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Aw: Jetzt geht's los :-) !
#61

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Hallo,lieber Stephan,
also,wenn das rote da was mit Musik zu tun hat und nicht Dein Blutdruck ist
dann freue ich mich
Herzlichst,
Luise.

Geschrieben: 04.01.2018 22:17
_________________
Und wo immer auch ein Fettnapf steht,da tapp`ich voll hinein...
R.M.
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Aw: Ich lese zur Zeit...
#62

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Ich habe gerade gelesen und zwar The Adventures of Huckleberry Finn. In meiner Jugend hatte ich es auf Deutsch gelesen und nun wollte ich es im Original lesen. Huck war in meiner frühen Teeniezeit der Inbegriff von Freiheit, Freundschaft und eigenbestimmten Leben

Nachdem ich im Radio gehört hatte, dass das Buch überarbeitet worden war und das Wort "Nigger" durch "Slave" ersetzt wurde, habe ich mir extra eine alte Ausgabe besorgt.

Ganz ehrlich, es ärgert mich maßlos, wenn moderne Moralapostel die Stirn haben, Klassiker umzuschreiben!

Ich habe das Buch sehr genossen und am liebsten würde ich jetzt auf einem Floß
den Mississipi runterschippern...

Liebe Grüße, Marianne


Geschrieben: 04.01.2018 20:38
_________________
At the risk of offending an atheist: God bless you.

Leonard Cohen
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Jetzt geht's los :-) !
#63

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Wenn mir nicht wieder der Himmel auf den Kopf fällt, geht's jetzt wirklich los

Anklicken, um das Original-Bild in einem neuen Fenster zu sehen



liebe Grüße
Stephan

Geschrieben: 04.01.2018 19:12
_________________
auf und ab vor und zurück
das leben ist ein einzelstück
und nicht für geld zu haben
es steht dir bei und stellt dich bloß
vergnügen pur und kummer groß
vom schoß bis zum begraben
S.G.
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Agentur SCALA (Wader, Auvray, Lage u.a.) hat seine Arbeit beendet
#64

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Ihr Lieben,

heute hat mich die Nachricht erreicht, dass Robert Weißenberger seine Agentur SCALA zum Jahresende 2017 geschlossen hat. Robert Weißenberger plante jahrzehntelang die Tourneen von Hannes Wader, Lydie Auvray oder auch Klaus Lage und pflegte zum Teil auch deren Webseiten.

Ich habe Robert u.a. eine für mich sehr spannende Zusammenarbeit mit Hannes' Team bei Universal zu verdanken. Mögen nach SCALA neue, spannende Projekte auf ihn warten!

Eine neue Wader-Homepage bei Westpark Music ist derzeit in Arbeit.

Lieben Gruß!
Marc

Geschrieben: 04.01.2018 17:56
_________________
So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.


Hannes Wader
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Aw: Ich lese zur Zeit...
#65

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"Mein Song - Texte zum Soundtrack des Lebens"

Ist im Oktober '17 auf dem Markt gelandet.
Das Buch enthält einige Geschichten/Anekdoten/sonstwie literarische Aufarbeitungen von Personen, bevorzugt (Klein-)Kunst- und Kulturschaffende, zu einem Titel, der diese Person besonders geprägt hat. Klingt nach einer sehr beliebigen Aufgabenstellung, Richtung Schulaufsatz. Aber die Ergebnisse lesen sich sehr spannend und abwechslungsreich. Während einer der Beteiligten sich selbst und dieses Lied mit einem Augenzwinkern in Verbindung bringt, erinnert sich ein anderer an sein erstes Lieblingslied, ein anderer versucht, den damaligen Zeitgeist nachzuzeichnen, wieder einer versucht, die Faszination zu beschreiben, die damals von diesem Stück ausging und einer pickt sich ein Lied heraus und schreibt eine kleine persönlich gefärbte Interpretation dazu. Einer wählt sein Lieblingslied, ein anderer ein eher "schicksalhaftes" Stück, das ihn dazu bewog, selbst Musiker zu werden, und ein Dritter benennt einen Song, den er mit einer bestimmten Person oder Situation in Verbindung bringt, die ihm viel bedeutet.

