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Aw: Es geht weiter: "Lieder auf Banz" 2017 - Wer ist dabei?
#61

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Hallo Georg,

weil Luise mir von der Ausstrahlung erzählt hat, hab ich "Lieder auf Banz" im Livestream angeschaut. Sehr schön - wäre eine Überlegung wert, im nächsten Jahr hinzufahren, wenn das bei mir geht, zumal dann ja auch noch Bodo Wartke angekündigt ist...
Von den Newcomern hat mir Fee Badenius mit Abstand am besten gefallen. Von Marcel Brell finde ich persönlich, kenne ich bessere Lieder von seinem Album "Alles gut, solang man tut". "Einfach" von Willy Astor finde ich auch stark. Der Hammer. Und Konstantin Wecker - ein würdiges Finale. Hoffe, damit hab ich nicht allzu viel verraten, für die, die es noch in der Mediathek anschauen wollen...

Viele liebe Grüße,
Anne

Geschrieben: 15.08.2017 16:15
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Aw: Es geht weiter: "Lieder auf Banz" 2017 - Wer ist dabei?
#62

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Wer's verpasst hat oder noch einmal sehen möchte:

Lieder auf Banz 2017 in der Mediathek des BR.

Geschrieben: 15.08.2017 00:52
_________________
"Jede künstlerische Leistung ist ein Sieg über die menschliche Trägheit."
[Herbert von Karajan]
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Liedermacher beim HOFA-Songcheck Contest 2017
#63

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Ich dachte mir ob es legitim ist ein wenig Schleichwerbung für Leute aus der Liedermacherzunft, hier im Liedermacher-Forum, zu machen ?

Irgendwie dachte ich mir - nein sowas tun Liedermacher nicht, nein das ziemt sich nicht !
Dann dachte ich mir, wenn schon, dann doch hier im Liedermacher-Forum

Grad jetzt läuft der "HOFA-Songcheck Contest".
Hier werden in 6 Musikkategorien Preise ausgelobt.
Eine dieser Kategorien nennt sich - "Traditional", wo sich unter anderen die Liedermacher - in englisch "Singer-Songwriter" - dem musikalischen Wettstreit stellen.

Jetzt gerade läuft das Publikumsvoting - bis zum 20. August 2017.
Die besten 20 in jeder Kategorie schaffen es dann in die zweite Runde, wo dann eine Experten-Jury die Lieder bewertet.

Neben meinem Lied habe ich hier einige mir bekannte Liedermacher in diesem illustren Feld gefunden
Es wäre toll wenn die Lieder hier gehört, und wenn gefallen, auch mit Stimmen gesegnet werden

Peter Dürer - In Scharen ziehen sie übers Land
https://songcheck.hofa.de/song/1328/

Oliver Gehrung - Die Liebe geht ganz leise
https://songcheck.hofa.de/song/2142/

Falk - Psychologin
https://songcheck.hofa.de/song/1384/

Jakob Heymann - Purer Hass
https://songcheck.hofa.de/song/1379/

Markus Sommer - Von A nach B
https://songcheck.hofa.de/song/1383/

William Wormser - Hirnfickboogie
https://songcheck.hofa.de/song/1381/

Alle Lieder der Kategorie - "Traditional" kann man hier hören:
https://songcheck.hofa.de/song/list/ge ... tsobLiIqc&sort=votes-desc

Die TOP 20 in den 6 Kategorien:
https://songcheck.hofa.de/song/charts/

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit
Ich hoffe, man mir nicht böse, weil doch ein wenig offensiv ... ?
aber die viel zu wenig gehörten Liedermacher brauchen da und dort ein wenig Gehör, so ich finde

Liebe Grüße!
Peter Dürer

Geschrieben: 15.08.2017 00:46
_________________
www.peter-duerer.at
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Nachbar M Punkt - Hier und Jetzt
#64

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Hallo miteinander,

ist ganz schön lange her, dass ich hier etwas gepostet habe (schwere Zeiten, zeitweilige musikalische Abstinenz, Stress im Job und Familienalltag). Damals hatte ich hier erfahren, dass meine (hier: unsere) Musik durchaus für dieses Forum geeignet ist und durchaus positives Feedback erhalten. Sodann möchte ich es nun wagen, Euch mal wieder etwas Neues mit 50% neuer Besetzung und 100% neuem Namen vorzustellen. Der Song ist die Konsequenz aus der Tatsache, dass zwei Musiker zwar seit langem in der gleichen Straße wohnten, aber ebenso lange brauchten, um zu realisieren, dass gemeinsame Musik dringend geboten ist. Ich hoffe, es mundet dem Einen oder der Anderen und bin selbstverständlich interessiert an Feedback jeglicher Couleur:

