn man ihm nicht zuvor in die Quere gekommen wäre?

Zitat:
Warum tut sich der Rechtsstaat so schwer mit den Feinden des Rechtsstaates?

Unter anderem, weil die Kollateralschäden sehr groß sein können. Oder anders: ich halte die Frage für berechtigt, ob ein Rechtsstaat, der konsequent gegen seine Feinede vorgeht, wirklich noch ein Rechtsstaat ist.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 23.12.2016 10:50
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Aw: Revolte Springen - Lieselotte Meyer
#16

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Weitermachten. Die Revolte Springen hat sich (*auf uhr schau*) letztes Jahr aufgelöst. Das Repertoire geht jetzt wahrscheinlich größtenteils wieder auf Yok (Quetschenpaua) zurück, der es bei seinen Auftritten singen wird (natürlich ohne die Theatereinlagen, die Revolte Springen ausgezeichnet haben).

Gruß
Skywise

Geschrieben: 21.12.2016 02:07
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Aw: Bastian Bandt - "Es rollt"
#17

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Ab Anfang Dezember macht Bastian Bandt dann mit Ralph Schüller gemeinsame Sache zwecks Heimatkunde.

heimatkunde | Bandt & Schüller
Liedertour.de-Akustik-Tour
SA | 03.12.16 | 19:30 | Bad Schmiedeberg | Stadtkirche/Gemeindehaus
SO | 04.12.16 | 17:00 | LEIPZIG-Holzhausen – Kirche Zuckelhausen
DI | 06.12.16 | 20:00 | Delitzsch, Altstadtkneipe Nr. 2
MI | 07.12.16 | 20:00 | Leipzig, Alte Schlosserei - Kurt-Eisner-Str. 66 - Hinterhaus
DO | 08.12.16 | 20:00 | Goseck, Schloss-Schenke - Gosecker Schenkenkonzerte
MO | 12.11.16 | 20:00 | Querfurt | Kulinarium im Querfurter Hof – Montags-Kaminkonzerte
DI | 13.12.16 | 20:00 | BREITUNGEN (Werra) | Schloss Herrenbreitungen – Dienstagskonzerte
FR | 16.12.16 | 19:00 | WITZENHAUSEN | Sammelsurium Arends – Ringelnatz´ Küchenkonzerte

Gruß
Skywise

Geschrieben: 23.11.2016
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Aw: Wahl in USA
#18

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Zitat:
Insofern darf ich es mir doch wohl erlauben, am Wahltag entsetzt darüber zu sein, dass Donald Trump diese Wahl gewonnen hat, dass seine Strategie, das rechtspopulistische Arschloch herauszukehren, offenbar aufgegangen ist...

Ob "entsetzt" das richtige Wort ist, weiß ich nicht, aber ich war wenigstens fasziniert davon, daß sich jemand sogar offen und mehrfach gegen ein demokratisches System stellen kann, mit der Absicht, an seine Spitze gewählt zu werden. Und dann funzt das sogar noch
"Ich werde die Wahl anfechten, wenn ich nicht Präsident werde" anstatt "ich werde mich dem Willen des Volkes beugen" -> die Leute jubeln.
"Ich werde dafür sorgen, daß niemand, der nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügt, in Zukunft mehr Präsident dieses Landes werden kann" statt "Ich werde dafür sorgen, daß die Menschen aus ärmeren Verhältnissen dieselben Chancen bekommen wie die aus reichen Familien" -> die Leute jubeln.
Populisten aller Länder, aufgepaßt - diese Wahl hier ist reines Quellwasser auf die Mühlen.

Es hat mich auch nachdenklich gemacht, daß Medien und ihre Vertreter über sehr weite Strecken mit diesem Wahlverlauf nicht gerechnet hatten und praktisch überhaupt nichts sagen konnten. Ausgebootet von einem löchrigen Wahlprogramm und einem unberechenbaren Kandidaten ... ich find's peinlich, wenn sich plötzlich sogar die Verantwortlichen ihrer eigenen Informationsdefizite bewußt werden.
Den Deutschlandfunk will ich explizit ausnehmen, dort kamen schon einige Beiträge mit Substanz und ein paar Prognosen.

