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Aw: Hannes und die Moorsoldaten

Titel: Aw: Hannes und die Moorsoldaten
von olliwutzi am 05.12.2017 18:56:49

Ihr lieben, vielen Dank für eure Antworten!

Richtig überzeugt hat mich aber keine, aber das liegt nicht an euch!
Vielmehr glaube ich selber nicht mehr daran das er die Strophe wegen der Länge des Liedes weglässt. Ich halte meine eigene Vermutung nicht aufrecht. Ich meine, es sind doch nur 6 Strophen, was gibt es da zu kürzen? Ist ja nicht so das das Lied 75 Strophen hätte und man immer 70 weglassen müsste um es in einer erträglichen Zeit aufführen zu können.
Da hätte er vielmehr beim Lied "Nah dran" kürzen müssen, damit es nicht immer so lange geht...
Ansonsten wage ich hier mal den Versuch einer Sammelantwort:
A:
Das Wort "Weib" könnte eine Rolle spielen? Nun, so schlimm finde ich das nicht, hat für mich nichts negatives (als Gegenstück gibts ja den "Kerl").
Exkurs:
Am 03.Oktober neulich lief im Fernsehen mal wieder "Die Abenteuer von Tom Sawyer und Hackleberry Finn," ich meine die Verfilmung aus dem Jahre 1968 mit Marc di Napoli. Den hatte ich als Kind zuletzt gesehen und war in freudiger Erwartung auf eine Reise in die Vergangenheit. Da war ich aber ziemlich entsetzt wie oft da das Wort "Nigger" fiel. Und zwar in allen möglichen Variationen: "Dreckiger Nigger", "Verdammter Nigger", "Blöder Nigger" usw. (Gemeint war übrigens der "Nigger Tom," der ganz selbstversändlich so geheißen wurde). Da dachte ich mir auch: Kann man das heute echt noch so bringen? Auch wenn der Film zu einer Zeit spielt wo das eben normal war? Aber was soll man machen? Solche Filme alle nachsynchronisieren oder für immer vom Spielplan verdammen? Ich weiß es nicht. Aber in diesem Zusammenhang ist das Wort "Weib" doch echt harmlos. Und wenn das Hannes wirklich stören würde, dann könnte er es ja durch "Frau" ersetzten, das geht ja wohl.
B:
Hannes hat das Lied selbst in einer gekürzten Version kennengelernt? Selbst wenn, das wäre für mich noch keine Erklärung. So wie ich ihn einschätze ist er ein akribischer Arbeiter, der sich intensiv mit der Quellenlage auseinanderstetzt bevor er ein Lied in sein Werk aufnimmt. Was sollte es ihn da kümmern das das Lied in anderen Sprachen noch weniger Strophen hat? Für mich nicht plausibel. Schliesslich singt er das Lied in der Originalsprache und nicht in einer Übersetzung.
C:
Die Quellenlage? Siehe B!
Ob das Lied in einem Liederbuch vollständig ist oder nicht: Hannes wird um die Existenz dieser Strophe wissen. Er wird sich doch wohl nicht auf ein bestimmtes Liederbuch beziehen? So nach dem Motto: In meinem Liederbuch fehlt die Strophe, also singe ich sie auch nicht...
Für mich ebenfalls nicht plausiblel.
Nebenaspekt:
Eine andere Melodie als im Original?
Da wäre es interessant zu wissen ob es denn autographe Noten dazu gibt.
Gibt es "Das Original" irgendwo auf Papier? Oder ist das alles mündliche Überlieferung? Ansonsten ist das denn wohl die künstlerische Freiheit, eine Melodie zu verändern ohne sie zu verunstalten.
Fazit:
Auch bei seinem letzten Konzert in Berlin fehlte sie wieder, die 4. Strophe, und ich bin nicht schlauer als zuvor.
Und wenn es mir nicht so wohl wird ihn mal persönlich danach fragen zu können bleibt das für mich wohl auch unbeantwortet.
Aber vielleicht fragt ihn ja mal einer der Mitlesenden hier, wenn er mal zufällig irgendwo jemanden über den Weg läuft (z.B. beim Bäcker oder so).
Und wenn dann die Antwort hier erscheint wäre das schön!

Olli


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