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Aw: Neues Lied online
#91

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Lieber Chrizz,
Danke für den Link!
Mir gefällt's, wenn Menschen - besonders Liedermacher - nicht immer auf alles eine Antwort haben, sondern die richtigen (wichtigen? ...ups, ein Reim) Fragen stellen!
Und Du alleine da auf der Bühne (hinter Dir ein fettes Schlagzeug, da war bestimmt auch eine oder mehrere Bands vor oder nach Dir am Start), Du schaffst es, das Publikum (das vielleicht nicht unbedingt wegen Dir gekommen ist) zu DEINEM Publikum zu machen. Das ist beeindruckend!
Liebe Grüße
cARSCHti

Geschrieben: 31.07.2017 22:13
_________________
"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#92

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Lieber Gerd,
da muß ich doch einen kleinen Einspruch einlegen.
Das Manko war meiner Meinung nach nicht der Klang aus den Boxen, (Ich fand die Verstärkung absolut ausreichend, wer schlecht gehört hat, hätte ja auch 1-2 Schritte näher an die Bühne ran gehen können), sondern eher die kurze Spielzeit. Eine knappe Stunde war einfach viel zu wenig für das, was du zum Thema zu singen hattest
So bin ich froh, dass ich euch am Samstag in der Früh bei eurer öffentlichen Probe in der Nürnberger Innenstadt schon zuhören konnte und noch ein paar Lieder mehr „abstauben“ konnte.

Was mir aber auf jeden Fall noch wichtig ist zu erwähnen, ist meine Verwunderung darüber, wie der Veranstalter die Auswahl der Künstler trifft. Es gab ja das Festivalmotto „Gegenwind“. Aber abgesehen von deinem Auftritt ist mir kein Künstler aufgefallen, der zu dem Thema etwas zu sagen/singen hatte.....teilweise noch nicht mal laue Lüftchen oder ein kleiner Puster.
Warum schreibt man sich so ein Motto auf die Fahne und lässt auf den großen Bühnen dann Künstler singen, die zum Thema nichts beizusteuern haben?

Ähnliches ist mir auch schon auf verschiedenen Demos aufgefallen. Vor knapp 2 Jahren in Berlin, bei einer riesigen Anti Titip Demo, stand Dota auf der großen Bühne. Mag ja sein, dass es viele Leute gibt, bei denen der Name Dota eine gewisse Anziehungskraft ausübt, aber zum Thema zu singen hatte sie mal so gar nichts. Warum sucht man sich da nicht Künstler, die auch musikalisch etwas beizusteuern haben, was eine Aussagekraft zum Thema hat?

Was deine Liedauswahl zu dem Thema anging, fand ich die Setlist sehr gelungen. Aber das hat dir ja vermutlich auch die große Zustimmung vom Publikum in Form von Applaus und „Zugabe-Rufen“ gezeigt.

War auf jeden Fall mal wieder schön, einen Auftritt von dir und auch Chris zu sehen.

Liebe Grüße
Nicole

Geschrieben: 31.07.2017 18:53
_________________
...sag nichts, ich seh's dir an, Kinder erkennen sich am Gang...
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Neues Lied online
#93

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Hallo ihr Lieben!

Freu mich, dass ich wieder mal ein Lied bei YouTube hochladen konnte.

Hier geht's lang: https://www.youtube.com/watch?v=Dfl2070dpks&t=62s

Viel Spaß

Chrizz

Geschrieben: 31.07.2017 17:30
_________________
Viele Sprüche mag es geben.
DIESEN mag ich ungemein:
Was nicht gratis ist im Leben,
sollte nie umsonst sein!
Chrizz
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persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#94

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Ihr Lieben,

gleich vorweg: ich hab mich sehr über alle Forumsmitglieder gefreut, die am Samstag zum meinem Auftritt auf der Straßenbühne in der Karolinen Straße gekommen sind. Bekannte Gesichter vermitteln immer so ein wenig den Eindruck eines Heimspiels, was bei einer Nervosität, die ja immer da ist, auch wenn sie nicht sichtbar ist, beruhigend wirken kann.

Meinen vierten Auftritt bei einem Bardentreffen (nach 2013, 2014 angekündigt als Solist, und 2015 mit den Kanuten) halte ich nun für meinen erfolgreichsten. Ich habe mit dem „Kanuten“ Chris Biederwolf als musikalischen Begleiter an der Mandoline auf der Bühne viel Spaß gehabt. Das nach unserem Eindruck vergleichsweise große Interesse an unserem Konzert, das ja erst sehr spät detailliert angekündigt wurde (weil das Programm Straßenmusikbühne nicht im gedruckten Festivalprogramm zu finden ist, sondern nur auf einem Beiblatt steht) hatte uns sehr überrascht. Vielleicht lag es ja auch nur daran, dass die Auftrittszeit 18 Uhr am Samstag offenbar optimal gewesen sein muss, weil es wenig Überschneidungen mit attraktiveren Programmangeboten gab.