Zitat:
Aber die künftige Gefahr eines US-Präsidenten Donald Trump ist keine Frage von Angela Merkel oder der diversen bayerischen CSU-Ministerpräsidenten seit dem 2. Weltkrieg, sondern die, dass ein US-Präsident als Befehlshaber der stärksten Atommacht der Welt eigenmächtig einen Atomkrieg auslösen kann. Ich bin kein Fan von Hillary Clinton, aber was man ihr auch immer (zurecht) vorwerfen mag, ich hätte mit ihr als US-Präsidentin nicht befürchtet, dass sie in einem unüberlegten Moment den "roten Knopf" drückt und uns alle damit venichtet... Bei Donald Trump bin ich mir diesbezüglich leider nicht so sicher, auch bei weitem nicht so sicher wie bei US-Präsident Ronald Reagan in den 80ern, dem wir "Friedensbewegte" damals jeden Atomkrieg zugetraut hätten...

Ja und nein. Hillary Clinton hätte ich den Druck auf den roten Knopf auch weniger zugetraut als Herrn Trump, stimmt. Aber daraus, daß sie im Bedarfsfall mal eben die netten Jungs in Uniform mobilisiert, um jemandem wie Herrn Putin die Schranken aufzuzeigen, hat sie auch nie einen Hehl gemacht. Bei Donald Trump vermute ich eher, daß er sich auf die Innenpolitik konzentriert und sich von der Außenwelt mehr oder weniger abschottet. Ich glaube, ein taktisch veranlagter Geschäftsmann legt keinen gesteigerten Wert auf intensiven Kontakt mit einem strategisch ausgerichteten Politprofi. Auch wenn er nicht wirklich drum rumkommt. Aber daran, seinen Kundenkreis merklich zu verkleinern, dürfte Herr Trump wohl kein Interesse haben.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 11.11.2016
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Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: Suzanna, Karsten Troyke & Götz Lindenderg "The Rose"
#19

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Geht sogar bis nach Holland ...
https://www.youtube.com/watch?v=LgnSf6PipJ4

... bis Rumänien ...
https://www.youtube.com/watch?v=UCZ3KYnOtlk

... bis ins Saarland gar ...
https://www.youtube.com/watch?v=rvwTMPOrCgY

Gruß
Skywise

Geschrieben: 08.11.2016
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
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Aw: bob dylan erhält den literaturnobelpreis 2016
#20

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Zitat:

Rex2005 schrieb:
Kunze sagte dazu auch in einer Sendung, dass durch diesen Preis die gesamte Singer/Songwriter/Liedermacher-Szene deutlich aufgewertet wurde.

Da bin ich mir gar nicht so sicher.
Jetzt mal völlig abgesehen davon, daß der Literaturnobelpreis ohnehin seit Jahren die falschen auszeichnet und am Einfluß vorbeiauszeichnet, ohne daß die eigene Reputation darunter leidet.
Ich gönne Bob Dylan die Auszeichnung, finde aber gleichzeitig den Zeitpunkt unmöglich. Der Nobelpreis sollte kein Lebenswerk auszeichnen, sondern die beste Leistung des vergangenen Jahres, wenn man Alfred Nobels Testament folgt. Und Bob Dylans Hommage an Frank Sinatra auf seinen beiden aktuellen Studioalben (das letzte "frische" eigene Material von Dylan kam 2012 auf den Markt) kann darauf nicht die Antwort sein. Und diese elende Scheiß-Begründung, die geliefert wurde, hätte man in Sachen Dylan auch vor fünfzig Jahren anbringen können und vor vierzig Jahren anbringen müssen ...
Darüber hinaus erscheint es mir unpassend, Bob Dylan einen Literatur-Preis zuzugestehen und dabei seine Musik, die die Wirkung der Texte in vielen Fällen noch verstärkt (wenn nicht sogar erst entfaltet), unter "ferner liefen" abzuhandeln.
Hat der Nobelpreis die gesamte Singer/Songwriter-Szene deutlich aufgewertet? Nein, wenn man bei seiner Betrachtung ein wesentliches Merkmal der Szene außen vor läßt. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob die Szene es wirklich nötig hat, sich von der Literaturszene auf die Schulter klopfen zu lassen wie ein Kleinkind, das gerade die Schleife gelernt hat. Ich kann diese "Endlich mal ein Musiker"-Rufe nicht so richtig nachvollziehen; auf mich wirken sie in etwa so bizarr wie ein "Endlich mal ein Comic-Autor"-Ruf.

