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Re: Stephan Sulke in Neunkirchen

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Liebe Petra !

was heißt denn hier "gelähmte Lebensgeister" und "bewegungsunfähig´" ? Hey, endlich mal ein Super- Sommer, den jeder jedes Jahr fordert, und dann sowas.

Bei 40 km, da hast Du natürlich nicht nur zum Sulke- Konzert zu fahren, sondern selbstmurmelnd auch Bericht zu erstatten. :lol:

Nicht zu Sulke ? Hey, Petra, mach kein´ Quatsch...

Liebe Grüße aus einem auch sehr heißen Lübeck,

ANDREAS.


(...der sich gern an diesen Schweizer erinnert...)

Geschrieben: 07.08.2003
_________________
"But as long as I can see the morning,
in miracles, much more than I can say,
it´s enough to keep me still believing
in drifting hearts, so far away."

(''Book of golden stories''/ RUNRIG)
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Stephan Sulke in Neunkirchen

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Hallo,

welcher freundliche Mensch hat denn diesen Hinweis gegeben? Ich hätte nicht wenig Lust hinzufahren. Nach Neunkirchen sind es von Pirmasens aus läppische 40 km. Allerdings macht mich diese Hitze so langsam fast bewegungsunfähig. Wenn derjenige, der diesen Termin gepostet hat, selbst auch hinginge (oder auch jemand anderer) und bereit wäre, sich mit mir zu treffen, könnte das meine Motivation enorm steigern und meine gelähmten Lebensgeister etwas auf Trab bringen.

Na, wie wär's, Ihr bekannten und unbekannten Liedermacherfreunde?

Matte Grüße von Petra.

Geschrieben: 06.08.2003
_________________
Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)
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Re: "Das Beste der Virgin-Jahre"

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Lieber Marc,

Zitat:
Warum für ein Best-Off-Album Klaus Hoffmanns der Abschnitt bei einer Plattenfirma gewählt wurde und nicht der Abschnitt eines besonderen künstlerischen Schaffens oder dergleichen, bleibt mir irgendwie fraglich.


Das wird rechtliche Gründe haben. Virgin Music kann wohl nur über jene Aufnahmen "herrschen", dies auf ihrem eigenen Label erschienen sind; andernfalls müssen sie Lizenzen einholen, was für sie - bei sowieso genügend eigenem Material - weniger interessant ist. Finanziell, meine ich.

Liebe Grüsse,
Reto (der mit KH ebenfalls nur wenig anfangen kann)

Geschrieben: 03.08.2003
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Re: "Das Beste der Virgin-Jahre"

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Lieber Marc.

Danke für den Tipp. Vielleicht werde ich mir das Album zulegen. Mal sehen. Es sind ein paar Titel drauf, die ich schon kenne (und auf anderen CD's) habe. Mal sehen, ob das Geld Frankreich überlebt.

Daß Du Dich mit dem Liedern von Klaus Hoffmann noch nicht so anfreunden kannst, finde ich schade. Aber das kommt sicher noch mit den Jahren, Du Kücken .
Neulich hat es mich zu Tränen gerührt, daß auf einer Beerdigung "Jedes Kind braucht einen Engel" gesungen werden sollte. Ich war wohl so ungefähr die einzige, die es kannte.

Hoffmann ist vielschichtiger als Mey. Und darum tappt er einem nicht gleich so ins Verständnis. Ich grübele zum Beispiel immer noch darüber nach, was er mit "nur 12 Meter diese Straße" gemeint haben könnte. Bei Mey ständen wohl Straßenname und Hausnummer dabei. Auch musikalisch sind seine Lieder enorm unterschiedlich. Das geht von den ärteren und auch älteren Klängen bis zu den fast schnulzigen neuen auf der "Insellieder" Manches mag ich von ihm, manches nicht. Einiges habe ich früher gemocht und mag es jetzt nicht mehr so. Es wechselt viel mehr als bei Mey. Also laß Dir Zeit, Hoffmann kennenzulernen.

Maren, deren Lieblingslied von Hoffmann zur Zeit "weil du nicht bist wie alle anderen" ist

Geschrieben: 03.08.2003
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"Laß die Zweifel in den Schuhen und begib Dich in Gefahr."Zodiak
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"Das Beste der Virgin-Jahre"

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Hallo zusammen!

Mein virtueller Besuch bei den Liedermachern hat mich auf eine neue CD von Klaus Hoffmann aufmerksam gemacht, die am 18. August erscheinen soll: Ein Best-Off-Album mit 19 Titeln aus den Jahren 1987 bis 1997.
Hier findet sich auch der Grund für den etwas, wie ich finde, doofen Titel des Albums, mit dem man (ich) nicht wirklich etwas anfangen konnte: Klaus Hoffmann war zehn Jahre lang bei der Plattenfirma "Virgin" unter Vertrag und veröffentlichte dort sechs Studio- und vier Livealben.
Warum für ein Best-Off-Album Klaus Hoffmanns der Abschnitt bei einer Plattenfirma gewählt wurde und nicht der Abschnitt eines besonderen künstlerischen Schaffens oder dergleichen, bleibt mir irgendwie fraglich !?
Das Booklet enthält neben Fotos einen für das Album eigens verfassten Text.

Eine genaue Titelliste und das Cover findet ihr unter Klaus Hoffmann - Virgin Jahre

Viele Grüße von Marc, der sich mit den Liedern Klaus Hoffmanns bisher noch nicht anfreunden konnte

Geschrieben: 02.08.2003
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So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.


