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Forenübersicht » Alle Beiträge (Nordlicht)


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_MD_RE: Termine...
#91

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Hallo, Ihr Lieben !

Hier kommen aktuell noch einige Ergänzungen der aktuellen Tourliste:



MÄRZ 2006
17.03.: D–63457 HANAU / "Halle 2" (Josef- Bautz- Straße 6)

JULI 2006
21.07.: D–95326 KULMBACH / "Plassenburg" (Festungsberg 26)

23.07.: D–91781 WEISSENBURG / „Wülzburgfest“ (Burg Innenhof)




Also: auf zu den Vvk- Stellen !!!

Liebe Grüße aus OÖ,


ANDREAS.



(...der immer noch auf einen Österreich- Termin in zumutbarer Nähe hofft...)

Geschrieben: 20.02.2006
_________________
"But as long as I can see the morning,
in miracles, much more than I can say,
it´s enough to keep me still believing
in drifting hearts, so far away."

(''Book of golden stories''/ RUNRIG)
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_MD_RE: Technisches Problem: Komme nicht mehr ins Forum
#92

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Hallo, Ninette !

Zitat:
Ihr hattet doch zum Teil auch mal dieses Problem, was war da der Grund?


Bei mir (...und, soweit ich weiß, auch bei Marianne...) lag das Problem in der Tatsache begründet, daß eine PN einegangen war, die HTML- Elemente enthielt und dadurch viele Funktionen - einschließlich des sinnvollen Löschens der PN - blockte.

Das erscheint mir in Deinem Falle nicht so zu sein. Sofern Du an Deinem Browser (ich nutze übrigens ohne Probleme den "Firefox") keine Veränderungen vorgenommen hast, bleibt Dir vermutlich nur, auf migoes Hilfe zu warten...

Liebe Grüße aus OÖ,

ANDREAS.



(...der jetzt weiß, wie sehr derartige Probleme "nerven" können...)

Geschrieben: 20.02.2006
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_MD_RE: Termine...
#93

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Hallo, domack !

Entschuldige bitte, daß ich Dir erst heute antworte, aber ich hatte einige Tage lang einige Schwierigkeiten mit dem Einloggen.

Zu Deine Frage möchte ich sagen: Gute Frage ! Sie ist nicht so einfach zu beantworten, weil die "...und mit / oder ohne..."- Tour eigentlich beendet ist, sich aber bei Gelegenheit doch noch Band- Termine einschieben.

Ich kann Dir nur soviel sagen: Bei seinem letzten Auftritt in Linz am 04.11.05 trat er alleine auf.

Ich weiß, diese Angabe ist nicht wirklich hilfreich, aber ggw. weiß ich auch nicht mehr. Ich versuche aber mal, mich schlau zu machen.

Liebe Grüße aus OÖ,

ANDREAS.



(...der selber nicht gern lange auf Antwort wartet...)

Geschrieben: 20.02.2006
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Re: Termine...
#94

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Liebe Heidi !

Ich freu mich wirklich für Dich, daß Du den "Hansi" in erster Reihe erleben wirst. Das entsprechende Konzert- Feeling ist Dir ja bereits bekannt, so daß ich es Dir sicher nicht mehr beschreiben muß. Bleibt mir nur zu sagen: VIEL SPASS !!!

Liebe Grüße von der Donau an die Aare,

ANDREAS.



(...dessen Neid Dir wieder einmal nachschleicht...)

Geschrieben: 17.02.2006
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Re: Termine...
#95

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Hallo, Freunde !

Hatte ich eigentlich schon mal irgendwo, irgendwie beiläufig erwähnt, daß Söllners Tour- Planung keine wirklich statische Sache ist ???



Aus diesem Grunde einmal mehr einige Ergänzungen für das Jahr 2006:

---------------------------------------------------------------------------------

MÄRZ 2006

14.03. D - 89077 ULM / „Roxy“ (Schillerstraße 1/12)

26.03. D - 72072 TÜBINGEN / „Sudhaus“ (Hechinger Straße 203)



APRIL 2006

02.04. A - 6830 RANKWEIL / „Altes Kino“ (Bahnhofsstraße)

03.04. A - 6830 RANKWEIL / „Altes Kino“ (Bahnhofsstraße)

04.04. D - 87435 KEMPTEN / „Parktheater“ (Linggstraße 2)



JUNI 2006

30.06. D - 84048 MAINBURG / „Festival Holledau“ (Wolnzacher Straße)


---------------------------------------------------------------------------------

Dann mal auf zu den Vorverkaufskassen !!! Viel Spaß wünscht

ANDREAS.



(...der am liebsten bei -fast- jedem Konzert dabei wäre...)

Geschrieben: 11.02.2006
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Bilder vom "Dresden"- Konzert am 05.01.06
#96

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Liebe Freunde !

Vor einiger Zeit bekam ich von unserem Freund Heinz (Pegasus) einige Bilder, die er beim Auftritt von Klaus Hoffmann in Dresden am 05. Jänner 2006 gemacht hat. Er bat mich, diese Bilder in das Forums- Bilderalbum zu stellen.

Nach einigen technischen Schwierigkeiten, diesem Wunsch nachzukommen, ist es mir aber dennoch nunmehr gelungen.

Die Bilder von diesem Auftritt könnt Ihr HIER begutachten.

Viel Freude dabei !!!

Liebe Grüße aus Oberösterreich von

ANDREAS.



(...der wirklich lange herumexperimentierte, um den "technischen Knoten" zu lösen...)

Geschrieben: 05.02.2006
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Re: Termine...
#97

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Hallo, Freunde !

Es gibt für das Jahr 2006 zu den schon bekannten Terminen noch einige Ergänzungen, die ich Euch im Folgenden aufzeigen möchte:



A P R I L 2 0 0 6

01.04. D - 78234 ENGEN / Stadthalle (Jahnstraße)

05.04. CH – 3012 BERN / Bierhübeli (Neubrückstraße 43)

06.04. CH - 5620 BREMGARTEN / Kellertheater (Schellenhausplatz)

07.04. CH - 6303 ZUG / Galvanik (Chamerstraße 173)

08.04. CH - 8001 ZÜRICH / el Lokal (Gessnerallee 11)

09.04. CH - 7000 CHUR / Werkstatt (Untere Gasse)



J U N I 2 0 0 6

23.06. D - 80809 MÜNCHEN / “Tollwood Festival” (Olympiapark Süd)




Dann mal "ran an den Speck", sprich: die Karten. Sollte es noch weitere Ergänzungen geben, werdet Ihr natürlich hier informiert. Allen Konzertbesuchern von hier aus "viel Spaß" !!!

Liebe Grüße aus OÖ,

ANDREAS.



(...für den rein "ortsmäßig" bislang leider noch nicht das richtige dabei ist...)


PS. Wenn Ihr einmal HIER schaut, könnt Ihr einige Eindrücke von Hansis kürzlichem Auftritt in München bekommen...

Geschrieben: 04.02.2006
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"Neuer" Lebenslauf...
#98

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Hallo, liebe Freunde !!!

Ich weiß, der (selbstverfaßte) Lebenslauf vom Hans Söllner ist in diesem Forum bereits veröffentlicht worden. Allerdings habe ich dieser Tage eine "neue", sprich: etwas detailliertere, Vita entdeckt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. So lest denn:

Zitat:


Daten
Name: Johann ΄Hans΄ Michael Söllner
Geburtsdatum: 24. Dezember 1955
Sternzeichen: Steinbock
Geburtsort: Bad Reichenhall
Wohnort: Weißbach bei Marzoll (Bad Reichenhall)
Konfession: Rastafari
Eltern: Johann † und Therese Söllner
Großeltern: Josef † und Maria † Söllner
Geschwister: 2 Brüder (Josef und Michael), 1 Schwester
Kinder: Robert (*02.12.88)
Dustin (*10.03.90)
Eric (*18.01.94)
Josefina Marie (*14.12.01)



Schule und Arbeit
1961 - 1964: Hauptschule Marzoll
1970 - 1973: Lehre als Koch
1973 - 1974: Arbeitslos
1974: Drei Monate Grundausbildung in Füssen
1974 - 1975: Zivildienst in Weilheim
1975 - 1977: Arbeitslos in München
1977 - 1980: Lehre als KFZ-Mechaniker
seit 1980: Liedermacher und G`schichtenerzähler



Hans Söllner im erzkonservativen Bad Reichenhall auf der Bühne stehend solche Zeilen singt, während er sich selbst mit vier Akkorden begleitet, stößt das logischerweise bei den Behörden auf Unverständnis. Die Meinungen über den bayrischen Rastafari gehen weit auseinander: Für die CSU-Wählerschaft ist Söllner die Personifikation Satans, für viele Jugendliche und jung gebliebene Ideologen ein Geschenk Gottes, der letzte deutsche Rebell.

