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    <title>Liedermacher-Forum - Neueste Einträge in lexikon</title>
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    <description>Neueste Einträge von der Site Liedermacher-Forum</description>
    <lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 04:29:58 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Liedermacher-Forum - Neueste Einträge in lexikon</title>
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      <title>Mey, Reinhard</title>
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      <description>Reinhard Friedrich Michael Mey (* 21. Dezember 1942 in Berlin) ist ein deutscher Liedermacher. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mey lebt in Berlin/Frohnau in zweiter Ehe (seit 1977) mit seiner Frau Hella Hennies (* in Hannover) und hat mit ihr drei Kinder: Frederic (* 1977), Maximilian (* 1982) und Victoria-Luise (* 1985). Von seiner ersten Frau Christine (Heirat 1967) ließ er sich 1976 scheiden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1963 erlangte Mey am Französischen Gymnasium das deutsche Abitur sowie das französische Baccalauréat und begann danach eine Industriekaufmannslehre bei der Schering AG Berlin. Ein darauf begonnenes BWL-Studium brach er ab, um sich voll der Liedermacherei zu widmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mey hat bis heute (2004) 23 deutsche Studioalben herausgebracht, das erste 1968 Ich wollte wie Orpheus singen, das letzte im März 2004 Nanga Parbat. Seinen größten Erfolg veröffentlichte er mit Mein achtel Lorbeerblatt 1972, der bekannteste Song dürfte Über den Wolken (1974) sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den Studioaufnahmen veröffentlichte Mey zwölf deutsche Live-Platten, die sich in den letzten Jahren durch einen beträchtlichen Teil an einleitenden Sprechbeiträgen auszeichnen. Zu diesen beiden Plattentypen gesellen sich eine große Anzahl von Samplern und Singles. Mey kann einen beachtlichen Erfolg in Frankreich und den Niederlanden vorweisen. Es gibt sechs &quot;Frédérik Mey&quot;- und zwei französische Live-LPs, zuletzt erschien die &quot;Frédérik Mey, Vol. 6&quot; 1983. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf Niederländisch erschien 1975 &quot;Als de dag van toen&quot;, 1976 &quot;Er zijn dagen ...&quot;. Der Versuch, in Großbritannien Fuß zu fassen, schlug fehl. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meys Lieder zeichnen sich durch hohe sprachliche Ausdruckskraft und eingängige Melodien aus. Stark vom französischen Chanson beeinflusst, sind Meys politische Stücke aber eher dünn gesät. Mey als &quot;Meister der leisen Töne&quot; gelingt es, durch seine Eloquenz den Hörer an der Seele zu berühren, was ihm böse Zungen als auf Betroffenheit aufbauende Gefühlsduselei vorhalten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu seinem 60. Geburtstag interpretierten verschiedene deutsche Künstler seine Lieder in einem Doppelalbum neu (Hommage an Reinhard Mey). </description>
      <pubDate>29.03.2004 11:52</pubDate>
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      <title>Kreisler, Georg</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=3</link>
      <description>Liedermacher, Schriftsteller, Satiriker, Komponist, Kabarettist, Dirigent, ... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits früh wußte K., Sohn eines Rechtsanwalts, daß er Musiker werden wollte. Neben dem Besuch des Gymnasiums nahm er Klavier- und Violinstunden sowie Unterricht in Musiktheorie.&lt;br /&gt;1938 mußte die jüdische Familie Kreisler emigrieren; aufgrund verwandtschaftlicher Beziehungen landete man in Hollywood. Da K. nun ebenfalls Geld verdienen mußte, gab er Klavierstunden und versuchte sich als Arrangeur von Filmmusik. Ab 1941 begann er, Revuen und Opern zu dirigieren. 1942 sollte er zur amerikanischen Armee eingezogen und als Dolmetscher nach Europa geschickt werden. Aufgrund eines gerade von ihm fertiggestellten Soldaten-Musicals erhielt er die Erlaubnis, von Lager zu Lager zu ziehen und die Soldaten zu unterhalten.&lt;br /&gt;1945 kehrte K. nach Hollywood zurück und arbeitete dort als musikalischer Berater, Dirigent und Arrangeur beim Film. Schon ein Jahr später begab er sich jedoch nach New York, um dort sein Glück als Interpret seiner eigenen Lieder in Bars und Clubs zu suchen. Er schrieb damals groteske Stücke mit schwarzem Humor, die jedoch beim Publikum nicht wirklich gut ankamen. Er sah sich mit Unverständnis, Ablehnung und nicht zuletzt der Zensur konfrontiert.&lt;br /&gt;1955 kehrte K. nach Wien zurück und begann damit, Stücke auf Deutsch zu schreiben. Mit seinen makabren und skurrilen Liedern (&quot;Bidla Buh&quot;, &quot;Taubenvergiften&quot;) machte er die Leute auf sich aufmerksam, er erhielt auch einen Plattenvertrag. Gemeinsam mit Helmut Qualtinger, Carl Merz und Gerhard Bronner pachtete er 1956 das Intime Theater und trat bis 1957 Seite an Seite mit diversen Kabarettisten auf. 1958 übersiedelte K. mit seiner damaligen Frau und Bühnenpartnerin Topsy Küppers nach München und gab dort Chanson-Abende.&lt;br /&gt;Zwischen 1962 und 1976 - eine Zeit, in der das Ehepaar wieder in Wien lebte - schrieb K. eine Reihe von Theaterstücken und hatte auch zahlreiche Fernsehauftritte. Seine Lieder legten teilweise das Makabere ab und wurden satirischer, überspitzter und zeitkritischer.&lt;br /&gt;Seit 1977 lebt und arbeitet K. mit seiner Lebens- und Bühnenpartnerin Barbara Peters zusammen. 1992 zog das Paar nach Basel, wo es auch heute noch lebt. 2001 gab K. sein &quot;Abschiedskonzert&quot; und zog sich vom aktiven Bühnenleben zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musicals: u. a. &quot;Polterabend&quot; (1965), &quot;Heute Abend: Lola Blau&quot; (ca. 1967), &quot;Adam Schaf hat Angst oder Das Lied vom Ende&quot; (2002)&lt;br /&gt;Oper: &quot;Der Aufstand der Schmetterlinge&quot; (2000)&lt;br /&gt;Bücher: u. a. &quot;Heute leider Konzert&quot;, &quot;Worte ohne Lieder&quot;, &quot;Der Schattenspringer&quot;, &quot;Das Auge des Betrachters&quot;&lt;br /&gt;Referenzalben: &quot;Literarisches und Nichtarisches&quot; (1971), &quot;Allein wie eine Mutterseele&quot; (1974), &quot;Taubenvergiften für Fortgeschrittene&quot; (1995), &quot;Die alten bösen Lieder&quot; (1997), &quot;Lieder gegen fast alles&quot; (2002). Einige Alben sind vergriffen, andere wurden von Preiser Records bzw. kip records neu aufgelegt oder zusammengestellt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Interpreten nahmen sich ebenfalls Titeln von K. an, darunter Tim Fischer, Vicki Vomit, Heinz Rennhack, Mario Adorf, Die Kassierer, Karsten Troyke, Wolf Amadeus Fröhling, Konstantin Schmidt, Monica Arnó oder Frank Golischewski.</description>
      <pubDate>11.09.2009 20:00</pubDate>
      <guid>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=3</guid>
    </item>
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      <title>Kunze, Heinz Rudolf</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=4</link>
      <description>Deutscher Rocksänger, * 30. 11. 1956 Espelkamp; verbrachte die ersten Lebensjahre in einem Auffanglager im niedersächsischen Espelkamp. Die Familie, die ursprünglich aus Guben bei Frankfurt/Oder stammte, wechselte in den folgenden Jahren häufig den Wohnort und zog 1963 schließlich nach Osnabrück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus gesundheitlichen Gründen konnte Heinz Rudolf keinen Sport treiben, weshalb er sich häufig in sein Kellerzimmer zurückzog, wo er erste Gedichte und Prosatexte schrieb. Bei Konzerten von The Who und Pink Floyd entdeckte er seine Liebe zur Rock-Musik und komponierte nach eigenen Angaben an die hundert Lieder, bevor jemand davon Notiz nahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Bundeswehr für untauglich befunden studierte Kunze Germanistik und Philosophie für das Lehramt. Doch der Jungliterat hatte bereits 1978 einen Förderpreis seiner Heimatstadt erhalten und gewann 1980 beim Deutschen Pop-Nachwuchs-Festival in Würzburg. Daraufhin gingen bei ihm mehrere Schallplattenangebote ein und er legte seine Lehrerlaufbahn auf Eis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1981 erschien sein Debüt-Album &quot;Reine Nervensache&quot;, das sich noch an Liedermachern wie Konstantin Wecker orientierte. Aufgrund seiner intellektuellen und zugleich oft sarkastischen Texte handelte er sich den Ruf ein, der &quot;Oberlehrers des deutschen Musikgeschäfts&quot; zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für die LP &quot;Eine Form von Gewalt&quot; erhielt er 1983 den Deutschen Schallplattenpreis&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Zusammenarbeit mit dem Gitarristen und Produzenten Heiner Lürig entwickelte HRK Mitte der 80er eine eigenständige Deutschrock-Mischung und landete den Hit &quot;Dein ist mein ganzes Herz&quot; (1985). Doch Kunze, der an Lou Reed oder Neil Young besonders deren Wandlungsfähigkeit liebt, biss sich in den folgenden Jahren an seinem Stil fest und musste seinen Platz in den Charts für Kollegen wie Herbert Grönemeyer und Marius Müller-Westernhagen freimachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile Vater zweier Kinder sorgte Heinz Rudolf Kunze 1996 für Aufruhr, als er während eines Spiegel-Interviews eine Quote für deutschsprachige Rockmusik forderte. Der Wim-Wenders-Fan gab sich als Anwalt von Nachwuchs-Bands wie Blumfeld, die sich jedoch von Kunzes Ansatz distanzierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten Jahren arbeitete der Wahl-Hannoveraner nicht nur an eigenen Songs, sondern tat sich auch als Übersetzer von Musicals hervor. Hatte er bereits 1987 &quot;Les Misérables&quot; ins Deutsche übertragen, so wagte er sich nach &quot;Miss Saigon&quot; (1994) und &quot;Rent&quot; (1999) an Shakespeares &quot;Ein Sommernachtstraum&quot;, das in diesem Jahr im Gartentheater Herrenhausen in Hannover uraufgeführt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kunze, der zunehmend Weltmusik-Elemente in seine Werke aufgenommen hat, ist seit Oktober Mitglied der Enquete-Kommission des Bundestages &quot;Kultur in Deutschland&quot;. Hatte er 1988 noch das neue Parteilied der SPD komponiert, wurde er jetzt von der Unionsfraktion als Sachverständiger ernannt.</description>
      <pubDate>29.03.2004 11:35</pubDate>
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    </item>
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      <title>Kantate</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=5</link>
      <description>Der Begriff leitet sich vom lateinischen &quot;cantare&quot; ab, was schlicht &quot;singen&quot; bedeutet. Wer es genau liebt: &quot;cantate&quot; wäre der Vocativ Plural und bezeichnet somit die Aufforderung an mehrere Leute, Töne erklingen zu lassen: &quot;Singt!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwa um das Jahr 1600 herum entwickelte sich die Kantate, natürlich in Italien, dem Zentrum der damaligen modernen Musik. Ursprünglich bezeichnete das Wort ein mehrsätziges Musikstück, das von Orchester, Chor und einigen Solo-Stimmen vorgetragen wird. Im Laufe der Zeit gab es allerdings die verschiedensten Variationen dieser Zusammenstellung sowie diverse Experimente: vom Wegfall der Solo-Stimmen bis hin zur Ein-Satz-Kantate gibt es in diesem Bereich praktisch nichts, was man nicht schon einmal ausprobiert hätte.&lt;br /&gt;Die Kantate wird nicht-szenisch aufgeführt, sprich: man verzichtet auf die optische Darstellung einer Handlung durch Schauspiel, Bühnenbild und Requisiten. Genauer gesagt: in der Regel gibt es bei den traditionell gehaltenen Kantaten noch nicht einmal eine Handlung, die man darstellen könnte - meistens handelt es sich bei den Texten um Darstellungen einer bestimmten kirchlichen oder weltlichen Szenerie, um freie Dichtungen oder um Bibelverse.&lt;br /&gt;Bei der traditionellen Kantate lösen sich Rezitative (Sprechgesang einer Solo-Stimme und zumeist Baßbegleitung), Arien (Gesang einer Solo-Stimmen und Orchesterbegleitung) und Chorsätze (Chorgesang und Orchester) in nicht festgelegter Reihenfolge ab. Vor allem bei Kirchenkantaten hat es sich im Laufe der Zeit eingebürgert, die Kantate mit einem Eingangschor (oder - seltener - rein instrumental) beginnen und mit einem Schlußchoral enden zu lassen.&lt;br /&gt;Die Kantate erlebte ihre Blütezeit zu Beginn des 18. Jahrhunderts, allerdings eher in deutschen Landen. Als die bedeutendsten Kantaten-Schreiber dieser Zeit kann man wohl Johann Sebastian Bach (immerhin stammen mehr als 200 Kantaten aus seiner Feder) und Georg Philipp Telemann nennen, die beide überwiegend Kantaten für den kirchlichen Gebrauch komponierten. Nachdem die Kantate während der Klassik (Ende des 18. Jahrhunderts) fast vollkommen aus der Mode gekommen war, unternahmen einige Komponisten der Romantik, allen voran Felix Mendelssohn-Bartholdy, Versuche, die Kantate wiederzubeleben. Es gelang ihnen jedoch nur teilweise.&lt;br /&gt;Dennoch stellt die Kantate ein wichtiges Bindeglied dar zwischen der Musik der Renaissance und der Musik der Klassik. Sie sollte sich wesentlich auf die Entwicklung der Oper und auf die Entwicklung des Kunstlieds auswirken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Klassikmuffel: Wenn man vor die Wahl gestellt wird, sich eine Kantate oder eine Oper anzutun - die Kantate hat man in fast jedem Fall schneller überstanden </description>
      <pubDate>29.03.2004 14:42</pubDate>
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      <title>Kunstlied</title>
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      <description>siehe auch -&gt; &lt;a href=&quot;http://www.liedermacher-forum.de/modules/wordbook/entry.php?entryID=7&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;&quot;&gt;Lied&lt;/a&gt;</description>
      <pubDate>29.03.2004 11:52</pubDate>
      <guid>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=6</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Lied</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=7</link>
      <description>Literarisch ein Gedicht kleineren Umfangs, ein- oder mehrstrophig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als musikalische Komposition die &quot;Vertonung&quot; eines solchen Textes, deren Form von der Textstruktur bestimmt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der Entstehung her unterscheidet man Volkslied und Kunstlied, von der Besetzung her Solo- und Chorlied mit oder ohne Instrumentalbegleitung, vom Inhalt her weltliches und geistliches Lied. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Bereich des Kunstlieds müssen das streng strophische Lied und das &quot;durchkomponierte&quot; Lied unterschieden werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Volkslied ist mündlich überliefert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Kunstlied ist für den solistischen Vortrag mit Instrumentalbegleitung bestimmt und stellt oft hohe Ansprüche an die Stimme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man trennt auch nach Funktionen und tragenden Schichten Kampf-, Arbeits-, Tanz-, Kinder- und Studentenlied.</description>
      <pubDate>29.03.2004 11:53</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Alexandra</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=8</link>
      <description>eigentlich: Doris Treitz, verh. Nefedov &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* 19. Mai 1942 Heydekrug (Memelland)&lt;br /&gt;+ 31. Juli 1969 bei Heide (Schleswig-Holstein)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alexandra wuchs in Kiel und Hamburg auf. &lt;br /&gt;Sie besuchte die Meisterschule für Mode in Hamburg, arbeitete nebenher auch noch als Zimmermädchen in Hotels, um sich ihre erste Gitarre leisten zu können. Mit 17 Jahren entstanden die ersten Lieder und Texte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als 19jährige heiratete sie den 30 Jahre älteren Nikolai Nefedov. Die Ehe hielt jedoch nur zwei Jahre. Nach der Geburt ihres Sohnes Alexander (&quot;Sascha&quot;) entschloß sich Alexandra, in Deutschland zu bleiben, während ihr Ehemann nach Amerika auswanderte. Einige Biografen vermuten, daß sie nicht als Heimchen am Herd enden wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um ihr Gesangs- und Schauspielstudium zu finanzieren, arbeitete sie zunächst als Stenotypistin, später auch als Sekretärin und Zeichnerin. Nach Beendigung ihres Studiums wurde sie von einem Theater in Neumünster engagiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Gesangskarriere kam ins Rollen, als sie die Bekanntschaft der Herren Fred Weyrich und Hans R. Beierlein machte. Gemeinsam mit Hazy Osterwald ging sie auf Rußland-Tournee (die Sprache beherrschte sie übrigens fließend).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1967 folgten die ersten Schallplatten-Erfolge: &quot;&lt;b&gt;Zigeunerjunge&lt;/b&gt;&quot; und &quot;&lt;b&gt;Sehnsucht (Das Lied der Taiga)&lt;/b&gt;&quot;. &lt;br /&gt;Eine Anekdote besagt, daß sie ihren beliebtesten und erfolgreichsten Titel &quot;&lt;b&gt;Sehnsucht&lt;/b&gt;&quot; so sehr haßte, daß sie sehr lange überredet (erpresst?) werden mußte, ehe sie sich bereit erklärte, ihn zu singen. Sie stellte sich ins Tonstudio und sang ihn genau ein einziges Mal (was auch erklärt, weshalb im Gegensatz zu vielen anderen Stücken von &quot;&lt;b&gt;Sehnsucht&lt;/b&gt;&quot; keine Live-Aufnahme existiert).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die ersten Erfolge machten auch das Ausland auf die Sängerin aufmerksam. Es folgten Auftritte unter anderem in Frankreich mit S. Adamo, G. Bécaud und Y. Montand. Darüber hinaus erschienen Titel in englischer, französischer, russischer, hebräischer und natürlich deutscher Sprache, teilweise basierend auf Volksliedern, mitunter auch eigene Stücke (&quot;Mein Freund, der Baum&quot;, &quot;Tanz, alter Tanzbär&quot;) Kooperationen (&quot;Illusionen&quot; mit Udo Jürgens) oder Übersetzungen (&quot;Grau zieht der Nebel&quot; oder &quot;Walzer des Sommers&quot; nach Adamo).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1969 zog sie von Hamburg nach München um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie verunglückte auf der Fahrt in den Urlaub nach Sylt, ihre Mutter und Sohn Alexander saßen ebenfalls im Wagen. Nach einem Zeitungsbericht wurde die Mutter aus dem Wagen geschleudert. Alexandras Sohn Alexander kam mit Schnittwunden davon. Alexandra selbst erlag im nahe gelegenen Krankenhaus ihren Verletzungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alexandra hinterläßt nicht mal 100 Gesangsaufnahmen. Zu ihren Lebzeiten erschienen nur drei LPs und diverse EPs und Singles. Die Stücke wurden nach ihrem Tod auf Dutzenden von Alben immer neu zusammengestellt (bereits in ihrem Todesjahr 1969 erschien ihre vierte LP namens &quot;Ihre großen Erfolge&quot;, 1970 dann ein weiterer Sampler namens &quot;Unvergessen&quot;, ...). Durch ihre Stimme, ihr Repertoire (ist es jetzt Schlager oder Chanson?), ihren frühen Tod und die wilden Spekulationen und Berichte der Medien wurde sie zur Legende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Referenzalben: &lt;br /&gt;&quot;Stimme der Sehnsucht - die Alexandra-Story&quot; (Philips, 1972), &quot;Alexandra - die Legende einer Sängerin&quot; (2 CD) (Mercury, 1999), &quot;Alexandra - die unsterbliche Legende&quot; (4 CD)(Shop Direct, 2000)</description>
      <pubDate>23.08.2007 08:04</pubDate>
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    </item>
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      <title>Interpretation</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=9</link>