Ob sich nun 40, 60, 80 oder 100 Leute eingefunden hatten und diese überwiegend sogar die ganze 45-minütige Auftrittszeit dabei geblieben waren, kann ich nur schwer abschätzen und möchte mich auch nicht festlegen. Ich nehme an, dass eher eine niedrigere Zahl zutreffend ist. Entscheidender war für mich das offensichtliche Interesse der Anwesenden an meinen Liedern, die ich bewusst zum Festivalmotto „Gegenwind“ ausgesucht hatte. Und ich habe auch den Eindruck, dass meine Auswahl richtig gewesen ist. Diesen Rückschluss erlauben jedenfalls das registrierte Echo und die nachdrücklich verlangte Zugabe.

Wir haben folgendes Programm gespielt:
01 Das Dobrind (über Verkehrsminister Dobrind von der CSU, der – wenn sie denn tatsächlich kommen sollte - nicht nur als „Erzwinger“ der Maut in die Analen eingehen dürfte, sondern auch als äußerst fürsorglicher Schutzengel der betrügerischen Automobilindustrie)
02 Bescheuert (über Dobrinds Nachfolger im Amt des CSU-Generalsekretärs, Andreas Scheuer, und dessen Phobie vor Fußball spielenden ministrierenden Senegalesen)
03 Müller (über den Regensburger Dompfaffen, der es in Rom mit Benedikts Hilfe bis zum Leiter der Glaubenskongregation brachte, obwohl er gewiss als Schutzpatron von Kindesmisshandlern im Umfeld der Regensburger Domspatzen eine vielversprechende Zukunft in der Scheinheiligenriege vor sich haben dürfte).
04 Wenn die Mehrheit schweigt (über Pegida und die Pegida-Versteher, die Vorbehalte haben, den „besorgten Bürgern“ mit klarem Widerspruch auf die braunen Zehchen zu treten)
05 Geh, Flüchtling, geh (meine Übertragung des Woody Guthrie-Liedes „Deportee“ mit inhaltlicher Verlagerung des besungenen Problems von Kalifornien nach Afrika, bzw Europa)
06 Der getürkte Putsch (über türkische Putscherfahrungen, -mutmaßungen und –wahrnehmungen)
07 Wahrheiten (über ausufernde Gutgläubigkeiten)
08 Die alte Leier (über den Vorwurf des Antiamerikanismus, der von Trump-Verteidigern reflexartig geäußert wird, sobald sie Kritik an ihrem Idol vernehmen…)
09 Momente (zur Ermutigung, sich auch nicht durch Terror den Lebensmut und die Lebensfreude nehmen zu lassen)
Zugabe: Wiedersehen (zur Hoffnung, sich wiederzusehen)

Ich habe mir erlaubt, bei den Festivalplanern im Kulturdezernat des Stadt Nürnberg mit der Bitte anzuklopfen, ob ich für einen nächsten Auftritt nicht die Chance erhalten könnte, auf einer Bühne mit Stromversorgung und professioneller Verstärkeranlage zu spielen, da in der suboptimalen Verstärkung ohne Stromversorgung auf der Straßenbühne aus meiner Sicht das einzige Manko meines Auftritts lag.

Alles in allem aber war es für mich ein gelungenes Konzert.
Falls jemand ergänzende oder auch andere Eindrücke gewonnen haben sollte, würde ich sie hier gerne lesen…

Herzlich
Gerd



Geschrieben: 31.07.2017 13:17
_________________
Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: Hauptsache rebellisch, auch wenn's Blödsinn ist
#95

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Zitat:

Barde schrieb:
[quote] Im Grunde genommen wird ihm wohl der Boden unter den Füßen weggezogen, wenn's mal legal wird, dann braucht er ein anderes Thema, um sich unterdrückt zu fühlen.

Genau! Wenn sich der Söllner-Hans, der "Promi", jetzt in einem Boulevard-Blatt wie der Münchner TZ einem anderen Thema wie dem Impfen (oder Nicht-Impfen) zuwendet, dann deutet dies doch darauf hin, dass der Konsum von Cannabis demnächst legal werden wird, nicht nur für Parkinson-Patienten wie Hans Beimer (Lindenstraße), sondern für alle... Also auch für jene, die bis jetzt in bayerischen CSU-Bierzelten nur der deutschen Alkohol-Leit(d)-Kultur frönen durften...
So etwas kann im Wahlkampf dieses "bösen Staats" übrigens sehr schnell gehen, siehe "Ehe für alle"...

Geschrieben: 31.07.2017 03:49
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Hauptsache rebellisch, auch wenn's Blödsinn ist
#96

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Zitat:
In Deutschland scheint (!) eine Impfpflicht noch fern zu sein


Ich hoffe sehr, dass diese so bald wie nur irgendmöglich eingeführt wird. Aber die deutsche Gesetzgebung ist ja leider schon immer sehr träge gewesen.

