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Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen

Titel: Aw: persönliche Bilanzierung meines Auftritts beim Bardentreffen
von Petra am 03.08.2017 00:03:29

Hallo Nicky,

über den Begriff 'Bardentreffen' wurde auch in vergangenen Jahren schon diskutiert. Vor 41 Jahren wurde es so genannt und ich denke, man mag sich von dem Namen nicht mehr trennen. Früher werden es wohl schon mehr Barden gewesen sein, heute treten ja fast alle mit Band auf. Ich bin immer froh, wenn ich mal eine Darbietung ohne Schlagzeug erwische, das ansonsten die Texte mehr oder weniger tot schlägt. Mein Bruder dachte gar, es handele sich um so ein mittelalterliches Treffen mit der entsprechenden Kostümierung.

Beim Motto fand ich schon in den vergangenen Jahren, dass man nicht allzu viel davon merkt. Ein Mal war es '175 Jahre Eisenbahn'. Meine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, bis ich mal irgendwann ein Lied zum Thema zu hören bekam. (Auch Reinhards 'Eisenbahnballade' hat jemand vorgetragen, aber in der Mitte aufgehört – weil das Lied so lang ist – und später im Programm die zweite Hälfte gesungen. Das hat richtig weh getan.) Ein Mal war das Motto 'Finnland'. Einige wenige finnische Beiträge gab es, aber zugegeben – so viele finnische Gruppen gibt es wahrscheinlich nicht, die man da einladen könnte. In dem Jahr, als das Motto 'Schweiz' war, waren allerdings schon ein paar mehr Schweizer da, die Anreise ist einfach nicht so langwierig.

Das Motto Gegenwind meint übrigens nicht die hier relativ negativ besetzte 'Blasmusik', sondern die meist sehr seriösen 'Blasinstrumente'. Wie man gerade auf 'Gegenwind' kam, kann ich auch nicht sagen. Die Beschreibungen der Gruppen im Programmheft werden ja sicherlich nicht vom Veranstalter geschrieben, die liefern doch wahrscheinlich die Künstler selbst. Und da finde ich bei der spanischen Gruppe 'Bufa y Sons' die Kurzüberschrift 'Gegenwind mit Krücke, Backstein und Absperrgitter'. Derartige Dinge wie auch Schläuche, Gießkannen und Fahrradlenker nutzen diese Musiker als Instrumente.

Hier ein Auszug aus dem Programmheft:
Zitat:

… ermöglicht unser diesjähriges Festivalmotto natürlich auch den dezenten Verweis auf Künstler, die von Windschlüpfrigkeit wenig halten, sondern Position beziehen. Und solche Stimmen sind – wie der Blick ins Programm zeigt – erfreulicherweise auch im Jahre 2017 keine Seltenheit und keine Frage des Alters beziehungsweise des Jungseins.

Als Beispiel werden der Tibet-Mahner Porok Karpo, der fränkische Jungfrechdachs Heiner Bomhard und der Bayern-Spötter Stephan Zinner genannt. Im Programmheft haben 17 der 73 Formationen einen Gegenwind-Stempel. Das sind aber alles Gruppen, die mit Blasinstrumenten arbeiten, die drei Beispiele für kritische Beiträge haben diesen Stempel nicht. Es ging also wohl tatsächlich hauptsächlich um die Blasinstrumente.

Um noch kurz auf Rudolstadt einzugehen: Meine Schwester war in diesem Jahr zum ersten Mal dort. Schwerpunkt sollte Schottland sein. Schottland war vertreten, es wurden schottische Tänze gezeigt, was ihr besonders gefiel, weil sie selbst in einer schottischen Tanzgruppe ist. Und es wurde schottische Musik gespielt. Aber auch dort waren die Beiträge zum Thema Schottland nur ein kleiner Bestandteil des riesigen Angebotes.

Viele Grüße von Petra

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