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Lieblingsstellen

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Hallo Leute,
habe mich jetzt als ziemlicher Frischling etwas näher mit Degenhardts Werk beschäftigt. Ich bin jemand, der nicht nur Lieblingslieder hat, sondern auch stark auf "Lieblingsstellen" steht. Warum das meine Lieblingsstellen sind?? Antwort verschiebe ich auf später! zu schwierig


"Ich möchte Weintrinker sein,
Auf dem Nachhauseweg wie Kinder darauf achten,
Dass man beim Bürgersteig nicht auf die Ritzen tritt,
Und im Bett dran denken, wie die Mädchen lachten
Und im Schlaf noch lachen über meinen Schritt."
(Aus: Ich möchte Weintrinker sein)

"Viele Fragen die nur einer hören will,
der stören will, der stören will"
(aus: Wölfe mitten im Mai)"

"dann fehlt - wenn es drauf ankommt -
nur noch ein,
nun, ich will nicht sagen Führer.
Aber warum eigentlich nicht?"
(aus: Quantensprung - vom August 2002 zum 11. Sept 2001)

"Und läg´ auch gern bei meiner Frau -
nicht erst ab Mitternacht,
erzählte meinen Kindern,
was Fännä Spormann macht,
wie Rumpelstilzchen lacht.
Wer will nicht diese heile Welt -
bloß ist die Welt nicht heil,
solange sie nur heile ist
für euren kleinen Teil,
für euren kleinen Teil."
(aus: An die Kumpanen)

"ja der ARBEITER 2000
der wird wieder ein nomade sein
mit sack und pack und campingwagen
zieht er durch die welt
ein freier mann"
(aus: Arbeitslosigkeit)

"Egal, denn dreifach haben
die Zigeuner mir gezeigt,
wie man einem Romantiker
die Träume schön vergeigt.
Da hockt das Haustier, abgerichtet,
und es wird ihm klar:
Es gibt da noch das andere,
nicht versklavte Exemplar.
Zigeuner waren da."
(Aus: Zigeuner hinterm Haus des Sängers, Text spielt auf das bekannte Volkslied "Drei Zigeuner" an)

Soweit mal für heute...

Gruß, Jürgen







Geschrieben: 24.03.2003
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Neue Designs/Antwort-Button

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Hallo migoe!

Das neue Design "colours" gefällt mir ganz gut - wie krieg ich das hin, dass ich es nicht immer neu auswählen muss?

Ich hätte dir dies hier gerne als Antwort auf den entsprechenden Beitrag geschrieben, aber dort kann ich beim besten Willen keinen "Antworten"-Button entdecken...

Lieben Gruss

Diana

... die sich fragt, ob sie blind oder blöd ist oder ob der Button vielleicht doch fehlt.

Geschrieben: 24.03.2003
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... für das Jahr 2003

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Zitat:
Hoffentlich ist Kästner nicht ein Nostradamus, der die Zukunft voraussagen kann, na dann wäre es ja bald so weit.

Ein gewisser Liedermacher jedenfalls hat sich in seiner "Voraussage" gründlich getäuscht:
Zitat:
Seh‘n Sie ein, daß mit mir heut‘ kein Geschäft zu machen ist?
Andrerseits bin ich kein rabenschwarzer Pessimist.
Eines Tages kommt der Frieden, eines Tag‘s siegt der Verstand –
Doch bis an den Tag geh‘n sicher viele Jahr‘ noch durchs Land.
Schreiben Sie in Ihr Notizbuch für das Jahr zweitausenddrei:
Nicht vergessen zu besuchen: Wegen Globus zu Herrn ...!

Geschrieben: 24.03.2003
_________________
Es ist schwer zu versteh'n, doch es trifft immer den,
der am wenigsten Schuld hat am ganzen Gescheh'n

(Ulrich Roski)
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Weltfrieden nach Erich Kästner

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Hallo Ihr alle,

gerade habe ich einen Beitrag von Erich Kästner "Das letzte Kapitel" gefunden. Ich weiß nicht, ob es hier schon einaml gepostet (was für ein schreckliches Wort!!) wurde, also ich meine hier im Forum gestanden hat, ich stelle es einfach mal ein:

Erich Kästner: Das letzte Kapitel

Am 12. Juli des Jahres 2003
lief folgender Funkspruch rund um die Erde:
daß ein Bombengeschwader der Luftpolizei
die gesamte Menschheit ausrotten werde.

Die Weltregierung, so wurde erklärt, stelle fest,
daß der Plan, endgültig Frieden zu stiften,
sich gar nicht anders verwirklichen läßt,
als alle Beteiligten zu vergiften.

Zu fliehen, wurde erklärt, habe keinen Zweck.
Nicht eine Seele dürfe am Leben bleiben.
Das neue Giftgas krieche in jedes Versteck.
Man habe nicht einmal nötig, sich selbst zu entleiben.

Am 13. Juli flogen von Boston eintausend
mit Gas und Bazillen beladene Flugzeuge fort
und vollbrachten, rund um den Globus sausend,
den von der Weltregierung befohlenen Mord.

Die Menschen krochen winselnd unter die Betten.
Sie stürzten in ihre Keller und in den Wald.
Das Gift hing gelb wie Wolken über den Städten.
Milionen Leichen lagen auf dem Asphalt.