Nachbar M Punkt - Hier und Jetzt

Wer im Video (sur)real agierende Teddybären findet, darf sie selbstverständlich behalten

Beste Grüße aus dem sonnigen Baden,
ein Kellerkind

Geschrieben: 15.08.2017 00:10
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Aw: Live Konzert
#65

Kein Avatar
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Es hat auch wirklich niemand mehr Respekt davor wie ich und ich kann es auch sehr gut nachvollziehen. Das ist nämlich auch immer mein größter Horror. Ich hab schon Texte vergessen bei Liedern die ich schon seit 10 Jahren spiele und trotzdem passiert es einfach . Eine halbe Sekunde Unsicherheit oder Blackout reichen da schon aus. Für mich war nur die Erkenntnis, dass es wohl auch nicht besser wird wenn man 200 mal im Jahr auf der Bühne steht, oder wie ich 10-20 mal. Das ist ermutigend und deprimierend zugleich. Übrigends gibt es auch sehr viele Videos auf youtube bei denen Reinhard Mey den Text vergisst und teilweise auch so nervös ist, dass er abbricht. So locker flockig wie es oft den Anschein hat, ist es halt einfach nicht, egal wie professionel jemand ist, Lampenfieber ist immer dabei :)
Wecker hat ja immer seine Texte am Klavier stehen. Der kann sich das auch erlauben, ich versuche immer auswendig zu spielen, weil es einfach glaubwürdiger ist, finde ich....

Gruss

Oliver

Geschrieben: 11.08.2017 13:55
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Aw: Live Konzert
#66

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Hallo Oliver,

ein paar Eindrücke zu dem Konzert haben wir schon in diesem Thema besprochen.

Ich denke nicht, dass er einen "schlechten Tag" hatte. Man muss bedenken, dass er zuvor das Programm "Klaviersdelikte" lange Zeit nicht gespielt hatte und stattdessen meist mit "Was, wenn doch?" unterwegs ist. Selbst mit ein paar Schnitzern ist das eine Gedächtnisleistung, vor der ich nur den Hut ziehen kann. Aber du hast natürlich recht, diese kleinen charmanten "Fehler" machen das Ganze auch irgendwie speziell und interessant.

Schöne Grüße
Viktor

Geschrieben: 09.08.2017 08:14
_________________
...
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Aw: Mia Aegerter - Schwarzer Fleck
#67

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Zitat:

cARSCHti schrieb:
Frage: Schreibt sie ihre Lieder (Texte, Musik) selbst, oder ist sie "nur" diejenige, die diese als Sängerin präsentiert [...]?

Sie schreibt ihr Material größtenteils selbst. Ein paar Co-Autoren gibt's ab und an, auch auf dem neuen Album bei drei Stücken.

Gruß
Skywise

Geschrieben: 08.08.2017 23:51
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"Ist wirklich wahr - ich hab's in meinen Träumen selbst geseh'n ..."
Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: Mia Aegerter - Schwarzer Fleck
#68

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Mit sagte der Name Mia Aegerter bis eben tatsächlich nix, und ich hab beim Hören und Gucken des Videos versucht, Deine Infos über sie (RTL, Thommy Ohrner, Bravo-TV usw.) möglichtst auszublenden, Sky, um mich auf das Lied zu konzentrieren, mich unvoreingenommen darauf einlassen zu können...

Mit Erfolg! Sowohl Video als auch Song gefallen mir ausgesprochen gut. Es ist bei dem Thema natürlich nicht witzig oder satirisch, aber eben auch nicht aufdringlich jammerig, sondern kommt für mich aufrichtig, ehrlich und nachvollziehbar rüber, so dass ich mich als Zuschauer/-hörer auf eine angenehme Art unterhalten und angesprochen fühle.

Frage: Schreibt sie ihre Lieder (Texte, Musik) selbst, oder ist sie "nur" diejenige, die diese als Sängerin präsentiert, so wie Annett Louisan beispielsweise...?