Zu den Hörenden ge-hören unter anderem Thommie Bayer, Marcel Brell, Georg Danzer, Sonny Hennig, Franz Hohler, Heinz Rudolf Kunze, Bernhard Lassahn, Udo Lindenberg, Tom Liwa, Annett Louisan, Manfred Maurenbrecher, Reinhard Mey, Wolfgang Niedecken, Thomas Pigor, Georg Ringsgwandl, Ernst Schultz, Stefan Stoppok, Lüül, Herman van Veen, Konstantin Wecker, Hans-Eckardt Wenzel, Pe Werner und Roger Willemsen.
Unter den Gehörten befinden sich Jacques Brel, Joni Mitchell, Franz Schubert, Louis Armstrong, F. R. David, Astrud Gilberto, Lil Wayne, Ennio Morricone, Charles Aznavour, Georg Kreisler, Little Richard, Teho Teadro & Blixa Bargeld, Giacomo Puccini, Janis Joplin, The Libertines, Joachim Ngoi & Les Troubadours du Roi Baudouin, Patty Pravo, Rocco Granata. Na ja, und 'n bißchen was von den üblichen Verdächtigen sowieso - Velvet Underground, Simon & Garfunkel, Bob Dylan, Beatles, Springsteen, Rolling Stones, Who, Kinks und so.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 04.01.2018 11:22
_________________
"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: Klaus Lage - Neujahr
#66

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Hallo Michael,

danke für deine Info zu Klaus Lage.
Er war nach diesem ominösen Konzert irgendwie nicht mehr auf meinem Schirm. Jetzt habe ich gerade auf seiner Seite gesehen, er war im November in Mainz, schade verpasst .
Mal sehen, vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit.
Zum Hessentag, nee, nee, den Festumzug tue ich mir bestimmt nicht an, bin ja auch zum Glück keine Person des öffentlichen Lebens, die zu so einer Veranstaltung hin muss.

LG Moni

Geschrieben: 03.01.2018 13:54
_________________

A bas les armes!
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Aw: Klaus Lage - Neujahr
#67

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Hallo,

falls Du, liebe Moni, nochmal die Gelegenheit hast, ein Klaus Lage-Konzert zu besuchen - mach das. Ich hab ihn vor ein paar Jahren im Neuen Theater in Höchst gesehen und war schwer begeistert. Er trat solo auf, hat die alten Hits in tollen Akustik-Versionen gespielt, auch einiges Neue und dazwischen sehr nett erzählt. Es war auch bestimmt eine angenehmere Atmosphäre als auf dem Hessentag. Ich bekomme übrigens jedes Jahr eine Karte für die Ehrentribüne beim Festumzug. Ich geh aber nie hin, weil ich mit sowas nichts anfangen kann. Mir sagte aber auch mal ein hochrangiger hessischer Politiker, das sei ganz schrecklich. Er musste aber hin, was ich ihm auch ein bisschen gegönnt habe

Michael

Geschrieben: 03.01.2018 12:40
_________________
Und vielleicht gibt es morgen ja schon den Crash,
dass die Kurse und Masken fallen.
Also laßt uns freuen und träumen davon,
wie die Racheposaunen erschallen.

Franz Josef Degenhardt
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Rio Reiser - Für immer und Dich
#68

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Hier ein schönes Live-Video vom unsterblichen Rio Reiser:
Für immer und Dich

Geschrieben: 02.01.2018 22:48
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Klaus Lage - Neujahr
#69

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Zitat:

Viktor schrieb:
Frohes neues Jahr an alle

Zitat:
Wer jetzt denkt es würde sich um eine eintägige Veranstaltung handeln der liegt falsch. Der " Hessentag" geht über 10 Tage

Ha, und ich dachte immer, die 10-tägige Kieler "Woche" wäre die ultimative Mogelpackung


Ich weiß nicht, was du hast, der Bundestag dauert 4 Jahre.