Zitat:
Man muß Hans Söllner wirklich sehr danken, da es nur wenige Promis gibt, die keine Mitläufer sind und über großen Mut verfügen


Vielleicht bringt er ja noch den "Mut" auf, über die Chemtrails und die flache Erde zu singen. Idiotische Themen um sich zu profilieren, gibt es mehr als genug. Je schräger, desto mehr Aufmerksamkeit, scheint heutzutage die Devise zu sein.

Carschti, ich bin gleichfalls kein Freund von Beckstein, CSU und Konsorten und die Verteufelung von Cannabis durch die Konservativen gleicht oft einer Hysterie, da sind wir einer Meinung. Da werden dann die Sonntagsreden gegen die "bösen Drogen" in den Festzelten geschwungen, während sich die CSU-Wähler nebenher am Biertisch mit Weißbier volldröhnen. Aber Söllner leistet der Legalisierungskampagne einen Bärendienst, weil er für mich ein Musterbeispiel eines Menschen ist, der den Drogenkonsum zur quasi sakralen Handlung erklärt. Das ist genauso lächerlich, wie wenn ein Alkoholiker mit Sendungsbewusstsein über seinen tollen Rausch spricht und demonstrativ die Bierflasche herumzeigt. Wenn er privat kiffen will, ist dies doch ok, aber er macht einen öffentlichen Kult draus und findet sich dabei sogar noch toll. Im Grunde genommen wird ihm wohl der Boden unter den Füßen weggezogen, wenn's mal legal wird, dann braucht er ein anderes Thema, um sich unterdrückt zu fühlen.

Geschrieben: 30.07.2017 23:50
_________________
Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was du verstehst.
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Aw: Hauptsache rebellisch, auch wenn's Blödsinn ist
#97

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Man muß Hans Söllner wirklich sehr danken, da es nur wenige Promis gibt, die keine Mitläufer sind und über großen Mut verfügen. In Deutschland scheint (!) eine Impfpflicht noch fern zu sein, aber z.B. in Italien, Frankreich, Polen und Rumänien geht´s tüchtig rund, und man erfährt wohl in den Massenmedien zuwenig über die großen Protestbewegungen in diesen Ländern.

Geschrieben: 30.07.2017 22:58
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Aw: das Herz einer Frau
#98

Kein Avatar
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Hi Carschti,

Danke fürs Feedback. Offensichtlich ist die Ironie des Liedes nicht ganz zu Dir durchgedrungen, oder du interpretierst es anders aus deiner Erfahrung heraus. In meiner Beziehung läuft es ehrlich gesagt ganz gut :)
Meine Frau hat zu dem Lied den Satz gesagt:" Frauen können halt auch mal über sich selber lachen, im Gegensatz zu Männern" :)
Ich denke das trifft es ganz gut.

Viele Grüße

Oliver

Geschrieben: 30.07.2017 18:42
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Aw: das Herz einer Frau
#99

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Hallo Oliver,
ich finde mich durchaus in deinem Lied wieder, denn ich fühle mich an die Trennung von meiner Ex-Frau erinnert. All das, was Du singst, hätte ich damals auch über sie singen können.
Aber ich hoffe ehrlich gesagt, Du singst dieses Lied nicht Deinem Sohn vor. Was immer zwischen Deiner Partnerin und Dir schieflaufen mag, es ist EUER Beziehungsproblem, und ihr beide solltet es nicht noch mehr zu SEINEM machen, indem Ihr negativ übereinander redet.
LG cARSCHti

Geschrieben: 30.07.2017 18:31
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Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Hauptsache rebellisch, auch wenn's Blödsinn ist

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Ach ja, der Söllner-Hans...
Hatte ihn schon fast vergessen, und ich war - zugegeben - nie sein Fan, eher im Gegenteil... Anfang der 2000er war ich mal bei einem Open-Air-Konzert von ihm auf der Marburger Schloßparkbühne, schöne Location übrigens, wenn's nicht regnet... Leider fing es aber schon während der 1. Hälfte des Konzerts ziemlich heftig an zu regnen, und ich bin dann in der Pause gegangen, nicht nur um mir eine Grippe(impfung) zu ersparen, sondern auch, weil ich ziemlich angenervt von seinem Programm war...
Man kann ja unterschiedlicher Meinung zum Thema Cannabis sein, ich persönlich bin dafür, es zu legalisieren, obwohl ich selbst nicht kiffe, und es gibt durchaus unterhaltsame Liedermacher-Werke (z. B. von Joint Venture), die sich für die Legalisierung von Cannabis stark machen und die sehr mag: z. B . Joint Venture - Hank starb an ner Überdosis Hasch - live 1999...
Aber der Söllner-Hans hatte bis zu Pause (mehr als 1 Stunde) kein anderes Thema drauf gehabt, als zu bekunden, dass er für Freigabe von Hasch sei, und als Opfer der staatlichen Kriminalisierung des/seines Cannabis-Konsums versuchte er witzig zu sein, indem er seinen Lieblingsfeind Manfred Beckstein (damals CSU-Hardliner und bayerischer Innenminister) permanent "Arsch mit Ohren" nannte...
Ich war und bin kein Beckstein-Fan (ebensowenig wie die anderen anwesenden Zuschauer übrigens), aber das war mir dann doch alles zu platt.. Und so bin ich halt in der Pause gegangen und hab mich danach auch nicht weiter mit dem Söllner-Hans beschäftigt...