Geschrieben: 08.08.2017 23:18
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Mia Aegerter - Schwarzer Fleck
#69

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Schwarzer Fleck

Wem der Name Mia Aegerter was sagt - möglich, daß man über sie als Schauspielerin schon mal gestolpert ist, beispielsweise als Xenia bei "Gute Zeiten - schlechte Zeiten". Kuckt hier natürlich keiner. Klar. Oder dereinst bei Tommy Ohrner in "Laß dich überraschen" als Imitatorin von Natalia Imbruglia ("Torn"). Oder als Moderatorin von Bravo TV. Kuckt hier natürlich auch keiner. Ich sag's nur. Na ja, oder danach in einigen Filmen und Serien ... da die gute Frau allerdings von Haus aus eher Musikerin ist, hat sie parallel eine Karriere als Sängerin eingeschlagen. Dabei hat sie zunächst englische Titel veröffentlicht, schwenkte allerdings sehr schnell auf Schwizerdütsch um, womit sie dann auch prompt in ihrer Schweizer Heimat Erfolge verbuchen konnte. Seit 2004 legte sie vier Alben in Schwizerdütsch vor, die sich allesamt recht ordentlich verkauften. Mittlerweile lebt und arbeitet sie in Berlin und veröffentlichte nach fünfjähriger Alben-Pause und immer wieder wechselnden Kostproben sowie ein paar Videos schließlich Ende Mai 2017 ihr erstes hochdeutsches Album "Nichts für Feiglinge".

Was ich von dem Album halte, kann ich trotz einiger Durchläufe noch nicht richtig sagen. Wahrscheinlich ist der Gesamteindruck sehr stimmungsabhängig - und eigentlich gehört das Album mit seinen größtenteils in sich ruhenden Liedern und seinen mal schelmischen, mal bedrückenden Texten nicht in den Sommer. Aber mal sehen, wie es sich entwickelt

Gruß
Skywise

Geschrieben: 08.08.2017 02:33
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Herman van Veen - "Die Clowns"
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#70

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lieber carschti,
ich kann dich nur zur bewerbung ermuntern. achte auf die terminangaben auf der webseite des bardentreffens zu den bewerbungsfristen. für die strassenbühne gibt es kurz vor dem festival eine kurze zeitspanne für interessenten. in diesem jahr lief die bewerbungsfrist mitte juli und damit etwa zwei wochen vor dem festival ab. wichtig ist zu wissen, dass es auf dieser bühne keine stromversorgung gibt und man nur eine verstärkung nutzen kann, die mit batterie läuft. mir schien in diesem jahr dort eine recht mickrige und schwer einstellbare anlage zur verfügung zu stehen. ich hab sicherheitshalber meine eigene benutzt, denn da weiss ich, wie ich sie einstellen muss. ganz ohne anlage wird es schwer, sich gegen batterie-verstärkte strassenmusiker durchzusetzen, die ohne bühne strassenmusik machen.
herzlich
gerd

Geschrieben: 07.08.2017 23:55
_________________
Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#71

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Ich lese diesen Thread seit Tagen höchstinteressiert mit, aber ich kann nicht wirklich mitreden, weil ich noch nie bei einem dieser seit Jahren (Jahrzehnten?) stattfindenden Bardentreffen in Nürnberg dabei war, weder als Zuschauer noch als Barde.
Was Du über Deinen Auftritt dort schreibst, Gerd, und was andere hier über Deinen Auftritt dort schreiben, macht mich allerdings neugierig, es im nächsten Jahr vielleicht selbst mal zu versuchen, mich da als Barde zu bewerben...
Ach ja, und die kleineren Bühnen sind für mich (auch als Zuschauer) meistens interessanter, unterhaltsamer und lehrreicher als die großen, wo man seinen "Star" dann mit Zehntausenden auf einer Video-Leinwand teilen muss...
LG cARSCHti

Geschrieben: 07.08.2017 21:58
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#72

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Hallo Gerd,
mir ist die doch nicht kleine Anzahl an Menschen aufgefallen, die vor der kleinen Bühne stehen blieb, und dies hatte seinen Grund.
Ich möchte die lobenden Worte meiner "Vorredner" nicht wiederholen, sondern einen Eindruck einer Dame, die gegen Ende Deines Konzertes neben mir stand. Sie ließ ein lautes "Bravo" hören. Ich frage Sie, ob sie deine Musik denn kenne. Sie verneinte und teilte mir mit, dass deine Themen und Texte sie gefangen haben und diese mit Hannes Wader verglichen. Den Vergleich will ich nicht kommentieren, doch mir zeigte dieses kurze Gespräch, wie sehr Deine anspruchsvolle und treffende Texte ankommen.
Gruß
Theo

Geschrieben: 07.08.2017 20:01
_________________
Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will,
dann mag ich nicht, wenn ich muss.
Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll,
dann kann ich, wenn ich muss.
Denn: Die die können sollen, müssen wollen dürfen.
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#73

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liebe nicole, lieber philipp,
viele dank für die lobenden zeilen. es sind solche ermunternden reaktionen, die mich mit meinen liedern immer wieder die öffentlichkeit suchen lassen, auch wenn manche bühnen nicht die optimalen bedingungen bieten. ich hab den auftritt genossen - und eure reaktionen auch...
herzlich
gerd