Hannes Wader
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Lass es heut noch nicht geschehn

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Lieber Wolfgang,

Charlotte hat recht, sie spricht auch mir aus der Seele, und ich hatte auch schon vor, etwas dazu zu schreiben.

Denk dran, dass 25 Ehejahre (oder noch mehr?) noch nicht genügen. Cordula hätte bestimmt etwas dagegen, wenn Du Dich vorzeitig davonmachen würdest. Vielleicht gehört so eine Erfahrung wirklich zu einer Fliegerkarriere dazu, damit man nicht anfängt, die Gefahren zu unterschätzen. Du wirst Dich bestimmt davon in Zukunft nicht abschrecken lassen. Ich wünsche Dir dabei beglückende Momente, aber - bitte - sei vorsichtig!

Viele Grüße von Petra, die die Zunft der Drachenflieger um ihren Mut beneidet und sich das selbst NIE trauen würde.

Geschrieben: 31.07.2003
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(Christian Grote - Chrizz)
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Re: Tinu Heiniger erhält den Liederpreis 2003 des SWR

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Lieber Reto,

hab mir eben mal seine Discographie angesehen. Hat bisher sechs LP's und sechs CD's rausgebracht. Die erste LP schon 1976. Scheint ein alter Hase im "Liedermacher-Geschäft" zu sein.

Liebe Grüße aus Bremen

Piet

Geschrieben: 31.07.2003
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Re: Tinu Heiniger erhält den Liederpreis 2003 des SWR

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Lieber Piet,

*peinlichpeinlich*, aber ich weiss nur, dass Heiniger (zu dem Namen kommt mir übrigens ein Witz in den Sinn, den ich aus juristischen Gründen aber nicht wiedergeben darf) auch schon Lieder für Stephan Eicher geschrieben hat. Wenn ich das nicht falsch im Kopf habe. Vielleicht sollte ich mal in sein Werk reinhören?

Liebe Grüsse,
Reto

Geschrieben: 31.07.2003
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Tinu Heiniger erhält den Liederpreis 2003 des SWR

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Der Schweizer Tinu Heiniger erhält den diesjährigen Förderpreis. Ich kenne diesen Liedermacher nicht. Aber ein paar Links als Information können nicht schaden. Vielleicht ist ja jemand unter Euch, der schon etwas von ihm gehört hat. Heinigers Vorbilder sind Hannes Wader und Franz-Josef Degenhardt.

Links zur Preisverleihung:

http://www.swr.de/swr2/sendungen/lied ... eberuns/foerderpreis.html

http://www.swr.de/presse/archiv/2003/07/23/2891/

Homepage von Tinu Heiniger:

http://www.tinu-heiniger.ch/

Geschrieben: 31.07.2003
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Re: Kurt Demmler

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Hallo Ikarus!

Ich glaube, ich schreibe allen aus dem Herzen, wenn ich schreibe: schön das es nur ein Hauch war!!!!
Ja, ich denke bei einer Fliegerkarriere gehört es irgendwie dazu und man sollte sich dessen auch immer bewußt sein.

Liebe Grüße von der Mosel, die einer Fliegerkarriere auch einiges zu bieten hat.

Charlotte

Geschrieben: 31.07.2003
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Re: Neue CD auch als Südafrika-Ausgabe

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Anmerkung:
Dieser Beitrag wurde als Antwort auf den Beitrag von Anke von Piet erstellt. Weil er aber Probleme mit dem posten hatte, bat er mich, ihn hier einzustellen. - migoe -
__________________________________________________________

Hallo Anke,

nein, ich komme nicht aus den Niederlanden. Habe aber sehr enge familiäre Kontakte in die Niederlande. Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig hier kulturell über die Niederlande bekannt ist. Wo das Land doch so nah ist. Tulpen, Käse, Madurodam sind das Eine, es gibt aber noch viel mehr zu entdecken. Oder?

Welche CD’s von ihm hast du denn? Über den Webshop von Stef Bos kannst du jetzt problemlos seine CD’s bestellen. Es freut mich Jemanden zu treffen, der die Musik von Stef kennt und auch mag. Ich weiß, dass es etliche Menschen in Deutschland gibt die Stef Bos und seine Musik kennen. Das wurde auch bei seinem Konzert in Oldenburg im letzten Jahr deutlich. Da aber sonst hier nicht über ihn berichtet wird, bekommt man das immer nur zufällig mit. So wie jetzt durch deinen Forenbeitrag. Ich würde mich freuen, wenn du das Liedermacher Forum öfters besuchst.

Ich habe neue Informationen zur Südafrika CD aus dem Niemandsland-Newsletter übersetzt und mit eigenen Erläuterungen zum Verständnis ergänzt:


Inzwischen ist die Zusammenstellung der CD bekannt. Die zweite CD besteht aus fünf neuen Studioaufnahmen und zehn Live-Aufnahmen.
Die Live-Aufnahmen sind während der Tournee in Pretoria und Stellenbosch im Oktober 2002 aufgenommen worden. Von den Live-Aufnahmen sind „Jy Vir My“ (Du für mich, aufgenommen in Pretoria und „Ik heb je lief“ ((Ich hab dich lieb, aufgenommen in Stellenbosch) schon als Monats-mp3 im November 2002 und April 2003 auf der Niemandsland Homepage erschienen.