Jeder dachte, er könne dem Tod entgehen.
Keiner entging dem Tod, und die Welt wurde leer.
Das Gift war überall. Es schlich wie auf Zehen.
Es lief die Wüsten entlang. Und es schwamm übers Meer.

Die Menschen lagen gebündelt wie faulende Garben.
Andre hingen wie Puppen zum Fenster heraus.
Die Tiere im Zoo schrien schrecklich, bevor sie starben.
Und langsam löschten die großen Hochöfen aus.

Dampfer schwankten im Meer, beladen mit Toten.
Und weder Weinen noch Lachen war mehr auf der Welt.
Die Flugzeuge irrten, mit tausend toten Piloten,
unter dem Himmel und sanken brennend ins Feld.

Jetzt hatte die Menschheit endlich erreicht, was sie wollte.
Zwar war die Methode nicht ausgesprochen human.
Die Erde war aber endlich still und zufrieden und rollte,
völlig beruhigt, ihre bekannte elliptische Bahn.

Hoffentlich ist Kästner nicht ein Nostradamus, der die Zukunft voraussagen kann, na dann wäre es ja bald so weit.

Gruß

Alfred,

der heulen könnte angesichts der Nachrichten der letzten Tage.

Geschrieben: 24.03.2003
_________________
Sei wachsam!...
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TV-Tipp: Paddy Kelly bei Beckmann

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Hallo Ihr Lieben,

wie Ihr ja vielleicht mitbekommen habt, ist vor knapp einer Woche Paddy Kelly in den USA festgenommen worden. Heute abend, 23.00 Uhr ARD bei Reinhold Beckmann berichtet er darüber.

Liebe Grüße
Regina
die sich allmählich vor Wut kaum noch einkriegt

Geschrieben: 24.03.2003
_________________
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der am wenigsten Schuld hat am ganzen Gescheh'n

(Ulrich Roski)
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Re: Konstantin Wecker in Österreich

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Hallo Ihr Lieben!

Das Konzert am Dienstag, den 18.3.03 war einfach toll. Mir fehlen echt die Worte. Darum lasse ich an dieser Stelle eine Kritik stehen, die ich persönlich sehr gut finde:

Der Wahr-Sager von Silvia Nagl

"Wage es, zu denken" - diese Worte gibt Konstantin Wecker dem Publikum, das nach diesen fulminanten drei Konzertstunden noch immer nicht heimgehen will, mit auf den Nachhauseweg. Drei viel zu kurze Stunden gab es die typische Wecker-Mischung: leise Poesie, laute Wut, Angst, Hoffnung, sprachliche und gesangliche Wucht, analytischen Sarkasmus, bitterbösen Zynismus - und vor allem: Wecker, der Wahr-Sager und der politischste Wecker seit vielen Jahren.
Dieses aufrüttelnde und elektrisierende Gefühl, 1977 beim erstmaligen Hören des legendären "Williy" erlebt, stellt sich auch an diesem Dienstagabend in der ausverkauften Leondinger Kürnberghalle wieder ein: die inzwischen dritte "Willy"-Version - einen Tag nach dem Bush-Ultimatum, einen Tag vor dem Krieg. Nach jedem Satz Applaus, um dieses "Du hast ja so recht"-Gefühl zu bestärken. Das Konzert ist Anti-Kriegs-Agitation, ist ein Speien auf humanitäre Scheinmoral und "Achse des Bösen"-Konstruktion, denn "klar ist doch, dass Krieg ein Bomben-Geschäft ist."
Dazwischen immer wieder auch etwas zum gedanklichen Durchschnaufen: das augenzwinkernde "I werd oid" oder den Bayern-Blues zum Schmunzeln. Im zweiten Teil dann mehr ein Nostalgie-Programm. Ja, und wirklich fesch ist er, der Wecker: so schlank wie noch nie in den Jahren davor, die grauen Haare ganz kurz, die Brille auf der Nase wie ein honoriger Professor, der mit Selbstironie feststellt: "Meine Lieder waren immer klüger als ich."
Und das mit dem Schwitzen hat sich sichtlich gelegt, obwohl er sich nach wie vor enorm ins Zeug legt, auch noch bei mit Standing Ovations erklatschten Zugaben von "Wenn der Sommer nicht mehr weit ist" bis zum gemeinsam gebrüllten "Sage nein!" Kongenial begleitet wird er von Jo Barnikel, Multi-Instrumentalist, Sänger und freundschaftlicher Bühnenpartner. Ein kraftvolles und auch Kraft spendendes Duo.

Schöner hätte ich es auch nicht sagen können

Liebe Grüße aus Oberösterreich

Ulli

Geschrieben: 23.03.2003
_________________
Wer will, findet Möglichkeiten; wer nicht will, findet Gründe.
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Re: Skript- Fehler

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Hallo, migoe !

Ich bin beeindruckt - zum einen davon, daß die Seite jetzt auch bei mir, der ich den Hausfrauen- Server benutze, wieder einwandfrei funktioniert. Zum anderen aber von Deinem Tempo in solchen Sachen. Frag doch mal in Bonn nach, ob die noch jemanden als Postminister suchen - die arbeiten im Vergleich zu Dir ja im Schneckentempo. Ich schwör´s: Besäß´ ich einen Hut, dann zög ich ihn jetzt vor Dir in Gedanken !