Ach ja, der Söllner-Hans...
Ich hatte ihn fast vegessen, und nun äußert er sich in einem Boulevard-Blatt zum Thema "Impfen". Und ich werde hier im Liedermacher-Forum darauf aufmerksam, weil soich jemand darüber aufregt, weil er anderer Meinung ist...
Das Impfenlassen (sich selbst oder die Kinder) ist in diesem Staat keineswegs Pflicht. Ob man sich (oder seine Kinder) impfen lässt oder nicht, ist nach den Gesetzen dieses Staates jedem selbst überlassen, insofern sollte sich der Söllner-Hans (berühmter? Liedermacher hin oder her) mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen, finde ich...
Ob Impfen sinnvoll ist, und wenn ja, wann? wie? wogegen? wofür?... Dazu gibt es jede Menge unterschiedlicher Ansichten, und die Mainstream-Meinung dazu war in meinem über 50jährigen Leben auch nicht immer gleich...
Als ich Kind war, wurde ich gegen Kinderlähmnung und Pocken geimpft, die meisten Kinderkrankheiten (Masern, Röteln, Windpocken, Mumps) hatte ich und war danach dagegen immun. Keuchhusten hatte ich nicht und war wohl auch nicht dagegen geimpft worden.
Als mein Sohn vor ca. 20 Jahren Kind war, war die Mainstream-Meinung einerseits, man müsse möglichst viel und gegen alles impfen, und die alternative Meinung meiner damaligen Frau (Ärztin) war, dass zu viele Impfungen eher schaden. Mein Sohn wurde ziemlich umfassend geimpft (ich hab mich durchgesetzt), aber die Skepsis meiner Ex-Frau war durchaus nicht unbegründet...
Heute höre ich oft die Forderung, eine Impfpflicht einzuführen, gerade dann, wenn wieder bekannt geworden ist, dass ein Kind z. B. an Masern gestorben ist, was dann heute in den Boulevardmedien natürlich jeweils auch eine ganz andere Aufmerksamkeit findet als früher...

Geschrieben: 30.07.2017 18:17
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Harry Rowohlt (1945-2015)
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das Herz einer Frau

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Hallo ihr alle,

nach langer Abstinenz wieder mal etwas Neues von mir. Vielleicht findet sich der ein oder andere ja in diesem Lied wieder :)

https://www.youtube.com/watch?v=aNgCJA3jxJI

Viele Grüße

Oliver

Geschrieben: 30.07.2017 16:34
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Aw: Hauptsache rebellisch, auch wenn's Blödsinn ist

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Fehlerteufel

Zitat:
Ich finde, es ist wie überall, man muss selber denken und abwegen.


Es muss natürlich heißen abwÄgen. Wenn für dich Grippe-Impfung Vorteile bringt, ist es klar, dass du dich impfen lassen sollst. Ich dagegen, habe mich noch nie dagegen impfen lassen und weiß nicht, wann ich das letzte Mal eine Grippe hatte. Vielleicht hatte ich auch nur Glück.

Aber ich bin grundsätzlich für das Impfen gegen Kinderkrankheiten usw. Aber das hatte ich ja schon geschrieben.

Ja, es ist traurig. Und wenn es so bleibt, wird es diese Kindergeneration vielleicht nicht so merken und die Eltern werden sich bestätigt fühlen. Manche Krankheiten gelten auch als ausgerottet. Aber über die Jahre und Jahrzehnte werden sich die Krankheiten vielleicht wieder ausbreiten und die Menschheit fängt von vorne an.

Ich kann mich noch gut an gewisse Slogans erinnern "Schluckimpfung ist süß, Kinderlähmung ist grausam" zum Beispiel.

Liebe Grüße, Marianne

... der es draußen gerade zu heiß geworden ist.

PS: Gestern beim Bardentreffen gelesen:

Zitat:
Kurzer Witz: ...geht ein Barde an der Bar vorbei...

Geschrieben: 30.07.2017 15:55
_________________
At the risk of offending an atheist: God bless you.

Leonard Cohen
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Aw: Hauptsache rebellisch, auch wenn's Blödsinn ist

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Liebe Marianne,

Zitat:
Aber ehrlich gesagt, wen interessiert schon, was Söllner vom Impfen hält!


Für mich stellt es ein Problem dar, da jeder, der einen gewissen Einfluss auf seine Kreise hat, auch eine Verantwortung für das trägt, was er da von sich gibt. Wenn sich Söllner das Hirn wegkifft, dann ist es seine Sache. Und jeder, der ihm dabei folgt, ist schon alt genug, dies für sich entscheiden zu können. Aber dieses "moderne" Verhalten der wachsenden Impfgegnerschaft bringt mich auf die Palme, weil es Kinder gefährdet, die dem unvernünftigen Verhalten ihrer Eltern hilflos ausgeliefert sind.