Zitat:
Man kann nur hoffen, dass sich mit dieser Wertschätzung auch entsprechende Medienvertreter auseinandersetzen. Nicht, dass im nächsten Jahr eine Helene Fischer für den Friedensnobelpreis nominiert wird ...

Och, ich hab' mir sagen lassen, daß es einige Stellen in Deutschland gibt, die mit Schlagern beschallt werden, um die sonst dort herumhängenden Gestalten zu vertreiben. Wenn Helene Fischer mit ihrem Gesamtwerk zu den Interpreten gehört, wäre ihre Leistung schon mal deutlich höher zu werten als die manch anderes Friedensnobelpreisträgers.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 18.10.2016
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Aw: Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?
#21

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Zitat:

Reino schrieb:
Nein, er erzählte von seiner Beziehung zur Celler Schule (da ist er seit 2003 dabei)

Auf der Homepage war ich vor ein paar Wochen zwecks Recherche, aber sie (die Homepage) macht auf mich im Augenblick einen recht ungepflegten Eindruck; ist aber beruhigend, daß man auf diesem Weg erfährt, daß die Schule noch existiert.

Zitat:
und Anekdoten zu "Am laufenden Band", so z.B. die, als er 1974 alle Eltern der Nationalspieler einlud, und dann die DFB-Elf 0:1 gegen die DDR verlor.

Ich hoffe, er hatte auch positive Erinnerungen zu vermelden.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 17.10.2016
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Aw: Welche Liedermacher findet man an häufigsten in euren Regalen?
#22

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Ebenfalls ohne nachzuzählen:

Herman van Veen
Bob Dylan
Reinhard Mey

Und danach würden wahrscheinlich die Angaben ohnehin extrem verwaschen werden aufgrund diverser Doppelbestände (meist LP/CD), unklarer Kriterien (was'n ein "Liedermacher"? Und wenn - David Bowie oder Westernhagen auch?) und ohnehin chaotischer Datenlage (steht ein "Georg Kreisler" auch dann in meinen Regalen, wenn er im Kleingedruckten unter Tim Fischer, Sandra Kreisler, Mario Adorf oder Topsy Küppers zu finden ist?)

Zitat:
Thomas Woitkewitsch war auch da, mit dem hab mich mich deutlich länger unterhalten.

Das glaub' ich gern.
Ich gehe davon aus, daß nicht seine Texte für Mary & Gordy im Zentrum des Gesprächs standen

Gruß
Skywise

Geschrieben: 17.10.2016
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Werner Lämmerhirt †
#23

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Der Gitarrist und Sänger Werner Lämmerhirt ist am 14. Oktober im Alter von 67 Jahren verstorben. Im August 2016 hatte er noch eine bereits geplante Tournee abgesagt und seine Karriere durch eine Mitteilung auf seiner Homepage für beendet erklärt.

Werner Lämmerhirt galt mit seinem markanten Fingerpicking als einer der einflussreichsten Gitarristen der deutschen Blues- und Folkszene. In den 60er Jahren wurde er schnell zu einem beliebten Live- und Sessiongitarristen, er musizierte live und für die Konserve unter anderem mit Hannes Wader und Alex Campbell, ehe er eigene Platten aufnahm (den somit vakant gewordenen Platz an Waders Seite übernahm kurze Zeit später Klaus Weiland), wobei er später immer noch Zeit fand, Knut Kiesewetter, Hannes Wader, Davey Arthur und Biber Herrmann bei ihren Aufnahmen unter die Arme zu greifen.
Während er sich zu Beginn seiner Laufbahn auf Instrumentalmusik konzentrierte, streute er später immer häufiger selbstverfaßte Lieder in sein Repertoire ein, zunächst auf Englisch, später zunehmend auf Deutsch.

Das letzte Album von Werner Lämmerhirt - "Sicht-Weisen" - erschien 2011. In den vergangenen Jahren hatte sich Werner Lämmerhirt eher auf Konzerte konzentriert, die er häufig gemeinsam mit befreundeten Musikern bestritt.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 14.10.2016
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Aw: Radio-Programmhinweis Joana
#24

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Chanson und Liederliches gibt's am kommenden Dienstag (11. Oktober) um 21:05 Uhr im WDR. Da Joana Emetz an diesem Tag ihren 72. Geburtstag feiert und der WDR das offenkundig weiß, ist davon auszugehen, daß hier eine entsprechend gefärbte Sendung ins Haus steht.
http://www1.wdr.de/radio/wdr4/program ... sons-joana-emetz-100.html