Geschrieben: 02.01.2018 13:34
_________________
Nicht vergessen: Das Liedertreffen hängt am Liedermacher-Forum.
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Aw: Klaus Lage - Neujahr
#70

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Frohes neues Jahr an alle

Zitat:
Wer jetzt denkt es würde sich um eine eintägige Veranstaltung handeln der liegt falsch. Der " Hessentag" geht über 10 Tage

Ha, und ich dachte immer, die 10-tägige Kieler "Woche" wäre die ultimative Mogelpackung

Geschrieben: 02.01.2018 11:06
_________________
...
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Aw: Klaus Lage - Neujahr
#71

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Mein bisher einziges Klaus Lage Konzert endete nach ca. 15 Minuten. Nicht weil es mir nicht gefallen hat aber der Reihe nach.
Wen es nicht interessiert, der kann hier aufhören zu lesen.
In Hessen gibt es jedes Jahr eine Veranstaltung mit dem Namen "Hessentag" (gelle lieber Barde). Wer jetzt denkt es würde sich um eine eintägige Veranstaltung handeln der liegt falsch. Der " Hessentag" geht über 10 Tage und endet mit einem Festtag einschließlich Umzug am letzte Tag (immer ein Sonntag).
In den 10 Tagen gibt es viele Veranstaltungen, unter anderem auch tolle und auch weniger tolle Konzerte. Das liegt aber immer im Auge des Betrachters.
Vor viiiielen Jahren war der Hessentag in Groß Gerau und Jürgen und ich noch ehrenamtlich aktiv beim DRK.
In den Jahren zuvor bestand unser Einsatz beim Hessentag nur aus einem riesigen Kocheinsatz für ca. 5000 VDK Mitglieder und dem Sanitätsdienst am Hessentagssonntag, irgendwo abseits in einer Schule.
Von den Konzerten und dem Hessentagstrubel habe ich bis zu dem Einsatz in GG nichts mitbekommen. Die Hessentagsorte sind immer irgendwo anders und Hessen ist nicht so klein .
In GG gab es dann ein Konzert von Klaus Lage.
Da ich unbedingt zu dem Konzert wollte, habe ich darum gebeten zu den Einsatzkräften während des Konzertes zu gehören.
Toller Sanitätsdienst und kostenloses Konzert, habe ich gedacht.
15 Minuten nach Beginn wurden alle Einsatzkräfte, vorwiegend die weiblichen und möglichst Erzieherinnen, zu einer Kita abgeordnet.
Der Grund hierfür: Es gab innerhalb kürzester Zeit mehrere Kinder die ihre Eltern suchten und diese mussten irgendwie und irgendwo betreut werden.
Den Rest der Nacht haben wir dann in der Kita verbracht bis das letzte Kind gegen 5 Uhr MORGENS von seinen völlig entspannt wirkenden Eltern abgeholt wurde.
Zu einem Konzert von Klaus Lage bin ich dann leider nie wieder gegangen.

Geschrieben: 02.01.2018 08:15
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A bas les armes!
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Klaus Lage - Neujahr
#72

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Kurz vor Ende des ersten Tags im neuen Jahr ein Neujahrslied von Klaus Lage: Neujahr

Und ein Interview mit ihm, kaum ein Jahr her: https://www.youtube.com/watch?v=hpWk8-26arc
Klaus Lage ist einer der Liedermacher, die ich unbedingt noch einmal live erleben möchte.

Geschrieben: 01.01.2018 23:55
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Harry Rowohlt (1945-2015)
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Holger Saarmann - Gestern ist auch noch ein Tag
#73

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Hier (EAL) der Titelsong des kürzlich gleichnamigen erschienenen Albums des Berliner Liedermachers Holger Saarmann, der eigentlich genau in dieses Forum gehört, wie ich finde...
https://einachtellorbeerblatt.wordpres ... armann-auch-noch-ein-tag/

Geschrieben: 01.01.2018 22:05
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Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Musik usw. unterm Christbaum
#74

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Hallo

Gitta und ich haben uns einen neuen Wohnwagen und eine neue Couch gegönnt. Und weil der Kauf mit der Adventzeit zusammengefallen ist, haben wir dies zum Weihnachtsgeschenk erklärt.

Von den Kindern bekamen wir Karten für die Traumfabrik und -wie jedes Jahr- einen Ebenhofer-Krimi.