Geschrieben: 06.08.2017 23:12
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#74

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Hallo Gerd,

besser spät als nie: lieben Dank für Dein Konzert!
Für mich war es ein wirkliches Highlight auf diesem Bardentreffen - kritische Texte, Gitarrenmusik und das Ganze in einer entspannten, familiären Atmosphäre...
Schön war auch, bekannte Gesichter vom Liedertreffen wiederzusehen.
Vielen Dank für Deinen "Bio-Nachhilfeunterricht" zum Thema "Rind".
Gerade in dieser vergangenen Woche wurde ich („Dieselgipfel“ sei Dank) häufig an diese Momente Deines Konzerts erinnert...

Straßenbühne:
Was den Hauptsponsor motiviert, sich direkt vor seine Filiale diese "Bühnenqualität" stellen zu lassen, wir mir niemand so erklären können, dass ich es verstehe.
(Einen schärferen Kommentar in einem Entwurf habe ich wieder gelöscht!)
Mein Fazit: Hier gibt es "Optimierungspotential" für die Orga-Truppe des Bardentreffens...

Bardentreffen allgemein:
Da ist schon alles gesagt...
Schade, dass Konzerte wie Deins beim Bardentreffen auf die "rote Liste" (der aussterbenden Liedermacher) gehören.

Wie dem auch sei:
Es war schön Dich zu hören / Euch zu treffen.

Viele Grüße

Philipp

Geschrieben: 06.08.2017 18:57
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Live Konzert
#75

Kein Avatar
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Hier mal ein interessantes Konzert von Bodo Wartke.
Er hatte wohl nen schlechten Tag und fliegt fast in jedem Lied raus, bzw vergisst den Text. Aber wie er sich jedesmal wieder rauslaviert ist zum piepen.
Und endlich mal eine live Version von dem wunderschön/traurigem Lied "Christine", welches mich immer wieder zu Tränen rührt.

Viele Spass damit

Oliver


https://www.youtube.com/watch?v=EokHAq1Un1I&t=3999s

Geschrieben: 06.08.2017 12:10
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Aw: das Herz einer Frau
#76

Kein Avatar
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Falls jemand Lust hat einen armen Liedermacher (also mich) beim HOFA Songcheck Contest zu unterstützen, freu ich mich über Stimmen :)
Im Moment bin ich unter den Top 20 und würde da auch gerne bleiben, weil man, wenn die votingphase vorbei ist dann in der engeren Auswahl der Jury ist.
Hier ist mein Beitrag (voten geht ganz einfach und schnell):
....und natürlich nur voten wenn es auch wirklich gefällt :)


https://songcheck.hofa.de/song/2142/



das Lied gibts auch bei Youtube mit tollen Bildern (von meiner Schwester):
https://www.youtube.com/watch?v=6mPTW3oF9WI

Vielen Dank und viele Grüße

Oliver

Geschrieben: 06.08.2017 09:12
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Aw: Antigone: Das neue Theaterstück von Bodo Wartke (Vorverkauf läuft)
#77

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So, meine Geduld wurde belohnt. Inwzischen kann man an der Freiburger Theaterkasse direkt Karten für Antigone erwerben. Ich habe in der ersten Reihe die drei Plätze links vom Mittelgang erstanden.

Die Dame sagte mir, dass über Bodos Seite schon viele Karten verkauft wurden, sie musste schon Nachschub liefern. Es lohnt sich also immer, mal bei Bodo nach dem aktuellen Stand der Dinge zu schauen (falls man noch keine Karte hat).

Viele Grüße von Petra

Geschrieben: 05.08.2017 15:51
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Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)
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Aw: Johan Meijer - Dazumal
#78

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Hallo liebe Liederfreunde,

und was sehe ich? Es ist ein Lied von Renaud darauf: "Mistral Gagnant" Eigentlich sein berühmtestes. Das scheint der Rezensionist aber nicht gewusst zu haben. Der Erzähler sitzt in diesem Lied mit seiner kleinen Tochter auf einer Bank und erzählt ihr unter anderem von den Süßigkeiten, die es zu seiner Kinderzeit gab. Ein nostalgisches Lied.

Johan hat beim letzten LT erzählt, dass er angefangen hat, Renaud-Chansons zu übersetzen. Eine schöne Idee finde ich.

Auch ansonsten scheint die CD sehr interessant zu sein.

Liebe Grüße, Marianne

Geschrieben: 03.08.2017 23:22
_________________
At the risk of offending an atheist: God bless you.