Gruß
Skywise

Geschrieben: 04.10.2016
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Original Album Series
#25

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Bevor's untergeht.
Das Boxenfieber hat dazu geführt, daß je nach Label die "Original Album Classics" oder "Original Album Series" oder "5 Original Albums" zum Schleuderpreis auf den Markt geworfen werden. Dabei handelt es sich im Regelfall um drei oder fünf Original-Alben in Minimalausstattung (CDs in einfacher Papphülle, meist im Original-Design, diese sind in einem Schuber untergebracht, keine Booklets, keine Texte, labelabhängig sogar nicht mal Verfasser- und Produktionsangaben). Oft genug ist der Inhalt eine mehr oder weniger gelungene Mischung von bereits erschienenem und erfolgreichem nebst bislang auf CD unveröffentlichtem Material.

Anfang September kommen die Freude der ösiländischen Musik in den Genuß von wirklich arg dringend benötigten Boxen von Rainhard Fendrich, Wolfgang Ambros, Georg Danzer (den Falco hammer ja schon). Aber ohne Lästern: auch wenn diese Interpreten gerade in Bereich Kompilationen/Box-Sets nun wirklich arg ausgezutzelt sind - für ein paar Leute dürften die Original-Alben zum Sonderpreis vielleicht doch interessant sein.

Die Deutschen sind dagegen jetzt schon an der Reihe. Neben den "German Beats" (irgendjemand am Start, der gerne die Boots oder die deutschsprachige Beatles Revival Band hört?), den "German Rock Classics 2" (Das Dritte Ohr, Satin Whale, Tollhouse, ...) und den "NDW Classics 3" (Peter Schilling, Joachim Witt, aber auch Paso Doble, Inga Humpe und Foyer des Arts, letztere leider nicht ganz mit dem Original-Bullerbü, sondern mit der umgestellten Neuauflage) finden sich da zwei weitere Pakete, die für Liedermacherkonsumenten interessant sein dürften:
"Liedermacher" heißt ein 5-CD-Packen, der neben Bettina Wegner ("Sind so kleine Hände") und Georg Danzer "Liebes Leben!" zwei (im letzten Fall: wieder) auf CD erhältliche Alben packt und noch das etwas selterere "13" von Stephan Sulke hinzugibt, Ulla Meineckes ebenfalls auf CD nicht allzu verbreitetes Debüt "Von toten Tigern und nassen Katzen" sowie Ulrich Roskis "Der kleine Mann von der Straße".

Und zum Übermütig-Werden werden auch fünf weitere Ulrich-Roski-Alben geboxt:
"Das macht mein athletischer Körperbau", "Erste Hilfe", "Concerto Grosso", "Das ist der Dank" und "Der Nächste bitte".

Kann man ja mal drüber nachdenken ...

Gruß
Skywise

Geschrieben: 16.08.2016
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Oaschleckn und so - Sigi Maron ist tot
#26

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Der österreichische Liedermacher Sigi Maron ist am 18. Juli im Alter von 72 Jahren verstorben.

Sigi Marons Image in der Öffentlichkeit dürfte sich salopp umschreiben lassen mit "wütender Stänkerer im Rollstuhl". Letzterer ist der Kinderlähmung zu verdanken, die ihn seit seinem 12. Lebensjahr zu einem Leben auf Rädern zwang. Der "Stänkerer" geht dagegen auf seine Wortgewalt zurück und seine nicht immer stubenreine Sprache, mit der er seine Lieder würzte. Seine Themen waren äußerst breit gefächert und reichten von bizarren Liedern ("Mei Hund is a Epileptika") bis hin zu tagespolitischen Texten. Er fiel vor allem durch seine unbequemen Lieder auf, die die kleine Welt ebenso beleuchteten ("Da Hausmeista") wie die heimlichen, gern unter den Tisch gekehrten Skandale ("Wir sind klein und du bist gross" über die Euthanasie-Experimente in einer Kinderpsychiatrie während der NS-Zeit, durchgeführt von Heinrich Gross, zum Zeitpunkt der Liedveröffentlichung Gerichtssachverständiger und SPÖ-Mitglied, oder "Obndessen" von seiner letzten Veröffentlichung, bei der er eine Verbindung herstellt zwischen dem Fischgericht, das einem just an der Adria so mundet, und den ertrunkenen Flüchtlingen, die sich ungewollt in die Nahrungskette vor Ort eingereiht haben).
Seinen größten kommerziellen Erfolg feierte er 1985 mit der von Konstantin Wecker produzierten Single "Geh no net furt" aus dem Album "Unterm Regenbogen", der dem Ansatz von Fabrizio de Andrè folgt, drastische Texte mit gefälligen Melodien zu verbinden (in diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnenswert: Marons Übersetzung von Andrès "Andrea"), im Fall von "Geh no net furt" ein Monolog an einen sterbenden Selbstmörder.

