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Aw: ansagen/zwischentexte/moderationen

Titel: Aw: ansagen/zwischentexte/moderationen
von Clemens am 01.11.2016 23:52:25

Hallo Gerd,
mit Empfehlungen halte ich mich gern zurück, aber ich sage Dir gern an, wie es mir mit "Zwischentexten" im Allgemeinen und mit Deinen (soweit ich deren kundig bin) im Speziellen geht...

Mir sind die Überleitungen und die eingestreuten Anekdoten sehr wichtig. Zum einen stellen sie tatsächlich manchmal einen sehr persönlichen Berührungspunkt dar, des weiteren können sie den Inhalt eines Konzertes unterstreichen und sogar den Roten Faden führen. Selbst, wenn ich weiß, dass der Künstler bestimmte Textpassagen in allen Konzerten einer Tour benutzt, ist doch die Situation dabei nie die gleiche (geschweige denn die selbe ). Ich erinnere mich gut daran, das von cARSCHti genannte Lied mindestens zweimal mit "Japanansage" gehört zu haben, aber das hat meiner Zwerchfell-Überlastung auch bei der Wiederverwendung keinen Abbruch getan, zumal es situationsbedingt völlig "neu" rüber kam.

Eigentlich fällt mir auf Anhieb nur ein negatives Beispiel ein. Dabei handelt es sich um meine letzte Konzertbegegnung mit, dem eigentlich von mir sehr hoch geschätzten, H.van Veen. Er sang und musizierte brilliant, aber er benahm sch zwischendurch wie ein seniler Gockel, was auf mich sehr unangenehm und peinlich wirkte.

Zu Deinen Zwischentexten kann ich eigentlich nur bezüglich des Jacobsweges etwas sagen, weil ich mir dieses Hörbuch oft und intensiv zu Gemüte geführt habe. In diesem Fall empfinde ich das ganze als einen Guss. Die Texte sind ausgewogen und nicht länger als nötig. Ohne diese Wort-Führung hätte ich vermutlich nicht annähernd eine CD am Stück angehört. Das tue ich bei "puren" Lied-Tonträgern eines Künstlers allerdings ohnehin selten. Durch den Hörbuch-Charakter entsteht aber ein Gefühl der Spannung. Ich will wissen, wie es weiter geht, welcher Gedanke den gerade beleuchteten ablöst.
Beim Jakobsweg (mag man auch über einzelne - eben Deinen Erfahrungen und Empfindungen entsprungenen - Schlussfolgerungen geteilter Meinung sein) ist es Dir ausgesprochen gut gelungen den Bogen zu spannen, ohne ihn für mein Empfinden zu "überspannen".
Ich kann mir gut vorstellen, sollte ich mich denn jemals auf den Pilgerweg begeben, diese Tonträger im Reisegepäck zu haben - Deinem mahnenden Rat folgend natürlich nur als Datei in einem winzigen MP3-"Player"...

Herzlich Clemens


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