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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen

Titel: Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
von Westwind am 01.08.2017 20:17:01

Zitat:

Nicky schrieb:
[...]
Es gab ja das Festivalmotto „Gegenwind“. Aber abgesehen von deinem Auftritt ist mir kein Künstler aufgefallen, der zu dem Thema etwas zu sagen/singen hatte.....teilweise noch nicht mal laue Lüftchen oder ein kleiner Puster.
Warum schreibt man sich so ein Motto auf die Fahne und lässt auf den großen Bühnen dann Künstler singen, die zum Thema nichts beizusteuern haben?
[...]


Liebe Nicole,

die Frage ist sicherlich nicht ganz unberechtigt, aber mit "Gegenwind" waren laut Programmheft nicht nur kritische Lieder und Künstler gemeint, sondern auch Blasinstrumente, und davon waren in diesem Jahr eine Menge auf den Bühnen zu belauschen und zu bestaunen.

Alle Konzerte und Lieder kann man nun mal nicht verfolgen, aber ein bißchen bekommt man schon mit, sei es durch die Informationen aus dem Programmheft, oder eben wenn man den Künstlern selbst zuhört.

Im Programmheft ist zum Beispiel ein sehr interessantes Kurzinterview mit Loten Namling, der sich schon jahrzehntelang für mehr Rechte der einheimischen Bevölkerung im von China annektierten Tibet einsetzt. Mit seiner Band Porok Karpo hat er auch gespielt, wenn auch nicht unbedingt auf einer der größten Bühnen.

Gerd redet meistens Klartext in seinen Liedern und nennt die Dinge beim Namen. Es gibt aber auch genug Künstler, bei denen eher in den Zwischentexten als in den Liedern deutliche Worte gewählt werden.

Und dann gibt es Künstler wie Heiner Bomhard, der seine bissigen Texte teilweise direkt ausspricht, teilweise aber gekonnt in einen Bereich zwischen Satire, schwarzen Humor und Zynismus packt.

Daß auf den großen Bühnen dann aber der Gegenwind eher durch Blasinstrumente entsteht, möchte ich nicht unbedingt bestreiten, aber zum Glück bietet das Bardentreffen ja genug Auswahlmöglichkeiten und es gibt genug kritische Lieder zu hören.

Und das Motto "Gegenwind" war aus meiner Sicht gut durch Worte und Töne vertreten, und sei es durch die Didgeridoo-Truppe "Die 3 Herren" vor St.Lorenz.

Viele Grüße,
Georg
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