Leonard Cohen
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Aw: 5. Thomsdorfer Liederfestival
#79

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Hallo

das Thomsdorfer Liederfestival ist vorbei. Ich war am Freitag da, weil´s mir der interessantere Programmtag war. Der am Sonnabend als Hauptact spielende Axel Prahl und Band - nö, musste ich nicht haben. Aber ich wollte mir nicht die Gelegenheit
entgehen lassen, Johann Meijer zu sehen und zu hören. Ab und an lausche ich ja seiner Sendung im Fliedertee-Radio und das eine oder andere Lied gibt´s immer mal wieder im Plattenbau zu hören, was gut in meine Ohren ging.

Den Auftakt machte eine Nachwuchssängerin aus der Region, die eigene Lieder und Coverversionen zu Gehör brachte. Ich sag mal, war nicht soooo schlecht, mir klang die Klampfe etwas blechern aber wer nicht während des Singens und Spielens in der Lage ist, wenigstens ab und an ins Publikum
zu gucken, sitzt irgendwie auf verlorenem Posten. Mit zunehmender Dauer verspielte sie sich öfter aber nichtsdestotrotz finde ich´s gut, wenn jungen Leuten eine so relativ große Auftrittsmöglichkeit geboten wird. Gleich nach ihr noch am frühen Abend war schon Johann Meijer dran - und der zeigte, wie´s geht.
Jo, mich kann ja bekanntermaßen nichts so leicht beeindrucken aber da waren vom ersten Ton und Wort meine Ohren weit auf Empfang gestellt. Weiß gar nicht wo ich da mit meiner Lobhudelei anfangen soll , hm ... ich kürze am besten ab: auf jeden Fall sehr hörenswerte Lieder, klasse Texte und neben Johann nicht zu vergessen, sein Geiger Jos Koning - also das Duo Grenszland.
Nach dem Konzert habe ich- entgegen meiner Natur, schüchtern wie ich nun mal bin - vom Johan direkt eine CD gekauft und signieren lassen und wir haben noch ein geplauscht. Bin dann mit 2 CDs , der "Dazumal" und "Kirschen teilen" nach Hause. Besser konnte es den Abend nicht werden und mein Ausgang war leider eh zeitlich begrenzt.

Beide CDs lassen sich gut durchhören, Dazumal mit den internationalen Liedern und deutschen Texten geht ja eh gut in mein Ohr, ich bin drauf und dran, mehr aus der Reihe Europeana hören zu wollen.

Am Sonnabend war´s rappelvoll vor der Bühne. Freut mich für den Veranstalter, der mit dem mehrtägigen Festival für Liedermacher eine sehr schöne Veranstaltung etabliert hat.

... muss jetzt rüber zum Plattenbau

LG
Rex2005





Geschrieben: 03.08.2017 21:18
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Aw: Johan Meijer - Dazumal
#80

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ich hab die CD jetzt auch und sogar mit Autogramm Hier geht's weiter

Geschrieben: 03.08.2017 21:18
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#81

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Hallo Nicky,

über den Begriff 'Bardentreffen' wurde auch in vergangenen Jahren schon diskutiert. Vor 41 Jahren wurde es so genannt und ich denke, man mag sich von dem Namen nicht mehr trennen. Früher werden es wohl schon mehr Barden gewesen sein, heute treten ja fast alle mit Band auf. Ich bin immer froh, wenn ich mal eine Darbietung ohne Schlagzeug erwische, das ansonsten die Texte mehr oder weniger tot schlägt. Mein Bruder dachte gar, es handele sich um so ein mittelalterliches Treffen mit der entsprechenden Kostümierung.

Beim Motto fand ich schon in den vergangenen Jahren, dass man nicht allzu viel davon merkt. Ein Mal war es '175 Jahre Eisenbahn'. Meine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, bis ich mal irgendwann ein Lied zum Thema zu hören bekam. (Auch Reinhards 'Eisenbahnballade' hat jemand vorgetragen, aber in der Mitte aufgehört – weil das Lied so lang ist – und später im Programm die zweite Hälfte gesungen. Das hat richtig weh getan.) Ein Mal war das Motto 'Finnland'. Einige wenige finnische Beiträge gab es, aber zugegeben – so viele finnische Gruppen gibt es wahrscheinlich nicht, die man da einladen könnte. In dem Jahr, als das Motto 'Schweiz' war, waren allerdings schon ein paar mehr Schweizer da, die Anreise ist einfach nicht so langwierig.