      <description>Die Frage nach der Interpretation stellt sich, wenn eine Musik schriftlich vorgegeben ist. Die Musik wird nachschöpferisch verwirklicht (reproduziert) durch den ausführenden Musiker, Instrumentalist, Sänger, Dirigent. Dieser Interpret setzt die in Notenschrift fixierte Musik in Klang um. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei älterer Musik treten historische und theoretische Kenntnisse über Instrumente, Notation, Aufführungsgepflogenheiten usw. helfend hinzu. Die Aufführungspraxis muß dem Gesichtspunkt untergeordnet sein, daß die musikalische Wiedergabe eine Integration von Gewesenem und Gegenwärtigem ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit der Mitte des 18. Jahrhundert beginnen die Komponisten die Interpretation ihrer Werke durch fortschreitend ins einzelne gehende Angaben (etwa Tempo, Dynamik, Verzierungen, technische Spielanweisungen betreffend) vorzubestimmen, um den Abstand zwischen Schrift und Erklingen zu verringern und damit die originale Gestalt ihrer Kompositionen abzusichern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Entwicklung der neuzeitlichen Musik seit dem 19. Jahrhundert zum subjektiven Ausdruck, entwickelte sich auch die subjektive Wiedergabe durch die individuelle, künstlerische Persönlichkeit des Interpreten, der zeitweise vom Publikum als -Virtuose oder Star höher bewertet wurde als der Komponist. Voraussetzung für die Qualität der Wiedergabe ist die völlige Beherrschung und Befolgung des in der Komposition niedergelegten Textes und die Kenntnis der Intention des Komponisten. Dem Interpreten bleibt bei aller Werktreue, noch immer ein Spielraum zur eigenen Entfaltung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Vervollkommnung der Schallaufzeichnung (CD,&lt;br /&gt;Schallplatte, Kassette, Tonband) werden dem heutigen Musikhörer im Studio produzierte, technisch perfekte und interpretatorisch hervorragende Wiedergaben angeboten. Die lebendige Konzertdarbietung mit allen Unwägbarkeiten wurde dadurch aber keineswegs verdrängt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jüngster Zeit beruht die Verwirklichung des Klanges bei konkreter Musik und eiektronischer Musik nicht auf Interpretation, da diese Musik vom Autor direkt auf Tonträger komponiert wird. Bei der Aleatorik und der Live-Elektronik ist der Interpret gleichzeitig mitschaffender Partner des Komponisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die theoretische Interpretation will der praktischen Interpretation dienen und dem Hörer Hilfen zum Verstehen der Musik geben: durch Beschreiben, Erklären und Deuten der Komposition. Musikalische Werke treten mit ihrer Niederschrift und Ausführung in eine Geschichte ihrer Interpretation ein (Wandlung der Aufführungsgewohnheiten, Bearbeitungen u.a.), die insbesondere von der Rezeptionsforschung untersucht wird.</description>
      <pubDate>29.03.2004 20:13</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>NDW - Neue Deutsche Welle</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=10</link>
      <description>Entgegen vieler anders lautender Behauptungen handelt es sich streng genommen bei der Neuen Deutschen Welle (gerne mit NDW abgekürzt) keineswegs um einen bestimmten Musikstil, sondern eher um eine zeitliche Periode. Oder besser: es handelt sich um sowohl einen Musikstil als auch eine Periode.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Wurzeln der NDW liegen in der von Großbritannien herüberschwappenden Punk- und New Wave-Musik der 70er Jahre. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab 1976 entstand überwiegend in Berlin, aber auch in Hamburg, Hannover und Düsseldorf, eine deutschsprachige Abart des Punk, die im weiteren Verlauf mit Keyboards und Synthisizern aufgepeppt wurde. Praktisch das einzige gemeinsame Merkmal aller Bands der frühen Periode: die deutschen Texte. Diese entstanden wohl weniger aufgrund mangelnder englischer Sprachkenntnisse, sondern vielmehr aus einer Protesthaltung heraus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Namen erhielt die NDW von einem Artikel, der sich 1979 im Sounds-Magazin mit dieser Strömung beschäftigte und der die Überschrift &quot;Neue Deutsche Welle - Aus grauer Städte Mauern&quot; trug. Wenn man also vom &quot;Musikstil&quot; NDW spricht, dann meint man genau diese Musik, rauh, ungeschliffen, rhythmisch orientiert (aufgrund der etwas kantigen deutschen Sprache).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den Interpreten der ersten Zeit zählen unter anderem DAF (Deutsch-Amerikanische Freundschaft), S. Y. P. H., Palais Schaumburg, Fehlfarben, Andreas Dorau, Der Plan, Mittagspause, Abwärts, The Wirtschaftswunder, Einstürzende Neubauten, Malaria oder Die Tödliche Doris.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1980 befreite sich die NDW von ihrem Untergrund-Status, als die Phono-Industrie auf diese Strömung aufmerksam wurde. Zunächst nahm man einige der alt eingesessenen Interpreten unter Vertrag, doch als auf einmal tatsächlich die NDW über das Land rollte, genügte das Material nicht mehr (oder war für den breiten Konsum zu sperrig). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daraufhin wurde &quot;NDW&quot; eine Art Markenzeichen und die Industrie nahm - ironisch formuliert - jedes auch nur halbwegs deutsch singende Objekt unter Vertrag. Die Punkwurzeln traten immer weiter in den Hintergrund, bis kaum noch etwas davon übrig blieb, die Musik wurde immer einfallsloser und kommerzieller - die Texte dagegen erfreuten sich immer größerer Sinnlosigkeit. Ab 1981 begann man sogar damit, einzelne Interpreten aus dem Boden zu stampfen, ihnen nur das Etikett &quot;NDW&quot; aufzukleben und dann mit ihnen das schnelle Geld zu machen. Damit läutete man wohl den Anfang vom Ende ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1983 starb die NDW einen Gnadentod, hervorgerufen durch offensichtliche Marktübersättigung. Somit wäre ebenfalls geklärt, was mit der &quot;Periode der NDW&quot; abgedeckt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Spätzeit der NDW ordnet man unter anderem die Interpreten Trio, Peter Schilling, Nena, Hubert Kah, Geier Sturzflug, Ixi, Ideal, Markus oder UKW zu.&lt;br /&gt;Es gibt vergleichsweise wenige Interpreten, die von der NDW profitieren konnten, ohne darunter zu leiden. Zu nennen wären wohl Falco, die Erste Allgemeine Verunsicherung, BAP oder die Spider Murphy Gang, die allesamt von dem Ruhm der NDW zwar profitierten, aber auch in der näheren Nachfolgezeit noch Hits landen konnten - eventuell deshalb, weil sie im Prinzip nie wirklich zu dieser Strömung gehörten. Die meisten Formationen lösten sich noch während der NDW auf.</description>
      <pubDate>29.03.2004 20:18</pubDate>
      <guid>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=10</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Couplet</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=11</link>
      <description>Wie der Name schon sagt, stammt er aus dem Französischen: &quot;couplet&quot; (Reimpaar) geht aus dem lateinischen &quot;copula&quot; (Vereinigung) hervor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Prinzip bezeichnet dieser Name nichts Anderes als ein Lied mit gereimten Strophen (zumeist logischerweise im Paarreim) - und exakt so war auch die ursprüngliche Bedeutung. Diese veränderte sich allerdings im Laufe der Zeit deutlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Couplets dienten ursprünglich in den Opern der Unterhaltung des Publikums. Meistens wurden die recht einfachen Lieder gesungen, bevor die Vorstellung begann; teilweise auch, während ein Umbau vonstatten ging. Auch bei Possenspielen bediente man sich dieser Lieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als die Operette ihren Siegeszug antrat und die Inhalte etwas ironischer oder witziger wurden, wurden die Couplets anfangs selbst etwas spöttischer. Schließlich machte sich die Sitte breit, in den Operetten selbst Couplets einzubauen - nachzuvollziehen etwa bei Johann Strauß Sohn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sich das Kabarett und das Cabaret aus dem Varieté entwickelten, war es somit schon fast selbstverständlich, lustige Lieder in der Form eines Couplets zu schreiben. Allein durch die Verwendung des Paarreimes und einer eingängigen, schmissigen Melodie wußte das Publikum, was es zu erwarten hatte. Mit der Zeit ging die Bezeichnung der Versform somit auf diesen gereimten, musikalisch unterlegten, satirischen Vortrag über.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Couplet erfreute sich zwischen 1890 und 1930 großer Beliebtheit, danach trat es etwas in den Hintergrund. Wenn man die Historie noch ein wenig weiter betrachtet, wird man feststellen, daß das Couplet praktisch einer der Vorfahren des Schlagers ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den bekanntesten Autoren von Couplets gehören unter anderem Friedrich Hollaender, Otto Reutter oder Karl Valentin.</description>
      <pubDate>29.03.2004 21:00</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Gitarre</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=12</link>
      <description>[die; griechisch kithara, spanisch guitarra]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ein Zupfinstrument, im Mittelalter nach Vorläufern aus dem arabischen Kulturkreis unter Verwendung von Formelementen der Laute und Fidel entwickelt. Der Korpus wird aus Boden und Decke (beide flach) und den Zargen gebildet. Von der Laute wurden das Schallloch in der Mitte der Decke sowie auf dieser der Querriegel zur Saitenbefestigung übernommen, ferner die Bünde auf dem Griffbrett und am Ende, leicht angewinkelt, die Wirbelplatte; die Wirbel stehen nach hinten. Die Gitarre ist mit 6 Saiten gezogen: E, A, d, g, h, e&#039; (eine Oktave höher notiert); der Tonumfang reicht bis etwa g&amp;#8243;.&lt;br /&gt;Abweichende Formen sind:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Bass-Gitarre; sie hat rechts vom normalen Bezug noch 3-9 Basssaiten, die aber nicht verkürzt werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Hawaii-Gitarre&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Schlag-Gitarre, besonders in Jazz- und Tanzkapellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. elektrische Gitarre, mit Stahlsaiten, unter denen Tonabnahme-Aggregate (Magnete, Kondensatoren) angebracht sind. Die Gitarre ist nicht nur Begleitinstrument (&quot;Zupfgeige&quot; oder &quot;Klampfe&quot;), sondern wird heute wieder besonders bei Jazz- und Folklore-Musik und auch in der Kunstmusik solistisch verwendet. Sehr reichhaltig ist die ältere Solo-Literatur für Gitarre (seit dem 16. Jahrhundert). Im modernen Sinfonie- und Opernorchester wird sie ebenfalls zuweilen eingesetzt, z. B. bei G. Mahler, F. Schreker, A. Schönberg, G. Verdi&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gitarre ist wohl das &quot;klassische&quot; Instrument des Liedermachers.</description>
      <pubDate>29.03.2004 21:15</pubDate>
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      <title>Lage, Klaus</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=13</link>
      <description>deutscher Rockmusiker (Gesang, Gitarre), * 16. 6. 1950 Soltau; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewann 1968 einen Bandwettbewerb und spielte ab 1974 beim Berliner Rockensemble; konnte das allgemeine Interesse an deutschsprachiger Rockmusik in den 1980er Jahren für einige erfolgreiche Singles nutzen (&quot;1000 und 1 Nacht&quot;, &quot;Faust auf Faust&quot;, &quot;Monopoly&quot;); &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Veröffentlichungen: &quot;Stadtstreicher&quot; 1983; &quot;Schweißperlen&quot; 1984; &quot;Mit meinen Augen (live)&quot; 1986; &quot;Katz und Maus&quot; 1994.&lt;br /&gt;</description>
      <pubDate>29.03.2004 22:30</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Schlager</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=14</link>
      <description>einprägsames Lied der Unterhaltungsmusik. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich 1881 in Wien aufgekommen, bezeichnet Schlager ursprünglich populäre Melodien aus Oper und Operette, heute hauptsächlich durch Funk, Fernsehen und Schallplatte verbreitete Produkte der Unterhaltungsindustrie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihre Texte passen sich klischeehaft den sich wandelnden Wunschvorstellungen des Publikums an und handeln meist von der Liebe. Texter und Komponisten treten gegenüber den Interpreten, den sog. Stars, zurück. Wenige Evergreens überdauern den sonst kurzlebigen Erfolg von Schlagern.</description>
      <pubDate>29.03.2004 22:29</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Grand Prix d&amp;#039;Eurovision de la Chanson</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=15</link>
      <description>Der Grand Prix d&#039;Eurovision de la chanson jüngst auch Eurovision Song Contest genannt, ist ein internationaler Schlagerwettbewerb, der seit 1956 jährlich veranstaltet wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Wettbewerb können grundsätzlich alle Mitgliedsländer der Europäischen Rundfunk-Union EBU teilnehmen. Zu diesem Zweck kann jedes teilnehmende Land einen Song als Vertreter in das Rennen schicken. Diese nationalen Teilnehmersongs werden meist in einer öffentlichen Vorentscheidung ermittelt, die i.d.R. im Fernsehen übertragen wird. Das Publikum kann dann durch Televoting seinen Favorit bestimmen. Früher (in Deutschland bis 1998) wurden die Teilnehmersongs auch von einer Fachjury ausgewählt. Der internationale Wettbewerb findet i.d.R. im Land des Vorjahressiegers statt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am ersten Wettbewerb 1956 in Lugano in der Schweiz nahmen nur sieben Länder, darunter Deutschland, teil. In den folgenden Jahren hatten immer mehr Länder Interesse am Wettbewerb. Seit 1990 können auch die osteuropäischen Länder teilnehmen. Damit der Abend wegen der Vielzahl der Länder nicht zu sehr in die Länge gezogen wird, hatte die EBU die Zahl der Teilnehmer begrenzt. Dabei mussten die letztplatzierten Teilnehmer ein Jahr aussetzen, hatten aber dann automatisch die Berechtigung am darauffolgenden Jahr teilzunehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach seinem katastrophalen Abschneiden im Jahr 1995 musste Deutschland nach der bis dahin gültigen Regel ein Jahr aussetzen. Deutschland drohte darauf hin, in Zukunft vollkommen auf die Teilnahme am Grand Prix zu verzichten. Daraufhin wurde die Regel dahingehend geändert, dass die vier Mitglieder, die den meisten Anteil des EBU-Etats trugen, automatisch für die Teilnahme qualifiziert waren. Dazu gehören neben Deutschland auch Großbritannien, Frankreich und Spanien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab 2004 wird der internationale Wettbewerb in einer Vor- und einer Finalrunde ausgetragen, die an zwei verschiedenen Abenden stattfindet. Teilnehmen an der Vorrunde können alle Mitglieder der EBU. Für die Finalrunde sind immer automatisch qualifiziert der Ausrichter, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Deutschland sowie die neun Punktbesten des Vorjahres. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutschland hat -mit oben genannter Ausnahme im Jahr 1986- jährlich am Grand Prix teilgenommen. Es ist damit das einzige Land, das an (fast) allen Wettbewerben teilgenommen hat. Einen Sieg konnte Deutschland bisher einmal erringen: Im Jahr 1982 gewann die Sängerin Nicole in Harrogate in Großbritannien den Wettbewerb mit dem Lied &quot;Ein bisschen Frieden&quot;, so dass der Wettbewerb 1983 in München stattfand. Deutschland erreichte ferner mehrmals den 2. bzw. 3. Platz, musste sich jedoch auch mehrfach mit den letzten Plätzen begnügen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Grand Prix machte im Laufe seiner Geschichte einige Sängerinnen, Sänger bzw. Gruppen zu internationalen Stars, allen voran die schwedische Popgruppe ABBA, die 1974 mit dem Song &quot;Waterloo&quot; den Wettbewerb gewann.</description>
      <pubDate>29.03.2004 22:31</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Chanson</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=16</link>
      <description>Das Chanson, so typisch französisch, wie das &quot;&lt;a href=&quot;http://www.liedermacher-forum.de/modules/wordbook/entry.php?entryID=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lied&lt;/a&gt;&quot; deutsch ist, gehört in Frankreich allen und wird von allen gehört. Es wird in Fabrikhallen ebensogut nachgesungen wie in Hörsälen, es erklingt aus der Musikbox und aus der Hi-Fi-Anlage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Chanson wird in Deutschland leicht mit dem französischen &quot;&lt;a href=&quot;http://www.liedermacher-forum.de/modules/wordbook/entry.php?entryID=14&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Schlager&lt;/a&gt;&quot; verwechselt (diese Meinung wird gefördert durch den jährlich stattfindenden Wettbewerb &quot;&lt;a href=&quot;http://www.liedermacher-forum.de/modules/wordbook/entry.php?entryID=15&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Grand Prix d&#039;Eurovision de la Chanson&lt;/a&gt;&quot;, seit 2002 heißt dieser jedoch &quot;Eurovision Song Contest&quot;). Diese Definition (Schlager) trifft aber nicht auf das Chanson zu, denn sicher kann ein Chanson auch ein Schlager sein, bzw. schlagerähnliche Züge tragen, doch nicht jeder Schlager ist auch ein Chanson.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Begriff hat eine lange Geschichte, in der seine Bedeutung sich mehrere mal änderte. Im Mittelalter bezeichnete er in Frankreich zunächst einstimmige, später auch mehrstimmige Liedformen. Seit ungefähr 1600 n.C. spielt der Text des Chansons eine zentrale Rolle. Er ist frivol oder satirisch, galant oder politisch-kritisch, sentimental oder lyrisch.&lt;br /&gt;Das Chanson im heutigen Sinne entstand in der Zeit nach 1850 n.C. in Pariser Konzertcafés und Cabarets. Es ist ein intrumental begleitetes Lied, das meist von einem einzelnen Sänger vorgetragen wird. Chansontexte sind meist literarisch ambitioniert, ihre Sprache ist meist nuancenreich und vielschichtig. Das modische Klanggewand spielt - im Gegensatz zu den meisten anderen populären Musikgattungen - im Chanson keine Rolle. Dafür ist die Sängerpersönlichkeit sehr wichig: Das Chanson verschmilzt mit seinem Interpreten, dem Chansonnier bzw. der Chansonnette.&lt;br /&gt;-&gt; Diese beiden Begriffe werden von einigen Musik-Lexikas als ungenau bzw. falsch definiert, sollen aber aus Sicht des Verfassers dieses Eintrages den Verfasser UND Interpreten in Personalunion eines Chansons beschreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berühmte Channsoniers aus Frankreich, die auch darüber hinaus bekannt geworden sind, insgesamt aber prägend für das Chanson waren, sind z.B. Edith Piaf bzw. waren Charles Aznavour, Gilbert Bècaud, Georges Brassens, Jacques Brel oder Juliette Grèco.&lt;br /&gt;In Deutschland erhielt das Chanson um 1900 n.C. seinen Platz im Kabarett. Eine Renaissance erlebte das deutschsprachige Chanson während der Liedermacherbewegung der 60er/70er Jahre des gleichen Jahrhunderts. Hier stand vor allem das politische und sozialkritische Chanson im Vordergrund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vertreter des deutschsprachigen Chansons sind bzw. waren damals z.B. Wolf Biermann oder Reinhard Mey, der heute noch sehr erfolgreich ist.</description>
      <pubDate>06.07.2005 10:10</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Long, Robert</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=17</link>
      <description>* 22. Oktober 1943 in Utrecht/Niederlande als Jan Gerrit Bob Arend Leverman. Den Künstlernamen Robert Long wählte er wegen seiner stattlichen Größe von 1,92 m. In Utrecht machte er eine Ausbildung als Schaufensterdekorateur. In seiner Freizeit betätigte er sich als in Sänger in der Gruppe &quot;Unit Gloria&quot;. Seine Vorbilder waren Elvis und Cliff Richard. Dann wird er Solo-Künstler. Seine Themen findet er bei sich selbst. Robert Long: &quot;Ich will mit meinen Liedern die Konflikte ausleben, die mich quälen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 13. Dezember 2006 verlor Robert Long im Alter von 63 Jahren den Kampf gegen den Krebs.&lt;br /&gt;</description>
      <pubDate>01.01.2007 13:51</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Jürgens, Udo</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=18</link>