Liebe Grüße,

ANDREAS.

(...der sich fragt, ob sich das Wörtchen "global" nur auf diese Web- Site bezieht oder doch mehr global gemeint ist, weil er ja eigentlich ein Globalisierungs- Gegner ist...)

Geschrieben: 23.03.2003
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"But as long as I can see the morning,
in miracles, much more than I can say,
it´s enough to keep me still believing
in drifting hearts, so far away."

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Gast
Re: Skript- Fehler
Gast-Gast
Das ist schön

Geschrieben: 22.03.2003
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Re: Skript- Fehler

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Hallo Nordlicht,

sorry, in einem verwendeten Script wurde ein "&" vertauscht - und weil das Script global verwendet wird, tauchte der Fehler überall auf (Forum, Chat, Gästebuch usw)...deshalb konnte man auch keine PM's mehr schreiben. Fehler ist abgestellt...

migoe

Geschrieben: 22.03.2003
_________________
Ich denke, also bin ich...denk ich positiv, gewinn ich | thomas d....

Die Erfahrung lehrt, wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd | Reinhard Mey

www.liedermacher-forum.de | www.diekoerbers.de
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Gast
Konstantin Wecker Interview
Gast-Gast

Geschrieben: 22.03.2003
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Skript- Fehler

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Oh je,

bisher hat sogar unter "AOL" alles bestens funktioniert. Aber seit der letzten Umstellung habe ich wieder das Problem, daß mit jeder neu aufgerufenen Seite meine Lieblingsfehlermeldung "IE Skriptfehler" auftaucht. Die Probleme hatte ich schon mal bei einer Web- Site von migoe -aber ich hatte mich hier gerade so schön dran gewöhnt, daß es problemlos lief. Läßt sich das "webmastermäßig" abstellen, oder muß ich wieder umständlich erst "AOL", dann den IE und dann die Option "Internet" aufrufen ? Man soll ja einen älteren Menschen nun auch nicht überfordern...

Liebe Grüße,

ANDREAS.

(...der meint, daß der Computer die Lösung auf der Suche nach Problemen ist...)

Geschrieben: 21.03.2003
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Gast
Re: Datum
Gast-Gast
Hallo Petra,

leider, leider ist dieser Fehler auch bei Opera 6.04 aufgetaucht. Das eingesetzte Javascript muß wohl noch mal überarbeitet werden...

...meint Michl

Geschrieben: 21.03.2003
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Re: In vollen Zügen - Die Autobiographie

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Liebe Regina,

vielen Dank für Deinen "kurzen" Beitrag - nach dem Lesen desselben gibt es nun keinen Zweifel mehr: Ich MUSS dieses Buch also doch lesen. Und ich glaube, ich werde es genauso genießen wie (offensichtlich) Du.

Hatte ich es schon erwähnt ? Für mein Empfinden hat uns mit Roski einer der wirklich Großen verlassen. Oder, um Reinhard Mey zu zitieren: "Schade, daß Du gehen mußt..."

Liebe Grüße aus dem Norden,

ANDREAS.


(...der mal eben zu amazon verschwindet...)

Geschrieben: 19.03.2003
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In vollen Zügen - Die Autobiographie

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Hallo miteinander,

ich hatte ja schon einmal geschrieben, dass ich Ulrich Roski in den letzten Jahren vollständig aus dem Blick (aber niemals ganz aus den Ohren ) verloren hatte. Erst wenige Wochen vor seinem Tod kam mir plötzlich der Gedanke: "Was ist eigentlich aus ... geworden?" Zufall? Jedenfalls habe ich mir als Reaktion auf die Todesnachricht gleich 2 CDs und seine Autobiographie bestellt und letztere am Wochenende "in einem Zug" durchgelesen - was, wie man sich denken kann, keinerlei Anstrengung bedurfte, denn natürlich ist das Buch genauso locker-flockig und witzig wie seine Lieder.

Die ersten prägenden Erfahrungen in Sachen Sinn für Unsinn verdankt er wohl seiner Großmutter (mütterlicherseits), die schon dem ganz kleinen Ulrich so wertvolles deutsches Liedgut beibrachte wie etwa "Guter Mond, du gehst auf Strümpfen" und "Stille Nacht" mit "Christ der Rächer ist da" beschloss. Sehr zum Ärger des Vaters, eines offenbar recht humorlosen rechthaberischen Schulmeisters, zu dem sein Verhältnis deutlich gespannt war. Ein stetes "Papa will das nicht" klingt quasi als Basso ostinato durch seine gesamte Kindheit und Jugend.