Das Motto Gegenwind meint übrigens nicht die hier relativ negativ besetzte 'Blasmusik', sondern die meist sehr seriösen 'Blasinstrumente'. Wie man gerade auf 'Gegenwind' kam, kann ich auch nicht sagen. Die Beschreibungen der Gruppen im Programmheft werden ja sicherlich nicht vom Veranstalter geschrieben, die liefern doch wahrscheinlich die Künstler selbst. Und da finde ich bei der spanischen Gruppe 'Bufa y Sons' die Kurzüberschrift 'Gegenwind mit Krücke, Backstein und Absperrgitter'. Derartige Dinge wie auch Schläuche, Gießkannen und Fahrradlenker nutzen diese Musiker als Instrumente.

Hier ein Auszug aus dem Programmheft:
Zitat:

… ermöglicht unser diesjähriges Festivalmotto natürlich auch den dezenten Verweis auf Künstler, die von Windschlüpfrigkeit wenig halten, sondern Position beziehen. Und solche Stimmen sind – wie der Blick ins Programm zeigt – erfreulicherweise auch im Jahre 2017 keine Seltenheit und keine Frage des Alters beziehungsweise des Jungseins.

Als Beispiel werden der Tibet-Mahner Porok Karpo, der fränkische Jungfrechdachs Heiner Bomhard und der Bayern-Spötter Stephan Zinner genannt. Im Programmheft haben 17 der 73 Formationen einen Gegenwind-Stempel. Das sind aber alles Gruppen, die mit Blasinstrumenten arbeiten, die drei Beispiele für kritische Beiträge haben diesen Stempel nicht. Es ging also wohl tatsächlich hauptsächlich um die Blasinstrumente.

Um noch kurz auf Rudolstadt einzugehen: Meine Schwester war in diesem Jahr zum ersten Mal dort. Schwerpunkt sollte Schottland sein. Schottland war vertreten, es wurden schottische Tänze gezeigt, was ihr besonders gefiel, weil sie selbst in einer schottischen Tanzgruppe ist. Und es wurde schottische Musik gespielt. Aber auch dort waren die Beiträge zum Thema Schottland nur ein kleiner Bestandteil des riesigen Angebotes.

Viele Grüße von Petra

Geschrieben: 03.08.2017 00:03
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Liederwerkstatt im Kulturbahnhof Biesenthal
#82

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Ich hoffe, ich bin nicht wieder im falschen Unterforum gelandet und mache den AdministratorInnen (schreibt man das so?) jetzt nicht zu viel Arbeit, Georg...
Hier zu einem zu Link zu einem Liederwerkstatt-Konzert, einer Konzertreihe, die sich hier im Osten seit Jahren etabliert hat:
Liederwerkstatt im Kulturbahnhof Biesenthal
Nicht nur im Kulturbahnhof Biesenthal, sondern auch an zashlreichen anderen Orten im Osten (bevor der Westen dann so richtig rockt...)

Geschrieben: 02.08.2017 23:14
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Aw: Sarah "Chansonedde" Lesch - Da draußen
#83

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... und hier geht's zur zweiten Single "Reise Reise Räuberleiter".

Schöne Grüße von
Viktor

Geschrieben: 02.08.2017 12:23
_________________
...
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#84

Benutzerinformationen
Lieber Georg,
danke für den Hinweis zu dem Thema Blasmusik. Ich hatte das in dem Zusammenhang mit dem Motto überhaupt nicht in Verbindung gebracht. Vermutlich auch, weil Blasmusik nicht so ganz meins ist, außer vielleicht ein dezentes Saxophon im Hintergrund......

Was mich bei dieser Art Treffen oder auch bei der von mir beschriebenen Demo besonders stört, ist, dass ich dabei das Gefühl eines „Etikettenschwindels“ habe.
Die Bezeichnung „Bardentreffen“ lässt mich an eine Zusammenkunft von „Barden“ denken, die ich immer singender weise in meinem Kopf habe. Mit dem Motto „Gegenwind“ verbinde ich dann Texte gegen die momentane Situation. Sei sie politisch oder auch anderer Art. Aber vielleicht denke ich da auch einfach nicht groß genug.......

…..oder kann einige „Gegenwind“-Beiträge auch gar nicht als solche erfassen, weil sie in den jeweiligen Landessprachen der Künstler präsentiert werden. Mein Englisch reicht dafür vielleicht noch. Aber „Gegenwind“ oder auch Protest aus russisch, polnisch oder chinesisch herauszuhören fällt mir schwer. Genauso wie „Gegenwind“ aus einem Didgeridoo herauszuhören.