      <description>eigentlich Udo Jürgen Bockelmann, österreichischer Schlagersänger, * 30. 9. 1934 in Klagenfurt/Österreich. Seine Mutter stammt aus Schleswig-Holstein, der Vater ist Landwirt und wurde in Moskau geboren. Der Onkel mütterlicherseits war der berühmte Dadaist Hans Arp. Sein Großvater väterlicherseits war bis zur Russischen Revolution 1917 Chef der deutschen &quot;Bank Junker&quot; in Moskau. Onkel Werner Bockelmann war Frankfurter Oberbürgermeister (1907-68) und Präsident des deutschen Städtetages. Udo ist im elterlichen Schloss Ottmanach auf dem Magdalensberg in Kärnten zusammen mit den Brüdern John (geb.1931) und Manfred (geb.1943) aufgewachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1942: Der größte Wunsch vom kleinen Udo wird erfüllt: Er bekommt ein Akkordeon.&lt;br /&gt;1948: Beginn des Musikstudiums am Konservatorium Klagenfurt. Udo belegt die Fächer Klavier, Harmonielehre, Komposition und Gesang.&lt;br /&gt;1950: Das Lied &quot;Je t&#039;aime&quot; des 16-jährigen Udo gewinnt am Komponisten-Wettbewerb des Österreichischen Rundfunks unter 300 Einsendungen den 1. Preis.&lt;br /&gt;1961: Filmdebüt im Streifen &quot;Und du mein Schatz bleibst hier&quot;.&lt;br /&gt;1964: Erste Teilnahme am &quot;Grand Prix Eurovision de la Chanson&quot; für Österreich in Kopenhagen. Erreicht mit &quot;Warum nur, warum?&quot; den beachtlichen 5. Platz - und macht einen Welthit: Matt Monroe verkauft mit der englischen Version &quot;Walk Away&quot; auf Anhieb 1,5 Millionen Schallplatten, kommt auf Platz 1 (England) und 2 (USA) und belegt Spitzenplätze in den Hitparaden rund um die Welt. Udo&#039;s deutschsprachige Originalversion wird No.1-Hit in Frankreich (!). Auftritt im &quot;Olympia&quot;, Paris.&lt;br /&gt;1971: Öffentliche Diskussionen um das gesellschaftskritische &quot;Lieb Vaterland&quot; (Text vom Satiriker Eckard Hachfeld). Für die TV-Serie &quot;Jonny und Jenny&quot; vertont Udo Lieder des Kinderbuchautors James Krüss. Zur Frankfurter Buchmesse erscheint das Buch &quot;Warum nur, warum?&quot;, worin das &quot;Phänomen Udo Jürgens&quot; von prominenten Schriftstellern wie Johannes Mario Simmel oder Günther Hunold untersucht wird. Texter und Liedermacher Walter Brandin, Reinhard Mey und Miriam Francis texten für UJ. Weltstars wie Sammy Davis jr., Al Martino und Nancy Wilson interpretieren seine Lieder. Am 28. August ist UJ der Star des &quot;Galaabends der Deutschen Schallplatte&quot;, einen Tag später hebt er im Berliner Olympia-Stadion das Lied der Deutschen Fernsehlotterie &quot;Zeig mir den PLatz an der Sonne&quot; vor 75.000 Menschen aus der Taufe.&lt;br /&gt;1976: &quot;Gold&quot; für die LP &quot;Meine Lieder&quot; und &quot;Griechischer Wein&quot;. &quot;Deutscher Schallplattenpreis&quot; als &quot;Sänger des Jahres&quot;. &quot;Ein ehrenwertes Haus&quot; erhält als &quot;Bestes Lied des Jahres&quot; die &quot;Goldene Europa&quot;. &quot;Aber bitte mit Sahne&quot; wird der Superhit in den Diskotheken.&lt;br /&gt;1994: UJ erhält für sein „künstlerisches Lebenswerk“ von der Deutschen Phonoakademie den Preis „Echo 1993“. Zur Frankfurter Buchmesse erscheint „...unterm Smoking Gänsehaut“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tocher Jenny moderiert die abendfüllende ZDF/ ORF-Aufzeichnung der Udo-TV-Gala zum sechzigsten Geburtstag. An seinem Geburtstag erhält Udo in Frankfurt das „Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“. Bürgermeister Helmut Zilk verleiht UJ den „Ehrenring der Stadt Wien“. Udos Wahlheimat Zürich pflanzt zu seinen Ehren sechs zehnjährige „Götterbäume“. Start zur dreizehnten Tournee, die unter dem Titel „Die Grössenwahntour“ nahezu sieben Monate lang durch Deutschland und die deutschsprachigen Nachbarländer führt. In Österreich wird Udo für die CD „Aber bitte mit Sahne“, einer Kopplung seiner erfolgreichsten Lieder, „Gold“ verliehen. Er ist damit der einzige deutschsprachige Musiker, der vier Jahrzehnte hindurch Goldene Schallplatten entgegennehmen durfte!</description>
      <pubDate>30.03.2004 09:20</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Pfennig, Jörn</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=19</link>
      <description>* 24. 6. 1944 Breslau. - Lyriker, Erzähler, Liedermacher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pfennig wuchs zusammen mit drei Geschwistern in Tübingen auf. Dort legte er 1963 das Abitur ab u. studierte anschließend Jura, um Diplomat zu werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1964 zog er jedoch nach München, wo er noch heute lebt, u. begann mit dem Studium der Theaterwissenschaft. Schon während der Schulzeit entwickelte sich P.s Interesse für Musik; als Autodidakt erlernte er das Klarinette- u. Saxophonspielen u. trat in Jazzkneipen als Musiker u. auch als Liedermacher auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit etwa 1968 wandte er sich dem Medium Film zu; er wirkte an verschiedenen Projekten mit u. gab sein Studium auf. 1974-1978 arbeitete P. als freier Autor u. Moderator für verschiedene Radio- u. Fernsehsendungen. 1979 erschien der erste Gedichtband, Grundlos zärtlich (Mchn.), dem drei weitere folgten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Themen sind v. a. die Liebe in (fast) allen Variationen, aber auch Politik, Gesellschaft u., seiner Meinung nach, veraltete Moralvorstellungen. 1982 erschien sein autobiograph. Buch Abschied von der Männlichkeit. Lieber menschlich als männlich!&lt;br /&gt;(Mchn.), eine Abrechnung mit dem Prinzip der Männlichkeit u. ein lebhaftes Plädoyer für eine Annäherung der Geschlechter: die alternative Zweisamkeit.</description>
      <pubDate>30.03.2004 09:23</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Mossmann, Walter</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=20</link>
      <description>* 31. 8. 1941 Karlsruhe. - Liedermacher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;M. studierte in Freiburg i. Br. Germanistik u. machte sich bereits in den 60er Jahren z. Zt. der Burg-Waldeck-Festivals als Liedermacher einen Namen. 1974-1978 wurde er zum literar. Exponenten des Widerstands der badisch-elsäss. Bürgerinitiativen gegen den Bau des Atomkraftwerks Wyhl. Hauptberuflich ist M. freier Rundfunkmitarbeiter. Von einer Episode in Bremen abgesehen, ist Freiburg i. Br. das Zentrum seines Lebenszusammenhangs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhaltliche Schwerpunkte M.s sind die Gefahr ökolog. Verheerungen (z.B. Die Ballade von Seveso. In: Neue Flugblattlieder. 1978), die Unterdrückung der Dritten Welt (z.B. Unruhiges Requiem für den von Contras in Nicaragua ermordeten Arzt Tonio Pflaum. 1983) u. die Parteinahme für plebejische Befreiungsbewegungen seit der französischen Revolution. Neben Liedern zu polit. Themen (wie Berufsverbot oder Emanzipation der Frauen, z.B. Ballade von der unverhofften Last. In: ebd.) fallen Lieder auf, die polit. Vorgänge mit »privatem« Alltagsleben, mit Biographien in Verbindung bringen (Rote Fahne ›Solidarität‹; Anna Mack, Sophie Lapierre).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorbild M.s ist das frz. Chanson (bes. Georges Brassens, Boris Vian), er ist aber auch von Pete Seeger u. Phil Ochs beeinflußt. Mit seinen leicht nachvollziehbaren, manchmal auch im Dialekt gehaltenen, sehr populären Texten zu konkreten polit. Anlässen stellt M. sich in die Tradition der Volkssänger. &lt;br /&gt;M. ist auch als Mitarbeiter an Theaterstücken (Hyänen, voilá!). Filmen (Dreyeckland. ARD 1980) u. Textsammlungen (z.B. Alte und neue politische Lieder. Zus. mit. Peter Schleuning u. Barbara James. Reinb. 1978) hervorgetreten.</description>
      <pubDate>20.09.2004 07:20</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Degenhardt, Franz Josef</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=21</link>
      <description>* 3. 12. 1931 Schwelm/ Westfalen. - Liedermacher, Sänger, Schriftsteller; Jurist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus »militant-katholischer und antifaschistischer Familie« stammend, studierte D. nach dem Abitur (1952) Rechtswissenschaft in Freiburg i. Br. u. Köln bis 1956. Als Liedermacher (1963 Debüt Radio Bremen) wie als Jurist zunehmend politisch engagiert, ließ er sich 1969 als Anwalt in Hamburg nieder, war in »Antidemonstrationsprozessen« für die APO tätig u. wurde 1971 wegen zu großer Nähe zur DKP aus der SPD ausgeschlossen. Heute zählt Degenhardt zu den bekanntesten Liedermachern Deutschlands mit internationalem Ruf, ist aber auch als Romanautor erfolgreich. 1970 erhielt er den Deutschen Schallplattenpreis, 1980 den Preis der dt. Schallplattenkritik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Degenhardt begann mit Balladen, Chansons u. Grotesken in der Tradition Villons u. des alten Bänkelgesangs sowie der kabarettistischen Kleinkunst der 20er u. 30er Jahre, wobei er kleinbürgerl. Normen der Wohlstandsgesellschaft u. gesellschaftspsycholog. Zusammenhänge, wie den Anpassungs- u. Konsumzwang, satirisch u. ideologiekritisch behandelte. Durch die später oft kritisierte Melodiosität seiner Lieder (z.B. Zwischen Null Uhr und Mitternacht. Köln 1964. Väterchen Franz. Köln 1966. Spiel nicht mit den Schmuddelkindern. Hbg. 1967; alle erschienen als Notenhefte u. als LPs) wurde er bald bekannter als die&lt;br /&gt;ihn beeinflussenden Liedermacher Hanns-Dieter Hüsch, Dietrich Kittner, Hannes Stütz u. Dieter Süverkrüp u. entwickelte sich zu einer der Leitfiguren der Protestbewegung in der BR Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Degenhardt radikalisierte seine Liedkunst zunehmend, verschärfte seine Kritik an der Klassengesellschaft und thematisierte in ästhetischer Hinsicht den Widerspruch zwischen sozialistischer Kritik u. bürgerl. Kunstpraxis. Dies führte ihn zu veränderten Darbietungsformen: »Schmählieder« u. »Porträts« gewannen an Bedeutung (Der Senator erzählt. LP 1967. Im Jahr der Schweine. LP 1967. Hbg. 1970). Zentrales Thema wurde die »Abrichtung« des Individuums durch die bürgerl. Gesellschaft (durchgehende Tier-Methaphorik: Hund, Schwein; eingängige Sprachzeichen: »der kommt nicht mit«), die diesem die Individualität nur scheinbar, als Konsumenten-Identität, beläßt: »In diesem Produktionsprozeß / wird zum Produkt, wer produziert.« &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Verdeutlichung des Zeitgeschehens wählte Degenhardt häufig auch die Form der Ballade als sinnfällige Geschichte (vgl. die Joß-Fritz-Ballade. LP 1974. Sacco und Vanzetti. LP 1972). Gegenwärtig verarbeitet Degenhardt polit. Liedtradition (Walther von der Vogelweide, Jörg Graff, Georg Herwegh, Hoffmann von Fallersleben, Ernst Busch) ebenso wie moderne, bes. lateinamerikan. Formen der Volks- u. Popmusik. Mit der Verwendung elektrisch verstärkter Instrumente u. der Einbeziehung von Instrumentalsolisten sowie eigener Band (seit 1977) versucht Degenhardt weitere Hörerkreise anzusprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Degenhardts Romane sind Appelle an die Solidarität der »Linksdenker«, geschrieben aus autobiographischer Perspektive. Sie sollen die Möglichkeit zeigen, »von unten« einzugreifen, die geforderte Anpassung zu verweigern. Der Roman Zündschnüre (Hbg. 1973. Fernsehverfilmung 1974) stellt proletar. Jugendliche dar, die sich 1944/45 einer antifaschistischen Widerstandsgruppe angeschlossen haben. Brandstellen (Mchn. 1975. Verfilmung 1977 DDR) beschreibt eine&lt;br /&gt;Bürgerinitiative gegen einen NATO-Truppenübungsplatz im Emsland. Die Mißhandlung oder Der freihändige Gang über das Geländer der S-Bahn-Brücke (Mchn. 1979) zeigt den Bewußtseinswandel eines Staatsanwalts, der einen Fall von Kindesmißhandlung zu bearbeiten hat. Der Liedermacher (Mchn. 1982) befaßt sich mit der alternativen (Protest-)Szene. Die Kritik bestätigte Degenhardt erzählerische Begabung, monierte aber teilweise unrealist. Optimismus u. wenig überzeugende Handhabung der Episodentechnik.</description>
      <pubDate>30.03.2004 09:29</pubDate>
      <guid>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=21</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Biermann, Wolf</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=22</link>
      <description>Wolf Biermann * 15. 11. 1936 Hamburg. - Liedermacher u. Lyriker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B. wuchs in einer altkommunistischen Arbeiterfamilie auf. Sein Vater wurde als Widerstandskämpfer von den Nationalsozialisten verhaftet u. 1943 in Auschwitz ermordet. 1953 übersiedelte B. in die DDR, studierte an der Humboldt-Universität in OstBerlin Politische Ökonomie, Philosophie, Mathematik u. arbeitete zwischendurch als Regieassistent beim Berliner Ensemble. Großen Einfluß auf seine spätere Kompositionstätigkeit nahm die Begegnung mit Hanns Eisler. Spätestens seit Beginn der 60er Jahre bezeichnete er sich selbst als Lyriker u. Liedermacher in Analogie zum Brechtschen »Stückeschreiber« (anders als von Biermann behauptet, war die Verwendung des Begriffs Liedermacher für Biermann aber nicht Biermanns, sondern Hanns Eislers Idee, der Begriff selbst ist sogar noch deutlich älter).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine kritischen Lieder brachten ihn zunehmend in Konflikt mit der SED, aus der er 1963 ausgeschlossen wurde. Als 1965 sein Gedichtband Die Drahtharfe (Bln.) erschien, erhielt er Auftrittsverbot. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darauf folgten elf Jahre der weitgehend isolierten Produktion in der Chausseestr. 131; die gleichnamige LP wurde in der BR Deutschland veröffentlicht. 1976 erhielt B. die Genehmigung zu einer von der IG Metall veranstalteten Tournee durch die BR Deutschland u. wurde, obwohl ihm die Wiedereinreise ausdrücklich zugesichert worden war, drei Tage nach dem ersten Konzert in Köln ausgebürgert. Heftige Solidaritätsproteste u. ein erheblicher Exodus vieler Kulturschaffender aus der DDR waren die Folge. Zunächst lebte B. - unterbrochen durch viele Tourneen u. ausgedehnte Auslandsaufenthalte - in Hamburg; inzwischen hält er sich meistens in Frankreich auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B. ist ein exzellenter Komponist u. Instrumentalmusiker ( Gitarre , Drehleier ). Von seiner Arbeit als Stückeschreiber ist neben dem frühen Drama Berliner Brautgang sein an Jewgenij Schwarz&#039; 1943 entstandener Märchenkomödie Der Drache orientiertes Stück Der Dra-Dra. Die große Drachentöterschau (Bln. 1970), eine Parabel vom Aufstieg neuer Machthaber auf Kosten der kleinen Leute, zu nennen (uraufg. 1971 von Hansgünther Heyme an den Münchner Kammerspielen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft übersehen wird B.s Tätigkeit als Lyriker, die der als Liedermacher gleichwertig an die Seite zu stellen ist. Sein Stil oszilliert zwischen expressiver Darstellungsweise u. dialektischer Sachlichkeit u. ist den Vorbildern Heinrich Heine, Bertolt Brecht u. Friedrich Hölderlin verpflichtet. Auch von vielen anderen Dichtern greift er Themen, Zitate u. Bilder auf u. baut sie in die eigenen Kontexte ein, immer in der Absicht, zu klaren Aussagen zu kommen. B. nimmt verschiedene Traditionen in seinen Liedern auf: das progressive Volkslied, das populäre Chanson, das Arbeiterlied u. die Balladenliteratur. François Villon ist Thema eines seiner Lieder; Heinrich Heines Wintermärchen hat er, mit aktuellen deutsch-deutschen Bezügen, nachgedichtet (Deutschland: ein Wintermärchen. Bln. 1973) u. Béranger in einem Ausmaß nachempfunden, daß es möglich war, zur Zeit seines Auftrittsverbots bei einer Aufführung in Dessau ein Biermann-Lied für ein neuentdecktes Béranger-Chanson auszugeben. Einflüsse von Georges Brassens, Bob Dylan u. proletarischem Liedgut sind offensichtlich. Weniger bekannt sind B.s Bearbeitungen u. Übersetzungen von polit. Liedern aus der Zeit Cromwells.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der plebejische Materialismus Brechts ist Grundtenor aller Lieder, gleichgültig, ob es in ihnen um Erotik, Kinder, Alltag oder Politik geht. Sehr geschickt verwendet B. den Reim u. gestaltet seinen Vortrag durch Lyrikzitationen, leise Baritontöne, sarkastische Ironie u. den plötzlichen Schrei, »weil andere soviel schweigen«.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhaltlich begann B. mit einer eher sanften (oft genug versöhnlichen) Kritik des DDR-Alltagslebens u. radikalisierte dies allmählich zu ausführlichen Darstellungen der gesellschaftl. Widersprüche zwischen sozialistischen Ansprüchen u. real existierenden neuen Herrschaftsbeziehungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es wäre falsch, B. auf das Bild eines »Dissidenten« zu reduzieren. Seine vielen kapitalismuskritischen Arbeiten beziehen sich oft auf die Gefahren des alten u. neuen Faschis-&lt;br /&gt;mus (z.B. im Barlach-Lied. In: Die Drahtharfe), behandeln das Attentat auf Rudi Dutschke, Rüstung u. Atompolitik, die Junta in Chile; darüber hinaus thematisiert B. auch aus subjektiver Sicht die politische Problematik linker Aktionsmöglichkeiten (Lied vom roten Stein der Weisen. In: Preußischer Ikarus. Köln 1978) u. einer »machbaren« Utopie (So soll es sein - so wird es sein. In: Für meine Genossen. Bln. 1972).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1969 wurde B. mit dem Berliner Fontane-Preis, 1973 mit dem Jacques-Offenbach-Preis der Stadt Köln, 1073, 1975 u. 1977 mit dem Deutschen Schallplattenpreis, 1979 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis für Chanson und 1989 mit dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im wiedervereinigten Deutschland erhielt Biermann zahlreiche Preise und Ehrungen: 1991 wurde er mit dem Mörike-Preis und dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. 1993 ehrte ihn die Stadt Düsseldorf mit dem Heinrich-Heine-Preis. Am 17. Mai 1998 erhielt er den Deutschen Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung und 2006 den Joachim-Ringelnatz-Preis für Lyrik. Das Große Bundesverdienstkreuz erhielt Biermann anlässlich seines 70. Geburtstages im Berliner Schloss Bellevue durch Bundespräsident Horst Köhler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Politisch machte Biermann seit Ende der neunziger Jahre durch dezidiert antipazifistische Äußerungen auf sich aufmerksam. Er befürwortete den Kosovo-Krieg der NATO 1999 und den Irak-Krieg der USA und ihrer Verbündeten 2003. Noch im Herbst 2006 vertrat er die Auffassung, der Irak-Krieg hätte im Jahre 2003 sogar vermieden werden können, wenn Deutschland und Frankreich sich an der „Koalition der Willigen“ im Vorfeld des Angriffs beteiligt hätten, da in diesem Falle Saddam Hussein abgetreten wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 2006 trennte sich Biermann nach über 30-jähriger Zusammenarbeit von seinem Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch, um zu Hoffmann und Campe zu wechseln. Ausschlaggebend war das Buch &quot;Lichtjahre – Eine kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute&quot; von Volker Weidermann. Weidermann hatte in seinem Buch irrtümlich behauptet, Biermann sei Mitglied der KPD gewesen und habe sich erst mit dem Zusammenbruch der DDR vom Kommunismus abgewandt. Die drei Seiten lange Buch-Passage über Biermann schloss mit der Erwähnung seines 1994 veröffentlichten Werkes Großer Gesang des Jizchak Katzenelson und der Bemerkung, seitdem sei es „sehr, sehr still um Wolf Biermann“ geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem Vorschlag der Fraktionen von CDU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus erhielt Wolf Biermann 2007 das Ehrenbürgerrecht der Stadt Berlin. Biermann habe wie kein zweiter die Stadt besungen, das SED-Unrecht und die Teilung Berlins bekämpft. Bereits 2003 hatte die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, die Ehrenbürgerwürde für Biermann in einem Brief an den regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit vorgeschlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischen den Fraktionen der Berliner rot-roten Koalition bestand Uneinigkeit über die Ernennung Biermanns zum Ehrenbürger der Stadt: Während sich die Fraktion der SPD dem Vorschlag anschloss, lehnte der kleinere Koalitionspartner Linkspartei.PDS die Ernennung ab und enthielt sich in der entscheidenden Sitzung der Stimme. Das Berliner Abgeordnetenhaus nahm den fraktionsübergreifenden Antrag schließlich am 1. Februar 2007 an. Der Berliner Senat stimmte der Ehrung am 6. Februar 2007 zu. In einer Reaktion bezeichnete Biermann die Debatte um seine Ernennung zum Ehrenbürger als „Provinzposse“ und äußerte später in Bezug auf den Berliner Senat, es sei „verbrecherisch, dass die SPD mit der PDS ins Bett“ gehe. Am 26. März 2007 wurde Wolf Biermann zum 115. Ehrenbürger von Berlin ernannt.&lt;br /&gt;</description>