Gruß Helmut

Geschrieben: 31.12.2017 13:22
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Aw: Musik usw. unterm Christbaum
#75

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liebe marianne,
ich scheine dieses jahr auch relativ brav gewesen zu sein
ich habe das neue buch über joan baez und die letzte biografie von konstantin wecker unterm tannenbaum liegen gehabt. ausserdem noch einen neuen discman.
nachdem ich all meine musik in den letzten jahren auf mp3 gezogen habe, bin ich jetzt zu dem "altmodischen" tragbaren cd player zurück gekehrt.
ausserdem hab ich noch das buch "mein song" bekommen, mit einer wunderbaren ergänzung von marc. (auch an dieser stelle nochmal lieben dank, marc)
"zwischeninseln" steht schon seit ein paar jahren in meinem regal. ein tolles projekt.
alles liebe und einen guten rutsch
nicole (die heute mit klaus hoffmann aus dem alten jahr gleiten wird)

Geschrieben: 31.12.2017 13:12
_________________
...sag nichts, ich seh's dir an, Kinder erkennen sich am Gang...
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Musik usw. unterm Christbaum
#76

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Liebe Forumler,

ich gebe zu, dass ich gar nicht wusste, dass Martin Luther das Christkindl erfunden hat! Egal, jetzt weiß ich es und bei mir war das Christkindl auch ganz brav

Ich habe nämlich zu Weihnachten

1. Die Konzert-DVD's zu Pippo Pollinas 50. Geburtstag bekommen.
2. Die Film-DVD "Zwischen Inseln". Ein Dokumentation eines Projektes.
Pippo Pollina ist mit einem schweizer Jugendorchester durch Italien getourt.

Und was habt ihr bekommen?

Liebe Grüße, Marianne

Geschrieben: 31.12.2017 11:07
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Leonard Cohen
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Aw: Der See
#77

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Klar, deshalb liegt Oslo ja auch fast an der Nordsee.
Und vergiss nicht, irgendwas beiseite zu legen, aber deshalb bist Du ja schließlich an der *see.

Grüße,
Kellerkind

Geschrieben: 24.12.2017 01:59
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Aw: Der See
#78

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Hallo Kellerkind,
OSTfriesland liegt an der NORDsee, auch wenn das irgendwie widersprüchlich klingt, oder?
Aber ich hab auch ein paar Jahre in OSTWESTfalen gelebt, da wundert einen gar nix mehr...
LG aus Norddeich
cARSCHti

Geschrieben: 24.12.2017 00:34
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Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Der See
#79

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Hallo Carschti,

da kann ich mich nicht nur bedanken, sondern bin auch erleichtert, dass das Grundgefühl, das ich im Bauch hatte auch bei anderen ankommt. In diesem Sinne: gern gescheh'n

Grüße aus Baden an die(Nord- oder Ost-?) See,
Kellerkind

Geschrieben: 23.12.2017 01:57
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Aw: professionelles Video
#80

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N'Abend noch mal, lieber Helmut, lieber Carschti,

Klar hätt ich das Lied inhaltlich breiter anlegen können - wollt ich aber nicht, weil der Zweck und der Zusammenhang des Liedes für mich thematisch enger gefasst sinnvoller gewesen sind. Nicht Kapitalismus-Kritik war meine Absicht, sondern - wie gesagt - Widerstand oder zumindest Widerspruch gegen Heimatzerstörung aus Profitinteresse.

Der Braunkohletagebau ist ein aussterbender Wirtschaftszweig, so oder so, nicht nur im rheinischen Revier. Das Gebot der Stunde wäre Strukturwandel, doch solange sich RWE und dessen Aktionäre in zahlreichen Kommunen NRWs an gewesene Profite klammern und den Beschäftigten was vormachen, sie hätten noch eine Zukunft, tut sich nicht genug für diejenigen, die längst noch nicht am Ende ihres Berufslebens angekommen sind und Perspektiven brauchen. Aber die Beschäftigten (früher sagte man Arbeiter) in diesem Wirtschaftszweig sind nicht die ersten, denen man durch Werksschließungen den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist tragisch, aber tragisch finde ich auch, dass hier Gewerkschaftler ihren Kampf um Sicherung der Arbeitsplätze in einem klimaschädlichen Industriezweig ohne Rücksicht auf diejenigen führen, die in küstennahen Regionen der Welt oder auf Inseln um ihr Überleben fürchten müssen, weil der Meerespegel schneller ansteigt, als es noch vor nicht allzulanger Zeit erwartet wurde.
Die Heimatregion Rheinisches Braunkohle hat eh seit Jahrzehnten ihr Gesicht immer weiter selber entstellt - unübersehbar, auch für diejenigen, die dort ihren Lebensunterhalt verdient haben. Gebäude mögen da zweitrangig sein, Waldgebiete nach Ansicht mancher Leute vielleicht auch, aber Menschen sollten in der Lage sein, selbst Verantwortung für sich zu erkennen und sich entsprechend mitgestalterisch zu verhalten.