Ich kann natürlich gut verstehen, das die Strassenkünstler (egal was sie singen oder spielen) das Bardentreffen nutzen um eine Plattform zu finden und sich zu präsentieren. Genau das gefällt mir auch an Nürnberg. Die vielen kleinen Beiträge am Rande in ihrer Vielfalt. Aber auf den großen und kleinen Bühnen hatte ich einfach etwas anderes vom Veranstalter erwartet.
Man könnte das ganze ja sonst auch einfach „Musikertreffen in Nürnberg – ohne Motto“ nennen. Dann wären meine Erwartungen andere.

Alles in allem waren es wieder schöne Tage in Nürnberg und ich bin mir sicher, dass es mich auch in den nächsten Jahren wieder dorthin ziehen wird. Aber eben mit gedämpften Erwartungen....

Liebe Grüße
Nicole

Geschrieben: 02.08.2017 11:27
_________________
...sag nichts, ich seh's dir an, Kinder erkennen sich am Gang...
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Annett Kuhr nimmt Vorbestellungen entgegen
#85

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"Von einfachen Dingen" soll das neue Album von Annett Kuhr heißen, das am 6. Dezember auf das Volk losgelassen wird. Vorbestellungen sind bereits jetzt möglich.
Gang zur Kuhr

Ob das nachfolgende Stück darauf landen wird, halte ich für fraglich, allerdings war es in den letzten Monaten offenkundig fester Bestandteil ihres Konzertrepertoires.
Moorpackung

Gruß
Skywise

Geschrieben: 02.08.2017 09:28
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Herman van Veen - "Die Clowns"
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Nachhören: Wecker-Konzert Live-Mitschnitt im Deutschlandfunk
#86

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Liebe Leute,

meine Hörempfehlung:


Lieder aus dem "schrecklich schönen Leben" des Konstantin Wecker

Am 2. Juli im Schlosspark zu Neuhardenberg gab Konstantin Wecker im Trio ein Open Air-Konzert, bei dem die Poesie im Vordergrund stand. Vor über 700 Zuschauern erklangen dabei auch Lieder, die eine ganze Generation prägen sollten.

Aufzeichnung vom 02.07.2017
Neuhardenberg, Sommergarten - abrufbar bis 30.08.17 -


Hier geht's lang --> Wecker- Trio - Konzert

Ich freue mich schon auf das Wecker-Konzert im März (fast) in meiner Nachbarschaft, die Tickets hängen schon seit einigen Wochen an meiner Pinnwand.

Liebe Grüße

Doro


Geschrieben: 02.08.2017 09:13
_________________
"Alles was sein kann, ist so einfach
wenn Du leicht bist,
nicht wenn Du's dir leicht machst"
(Höchste Eisenbahn)
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#87

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Zitat:

Gesch schrieb:
[...]
und ich räume ein, wohl in meiner phantasie überfordert gewesen zu sein, denn mir wäre nicht im traum eingefallen, einen zusammenhang zwischen "gegenwind" und "blasmusik" zu vermuten - was vielleicht bei einem liedermacher nicht verwunderlich ist, der seinen stärkeren akzent eher auf inhalte/texte als auf musik legt.

mir wäre auch neu, dass blasinstrumente vorrangig "gegen wind" geblasen werden. und falls doch: zu welchem zweck?


Lieber Gerd,

ja, ich habe beim Motto "Gegenwind" auch zuerst ausschließlich an kritische Texte gedacht.

Aber ich finde den Brückenschlag zu "Blasinstrumenten" gelungen.

Unter dem Begriff "Blasmusik" würde ich vermutlich auch kaum an Liedermacherei denken, aber es ging ja um die Instrumente, nicht um das Genre, und selbst Bob Dylan hat mit seiner Mundharmonika letztendlich sehr oft und eindringlich ein Blasinstrument benutzt, was seinen Liedinterpretationen aus meiner Sicht eher zugute kam als geschadet hat.

"Gegen den Wind" zu blasen ist natürlich schon eine gewagte Hypothese, aber ich sehe das eher metaphorisch.
Aus den Darbietungen der "Red Hot Chilly Pipers" habe ich jetzt zugegebenermaßen aber auch nicht soviel Protest rausgehört

Ich vermute aber, daß sich beim BT eben auch Formationen bewerben, denen das Motto nicht so wichtig ist. Und andersrum Formationen ausgewählt werden, wo vorher eigentlich schon bekannt ist, daß ihre Darbietungen nicht unbedingt etwas mit dem Motto zu tun haben.

Beim tff in Rudolstadt gibt es ja jährlich auch ein Motto. Ich war leider noch nie dort und frage mich, wie konsequent dort das jeweilige Motto eingehalten wird.