Und Söllners Argumentationskette ist so was von hohl und primitiv:

Es wird vom Staat empfohlen (oder womöglich in Zukunft angeordnet) - Der Staat ist eh Scheiße und muss bekämpft werden - Ergo ist auch das vom Staat und seinen Behörden empfohlene (oder erzwungene) Impfen Scheiße - Also lehne ich jede Impfung ab.

Hab schon Genickschmerzen vom vielen Kopfschütteln. Söllner ist für mich ein Musterbeispiel des berühmten Pawlow'schen Hundes.

Zitat:
Umgekehrt habe ich mich noch nie gegen Grippe impfen lassen. Viele, die das machen, sind erst recht krank. Auch die Impfungen damals, gegen die Schweinegrippe, habe ich als unnötig und Geldmacherei angesehen.


Über Details und den Sinn einzelner Impfungen kann man durchaus diskutieren, da gebe ich Dir recht. Die Frage ist natürlich ob man grundsätzlich den Sinn in Impfungen erkennen kann oder nur Schwarzweißdenken beherrscht.
Apropos: Gegen Grippe lasse ich mich jedes Jahr impfen, weil ich immunsuppressive Medikamente nehmen muss und eine Grippe mich noch heftiger treffen würde, als es bei anderen der Fall ist.

Für mich ist diese ganze Thematik auch noch so emotional besetzt, weil sie im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung steht, die uns Sorge bereiten muss. Immer mehr Leute leben in einer Filterblase und glauben an Chemtrails, die Bilderberger-Verschwörung, die Nichtexistenz des deutschen Staates (Stichwort: Reichsbürger) usw. usw ... und in diesem Umfeld ist die Ablehnung des Impfens obligatorisch. Dazu kommen die Öko-Eltern, die eh schon immer gegen das Impfen waren, weil Kinderkrankheiten ja so "natürlich" sind.
Interessant ist auch, dass es auch zustimmende Kommentare auf Söllners Facebook-Seite gibt, von Leuten, die dann gegen die Flüchtlinge loswettern, die ach so viele Krankheiten mit sich bringen. Und Söllner hat ja ach so recht, weil "Mutti Merkel" ja das eigentliche Problem darstellt ... Vergesst es: die Logik dieser Argumentation habe ich auch nicht verstanden.

Wer sich den Tag verderben will, oder Futter für seinen Sarkasmus braucht, dem empfehle ich mal die Facebookseite "Dinge, die Impfgegner sagen".

https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

Genug für heute. Die Sonne scheint mal wieder und ich muss raus, dies ausnutzen.

Liebe Grüße

Barde





Geschrieben: 30.07.2017 12:53
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Aw: Hauptsache rebellisch, auch wenn's Blödsinn ist

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Hallo Barde,

ich muss dir zustimmen. Aber ehrlich gesagt, wen interessiert schon, was Söllner vom Impfen hält!

Ich finde, es ist wie überall, man muss selber denken und abwegen.

Ich habe meinen Sohn gegen Keuchhusten impfen lassen, weil meine Eltern mir erzählt haben, wie schlimm es war, als meine ältere Schwester Keuchhusten hatte. Dass sie blau angelaufen ist und nur noch nach Luft gerungen hat.

Nachdem unser Sohn nach der Impfung hohes Fieber bekommen hat, haben mich manche schon kritisiert. Aber nachdem ein paar Monate später der Keuchhusten im Kindergarten rum ging, war ich wieder froh. Diese Krankheit muss schrecklich sein und dauert sehr lange. Nur weil viele ihre Kinder impfen lassen, wurde sie dezimiert. Und nur weil viele Krankheiten durch Impfungen dezimiert oder ausgerottet wurden, ist unsere durchschnittliche Lebenserwartung überhaupt gestiegen.

Desweiteren bin ich für die üblichen Impfungen wie z. B. Masern, Röteln und so weiter. Umgekehrt habe ich mich noch nie gegen Grippe impfen lassen. Viele, die das machen, sind erst recht krank. Auch die Impfungen damals, gegen die Schweinegrippe, habe ich als unnötig und Geldmacherei angesehen.

Jeder muss selber denken und was Söllner sagt, ist nicht wichtig. Wird auch die meisten nicht interessieren. Die Presse braucht halt was zum Schreiben.

Liebe Grüße, Marianne




Geschrieben: 30.07.2017 11:31
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Leonard Cohen
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Aw: Hauptsache rebellisch, auch wenn's Blödsinn ist

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Eieiei, Michael, du hast absolut recht.

Dein primitiver, obrigkeitshöriger, mitlaufender Namensvetter

Geschrieben: 30.07.2017 09:44
_________________
Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.