Passend dazu kam Hans Söllner am Heiligen Abend des Jahres 1955 in Bad Reichenhall zur Welt. Er besuchte einen katholischen Kindergarten und absolvierte die Hauptschule. Das erste Mal eckte er an gesellschaftlichen Konventionen an, als er mit 14 wegen seiner (zu) langen Haare aus dem Trachtenverein ausgeschlossen wird. Er schließt eine Lehre als Koch ab, findet allerdings keine Arbeit. Als nächstes verlässt er nach drei Monaten Grundausbildung den Wehrdienst. "Lieber den Behinderten den Arsch wischen als den Blöden in denselbigen zu kriechen".

" Warum ich mich entschlossen habe, Liedermacher zu werden ? - Ich kann es nur ganz ehrlich sagen, ich habe mich entschieden, das ich nicht viel arbeiten werde in meinem Leben. Das war meine einzige gute Entscheidung, die ich getroffen habe. Dadurch habe ich viel Zeit gehabt für mich und dadurch habe ich viel Zeit gehabt und dadurch habe ich viel nachgedacht. Andere Leute kriegen 14 oder 15 DM in der Stunde. Meine Zeit gehört mir und die verbringe ich mit mir. Ich bin meinen eigenen Weg gegangen. "

Er zieht nach München, wo er weitere zwei Jahre arbeitslos ist und in dieser Zeit seinen ersten Track, "Endlich Eine Arbeit" aufnimmt. Während seiner zweiten Lehre - zum Kfz-Mechaniker - komponiert er alle Titel für seine Debüt-LP. 1979 folgt der erste Auftritt in München. Es dauert allerdings weitere drei Jahre bis zu der ersten Veröffentlichung "Nachdenkliches Zum Schmunzeln". Seine oftmals staats- und gesellschaftskritischen Texte rufen schon früh die bayrischen Gesetzeshüter auf den Plan. Besonders drastisch wird das Verhältnis zur Obrigkeit allerdings nach seinem ersten Jamaika-Urlaub im Jahr 1986. Seit seinem Aufenthalt in der Heimat des Reggae hat er sich nämlich auch den Kampf um die Marihuana-Legalisierung auf das Banner geschrieben. Sprüche wie: "Ich nehme keine Drogen. Nur Marihuana und das in geringen Mengen. Für mich ist eine geringe Menge die Menge, die ich gerade noch tragen kann. Also ungefähr 80 Kilo". "Marihuana ist für mich keine Droge. Marihuana wächst in meinem Garten, in meinem Garten wachsen keine Drogen, da pass ich auf! Ich hab ja schließlich Kinder!" lassen ihn schnell zum gefeierten Helden der Pro-Hanf-Bewegung in Deutschland avancieren und stellen einen Dorn in den Augen der schwarzen Freistaatsbürger dar.

" Ich rufe nicht zum Missbrauch von Drogen auf. Ich sage keinem 16-jährigen, das er rauchen soll. Aber wenn er sich für irgendwelche Drogen entscheidet, dann soll er sich nicht für Alkohol entscheiden, sondern dann soll er sich für was Natürliches entscheiden. Was Natürlich ist, ist für mich das, was ich da rausreiss, zusammen schneide und rauch... bei Hanf denkt jeder an einen Strick, vielleicht denkt er noch an etwas zum Anziehen oder zum Draufschreiben, aber er denkt eigentlich nicht an Drogen. Marihuana, dieser Name ist einfach sehr verteufelt worden. Vielleicht sollte man nur noch über Hanf reden, weil Hanf ist angebaut worden vor dem Krieg, während des Krieges und nach dem Krieg. Er ist in jedem Garten gewachsen, weil Tabak durfte man nicht anbauen. Wenn ich zu meiner Oma gesagt habe, ich habe da zwei Marihuanapflanzen, dann ist sie ausgerastet. Wenn ich gesagt habe, ich hab da Hanf, dann hat sie bloß den Kopf geschüttelt... "

Richtig munter wurde die ganze Geschichte allerdings erst Mitte der 90er Jahre. Anfang der Neunziger ging Hans Söllner zum Münchner Arbeitsamt, um sich arbeitslose Musiker zur Gründung einer Reggaeband zu suchen. Er hatte Erfolg. Die Band hieß Bayerman Vibration, mit denen er bis etwa 1996 durch den süddeutschen Raum tourte. Später nahm er wieder Soloprojekte auf, unter anderem seine wohl bekanntesten Alben: Hey Staat und Der Charlie. Des Weiteren wird Söllner seit dem Sommer 1996 regelmäßig verklagt, unter anderem wegen Marihuana-Anbau und Polizistenbeleidigung, und muss - gemessen an den Einnahmen durch seine CDs - horrende Bußgelder bezahlen. Als Coup startete er eine Gegenklage, in der er sein Recht, als Rastafari Marihuana zur Religionsausübung rauchen zu dürfen, durchsetzen wollte.

" Ich habe ein paar Pflanzen im Garten stehen, aber nicht zum Rauchen, sondern nur, damit welche da sind, wenn sie mal kommen. Es wäre ja ziemlich peinlich, wenn die ne Hausdurchsuchung machen täten und nichts finden würden... Die würden mich ja dann gar nicht mehr ernst nehmen. "

Ende der Jahrtausendwende - 1999 - legte Hans Söllner eine große Jahrespause ein – eigentlich um sich zu verabschieden. Seit 2000 ist er aber wieder voll im Einsatz. Seine ganze Prozessserie der letzten Jahre, endete am 21. Juni 2001 mit einer Verurteilung von ca. 90 000 Mark. Er ist seither der Erste, der in Deutschland zu einer so hohen Geldstrafe verurteilt wurde.

Inzwischen lässt er sich musikalisch von seiner Reggae-Band Bayaman`Sissdem unterstützen, noch immer an seinem großen Vorbild Bob Marley orientiert. Söllners Verhandlungen wollen auch kein Ende finden – seine Strafen belaufen sich mittlerweile schon auf über 150 000 Euro.

" Ständig geht irgendwer zu weit und bei mir regen sie sich auf, weil ich zu laut bin, oder zu ordinär bin, oder zu dreckig, oder was. Also, entschuldige bitte schön. Da gibt’s wirklich andere Sachen, über die sie sich aufregen könnten. 60.000 Kinder sterben jeden Tag auf dieser Welt, nicht im Monat, jeden Tag. Das ist unvorstellbar, das kann man sich gar nicht... und da geh ich zu weit, weil ich sage, der Beckstein ist ein Arschloch und ich zeige ihm mein Arsch. Also, entschuldige bitte schön. Was ist denn dann nicht zu weit gehen? Daheim bleiben, ich mag ja nicht daheim bleiben. Das ist es, ja genau das ist es. Jeder hat was anderes. Die Vielfalt ist angesagt. Ich bin so. Ich tue keinem was, sollen mich am Arsch lecken. "

Für viele bedeutet das, was Hans Söllner sagt, eine neue Art von Glauben. Sie glauben wieder an die Ehrlichkeit und Offenheit und Zusammengehörigkeit von Menschen. Wenn alle sich dem Beispiel Söllners anschließen würden, dann hätten dumme Politiker, Vergewaltiger und ähnlich unnützes Gesocks künftig wenig zu lachen. Wenn wir es dann auch noch schaffen, respektvoll miteinander umzugehen, dann werden wir vielleicht diese Welt noch retten können.


Vielleicht ist es für den einen oder anderen unter Euch ja doch interessant, auf diesem Wege einige nähere Einzelheiten aus Söllners Leben zu erfahren.

Liebe Grüße aus OÖ,


ANDREAS.



(...der immer auf der Suche nach Neuem ist...)

Geschrieben: 03.02.2006
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Re: Hochladen von Bildern...
#99

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Hallo, Siegrun !

Zitat:
...ich finde mein Album nicht wieder...


Nanu ! Also, unter "Bilderalbum --> Alben der Mitglieder" finde ich es dort an letzter Stelle...