Viele Grüße,
Georg

Geschrieben: 01.08.2017 23:37
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[Herbert von Karajan]
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#88

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lieber georg,

bevor ich mich für das bardentreffen beworben habe, stach mir das "gegenwind"-motto ins auge und schien mir, insbesondere für mich und meine thematischen liederzugänge, ausgesprochen einladend, wenn man nicht gar auffordernd zu sein.

ich muss zugeben, wohl etwas oberflächlich in der recherche gewesen zu sein, was denn mit dem motto "gegenwind" gemeint und umfasst war.

und ich räume ein, wohl in meiner phantasie überfordert gewesen zu sein, denn mir wäre nicht im traum eingefallen, einen zusammenhang zwischen "gegenwind" und "blasmusik" zu vermuten - was vielleicht bei einem liedermacher nicht verwunderlich ist, der seinen stärkeren akzent eher auf inhalte/texte als auf musik legt.

mir wäre auch neu, dass blasinstrumente vorrangig "gegen wind" geblasen werden. und falls doch: zu welchem zweck?

ein alternatives motto hätte insofern für geblasene musik auch "pustekuchen" lauten können. das wäre dann sicherlich auch kein etikettenschwindel gewesen...

aber es mag ja ein fehler sein, an ein explizit herausgestelltes motto fokussierte erwartungen zu knüpfen. sowas nennt man dann wohl "lehrgeld". aber auf falsche fährten lass ich mich eigentlich auch ungern locken. aber letztlich war ich auch mit dem eingeschränkten angebot an "gegenwind-liedern" zufrieden....

herzlich
gerd

Geschrieben: 01.08.2017 23:12
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Damit was geschieht, muss zunächst was passiern.
Muss man, eh sich was ändert, denn erst was verliern?
Eh man sich erholt, bleibt keine Zeit auszuruhn,
denn eh sich was tut, muss man selber was tun.
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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
#89

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Zitat:

Nicky schrieb:
[...]
Es gab ja das Festivalmotto „Gegenwind“. Aber abgesehen von deinem Auftritt ist mir kein Künstler aufgefallen, der zu dem Thema etwas zu sagen/singen hatte.....teilweise noch nicht mal laue Lüftchen oder ein kleiner Puster.
Warum schreibt man sich so ein Motto auf die Fahne und lässt auf den großen Bühnen dann Künstler singen, die zum Thema nichts beizusteuern haben?
[...]


Liebe Nicole,

die Frage ist sicherlich nicht ganz unberechtigt, aber mit "Gegenwind" waren laut Programmheft nicht nur kritische Lieder und Künstler gemeint, sondern auch Blasinstrumente, und davon waren in diesem Jahr eine Menge auf den Bühnen zu belauschen und zu bestaunen.

Alle Konzerte und Lieder kann man nun mal nicht verfolgen, aber ein bißchen bekommt man schon mit, sei es durch die Informationen aus dem Programmheft, oder eben wenn man den Künstlern selbst zuhört.

Im Programmheft ist zum Beispiel ein sehr interessantes Kurzinterview mit Loten Namling, der sich schon jahrzehntelang für mehr Rechte der einheimischen Bevölkerung im von China annektierten Tibet einsetzt. Mit seiner Band Porok Karpo hat er auch gespielt, wenn auch nicht unbedingt auf einer der größten Bühnen.

Gerd redet meistens Klartext in seinen Liedern und nennt die Dinge beim Namen. Es gibt aber auch genug Künstler, bei denen eher in den Zwischentexten als in den Liedern deutliche Worte gewählt werden.

Und dann gibt es Künstler wie Heiner Bomhard, der seine bissigen Texte teilweise direkt ausspricht, teilweise aber gekonnt in einen Bereich zwischen Satire, schwarzen Humor und Zynismus packt.

Daß auf den großen Bühnen dann aber der Gegenwind eher durch Blasinstrumente entsteht, möchte ich nicht unbedingt bestreiten, aber zum Glück bietet das Bardentreffen ja genug Auswahlmöglichkeiten und es gibt genug kritische Lieder zu hören.

Und das Motto "Gegenwind" war aus meiner Sicht gut durch Worte und Töne vertreten, und sei es durch die Didgeridoo-Truppe "Die 3 Herren" vor St.Lorenz.

Viele Grüße,
Georg

Geschrieben: 01.08.2017 20:17
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Manfred Maurenbrecher - flüchtig
#90

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Am 06.10.2017 veröffentlicht Manfred Maurenbrecher sein neues Album flüchtig. Hier ein Link dazu:
http://28if.net/maurenbrecher.html
Das Cover gefällt mir schon mal sehr gut, und ich bin ehrlich gespannt...

Geschrieben: 31.07.2017 22:36
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"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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