Franz Josef Degenhardt
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Hauptsache rebellisch, auch wenn's Blödsinn ist

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Es gibt Momente, da muss ich mich bemühen, die Etikette zu wahren. Ihr wisst ja, dass ich recht freche Bemerkungen machen kann. Und oft wird's auch mal sehr sarkastisch bei mir. Als ich Folgendes heute las, ist mir nun mal wieder fast die Hutschnur hoch gegangen und ich spüre heute wieder ganz deutlich, warum ich Hans Söllner schon immer für einen ziemlich bemitleidenswerten "Berufsrebellen" gehalten habe, der sich krampfhaft in seiner Pubertät festkrallt und an seinen Autoritätskomplex wohl ewig festkleben wird.

Söllner hat sich als Impfgegner geoutet und hält Impfbefürworter für "obrigkeitshörige Mitläufer"

tz-München - Hans Söllner bekennt sich als Impfgegner

Ist der THC-Gehalt im Shit weiter angestiegen, dass er so einen Senf von sich gibt?

Da fällt mir noch so nebenbei ein, dass meine jüngste Schwester als Baby fast am Keuchhusten gestorben wäre und wochenlang auf der Intensivstation lag, was zur Folge hatte, dass unsere Töchter als erste Impfung gleich die Keuchhustenimpfung bekamen. Ich habe nie die verweinten Augen meiner Mutter vergessen.

Ich weiß, dass es hier einige Söllner-Fans gibt, denke aber, dass Ihr diese Kritik aushalten könnt (und müsst). Und potentielle Impfgegner in unseren Reihen dürfen auch gerne loswettern. Hab einen breiten Buckel.

Gruß vom Barden


Geschrieben: 29.07.2017 21:49
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Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht für das, was du verstehst.
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Gurrumul

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Gurrumul
verstummt am 24. Juli im Alter von 46 Jahren.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 26.07.2017 21:44
_________________
"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: R.I.P. Polo Hofer

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Hallo zusammen,

ich bin durch einen Beitrag von Stephan Sulke auf Facebook auf den Tod Hofers, dessen Werk ich nicht kenne, aufmerksam gemacht worden. Sulke schreibt:

Zitat:

Polo Hofer, noch einer, der abgehauen ist.

In Deutschland kennt ihn kein Mensch, aber in der deutschen Schweiz jeder. Er war so eine Art Berner Niedecken. Ich hab oft im selben Studio in Bern aufgenommen, wie er. Wir sangen mal bei Bern - in der Mühle Hunziken - gemeinsam. Er total - ich ein bisschen - betrunken. Er schrieb 200 berndeutsche Lieder, fast alle erfolgreich, ich schrieb ein gutes Dutzend auf Berndeutsch, davon drei erfolgreich, die andern nicht mal veröffentlicht.

Das ist Schnee von seinerzeit. Aber anderer Schnee ist geblieben: mein Song "dusse schneits" (draussen schneits), den nahm er vor einigen Jahren auf - ohne mich zu fragen, ohne mir was zu sagen - und führte mich so als Autor nochmals hoch hinaus in die Schweizer Hitparade.

Ok, Polo, sing drüben weiter - auch meinen Song. Und ich widme Dir hier die Originalversion, kannst Du Dich erinnern? War in der Mühle Hunziken, bei Bern. Du's wird langsam einsam hier, und irgendwann zuckel ich Dir hinterher...

Link zum Video bei YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=8-GiSiTwK98

Stephan Sulke auf Facebook, 24. Juli 2017


Lieben Gruß!
Marc

PS: Nebenbei bemerkt: Sulke hat kürzlich ein neues Album heraus gebracht: "Liebe ist nichts für Anfänger", einzelne Musik-Videos sind bei YouTube zu finden.

Geschrieben: 25.07.2017 16:52
_________________
So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.


Hannes Wader
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Aw: Biographie: Das ganze schrecklich schöne Leben

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Hallo Michael,

mein Fazit fällt sehr ähnlich aus.

Zitat:

Michael schrieb:
Das Buch ist ungewöhnlich deshalb, weil es das Leben Weckers aus drei Perspektiven erzählt: Aus seiner eigenen, der seines Jugendfreundes, Fahrers, Merchandisers und "Willy"-Vorbildes Günter Bauch und der seines Mitarbeiters und "Hinter den Schlagzeilen"-Redakteurs Roland Rottenfußer.


Weckers Passagen: Kennt man, hat man - wenn man Weckers Wirken ein wenig verfolgt - so oder so ähnlich schon oft an anderer Stelle gelesen oder gehört. Rottenfußers Beiträge: Diese Art der Vergötterung hielt ich beim Lesen kaum aus. Es fiel mir schwer, mein Augenmerk auf den durchaus interessanten Gehalt zu lenken. Zuletzt habe ich mich dabei ertappt, wie ich Rottenfußers Seiten eher flüchtig überschlagen habe; für mich keine geeignete Form der Darstellung in einer Biographie. Bauchs Perspektive: Fand ich großartig, hat mich sowohl sprachlich als auch inhaltlich sehr angesprochen. Schon während der Lektüre dachte ich: Eine Biographie aus einem Guss aus der Feder Bauchs hätte mich mehr gefesselt.