Folgende Titel werden auf der CD zu hören sein:

1. Waar slaap my liefde (2:49)
2. Wagtyd (3:39)
3. Hillbrow (3:41)
4. Pelgrimsrust (4:48)
5. Stemmen (live) (4:45)
6. Schaduw In De Nacht (live) (3:56)
7. Serekunda (live) (4:37)
8. Suikerbossie (live) (3:16)
9. Witsand (live) (4:01)
10. Jy Vir My (live) (3:30)
11. Hilton Barcelona (live) (5:18)
12. Wodka (live) (7:15)
13. Ik Heb Je Lief (live) (4:33)
14. Papa (live) (3:47)
15. Jy Vir My (3:23)

Die ersten zwei Lieder sind eine Bearbeitung von Gedichten von Ingrid Jonker; Windliedje und Wagtyd in Amsterdam. Hillbrow ist ein Lied von Johannes Kerkorrel, dass in Südafrika sehr bekannt ist. Stef ehrt seinen Freund mit einer eigenen Interpretation des Liedes, dass ihn bekannt machte.
Pelgrimsrust ist das „Memorial“ , das Stef nach dem Tod von Johannes Kerkorrel schrieb.


Informationen zu Johannes Kerrkorrel:

Johannes Kerkorrel, mit bürgerlichem Namen Ralph Rabie, war ein weißer südafrikanischer Sänger, der sich mit anderen südafrikanischen Sängern frühzeitig gegen die Apartheid wehrte. Bekannt ist die „Voëlvry tour“ (Vogelfrei) Tour mit Konzerten in südafrikanischen Stadien gegen die Apartheid. 1993 als die beiden sich das erste Mal anlässlich des „Dranouter Folk Festival“ in Belgien trafen, entwickelte sich eine Freundschaft zwischen Ralph und Stef. Bekannt wurde auch das gemeinsam aufgenommene Lied „Awuwa – Sie will tanzen“. Im letzten Jahr nahm sich Ralph Rabie das Leben. Was nicht nur in Südafrika, sondern international mit großer Bestürzung aufgenommen wurde. Ich habe ein Interview mit Stef Bos im belgischen Rundfunk übersetzt. In diesem Interview erzählt Stef über seine Freundschaft zu Ralph Rabie.
Link: http://www.mioch.net/html/stefbos_interviewradioeen.html

Das “Memorial” ist ebenfalls ins Deutsche übersetzt:

Link: http://www.mioch.net/html/kerkorrel.html



Als letztes Lied “Jy Vir My”. Dieses Lied ist einmal Live und einmal als Studioaufnahme zu hören.
„Donker en Lig“ wird im September in Südafrika während des Aardklop Festivals in Potchefstroom herausgebracht. In Europa wird die zweite CD danach als selbstständige Ausgabe und nur über die Homepage Niemandsland im Webshop verkauft.
Die südafrikanischen Fans mussten etwas länger auf die europäische Ausgabe Dunkel und Hell warten, in Europa müssen die Fans etwas länger auf die südafrikanische Ausgabe warten.

Informationen zum Aardklop Festival:

Das Aardklop Festival ist ein jährlich stattfindendes nationales Kunstfestival in Südafrika.
Der Begriff Aardklop bedeutet Erde und Rhythmus. „Aard“, weil Südafrikaner Menschen der Sonne sind, und „klop“ weil das Festival pulsierenden Rhythmus bietet.
Link: http://www.aardklop.co.za/index1.htm auch in englischer Sprache.

Dieser Text ist zusammengefasst und frei übersetzt. Er ist im Niemandsland-Newsletter erschienen. Mit Ausnahme des erläuternden Textes zu Johannes Kerkorrel und zum Aardklop Festival.

Freundliche Grüße
Piet

Peter, der ein schlechtes Gewissen hat, weil er hier so lange abwesend war und immer noch nichts für das Liedermacher Archiv getan hat.

Geschrieben: 29.07.2003
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Ich denke, also bin ich...denk ich positiv, gewinn ich | thomas d....

Die Erfahrung lehrt, wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd | Reinhard Mey

www.liedermacher-forum.de | www.diekoerbers.de
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Re: Kurt Demmler

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Lieber Clemens,
ich bin als "Meyling" auf Kurt Demmler gestoßen, da es Anfang der Neunziger eine Sendung gab, in der KD und RM portraitiert wurden und dann im Studio interviewt wurden. Anschließend sangen sie abwechselnd einige ihrer Lieder an.
Insgesamt eine recht schöne Sendung, die ich zum Glück auf Video aufgenommen habe.

Viele liebe Grüße
von Wolfgang

der am 11.7. einen Hauch von "Laß es heut noch nicht geschehen" durchlebt hat - ob das wohl zu einer "Fliegerkarriere" dazugehören muß...?

Geschrieben: 27.07.2003
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Austria 3 in Zürich

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Hallo zusammen,

gestern waren Austria 3 - Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Rainhard Fendrich - in Zürich, am Open-Air Live at Sunset, das auf dem Hof des Landesmuseums durchgeführt wird (sehr schön gemacht).

Tja. Positiv ausgedrückt: sauber gesungen, unterhaltsam präsentiert; die Dialoge waren teilweise grandios (und ich bin da immer überkritisch!). Negativ ausgedrückt: es war genau so, wie es die Live-CDs erwarten liessen. Wie soll ich's erklären? Natürlich hätte ich nichts Unsauberes, Langweiliges gewollt, aber es war halt - trotz aller hervorragend gespielten Spontaneität - nicht spontan, sondern... professionell. Vielleicht war ich aber auch einfach nicht in der richtigen Stimmung (habe das eine oder andere Sörgelchen im Moment), oder ich werde alt: meine Konzentration liess ab circa zwanzig Liedern merklich ab.