Der Hambacher Forst kann sich selbst ebensowenig wehren wie der Dom von Immerath gegen den Sand, den RWE in die Augen der Menschen streut mit der Behauptung, die Braunkohle sei unverzichtbar. Sie ist heute schon von gestern, und wer für die Arbeitnehmer hier Perspektiven erschließen will, muss andere Wege gehen, als auf Fortsetzung der Umweltzerstörung und Klimaschädigung zu setzen. Sonst kommt hier irgendwann womöglich auch ein tschechischer Investor und übernimmt den Tagebau mit vollmundigen Versprechen, während er trickreich mit entsprechenden Vertragsformulierungen seine Verhandlungspartner auf der Verkäuferseite über den Tisch zieht und sich aus jeder Verantwortung für Folgeschäden davonstiehlt. Dem Rheinischen Braunkohlerevier muss ja nicht dasselbe passieren wie den Lausitzer Seen...

Dann wäre echt Gute Nacht - und nicht wie jetzt nur der Tageszeit bzw Nachtzeit geschuldet...

Insofern hat das Lied eben seinen Zusammenhang und seinen Zweck im Widerstand.
LG
Gerd

Geschrieben: 23.12.2017 00:12
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: Der See
#81

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Wow (Äh, Wuff!), Kellerkind! Kompliment! Toller Song (Äh, geiles Lied!)...
Nee, im Ernst. Sätze wie "Irgendwas ist immer im Weg, dann wird halt irgendwas beiseite gelegt." oder "Auf einmal tut's gar nicht mehr weh.", das sind Sätze, die bei mir hängenbleiben und mich in der stillen Nacht begleiten werden, die ich in diesem Jahr nicht in Berlin (wo schon jetzt geböllert wird *grummel*), auch nicht am sondern an der See verbringen werde, um mich inspirieren zu lassen. Euer Video ist ein prima Einstieg in meinen Jahresendurlaub in Ostfriesland...
Danke, Kellerkind!

Geschrieben: 23.12.2017 00:12
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Der See
#82

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Hallo miteinander: kurz vor Weihnachten habe ich/haben wir noch etwas eher Besinnliches veröffentlicht. Das Stück hat für mich eine tiefere Bedeutung und ich würde mich freuen, wenn er dem einen oder der anderen ein wenig gefällt (gemessen an meinem/unserem sonstigen "Werk" passt dieses Lied m.E. eher besser ins Liedermacherforum). Grüße in die Runde, besinnliche Festtage und hier ist der Song (äh das Lied):

Nachbar M Punkt - Der See

Kellerkind


Geschrieben: 22.12.2017 23:20
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Kabarettistischer Jahresrückblick 2017
#83

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Ich erinnere mich, in meiner Kindheit war es nicht nur Ritual, an Silvester "Dinner for One" zu gucken, sondern auch die "Münchner Lach- und Schießgesellschaft", (damals z. B. mit Dieter Hildebrandt) bis heute für mich Inbegriff des politischen Kabaretts, und mein Papa (CDU-Wähler) war wohl dafür verantwortlich, dass es in unserer Familie Ritual war, an Silvester zusammen politisches Kabarett zu gucken, ebenso wie natürlich einer der beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, die sowas damals noch ungestraft bringen durften.

Am 18.12.2017 gab es im öffentlich-rechtlichen rbb-Radio immerhin diesen knapp halbstündigen Kabarettistischen Jahresrückblick 2017, den ich wärmstens weiterempfehle, weil er mich so an die Sivestererinnerungen meiner Kindheit erinnert...

Geschrieben: 22.12.2017 21:55
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Aw: professionelles Video
#84

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Lieber Gerd,

erstmal Danke für Dein Lied, mit dem es Dir selbst hier im relativ kleinen Kreis schon jetzt gelungen ist, eine spannende Diskussion anzuregen!