Seine Erinnerungen geraten - jedenfalls für einen waschechten Berliner nicht mehr ganz jugendlichen Alters beinahe zu einer nostalgischen Reise in die eigene Kindheit, wenn er von Onkel Pelle und Onkel Tobias und den RIAS-Kindern (die er allerdings allesamt nicht mochte) erzählt, der RIAS-Kaffeetafel, Conny, Rudi Schuricke und Heinz Erhardt. Sehr beeindruckend und einer ausführlichen Erwähnung wert sind offenbar auch Konzerte mit Glenn Gould und Leonard Bernstein - zumal bei so - für deutsche Verhältnisse - ungewöhnlichen Gepflogenheiten:
Zitat:
Leonard Bernstein war uns allenfalls ein Begriff als Komponist der West Side Story, ... Dass jemand, der so jazzige Musik komponierte, auch ein Orchester leiten durfte, schien durchaus ungewöhnlich. ... Unter ihnen [New Yorker Philharmoniker] weilten erstaunlicherweise auch viele Philharmonikerinnen. Sowas gab es bei deutschen Orchstern nicht.

Ein erster Höhepunkt seiner eigenen schon in jugendlichen Jahren begonnenen musikalischen Karriere wird der gemeinsame Auftritt seiner blues function combo mit einer Skiffle-Group.
Zitat:
Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, besonders für die Skiffle-Group. Sie räumte gnadenlos ab. Das Publikum raste.
Der Frontsänger der Gruppe hieß übrigens Reinhard Mey und traf auch später mit seinen eigenen Liedern eher den Geschmack des größeren Publikums als ich mit meinen. Die blues function combo blieb ein Geheimtipp. Ich auch.

Bevor seine Karriere als Liedermacher und Blödel-Barde (Vorbild Georg Kreisler) ernsthaft beginnt, legt der offenbar Hochbegabte mal eben nebenbei etliche Prüfungen ab: am Französischen Gymnasium zunächst - nur mal so zum Testen - das Brevet d'études (mittlere Reife), schließlich das Baccalauréat sowie das deutsche Abitur. Das Baccalauréat besteht er schriftlich so glänzend, dass ihm die mündliche Prüfung erlassen wird - sehr zu seiner Enttäuschung, denn seine seit Jahren angebetete Iris muss zur Prüfung nach Strasbourg - er fährt trotzdem einfach mit. In der mündlichen deutschen Abiturprüfung in Musik kann er seine Prüfer mit der Petitesse beeindrucken, dass die Einführung des Umsteigefahrscheins bei der Berliner Straßenbahn auf eine Anregung Arnold Schönbergs zurückgeht - worauf der Prüfer notiert: "Proband weiß mehr als Protokollant". Dass er seinen Führerschein mit nur 10 Fahrstunden erwirbt, wundert da eigentlich schon nicht mehr.

Zu einer Reise in die eigenen Erinnerungen gerät auch seine Schilderung der 68er und nachfolgenden Jahre, in denen Langhaarige - wie er - als Gammler und Kommunisten beschimpft (und später dann auch als mutmaßliche Terroristen verdächtigt) wurden, denen man gern den Rat gab: "Jeh doch in'n Osten!" Die Atmosphäre an der FU Berlin - vor und nach der Studentenrevolte (an der Sorbonne war er nur ein Semester), die "Vorlesungsduelle" zwischen Wilhelm Weischedel und Helmut Gollwitzer beschreibt er (ich selbst habe nur noch letzteren erlebt) - und schließlich die Entfremdung von der Uni und seinem Berufsziel, der Beginn und Fortgang seiner Karriere.

Interessant finde ich auch seine Beschreibung der Treffen auf Burg Waldeck:
Zitat:
Die Sänger unterschieden sich nicht sehr stark voneinander, ebenso wenig die Inhalte der Lieder. Meistens sang eine einzelne Person mit einer einzelnen Gitarre darüber, dass Krieg scheiße sei und die Herrschaften da oben gemein. Das fand ich auch, musste es aber nicht achtzehn Mal in gereimter Form hören.

Das empfand ich damals genau so, fühlte mich in meinem Umfeld damit aber in der Minderheit und muss gestehen, dass ich zumindest meinen damaligen Kommilitonen Konzertbesuche bei Roski oder Insterburg & Co. tunlichst verschwieg, denn derart unpolitische Lieder waren zutiefst verpönt. - In diesem Zusammenhang eine überraschende (?) Anekdote: Auf dem Höhepunkt der Terroristenhatz in der BRD sollte ein Liedermacher von einer RIAS-Veranstaltung aufgrund eines vagen gegen ihn vorliegenden Verdachts ausgeschlossen werden. Ausgerechnet
Zitat:
Ingo Insterburg, der eigentlich nie als exponierter Politagitator hervorgetreten war, stand auf und sagte nur: "Wir sitzen drüben in der Kantine. Wenn ihr es euch anders überlegt habt, können wir mit den Proben anfangen."

So kann man sich täuschen.

Leider enden Roskis Memoiren mit der Geburt der Tochter Sandra, so dass die späteren Jahre, die ich nicht mehr mit verfolgt habe, auch nachträglich nicht erhellt werden. Ebenfalls schmerzlich vermisst: ein kleiner Fototeil - gerade mit Fotos von "früher" - würde das Buch sehr schön ergänzen.

Abgesehen davon, dass er viel zu früh gestorben ist, hätte ich ihm gern den Tod gegönnt, den er sich selbst gewünscht hat:
Zitat:
Nach der Beerdigung von Hildegard Knef hat Lilo [Pulver] übrigens im Interview gesagt: "Immer wenn wir uns trafen, haben wir uns zusammen totgelacht!" Auf diese Weise würde ich mich gegebenenfalls auch gern verabschieden.