Bin ich enttäuscht? Ja... von mir. Die drei Herren sind nämlich auch heute noch sehr gut. Witzig, wie sich Ambros zu den Gitarrensoli von Ulli Bäer selbst in Pose wirft; zum Schreien die Homo-Attitüde des Heteros Fendrich - und Danzer ist sowieso gut.

LIEDER (o.G.):
Tränen trocknen schnell
Wie wird des weitergeh'
Lass mi amoi no d'Sunn aufgeh' segn
Weisse Pferde
Manchmal denk i no an di
De Kinetten wo i schlof
Ruaf mi net au
Malibu
Griechenland
Du bist wia de Wintasun
Vü schöner is des G'füh
???
Es lebe der Sport
Die Moritat vom Frauenmörder Wurm
Die Blume aus dem Gemeindehaus
Freundschaft (R.F.)
Freundschaft (W.A.)
???
Des is mei Frau
Langsam wachs ma z'samm
Weus'd a Herz hast wie a Bergwerk
Zwickt's mi
Macho Macho
Jö schau
Ollas leiwand
???
Schau Schatzi
Da Hofa
I am from Austria

Liebe Grüsse,
Reto

PS: im Oktober kommt Ludwig Hirsch.

Geschrieben: 27.07.2003
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Gast
Re: Neue CD auch als Südafrika-Ausgabe
Gast-Gast
wow, das jemand in deutschland stef bos kennt (oder kommst du aus den niederlanden?).

ich habe mal anfang der 90er ein jahr in flandern gewohnt und dort stef bos' musik kennengelernt. seitdem verfolge ich seinen werdegang und sein musikalisches schaffen mit interesse. das ist von deutschland aus etwas schwierig, aber das internet hilft. besitze immerhin schon 3 cd's von stef bos.

die neue cd kenne ich leider noch nicht. wann wird die von dir angekündigte doppel-cd erscheinen. deine info finde ich sehr interessant, da ich an der uni auch mal ein wenig afrikaans gelernt habe.

gruß anke
(mamaloo@web.de)

Geschrieben: 26.07.2003
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Kleiner Konzertbericht

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Hallo zusammen,

nein, unter "Wecker erneut verurteilt" wollte ich meinen kleinen Konzertbericht nicht setzen, daher setze ich meiner Wecker-Euphorie der letzten Woche mit einem neuen Thema einfach einen... nein, auch keinen Schlussstrich...

Lasse ich meinen Erinnerungen einfach mal freien Lauf (um ehrlich zu sein, in erster Linie für mich, damit ich Details die ich behalten möchte nicht vergesse).
Konstantin Wecker war auf der kleinen Bühne Energie pur, ich finde, er sprühte nur so vor genialer Dichtkunst!
Die Stimmung, das heißt, meine Stimmung, war auf dem Sinti-Festival in Hildesheim zunächst sehr verhalten, zugegeben... die Vorgruppen (ich nenne es mal grob russische Musik) war nicht ganz mein Geschmack, aber das konnte ich gut verkraften!
Wir waren um 19.00 Uhr schon angekommen, wobei Wecker erst um 22.00 Uhr für eine Stunde auf die Bühne trat -Die 15 Euro Eintritt haben sich auf jeden Fall gelohnt, auch wenn die Bestuhlung (Holzbänke) nicht die bequemste war . Dafür war die Kulisse eine sehr schöne, im Vordergrund eines alten Gutes.
Konstantin Wecker wuselte schon lange vor seinem Auftritt etwas verlegen abseits des Publikums umher und unterhielt sich mit den Veranstaltern, also Sintis. Ich erkannte ihn gar nicht sofort, da er die Haare zur Zeit ganz kurz hat und braungebrannt ist! Er wirkte sehr leger in seiner Art, nicht nur wegen seiner Kleidung (Jeans, sportliche Schuhe, helle Jacke...). Er hielt sich meistens an einer Plastikwasserflasche fest und rauchte zwischendurch (hm, hm, hm...) eine Zigarette. Von gerichtsstress war keine Spur.
Neben mir saß eine ganz Verrückte (aber Nette) nach Wecker (es gab also auch noch andere, die nur wegen ihm dort waren). Ich schätze sie war mitte 30, traute sich aber nicht, zu Wecker zu gehen und sich ein Autogramm zu holen (äähm, ich traute mich übrigens auch nicht, ihn anzusprechen). Als ihre Tochter für kurze Zeit verschwand, kam sie mit einem Autogramm für sie zurück -Auf einem kleinen weißen Schnipsel. Die Autogrammjagt hätte sich also nicht großartig gelohnt, da habe ich lieber viele Fotos gemacht (wo mir schon jetzt eine neue Rubrik "Private Liedermacher-Fotos" vorschwärmt) !
So, unter donnerndem Applaus trat Wecker wie gesagt dann um 22.00 Uhr auf die Bühne. Die bis dahin teilweise noch leeren Bänke (es werden höchstens zwanzig gewesen sein) waren nun rappelvoll und die Menschen standen eng wie eine Traube um die Bühne herum. Mit Wecker auf der Bühne ergab das eine ganz tolle Atmosphäre (allein spielende Kinder im Hintergrund störten ein wenig).
Jetzt das schwierigste, welche Lieder hat er gesungen!? Ich kann mich erinnern an das erste, welches ich noch nicht kannte, nämlich "Weil ich ein Lied hab". Es folgte eines, dass "Sommermorgen" heißen könnte und ein bayerisches, welches ich mit "Ich werde alt" übersetzen würde. Dann folgten einige Lieder, die mir schon gut bekannt waren, weil ich sie von "Mey - Wader - Wecker" kenne: Er sang "Im Namen des Wahnsinns", "Wenn die Börsianer tanzen", "Vaterland", "Stürmische Zeiten mein Schatz" und, wo die Stimmung im Publikum wirklich überschäumte: "Sage Nein!" und "Amerika", wobei er bei "Sage Nein!" offenbar zuuu viel Energie verspürte und ein Fuß am Ende des Liedes auf den Tasten des Klaviers landete. Sehr eindrucksvoll ! Mir fällt noch ein Lied ein, wo er Hannes Wader grüßte. Hannes Wader selbst soll es mal übersetzt haben ins Deutsche. Die Melodie kam mir bekannt vor, aber den Titel habe ich vergessen.
Ein mal fiel Wecker seine Brille in den Flügel, wo er meinte, so ließe sich schlecht spielen... außerdem erzählte Wecker natürlich, warum er auf dem Sinti-Festival auftrat (wegen eines Streits auf Grund eines Liedes, ach ja, dies über Zigeuner hat er auch noch gesungen! Er spielte es mit Sintis an Geige und Gitarren zusammen). Als Wecker die Bühne gegen 23.00 Uhr unter wieder donnerndem Applaus verließ, sang er noch ein kurzes Stück A-Capella und freute sich auf die "Party danach".