Aber ich sag´s ja: Wir benutzen den Computer, um Lösungen für Probleme zu finden, die wir ohne Computer gar nicht hätten. Oder auch:

Der Computer ist die Lösung auf der Suche nach Problemen !

Liebe Grüße aus OÖ,

ANDREAS.



(...der sich ganz allmählich auf den Weg zum Technik- Feind zu begeben scheint...)

Geschrieben: 01.02.2006
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Re: Wecker wieder mal als Schauspieler - heute Abend (01.02.2006)

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Hallo, Marianne !

Zitat:
Und zum Thema "viele Feiern für Mozart" sagte Wecker noch:

Zitat:

Wir leben in einer Gesellschaft, die dauernd irgendwelche Hypes hat. Teilweise wird doch ein totaler Schmarrn gefeiert. Stellen Sie sich vor, solch ein Brimborium gäbe es für Dieter Bohlen! Da sind wir doch froh, dass es für Mozart ist."


Auf der einen Seite hat "Konnie" da unbestreitbar - und auch unbestritten - recht. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob diese Aussage auch dann Bestand hätte, wenn er - also Wecker - hautnahe miterleben dürfte, inwieweit hierzulande heuer "Brimborium" um das liebe "Wolferl" gemacht wird. Das geht nämlich nahtlos von der (wahrscheinlich unvermeidlichen) Mozartkugel über die Mozartsalami bis hin zur Mozartzahncreme. Angst und Bange kann es einem dabei werden...



Liebe Grüße aus dem Mozartland,

ANDREAS.



(...der auch weiterhin "namenlose" Salami und Zahncreme essen bzw. benutzen wird - trotz einer gewissen Symphatie für Herrn Mozart...)

Geschrieben: 01.02.2006
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Re: Hochladen von Bildern...

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Liebe Diana !

Vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich hatte den entsprechenden Thread verfolgt und habe auch gleich anschließend versucht, dementsprechend "abgewandelte" Bilder zum Upload zu nehmen - leider ebenfalls ohne Erfolg. Das war´s also leider auch nicht. So langsam komme ich mir wirklich vor wie ein technischer Volldepp...



Liebe Grüße aus dem eiskalten Oberösterreich von

ANDREAS.



(...der dennoch so lange unverdrossen weiterexperimentieren wird bis der Rechner glüht...)

Geschrieben: 01.02.2006
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Re: Chansons francophone

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Hi, Sky !

Zitat:
Öhm ... kommen wir gerade vom Thema ab?


Da sprichst Du ein großes Wort gelassen aus. Möglich wär´s natürlich schon. Was war denn gleich noch das ursprüngliche Thema ???



Liebe Grüße aus OÖ,

ANDREAS.



(...der machnmal gern ein wenig abschweift..)

Geschrieben: 01.02.2006
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Re: Kurze Internet-Knigge wegen verbaler Prügelei

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Liebe Karo !

Zitat:
...oder war ich unfähig, die wahre Aussage der Metapher zu hinterblicken...


Ach nööö, das glaub ich nicht. Ich wollte eigentlich nur aussagen, daß Du Dich von solch offensichtlichen Deppen, wie Du sie wohl getroffen haben magst, nicht verunsichern lasen solltest.

Sowohl das "Borstenvieh"- Zitat wie auch das "Ignorieren" meinen letztlich nur das Eine: Laß sie doch reden...

Liebe Grüße aus OÖ,

ANDREAS.



(...der gut reden hat, obwohl es ihm ja so manches Mal auch an einer ruhigen Gelassenheit mangelt...)

Geschrieben: 01.02.2006
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Re: "FRENCH CONNECTION" --- 11 Jahre Chansons aus Linz

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Hallo, Ihr Freunde frankophiler Musik !

Um das Fazit des Abends gleich einmal vorwegzunehmen: Ich spreche immer noch kaum ein Wort Französisch und dennoch habe ich mich beim neuerlichen Auftritt der “French Connection“ am vergangenen Donnerstag (26. Jänner) im Linzer “Brucknerhaus“ einmal mehr bestens unterhalten gefühlt und entsprechend königlich amüsiert. Dies nun weniger wegen, sondern eigentlich (wenn ich ganz ehrlich bin…) mehr trotz der von mir nicht unbedingt geschätzten französischen Sprache.

Warum dem so war ? Schlicht wegen der Vielgestaltigkeit des Auftritts der beiden “Connecteurs“ ! Denn wieder einmal bewiesen die Lokal- Matadoren Fritz Fuchs und Bernhard Walchshofer, daß sie nicht nur hervorragende Interpreten und fantastische Instrumentalisten sind, sondern auch begnadete Komödianten und Conferenciers. Was der Linzer Lehrer und der 1. Cellist des hiesigen „Bruckner- Orchesters“ da in einer minimalen Bühnenausstattung auf die Beine stellten und über die Rampe brachten, das war grandiose Unterhaltung, das war die Arbeit zweier „Rampen- Säue“ erster Güte.

Seien es nun die liebenswerten Spötteleien von Fuchs über die Geschwindigkeits- Ausbrüche seines Mitstreiters, der – gerüchteweise – über das Temperament einer „Valium“- Tablette zu verfügen scheint oder die Berichte über den Wiener Auftritt in einer Art „Eisenbahn- Garage“ von 4 Metern Breite, aber 81 Metern Länge und die damit verbundenen technischen Probleme, seien es die Erklärungen über einen Bühnen- Helfer bei eben diesem Auftritt, der sich in geistiger Hinsicht als „Anders- Begabter“ entpuppte und mittels einer Stativ- Halogenleuchte für den vorübergehenden Verlust der Sehfähigkeit von Fuchs sorgte oder auch die Anmerkungen zu den leeren Sitzplätzen im – diesmal leider - nicht vollständig ausverkauftem Konzert- Haus direkt am Linzer Donau- Ufer: All dies bewies eine einfühlsame, dabei aber niemals verletzende Komik und so manchen herzhaften Lacher im interessierten Publikum.

Und dann – natürlich – die Musik. Vor allem Klassiker des Chansons wurden dargeboten, von den „Champs d´Elysees“ bis hin nach „Amsterdam“, von Juliette Grecó über Edith Piaf bis hin zu Gilbert Becaud war alles dabei, was auch in Linz die Spatzen von den Dächern pfiffen – und auch heute noch pfeifen. Die genaue Set- List des Abends geht mir leider ein wenig ab, zumal sie – ein kleiner Wermutstropfen – auch nicht im Programmheft aufgeführt war, wie es noch im letzten Jahr gute Sitte gewesen ist.

Egal: die Musikanten entschädigten auch dafür. Fritz Fuchs bewies seine diesbezügliche Bravour an der Gitarre und den Stimmbändern, Bernhard Walchshofer brillierte an Cello, Akkordeon und Keyboard und verblüffte das darob begeisterte Publikum mit seiner intensiv ausgelebten Spielweise und einer hierbei dargebotenen behenden Fingerfertig- und Schnelligkeit. Den Publikationen über ihn kann man entnehmen, daß er mit dem “absoluten Gehör“ gesegnet ist, und wer ihn auf der Bühne erlebt hat, der wird an dieser Aussage keinerlei Zweifel hegen.

Auch in diesem Jahr wieder dabei: die brilliante Claudia Fuchs, die das Duo bei besonderen Gelegenheiten zum Trio aufwertet und der Qualität der männlichen Akteure kein Jota nachsteht. Sie überzeugte und begeisterte u.a. mit einem Titel von Patricia Kaas und erntete dafür begeisterten und frenetischen Beifall.

Nach rund zweieinhalb Stunden endete dann auch dieser Abend – natürlich nicht ohne einige, mühelos erklatschte Zugaben der bereits sichtlich erschöpften Musikanten.

Betrachtet man alles in allem diese Veranstaltung und bezieht dabei dann noch den Preis für das kurzweilige Vergnügen, der sich deutlich unter einem Schnitt von 20 Euro bewegte, dann kann man nur zum Schluß kommen, daß man sich so etwas bald wieder und auch ruhig öfter wünscht. Denn, wie ich schon zu Beginn ausführte: Es hat sich gelohnt !

In diesem Sinne liebe Grüße aus Oberösterreich,

ANDREAS.



(…der die englisch benannten, französisch singenden Österreicher nicht zum ersten, aber auch ganz gewiß nicht zum letzten Male genossen hat, obwohl er, wie gesagt, mit dem Französischen so seine Probleme hat…)



PS. Für die, die nähere Informationen "tanken" wollen, hier noch einmal der Hinweis auf die Homepage der "French Connection", auf der in Kürze auch Bilder des beschriebenen Konzertes zu sehen sein sollen...