Sigi Marons Karriere wurde immer wieder unterbrochen von gesundheitlichen Problemen, dennoch gelang ihm 2007 ein Comeback. 2014 begab er sich auf eine Abschiedstournee.

Gruß
Skywise

P. S. Die Tonträger Sigi Marons sind - vor allem außerhalb Österreichs - recht schwer zu bekommen, was aufgrund des oft nicht-kommerziellen Charakters verständlich ist. In der virtuellen Heimat von Sigi Maron findet man große Teile seines akustischen Werks allerdings für Freunde des Dateiformats MP3 derzeit zur kostenfreien Verfügung.

Geschrieben: 20.07.2016
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Aw: Suche Infos zum Lied "Komm mein Bruder, wir teilen die Welt"
#27

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J. E. Stringfellow heißt der Autor.

*soifzer*
Also, die Anfrage hat mich bereits über das "Liederlicht" ereilt und über den "Fliedertee". Und ich habe absolut gar keine Lust, daß jetzt hier wieder jemand auf den Gedanken kommt "frag doch mal Skywise", denn es bringt absolut nichts, wenn dieselbe Anfrage von drei Seiten bei mir versauert.

Was ich weiß: daß ich dieses Lied ganz sicher habe, aber höchstwahrscheinlich nicht in der Version von Inga & Wolf, denn von denen hab' ich sämtliche Plattenbestände inklusive Singles und Kompilationenbeiträge durchgehört, soweit sie mir vorlagen, auch die Solo-Sachen von Inga, denn bei der bin ich deutlich sicherer, daß sie mitgesungen hat als bei Wolf.
Ich habe eine Single von Brot für die Welt, auf der "Komm wir teilen, mein Bruder" als Duett (nicht das gefragte) enthalten ist, aber das ist wahrscheinlich nicht der einzige verwendete Titel für dieses Lied, denn ich hab's anders im Ohr.

Zitat:
Komm, wir teilen das Essen, mein Bruder.
Komm, wir teilen, was wächst auf der Erde.
Fleisch für mich und Reis für dich.
Mir Eier zum Tee und Reis für dich.
Das ist gut für mich, und der Reis ist für dich.
Käse, Konserven und Schinken und Fleisch,
Obst und Wein und Milch auf den Tisch - für mich
und eine Handvoll Reis, gerade eine Handvoll Reis,
(wenn du Glück hast) - für dich.

Komm, wir teilen den Schmerz, mein Bruder.
Du kriegst den größeren Teil.
Die Schmerzen für dich, die Pillen für mich.
Bazillen für dich und Spritzen für mich
Du stirbst zwar jung, aber lang lebe ich.
Beruhigungsmittel und Röntgenstrahlen,
Penicillin - alles ohne Bezahlen für mich.
Und eine Klinik, so eine fahrbare Klinik
(für hunderttausend Menschen eine) für dich.

Komm, wir teilen die Welt, mein Bruder.
Apartheid heißt, alle sind gleich.
Euer Land für uns und meines für mich.
Sand für euch und Acker für mich.
Die Reste für dich, das Beste für mich.
Schulen und Brücken, Straßen, Traktoren,
Öl, Büchereien und Flugzeugmotoren für mich,
Und ein nettes Eckchen,
wirklich ein nettes Eckchen
(wenn du invalid bist) für dich.

Komm, wir teilen den Krieg, mein Bruder,
Komm, wir teilen all seine Schrecken.
Frieden für mich, Napalm für dich.
Weit vom Schuss ich, dableiben für dich.
Krüppel, Waisen, Flüchtlingsschaden,
Dörfer, die einmal Dörfer waren, für dich.
Und ein bißchen schlechtes Gewissen,
nur ein leichtes Zwicken (gar nicht sehr oft) für mich.