Puh, das hört sich wie ein ganzes Konzert mit Wecker an, dabei war er "nur" der Ehrengast für eine Stunde. Dafür hat er, wie ich finde, aber viele Lieder gesungen. Ich bin wirklich hin- und weg! Ich kann gar nicht verstehen, warum meine Freunde sich nicht für diese Art von Musik begeistern können. Mein Liedermacher-Liebling bleibt Reinhard Mey, aber Wecker ist ganz klar das größere Energiebündel von beiden! Jetzt freue ich mich auf den Dezember, wo ich zu einem Wader-Konzert gehen werde !

Viele Grüße von Marc, der sich mit diesem Beitrag in den einwöchigen Urlaub abmeldet...


Geschrieben: 26.07.2003
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Hannes Wader
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Re: Wecker erneut vor Gericht

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Hallo Marc,

Zahlen über Zahlen! Und alle anders. Für die Richter hoffe ich, dass sie von den Klägern eindeutigere Forderungen kriegen. Für KW sind 70.000 zwar wohl kein Kleingeld... aber im Ende... ich glaube, der Mann hat schon härtere Rückschläge erlitten.

Ich gehe deshalb davon aus, dass seine Laune heute Abend bestens sein wird, und wünsche Dir ein tolles Konzert!

LG,
Björn

Geschrieben: 25.07.2003
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Wecker in Hildesheim

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Lieber Marc,

Zitat:
Ich kann ja Konstantin Wecker heute Abend (in Hildesheim) danach ausquetschen !?

ich gehe mal davon aus, dass Du das nicht tun wirst, wünsche Dir aber ganz viel Spaß.

Petra

Geschrieben: 25.07.2003
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(Christian Grote - Chrizz)
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Wecker erneut vor Gericht

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Hallo zusammen!

"Konstantin Wecker (56), Liedermacher, muss wegen Mietnachzahlungen vor das Münchner Oberlandesgericht. Das Landgericht München hatte in erster Instanz im Dezember 2002 entschieden, dass der 56-jährige 70000 Euro Miete aus den Jahren 1995 und 1996 nachzuzahlen habe. Deswegen legte Wecker Berufung ein. Wegen der offenen Mietrechnung für eine Nobel-Villa in Grünwald war es bereits 1996 zu einem Vergleich mit den Vermietern gekommen, die auch Schadensersatz für Reperaturkosten hatten"

Quelle: Alfelder Zeitung v. Freitag, 25 Juli 2003; "Welt im Spiegel"

Weitere Links zum Thema:

Süddeutsche Zeitung "Verwüstete Nobel-Villa" (25.Juli)
Merkur-Online "Schimmel in Wecker-Villa" (25.Juli)

Alles alter Kaffee, oder? Ich kann ja Konstantin Wecker heute Abend (in Hildesheim) danach ausquetschen !?

Viele Grüße, Marc

Geschrieben: 25.07.2003
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Hannes Wader
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Re: Interview mit Konstantin Wecker

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Hallo Marc,

danke für das Interview. Die Fragen und natürlich auch Antworten haben mir gut gefallen.

Witzig - ich habe die Frage "Welche Künstler haben Sie am meisten beeinflußt?" im Zusammenhang so verstanden, dass ich auf die "Newcomer", die er unterstützt hat, gespannt war. Und dann kamen Hüsch und Kreisler... würde mich aber mal interessieren, an wen er dachte, als er von "Nachwuchs vorstellen" sprach.

Das mit dem Malen könnte ich mir bei ihm total gut vorstellen. Komisch, dass er da so selbstkritisch ist. Er muß doch nicht gleich eine Galerie vollstopfen.

Lustig, dass die Zeitung so eine Überschrift wählt und dann im Artikel gar nicht drauf eingeht.