      <pubDate>27.08.2007 19:21</pubDate>
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      <title>Thalheim, Barbara</title>
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      <description>* 1948 in Leipzig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 1973 ist sie als Liedermacherin (auch im Chansonfach) unterwegs. Zahlreiche Konzerttourneen und Musikpreise zeugen von einem Erfolg, der weit über die damalige DDR hinausgeht (seit 1978 Gastspiele in der Bundesrepublik, Sowjetunion, Bulgarien, Schweden, Finnland, Dänemark, Schweiz, Frankreich). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als IM &quot;Elvira&quot; war Barbara Thalheim in den 70er Jahren als inoffizielle Mitarbeiterin der Stasi tätig. Sie erstattete Berichte über zahlreiche Kollegen, wie z.B. Stephan Krawczyk und Bettina Wegner. Nach der Beendigung ihrer IM-Tätigkeit wurde sie 1980 aus der SED ausgeschlossen und wiederholt mit Auftrittsverboten belegt. 1989 setzte sie sich für Reformen in der DDR ein. siehe auch: Nichts bleibt geheim (&lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/download/35373/&quot; title=&quot;http://www.dradio.de/download/35373/&quot; rel=&quot;external&quot;&gt;http://www.dradio.de/download/35373/&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus gemeinsamen Konzerten mit Herrmann von Veen, Konstantin Wecker, Hannes Wader, Hans-Dieter Hüsch, Georges Moustaki, Klaus Hoffmann, Marek Grechutta u.v.a. erwuchsen so manche Zusammenarbeit und Freundschaft. 1994 erhielt Barbara Thalheim den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. </description>
      <pubDate>26.08.2007 22:57</pubDate>
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      <title>Singer/Songwriter</title>
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      <description>[englisch] - vor allem in den USA geläufige Bezeichnung für Liedermacher; ausschlaggebend ist die Personalunion von Sänger, Textautor und Komponist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bekannte Beispiele sind Bob Dylan, Joan Baez, Leonard Cohen, Suzanne Vega und Tracy Chapman</description>
      <pubDate>30.03.2004 10:01</pubDate>
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      <title>Ballade</title>
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      <description>[italienisch »Tanzlied«] die, seit dem 12. Jahrhundert bei den südromanischen Völkern kürzeres Tanzlied; der Name wird im 18. Jahrhundert, zuerst in England, auf alte erzählende Volkslieder übertragen. Die englisch-schottische Ballade leitete um 1770 eine deutsche Kunstballadendichtung ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Balladendichter: G. A. Bürger, J. W. Goethe, F. Schiller, D. v. Liliencron, B. v. Münchhausen, A. Miegel u. a.; Komponisten: J. R. Zumsteeg, F. Schubert, C. Loewe u. a.</description>
      <pubDate>30.03.2004 10:02</pubDate>
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    </item>
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      <title>Diestelmann, Stefan</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=26</link>
      <description>* 1949 in München, heute wohnhaft bei München - keine Entfernung, aber eine Strecke gelebtes Leben: mit Eltern Übersiedlung in die DDR, tiefgreifendes Zerwürfnis mit der Familie, zwei Jahre Knast aus politischen Gründen, eine Bleibe in Berlin: Prenzlauer Berg, Hinterhof, Berufsverbote, 1984 &quot;Republikflucht&quot;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn so einer auf den Blues kommt, dann nicht aus modischen Gründen. Er spielte in verschiedenen Formationen. 1977 gründete er die &quot;Stefan Diestelmann Folk Blues Band&quot;. Er hiel sie offen für Gäste, möglichst die Besten ihres Fachs, möglichst weit her. Die drei Amiga-LP belegen das. Aber auch, wie er Blues-Standards auflädt mit seinen Kümmernissen und Freuden, seiner Sinnlichkeit und Sensibilität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Über Dinge in der Nähe singen, Dinge die veränderbar sind&quot; - das will er, und das gelingt ihm vor allem mit seinen deutschsprachigen Balladen, in denen der Blues Grundierung bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Komödianten, den Entertainer läßt er im &quot;Reichsbahn-Blues&quot; heraus, zum Beispiel, aber den muß man live erleben. (bh)&lt;br /&gt;Quelle: Covertext zur CD &quot;Stefan Diestelmann - Folk Blues Best&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Discographie:&lt;br /&gt;Amiga-LP: &quot;Stefan Diestelmann Folk Blues Band&quot;&lt;br /&gt;Amiga-LP: &quot;Hofmusik&quot;&lt;br /&gt;Amiga-LP: &quot;Folk Blues &amp; Boogie&quot;&lt;br /&gt;Sample-CD (Hansa Musik): &quot;Stefan Diestelmann Folk Blues Best&quot;</description>
      <pubDate>30.03.2004 10:03</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Burgh, Chris de</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=27</link>
      <description>eigentlich Christopher Davidson, irischer Musiker und Sänger&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* 15. 10. 1948 Argentinien; bekannt geworden durch den grossen Hit &quot;Lady in red&quot; (1986), dadurch aber auch mit dem schwer zu lösenden Etikett des &quot;Schnulzenbarden&quot; versehen; erste Veröffentlichung war bereits wesentlich früher das Album &quot;Far beyond these castle walls&quot; (1975); in der Folge sind insgesamt 15 Studioalben und diverse Live- und Best-of-Alben erschienen. Auch wenn Chris de Burgh nicht gerade das Image eines sozialkritischen Liedermachers hat, so engagierte er sich doch z.B. in einer Kampagne zur Unterstützung kurdischer Flüchtlinge mit dem song &quot;The simple truth (A child is born)&quot; (1987/1991). Sein Spektrum reicht vom Liebeslied bis zum Rocksong, und vor allem in den frühen Veröffentlichungen stand das Erzählen von mystischen oder auch humorvollen Geschichten im Vordergrund, wie z.B. auf dem Album &quot;Spanish Train and other stories&quot; (1975)&lt;br /&gt;</description>
      <pubDate>28.03.2009 01:47</pubDate>
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      <title>Brecht, Bert(olt)</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=28</link>
      <description>deutscher Schriftsteller, * 10. 2. 1898 Augsburg, † 14. 8. 1956 Berlin; Fabrikantensohn, nach kurzem Medizinstudium Dramaturg in München und Berlin, beschäftigte sich intensiv mit dem Kommunismus; emigrierte 1933, ging 1941 in die USA; leitete seit 1949 gemeinsam mit seiner Frau, der Schauspielerin Helene Weigel, im Ostberliner Theater am Schiffbauerdamm das Berliner Ensemble. Brecht, der die Weltliteraturen genial, oft auch parodistisch zu nutzen verstand und besonders für Ballade und Bänkelsang begabt war, wurde in seinen Lehrstücken und &quot;Versuchen&quot; zum marxistischen Gesellschaftskritiker, der ein nichtaristotelisches episches Theater anstrebte, mit dem er die Sehgewohnheiten des bürgerlichen Publikums verändern und gesellschaftliche Einsichten vermitteln wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er schrieb über 30 Theaterstücke: &quot;Baal&quot; 1918; &quot;Trommeln in der Nacht&quot; 1919; &quot;Im Dickicht der Städte&quot; 1922; &quot;Mann ist Mann&quot; 1926; &quot;Die Dreigroschenoper&quot; 1928; &quot;Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny&quot; (Oper) 1929/30; &quot;Die heilige Johanna der Schlachthöfe&quot; 1929-31; &quot;Furcht und Elend des Dritten Reiches&quot; 1938; &quot;Mutter Courage und ihre Kinder&quot; 1939; &quot;Leben des Galilei&quot; 1938/39; &quot;Der gute Mensch von Sezuan&quot; 1939-41; &quot;Herr Puntila und sein Knecht Matti&quot; 1940; &quot;Der kaukasische Kreidekreis&quot; 1944. Gedichte und Songs (ca. 1300): &quot;Hauspostille&quot; 1927; &quot;Svendborger Gedichte&quot; 1939; &quot;Gedichte im Exil&quot; 1943; &quot;Buckower Elegien&quot; 1953. Prosa (über 150 Arbeiten): &quot;Dreigroschenroman&quot; 1934; &quot;Geschichten vom Herrn Keuner&quot; 1930 ff.; Kalendergeschichten 1948; &quot;Flüchtlingsgespräche&quot; (postum) 1961; &quot;Me-ti. Buch der Wendungen&quot; (postum) 1965. - Werke: Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe, 30 Bde. 1988 ff</description>
      <pubDate>30.03.2004 10:29</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Cohen, Leonhard</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=29</link>
      <description>kanadischer Sänger, Gitarrist und Autor, * 21. 9. 1934 Montreal; wurde zuerst durch Gedichte mit eigener Mythologie (&quot;Let us compare mythologies&quot; 1955) und Romane (&quot;Schöne Verlierer&quot; 1966, deutsch 1970) bekannt; seit 1964 Karriere als Interpret eigenwilliger, meist monoton-düsterer Lieder (&quot;First We Take Manhattan, Then We Take Berlin&quot; 1988).&lt;br /&gt;</description>
      <pubDate>30.03.2004 10:29</pubDate>
      <guid>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=29</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Wader, Hannes</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=30</link>
      <description>* 1942 in Bielefeld, Liedermacher, Sänger und Gitarrist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den 1970er Jahren wurde Hannes Wader durch seine provokanten Texte einer der Stars der links-alternativen Szene. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Veröffentlichung des Liedes &quot;Der Tankerkönig&quot; brachte Wader einige Tage in Untersuchungshaft. Der Song beschreibt die Entführung eines Industriemagnaten. Wader geriet dadurch selbst unter Terrorismusverdacht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Lieder wurden auf zahlreichen CDs veröffentlicht. Er ist immer noch live auf Folkfestivals oder Kleinkunstbühnen zu hören. 2003 trat er u.a. auch auf dem UZ-Pressefest auf &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bekannte Lieder (Auswahl) &lt;br /&gt;Abschied &lt;br /&gt;Am Fluß &lt;br /&gt;Ankes Bioladen &lt;br /&gt;Arschkriecher-Ballade &lt;br /&gt;Auf, Auf zum kampf &lt;br /&gt;Begegnung &lt;br /&gt;Bella Ciao &lt;br /&gt;Brüder seht die rote Fahne &lt;br /&gt;Damals &lt;br /&gt;Darfst nun getrost &lt;br /&gt;Das Einheitsfrontlied &lt;br /&gt;Dem Morgenrot entgegen &lt;br /&gt;Der kleine Trompeter &lt;br /&gt;Der Rattenfänger &lt;br /&gt;Der Tankerkönig &lt;br /&gt;Die freie Republik &lt;br /&gt;Die Internationale &lt;br /&gt;Die Moorsoldaten &lt;br /&gt;Die Thälmann-Kolonne &lt;br /&gt;Dioxin &lt;br /&gt;El pueblo unido &lt;br /&gt;Es ist an der Zeit &lt;br /&gt;Es ist schon viele Jahre her &lt;br /&gt;Gut, wieder hier zu sein &lt;br /&gt;Heute hier, Morgen dort &lt;br /&gt;Hotel zur langen Dämmerung &lt;br /&gt;Im Garten (Liebeslied) &lt;br /&gt;Johnny &lt;br /&gt;König von preußen &lt;br /&gt;Kokain &lt;br /&gt;Krieg ist Krieg &lt;br /&gt;Landsknecht &lt;br /&gt;Leben Einzeln Und Frei &lt;br /&gt;Lied vom Knüppelchen &lt;br /&gt;Mamita mia &lt;br /&gt;Manche Stadt, manch ein Land &lt;br /&gt;Monika &lt;br /&gt;Rohr im Wind &lt;br /&gt;Sag mir, wo die Blumen sind &lt;br /&gt;Schon Morgen &lt;br /&gt;Schon So Lang &lt;br /&gt;Schön ist die Jugendzeit &lt;br /&gt;Solidaritätslied &lt;br /&gt;Sommerlied &lt;br /&gt;Talking-Böser-Traum-Blues &lt;br /&gt;Traum vom Frieden &lt;br /&gt;Trotz alledem (...daß sich die Furcht in Widerstand) &lt;br /&gt;Unterwegs nach Süden &lt;br /&gt;Viel zu schade für mich &lt;br /&gt;Wir werden sehen &lt;br /&gt;Wünsche &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diskographie &lt;br /&gt;1969 HANNES WADER SINGT (Conträr) &lt;br /&gt;1971 ICH HATTE MIR NOCH SO VIEL VORGENOMMEN (Mercury ) &lt;br /&gt;1972 7 LIEDER (Mercury) &lt;br /&gt;1973 DER RATTENFÄNGER (Mercury) &lt;br /&gt;1974 PLATTDEUTSCHE LIEDER (Mercury) &lt;br /&gt;1975 VOLKSSÄNGER (Mercury) &lt;br /&gt;1976 KLEINES TESTAMENT (Mercury) &lt;br /&gt;1977 HANNES WADER SINGT ARBEITERLIEDER (Mercury) &lt;br /&gt;1978 HANNES WADER SINGT SHANTIES (Mercury) &lt;br /&gt;1979 WIEDER UNTERWEGS (Pläne - ARIS) &lt;br /&gt;1980 ES IST AN DER ZEIT (Pläne - ARIS) &lt;br /&gt;1982 DASS NICHTS BLEIBT WIE ES WAR (live) (Pläne - ARIS) &lt;br /&gt;1983 NICHT NUR ICH ALLEIN (Pläne - ARIS) &lt;br /&gt;1985 GLUT AM HORIZONT (Pläne - ARIS) &lt;br /&gt;1986 LIEBESLIEDER (Pläne - ARIS) &lt;br /&gt;1987 BIS JETZT (live) (Mercury) &lt;br /&gt;1989 NACH HAMBURG (Mercury) &lt;br /&gt;1990 HANNES WADER SINGT VOLKSLIEDER (Mercury) &lt;br /&gt;1991 NIE MEHR ZURÜCK (Mercury / CD 510 080-2) &lt;br /&gt;1992 SCHON SO LANG ‘62 – ‘92 (Compilation) (Mercury) &lt;br /&gt;1992 BLICK ZURÜCK – Das Beste aus den 80er Jahren (Compilation) (Pläne - ARIS) &lt;br /&gt;1995 ZEHN LIEDER (Pläne - ARIS) &lt;br /&gt;1996 LIEBE SCHNAPS TOD – WADER SINGT BELLMANN (m. R. Mey &amp; K. Hoffmann) (Pläne - ARIS) &lt;br /&gt;1997 AN DICH HAB ICH GEDACHT – WADER SINGT SCHUBERT (Pläne - ARIS) &lt;br /&gt;1998 AUFTRITT (live mit Klaus Weiland &amp; Benjamin Huellenkremer) (Pläne - ARIS) &lt;br /&gt;1999 DER POET (Compilation / 2 CD) (Mercury) &lt;br /&gt;1999 DER REBELL (Compilation / 2 CD) (Mercury) &lt;br /&gt;1999 DER VOLKSSÄNGER (Compilation / 2 CD) (Mercury) &lt;br /&gt;2001 WAS FÜR EINE NACHT (Konstantin Wecker und Hannes Wader live) (Pläne) &lt;br /&gt;2001 WÜNSCHE (Pläne) &lt;br /&gt;2003 DAS KONZERT (Wader/Mey/Wecker) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Literatur &lt;br /&gt;Thomas Rothschild: Liedermacher. 23 Portraets. Frankfurt 1980. &lt;br /&gt;Matthias Henke: Hermes Handlexikon. Die großen Chansonniers und Liedermacher. Düsseldorf 1987. </description>
      <pubDate>30.03.2004 10:33</pubDate>
      <guid>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=30</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Wecker, Konstantin Alexander</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=31</link>
      <description>* 1. Juni 1947 in München, deutscher Musiker, Liedermacher, Komponist und Autor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er wurde bekannt als Pianist und Sänger, überzeugt jedoch auch als Komponist einiger Filmmusiken (z.B. Schtonk!) und Musicals. Seine manchmal melancholischen, oft aber auch aggressiv anklagenden, stets bluesig angehauchten Lieder erreichen vor allem ein linksliberales Publikum; Kritiker sehen in einigen Texten jedoch auch oberflächliches Gutmenschentum. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1977 gelang ihm mit der Langspielplatte &quot;Genug ist nicht genug&quot; der Durchbruch. Die auf dieser LP erschienene Ballade vom erschlagenen Willy wurde Kult. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1980 Heirat mit Caroline Seiser, von der er 1988 geschieden wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er arbeitete mit vielen bekannten deutschen und ausländischen Künstlern zusammen darunter Joan Baez und Mercedes Sosa. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wecker trat diverse Male mit Kokain-Exzessen ins Licht der Öffentlichkeit. Ein Verfahren in den 80er Jahren zieht sich lange hin und wird schließlich eingestellt, Wecker hat sich jedoch inzwischen öffentlich dazu bekannt, in dieser Zeit massiv kokainabhängig gewesen zu sein und hat seine Erfahrungen unter anderem in seinem Buch Ketzerbriefe eines Süchtigen aufgearbeitet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den 90er Jahren erliegt Wecker der Droge erneut - nach eigener Aussage raucht er seit 1994 bis zu 7 Gramm Kokain in Form von Crack und leidet an Wahnvorstellungen. Am 29. November 1995 wird er verhaftet, die Prozesse ziehen sich über Jahre hin. Im April 2000 wird er in 3. Instanz rechtskräftig zu einem Jahr und acht Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1996 heiratet Wecker Annik Berlin, die er auf einem Konzert kennenlernt. 1997 und 1999 werden die Söhne Valentin und Tamino geboren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Reise führte ihn im Jahr 2003 in den Irak. Er ist Redner bei zahlreichen Kundgebungen der Friedensbewegung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werke Discographie &lt;br /&gt;Genug ist nicht genug, 1977 &lt;br /&gt;live (in Hamburg), 1979 &lt;br /&gt;Stilles Glück, trautes Heim, 1989 &lt;br /&gt;Classics, 1991 &lt;br /&gt;Uferlos, 1993 &lt;br /&gt;Wenn Du fort bist, 1994 &lt;br /&gt;Brecht, 1998 &lt;br /&gt;Vaterland, 2001 &lt;br /&gt;mit anderen Künstlern &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mey, Wader, Wecker - Das Konzert, 2003 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Musicals &lt;br /&gt;Hundertwasser - Das Musical, 2004 &lt;br /&gt;Pinocchio, 2003 &lt;br /&gt;Das Dschungelbuch, 2002 &lt;br /&gt;Tamino Pinguin, 2001 &lt;br /&gt;Petterson und Findus - Das Musical, 2001 &lt;br /&gt;Schwejk it easy, 2001 &lt;br /&gt;Jim Knopf und die Wilde 13, 2000 &lt;br /&gt;Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer - Das Musical, 1999 &lt;br /&gt;Dakota Pink, 1998 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bücher &lt;br /&gt;Schon Schweigen ist Betrug, 2004, ISBN 3930378000 &lt;br /&gt;Tobe, zürne, misch Dich ein!, 2003, ISBN 3359014782 &lt;br /&gt;Ich singe, weil ich ein Lied hab, 2003, ISBN 3888087309 &lt;br /&gt;Es gibt kein Leben ohne Tod, 1999, ISBN 3462028170 &lt;br /&gt;Liebeslieder, 1999, ISBN 3629007988 &lt;br /&gt;Schmerzvoll lebendig, 1998, ISBN 3462026895 &lt;br /&gt;Uferlos, 1995, ISBN 3426602024 &lt;br /&gt;Sage nein!, 1993, ISBN 3462022601 &lt;br /&gt;Stilles Glück, trautes Heim, 1990, ISBN 3431030890 &lt;br /&gt;Das macht mir Mut, 1989, ISBN 3894870710 &lt;br /&gt;Wieder dahoam. Wo München mir gehört, 1987, ISBN 3891022115 &lt;br /&gt;Jetzt eine Insel finden. Vorläufige Gedichte und Lieder, 1986, ISBN 3431028349 &lt;br /&gt;Lieder und Gedichte, 1985, ISBN 3431023452 &lt;br /&gt;Im Namen des Wahnsinns, 1984, ISBN 3431025951 &lt;br /&gt;Und die Seele nach außen kehren / Uns ist kein Einzelnes bestimmt. Ketzerbriefe eines Süchtigen / Neun Elegien., 1983, ISBN 3431024084 &lt;br /&gt;Ich will noch eine ganze Menge Leben, 1981, ISBN 3499147971 &lt;br /&gt;Man muss den Flüssen trauen. Unordentliche Elegien, 1981, ISBN 3431022529 </description>
      <pubDate>30.03.2004 10:38</pubDate>
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    </item>
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      <title>Dylan, Bob</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=32</link>