Da ich vor 4 Wochen in Hoyerswerda bei der "Hoyschrecke" war, musste ich bei Deinem Video spontan auch an den dortigen Tagebau denken, der bestimmend für diese Stadt und Region war und ist.
Und ich musste an Gerhard Gundermann denken, der nicht nur bei diesem "Hoyschrecke"-Festival mit seinem Leben und Werk bis heute omnipräsent ist, sondern gerade auch in dieser vom Tagebau geprägten Gegend zutiefst verwurzelt war. Gundi verkörpert für mich wie kein anderer auch die Widersprüche der Menschen in so einer Tagebau-Region.
Einerseits hat er über 20 Jahre als Baggerfahrer im Tagebau gearbeitet, es war sein Beruf und seine wirtschaftliche Existenzgrundlage.
Andererseits hat er sich aus Umweltschutzgründen schon zu DDR-Zeiten gegen diesen Tagebau engagiert und sich damit nicht nur bei der Staatsführung sondern vermutlich auch bei seinen Tagebau-KollegInnen unbeliebt gemacht.
Was ich meine, gibt dieses Lied viel besser wieder, als ich es selbst ausdrücken könnte:
Gundermann & Seilschaft - Engel über dem Revier

Klar haben Kirchen, die durch den Tagebau verschwinden, eine eine sehr persönliche Bedeutung für die Menschen aus einem Ort, der durch den Tagebau verschwindet, ebenso wie z. B. das Elternhaus oder der Baum, unter dem man vielleicht zum ersten Mal geknutscht hat. Aber das Verschwinden des Tagebaus in der rheinischen Braunkohleregion hat für die Menschen, die dort verwurzelt sind, eben auch eine ganz persönliche Bedeutung, nämlich den Verlust ihrer Arbeitsplätze, ihrer wirtschaftlichen Identität, die ihre Heimatregion seit mehreren Generationen prägt.

Ich finde, diese Fragen und Wiedersprüche sind eben nicht so einfach zu lösen, Gerd. Ich teile Deine Meinung, dass der Tagebau im rheinischen Braunkohlerevier möglichst bald für immer beendet werden sollte, aber ich teile auch die Sorgen der Menschen dort, die dadurch ihre Arbeitsplätze verlieren werden. Irgendwelche Gebäude sind dagegen in meinen Augen zweitrangig.

LG cARSCHti

Geschrieben: 22.12.2017 19:29
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Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Kästner und der kleine Dienstag
#85

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Danke Carsten, dem schließe ich mich gerne an. Meine Frau und ich haben den Film auch angesehen und einiges hinzugelernt .

Geschrieben: 22.12.2017 19:03
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...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)

Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)
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Aw: professionelles Video
#86

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Lieber Gerd

Ich habe die Kirche wohlweislich als Mahnmal bezeichnet. Jeder sollte sich Kirchen ansehen, ebenso Synagogen, Moscheen oder Tempelanlagen. Und deshalb ist dein Talibanvergleich ein Schuss ins Leere.

Ich wiederhole mich, wenn ich schreibe, dass du in deinem Lied darauf hinweisen hättest können, unter welchen Umständen solche Kirchen entstanden sind, nämlich dass die Arbeiter von den kirchlichen und weltlichen Machthabern bewusst so arm gehalten wurden, dass sie für ein Existenzminimum Kirchen, Burgen, Klöster und Schlösser bauen mussten. Mehr hab ich nicht geschrieben, alles andere ist Unterstellung. Ich denke aber, dass man sich das bewusst machen soll, wenn man solche Bauwerke besichtigt. Ich finde, das hat weniger mit Antiklerikalismus zu tun, sondern mit dem Bemühen zu verstehen, warum das Mittelalter als finster bezeichnet wird.

Und ein bisschen Provokation möchte ich mir gestatten, wenn ich schon der Einzige hier bin, der die Fahne der Skepsis hoch hält.

Ich werde mich nicht einmischen, ob meine Enkel in die Christmette gehen. Bei meinen Kindern hat noch die Schwiegermutter mitgeredet, ich werde es nicht machen und Gitta auch nicht. Morgen treffen wir bei Tochter Nummer 1 die Tochter Nummer 2 mit Familie und dann feiern wir so Weihnachten, wie es sich die Jungen vorstellen.