Also, nochmal danke!

LG
Björn

Geschrieben: 23.07.2003
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Interview mit Konstantin Wecker

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Hallo zusammen!

Bei mir "um die Ecke" tritt am kommenden Wochenende unter anderem Konstantin Wecker auf. Zu diesem Anlass wurde für eine lokale Sonntagszeitung dieses Interview mit Wecker geführt:

"Das Bundesverdienstkreuz würde ich nicht annehmen"

Konstantin Wecker kommt nach Hildesheim. Am kommenden Freitag, den 25. Juli, tritt der Liedermacher beim Sinti-Festival auf dem Gut Steuerwald auf. Der "Kehrwieder" führte ein Interview mit dem bekannten Musiker, Schauspieler, Regisseur und Autor Konstantin Wecker.

Herr Wecker, sie sind Musiker, schreiben Theater-Stücke, spielen dann und wann in Filmen mit, bringen Bücher heraus und engagieren sich noch dazu für zahlreiche soziale Anliegen. Wird es Ihnen nicht manchmal ein bisschen viel?


Wecker: Naja, wenn man nach einem Jahr so zurückschaut, denkt man das vielleicht schon, aber wenn man etwas gern macht, ist das gar nicht so viel.

Wann haben Sie das letzte Mal Urlaub gemacht?

Wecker: Ich mache keinen Urlaub im eigentlichen Sinne. Wir haben ja ein Haus in Italien, wo ich Zeit mit meiner Familie verbringe. In einem Hotel, in dem kein Flügel steht, fühle ich mich einfach nicht wohl.

Warum engagieren Sie sich für das Sinti-Festival?

Wecker: Das ist eine lange Geschichte. Vor etwas einem Jahr erhielt ich Beschimpfungen von Sinti wegen eines Liedtextes, bei dem ich in eine andere Rolle schlüpfe und über Zigeuner schimpfe. Das hat mich sehr belastet. Ich habe die Sache klargestellt, wobei mir Ricardo Laubinger, Organisator des Sinti-Festivals, sehr geholfen hat. Mittlerweile sind wir fast befreundet. Er hat also etwas für mich getan, nun tue ich etwas für ihn. Ich habe schon oft mit Sinti gespielt. Sie werden als Ausländer behandelt, obwohl sie keine sind. Wir sollten von ihrer Kultur lernen.

Viele ohre Lieder sind politisch oder zumindest sozialkritisch. Kann Musik wirklich etwas verändern?

Wecker: Man kann Mut machen und Zeichen setzen. Ich will auch mein Publikum gar nicht zur Revolution anstacheln. Ich glaube, dass ich in meiner Karriere viele Leute angerührt habe, damit sie an sich selbst arbeiten. Jeder soll sich selbst ändern, und nicht einem Leithammel hinterherlaufen, wie es in einer Massenbewegung der Fall ist.

Sterben Liedermacher wie Hannes Wader oder Konstantin Wecker allmählich aus?

Wecker: Es gibt schon junge Künstler, die sich auch wieder den altmodischen Begriff des Liedermachers zu Eigen machen und Wert auf gute Texte legen. Allerdings haben diese Künstler keine Chance in der Industrie oder in den Medien. Wir "Älteren" sollten versuchen, ihnen zu helfen - Ich versuche immer wieder, diesen Nachwuchs dem Publikum vorzustellen.

Welche Künstler haben Sie am meisten beeinflusst?

Wecker: Hans-Dieter Hüsch war mir immer ein Vorbild und auch ein Trost in schweren Zeiten. Er hat mir gezeigt, dass man ein Narr und ein Poet sein darf - so lange man sich treu bleibt. Ohne Georg Kreisler hätte ich wohl nie angefangen, Klavier zu spielen, weil ich dachte, dass man als Liedermacher zur Gitarre greifen müsse. Gott sei Dank bin ich dann beim Klavier geblieben, denn ich bin ein miserabler Gitarrist. Dann gibt es natürlich auch viele Vorbilder aus der Pop-Kultur. Und Hermann Hesse, der mir schon als junger Mensch viel bedeutet hat, und mir immer wichtiger wird.

Können sie sich vorstellen, wie früher noch einmal Teil einer festen Band and zu sein?

Wecker: Ich bin auch sehr gern als Begleitung auf der Bühne, bei Mercedes Sosa beispielsweise. Ich habe damit gar kein Problem. Allerdings würde es das Publikum wohl nicht verstehen, wenn ich nicht irgendwann auch zum Mikro greifen würde.

Verfolgen sie die populäre Musik-Szene in Deutschalnd? Was halten sie davon?

Wecker: Ich beschäftige mich wenig damit. Ich höre kaum Radio, weil mir das Gedudel einfach auf die Nerven geht.

Sie haben zahlreiche Preise und Ehrungen erhaltenn. Was bedeuten diese Ihnen?

Wecker: Es kommt natürlich auf die Preise an, ein Bundesverdienstkreuz würde ich nicht annehmen. Besonders die ersten Preise in den siebziger Jahren waren mir sehr wichtig.

Was ist ihr nächstes Projekt?

Wecker: Im Moment arbeite ich an einem Musical über das Leben Hundertwassers. Es wird am 30. Juli 2004 in Uelzen uraufgeführt. Ich selbst werde bei den ersten Vorstellungen eine kleine Rolle übernehmen.

Gibt es ein künstlerisches Feld, auf dem Sie bisher noch keine Erfahrungen haben, sich aber gern einmal versuchen würden?