So ganz hat das ja wohl nicht geklappt

So weit mal ein kurzer (naja, eher nicht *g*) persönlicher Eindruck von der Autobiographie. Wer seine Vita einigermaßen kennt, wird einige Dinge vermissen. Die habe ich guten Gewissens weggelassen, die kann man nämlich z.B. bei www.uroski.de nachlesen.

Viele Grüße aus dem Berliner Bezirk, in dem Ulrich Roski aufgewachsen ist

Regina
die jetzt wieder den Roski'schen Kleinen Mann im Ohr hat ))))

Geschrieben: 19.03.2003
_________________
Es ist schwer zu versteh'n, doch es trifft immer den,
der am wenigsten Schuld hat am ganzen Gescheh'n

(Ulrich Roski)
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Jürgen Walter

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Einer, der seine Lieder meist schreiben lässt. Der, ähnlich wie Klaus Hoffmann im Westen, einer begeisterten Klientel bekannt ist, den meisten Leuten aber völlig unbekannt. Dessen Lieder man mehrmals hören muss um sie zu mögen oder auch nicht. (Deswegen fürchte ich, dass die Hörproben auf der Freundeskreis-Seite zum kennenlernen nicht so geeignet sind.) Wer ein oder zwei Lieder im ganzen als mp3 hören möchte, kann mir ja mailen. Allerdings ist etwas Geduld von Nöten, da die LPs verborgt und noch nicht im PC sind.

Eine Kurz-Biografie

Geboren am 7. Dezember 1943 in Fraureuth / Thüringen

Nach Abitur Berufsausbildung zum Landwirtschaftskaufmann

Germanistik / Romanistik- Studium an der Humboldt-Uni Berlin,
Mitbegründer des "Hootenannyclub", dem späteren "Oktoberclub"

Erster TV-Auftritt 1967 in "Schlager einer kleinen Stadt",
Studio für Unterhaltungskunst: 1969 Bestehen der Prüfung "Unterhaltungskünstler mit Berufsausweis"

Seitdem Zusammenarbeit mit Gisela Steineckert (Texte), Thomas Natschinski , Arndt Bause (Musik)

1980 Moderation des "Kessel Buntes" ,
drei eigene Shows im "Palast der Republik",
häufige Auftritte als Solist im Friedrichstadtpalast

Seine LP´s , bei Amiga erschienen:
Jürgen Walter (1978)
Ein bißchen ich, ein bißchen Du (1979)
Vor dem Wind sein (1981)
Ich bin( 1986)

Bisher erschienene Jürgen Walter-CDs:
Auch Männer sind schön (1992)
Jung genug (1996)
Lieder meines Lebens (1999)
Liebesnacht ( Sept. 2000)
Das Leben hat was (2002)


eine eigene ZuHause-Seite habe ich nicht gefunden,aber

link zur Freundeskreis-Seite http://home.arcor.de/jw-freundeskreis/
weitere interessante links http://www.mviang01.de/mubutv/walter1.htm
http://www.nitzsche-unger.de/gisela-steineckert/presse_jwalter.htm
http://www.cd-kritik.de/frameset/frse ... /kritiken/cd/walter-l.htm

Geschrieben: 18.03.2003
_________________
...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)

Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)
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Re: Dann gibt es nur eins: SAG NEIN !

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Hallo Leute,
Leider ist es doch längst losgegangen, wir warten doch schon auf den Tag "XXL" und es gibt keine Rechtferigung. Kein verjagter Diktator in Jugoslawien und keine befreite Frau in Afghanistan rechtfertigen die ermordeten Kinder. Es gewinnen nur die amerikanischen und !!! deutschen Waffenproduzenten und all die Trittbrettfahrer dieses Geschäftes mit dem Tod. Und wir schauen zu, bis es uns einholt. Den Weckers und Meys wird man erst richtig zuhören, wenn unsere eigenen Kinder mit einem Selbstmordattentäter unter den Trümmern ihrer Schule liegen. Ob es noch Geschichtsbücher über Kassandras Nachfolger geben wird?
Der Steuermann (Kriegsminister) lügt, der Kapitän (Präsident) ist betrunken, die Mannschaft (Nato, Uno ...) lauter meineidige Halunken ;
Klabautermann führt das Narrenschiff - volle Fahrt voraus und Kurs aufs Riff!!!
-- man hat sich arrangiert --
irgendwann führen uns diese Arrangements in eine nicht mehr zu steuernde Katastrophe.

Kann man es noch eindeutiger singen?

Liebe Grüße von Clemens
(, der gerne mehr möchte als nur resigniert lamentieren, und der deswegen unter "www.tagX.de" nachsehen wird, was in Dresden zu tun ist.)

Geschrieben: 17.03.2003
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Re: Dann gibt es nur eins: SAG NEIN !