Frohe Weihnachten, dir und deiner Familie

Helmut



Geschrieben: 22.12.2017 18:53
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Aw: professionelles Video
#87

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Lieber Marc, liebe Luise, lieber Helmut,

danke für Eure Rückmeldungen.
@ Marc: mir geht es echt genauso mit der Vorstellung, der Ort, in dem ich meine biografischen Wurzeln habe, würde aus Profitinteresse platt gemacht... Das rheinische Braunkohlegebiet ist riesig und auf großen Arealen, die längst rekultiviert sind, stehen mehr oder weniger seelenlose Neubauflecken (@Helmut: "seelenlos" mein ich jetzt nicht theologisch...) Was mich an diesem Ausschürfungswahn auch so fuchsig macht, ist die absehbare Endlichkeit der Verwendung von Braunkohle zur Stromerzeugung, weil die klimaschädlichen Folgen zu offensichtlich sind und der Druck auf die Bundesregierung größer wird, die eigenen klimaentlastenden Ziele ernster zu nehmen.

@ Luise: am Abriss des Immerather Doms lässt sich in der Tat nichts mehr ändern, aber vielleicht doch noch der Rest des einmaligen Hambacher Forstes erhalten mit seiner einzigartigen Bewaldung aus Hainbuchen und Stieleichen, zwischen denen im Frühjahr Millionen von Maiglöckchen wachsen. Es ist nicht nur schade um diese für die Region einzigartige Kirche. Es sind hier schon zahlreiche Ortschaften dem Erdboden gleichgemacht worden (mit ihren Sakralbauten), eh dann die Bagger den Erdboden tiefschürfend aufgerissen haben bis auf eine mehrere hundert Meter tiefe Sohle, um an die Braunkohle zu kommen.
Die Grünen üben sich mal wieder in einem Eiertanz und sind mutig und deutlich dagegen, wenn sie nicht selbst in der politischen Verantwortung stehen - ähnlich wie "Die Linke" in Brandenburg, die alle Proteste der Bundes-Linken gegen den Braunkohleabbau mit ihrer Landespolitik zum Schutz von Arbeitsplätzen im Lausitzer Braunkohlerevier in ein tonloses und unehrliches Flöten verwandeln, statt sich über einen Strukturwandel Gedanken zu machen.

@Helmut: ach Du alter Poltergeist wider den Klerikalismus. Mach mal halblang mit der grundsätzlichen Klerus- und Religionskritik in diesem Zusammenhang. Die Kirche war schließlich mit ihren Bauwerken, die sie entstehen ließ, nicht nur ausbeuterisch dabei, das Volk auszupressen, sondern hat so manchen armen Tagelöhnern in schwierigen Zeiten durch Arbeit auch Lohn und Brot gegeben, sonst wären kaum Leute von weither gekommen, um sich dort zu verdingen, selbst wenn es für eine Entlohnung weit unter dem heutigen Mindestlohn gewesen sein dürfte. Die Ansprüche waren wohl auch noch nicht so hochgeschraubt wie heute und Gewerkschaften gab es auch noch nicht.
Hätte ich ein Lied des Inhaltes singen sollen, dass es gut sei, wenn diese Kirche nun abgerissen werde, weil auch sie (bei ihrer Erstellung Ende des vorletzten Jahrhunderts) mit blutigem oder kriminell erpresstem Geld aus dem Vermögen des Erzbistums finanziert wurde? Oder mich für einen grundsätzlichen Abriss aller Kirchengebäude einsetzen sollen?
Ich bin mit nicht sicher, ob sich genügend Aufträge zahlungskräftiger Bauherren und -damen profaner Gebäude gefunden hätten, um dem darbenden Volk genug Erwerbstätigkeit bieten zu können. Aber das werden Forscher, die diese Jahrhunderte genauer unter die Lupe genommen haben, besser beantworten können, wie es gewesen wäre, hätte man sich die Kirche(n) weggedacht.