Wecker: Ich sehne mich danach, zu malen, aber ich kann es einfach nicht. Das ist schade, denn mein Vaer war ein wunderbarer Maler. Außerdem möchte ich mehr Musik für Orchester schreiben.

Können sie sich vorstellen, ein politisches Amt inne zu haben?

Wecker: Das wurde mir sogar schon von verschiedenen Seiten angeboten, aber das wäre völlig verkehrt. Ich würde diese ganzen Intrigen und Grabenkämpfe nicht durchstehen. Ich brauche ja auch auf der Bühne völlige Harmonie unter meinen Musikern.

Wann kann man mit einer neuen Platte von Ihnen rechnen?

Wecker: Das kann ich nicht sagen. Die Musik kommt schnell, doch die Texte brauchen ihre Zeit. Da geht man ja in sein Innerstes. Aber wenn es dann erst mal läuft, geht alles ganz schnell.

Herr Wecker, vielen Dank für das Gespräch.

Quelle: Kehrwieder am Sonntag v. 20. Juli 2003, Seite 7

Viele Grüße, Marc


Geschrieben: 21.07.2003
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wie es war.


Hannes Wader
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Degenhardt: Herbsttournee geplant!

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Die Frühjahrstournee mußte ja wegen Krankheit komplett abgesagt werden. Hoffen wir, daß es ihm nun tatsächlich besser geht. Hier die Tourdaten (in meiner Nähe ist nichts, aber auf die km kommt es mir in diesem Fall nicht an):

http://www.franz-josef-degenhardt.de/tour/he03.html

Geschrieben: 19.07.2003
_________________
Wo ich hin will
14.11.12 Hannes Wader in Kirchheim/Teck, Stadthalle
21.2.13 Uta Köbernick in Bietigheim Bissingen, Rommelsmühle
15.3.13 Annett Kuhr in Landau, Kreuz und Quer
3.5.13 Holger Saarmann, Tübingen
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Re: wieder zwei Liedermacher-links

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Tja Clemens,
es lassen sich noch so viele Liedermacher-Schätze im Netz entdecken, z. B. auch bei (http://www.liedermaching.de) oder auch bei mir...
Gruß von
cARSCHti

Geschrieben: 17.07.2003
_________________
"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Re: Kurt Demmler

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Hallo Clemens,
bin heute zum ersten Mal hier und äußerst angenehm überrascht, hier was über Kurt Demmler zu lesen. Hab 2 Amiga-Platten aus den 80ern von ihm, und find's verdammt schade, daß er sich offenbar zurückgezogen hat
Gruß von
cARSCHti

Geschrieben: 17.07.2003
_________________
"Wenn man als junger Mensch aussah wie ein Hippie und sich einigermaßen treu geblieben ist, sieht man als alter Sack halt aus wie ein Penner und nicht wie Joschka Fischer."
Harry Rowohlt (1945-2015)
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Re: TV-Tipp "Alpenrock", 17. Juli

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Hi Marc,

als Franke (und somit Bayer) hier ein paar Erläuterungen :
In der bayrischen Sprache gibt es einige Begriffe, die Nicht-Bayern stutzig machen dürften (ich erwähne hier nur mal das Wort "Fotzn", das nichts anderes als Mund bedeutet, daher ist bsp.weise ein "Fotznhobel" nichts weiter als eine Mundharmonika). Auch das "Blosn" in einem Bandnamen bedeutet in der Regel, dass es sich hierbei vorwiegend um Blechbläser handelt. Ich bin mir nicht sicher, da ich ja auch "nur" Nordbayer bin, aber das "Biermösl" könnte von Biermaß herkommen,ist also auch harmlos. Die B-Blosn haben überigens den Kabarettisten Gerhard Polt meistens auf der Bühne begleitet, den Du vielleicht kennst. Solltest Du auf die Toten Hosen stehen, dann hör mal in die Willi-Trilogie auf der "Auf dem Kreuzzug ins Glück" an, da spielen die BB die Zwischenstücke und Gerhard Polt erzählt seine Kurzgeschichten dazu.
So, jetzt muss ich aber weiterarbeiten, wollte nur mal den Wind aus den "zweideutigen Wörter-Segeln" nehmen.

So long
Oberfranke

Geschrieben: 17.07.2003
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"Fliegen kannst Du nur gegen den Wind!"
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TV-Tipp "Alpenrock", 17. Juli

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Hallo zusammen,

hier ein TV-Tipp für morgen Abend, Donnerstag, den 17. Juli um 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen:

Alpenrock-1

-Der Aufbruch in den Siebzigern

Die vierteilige Dokumentarserie beschäftigt sich mit allen Aspekten der Dialekt-Musik seit Ende der 70er Jahre. Damals entsand auf kleinen Bühnen in München und Wien ein neuer Umgang mit dem eigenen Dialekt. Die ersten Interpreten dieser Musikrichtung waren Willy Michl, die Biermösl-Blosn, Ringswandl, Konstantin Wecker -In Wien Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Ludwig Hirsch und Wilfried


Quelle: BR-Online "Alpenrock"

Auch wenn mir einige Namen nichts sagen ("Biermösl"? Oweia...), so sind doch auch einige dabei, die sich auf der Startseite hier wiederfinden!

Sonnige Abendgrüße,

Marc

Geschrieben: 16.07.2003
_________________
So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt,
dass nichts bleibt,
wie es war.