      <description>* am 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota (USA) als Robert Allen Zimmerman, Sohn eines Ölarbeiters und Enkel russischer Immigranten. Er gilt als einer der bedeutendsten Folk- und Rockmusiker überhaupt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dylan begann Ende der 1950er Jahre als Folkmusiker und wandte sich Mitte der 1960er Jahre der Rockmusik zu. Neben seiner Musik sind insbesondere seine Texte beachtenswert, die von symbolistischen Dichtern wie Arthur Rimbaud oder Dylan Thomas stark beeinflusst sind. Seinen Namen hat er vermutlich aus Respekt vor Dylan Thomas (&quot;Unter dem Milchwald&quot;) gewählt, obwohl er mal gesagt hat dass die Wahl seines Künstlernamens nichts mit Dylan Thomas zu tun hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interview, New York, 1985: Ich brauchte ganz schnell einen Namen, und da habe ich mir halt den gegriffen. Er fiel mir einfach ein, als ich da stand ... Hatte überhaupt nichts mit Dylan Thomas zu tun, er fiel mir einfach so ein. Natürlich wußte ich von Dylan Thomas, aber ich habe mir nicht absichtlich seinen Namen ausgesucht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie bei vielen Interpreten der frühen Folkmusik trägt sein Werk starke gesellschaftskritische Züge. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anfänglich traute er sich wenig zu. Das Debütalbum vom Jahr 1962, namens &quot;Bob Dylan&quot;, enthielt nur zwei Eigenkompositionen, die restlichen Titel waren Cover-Versionen. Vom überraschenden Erfolg ermutigt, traute er sich in den folgenden Jahren mehr zu. Die Folk-Sängerin Joan Baez, die schon ende der 50er große Erfolge feierte, coverte einige Songs von Dylan (z.B. Don&#039;t Think Twice, It&#039;s Alright / Blowin&#039; In The Wind u.v.m.)und verhalf ihm weiter zum Erfolg. Die nächsten Platten,von Dylan The Freewheelin&#039; Bob Dylan und The Times They Are A-Changin&#039; machten ihn zum Weltstar und sein Blowin&#039; In The Wind aus dem Album The Freewheelin&#039; Bob Dylan wurde zur Hymne einer ganzen Generation. 1965 schrieb er sogar ein Buch (Tarantula). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit nicht einmal 25 Jahren wurde er die Symbolfigur der Protestbewegung. Aber als Ikone fühlte er sich nicht wohl und wechselte schnell in das Rock`n´Roll Lager über. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem ernsthaften Motorrad-Unfall zog er sich 1966 für 8 Jahre fast völlig zurück, um dann 1974 mit The Band eine viel umjubelte Tournee zu machen. Allerding trat er 1971 beim Concert for Bangla Desh auf. 1975/76 startete er das Projekt der &quot;Rolling Thunder Tour&quot;, wo auch viele andere bekannte Musiker an manchen Konzerten teilnahmen. Dies ist auf dem 4-stündigen Kinofilm &quot;Renaldo &amp; Clara&quot; eindrucksvoll dokumentiert. Nach einer erfolgreichen Welttournee 1978 begab er sich ab 1979 für einige Alben ins christliche Lager, was zum Glück nur wenige Jahre anhielt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1988 gründete Bob Dylan mit 4 Kollegen die &quot;Supergroup&quot; - The Traveling Wilburys. Die Mitglieder waren: Bob Dylan - Lucky Wilbury (Boo Wilbury), Jeff Lynne genannt Otis Wilbury (Clayton Wilbury), Tom Petty genannt Charlie T. Jr.(Muddy Wilbury), Roy Orbison genannt Lefty Wilbury und George Harrison genannt Nelson Wilbury (Spike Wilbury). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als besondere Eigenheit von Dylan gilt, dass er bei Konzerten kein Wort verliert und sich statt dessen auf das Singen beschränkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 1988 befindet er sich auf der inoffiziell genannten &quot;Neverending Tour&quot;, die ihn schon mehrmals um den Erdball geführt hat und wo er etwa 100 Konzerte pro Jahr gibt, wobei nur manchmal der eine oder andere Begleitmusiker ausgetauscht wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für einen Song für den Film The Wonder Boys (2000) gewann er den Oscar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diskographie (Auswahl)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bob Dylan (1962) &lt;br /&gt;The Freewheelin Bob Dylan (1963) &lt;br /&gt;The Times They Are A-Changin (1964) &lt;br /&gt;Another Side of Bob Dylan (1964) &lt;br /&gt;Bringing It All Back Home (1965) &lt;br /&gt;Highway 61 Revisited (1965) &lt;br /&gt;Blonde on Blonde (1966) &lt;br /&gt;Bob Dylan&#039;s Greatest Hits (1967) &lt;br /&gt;Bob Dylan&#039;s Greatest Hits Vol. 2 (1967) &lt;br /&gt;John Wesley Harding (1967) &lt;br /&gt;Nashville Skyline (1969) &lt;br /&gt;Self Portrait (1970) &lt;br /&gt;New Morning (1970) &lt;br /&gt;More Bob Dylan Greatest Hits (1971) &lt;br /&gt;Pat Garrett And Billy The Kid (1973) &lt;br /&gt;Dylan (1973) &lt;br /&gt;Planet Waves (1974) &lt;br /&gt;Before The Flood (1974 / mit The Band) &lt;br /&gt;Blood on the Tracks (1974) &lt;br /&gt;The Basement Tapes (1975 / mit The Band) &lt;br /&gt;Desire (1975) &lt;br /&gt;Hard Rain (1976) &lt;br /&gt;Masterpieces (1978 / nur in Japan, Australien und Neuseeland veröffentlicht) &lt;br /&gt;Street Legal (1978) &lt;br /&gt;At Budokan (1979) &lt;br /&gt;Slow Train Coming (1979) &lt;br /&gt;Saved (1980) &lt;br /&gt;Shot Of Love (1981) &lt;br /&gt;Infidels (1983) &lt;br /&gt;Real Live (1984) &lt;br /&gt;Empire Burlesque (1985) &lt;br /&gt;Biograph (1985) &lt;br /&gt;Knocked Out Loaded (1986) &lt;br /&gt;Dylan &amp; The Dead (1988 / mit The Grateful Dead) &lt;br /&gt;Down In The Groove (1988) &lt;br /&gt;Oh Mercy (1989) &lt;br /&gt;Under The Red Sky (1990) &lt;br /&gt;The Bootleg Series Vol. 1-3 (1991) &lt;br /&gt;Good As I Been To You (1992) &lt;br /&gt;The 30th Anniversary Celebration (1993) &lt;br /&gt;World Gone Wrong (1993) &lt;br /&gt;Bob Dylan&#039;s Greatest Hits Vol. 3(1994) &lt;br /&gt;MTV Unplugged (1995) &lt;br /&gt;Time Out of Mind (1997) &lt;br /&gt;The Best Of Bob Dylan(1997) &lt;br /&gt;The Bootleg Series Vol. 4: Live 1966 (1998) &lt;br /&gt;Bob Dylan Live 1961-2000(2001) &lt;br /&gt;Love and Theft (2001) &lt;br /&gt;The Bootleg Series Vol. 5: Live 1975 (2002) &lt;br /&gt;The Bootleg Series Vol. 6: Live 1964 (2004) </description>
      <pubDate>30.03.2004 10:41</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Liedermacher</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=33</link>
      <description>Sänger, die selbst Text und Musik eines Stückes schreiben, es meist allein interpretieren und sich in ihrer Gestaltung sowohl vom Schlager als auch dem anspruchsvolleren Kunstlied absetzen wollen. Die Bezeichnung wurde Anfang der 1960er Jahre von W. Biermann eingeführt. Vorbilder sind beim amerikanischen Protestlied (B. Dylan) zu sehen. Die Texte behandeln sowohl politische Themen als auch Alltagsprobleme. Bekannte Vertreter sind in Deutschland: Wolf Biermann, Franz Josef Degenhardt, Heinz Rudolf Kunze, Reinhard Mey, Dieter Süverkrüp, Hannes Wader, Konstantin Wecker und Floh de Cologne; in Österreich Georg Danzer und die Gruppe Schmetterlinge , in den USA: Randy Newman; in Kanada: Leonard Cohen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings wird der Begriff Liedermacher hier auf dem Liedermacher-Forum nicht verwendet, um einen neuen eigenständigen Musikstil zu beschreiben. Vielmehr werden Liedermacher in sämtlichen bestehenden Genres der Musikszene weltweit identifiziert, sobald bzw. solange sie sich mit der weiter oben gegebenen Beschreibung decken.</description>
      <pubDate>29.08.2007 07:56</pubDate>
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      <title>Newman, Randy</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=34</link>
      <description>US-amerikanischer Singer/Songwriter (Gesang, Klavier)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;* 28. 11. 1943 Los Angeles; bekannt durch sozialkritische Lieder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele seiner Songs wurden in Versionen anderer Interpreten zu Hits (u. a. &quot;I Think It&#039;s Going to Rain Today&quot; von Judy Collins, &quot;Simon Smith and the Amazing Dancing Bear&quot; von Alan Price, &quot;Mama Told Me not to Come&quot; von Three Dog Night); er schrieb 1995 das Musical &quot;Faust&quot;; Veröffentlichungen: &quot;12 Songs&quot; 1970; &quot;Sail Away&quot; 1972; &quot;Little Criminals&quot; 1977; &quot;Land of Dreams&quot; 1988; &quot;Bad Love&quot; 2000.</description>
      <pubDate>30.03.2004 10:43</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Bootleg</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=35</link>
      <description>Als &quot;Bootlegs&quot; bezeichnet man ganz allgemein illegales Tonmaterial, sprich: Aufnahmen, die auf nicht ganz legale Art zustande oder in Umlauf gekommen sind.&lt;br /&gt;Darunter fallen vor allem:&lt;br /&gt;- nicht genehmigte Mitschnitte von Konzerten oder Sendungen&lt;br /&gt;- Zusammenstellungen von seltenem oder nicht für die Veröffentlichung gedachtem Tonmaterial (z. B. Alternativaufnahmen aus dem Tonstudio oder Material, das auf keinem regulären Album des Künstlers veröffentlicht wurde, sondern vielleicht auf einem Album eines anderen Künstlers, einem Sampler oder als B-Seite einer Single).&lt;br /&gt;Der Begriff &quot;Bootleg&quot; geht vor allem auf den ersten Punkt zurück - um illegale Tonaufnahmen auf Konzerten zu machen, bürgerte es sich in gewissen Kreisen ein, hohe Schuhe oder Stiefel zu tragen, in denen sich z. B. ein Mikrofon oder ein Aufnahmegerät gut verbergen ließ, so daß es dem kritischen Blick des Türstehers verborgen blieb.&lt;br /&gt;Es gibt so gut wie gar keine aktuellen, namhaften Musiker, von denen keine Bootlegs existieren. Alben mit diesen Aufnahmen sind weit verbreitet und mitunter sogar stark gefragt, und sei es nur zu Dokumentations- oder Vollständigkeitszwecken.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Beispiel: der französische Elektronikmusiker und Multimedia-Künstler Jean Michel Jarre (&quot;Oxygène&quot;) leistete sich einen Luxus der besonderen Art: er nahm 1983 ein Album auf (Titel: &quot;Music For Supermarkets&quot;), ließ eine einzige Kopie davon pressen und kaufte danach alle Rechte wieder auf und verbot jede Nachpressung der Schallplatte. Die Kopie wurde für 69.000 Francs an eine anonyme Person versteigert. Womit Jarre allerdings nicht rechnen konnte: Radio RTL hatte sich bereits früher die Rechte gesichert, sein neuestes Werk über den Äther zu schicken. Und das wurde auch gemacht. Einige Leute waren damals so clever, an ihrem Cassettenrecorder die Aufnahmetaste zu drücken. Diese Aufnahmen wurden später von findigen Leuten auf Vinyl und CD gebracht und (natürlich illegal) verkauft. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Den Künstlern sind diese Bootlegs in den meisten Fällen ein Dorn im Auge, da sie selbst keine Chance haben, etwas daran zu verdienen. Allerdings gibt es auch geschickte Ansätze, um diese Geldquellen auszuhebeln und den Geldstrom in die eigene Künstlertasche umzuleiten.&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Beispiele: Künstler wie Pearl Jam, Peter Gabriel oder Tori Amos brachten bereits das Kunststück fertig, alle Konzerte einer Tournee mitschneiden zu lassen und auf Tonträger anzubieten. Somit konnten die Kunden wählen zwischen hochwertigen und professionellen legalen Tonaufnahmen und schlechten illegalen Bootlegs ... die Wahl fiel den meisten leicht.&lt;br /&gt;Frank Zappa und die Elektronikmusiker von Tangerine Dream dachten sich (zu unterschiedlichen Zeitpunkten), warum sie selbst nichts von dem Kuchen abhaben sollten, den die Bootleg-Hersteller gebacken hatten. Und so ließen sie die Bootlegs technisch überarbeiten und brachten sie unter eigener Flagge erneut auf den Markt. Bei Frank Zappa heißt die - auch heute noch erhältliche - Serie, die auf Bootlegs basiert, &quot;You Can&#039;t Do It On Stage Anymore&quot; (Vol. 1 - 6), bei Tangerine Dream &quot;The Bootleg Box Set&quot; (bisher 2 Teile).&lt;/i&gt;</description>
      <pubDate>26.04.2007 12:03</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Tabulatur, &quot;Tab&quot;</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=98</link>
      <description>Eine Tabulatur ist eine Alternative zur Notenschrift. &lt;br /&gt;Während bei der Notenschrift allerdings Tonhöhe und -dauer dargestellt werden, basiert die Tabulatur auf einer Notation der notwendigen Griffe und der gewünschten Effekte.&lt;br /&gt;Tabulaturen sind gerade bei Zupfinstrumenten sehr weit verbreitet, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass auch besondere Spielmöglichkeiten notiert werden können wie etwa ein Vibrato- (leichtes Auf- und Abschwingen des Tons), Slide- (das &quot;Gleiten&quot; von einem Ton zu einem anderen) oder Hammer-Effekt (das Spielen einer Note durch einen kräftigeren Anschlag mit einem Finger der Hand, die die Saiten greift), was bei der Notenschrift nur bedingt möglich ist. Darüber hinaus ist das Lesen einer Tabulatur vergleichsweise einfach erlernbar.&lt;br /&gt;Andererseits ist eine Tabulatur nicht so allgemeingültig wie die Notenschrift; nach einer Tabulatur kann man nur dann fehlerfrei spielen, wenn das Instrument dieselben Voraussetzungen erfüllt wie das, das bei der Notation der Tabulatur verwendet wurde. Das betrifft einerseits die Familie des Instruments (eine Gitarren-Tabulatur unterscheidet sich elementar von einer Ukulelen-oder Lauten-Tabulatur), andererseits aber auch die Stimmung des Instruments.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es existieren ebenfalls Tabulaturen für Tasteninstrumente wie Cembalo, Orgel oder auch Akkkordeon. </description>
      <pubDate>26.04.2007 14:17</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Danzer, Georg</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=36</link>
      <description>Georg Danzer (* 7. Oktober 1946, Wien) ist ein über die Landesgrenzen Österreichs hinaus bekannter Liedermacher. Nicht zuletzt wegen seines Talents auf menschliche Schicksale und politische Mißstände in seinen Liedern hinzuweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Biographie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1946&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Am 7. Oktober in Wien geboren. Der Vater war Beamter, die Mutter arbeitete als Angestellte in einer Gold- und Silberscheideanstalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1952&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;wird Georg zu erstenmal eingeschult und bald wieder als &quot;zu verspielt&quot; nach Hause geschickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1953 - 1956&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Einschulungsversuch klappt. Der Ernst des Lebens konnte beginnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1957 bis 1965&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Wechsel zur Mittelschule. Mit dreizehn beginnt er zu rauchen und Gitarre zu spielen und ist in der Schule faul und desinteressiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1965&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Matura mit fast nur &quot;Vierern&quot;. Unmittelbar danach fährt er per Autostop nach Deutschland, Holland und Italien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1966&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im Herbst der Versuch, die Akademie für Darstellende Kunst in Wien zu besuchen, aber leider nicht angenommen. Die Enttäuschung ist groß. Halbherzig inskribiert Danzer an der Universität Philosphie und Psychologie, treibt sich aber mehr in den Parks und Wirtshäusern herum als in den Hörsälen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1967&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Große Trampfahrt nach Griechenland und Kreta, danach über Hamburg nach Schweden. Im Sommer erscheint &quot;Sgt. Pepper&quot; von den Beatles. In diesem Herbst beginnt Georg Danzer ernsthaft Lieder zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1968&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im April lernt er Dagmara kennen, im Herbst bringt er seine erste Single &quot;VERA&quot; auf den Markt. Es folgen die ersten Rundfunksendungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1969&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Der Plattenvertrag platzt wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1970&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Eva-Maria Kaiser entdeckt Danzers Talent. In den ersten drei Jahren schrieb er Lieder für beinahe jede Sängerin, jeden Sänger und jede Band, die damals in Wien den Mund aufgemacht haben. Die meisten waren sehr schnell wieder vergessen, zu den bekannt gewordenen zählen Wolfgang Ambros, Marianne Mendt, Erika Pluhar, Margot Werner und Wilfried.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1971&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Danzer ist kurzfristig Mitglied der Dialekt-Band &quot;Madcaps&quot;, für die er auch einige Hits, wie &quot;Schneemensch&quot;, &quot;Sommer is&quot; und &quot;John Wayne&quot;, schreibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1972&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Single &quot;Tschik&quot; löst einen mittleren Skandal aus. Wer ist die Sandlerstimme auf dieser Platte. Ö3 Musikredakteur Peter Barwitz entlarvt mittel Stimmanalyse Danzer als den &quot;Tschik&quot;. Die Originalversion der Single, statt der Hülle ist sie in ein Papiersackerl verpackt, erreicht heute auf Börsen Preise jenseits der Tausendschillingmarke. Die LP &quot;DER TSCHIK&quot; erscheint. Nach kurzer Zeit wird sie in Deutschland zum Kultobjekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1973&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die Produktion der LP &quot;HONIGMOND&quot; bringt die Plünderung eines 100.000 Schilling-Sparbuches mit sich. Der Erfolg bleibt allerdings aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1974&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Das Konzeptalbum &quot;DER TÄTOWIERE UND DIE MONDPRINZESSIN&quot; mit dazugehörigem Buch, in dem sich Danzer auch erstmals als Maler profiliert, erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1975&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Veröffentlichung der Produktion &quot;DANZER; DEAN &amp; DRACULA&quot;. Danach erstes Zusammentreffen mit Gerd Kämpfe. Das erste Resultat dieser Zusammenarbeit ist die Single &quot;Jö schau&quot; und die LP &quot;OLLAS LEIWAUND&quot;. Am 14. Oktober heiraten Dagmara und Georg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1976&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Am 22. Juli kommt Daniela zur Welt. &quot;DU MI A&quot; ist die erste Danzer-Produktion bei der neuen Plattenfirma Polydor. Die englische Fachzeitschrift &quot;Music Week&quot; kürt Danzer für seine Verdienste um die österreichische Popmusik zum &quot;Star Of The Year&quot;. &quot;Jö schau&quot;, seine Hawelka-Hymne, wird vergoldet. Dies ist auch der Beginn der inneren Emigration nach Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1977&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die LP &quot;UNTER DIE HAUT&quot; wird in Berlin produziert. Aus den mitwirkenden Musiker Eberhard &quot;Bär&quot; Wieland, Michael Gechter (Gitarre), Earl Bostic (Baß), Frank Lüdeke (Saxophon) und Olav Gustafson (Schlagzeug) entstand die legendäre Danzer-Band. Das Lied &quot;War das etwa Haschisch?&quot; wird von einigen Rundfunkanstalten boykottiert und auf den Index gesetzt. Gute Kritiken. Ende des Jahres erscheint &quot;EIN WENIG HOFFNUNG&quot;, mit einigen ausgetauschten Liedern wird sie als &quot;Narrenhaus&quot; in Österreich veröffentlicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1978&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Die LP &quot;NARRENHAUS&quot;, nur in Österreich erschienen, erregt einiges Aufsehen. Direktimporte des deutschen Fachhandels veranlassen die Polydor nachträglich diese Dialekt-Produktion in Deutschland zu veröffentlichen. &quot;Der legendäre Wixerblues&quot; wird zum Kultlied.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1979&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&quot;FEINE LEUTE&quot; erscheint, und &quot;NOTAUSGANG&quot; wird in München produziert. Bei den anschließenden 17 Konzerten ist eine große Steigerung der Besucherzahlen zu bemerken. &quot;Morgenrot&quot; ist zur Hymne geworden. Die Tournee wird mitgeschnitten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1980&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Drei Monate Tournee mit 32 ausverkauften Konzerten. Zum erstenmal nehmen auch die Österreicher vom &quot;neuen&quot; Danzer Notiz. Für den ORF wird ein 45-Minuten-Special mit dem Titel &quot;Danzer Direkt&quot; gedreht. Sehnenriß beim Salzburg-Konzert. Restliche Tournee auf Krücken. Unmittelbar vor dem Live-Doppelalbum &quot;DANZER LIVE - Tournee &#039;79&quot; erscheint die Studioproduktion &quot;TRAURIG ABER WAHR&quot;. Freund Richard Donhauser wird für den Entwurf der Hülle der Live-LP mit &quot;Cover-Gold&quot; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1981&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Mit &quot;RUHE VOR DEM STURM&quot; schafft er endlich die Anerkennung als ernstzunehmender Liederschreiber. Das Album verkauft in den ersten beiden Wochen nach der Veröffentlichung 40.000 Stück und bis dato knapp an die 250.000 Stück allein in Deutschland. Eine Tournee mit 47 Konzerten in 60 Tagen bei 30.000 gefahrenen Kilometern. Als Dank an die Roadies studiert die Band den Song &quot;Load Out&quot; von Jackson Browne ein, der beim Abschlußkonzert in Berlin, zu deren Überraschung, als letzte Zugabe gespielt wurde. Der Live-Mitschnitt erscheint unter dem Titel &quot;DIREKT&quot;. 150.000 Plakate mit dem Danzer-Kopf werden im Vorfeld dieser Tournee affichiert. Open-Air Tournee mit Ludwig Hirsch, Konstantin Wecker, Chris DeBurgh und Georges Moustaki.