Geschrieben: 31.01.2006
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Hochladen von Bildern...

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Hallo, Ihr Lieben !

Seit einigen Tagen versuche ich mit zunehmender Verzweiflung, einige Bilder des Hoffmann- Konzerts vom Anfang Jänner in Dresden in den Bereich "Bilderalbum" zu laden.

Die Bilder werden korrekt gefunden und eingefügt, beim Klick auf "Abschicken" jedoch erhalte ich grundsätzlich die System- Meldung

Zitat:
"Server Error
The following error occurred:

[code=SERVER_RESPONSE_CLOSE] The server closed the connection while reading the response. Contact your system administrator.

Please contact the administrator."


Zuerst bin ich davon ausgegangen, daß dies an Netzwerkeinstellungen hier im Büro liegt, aber von zu Hause geht´s auch nicht, obwohl ich dort Administrator bin... Ich habe nun schon auf alle erdenklichen Arten versucht, den Fehler a) zu finden und b) zu beheben - angefangen von den Browser- Einstellungen bis hin zu dieser vermaledeiten (und bei mir selbstverständlich deaktivierten) "Windows- Firewall" und dem Ändern der Dateierweiterung und und und. Ergebnis: Frust - und immer noch keine Bilder im Album !



Was mache ich da bloß falsch ? Oder mache ich gar nichts falsch ? Oder wie oder was oder weshalb oder warum ? Vielleicht hat von Euch ja jemand entsprechende Erfahrungen, die er mit mir teilen möchte ? Oder weiß jemand noch einen weiteren, guten Rat ? Auf Antwort harrend und liebe Grüße aus OÖ sendend,

ANDREAS.



(...der sich fragt, woran er letztlich verzweifeln soll: an der Technik - oder an sich selbst...)



PS. Übrigens: auch die Größe der Bilder ist absolut OK... Und die Sache mit den Copy- Rights ist auch geklärt...

PPS. Am 21.01. hat es übrigens mit 2 Bildern geklappt. Aber seither ist "Schweigen im Walde"...

Geschrieben: 31.01.2006
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Re: Chansons francophone

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Hi, Sky !

Da hast Du mich (bezüglich der Familie Sinatra) ja eiskalt erwischt. Ich habe natürlich auch die Coles gemeint ! (Wußte aber wahrscheinlich momentan gerade nicht, wie man die schreibt...)

Zitat:
...(erinnert sich jemand an die Bumm-Bumm-Versionen von "La Le Lu" oder "Ein Freund, ein guter Freund"? Oder ans Aufleben der Kinder-Nostalgie mit dem "Lummerland"-Lied aus der Augsburger Puppenkiste als "Eine Insel mit zwei Bergen"? Und dem unmittelbar hinterher kommenden Sesamstraßen-"Quietscheentchen"?...


Ja, sischer datt ! Wobei ich zu meiner Schande gestehen muß, daß ich den "Cinbematic"- Song gar nicht einmal so furchtbar schlimm fand. Und der "Lummerland"- Track spielte ja nicht wirklich mit bereits verblichenen Künstlern. (Da übrigens gefiel mir das Original besser, und das nicht nur wegen der "Augsburger Puppenkiste".)

Das "Kenny Baker"- Projekt ist mir ebenfalls bekannt, wenn auch nicht wirklich vertraut, und das fand ich eigentlich ebenfalls ganz passabel, zumal mit ziemlicher Sicherheit eine nicht- kommerzielle Absicht dahinter stand. Aniway, so richtig "fies" fand ich ohnehin eher die erwähnten Commercials, die da plötzlich die Monroe oder den seeligen Bogart auferstehen und für irgend etwas werben ließen.

Das Thema ließe ja locker noch Erweiterungen zu. Denk nur mal an die in den 80er/90er- Jahren aufgekommene Unsitte, irgendwelche S/W- Film- Klassiker digital zu "färben". Oder den absolut widerwärtigen Ansatz, die Monty Python- Klassiker des "Flying Circus" zu synchronisieren... (Damals für mich mit ein Grund, "SAT 1" an den Sendeterminen weiträumig zu umfahren...)

Zitat:
...Übrigens: "Free As A Bird" war die "vorletzte" Platte der Beatles, aufgenommen für die "Anthology 1". Anläßlich der "Anthology 2" hat man sich auch noch mal derselben Technik bemüht - der Titel hieß damals "Real Love"...


Mmmmmh, korrekt. Auf die "Anthologys" habe ich seinerzeit verzichtet, weil das Material um den geforderten Preis nicht wirklich viel Neues zu bieten hatte. Allerdings - und das sage ich jetzt im Bewußtsein dessen, daß ich die "Beatles" in diese Diskussion eingebracht habe - war es mit den "Fab 4" ja doch irgendwie anders. Denn die entsprechenden Einspielungen von Lennons Gesang lagen ja schon vor, und beide Titel (meines Wissens nach noch diverse andere...) waren ja schon so - oder zumindest ähnlich - angedacht. Daß Lennons Tod dann dazwischenkam, war natürlich irgendwie ein wenig hinderlich, aber letztlich wirklich kein Grund, auf die Titel (...für mein Empfinden übrigens keine sehr "großen" Werke, zumindest bei diesen "Machern"...) zu verzichten.

Liebe Grüße aus Oberösterreich von

ANDREAS.



(...der bei solchen Projekten eigentlich immer ambivalente Gefühle hegt...)

Geschrieben: 31.01.2006
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Re: Kurze Internet-Knigge wegen verbaler Prügelei

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Hallo, Karo !

Wer sich oft und viel in den Weiten des www bewegt, der stößt immer mal wieder auf irgendwelche Deppen, die sich produzieren, um sich zu profilieren und dabei doch nur provozieren. (Auch in diesem Forum haben wir sowas ja schon erlebt...)

Am Besten reagiert man, wenn man den Worten meiner Großmutter folgt, die da zu sagen pflegte:

"Was kümmert es die stolze Eiche, wenn ein Borstenvieh sich an ihr wetzt ???"

Insofern ist es wohl das Sinnvollste, wenn man sich selber immer wieder vor Augen hält: Am Besten gar nicht ignorieren !

Liebe Grüße aus Oberösterreich,

ANDREAS.



(...der Deine Verärgerung gut nachzuvollziehen in der Lage ist...)

Geschrieben: 31.01.2006
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"But as long as I can see the morning,
in miracles, much more than I can say,
it´s enough to keep me still believing
in drifting hearts, so far away."

(''Book of golden stories''/ RUNRIG)
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Re: Chansons francophone

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Salut, Dany !

Diese ganze Geschichte mit "Staracademie" oder "Starmania" (in A) oder "Deutschland sucht den Superstar" (in D) finde ich nicht nur einen sehr fragwürdigen, sondern auch einen sehr menschenverachtenden Weg, um neue "Stars" zu kreieren. Außerdem wird von Mal zu Mal, an denen eine solche Veranstaltung aufgeführt wird, die Qualität der Teilnehmer immer schlechter. (Einige, ganz wenige Ausnahmen, bestätigen da eigentlich nur die Regel.)

All das dient ja letztlich nur dazu, den involvierten Medien eine Menge "frisches Geld" in die Kassen zu spülen, sei es mit den Einnahmen aus dem Verkauf der entsprechend produzierten Tonträger, sei es durch "Merchandising" (wie diese grottenschlechten und dümmlichen Fanzines...) oder durch Werbezeiten im Rahmenprogramm.

Mariannes Meinung zu den Privatsendern kann ich mich nur bedingt anschließen. Auf der einen Seite tragen sie sicherlich unbestritten zu einer Verschlechterung des Programms und einer erheblichen Niveau- Senkung bei, auf der anderen Seite werden auch immer wieder Innovationen im Medien- Bereich angestoßen. (Eine Sendung wie z.B. "Spiegel- TV" würde es ohne Privatsender und dem geschäftstüchtigen Alexander Kluge sicherlich sonst nicht geben. Und gegen dieses Magazin verblassen die Großvater- Polit- Magazine im öffentlich- rechtlichen TV ohne Frage erheblich...)