Hannes Wader
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Re: wieder zwei Liedermacher-links

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Liebe LiMa- Freunde !

ich habe ein wenig recherchiert und das Gedicht gefunden, daß Herr von der Lippe in seinem neuen Programm zum Besten gibt (s.o.). Es ist aus dem Jahre 1930, stammt von Kurt Tucholsky und heißt „Danach“.



Zitat:
„Es wird nach einem happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt.
Man sieht bloß noch in ihre Lippen
den Helden seinen Schnurrbart stippen ---
da hat sie nu den Schentelmen.
Na, un denn --- ?

Denn jehn die beeden brav ins Bett.
Na ja...diß is ja auch ganz nett.
A manchmal möchte man doch jern wissen:
Wat tun se, wenn se sich nich kissn ?
Die könn ja doch nich imma penn...?
Na, und denn --- ?

Dann säuselt im Kamin der Wind.
Denn kricht det junge Paar ´n Kind.
Denn kocht sie Milch. Die Milch looft üba.
Denn macht er Krach. Denn weent sie drüba.
Denn wolln sich beede jänzlich trenn...
Na, und denn --- ?

Denn is det Kind nich uffn Damm.
Denn bleihm die beeden doch zesamm.
Denn quäln se sich noch manche Jahre.
Er will noch wat mit blonde Haare:
vorn doof und hinten minorenn...
Na, und denn --- ?

Denn sind se alt.
Der Sohn haut ab.
Der Olle macht nu ooch bald schlapp.
Vajessen Kuß und Schnurrbartzeit –
Ach, Menschenskind, wie liecht det weit !
Wie der noch scharf uff Muttern war,
det is schon beinah nich mehr wahr !
Der olle Mann denkt so zurück:
wat hat er nu von seinen Jlück ?
Die Ehe war zum jrößten Teile
vabrühte Milch un Langeweile.

Und darum wird beim happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt.“




Ich weiß, nicht unbedingt ein Liedermacher- Text, aber in diesem Zusammenhang vielleicht auch erwähnenswert, zumal das ja, wenn auch entfernt, im Zusammenhang mit Mario Hené steht.

Viele Grüße aus Lübeck,

ANDREAS.

(...der Tucholsky im Gegensatz zu manch anderem erst sehr spät entdeckt hat...)









Geschrieben: 10.07.2003
_________________
"But as long as I can see the morning,
in miracles, much more than I can say,
it´s enough to keep me still believing
in drifting hearts, so far away."

(''Book of golden stories''/ RUNRIG)
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Re: 29. Juni 2003 - Konzert Wader/Wecker beim ZMF in Freiburg

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Hallo Jürgen,

Zitat:
Du willst doch nicht etwa auf die Primitiv-Floskel hinaus "wer lesen kann ist klar im Vorteil" ?

:lol: :lol: :lol:

Zitat:
Wieso steht eigentlich bei MIR kein OrT drin?

Wie wär's, wenn Du den Ort bei Deinem Profil einsetzen würdest?

Zitat:
Meine Emails haste gekriegt? Nicht daß es so geht wie damals.

Deine 3 Millionen Mails sind angekommen. Mit der Beantwortung bin ich in Verzug geraten. *schäm*
Aber wie ging es denn damals????

Petra, die grübelt.

Geschrieben: 06.07.2003
_________________
Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)
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Re: 29. Juni 2003 - Konzert Wader/Wecker beim ZMF in Freiburg

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Na, Petra!
Du willst doch nicht etwa auf die Primitiv-Floskel hinaus "wer lesen kann ist klar im Vorteil" ?
Wieso steht eigentlich bei MIR kein OrT drin? Fuck.

Meine Emails haste gekriegt? Nicht daß es so geht wie damals.

Jürgen

Geschrieben: 06.07.2003
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Re: 29. Juni 2003 - Konzert Wader/Wecker beim ZMF in Freiburg

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Zitat:
In welcher Gegend wohnst du denn, daß du die Jungs nie bei dir vorbeischauen?

Na, ich vermute mal in Kassel, oder Michael?

Petra

Geschrieben: 05.07.2003
_________________
Man würde nie mehr Waffen schärfen,
wenn man folgendes bedenkt:
Es braucht die Flinte nicht ins Korn zu werfen,
wer sie beizeiten an den Nagel hängt!
(Christian Grote - Chrizz)
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Re: 29. Juni 2003 - Konzert Wader/Wecker beim ZMF in Freiburg

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"Der Putsch" hab ich noch nicht gehört, muß ich noch besorgen. Am Tankerkönig könnte einige evtl. die Gewalt stören "ich gab ihm einen Tritt, er flog durch das riesige Ofenloch mitten ins Feuer, und als draußen die Polizeisirenen heulten, war schon nichts mehr von ihm übrig". War das nicht ungefähr zur gleichen Zeit, als er eine Wohnung an eine RAF-Terroristin vermietet hatte? Kein Wunder, daß er damals kleine Probleme bekam.

In welcher Gegend wohnst du denn, daß du die Jungs nie bei dir vorbeischauen?

Gruß, Jürgen


Geschrieben: 05.07.2003
_________________
Wo ich hin will
14.11.12 Hannes Wader in Kirchheim/Teck, Stadthalle
21.2.13 Uta Köbernick in Bietigheim Bissingen, Rommelsmühle
15.3.13 Annett Kuhr in Landau, Kreuz und Quer
3.5.13 Holger Saarmann, Tübingen
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