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Liebe Regina,

was sich seit Tagen oder sogar Wochen angedeutet hat, das scheint nunmehr tatsächlich einzutreffen. Überraschen wird das niemanden mehr wirklich. Zu offensichtlich war die Scheinheiligkeit der Amis (wohlgemerkt: deren Führung !!!), die zuerst die Vernichtung der (durch sie selbst gelieferten) "Massenvernichtungswaffen" forderten, diese Forderung im Minutentakt modifizierten, abänderten, vertieften, dann einen Regierungswechsel forderten, neue Resolutionen verabschieden lassen wollten, auf die UNO pfiffen und die jetzt, als ultimativen Schritt zur Friedenssicherung, die "Auswanderung" des Pappkopfes Saddam fordern. Und ich gebe Dir Recht: wenn die GI´s in den Irak marschieren, wird das Pressekorps der US- Armee das als "Selbstverteidigung" outen. Eine Art Putativ- Notwehr also. Wen schert da schon das Völkerrecht und das Verbot eines Angriffs- Krieges ?

Hatte Däubler- Gmelin (im Rückblick betrachtet) mit ihrem Bush/Hitler- Vergleich tatsächlich so Unrecht ?

Ich jedenfalls könnte schreien, toben, kotzen, heulen... Aber das wird wohl alles nichts mehr nützen oder gar ändern.

Und trotzdem: DONA NOBIS PACEM !



Mit niedergeschlagenen Grüßen,

ANDREAS.

(...der sich fragt, ob das seitens Bush nun Berechnung, Taktik oder Alters- Demenz ist und zu letzterem tendiert...)

Geschrieben: 17.03.2003
_________________
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in drifting hearts, so far away."

(''Book of golden stories''/ RUNRIG)
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Re: Dann gibt es nur eins: SAG NEIN !

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Das scheint es ja dann wohl gewesen zu sein: USA und Briten verzichten auf Resolution
Zitat:
US-Präsident George W. Bush will sich nach Informationen des Senders CNN um 2 Uhr (MEZ) am Dienstagmorgen in einer Rede an die Nation wenden.

Was wird er in seiner Rede wohl reden? "Seit 1.30 Uhr wird zurückgeschossen" wahrscheinlich.

Damit Ihr alle wisst, WO Ihr dann NEIN sagen könnt und sollt, der Link zum Tage: www.tag-x.de

Regina Anklicken, um das Original-Bild in einem neuen Fenster zu sehen Anklicken, um das Original-Bild in einem neuen Fenster zu sehen Anklicken, um das Original-Bild in einem neuen Fenster zu sehen
die aus gegebenem Anlass ein hier dringend erforderliches Fremd-Smilie importiert

Geschrieben: 17.03.2003
_________________
Es ist schwer zu versteh'n, doch es trifft immer den,
der am wenigsten Schuld hat am ganzen Gescheh'n

(Ulrich Roski)
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Re: Freie Enzyklopädie / Liedermacher

Kein Avatar
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Zitat:

Ascion schrieb:

Das widerspricht der Idee der Wikipedia. Aber ich kann das nachvollziehen bei der Rechtschreibung.

Hey, das war Spaß.


Ich kenne meine Rechtschreibung. Habe jetzt fast 48 Lenze hinter mir und lebe seit ca. 42 Jahren damit. Ich fürchte das du das auch mußt. Das ist aber nicht der Grund dafür das ich da nichts ändern würde. Wenn dem so wäre, würde ich auch hier nicht rein schreiben. Es ist vielmer so, daß ich der Meinung bin das nur der Urheber eines Textes das Recht hat ihn zu ändern. Man kann mit ihm diskutieren ob etwas richtig ist oder nicht aber ändern sollte nur er ihn.

Das jeder jeden Text ändern kann, kann zwar bewirken das ein falscher Eintrag korrigiert wird aber genausogut können korrekte Einträge verfälschtwerden. Ein richtiger Eintrag z. b. zur Judenverfolgung im Nazi-Deutschland könnte durch einen Neonazi verfälscht werden. D. h. man kann nie sicher sein ob ein Eintrag der Wahrheit entspricht.Desinformation nennt man das wohl. Wahr ist dann was letztentlich stehen bleibt weil keiner mehr Lust hat das Bäumchen-wechsle-dich-Spiel weiter zu treiben. Bzw. Recht hat der mit der größten Ausdauer. das kanns doch wohl nicht sein! Oder? Die Idee steht und fällt mit der Ehrlichkeit und dem Wissen der Leute.

Geschrieben: 16.03.2003
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Re: ...forget Netscape...

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Zitat:
kannst mir mal einen Auszug des Quelltextes der Seite zuschicken und vielleicht auch einen Screenshot, aus dem ich erkennen kann, wie die Uhr bei Dir aussieht?


Da muss ich erst einmal jemanden fragen, der sich auskennt.

Andererseits fällt mir meistens auch so auf Anhieb ein, in welchem Jahr wir uns befinden.

Wenn das so schwierig ist, würde ich nicht darauf bestehen, dass der Fehler behoben wird.

Viele Grüße von Petra.

Geschrieben: 15.03.2003
_________________
Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)
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...forget Netscape...

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Liebe Petra,

die Anzeige des Datums nach dem Einloggen ins System wird von einem Javascript übernommen. Wahrscheinlich ist Dir persönlich nicht bekannt, daß die Scriptsprache "Javascript" von einer Firma mit Namen Netscape (ja, die mit dem Navigator ) "erfunden" wurde, deshalb sollte jeder Einsatz eines Javascript-Scriptes von den Browsern dieser Firma problemlos möglich sein, ist es leider aber nicht...