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1982&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Das erste Buch erscheint. &quot;Die gnädige Frau und das rote Reptil&quot; ist eine Sammlung von Erzählungen, Liedtexten und Betrachtungen aus den Jahren 1973 bis 1982. Im Herbst erscheint die LP &quot;JETZT ODER NIE&quot;. Es kriselt in der Ehe und erste Ablösungstendenzen machen sich bemerkbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1983&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ute Möller&#039;s Musik-Kontor übernimmt nun Danzers Management. &quot;... UND SO WEITER&quot; ist der programmatische Titel der aktuellen Studioproduktion, die erstmals gleichzeitig auf LP, MC und dem neuen zukunftsträchtigen Medium CD erscheint. Im Herbst präsentiert Danzer seine deutsche Fassung des Donovan-Klassikers &quot;Atlantis&quot; als Single.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1984&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im Januar erscheint die Produktion &quot;MENSCHLICHE WÄRME&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;7. Juli 1984&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Open-Air-Konzert in St. Wendel löst Georg Danzer die Band auf und geht für die Produktion &quot;WEISSE PFERDE&quot; mit neuen Musikern ins Studio nach München.&lt;br /&gt;Interspot produziert unter der Regie von Rudi Dolezal in Andalusien das Video &quot;Weiße Pferde&quot;. Während der Dreharbeiten hat Danzer einen schweren Motorradunfall, bei dem er lebensgefährliche Verletzungen davonträgt. Mit der Flugambulanz wird er von Malaga nach Wien gebracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1985&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im April erscheint die Single &quot;Ihr seid alle so normal&quot;. Die neue Live-Band besteht aus Jürgen Kumlehn (Gitarre), Erwin Kiennast (Keyboards), Earl Bostic (Bass), Detlef Kessler (Schlagzeug) und Frank Lüdeke (Saxofon). Im Sommer ist das Danzer-Team im Studio und produziert &quot;ALLES AUS GOLD&quot;. Die Scheidung von Dagmara und der Auszug aus der ehemals gemeinsamen Wohnung sind der Beginn von Jahren der selbstverschuldeten Einsamkeit in einem kleinen Appartement in Wien. Das Haus am Attersee wird verkauft. Ex-Manager Kämpfe taucht nun komplett unter, das Finanzamt will Geld, die Polydor keine Vertragsverlängerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1986&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Bei neuer Plattenfirma -Teldec - entsteht &quot;DANZER&quot;. Georg verbringt die meiste Zeit des Jahres in Spanien und vertieft seine Kenntnisse der spanischen Sprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1987&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;In der noch immer anhaltenden inneren Krise schreibt er die Lieder zu &quot;LIEBES LEBEN&quot;. Nach der Veröffentlichung geht er auf eine Tournee durch die deutschen Landeshauptstädte. Zurück in Spanien beginnt er, aus Freude an der Sprache und Interesse an der spanischen Kultur, mit Übersetzungen von Kurzgeschichten und Essays.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1988&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Danzer bezieht eine Wohnung in Hamburg und pendelt nun zwischen Spanien, Wien und Hamburg. Im Herbst reist er nach Kenia und Ägypten, wo er an Malaria erkrankt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1989&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Noch lebt er in Hamburg.&quot;RUFZE!CHEN&quot; wird veröffentlicht. Trifft seinen ehemaligen Polydor-PR-Manager Blacky Schwarz wieder, den es aus der Toskana wieder nach Wien zurück zog. Er übersiedelt mit seiner Lebesgefährtin Bettina nach Werl in der Nähe Dortmunds auf einen Bauernhof und widmet sich nun professionell den Übersetzungen aus dem Spanischen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1990&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Danzer verbringt wieder mehr Zeit in Österreich. &quot;WIEDER IN WIEN&quot;, produziert zusammen mit Franz Christian &quot;Blacky&quot; Schwarz und Jack Fronczek und der freundschaftlichen Unterstützung von Peter Cornelius (Gitarre), Marianne Mendt (Gesang) und Wilfried (Gesang), birgt die ersten akustischen Anzeichen eines immer größer werdenden Heimwehs. Das Lied &quot;Sei imma höflich!&quot; wird zum Radio-Dauerbrenner. Bei der anschließenden Solo-Tour feiert das österreichische Publikum den &quot;Schurl&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1991&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&quot;ECHT DANZER!&quot; heißt der Live-Mitschnitt von den Höhepunkten der &quot;Wieder in Wien-Tour&quot;. Der sogenannte &quot;U-Bahn-Mix&quot; des Titels &quot;Sei imma höflich!&quot;, zusammen mit Joesi Prokopetz, erscheint im April. Die Studioproduktion &quot;KEINE ANGST&quot; entsteht kurz darauf in Köln. Dies ist auch das letzte Album Danzers, das auf dem herkömmlichen Vinyl als LP veröffentlicht wird. Im Herbst, rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse, erscheint &quot;Mein Name ist Kain&quot;, Danzers Übersetzung eines Romanes des berühmten spanischen Romanciers und &quot;El Pais&quot; Feuilletonisten Manuel Vicent. Eine Hommage an dieses Buch verpackt Danzer in dem gleichnamigen Lied.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1992&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;In Köln wird &quot;KREISE&quot; produziert. Am 30. April heiraten Bettina und Georg. Im November kommt Sohn Jonas zur Welt. &quot;Der Flug der erloschenen Schönheit&quot;, die zweite Übersetzung eines Vicent-Romanes, erscheint im Residenz-Verlag. Manuel Vicent kommt nach Wien, um mit Danzer die Veröffentlichung zu feiern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1993&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Mit der neuen CD &quot;NAHAUFNAHME&quot;, an der auch u.a. Euro-Bluesman Hans Theessink, Doretta Carter und Emerberger/Hojsa mitwirken, im Gepäck, geht Danzer gemeinsam mit dem Allroundgenie Christian Kolonovits (Klavier, Keyboards, Ziehharmonika, Baß, Chor) und Hubert Waldner (Saxofone, Flöte, Gitarre, Baß, Chor) auf eine dreimonatige Deutschland / Österreich / Schweiz-Tournee. Die Edition Tau veröffentlicht unter dem Titel &quot;AUF UND DAVON&quot; die bebilderten Kindheitserinnerungen.&lt;br /&gt;Für sein Gesamtschaffen erhält Danzer, nach Paul McCartney, als zweiter &quot;Singer / Songwriter&quot; das &quot;Goldene Ohr&quot;. Der Saitenhersteller Thomastik-Infeld veröffentlicht einen Kalender für 1994 in limitierter Auflage mit Danzer-Zeichnungen zu den Liedern aus der Produktion &quot;Nahaufnahme&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1994&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Sohn Jakob kommt im Mai zur Welt. Elfriede Ott Publikumslieb-ling und Prinzipalin des Nestroyfestivals auf Burg Liechtenstein, holt Danzer in der Hauptrolle des Herrn von Lips in Nestroys „Der Zerrissene&quot; für den Sommer nach Wien.&lt;br /&gt;Beim Donauinselauftritt verstärkt Percussionist Andi Steirer das Trio Danzer / Kolonovits / Waldner.&lt;br /&gt;Im November übersiedelt er wieder mit seiner Familie endgültig nach Österreich. Der Belgische Rundfunk ehrt den Österreicher, mit weltweit - Mexiko, Norwegen, Frankreich, Neuseeland, Spanien, Deutschland, der Schweiz und Österreich - den meisten Textveröffentlichungen in Schulbüchern, mit der silbernen &quot;Ehrenantenne&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1995&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Von Jänner bis März 1995 produziert Danzer die CD &quot;GROSSE DINGE&quot; erstmals mit der neuen Danzer-Band: Ulli Bäer, Gary Lux, Thomas Morá und Peter Barborik. Purzl Klingohr, Videoproduzent der ersten Stunde, produziert unter der Regie von Frank-Zappa-Cutter Klaus Hundsbichler das Video &quot;Anplaggd&quot;, dessen Originalität ihm zu mehr als dreißig ORF/TV-Einsätzen verhilft . Der große Erfolg des &quot;Zerrissenen&quot; veranlaßt Elfriede Ott zu einer ebenfalls erfolgreichen Wiederaufnahme des Nestroyklassikers. Nur so zum Spaß spielt Danzer mit Adi Hirschal und Lukas Goldschmidt (Zieharmonika) das Wienerlieder-Programm &quot;Liada ohne Grund&quot;, das sich innerhalb kürzester Zeit zum Geheimtip entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1996&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im Frühjahr beginnt Danzer mit der Arbeit an seinem neuen Album. Einige Lieder dazu entstehen anläßlich einer Schottlandreise. Mit Ulli Bäer und Andy Baum gemeinsam nimmt er den Titel &quot;SAY IT IN ENGLISH&quot; auf, für das Video zeichnet wieder einmal Klaus Hundsbichler verantwortlich.&lt;br /&gt;Am 5. Oktober, zwei Tage vor Danzers 50. Geburtstag, präsentiert Freund und Manager Franz Christian Schwarz die Doppel-CD „DANKE DANZER&quot;, auf der 38 österreichische Interpreten, wie Wolfgang Ambros, Boris Bukowski, Jazz Gitti, Schiffkowitz, Wilfried und viele mehr, Danzer-Lieder interpretieren. Bei einem mehr als vierstündigen, von Rudi Dolezal auf Video dokumentierten, Marathon-Konzert im Metropol überraschen fast zwanzig Danzerfreunde den Jubilar und das Publikum mit der Liveaufführung des jeweiligen Lieblingsliedes. Wien, vertreten durch die Vizebürgermeisterin Grete Laska und Harry Kopietz, ehrt &quot;seinen&quot; Schurli mit dem &quot;Goldenen Rathausmann&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1997&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im April erscheint &quot;Free Again&quot; mit Duettpartnerin Iris Sommerbauer. Diese englisch gesungene und von Andy Baum produzierte Single-CD erscheint als Vorbote zur neuen Produktion. Seine 30ste! Produktion &quot;$EX IM INTERNET&quot; veröffentlicht Danzer als erster europäischer Künstler als CD-Extra, eine plattformübergreifende Multimedia CD - mit Video, Grafiken und Texten - für Audio, Mac, PC und Pippin. Im Oktober steht er erstmals mit dem K&amp;K String Quartet auf der Bühne und feiert zusammen mit ihnen und Ulli Bäer seinen Geburtstag, wie seit Jahren schon, mit einem Konzert im ausverkauften Metropol in Wien. Am 10. Dezember 1997 steht er erstmals gemeinsam mit Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich als AUSTRIA3 auf der Bühne des Theaters an der Wien, als Begleitmusiker engagierte das hochkarätige Trio Ulli Bäer (Gitarren, Gesang), Gary Lux (Keyboards, Gesang), Harald Fendrich (Baß), Andi Steirer (Percussions) und Harry Stampfer (Schlagzeug).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1998&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Ab März die Tournee AUSTRIA 3 * DREI IM KONZERT. Am 27. Juni findet das letzte Konzert von AUSTRIA3 statt. 200.000 Besucher feiern das erfolgreichste Trio der österreichischen Popgeschichte. Am 1. Juli beim EU-Fest auf dem Wiener Heldenplatz haben Ambros, Fendrich &amp; Danzer vorerst auch den letzten gemeinsamen Auftritt mit &quot;I Am From Austria&quot;. Davor erhielt das AUSTRIA3-Team im Beisl-Restaurant KANZLERAMT allerdings gleich vier Auszeichnungen:&lt;br /&gt;-Platin-CD für AUSTRIA3 - Live&lt;br /&gt;-Gold-CD für AUSTRIA3 - Live Vol. 2&lt;br /&gt;-Gold -Video für AUSTRIA3 - Live (aus dem Theater an der Wien)&lt;br /&gt;-Platin-Video für &quot;Weusd&#039; mei Freund bist ...&quot; (DoRo-Dokumention)&lt;br /&gt;Im Herbst widmet sich Danzer wieder dem Liederschreiben. Neben Titel für seine eigenen Produktion, schreibt er Lieder für Jazz Gitti und Wolfgang Ambros. Für den ORF / RADIO WIEN produziert er die Serie &quot;Sprechen Sie wienerisch?&quot;, die den Hörern in zwanzig Folgen auf humorvolle Art den Wiener Dialekt näherbringen soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;1999&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Neben der Arbeit am Drehbuch zu &quot;Jackpot - das große Los&quot;, einem Film nach Nestroys Lumpazivagabundus, beginnen unter der musikalischen Leitung von Andy Baum die Aufnahmen zur neuen Produktion &quot;ATEMZÜGE&quot;. Eine neuformierte Band mit &quot;Kapellmeister&quot; Ulli Bäer an den Gitarren, Dieter Kolbeck an den Keyboards, Arnulf Lindner am Baß, Lenny Dickson am Schlagzeug und dem Percussionisten Stephan Maass, verleiht den neuen Danzer-Songs auch neue musikalische Dimensionen. Der thematsiche Bogen spannt sich von persönlichen Inhalten, über politische bishin zu heiter ironischen Texten, mit dem gewissen Augenzwinkern.&lt;br /&gt;Für eine kurze Produktionsunterbrechung sorgt Anfang Juli eine &quot;Reunion&quot; von Austria3 mit vier fulminanten und erfolgreichen Shows in München (D), Tulln (A), Wels (A) und Künzelsau (D). Vor dem Konzert in Tulln erhalten Georg, Rainhard und Wolfgang, sowie Andreas Fabianek, Peter Cebull, Harald Fendrich für das Greenhill Studio und Franz Christian Schwarz den&lt;br /&gt;-&quot;BASF Master Award&quot;&lt;br /&gt;(verliehen durch EMTEC Magnetics) für die beiden Nummer - Eins - Alben AUSTRIA3 - Live und AUSTRIA3 - Live Vol. 2.&lt;br /&gt;Ab 13. September im Handel, wird &quot;ATEMZÜGE&quot; ab 8.Oktober im Rahmen einer Tournee durch Österreich und Deutschland auch „live&quot; vorgestellt. Neben den brandaktuellen Titeln aus der neuen CD wird es auch einen Querschnitt durch das fast fünfhundert veröffentlichte Lieder umfassende Repertoire Georg Danzers geben, wobei auch hier der Schwerpunkt auf zeitgemäße musikalische Aufbreitung gelegt wird. Abgerundet wird das neue Programm durch Geschichten, die Danzer in seiner unnachahmlich charmanten und humorvollen Art zu erzählen weiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2000&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund des großen Erfolges der Tournee &quot;ATEMZÜGE&quot; folgen weitere Zusatzkonzerte in Wien und in den Bundesländern.&lt;br /&gt;Im März veröffentlicht UNIVERSAL die Compilation &quot;RARITÄTEN&quot;, eine ultimative Sammlung von teilweise auch unveröffentlichten Liedern von 1968! bis 1999, sowie die beiden Livealben &quot;Direkt&quot; und &quot;Tournee ´79&quot; erstmals auf CD.&lt;br /&gt;Am 5. April wird Georg Danzer für zwei Jahre zum neuen Vorsitzenden von SOS-Mitmensch gewählt und hält am 6.4. im Wiener Traditions-Café Landtmann seine Antrittsrede.&lt;br /&gt;Im Vidobona bringt Danzer, begleitet von seinem langjährigen Freund und Musikerkollegen Ulli Bäer, neben einem &quot;Best-Of&quot; auch eine Auswahl an neuen (aus der aktuellen CD &quot;ATEMZÜGE&quot; und selten gehörten Liedern und Geschichten.&lt;br /&gt;Nach mehr als dreißig Jahren Karriere und über 30! Alben besticht der von Freunden und Fans liebevoll &quot;Schurli&quot; genannte Danzer nach wie vor mit Texten, die unter die Haut gehen.&lt;br /&gt;Am 5. April wird Danzer für zwei Jahre zum neuen Obmann der überparteilichen Organisation SOS-MITMENSCH gewählt.&lt;br /&gt;Im Juni steht eine Konzertserie mit AUSTRIA3 und die Veröffentlichung der Live-CD &quot;AUSTRIA3 - Die Dritte&quot; im Terminkalender.&lt;br /&gt;Für die neue CD von Marianne Mendt &quot;Freunde und Propheten&quot; schreibt Danzer den Titel &quot;Wird schon werden&quot;, zusätzlich werden auf Wunsch von Marianne noch weitere drei Titel aus Danzers Feder aufgenommen.&lt;br /&gt;Im August geginnen die Aufnahmen zur neuen CD &quot;13 schmutzige Lieder&quot; und im Oktober geht es für weiter ATEMZÜGE-Konzerte wieder nach Deutschland.&lt;br /&gt;Die CD &quot;Atemzüge&quot; wird am 16.11. im Planet Music mit dem &quot;Evolution-Award&quot; der Firma Sennheiser als beste Pop-Produktion 1999 ausgezeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2001&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Das Jahr beginnt mit vier ausverkauften Konzerten im Wiener Orpheum. Danzer spielt erstmals Titel aus &quot;13 SCHMUTZIGE LIEDER&quot;. Die Reaktionen sind phänomenal. Danach folgt die Fertigstellung der CD.&lt;br /&gt;Veröffentlichung der Marianne Mendt-Single &quot;Wird scho werden&quot;, die Danzer nicht nur geschrieben hat, sondern bei der er auch als Duettpartner von Marianne Mendt auftritt.&lt;br /&gt;&quot;Visions 2001&quot; heißt das Jubiläumskonzert von GANDALF am 16.3. im Ronacher. Neben Steve Hackett (ex Genesis) treten Wolfgang Ambros, Andy Baum, Joni Madden und auch Georg Danzer auf, der den Titel &quot;Ruhe vor dem Sturm&quot; interpretiert.&lt;br /&gt;Als &quot;schmutzige Doppleconference&quot; gestaltet sich die Präsentation der CD &quot;13 schmutzige Lieder&quot; im Cafe Plem Plem in den Studios der MMS-Film. Im launigen Zwiegespräch mit Dieter Chmelar stellt Danzer sein neuestes Werk den geladenen Gästen vor.&lt;br /&gt;Am 31.3. findet auf Einladung von Peter Hofbauer die Premiere des neuen Programmes &quot;Schmutzige Lieder &amp; mehr&quot; im Wiener Metropol statt.&lt;br /&gt;Ab April stehen weitere Konzerte, davon drei mit AUSTRIA3, in Österreich und Deutschland auf dem Tourneeplan.&lt;br /&gt;Die WORLD ASSOCIATION OF PRIVATE SCHOOLS AND UNIVERSITIES FOR COMPLIMENTARY HEALING PRACTICES verleiht am 26. Juni den &quot;Award of Excellence for Humanity in Gold&quot; an GEORG DANZER zusammen mit RAINHARD FENDRICH und WOLFGANG AMBROS für ihr Engagement für obdachlose und kranke Mitmenschen (I. f. O., die Initiative für Obdachlose)&lt;br /&gt;Im Herbst erscheint die CD &quot;Die Biene Maja - Die Original-Lieder aus dem Musical&quot;,. Neben Georg Danzer haben auch HAINDLING, Ulla MEINECKE, PURPLE SCHULZ und Inga RUMPF an der musikalischen Austattung mitgearbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2002&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Danzer schreibt die Musik zu einigen Texten von Stermann &amp; Grissemann. Das Comedy-Duo nimmt damit an der Österreich-Ausscheidung zum Song-Constest teil.&lt;br /&gt;Nach sechs Jahren ist auch das Trio DBB (Danzer / Bäer / Baum) wieder aktiv und spielt einige Konzerte. Der Live-Mitschitt vom Wiener Orpheum erscheint als limiterte CD unter dem Titel &quot;AUSVERKAUFT!&quot;.&lt;br /&gt;Es folgt die Produktion von Theatermusiken zu &quot;Faust im Nacken&quot; und &quot;Don Quichote&quot;.&lt;br /&gt;Die Vorbereitungen für das Jubiläumsalbum &quot;SONNE &amp; MOND - Lieder und Geschichten aus 30 Jahren - Live&quot; laufen auf Hochtouren. Die Präsentation der Live-Doppel-CD findet am 7.10. im Wiener Orpheum statt. Erstmals haben Fans auch die Gelegenheit bei einer ansonsten nur Medienleuten und VIP&#039;s vorbehaltenen Gala-Veranstaltung dabei zu sein. Im Rahmen der Benefizveranstaltung AUSTRIA3 &amp; FRIENDS erhalten Ambros, Danzer &amp; Fendrich die goldene CD für &quot;AUSTRIA3 &amp;endash; Die Dritte&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2003&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Veröffentlichung der DVD &quot;Sonne, Mond &amp; Sterne&quot; sowie ab März eine ausgedehnte Tournee mit dem Programm &quot;Sonne &amp; Mond&quot; durch Deutschland und Österreich.&lt;br /&gt;Theatermusik zu &quot;König Karl der Kleine&quot;&lt;br /&gt;Es erscheint das Greatest Hitsalbum &quot;Weusd&#039; mei Freund bist ...&quot; von AUSTRIA3 und erreicht sofort Goldstatus, die DoppelDVD &quot;Weusd&#039; mei Freund bist ...&quot; (inkl. der bereits legendären gleichnamigen DoRo-Dokumentation und dem ersten Konzert im Theater an der Wien).&lt;br /&gt;Den Abschluß bildete das Austria3-Doppelkonzert am 7.12. in der Wiener Stadthalle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2004&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Im Februar erscheint das neue Studio-Album PERSÖNLICH, produziert von Dieter Kolbeck und Stephan Maass (KoMaa). Im Mai beginnt die Tournee mit dem neuen Programm. &quot;Jö schau&quot; wird von den österreichischen Fernsehzuschauern unter die zehn besten Lieder des Austro-Pop gewählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;2005&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Bei der Promi-Millionenshow mit Armin Assinger erspielen Georg Danzer, Arabella Kiesbauerr, Katharina Stemberger, Toni Polster und Viktor Gernot 240.000,00 Euro zugunsten von &quot;Licht ins Dunkel&quot;. Die Flutkatastrophe in Asien ruft eine bisher noch nicht dagewesene Hilfsbereitschaft unter den österreichen Musikern hervor. Neben der CD &quot;Deine Hilfe wird gebraucht&quot; (Initiator André Heller) werden bei zwei Benefizkonzerten in der Wiener Stadthalle Spenden für die Tsunami-Opfer lukriert. U. a. motivieren AUSTRIA3 (Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich) tausende Konzertbesucher und zahlreiche Sponsoren zur finanziellen Hilfe.</description>