Und die Montage von Verstorbenen mit "aktuellen" Künstlern ? Das entstand ja aus einigen Werbe- Spots, die eigentlich ganz gelungen waren. Aber auf diese Weise "Auferstehungen" zu kreieren finde ich persönlich mindestens fragwürdig, zumal die (künstlerische) Qualität meistens sehr leidet. Und wehren kann sich der Dahingeschiedene ja auch nicht mehr. (Gab´s da nicht mal so eine Montage mit Frank und Nancy Sinatra ??? Fällt mir ad hoc nicht ein... Aber die "letzte" Platte der "Beatles" - Free as a bird - war ja auch so eine Aufnahme. Na schön, die gefiel mir...) Vielleicht sollte man die Toten ganz einfach tot sein lassen und ihnen ihren Frieden gönnen. Verdient hätten sie es bestimmt.

Liebe Grüße aus dem winterlich- kalten Linz von

ANDREAS.



(...der die letzte Stunde bis zum Feierabend auch noch überstehen wird...)

Geschrieben: 29.01.2006
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Re: Chansons francophone

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Salut, Didier !

Solange Du die Texte nur zu "Deinem Vergnügen" übersetzt, hast Du keine Verpflichtungen irgendwelcher Art. Sobald Du aber die übersetzten Texte öffentlich zugänglich machst - also z.B. irgendwo ins Internet stellst -, brauchst Du das Einverständnis des Urhebers bzw. desjenigen, der die Urheberrechte an dem Text besitzt, um ggf. Ärger zu vermeiden. (Es kann sonst u.U. sehr schnell sehr teuer werden !!!) Rechte können auch bei einem Verlag oder auch bei den Erben eines verstorbenen Verfassers liegen. Es obliegt dann dem Rechte- Inhaber, wie er Dich behandelt. Wie wir von fille gelesen haben, hat ja z.B. Renauld die Wiedergabe seiner Texte sehr freundlich genehmigt. Manch anderer - wie hieß doch gleich wieder der Liedermacher mit dem fleißigen Anwalt ??? *grübel* - wird die Rechte an seinen Texten nicht hergeben. Und wieder andere könnten sich das auch in Cent und Euro bezahlen lassen. Das liegt in jedem Fall im Ermessen des Urhebers.

An der reinen Übersetzung des Textes hast Du (leider) keine Rechte und kannst meines Wissens nach auch keine erwerben, da es sich ja doch "nur" um eine Übersetzung handelt.

Es ist halt eine vertrackte Sache mit den Gesetzen...

Liebe Grüße aus Oberösterreich von

ANDREAS.



(...der sich auch nur langsam in diese komplizierte Materie einliest...)

Geschrieben: 29.01.2006
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Re: TV-Tipp: Stoppok, Wenzel, Widmann, Wecker.....

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Liebe Doro !

Zitat:
@Nordlicht

Sag mir einen Grund warum Stoppi kein richtig, echter Liedermacher sein sollte?


"Stoppi" ??? Ohhhh haaa... Na ja.

Also: ich weiß immer noch nicht so wirklich, was genau eigentlich ein "richtig, echter Liedermacher" ist, inwieweit er sich von einem Chansonnier unterscheidet, ob jeder "richtig, echte Liedermacher" denn auch "liedermaching" betreibt usw. Insofern fällt mir da eine Entgegnung schon ein wenig schwer.

Auf der anderen Seite fallen mir spontan sogar 3 relativ kurze Antworten auf Deine Frage ein, nämlich:

1.: Herbert Grönemeyer,
2.: Marius Müller- Westernhagen und
3.: Heinz- Rudolf Kunze.


Alle drei schreiben absolute Super- Texte (z.B. HG: "Der Weg" , MMW: "Wieder hier" , HRK: "Aller Herren Länder"...), alle drei schreiben Super- Musik, alle drei performen selbst ... und dennoch würde ich keinen dieser drei jemals in die Schublade "Liedermacher" einordnen. Und beim "Stoppel" geht´s mir halt genauso: Ich tendiere auch bei ihm eher in die Richtung "Deutschrock".



@ Rex2005

Zitat:
...wohl keinem Programmdirektor einfallen wird, andere und mehr Sendeplätze für die Liedermacherei zur Verfügung zu stellen!!!...


Stimmt schon, das ist ein gutes Argument. Andererseits vermute (und befürchte) ich aber, daß selbst bei einer "Spitzen- Sendung" in Top- Qualität (ob des ohnehin ziemlich stiefkindlichen Sendeplatzes) diese Veranstaltung dennoch im Wesentlichen weitgehend "zuschauerbefreit" gelaufen wäre. Und ob die Liedermacher für die Programmdirektoren überhaupt ein lohnendes Thema sind - neben all den Talk-, Game- und Reality- Shows - das bezweifle ich auch. Da wird diese eine Sendung den Kohl vermutlich nicht wirklich fett machen, selbst wenn Stoppi im Konfirmationsanzug aufgetreten wäre, seinen Text 1a beherrscht und gesungen hätte wie ein "Zeiser´l"...



Liebe (und entsprechend richtig, echte) Grüße aus dem Eiskeller Oberösterreich,

ANDREAS.



(...der trotz allem gut damit leben kann, daß der eine hier behandelt wird, die anderen drei jedoch nicht...)

Geschrieben: 25.01.2006
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Re: TV-Tipp: Stoppok, Wenzel, Widmann, Wecker.....

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Hallo, Siegrun !

Zitat:
...da hab ich nun auch meine Watschen vom Nordlicht...


Sieh´s bitte nicht so eng, bei mir kommt halt über kurz oder lang jeder mal dran... Das ist gelebte Demokratie !!!

Zitat:
...denn deswegen geht man ja in Konzerte...


Na ja, ein richtiges Konzert war diese "redende Versammlung" ja eigentlich nicht, zumal sie teilweise recht laienhaft gewirkt hat. Und insofern ist sicherlich auch Deine Einlassung

Zitat:
...die diese Leute das erste Mal gesehen haben, große Zweifel, ob da überhaupt eine Aussage rüberkommt...


bestimmt keine große Tragik. Ich glaube nämlich, daß sich eine solche "Insider"- Sendung, und dann auf diesem exponierten Sendeplatz, nur diejenigen "antun", die ohnehin schon in der Materia exponiert sind - wir hier, zum Beispiel. Als "Neukundenwerbung" taugte dieser Rahmen sicherlich nicht.

Zitat:
...wie soll durch so eine Sendung/Auftritt ein unbedarfter Zuschauer für die Liedermacherei begeistert werden?...


Wie gesagt, dazu war das sicher nicht gedacht. Ein diesbezüglich "Unbeleckter" hätte bestimmt schon nach der ersten "Gesprächs"- Runde, die sich an Weckers Auftritt anschloß, panisch die Fernbedienung malträtiert. Und Wecker war ja gut, also wäre da letztlich nichts "zerstört" worden...

Zitat:
Warum dann an solcher Sendung/Diskussion teilnehmen, wenn alles in Butter ist?


Hmmm, berechtigte Frage. Bei der Beantwortung gelangen wir dann wieder in den Bereich der Spekulation. Vielleicht gefällt ihm diese kirchliche Veranstaltungsstätte in Tutzing so gut ? Vielleicht hatte er auch nur nichts Wichtigeres vor ??? Wer weiß das schon und kann die Tiefen der menschlichen Seele (des Herrn Stoppok) ergründen ?



Das Thema und, wie gesagt, der Sendeplatz haben vermutlich dafür gesorgt, daß dieser TV- Beitrag nicht unbedingt der Quoten- Brüller werden wird.

Übrigens tritt hier wieder eine alte Frage auf die Bühne: Ist der Herr Stoppok eigentlich ein "Liedermacher" im herkömmlichen Sinne ? Oder doch eher "Rock"- Musikant mit liedermacherischen Einflüssen ? Oder umgekehrt ? Oder keins von beiden ? Ich weiß es nicht.

Und damit unzerrupfte Grüße aus OÖ von

ANDREAS.



(...der sich jetzt fast wie ein Watschen- Mann fühlt...)

Geschrieben: 24.01.2006
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Re: TV-Tipp: Stoppok, Wenzel, Widmann, Wecker.....

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Hallo, ihr Lieben !

Ich habe mir die Sendung zunächst einmal im schnellen Schnell- Durchlauf angesehen, und ich mußte dabei konstatieren, daß die Aufzeichnung im Wesentlichen die Qualität eines Beitrages in irgendeinem "Offenen Kanal" hatte. Da hätte ich vom ZDF doch ein ganz klein wenig mehr erwartet.