Bereits seit der ersten 4er Version dieser Software ist es nicht mehr angebracht, von einem Browser zu sprechen, denn es ist nicht möglich, damit zumindest 90% aller existierenden Webseiten zu besuchen, ohne Probleme hinnehmen zu müssen. Deshalb rate ich vom Einsatz dieser Software ab - wer unbedingt ohne IE unterwegs sein will (um ein Zeichen zu setzen o.ä.) sollte auf Mozilla oder Opera zurückgreifen (gibt es beide auch für Linux).

Um nochmal zu der Uhr zurückzukommen: kannst mir mal einen Auszug des Quelltextes der Seite zuschicken und vielleicht auch einen Screenshot, aus dem ich erkennen kann, wie die Uhr bei Dir aussieht? Dann kann ich vielleicht auch eine Lösung für Netscaper finden...

migoe, der aber kein Versprechen abgeben kann, daß er es hinbekommt.

Geschrieben: 15.03.2003
_________________
Ich denke, also bin ich...denk ich positiv, gewinn ich | thomas d....

Die Erfahrung lehrt, wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd | Reinhard Mey

www.liedermacher-forum.de | www.diekoerbers.de
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Gast
Re: Datum
Gast-Gast
Liebe Petra!

Es gibt 10 verschiedene Menschengruppen bezüglich der Binärrechnung:
Die einen können es,
die anderen nicht.



Ascion

Geschrieben: 15.03.2003
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Re: Freie Enzyklopädie / Liedermacher

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Hallo Ascion,

Zynismus ist eine feine Sache. Aber ich denke, gerade WEIL Du Holger nur durch seine Seite kennst, solltest Du ihm gegenüber ein bischen mehr der von Dir geforderten Gelassenheit an den Tag legen.

Andererseits gestehe ich Dir zu, mich über diesen Satz derart echauffiert zu haben, daß mir der Nachsatz nicht im Gedächtnis geblieben ist und es mich direktamente zu einer gefühlsmäßigen Reaktion getrieben hat.

Vielleicht haben wir damit einen Status Quo errichtet, der sich beim Liedertreffen mal überprüfen lässt?

Maren, die sich auch inzwischen wieder abgeregt hat und heute abend einen Meister des Zynismus live erleben wird. Ich sag nur: "Ja, Schatz!"

Geschrieben: 15.03.2003
_________________
"Laß die Zweifel in den Schuhen und begib Dich in Gefahr."Zodiak
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Datum

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Hallo Migoe,

neuerdings habe ich den aktuellen Internet-Explorer, sodass ich bei Problemen mit Netscape eben mal kurz umsteigen kann. Beim Ausprobieren ist mir aufgefallen, dass mit IE das Datum korrekt angezeigt wird, während mit Netscape schon seit Tagen (vielleicht auch schon länger) die Jahreszahl 103 erscheint. Vermutlich ist es Dir noch gar nicht aufgefallen, weil es bei Deinem Lieblings-Browser stimmt.

Wie ist das beim dualen Zahlensystem? 1 + 1 = 2 0 (Hätte ich es doch lieber gelassen: Setzen! Sechs!)
Oje, vor drei Jahren hat man mir das beigebracht, aber wenn man es nie braucht ...


Schöne Grüße von Petra.

Geschrieben: 15.03.2003
_________________
Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)
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Re: Wo wir schon beim nöseln sind... ;-)

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Hallo Ihr beiden,

versprochen, dieses Problem mit der Anzeige der neuen Beiträge seid dem letzten Besuch wird angegangen - ist aus meiner Sicht auch wichtig !!!

Die Sache mit den Besuchern online sollte mittlerweile besser klappen. Diese Funktion ist schwer umzusetzen, weil ein ständiges Abfragen der Datenbank nach Usern mit der Zeit zu rechenintensiv wäre und die Ladegeschwindigkeit der Seite dadurch zu sehr beeinträchtigt sein würde. Ich habe die Seite so eingestellt, daß jeder Besucher automatisch 5 Minuten eingeloggt ist, auch wenn er eigentlich schon offline ist - ich bin auf der Suche nach einer besseren Lösung...versprochen...

migoe

Geschrieben: 14.03.2003
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Ich denke, also bin ich...denk ich positiv, gewinn ich | thomas d....

Die Erfahrung lehrt, wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd | Reinhard Mey

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Gast
Re: Freie Enzyklopädie / Liedermacher
Gast-Gast
Zitat:
Zitat:
Und muss man JEDES Detail nochmal überall verbreiten?!

Dagegen verwehre ich mich! Wollte ich jedes Detail verbreiten, hieße ich Holger.
Nein, mal den Zynismus hinfort und im Ernst: [...]


Liebe Maren!
Bitte ganz lesen und mich nicht auf Teilzitate reduzieren, die dann beliebig ausgelegt werden.
Du erwartest eine Erläuterung? Bekommst du, weil ich weder mit schlechtem Gewissen noch mit falschem Image leben will.