      <pubDate>18.03.2007 14:11</pubDate>
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      <title>Mathilda</title>
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      <description>Mathilda - Die Musik für den schönsten Sonntag des Jahres.&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.mathilda-musik.de&quot; title=&quot;www.mathilda-musik.de&quot; rel=&quot;external&quot;&gt;www.mathilda-musik.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Mathilda«, die Band um den Texter und Komponisten Florian Bald mit ihrer Sängerin Anika Mauer, gründete sich im Spätherbst 2003 und ist seit kurzem Träger des renommierten »Nachwuchsförderpreises für junge Songpoeten 2004« der Hanns-Seidel-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Mathilda« machen deutschsprachige Musik. Sie verbinden die Tradition und Seele des klassischen Chansons mit den Ausdrucksmitteln der Popmusik, ohne dabei den Song aus den Augen zu verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Florian Bald, der neben seiner Tätigkeit als Chanson-Komponist auch Musik für Film und Bühne schreibt, lernte am Deutschen Theater Berlin die Schauspielerin und Sängerin Anika Mauer kennen, die seine musikalischen Vorlieben teilt, und man beschloss, einige von Balds neuen Liedern zusammen aufzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Projekt wuchs, und weitere Musiker gesellten sich zu den beiden - »Mathilda« war geboren. Den Bandnamen entlehnte man dem gleichlautenden Song von Harry Belafonte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben Bald und Mauer spielen bei »Mathilda« der Pianist und Keyboarder Peter Roth, der Bassist Marco Buttgereit, der Schlagzeuger Simon Brauer und die beiden Saxophonisten Sabine Wenzl und Florian Waldow. Was den Sound von »Mathilda« ausmacht, sind die unterschiedlichen Stilistiken, denen die Akteure entstammen. Ihr Wissen um die Spielarten des Pop und Rock, des Jazz und der Klassik erlauben es »Mathilda«, jedem Lied das angemessene Klanggewand anzulegen. Stets jedoch bleibt hinter den Rumba-Rhythmen, den Swing-Anleihen und den Soul-Bläsern das Chanson erkennbar, dem »Mathilda« sich verschrieben haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht zuletzt dank Balds Texten, deren Selbstironie die Melancholie vor der Schwermut bewahrt und die fröhliche Ausgelassenheit von der Albernheit trennt: Sie handeln von »Nachbarn, die bellen«, von Landeiern, die von der Großstadt überfordert sind, von Philosophenkongressen und der unerfüllten Liebe zu Barkeepern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;»Musik«, wie eine Journalistin befand, »für den schönsten Sonntag des Jahres«. </description>
      <pubDate>14.07.2004 14:45</pubDate>
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      <title>Krautrock</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=38</link>
      <description>Im zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Soldaten aufgrund des in deutschen Landen verzehrten Sauerkrauts von den Alliierten als „Krauts“ verspottet. Das sollte man zu Beginn wissen, denn darin liegt einer der Gründe für den Namen dieser Richtung. Dieser stammt nämlich vom britischen Star-Radiomoderator John Peel, der 1968 in einer seiner Radiosendungen einen Titel des frisch erschienenen Albums „Psychedelic Underground“ der deutschen Formation Amon Düül spielte. Dieser Titel trug den klangvollen Namen „Mama Düül und ihre Sauerkrautband spielt auf“. Im Verlauf dieser Sendung witzelte Peel ein wenig darüber und formte so den Namen „Krautrock“, in Bezug auf die Herkunft und den Titel des gehörten Stücks. Als in der nachfolgenden Sendung ein ähnlich geartetes Stück lief und Peel seine Bezeichnung wiederholte, stand der Name für die Richtung fest.&lt;br /&gt;Die britische und die amerikanische Musikszene trieb Mitte der 60er Jahre die wildesten Blüten – man hörte die ausufernden Soli von Jimi Hendrix, die aufrüttelnde Dynamik bei The Who, komplexe Songstrukturen bei The Nice usw. Und in deutschen Landen bekam man hauptsächlich Pop und Schlager zu hören. Zeit für die jungen Wilden, sich ihre eigene musikalische Identität zu schaffen. Und so machte man sich in Deutschland auf, neue Klänge und neue Songstrukturen zu erforschen, herumzuexperimentieren und vor allem zu improvisieren.&lt;br /&gt;Nun ist natürlich klar, daß diese Voraussetzungen nicht dazu führen konnten, daß ein einheitlicher Stil entstand. Der Begriff „Krautrock“ ist daher ein wenig irreführend, denn die musikalische Szene war kunterbunt und absolut nicht unter einen Hut zu bringen. Alle Gruppen, die unter „Krautrock“ zusammengefaßt werden, konnte man ebensogut in eine andere musikalische Schublade stecken – „Hardrock“, „Bombastrock“, „Elektro-Jazz“ ... wie später der Begriff „Neue Deutsche Welle“ umfaßt „Krautrock“ also Interpreten, die zu einer bestimmten Zeit in einem bestimmten Land Musik machten, womit auch schon sämtliche Gemeinsamkeiten aufgezählt wären.&lt;br /&gt;Aufgrund der großen Vielfalt der Musik, der Sperrigkeit und der oft überlangen Laufzeit vieler Titel, die schon vom ersten Augenblick das Bild des „Krautrock“ prägten, gelang es (glücklicherweise?) nicht oder nur teilweise, diese Richtung kommerziell zu erschließen. Es gab zwar einige Versuche, allerdings waren diese allesamt zum Scheitern verurteilt. Das hing sicherlich auch mit der unterschiedlichen Auffassung der Gruppen zusammen. Während eine Band wie z. B. Grobschnitt sich stundenlang im Übungskeller aufhalten konnte, um an den musikalischen Raffinessen und dem Teamgeist zu arbeiten, der ihnen später erlauben sollte, ihr Glanzstück „Solar Music“ problemlos und wie selbstverständlich auf über eine Stunde zu strecken, gab es andere Gruppen wie z. B. Amon Düül, die außerdem noch eine Art Wohngemeinschaft bildete, in der jeder spielen und singen konnte, wie es ihm gerade gefiel und in der die allgemeine Einstellung herrschte „Wer übt, der hat’s wohl nötig“. Auch musikalisch gab es nur wenige Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Gruppen – während sich eine Band wie Tangerine Dream in stundenlangen, ruhigen Improvisationen zwischen unzähligen, meist selbstgebauten Instrumenten verlieren konnte (dieses Prinzip wurde später auch als „kosmische Musik“ bezeichnet), rockten Birth Control munter und zeitkritisch mit Baß, Gitarren, Schlagzeug, Orgel und Sänger drauflos, während Eloy dem Bombast fröhnten und schon mal mit einigen Streichern ins Studio gingen.&lt;br /&gt;Wie dem auch sei – Krautrock war progressiv, in welche Richtung auch immer, und einflußreich, sowohl kurz- wie auch langfristig gesehen. Denn selten entwickelten sich Instrumente, Effektgeräte und Aufnahmetechnik so schnell wie in dieser Periode, was vor allem dem noch jungen Synthisizer zugute kam, so daß sich ab Mitte der 70er Jahre die elektronische Popmusik entwickeln konnte. Aber auch musikalisch hatte und hat der „Krautrock“ immer noch seinen Stellenwert, denn die ungewöhnlichen, experimentellen Klänge vieler Gruppen dieser Zeit wurden später häufig gesampelt und in anderen Stücken wiederverwertet.&lt;br /&gt;Namhafte Bands des „Krautrocks“ waren Amon Düül, Amon Düül II, Ash Ra (Tempel), Birth Control, Can, Cluster, Eloy, Epitaph, Faust, Frumpy, Grobschnitt, Guru Guru, Kraan, Kraftwerk, Neu!, Novalis, Popol Vuh und Tangerine Dream.</description>
      <pubDate>20.07.2004 04:16</pubDate>
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      <title>Bartsch, Paul (D.)</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=39</link>
      <description>Paul Bartsch (geb. 1954 in Wernigerode; lebt heute in Halle/Saale) ist seit Anfang der 80er Jahre als Liedermacher unterwegs. Der studierte Musikpädagoge und promovierte Literaturwissenschaftler begann als Gitarrist und Sänger in diversen Rockbands, doch das Covern reichte ihm bald nicht mehr. Inzwischen sind rund 400 Lieder entstanden, von denen ein Großteil seit 1990 auch auf Schallplatte, CD oder in Songbüchern veröffentlicht wurde. Sein aktuelles Projekt BARTSCH&amp;BAND hat mit der CD &quot;Bruchpiloten&quot; von sich reden gemacht: Die Jury der deutschen Liederbestenliste (&lt;a href=&quot;http://www.liederbestenliste.de&quot; title=&quot;www.liederbestenliste.de&quot; rel=&quot;external&quot;&gt;www.liederbestenliste.de&lt;/a&gt;) hat sie im Februar 2004 zur &quot;CD des Monats&quot; gewählt; der Song &quot;Irgendwann&quot; konnte sich dort sechs Monate lang unter den Top Ten behaupten. Neben dem Bandprojekt gibt es auch Solo- und Trio-Programme, darunter ein Programm mit Texten im ostfälischen Platt, das in seiner Heimat gesprochen wurde. Weitere Informationen, Kontaktmöglichkeiten&lt;a href=&quot;mailto:pdbhalle@aol.com&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;mailto:pdbhalle@aol.com&quot; title=&quot;pdbhalle@aol.com&quot;&gt;pdbhalle@aol.com&lt;/a&gt;&lt;/a&gt; sowie die Bezugsmöglichkeit diverser Publikationen finden sich auf der angegebenen Website.</description>
      <pubDate>09.08.2004 13:02</pubDate>
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      <title>Da Capo</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=40</link>
      <description>Da Capo (ital.: vom Kopf) ist die Spielanweisung, ein Musikstück von der so bezeichneten Stelle an von vorne (da Capo) zu beginnen. Die Anweisung steht meist in Verbindung mit &quot;al fine&quot; (bis zum Ende), wobei Fine entweder tatsächlich der Schluss des Stückes ist oder an einer anderen Stelle des Stückes mit &quot;Fine&quot; bezeichnet ist. Meistens geht dies mit einer Fermate oder Zäsur einher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ausdruck &quot;Da capo al Coda&quot; hingegen bedeutet, dass von Beginn an wiederholt wird, an einer entsprechend ausgezeichneten Stelle aber in das als Coda bezeichnete Nachspiel gesprungen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verwandt: Dal Segno&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Ausruf &quot;Da Capo!&quot; ist gleichfalls ein Mittel zur Beifallsbekundung durch das Publikum. Das Stück war so gut, dass man es am liebsten noch einmal von Beginn an hören würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Typische Verwendung findet die Anweisung in der sinnvollerweise so genannten Da Capo-Arie im Barock. Ihre Form mit A-B-da capo A findet man in unzähligen Opern und Oratorien dieser Zeit. Die Praxis war, den abschließenden, wiederholten Teil stark zu verzieren und so die Kunstfertigkeit des Gesangssolisten vorzuführen. Dies stellt heute in der Oper die Regisseure immer wieder vor das Problem, die ohnehin nicht sehr handlungsfördenden Arien - sie bestehen oft nur aus ein paar Textzeilen - mit einer zielgerichteten Handlung zu versehen. Schließlich existiert meist eine Entwicklung oder ein Kontrast zum B-Teil, durch die Wiederholung des A-Teils wird die Figur aber wiederum in das &quot;alte&quot; Gefühl zurückprojiziert.</description>
      <pubDate>18.11.2004 17:18</pubDate>
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        <item>
      <title>Renaud (Renaud Séchan)</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=43</link>
      <description>Renaud (* 11. Mai 1952 in Paris) ist Poet, Sänger, Komponist, Schriftsteller und (gelegentlich) Schauspieler. &lt;br /&gt;Renaud wurde als 5. von 6 Kindern geboren und wuchs in einfachen, aber komfor-tablen bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater stammt aus einer Intellektuellen-familie, seine Mutter aus dem Arbeitermilieu.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Seinen 16. Geburtstag feierte auf den Barrikaden von Paris. In diesem Alter begann er bereits Texte zu schreiben. Der junge Renaud hatte verschiedene kleine Jobs, &lt;br /&gt;z. B. als Verkäufer in einem Bücherladen und in einer Werkstatt für Motorräder. Zusammen mit einem Freund trat er als Straßenmusikant in Paris auf. Am Anfang arbeitete er nach seinen Auftritten noch als Barmann und Gläserspüler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seinen ganz persönlichen Stil prägte er durch eine flapsige Alltagssprache, die bis dato noch von keinem Chansonnier benutzt wurde und mit der er vor allem die Jugend ansprach. Er besang zunächst alltägliche Situationen in den Pariser Vorstädten und das Leben ihrer Bewohner, zeigte aber auch Engagement mit kritischen Texten, die ihm den Ruf eines Rebellen einbrachten. Auch Liebeslieder mit einer ganz eigenen Art von Romantik, Beschreibungen alltäglicher Situationen und humorvolle Texte, die aber nie eines reellen Hintergrundes entbehren, gehören zu seinem Repertoire. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine größten Erfolge waren Laisse beton (1977), Dans mon HLM (1980), En cloque (1983), Mistral gagnant (1985) und Manhattan-Kaboul (2002). Insgesamt schrieb er ca. 160 Chansons.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Renaud hat von 1975 bis heute (2004) folgende Studioalben herausgebracht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1975 Amoureux de Paname	&lt;br /&gt;1976 Pace de ma mob	&lt;br /&gt;1979 Ma gonzesse	&lt;br /&gt;1980 Marche à l’ombre	&lt;br /&gt;1981 Le retour de Gérard Lambert	&lt;br /&gt;1983 Morgane de toi	&lt;br /&gt;1986 Mistral gagnant	&lt;br /&gt;1988 Putain de camion	&lt;br /&gt;1991 Marchand de cailloux	&lt;br /&gt;1992 Renaud cante el’ Nord	&lt;br /&gt;1994 A la belle de mai	&lt;br /&gt;1996 Renaud chante Brassens	&lt;br /&gt;2002 Boucan d’enfer	&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den Studioaufnahmen veröffentlichte Renaud 5 Live-Alben. Dazu gesellen sich eine große Anzahl von Samplern und Singles, sowie einige Bücher und ein paar Filmauftritte (Hauptrolle in „Germinal“1993).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Renaud lernte seine Frau Dominique 1977 kennen und hat mit ihr eine Tochter, Lolita (*1980). Ab 1995 wurde er zunehmend von Depressionen und allerlei Ängsten geplagt. Dies führte zur Alkoholabhängigkeit und 1998 zur Zerstörung seiner Ehe. Im August 2004 meldete die Presse seine Heirat mit Romane Serda in Las Vegas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den letzten Jahren wurden seine Lieder immer persönlicher und haben viel von ihrem früheren Biss verloren. So kann man seine letzte CD als persönliche Therapie sehen, da sich ungefähr die Hälfte der Lieder mit seiner privaten Misere auseinandersetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Renaud lebt in Paris.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor: Marianne Schwachhofer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
      <pubDate>11.11.2004 20:33</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Chansonnier</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=44</link>
      <description>Chanson-Interpreten heißen in Frankreich schlicht chanteur und chanteuse. Als chansonnier bezeichnet man eher einen Kabarettisten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sänger, die das Hauptgewicht auf den Text legen, bezeichnet man als diseur und diseuse.</description>
      <pubDate>12.11.2004 10:54</pubDate>
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    </item>
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      <title>Bode, Frank</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=45</link>
      <description>&lt;br /&gt;Der Sänger und Gitarrist Frank Bode, Jahrgang 1967, aus Herzberg im Harz ist seit 1990 professioneller Liedermacher. In seinen Anfängen beeinflusst von der Folk Musik der 60er und 70er Jahre, etwa von Peter, Paul &amp; Mary, James Taylor oder Gordon Ligthfoot, begann er 1987 eigene Songs zu komponieren. Einfühlsam beschreibt Frank Bode die ihm eigenen Empfindungen, erzählt von seinen Problemen, seinen Träumen, von Liebe und der Erinnerung an die Kinderjahre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit durchweg eigenen Produktionen, in den Anfängen Musikkassetten, später zweier Maxi-CDs dokumentierte Bode sein künstlerisches Schaffen und erzielte in den vergangenen 10 Jahren auch einige Erfolge: Wettbewerbspreise u. a bei „Lieder so schön wie der Norden“ (NDR 1990) und bei „Songs an einem Sommerabend“ des Bayerischen Rundfunks (1995), sowie die Teilnahme am „Kontaktstudiengang“ Popularmusik“ an der Musikhochschule Hamburg 1992 sind erwähnenswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #003300;&quot;&gt;Autorin: Katharina Rasper&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #0033FF;&quot;&gt;Diskographie&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1991 die erste Solo-MC „Nie alles verstehen“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1995 Veröffentlichung der ersten Maxi-CD „Frank Bode“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1996  Zweite Maxi-CD: Patchwork&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1997 Produktion der 1. CD mit Folkgruppe Campfire:„Under the moon“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der CD &quot;Wurzeln&quot; legt Frank Bode im Jahre 1999 erstmals eine Zusammenfassung seines künstlerischen Schaffens in den Ursprüngen vor. Enthalten sind 21 seiner ersten Lieder aus den Jahren 1988 bis 1992. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahre 2001 kommt die CD „Schicksal“ auf den Markt. Erstmalig ausgestattet mit krachenden Drums, fetten Arrangements, gefühlvollen, fast poppigen Balladen, Balladeskem, und Songs, die man schon unter das Genre Musical einordnen könnte, bietet diese CD eine von Frank Bode noch nie dargebotene Vielfalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Live-CD Frank Bodes entstand im Vorprogramm eines&lt;br /&gt;Hannes Wader-Konzertes im März 2002 in der Stadthalle Osterode.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die CD  „Es ist soweit“ mit 10 neuen Weihnachtsliedern erschien 2002 - mit Liedern nicht nur für Kinder. Auftritte mit seinem eigenen Weihnachtsprogramm in Kirchen, Schulen und Altersheimen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2003 wird der „Freundeskreis Frank Bode“ gegründet&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 24.09.2004  wird die aktuelle CD von Frank Bode. „Aus dem Weg“ auf einem Konzert in der Stadthalle in Osterode vorgestellt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: x-small;&quot;&gt;Autorin bzw. übermittelt von Doro1100&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;</description>
      <pubDate>11.01.2005 18:05</pubDate>
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    </item>
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      <title>Politisches Lied</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=46</link>