So oder so ähnlich habe ich es ebenfalls in einigen Textbüchern gefunden; gibt es Abweichungen bei der Übersetzung, aber in dieser Reihenfolge hat es deutlich eher Erinnerungen hervorgerufen als bei der vorliegenden Audiofassung.

Es gibt natürlich verschiedene Veröffentlichungen von Interpreten, die auf irgendwelchen Benefiz- oder Vereins-Kompilationen verwendet wurden oder völlig abseits des eigentlichen Themas. So habe ich beispielsweise eine Aufnahme eines Lieds ("Oh You'll Never Get To Heaven") von Colin Wilkie, das auf einer Cassette eines Englisch-Kurses veröffentlicht wurde und ansonsten offenkundig nirgendwo. Für so eine Exoten-Veröffentlichung halte ich diesen Inga & Wolf-Titel. Ich hatte schon mal erwogen, bei mir ins Kabarett-Archiv zu gehen und dort detailliert bei Inga & Wolf nochmal zu recherchieren, allerdings kam ich in den letzten Monaten seit der ersten Anfrage nicht dazu, mal einen Tag freizunehmen und diesen im Archiv zu verbringen, daher weiß ich auch nicht, ob da etwas geschrieben steht. Und eigentlich glaube ich das auch nicht.

Gruß
Skywise


Geschrieben: 03.07.2016
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Aw: "Die Leute haben wieder Bock auf Inhalt": Ist die deutsche Liedermacher-Szene im Aufwind?
#28

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Hallo Rike,

danke für den Link.
Irgendwie stört mich an dieser Diskussion, daß es keinen roten Faden gibt, an dem sich der szenefremde Fischling entlanghangeln kann.

Die Frage aus dem Titel ist innerhalb der ersten Minute beantwortet, danach folgt eine ziemlich wirre Mischung aus Namenslisten, Erklärungsversuchen und deutsch/deutscher Geschichtsstunde. Für Szenekenner ergibt sich daraus allerdings nichts wesentlich Neues, Szeneneulinge oder -interessierte können für sich persönlich daraus vermutlich nichts ableiten, zumal konkrete (Klang-/Text-)Beispiele fehlen.

Die Sendung ist mehr oder weniger ein Musikjournalisten-Stammtisch, ironischerweise auf einem Sender, der sich in den letzten Monaten auch nicht sonderlich dadurch hervorgetan hat, daß er Liedermachermaterial in seine Sendungen eingebunden hätte.

Grundsätzlich ist es keine wirklich schlechte Sendung. Eher eine schlecht gemachte.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 16.06.2016
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Aw: SAGO-Seminar geht weiter! Bewerbungen bis 1.2.2016 möglich
#29

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Zitat:

cARSCHti schrieb:
Hm, merkwürdige Einstellung... Hat er das wirklich so formuliert?

Ich bin nun offenbar auch zu alt, aber als ich jünger war, hätte mich so eine Aussage doch eher abgeschreckt. "Nachwuchsförderung" ist ja wichtig, aber ich hab das SAGO-Projekt bisher immer eher als eine Plattform verstanden, sich auszutauschen und gegenseitig zu inspirieren, moderiert von dem erfahreneren reiferen Kollegen...

Ja und nein.
Ich hab' mich im Laufe der Zeit mit einigen SAGOnauten unterhalten, auch über die Aktivitäten während der SAGO-Treffen. So wie es sich für mich darstellt, verstand sich Stählin als fordernder Lehrer und nicht als zurückhaltender Moderator, wobei "fordernd" hier nicht das Modell "Steißtrommler" meint.
Das Achtel Lorbeerblatt hat ja Erinnerungen einiger SAGOnauten gesammelt; in den Zeilen von Philipp S. Rhaesa hab' ich einige Eindrücke der SAGOnauten von Stählin und seinem Unterrichtsverständnis wiedergefunden, insofern sei er einfach mal zwecks Lektüre verlinkt.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 22.01.2016
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Aw: Zum Tod von David Bowie
#30

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Zitat:

olliwutzi schrieb:
Und ich muss sagen, das Lied "Blackstar" [...]
Total unheimlich das ganze, klingt irgendwie nach tot.
Und das Video dazu ist auch nicht gerade ein Gemütsaufheller...

Stimmt schon. Andererseits sind solche Tiefschläge auch nicht sonderlich selten für Bowie.
The Stars (Are Out Tonight)
The Hearts Filthy Lesson
Where Are We Now?

Gruß
Skywise

Geschrieben: 19.01.2016
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