Nächste Woche werde ich Wecker übrigens im kleinen Rahmen solo sehen, darauf freue ich mich.

Lieben Gruß!
Marc

Geschrieben: 25.07.2017 16:43
_________________
So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.


Hannes Wader
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Biographie: Das ganze schrecklich schöne Leben

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Guten Tag,

aus Anlass seines 70. Geburtstags ist eine Biographie von Konstantin Wecker erschienen: "Das ganze schrecklich schöne Leben". Das wisst ihr natürlich, aber es hat sich bisher noch keiner zur Lektüre geäußert, also fang ich an.

Das Buch ist ungewöhnlich deshalb, weil es das Leben Weckers aus drei Perspektiven erzählt: Aus seiner eigenen, der seines Jugendfreundes, Fahrers, Merchandisers und "Willy"-Vorbildes Günter Bauch und der seines Mitarbeiters und "Hinter den Schlagzeilen"-Redakteurs Roland Rottenfußer. Das ist gar keine schlechte Idee, besonders die Beiträge von Günter Bauch sind ausgesprochen gut, die Freundschaft zu Wecker ist in jeder Zeile zu spüren aber sie sind mit Augenzwinkern geschrieben. Jedenfalls waren sie für mich die spannendsten Beiträge, weil man hier mal wirklich hinter die Kulissen und hinter den Menschen Wecker blicken kann. Bei Roland Rottenfußer bin ich ein bisschen kritischer. Gut finde ich seine Textanalysen, gerade der frühen Werke. Er ist ein profunder Kenner von Weckers Welt und zeichnet dessen Entwicklung anhand seiner Songs sehr gut nach. Weniger gut finde ich die bei ihm im Lauf des Buches immer weniger im Zaum gehaltene Verehrung Weckers. Da wird er - vor allem, wenn es um die jüngere Zeit geht - doch zu sehr zum Propheten, zum politisch unanfechtbaren Durchblicker verklärt.

Und Weckers Beiträge selber? Nun ja, die sind so wir wir es kennen: Interessant und klug und sie sparen nicht mit Selbstkritik. Etwas ermüdent sind aber die philosophischen Ausführungen mit ellenlangen Zitaten irgendwelcher Buddhistischen oder sonstwelcher Mystiker, die sich immer um Selbsterkenntnis, Liebe und Gelassenheit drehen und mir ehrlich gesagt nicht weiterhelfen. Vielleicht habe ich eine zu große Distanz zu dieser Art von Esoterik.

Trotz der Einschränkungen ein absolut lesenswertes Buch.

Michael

Geschrieben: 25.07.2017 15:11
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Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.

Franz Josef Degenhardt
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R.I.P. Polo Hofer

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Hallo,

ich bin kein Experte für die Schweizer Musikszene, deshalb kann ich die Bedeutung, die Polo Hofer für die Schweizer Pop-/ Rock- und Liedermacherszene hat nur erahnen, aber meiner Ahnung nach muss sie immens sein. Jetzt ist Polo Hofer, der mit verschiedenen Bands vier Jahrzehnte lang immer wieder große Erfolge feierte, gestorben. Er war einer von denen, die gezeigt haben, dass man auch in Mundart ordentliche Rockmusik machen kann.

Sein Lied Alperose wurde in einer Fernsehshow zum größten Schweizer Hit aller Zeiten gewählt und sein Einfluss auf den Nachwuchs ist nicht zu übersehen: Hier eine Version seines auch in Deutschland bekannt gewordenen Liedes "Kiosk" von der großartigen Stefanie Heinzmann

Michael

Geschrieben: 25.07.2017 14:07
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dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.

Franz Josef Degenhardt
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Tocotronic - Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit

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Hier noch zur Nacht ein Lied, an das ich spontan bei Helmuts Quartett 192 denken musste:
Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit

Geschrieben: 25.07.2017 01:15
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Nürnberger Bardentreffen

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Hallo zusammen,

aber das ist ja schon das NÄCHSTE Wochenende!

Jetzt muss ich gleich mal das sonstige Programm anschauen.

Wer ist sonst noch da?

Liebe Grüße, Marianne

Geschrieben: 24.07.2017 21:43
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At the risk of offending an atheist: God bless you.

Leonard Cohen
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Aw: R. I. P. Andrea Jürgens

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ihr lieben,
tja, wenn sich ein "wolf" ein schafsfell überstülpt und seine zähne stumpf sind, kommt er schon mal nicht ungeschoren davon... aber immerhin haben die ergüsse ja tantiemen gebracht... dann kann man sogar fröhlich "darum liebe ich euch beide" flöten und dabei an die erfolgreiche minderjährige interpretin denken und an die gema-ausschüttung... gute nacht, freunde...
herzlich
gerd

Geschrieben: 23.07.2017 13:21
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: R. I. P. Andrea Jürgens

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Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass in irgendeiner Fernsehsendung Elke Heidenreich Wolf sehr wortgewandt Vorwürfe machte, dass er sich für so etwas hergebe, wo er es doch viel besser könne.