Von den Künstlern habe ich bislang nur Konstantin Wecker und den Auftritt von Dota Kehr genossen. Ersterer war, wie gewohnt, völlig präsent, obgleich man ihm ansah, daß der Bandscheibenvorfall wohl nicht ganz schmerzfrei war. Dota Kehr. hat für mein Empfinden im Ansatz recht hörenswerte Texte, leider verlieren diese ein wenig mit der recht ... nun ja, ich würde sagen, eigenwilligen Musik, die ich über den gesamten Zeitraum dieser knapp 10 Minuten kaum ausgehalten habe. Aber schön, wem´s gefällt...

Nachdem ich mir die Aufzeichnung ganz angesehen habe, werde ich mich wohl noch einmal zu Wort melden.

Zur Diskussion um Herrn Stoppok nur dies: Ich finde es prinzipiell, gelinde gesagt, ziemlich daneben, jemanden über sein Erscheinungsbild definieren zu wollen. Wer, außer dem Beurteilten selbst, ist denn in der Lage, Kriterien für "schön" oder "häßlich", für "schräg" oder "angepaßt" und damit letztlich für "gut" oder "schlecht" zu kreieren ? Wenn der Mann nun mal auf ausgefallene Söckchen steht und sein Publikum damit leben kann, ist es doch völlig OK. Zumal ich mal davon ausgehe, daß es Herrn Stoppok nicht unbedingt daran gelegen ist, irgendeine Bresche für irgend etwas zu schlagen (dazu ist er wohl mittlerweile zu "etabliert"...), sondern vielmehr daran, das zum Besten zu geben, das er meint, kundtun zu müssen. Und das ist, zumindest in seinem Falle, nicht das Schlechteste, so scheint mir jedenfalls. Ansosnsten könnte man ja auch Mick Jagger wegen seiner "Schlabber- Lippe" oder Tina Turner wegen ihres zu breiten Gürtels (genannt "Mini- Rock"...) kritisieren. Vielleicht ist es selbst dann, wenn einen irgend ein Outfit oder eine Eigenart nervt, angeraten, darüber hinweg zu sehen und zu entdecken zu versuchen, was der Künstler eigentlich aussagen will. (Vergleiche hierzu auch "Der kleine Prinz": Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar...)

Schönheit entsteht halt letztlich im Auge des Betrachters.

Liebe Grüße aus OÖ,

ANDREAS.



(...der das alles nicht so eng sehen mag...)

Geschrieben: 24.01.2006
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Re: Chansons francophone

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Salut, Dany !

Die gesetzlichen Vorschriften sind sich beim "Schutz des künstlerischen Werkes" in ganz Europa sehr ähnlich und sehr einseitig auf das "Wohl" des Künstlers ausgelegt. Daß man dadurch z.T. auch die Kommunikation von nichtkommerziellen Anwendern hemmt, scheint dabei keine große Rolle zu spielen, zumal es ja Lösungsmöglichkeiten gäbe, wenn man - in diesem Falle wohl die Lobby der Musikindustrie - nur wirklich wollte.

Das ist ewig schade, aber ggw. leider nicht zu ändern...

Liebe Grüße aus Oberösterreich,

ANDREAS.



(...der sich bei diesem Thema in Rage reden könnte...)

Geschrieben: 24.01.2006
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Re: Prozeß

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Liebe Freunde !

Nun ist der Prozeß - hoffentlich - dann doch zu Ende gegangen, und obwohl irgendwie ein Freispruch oder zumindest eine Einstellung erwartet wurden, muß der Söllner Hansi zahlen. Gottlob bei weitem nicht soviel, wie sich der Herr B. vielleicht insgeheim erhofft hat. Man mag drüber denken, wie man will: ob "Recht" wirklich "Gerechtigkeit" bedeutet und man vor einem Gericht wirklich mehr erwarten darf als nur ein Urteil, erscheint so irgendwie fraglich... Vielleicht will die Richterin ja tatsächlich nur ihren Job behalten.

Ein paar Presseberichte - auch kritische ! - gibt es hier:

SZ - online
BILD
Münchener Merkur
Abendzeitung München
Süddeutsche Zeitung
Neue Westfälische
Süd- Kurier
TZ - Tageszeitung München
Nordbayerischer Kurier
Der Standard
Tirol online
Mittelbayerische Zeitung
ngo - online
Helgoländer Vorbote
Aichacher Nachrichten
Links- Zeitung
e110
br - online
Kleine Zeitung
Salzburger Nachrichten

So, damit dürfte wohl erst einmal für ausreichend Lesestoff gesorgt sein...



Wer sich noch direkter informieren möchte, dem seien hier noch einmal die Hans Söllner- Homepage oder die (für mein Empfinden beste) Hans Söllner- Fanpage empfohlen.

In diesem Sinne viele Grüße aus Oberösterreich von

ANDREAS.



(...der das Urteil zwar versteht, aber die Gründe dafür nachzuvollziehen sich nicht in der Lage sieht...)



PS: Wer mehr auf "hören" als auf "lesen" steht, sollte es einmal HIER probieren...

Geschrieben: 23.01.2006
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Re: Chansons francophone

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Salut, Dany !

Oh je, Du stellst da eine gute Frage... Ich bin nicht unbedingt Fachmann, aber meines Wissens nach ist es so:

Wenn die Texte in einem Schulbuch abgedruckt sind, hat der Verlag entsprechende Verwertungsrechte erworben, und die Bearbeitung im Unterricht ist, weil ja "dazugehörig", wohl erlaubt.

Wie es ist, wenn der Lehrer sein eigenes Buch nutzt und dann Kopien von Texten macht ... keine Ahnung.

Letztlich wird es wohl so sein wie immer: Wo kein Kläger, da kein Richter. Also: wenn sich niemand beschwert, wird keiner was davon erfahren. Und dann ist es sowieso egal...

Soweit mein Kenntnisstand. Liebe Grüße aus Österreich nach Frankreich von

ANDREAS.



(...der manche Gesetze nur als lächerlich empfindet...)

Geschrieben: 22.01.2006
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Re: Chansons francophone

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Hallo, liebe Freunde !

Um die Problematik noch einmal zu verdeutlichen, ein weiterer Erklärungsversuch:

Zitat:
...gibt es dort 113 Chansons, die alle frei zugänglich sind...


Die Frage der Rechte an einem (künstlerischen etc.) Werk ist unabhängig davon zu sehen, ob dieses Werk in den Weiten des www frei zugänglich ist. Vielmehr kommt es darauf an, daß diese Zugänglichkeit vom Rechteinhaber legitimiert, sprich gestattet ist.

Wenn ich also auf meiner Homepage (...die ich, nebenbei gesagt, gar nicht habe...) einen selbst verfaßten Liedertext ins Netz stelle, kann ihn jeder von Euch einsehen, sofern er sich auf meine Site verirrt. Das Weiterverwenden dieses Textes - also selbst das Kopieren und evtl. "Bereitstellen" auf einer anderen Website - kann ich dann aber unter Berufung auf das Urheberrechtsgesetz untersagen. Und das, obwohl der ursprüngliche Text in diesem Sinne ja frei zugänglich ist.

Aus diesem Grunde gab es ja im vorigen Jahr so endlos viele Abmahnungen an Webseiten- Betreiber, die Texte aller Art ins Netz stellten.

Das Verbot hat also auch nichts damit zu tun, ob ich irgend etwas übersetze oder sonst was mache. Es hängt in diesem Beispiel nur davon ab, ob ich als Rechte- Inhaber jemandem anderen als "Rechteverwerter" ggf. gestatte, meinen Text zu "benutzen". (Als Rechteinhaber würde ich diese Verwertung jedem gestatten, der mir dafür genügend zahlt...)

Ihr seht: Es ist im Wesentlichen gleichgültig, ob irgend etwas "frei" zugänglich im Netz steht. Wichtig ist allein, wo bzw. bei wem die Urheberrechte liegen und wie derjenige dazu steht...

Liebe Grüße aus OÖ,

ANDREAS.



(...der jedem Künstler seinen "Lohn" gönnt, aber die Auswüchse des Urheberrechtsgesetzes teilweise nicht mehr nachvollziehen kann...)

Geschrieben: 22.01.2006
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Re: "FRENCH CONNECTION" --- 11 Jahre Chansons aus Linz

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Hallo, liebe Freunde !