      <description>Ein politisches Lied ist ein Gesangsstück mit einer gesellschaftlich-politischen Tendenz. Es will Menschen durch Zuhören und Mitsingen einerseits Zusammengehörigkeit vermitteln bzw. als Identifikationsfaktor wirken und andererseits zur Reflexion und Veränderung gesellschaftlicher Zustände anregen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im heutigen deutschen Sprachraum umfasst der Ausdruck &quot;politisches Lied&quot; im Wesentlichen ein gesellschaftskritisches und progressives Programm. Rechtes und rechtsradikales Liedgut fällt nicht darunter (siehe hierzu Rechtsrock).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgende Aspekte politischen Liedguts lassen sich u.a. unterscheiden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Arbeiterlied &lt;br /&gt;Das Arbeiterkampflied (Beispiel: Die Internationale). Es beklagt soziale Missstände und ruft zum Widerstand auf. &lt;br /&gt;Die polititische Hymne transportiert gesellschaftliche Visionen (z. B. Die Internationale). &lt;br /&gt;Beispiele: Arbeiter von Wien, Für Immer Punk, Get Up, Stand Up. &quot;Enough Is Ehough&quot;. &lt;br /&gt;Die proletarische Ballade wie z.B. die &quot;Proletenpassion&quot; der österreichischen Band &quot;Schmetterlinge&quot; &lt;br /&gt;Der Protestsong, vorwiegend im Zuge der sogenannten 68er Bewegung entstanden, übt Kritik, eröffnet neue gesellschaftliche Utopien, oder manifestiert sunkulturell kollektiv empfundene Zustände. (Pete Seeger) &lt;br /&gt;Die Hippiemusik lässt sich eigentlich als programmatische Absage an Politik verstehen. (&quot;If you&#039;re going to San Francisco&quot;. U.a. Konstantin Wecker hat diese Art des politischen Liedes im deutschsprachigem Raum umgesetzt. &lt;br /&gt;Mit der Punkmusik formuliert sich in der Regel ein politischer Widerstand, der auch auf musikalischer Ebene die als Herrschaft verstandenen Regeln des Musikmachens (Akkorde, Melodien) angreift (vgl. z.B. The Ex) &lt;br /&gt;Das Widerstandslied im politischen Kampf oder Bewegungen entstandene Lied, begleitet Menschen bei Ihren Versuchen sich gegen Unterdrückung zu wehren bzw. eine Gesellschaftsveränderung herbeizuführen. Oft sind die Urheber dieser Lieder nicht bekannt. &lt;br /&gt;Widerstand im Nationalsozialismus: &quot;Die Moorsoldaten&quot; (entstanden im Konzentrationslager) &lt;br /&gt;spanisches Bürgerkrieg: &quot;A las Barricadas&quot; &lt;br /&gt;Italien: Bella Ciao &lt;br /&gt;Chile: &quot;El pueblo unido&quot; &lt;br /&gt;Auch das heute volkstümlich anmutende Wienerlied war um 1900 eine der wenigen Möglichkeiten, die K.u.K.-Monarchie zu kritisieren. &lt;br /&gt;Romantisch historisierende Imitationen sind z.B. das 1920 entstandene Bauernkriegslied &quot;Des Geyers schwarzer Haufen&quot; &lt;br /&gt;Sänger wie Reinhard Mey dürften wohl die Bezeichnung ,,Politischer Barde&quot; von sich weisen.</description>
      <pubDate>31.01.2005 21:12</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Bénabar</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=47</link>
      <description>Bénabar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bènabar heißt mit bürgerlichem Namen Bruno Nicolini. Geboren am 16. Juni 1969 in einem Pariser Vorort, wollte er eigentlich eher in der technischen Sparte des Kinos arbeiten. Er machte eine Lehre als Photograph und eine Ausbildung zum Regisseur. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber 1994 schrieb er ein Chanson für einen Freund und entdeckte sein Talent. 1996 gründete er seine erste Gruppe „Bénabar et associes“ und brachte ein Album heraus, dass allerdings unbeachtet blieb. Sein zweites Album 2002 machte ihn berühmt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat das Kino verlassen und ist seitdem dem Chanson treu geblieben. Sarkastisch erzählt er vom alltäglichen Leben und den Anti-Helden, die in uns schlummern – und trifft mit seinen Texten ins Schwarze. Er deckt die kleinen Macken mit einem gewissen Humor auf und schlüpft in die Haut verschiedener Personen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Name &quot;Bénabar&quot; ist eine durch Vertauschen der Silben entstandene Verballhornung des Namens &quot;Barnabé&quot;. Dies ist der Name eines Clowns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal ist es ein kleiner Junge, der Schwierigkeiten hat mit dem Fahrradfahren hat. Einmal eine Frau deren Ruf auf der Schule nicht der Beste war – eine die jeder mitgenommen hat. Jetzt trifft sie einen früheren Schulfreund und erzählt von ihrem Mann der sie „gerettet“ hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein letztes Album « Les Risque du métier » war Album des Jahres beim « Victoire de la musique 2004.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bénabar erfreut sich ausgewöhnlicher Beliebtheit beim jungen französischen Publikum.&lt;br /&gt;</description>
      <pubDate>05.08.2005 08:53</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Bruni, Carla</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=48</link>
      <description>Eine Italienerin in Frankreich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Carla Bruni wurde am 23. Dezember 1968 in Turin geboren. Ihr Vater Alberto Bruni-Tedeschi (gestorben vor 8 Jahren), war ein reicher Industrie-Erbe, aber auch Komponist. Ihre Mutter ist Pianistin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Anfang der siebziger Jahre wanderte die Familie nach Paris aus, um dem Kidnapping der Roten Brigaden in Italien zu entgehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit 19 Jahren brach sie ihre künstlerische Ausbildung ab, um Mannequin zu werden. Sie stand z. B.  bei Saint Laurent , Dior und Chanel unter Vertrag.  Sie war auch auf den Titelseiten von Magazinen zu sehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Jahren lebt sie mit Raphael Enthoven zusamenn, einem Philosophen und Radio-Produzenten. Die beiden haben seit 2001 ein gemeinsames Kind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1997 erklärte sie ihren Rückzug aus dem Model-Geschäft und schrieb 6 Lieder für ein Album von Julien Clerc., das im November 2000 erschien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr erstes eigenes Album &quot;Quelqu&#039;un m&#039;a dit&quot; erschien im November 2002. Alle Chanson auf diesem Album, mit Ausnahme eines Titels von Serge Gainsbourg, hat sie selbst mit einem Freund zusammen komponiert und getextet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Februar 2004 erhielt sie für dieses Album den &quot;Victoires de la Musique&quot; -Preis für die beste Interpretin des Jahres. </description>
      <pubDate>24.03.2007 22:05</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Brel, Jacques</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=49</link>
      <description>&lt;b&gt;Brel, der Don Quichotte von Flandern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom kurzen Leben eines Rebellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1929 ist ein denkwürdiges Jahr für Belgien! Drei legendäre Personen werden geboren: Kommissar Maigret, Tim der kleine Reporter (Comic-Figur) und Jacques Brel, der Don Quichotte von Flandern, der im Alter von 23 Jahren den Kampf gegen alle Mühlen der Welt beginnen wird. Seine Waffen: seine Gitarre, seine Lieder und seine Ideale.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Sohn eines flämischen Industriellen (aber französischsprachig), kannte J. B. eine bürgerliche und katholische Kindheit - brav und sterbenslangweilig. Faul in der Schule, aber folgsam, begann er  in der Verpackungsfabrik seines Vaters zu arbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort begreift er, dass es nicht das einzige Ziel im Leben eines Mannes ist, den Sternen anderer zu folgen, sondern seinen eigenen: ein ewiger Abenteurer zu werden, immer bereit für einen neuen Aufbruch, für eine neue Schlacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;J.B. entdeckte 1953 die Chansons, wie andere eine Religion entdecken. Er hat alles verlassen: Seine Heimat, seine Familie, sein wohlhabendes Leben. Nachdem er die Niederlagen derer kennenlernte, die ihren eigen Weg suchen, lebte er 10 Jahre im Triumph - mitgetrieben wie ein Verrückter in seinem &quot;Walzer der 1.000 Takte&quot;, mit mehr als 300 Konzerten im Jahr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahr 1967, angekommen auf dem Gipfel seines Ruhms, kündigte er seine letzte Tournee an. Warum? Weil es auf diesem Weg nichs mehr für ihn zu finden gab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ging wieder unbekannte Straßen - musikalische Komödien  und Kino. Schon krank, suchte er bald seinen &quot;unerreichbaren Stern&quot; jenseits des Meeres, wo er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Stern erlosch am 9. Oktober 1978 als er auf der Durchreise in Paris war. Auf seinem Sarg, der ihn das letzte Mal auf seine Insel bringt, stehen 4 Worte mit Kreide gekritzelt: &quot;Brel, Tahiti, Îles Marquises&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Insel als Grab - und Gauguin zum Kameraden für die Ewigkeit.</description>
      <pubDate>19.08.2008 02:59</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Label</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=50</link>
      <description>Der Begriff „Label“ stammt aus dem Englischen und bedeutet eigentlich „Etikett“ oder „Aufkleber“ und ist heutzutage gleichzusetzen mit einem Markennamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plattenfirmen, die etwas auf sich hielten und halten, waren und sind in aller Regel bemüht, ihre potentiellen Kunden mit einem möglichst breiten Sortiment anzusprechen. Da es nun allerdings praktisch unmöglich ist, sämtliche Lieder zu kennen oder die Interpreten nur anhand der Namensnennung einem bestimmten Musikstil zuzuordnen, ging man bereits in der Anfangszeit der Tonträger dazu über, die Musik grob in Musikrichtungen einzuteilen und diese dann unter einem besonderen, firmeninternen Markennamen zu veröffentlichen. Man gab also dem musikalisch interessierten Halb-Laien bereits mit diesem speziellen Aufkleber auf dem Tonträger einen Hinweis darauf, was sich auf ihm befand.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Um ein möglichst mustergültiges Beispiel zu nennen, sei hiermit auf die DDR-eigene VEB Deutsche Schallplatten Berlin verwiesen, bei der man diese Trennung sehr konsequent durchführte und bei der somit fast keine Ausnahmen zu finden sind: unter dem Dach der VEB Deutsche Schallplatten Berlin fanden sich ganze fünf Labels: Veröffentlichungen im Klassik-Bereich wurden unter dem Label „ETERNA“ herausgegeben, später wurde noch ein weiteres Label für aktuelle E-Musik der DDR ins Leben gerufen: „NOVA“. Unterhaltungsmusik inkl. Pop, Rock etc. fand unter dem Label „AMIGA“ in die Plattenläden; Hörspiele oder Theateraufnahmen wurden unter „LITERA“ veröffentlicht. Spezielle Schallplattenaufnahmen, die für den Schulunterricht verwendet werden konnten (meistens kommentierte Zusammenfassungen aus dem gesamten Schallplatten-Sortiment), erblickten unter dem Label „SCHOLA“ das Licht der Welt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Laufe der Zeit ist man dazu übergegangen, auch kleine, unabhängige Plattenfirmen als „Label“ zu bezeichnen. Hintergrund ist der, daß häufig kleinere Plattenfirmen die Vertriebswege der großen Unternehmen nutzen und diese im Gegenzug ein bißchen Werbung auf dem Tonträger hinterlassen dürfen, so daß eine wirkliche Trennung heutzutage sehr schwer fällt. Hinzu kommt noch, daß es sehr viele „Indie-(also „Independent“ – unabhängige)-Labels“ gibt, die von sich aus auf einen einzelnen Musikstil so eingeschworen sind, daß man von ihnen keine Veröffentlichungen in einem anderen Musikbereich erwarten kann.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Als Beispiel soll die amerikanische Plattenfirma „Kranky Records“ genannt werden, die sich ausschließlich auf die Herstellung von Alben konzentriert, die dem Postrock-Bereich zugeordnet werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als weitere Besonderheit wäre noch zu sagen, daß es im Laufe der Zeit immer wieder vorkam, daß sich ein Label derart gesund entwickelte, daß man gezwungen war, eine noch deutlichere Ordnung hineinzubringen. So kam es in einzelnen Fällen dazu, daß innerhalb des Labels ein weiteres Label gegründet wurde – ein sogenanntes „Sublabel“ oder „Unterlabel“ (oder auch „Division&quot;).&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Als Beispiel sollen hier die Veröffentlichungen der Beatles genannt werden: ursprünglich bei EMI unter Vertrag, wurden die Beatles in Großbritannien dem Parlophone-Label zugeordnet. Als die Beatles jedoch kurze Zeit später ihr eigenes Label gründeten („Apple“), um von ihnen geförderte Popmusik zu veröffentlichen, wurde dieses der Parlophone untergeordnet, anstatt ihm als gleichberechtigtes Label zur Seite zu stehen. Somit wäre „Apple“ ein Sublabel der „Parlophone“.&lt;/em&gt;</description>
      <pubDate>02.06.2005 23:47</pubDate>
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    </item>
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      <title>Söllner, Hans</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=51</link>
      <description>Söllner, Hans&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;geboren am 24.12.1955 in Bad Reichenhall / Bayern / Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spricht von sich selbst als &quot;die Sau von Berchtesgaden&quot; und empfindet sich zunächst als Mensch, dann als Bayer und zu allerletzt als Deutscher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der folgende Lebenslauf wurde 1992 von Hans Söllner selbst verfaßt und stammt aus dem Booklet des Albums &quot;Der Charlie&quot;. Leider wurde er bis heute von Hans nicht aktualisiert, trotzdem ist er sehr interessant !&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mit 3 Jahren besuchte ich den katholischen Kindergarten in Bad Reichenhall, St. Zeno, und nach einem 3/4 Jahr schweren Diezl- Entzugs (Schnuller-Entzugs) fand ich mich für den Rest meines Lebens damit ab, daß man mit diesen Leuten nicht diskutieren kann. Einschulung in die Hauptschule Marzoll mit 6 Jahren, Entlassung nach 9 Jahren. In dieser Zeit besuchte ich noch 4 Jahre den Trachtenverein Marzoll vom 10. bis zum 14. Lebensjahr; da aber dann die elterliche Gewalt mich nicht mehr dazu zwingen konnte, mir einen Stiftenkopf zu schneiden, wurde ich in Anbetracht meiner immer länger werdenden Haare aus diesem Trachten-Club ausgestoßen und muß seither mein Leben allein fristen. Mit 15 begann ich eine Lehre als Koch und beendete diese nach 3 Jahren erfolgreich. Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit wurde ich nach Füssen geschickt, um dort zu lernen, wie ich mich im Kriegsfall für mein Land aufzuopfern habe. Jedoch nach 3 Monaten Grundausbildung entschloß ich mich, lieber den Behinderten den Arsch zu wischen, als den Blöden in denselbigen zu kriechen. Nach 16 Monaten Zivildienst in Weilheim (damals Strauß-Hochburg) zog ich nach München, um dort 2 Jahre arbeitslos zu sein und in dieser Zeit mein erstes Lied zu schreiben: &quot;Endlich eine Arbeit&quot;. Nach diesen zwei Jahren Arbeitslosigkeit begann ich in München eine Lehre als Kfz-Mechaniker, welche ich auch erfolgreich abschloß. Während der Berufschulzeit in diesen 3 Jahren Lehre schrieb ich die gesamten Titel für meine erste LP und schaffte den Abschluß trotzdem. Und damit begann auch schon meine Karriere als &quot;Sau von Berchtesgaden&quot;. Nachdem ich Jahre damit verbrachte, auf einer geschenkten Gitarre vier Griffe zu erlernen, begann ich genauso mittelmäßig zu mittelmäßigen Gitarrenspiel zu singen - und hatte 1979 meinen ersten Auftritt in der damaligen Münchner Kleinkunstbühne „Robinson“. Nach 6 Jahren erfolgloser Wohnungssuche in München, kam ich zu dem Schluß, daß ich von diesem Staat nichts zu erwarten habe und entschloß mich, meine mir noch verbleibende Zeit in diesem Leben dazu zu nutzen, diesem Staat zu verklickern, daß er mich am Arsch lecken kann. Wodurch die ersten polizeilichen Ermittlungen begannen. Nach schweren seelischen und körperlichen Entzugserscheinungen von meiner damaligen Freundin floh ich überstürzt im Winter 1986 auf das „Island in the Sun“ - Jamaika - und erholte mich bei regelmäßigem Marihuana-Genuß sichtlich von meinem Leiden. Durch meine mir angeborene gärtnerische Begabung und meine Liebe zur Natur gelang es mir sehr bald, diese Pflanze in Deutschland zu kultivieren. Da ich nun mehr Wert auf Qualität als auf Quantität lege, wurde mir der Genuß von Marihuana auch in Deutschland (natürlich jahreszeitlich bedingt) zur lieben Gewohnheit. Da ich alle Drogen absolut verabscheue, besonders die im Handel erhältlichen wie z.B. Alkohol, Lösungsmittel, Patex usw., bin ich der Meinung, daß durch die Legalisierung von Marihuana 1. dieser Staat durch Alkoholsteuern nicht mehr unterstützt werden kann und daß 2. auch Dealern das Wasser abgegraben wird. Marihuana wird in Jamaika als Kraut der Weisheit beschrieben, und deshalb durchschaute ich beim Genuß jener überall wachsenden Pflanze immer mehr die Hintergründe dieses Staates und seines Systems. Ich merkte sehr bald nach dem Genuß jener Kräuter, ob nun als Tee getrunken oder als Plätzchen gebacken oder auch nur simpel geraucht, daß Du in diesem Staat nur dann anerkannt und menschlich behandelt wirst, wenn Du so bist, wie SIE Dich gerne haben wollen. Da mir nun nichts ferner liegt, als für irgend jemanden das zu sein, was er gerne hätte, fingen sie natürlich bald an, mich mit gezielten Schlägen in den Sack in IHRE Schranken zu weisen. Nur übersahen sie leider den Zeitpunkt, wo mir diese Schläge noch Schmerzen bereitet hätten. Bei meinem Jahresabkommen kann ich es mir nach Abzug von Kost und Logis für mich und meine Kinder (mittlerweile sind&#039;s zwei, ein drittes ist in Arbeit) leisten, daß mir ein Gauweiler und ein Strauß (hoffentlich gibt&#039;s keine Wiedergeburt) am Arsch vorbeigehen. Da ich mittlerweile auch davon überzeugt bin, daß jeder Mensch den Weg gehen muß, den sein Rhythmus bestimmt, werde ich meinen Weg, auch wenn er durch Gerichtssäle und Ausnüchterungszellen führt, bis zum Ende gehen. Und so wie es bis jetzt aussieht, wird es ein langer Weg.       Hans Söllner.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SÖLLNER hat im Laufe der Jahre unzählige Ermittlungs- und Gerichtsverfahren hinter sich bringen müssen, da ihm &quot;die Obrigkeit&quot; viele seiner kompromißlos ausgesprochenen Äußerungen als Beleidigungen und damit als Straftat ausgelegt hat. Er zählt heute als der Liedermacher mit der höchsten Ansammlung von Geldstrafen in Deutschland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;SÖLLNER singt ausnahmslos im Dialekt seiner bayerischen Heimat, ist aber dennoch bis weit in den Berliner Raum und sogar in Norddeutschland gern gehört und geschätzt, zumal er als eine Art &quot;Gallionsfigur&quot; der Marihuana- Szene angesehen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben seiner Tätigkeit als Solo- Interpret tritt er in den letzten Jahren vermehrt mit einer Band auf. Dies war zunächst &quot;Bayerman Vibration&quot; und ist aktuell &quot;Bayman`Sissdem&quot;. Hier verarbeitet er viele Klänge seiner Lieblingsinsel Jamaika in Reggae und Reggae- ähnlichen Songs.</description>
      <pubDate>04.07.2005 14:48</pubDate>
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    </item>
        <item>
      <title>Fanzine</title>
      <link>http://www.liedermacher-forum.de/modules/lexikon/entry.php?entryID=52</link>
      <description>Eine Verballhornung aus &quot;Fan&quot; und &quot;Magazine&quot;. Demnach ein &quot;Fan-Magazin&quot;. Zu Deutsch etwa &quot;Gernhörer-Zeitschrift&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fanzines sind Magazine, die von Fans für Fans gemacht werden. Sie werden oft fotokopiert oder im Offsetdruck vervielfältigt. Neben diesen Papierformen hat sich insbesondere mit der Verbreitung des Internets auch die elektronische Verbreitung etabliert, bei der die Inhalte als HTML oder PDF veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Macher der Fanzines sind engagierte Mitglieder der entsprechenden Szene und betreiben das Schreiben und Vervielfältigen der Hefte auf eigene Kosten und nicht selten in ihrer Freizeit. Es gibt die verschiedensten Fanzines: Fanzines für Fußballfans, Punk, Comics, verschiedene Musikrichtungen und -szenen, Rollenspiele usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fanzines sind häufig in Umgangssprache geschrieben und beinhalten je nach Themengebiet beispielsweise Konzertberichte, Fußballspielberichte von Seiten der Fans, Interviews mit den jeweiligen Stars, Hintergrundberichte und Kritiken zu Tonträgern, Konzerten, Brettspielen oder Produkten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verbreitet sind sie meist nur in der jeweiligen Szene, wo sie im Abonnement verschickt oder persönlich verteilt werden. Einige werden auch in der jeweiligen Szene zugeordneten Läden gehandelt. Gerade bei den elektronischen Fanzines existieren auch etliche kostenlose Exemplare.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fanzines sind so gut wie nicht in normalen Bibliotheken zu finden. Der Verein Archiv der Jugendkulturen hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, Fanzines zu sammeln und zu archivieren, um sie für ein breiteres Publikum, die Wissenschaftliche Forschung und die Nachwelt verfügbar zu machen.</description>
      <pubDate>08.08.2005 20:54</pubDate>
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