Ich sehe mich nicht im Schulterschluss mit den Taliban, die vor Jahren die Buddhastatuen in Afganistan zertrümmert haben, weil sie diese für gottlose Ketzerwerke hielten. Bei Protesten gegen Auswüchse des Klerus a la Tebartz van Elst bin ich genauso dabei wie beim Levitenlesen gegen hochrangige Kleriker, wie es Franziskus dieser Tage im Vatikan vorgemacht hat. Er hat meinen Respekt und ich gönne ihm ein langes Leben, denn ich könnte mir vorstellen, dass andere sich Gedanken darüber machen, wie sie es verkürzen können. Aber in meinem Lied zum Dom von Immerath ging es nicht um Kirchen- oder Klerikerschelte, sondern um Widerstand gegen Heimatzerstörung aus Profitinteresse, bei der Menschen entwurzelt werden, die dagegen wenig ausrichten können. Ich hätt es auch besser gefunden, wenn sich die katholische Kirche mit deutlicherem Widerstand der Zerstörungswut von RWE - nicht erst beim Immerather Dom - entgegenstemmt hätte. Aber solange wollt ich nicht mehr warten...

Auch nichts für ungut, lieber Helmut. Gruß an Gitta.
Geht ihr mit den Enkeln in die Christmette? Da kann man in viele strahlende Kinderaugen gucken, die das hell erleuchtete Innere des Sakralbaus bestaunen... Falls nicht - Euch entgeht was...

herzlich
Gerd

Geschrieben: 22.12.2017 16:48
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Aw: professionelles Video
#88

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Lieber Gerd

Wenn dein Lied schon von Marc so gelobt wurde, kann ich ja etwas Kritik üben.

Mir fehlt in dem Lied ein Aspekt: Auch diese Kirche ist ein Mahnmal dafür, welches Opfer das gemeine Volk an Geld, Sach- und Arbeitsleistung für den Bau aufbringen musste, um danach demonstriert zu bekommen, wie groß dieser Gott sein muss, der darin wohnt (Danke an Carschti für die Erinnerung daran durch das Lied von Eva Kyselka).

Ohne dieses Opfer wäre das entbehrungsreiche Leben dieser Leute wesentlich leichter gewesen.

Mit diesem Zusatz hättest du das Lied in die Sammlung „Gott, Oh Gott“ aufnehmen können.

Zur Zeit von Tebartz van Elst hast du noch gegen die Protzsucht des Klerus angesungen. Wirst du alt?

Nix für ungut. Herzlich





Geschrieben: 22.12.2017 09:48
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Kästner und der kleine Dienstag
#89

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Hab vorhin diesen Spielfilm über Erich Kästner geguckt, der heute in der ARD lief und noch bis 21.03.2018 in der Mediathek verfügbar ist. Sehr empfehlenswert, wie ich finde!
Kästner und der kleine Dienstag

Geschrieben: 21.12.2017 23:54
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Harry Rowohlt (1945-2015)
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Aw: Auch Heinrich Böll hätte heute Geburtstag: 100 Jahre
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Liebe Marianne,

danke für diesen Hinweis! Dass Heinrich Böll am 21.12.2017 geboren wurde, also genau 25 Jahre vor Reinhard Mey, hatte ich nicht auf dem Schirm. Beide sind also während eines Weltkriegs geboren und hatten eine "Nachkriegskindheit". Heinrich Böll war dann auch noch als Jugendlicher an einem dieser beiden Weltkriege als Soldat beteiligt, was Reinhard Mey zum Glück erspart geblieben ist.

Heinrich Böll wurde keine 75 Jahre alt, er verstarb am 16.07.1985 im Alter von nur 67 Jahren. Aber seinen Todestag habe ich bis heute auf dem Schirm, denn ich war, als ich davon erfuhr, gerade auf vierwöchigem Zivildienst-Lehrgang in Bocholt, und wir Kriegsdienstverweigerer waren alle schockiert von der Nachricht, und uns allen war Heinrich Böll natürlich ein Begriff. Ich selbst hatte ihn bei der großen Friedensdemo im Herbst 1983 in Bonn noch live erleben dürfen.

Gute Frage, Marianne, welche Rolle Heinrich Böll heute noch für heutige Jugendliche spielt. Verstaubte Paperbacks im Bücherregal der (Groß)Eltern? Lästige Pflichtlektüre im Deutsch-Unterricht? Die Grünen betreiben zwar eine "Heinrich-Böll-Stiftung", aber welches jugendliche CSU-Mitglied, das gern mal Stipendien der "Hans-Seidel-Stiftung" annimmt, weiß heutzutage noch, wer Hans Seidel war?

LG cARSCHti

Geschrieben: 21.12.2017 23:49
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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