Völlig objektiv betrachtet muss Holgers Abmahnung irgendeinen Grund gehabt haben. Ich weiß jetzt nicht mehr den genauen Wortlaut im Newsletter und Forum, aber da war die Rede von Hinterherschnüffeln und Informationsweiterverbreitungsverbot bzgl. RM. Wenn ich das nun überspitzt und zynisch formuliere, kommt ein solches Zitat wie von dir beanstandet heraus. Was du aber offensichtlich nicht beachtest - sonst käme der Einwand nicht - , ist, dass dahinter der Verweis auf den angewandten Zynismus und das Nicht-im-Ernst-gemeint-sein folgt. Dadurch wird meines Erachtens klar, dass es sich weder um meine persönliche Haltung noch um eine intendierte Beleidigung handelt.

Des weiteren beachte bitte, dass mir Holger nur über seine frühere Seite bekannt ist und kein persönlicher Kontakt bisher erfolgte. Im Gegensatz zu dir. Das meine ich völlig wertungsfrei, es ist halt nur ein (ich komme drauf zurück) Standpunktunterschied. Und von meiner Warte aus geht die Aussage in Ordnung. Klar, auf eventuell vorhandene Empfindlichkeiten von anderen habe ich in dieser Sache keine Rücksicht genommen bei der mehr oder minder argumentativen Diskussion, und das ist es, was mir ein etwas schlechtes Gewissen im Nachhinein macht. Andererseits habe ich den Beitrag schnell getippt und nehme solche "Fehltritte" dabei in Kauf.

Inzwischen geht es mir aber wieder gut, wie du ja wissen wolltest. Und damit es dir auch wieder gut geht: Ich ziehe den Satz zurück und streiche ihn.

Ascion, der Gelassenheit fordert, unabhängig von den Hörnern. Cool bleiben!

Geschrieben: 14.03.2003
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Re: Dann gibt es nur eins: SAG NEIN !

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Danke, Alfred.


Geschrieben: 14.03.2003
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"Laß die Zweifel in den Schuhen und begib Dich in Gefahr."Zodiak
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Re: Freie Enzyklopädie / Liedermacher

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"Wollte ich jedes Detail verbreiten, hieße ich Holger "



Geht es Dir noch gut???? Das ist ja an Beleidigung kaum noch zu überbieten.

Bisher habe ich gedacht: laß ihn mal. Der wird sich seine Hörner auch noch abstoßen. Aber das finde ich, geht einfach zu weit.

Kannst Du das mal wenigstens erläutern oder besser noch: Zurücknehmen?

Maren, die sichtlich erzürnt ist, weil sie noch nicht mal eine Anrede vonnöten hält.

Geschrieben: 14.03.2003
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"Laß die Zweifel in den Schuhen und begib Dich in Gefahr."Zodiak
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Re: Freie Enzyklopädie / Liedermacher

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Hallo Jürgen,
fällt es Dir wirklich so schwer nachzuvollziehen, was RMs Beweggründe sind?
Wer Adresse und Telefonnummer wirklich herausbekommen will, der schafft das (heutzutage) ohne Zweifel. Aber muss deswegen jeder im "WWW", der eigentlich nur einen Liedtext von Mey gesucht hat, diese Dinge frei Haus geliefert bekommen?

Ich persönlich möchte auch nicht, das eine Sammlung von Fakten und Geschehnissen aus meinem Leben von einem mir fremden Menschen (mag er mir noch so wohlgesonnen sein) gesammelt und weltweit zur Verfügung gestellt wird.
Völlig anders verhält sich das beispielsweise im Falle von Retos "Albert Hammond Fanseite", über welche der Sänger nicht nur bescheid weiß, sondern sogar mit seinen Fans kommuniziert.
liebe Grüße von Clemens

Geschrieben: 14.03.2003
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...gebt mir einen Pass, wo „Erdenbewohner“ drin steht. Einfach nur „Erdenbewohner“ ... (Dota Kehr)

Was Du verschenkst, Momo, bleibt immer Dein Eigen; was du behältst, ist für immer verloren! (Eric-Emmanuel Schmitt)
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Re: Dumme Frage?...Wo...???

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Zitat:

Clemens schrieb: Hallo Ihr, nachdem ich heute nachmittag einen ellenlangen Artikel geschrieben hatte -
er begann :"Haltet Euch fest, ich höre sogar Peter Maffay..." -
klickte ich auf Absenden und es erschien (wie neuerdings immer öfter) www.freenet.de, womit mein Beitrag verloren war.


Lieber Clemens!

Dagegen hilft, seine Texte zunächst in einem einfachen Editor zu schreiben und abzuspeichern. Dann kopierst du sie in das Forum und falls es nicht geklappt hat, lässt sich das endlos wiederholen...

Um beim eigentlichen Thema zu bleiben: Ich mag auch vieles von Udo Jürgens, würde ihn jedoch nicht unbedingt unter die Liedermacher einreihen. Ich weiss es zwar nicht so genau, aber werden seine Lieder nicht von verschiedenen Autoren geschrieben? Für einen "echten" Liedermacher fänd ich schon wesentlich, dass er das selbst tut. Leider ist auch einiges von Udo Jürgens sehr nah am Schlager, aber bei vielen Texten lohnt sich das Hinhören schon, findet

Diana

Geschrieben: 14.03.2003
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