Etwas mehr als 1 Jahr nach dem letzten, begeisternden Konzert im Linzer "Brucknerhaus" ist es am 26. Jänner nun wieder soweit: Fritz Fuchs und Bernhard Walchshofer gastieren als "French Connection" erneut direkt am Donau- Ufer. Hierzu erschien die folgende Presse- Info in der Zeitung "Tips - top infos plus service" vom 17. Jänner:



Zitat:
"Tips" in der Musikszene: Jour fixe der Musikszene - am 26. Jänner im Linzer Brucknerhaus - Karten organisieren !

Zwei Linzer füllen Brucknerhaus mit Chansons de "French Connection"

"Viva la Chanson" lautet das Motto, wenn Fritz Fuchs und Bernhard Walchshofer gemeinsames Spiel treiben - am 26. Jänner findet im Brucknerhaus wieder die "Linzer Chanson- Revolution" statt.

Auch wenn Sie mit französisch gar nichts am Hut haben, so sind Sie bei "French Connection" möglicherweise doch gut aufgehoben. Schließlich bietet die außergewöhnliche Musik der zwei Linzer für fast jeden Zuhörer etwas. Chansons von Klassik bis Rock´n´Blues - voll Melancholie, Leidenschaft, Witz und Esprit.

Wenn Ihnen all das noch immer schleierhaft ist, dann sagt Ihnen vielleicht das markante Detail etwas, nämlich, daß die beiden schon für ein ausverkauftes Linzer Brucknerhaus gesorgt haben. Rund 1300 begeisterte Musik- Liebhaber gaben sich den vergnüglichen Muse- Stunden mit "French Connection" hin.

Auch heuer steht das Brucknerhaus auf dem Tour- Plan und natürlich wird wieder ein Erfolg diesen Niveaus angestrebt. "Für viele Zuhörer ist die französische Sprache eine Barriere", weiß Fritz Fuchs, "aber unsere besondere Stärke ist es, die Lieder mit humorvollen Anekdoten zu versehen, sodaß es uns immer gelingt, unser Publikum - speziell das nicht- französischsprechende - für diese Musikrichtung zu begeistern." Für Kenner der Chanson- Szene und die, die´s spätestens nach dem 26. Jänner noch werden wollen:

Im ersten Teil widmen sich die beiden mit Gitarre, Cello, Klavier und Akkordeon den klassischen Chansons von J. Brel, G. Moustaki, J. Gréco bis G. Becaud und E. Piaf.

Im zweiten Teil werden Lieder aktueller Künstler - P. Kaas, Axelle Red, J.J. Goldmann - zum Besten gegeben. Für besondere Begeisterung sorgen die Coverversionen von Joe Cocker oder Stevie Wonder.

S.A.



Infos unter
www.fritz-fuchs.at
0664 / 41 24 541
"French Connection" am
26. Jänner 2006 im Linzer
Brucknerhaus.
Karten: 0732 / 77 52 30




Es ist vermutlich überflüssig zu erwähnen, daß Serafina und ich dabei sein werden, oder ?




Vielleicht sieht man ja auch den einen oder anderen von Euch ? Mal schauen... In diesem Sinne viele, liebe Grüße aus OÖ,

ANDREAS.



(...der sich auf einen bestimmt gelingenden Abend freut...)

Geschrieben: 18.01.2006
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Re: Wie schreibt Ihr?

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Liebe Betty !

OK, Deine Definition zu "gut" und "schlecht" kann ich ohne Weiteres so stehen lassen, zumindest in diesem Zusammenhang.

Was nun den Herrn B. anbetrifft: Nach meiner Meinung ist dieser Herr ein extremer Kotzbrocken, der mit seiner "Bildung" ein gutes Beispiel für frühes PISA gibt und mir mit seinem dick aufgetragenen Hamburger Prolo- Akzent furchtbar auf die Socken fällt. Allerdings: für einen relativ gewieften Produzenten (natürlich auch im Bereich "Selbstdarstellung") halte ich ihn schon.

Und wiewohl es mich drängt, den Herrn auf dem Altar der Lächerlichkeit zu opfern, eines muß ich (leider) anerkennen: Ohne ihn und seinen "Rivalen" Frank Farian stünde heute deutsche Musik nicht dort, wo sie heute steht. Durch die "Vereinfachung" der Produktion wurde errreicht, daß der Output zunahm. Und da, wo mehr rauskommt, ist eben auch manchmal "was Gutes" dabei. (Muß nun weder "Modern Talking" noch "Milli Vanilli" sein, das ist auch klar...) Zumal sich andere Künstler zu "Notwehrmaßnahmen" veranlaßt sahen und ihre Produktivität ebenfalls steigerten.

So schwer es mir fällt: Dafür gebührt auch dem Herrn B. ein Danke. Das hindert mich allerdings nicht daran, beim Betrachten von "DSDS" den zwanghaften Drang zu verspüren, dem Herrn die Hand zu drücken - allerdings mitten in´s Gesicht...

Liebe Grüße aus OÖ,

ANDREAS.



(...der erschreckt feststellt, daß sich sein pazifistischer Drang bei Herrn B. irgendwie in Urlaub begibt... )

Geschrieben: 18.01.2006
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Re: Prozeß

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Lieber Clemens !

Vieles von dem, was Du hier ausgeführt hast, könnte ich ohne Problem unterschreiben, und dennoch unterscheiden wir uns ein wenig in den Schlußfolgerungen, die wir daraus ziehen. Laß mich zur Erläuterung ein "klein wenig" ausholen:

Um zunächst einmal auf diesen - auch in meinen Augen mittlerweile unsäglichen - Prozeß einzugehen: Wenn Söllner jemals gesagt hätte, daß es für ihn keinen Unterschied zwischen den aufgeführten "historischen Persönlichkeiten" und dem bayerischen Herrn Minister gibt, würde auch ich mich mit Zustimmung ein wenig schwer tun. Nur - und das bestätigt ihm ja jetzt ein bayerisches Gericht - das hat er nie getan. Man darf das Zitat nur eben nicht aus dem Kontext des betreffenden Konzertes herausreißen und es gesondert betrachten, sondern muß sich immer vor Augen halten, daß gewisse, durchaus vorhandene Parallelen ja durchaus bestehen (im Einzelnen ging es ja um den "Vorgang" Mehmet, und da gibt´s mittlerweile wirklich schockierende Einzelheiten, die es einem zumindest schwer machen, Herrn Beckstein argumentativ zu folgen) und muß die - mundartlich eingefärbte Äußerung - im logischen Zusammenhang mit den weiteren Äußerungen über die Gefahr, die aus der rechten Ecke jederzeit wieder droht, betrachten.

Zitat:
...falsche oder halbwahre Aussagen schaden jedem Anliegen.


Natürlich ! Nur gilt das natürlich auch für den Herrn Minister, der im zitierten Fall Mehmet die gesamte Öffentlichkeit nach jüngsten Erkenntnissen schlicht dreist angelogen hat. Ob er damit einem - vielleicht ja sogar opportunen - Anliegen "gedient" haben mag, wage ich anzuzweifeln.

Zitat:
Aber mit Unrecht (kein Zweck heiligt die Mittel) kann man kein Unrecht bekämpfen.


Genauso ist es. Und auch hier gilt meine vorherige Einlassung analog. Wir sollten uns einmal fragen, was im Einzelnen Aktion und was Reaktion ist. Für mein Empfinden hat Söllner reagiert. Mit seinen Mitteln, in seiner Sprache. ("Zornig, bös, in meiner Sprach, o Gott, wia guat des tuat...") Nun ist Söllner ja nicht nur Texter, Sänger und Liedermacher, sondern in vielerlei Hinsicht auch Kabarettist. Und so ist eine Überspitzung seines Anliegens, auch ein "böses" Austeilen, durchaus legitim. (Ich war ein großer Anhänger der "Münchener Lach- und Schießgesellschaft" zur Zeit der Besetzung Basedow / Jonas / Busse / Venske / Küster. Auch da wurde manches Mal kräftig eingeschenkt. Nur: die betroffenen, kritisierten Politiker machten - selbst, wenn sie im Publikum saßen - gute Mine zum bösen Spiel. Keinem wäre es eingefallen, ob manchen Spruches die Justiz anzurufen...)

Zitat:
...(kein Zweck heiligt die Mittel)...


In dieser Ansicht differieren wir. Für mich heiligt der Zweck in künstlerischer Hinsicht jedes Mittel, will sagen: Satire darf, für mein Emfinden, alles. Nur, wenn einem das Lachen im Hals steckenbleibt, besteht die Chance, etwas zu erreichen. (Zitat Söllner: "Wißt´s Ihr jetzt, warum´s Ihr g´lacht habt ?" als Frage an sein Publikum...)