Geschrieben: 22.07.2017 08:43
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Aw: R. I. P. Andrea Jürgens

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Boah ey, Skywise, was Du wieder alles weißt! Kompliment!
Frag mich gerade, ob die verstorbene Andrea Jürgens sowas auch alles wusste...

Geschrieben: 21.07.2017 23:24
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Aw: R. I. P. Andrea Jürgens

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Text zu diesem Lied (und zu einigen anderen der ersten beiden Andrea-Jürgens-Alben) stammt von einem Herrn Jon Athan. Herr Athan ist im bürgerlichen Leben auch bekannt als Wolfgang Preuß, nur wenige Wochen davor noch Bestandteil von Inga & Wolf (um die Spannung zu erhalten, sei verschwiegen, welcher der beiden), die 1977 ihre letzte Single veröffentlichten und im Anschluß künstlerisch getrennter Wege gingen. Das Pseudonym hat er seinerzeit gebraucht für mitunter schlimme bis peinliche Sachen (erinnert sich wer an Tony Marshall "Auf der Straße nach Süden"? Verfasser: White/Athan). Seine Texte auf den ersten beiden Jürgens-Alben sind zwar nicht wirklich dumm, aber ziemlich plakativ, und bei einigen bin ich der Meinung, es gäbe sie nicht, wenn er seinen wirklichen Namen hätte druntersetzen müssen (unter anderem "Lieber Herr Bundeskanzler").
Die Nachfolgesingle von Andrea Jürgens ("Ich zeige dir mein Paradies") stammte ausschließlich von Jack White, die dritte Single des Debüts, das Schlagerdrama um ein wahrscheinlich wegen schlechter Noten weggelaufenes Schulmädchen, geschildert aus der Sicht der Freundin, "Tina ist weg" stammt ebenfalls noch von White/Athan, vom zweiten Album "Eine Rose schenk ich dir ... und dieses Lied" (es gibt Albentitel, die man unter Strafe stellen sollte) hat es dann kein Wolf-Titel mehr auf Single geschafft. Da hat man Lieder vorgezogen wie "Ein Herz für Kinder" (*hach*).

Nur um einen Bezug zu Liedermachern herzustellen ...

Gruß
Skywise

Geschrieben: 21.07.2017 09:44
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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R. I. P. Andrea Jürgens

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Das war nu echt mal der Hammer zum Tagesausklang: Andrea Jürgens (nicht verwandt mit...) ist im Alter von nur 50 Jahren verstorben, nun trifft es also wieder einmal die eigene Generation... ;-(
DAS Scheidungskind meiner Kindheit, auch wenn ich eine Scheidung der Eltern ja nie persönlich kennenlernt hatte... Aber mein Kind wurde dann ja auch so ein Scheidungskind, und Andrea Jürgens Schlager aus den späten 70ern gibt vielleicht ganz gut wieder, wie mein Kind das allesw im entsprechenden Alter empfunden haben mag:
Und dabei liebe ich euch beide

Geschrieben: 21.07.2017 00:15
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Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Nürnberger Bardentreffen

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Lieber Gerd

Wir sind auch heuer wieder beim Bardentreffen. Wir haben uns auch schon einen Plan zusammengestellt, was wir gerne sehen (besser: hören) wollen.
Und stell dir vor, am Samstag klafft genau da noch eine Lücke, wenn du auftrittst. Uns bleibt praktisch gar nichts Anderes übrig als ...
Essen wir halt am Samstag nichts, verschieben wir das Essen auf den Winter, wenn wir mehr Zeit haben. Was solls.

Bis dann

Helmut

Geschrieben: 19.07.2017 22:43
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Nürnberger Bardentreffen

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Ihr Lieben,

um denjenigen, die zum Bardentreffen nach Nürnberg kommen, vorzeitig eine weitere Konzertoption anzubieten, die nicht im ausgedruckten Programmheft steht, hier ein Hinweis auf die Straßenmusik-Bühne in der Karolinenstraße vor der Sparda-Bank.

Wer mag kann dort am Samstag, 29. Juli zwischen 18 und 19 Uhr ein Konzert von mir erleben, das ich folgendermaßen angekündigt habe:

"Gerd Schinkel singt deutlich deutschsprachig Klartext, nimmt kein Blatt vor den Mund, reagiert liederlich schneidend oder scharf, spitzt zu oder spießt auf, gibt ungefragt seinen Senf dazu - nicht nur auf Nürnberger Rostbratwürstchen. Es gibt was hinter die Löffel: Dem rechten Mob, linken Krawallmachern, betrügerischen Abgas-Täuschern, Stromkonzern-Managern, die dem Planeten Erde die Zukunft nehmen, Politikern im Schlepptau von Verbrechern in Nadelstreifen, allen, die sich für unfehlbar halten..."

Ich freue mich über jeden, der kommt...

herzlich
Gerd

Geschrieben: 19.07.2017 18:35
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