Zitat:
An Polemik steht das Lied von Hans Söllner (für mich!) vor der Reaktion...


Gut möglich, zugegeben. Nur: das Lied wiederum war eine Re- Aktion auf Becksteins Gerede und auf sein Tun. Und Beckstein ist, speziell in Bierzelten und im Bereich der "Stammtisch- Luftherrschaft" ein Polemiker reinsten Wassers, der dies auch noch freizügig zugibt. Er tut dies, um politischen Nutzen daraus ziehen zu können. Als Politiker hat er aber auch eine gewisse Verpflichtung zur (zumindest) Aufrichtigkeit. Das dürfen Du und ich und alle anderen Menschen erwarten. Vom Kabarettisten - in diesem Falle also Söllner - erwartet man dies nicht unbedingt.

Zitat:
Ich möchte gerade meinen Freunden oder Menschen, welche ich ob ihres Einsatzes oder ihrer Arbeit verehre, kritischer gegenüberstehen als es desinteressierte Menschen können.


Ja und nein. Ich erwarte von Künstlern wie Söllner, die sich zu einem guten Teil auch politische Statements auf ihre Fahnen schreiben, zunächst einmal die "brutalstmögliche" Hinweiskraft auf zum Teil verderbliches Handeln von Menschen, die sich honorig in der Öffentlichkeit gerieren. Daß dies auch Überspitzungen beinhaltet, das nehme ich gerne hin. Und Söllners Ansichten zur Humanität, zum Umgang miteinander, den kann ich nur unterschreiben. Einen "Ausrutscher" wie in Sachen Beckstein - wenn man es denn als solchen werten will - nehme ich dabei lieber in Kauf als eine populistische Handlung Becksteins wie im Falle "Mehmet", bei der er lieber die Zerstörung ausländischer Familien in Kauf nimmt, als von seinen geheiligten "Werten" abzurücken.

Zitat:
Konstruktive Kritik (und wenn dies hier so gelesen wird, wie ich es meine, sollte es genau solche sein) ist Not-wendig.


Ohne Zweifel. Nur sehe ich auch solche umstrittenen Aussagen wie die vom Söllner Hansi durchaus als solche "konstruktive Kritik", denn sie rüttelt auf. Wenn schon nicht Beckstein, dann doch uns, wie auch immer wir letztlich zu solchen Äußerungen stehen mögen. Insofern - und das wird mir jetzt beim Schreiben deutlich - hat Beckstein uns allen mit seiner Haltung vielleicht sogar einen wenn auch schwer erkennbaren Gefallen getan.

Zitat:
Ja zu jedem Kampf gegen Menschenverächter, aber deutliche Kritik an kontraproduktiven "Einlagen".


Das ist absolut richtig, bedeutet aber zumindest für mich: Kampf gegen Aktionen a la Beckstein (versteh mich richtig: NICHT Kampf gegen Beckstein !!!), deutliche Kritik am Verhalten dieses "Volksvertreters" - und damit letztlich Zustimmung zu Söllners Haltung. Und insofern ist der Vergleich "...früher warn´s de Juden, heit de Türk´n..." für mich nicht nur hinnehmbar, sondern absolut zulässig und durchaus vertretbar. Es geht um die zugrunde liegende Geisteshaltung.

Zitat:
...der heutigen braunen "Vorreiter"!


Ich glaube, daß es nun deutlich ist: Ich würde Herrn Beckstein niemals als "braunen Vorreiter" sehen. Ich befürchte nur, daß in seinen Äußerungen genau das Potential steckt, daß den genannten Vorreitern den Weg erleichtert. Das sollte er - als demokratischer Politiker zumindest - selber erkennen. Denn ich bin auch davon überzeugt, daß er nicht dumm ist. Im Gegenteil ! Aber das macht ihn bzw. seine Haltung kein Jota weniger gefährlich. Und das macht Widerstand a la Söllner um so deutlicher geboten !

Zitat:
Schreiben wir nicht fast alle immer wieder hier her, dass wir keine FANs sind?


Mmmmhhh. Und was mich betrifft: Ich bin kein "FAN", denn das kommt von "fanatisch". Aber beim Söllner bin ich an dem, was einen "Fan" ausmachen mag, schon recht nah dran. Ich werde dennoch, auch wenn mancher mir dies absprechen mag, für mich selber denken und für mich selber zu Ergebnissen kommen. Das kann auch ein Hans Söllner nicht für mich erledigen. (Herr Beckstein allerdings genauso wenig...)



@ Skywise:

Zitat:
...immerhin ist es ja nicht das erste Mal, daß Söllner mit Worten und Taten aneckt.


Eigentlich "eckt" er nur mit Worten an. Aber auch nur dort, wo es Not tut. Und "anecken" kann man ja auch nur dann, wenn man ein Profil hat. Da sehe ich bei vielen Politikern, gleich welcher Coleur, heute allerdings dringendsten Nachholbedarf.

Zitat:
Er hätte auch dem zufällig vorbeischlendernden Beckstein aus Versehen hinterherfurzen können und es wäre zu einem Prozess gekommen...


Es kann eben der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem "bösen" Politiker nicht gefällt. Tante Volksmund hat manchmal auch in diesem Bereich recht...

Zitat:
Dazu könnte ich jetzt viel schreiben, aber ich laß' es lieber.


Schade eigentlich. Aber das hab ich ja jetzt erledigt...

Zitat:
Nur eins: zu einem Prozess gehören immer zwei.


Drei sogar. Es braucht auch noch einen Richter, der einen Prozeß zuläßt. Und dann versucht, Recht zu sprechen. (Wobei es in diesem Falle eben letztlich nicht ein und derselbe Richter war...)



FAZIT: Irgendwie ist es doch schon super, daß eine solche Diskussion geführt wird - nur so werden wir uns darüber klar, was noch "faul" ist im Staate... Und da gibt´s so einiges, oder ? Eben !

In diesem Sinne viele, liebe Grüße aus Oberösterreich von

ANDREAS.



(...der manchmal den Verdacht hat, daß er politisch ein wenig links stehen könnte... )

Geschrieben: 18.01.2006
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Re: Prozeß

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Lieber migoe !

Zitat:
...ich möchte Euch auf einen kurzen Bericht in der Frankfurter Rundschau hinweisen...


Vielen Dank. Es ist immer interessant zu lesen, was sich Journalisten so denken. Dieser hier versucht sich offensichtlich in einer Art von Ironie. Schade nur, daß die dann auch noch derart polemisch sein muß, so bar jeder Sachkenntnis - und nebenbei noch so entstellend vereinfachend.

"Kritische" Berichte gab es zu diesem Prozeß bereits zuhauf, sei es von der "AZ München" (s.u.) oder von der "BILD"- Zeitung. Alle "tuteten" mehr oder weniger inbrünstig ins Horn des Herrn Ministers und übersahen u.a., daß dieser Prozeß den Steuerzahler neben Nerven (vielleicht auch denen einiger Forums- Mitglieder...) vor allen eines kostet: GELD nämlich ! Denn der Herr Minister prozessiert ja als Angehöriger der bayerischen "Staats"regierung und nicht als Privatmann. Er wäre (mittlerweile bestimmt auch aus eigener Sicht...) sicherlich besser beraten gewesen, alles auf sich beruhen zu lassen, anstatt durch sein Verhalten auch noch öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen. Insofern macht er nämlich Werbung für Söllner - und ist damit eigentlich der "Unkritischte", oder ?

Zitat:
...etwas kritischer zu dem Söllner-Prozeß äußert als hier gewohnt...


Irgendwie bin ich der Auffassung, daß wir im Söllner- Forum dem Hansi vielleicht doch ein klein wenig "unkritischer" gegenüberstehen dürfen als irgendwo anders, zumal ja (wenigstens für mich und einige andere...) die Mehrzahl der Söllner- Texte auf den ggw. Zustand der Bundesrepublik durchaus zutreffen...

Liebe Grüße aus Oberösterreich von

ANDREAS.



(...der sich immer wieder von Neuem wundert, wie sehr alleine der Name "HANS SÖLLNER" zu polarisieren vermag...)

Geschrieben: 17.01.2006
_________________
"But as long as I can see the morning,
in miracles, much more than I can say,
it´s enough to keep me still believing
in drifting hearts, so far away."

(''Book of golden stories''/ RUNRIG)
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