Veröffentlicht von Doro1100 am 30.07.2010 (8 mal gelesen)
Liebe Freundinnen und Freunde!
Nun wird es mal wieder dringend Zeit für einen Freundesbrief und neue Informationen.
Das Jahr ist bisher wirklich toll gelaufen mit 6 Konzerten in Wuppertal, Dorsten, Langenfeld, Klingenthal (Sachsen), Bad Kreuznach und Goslar.
Die Resonanzen waren total ermutigend und viele Einladungen für 2011 wurden ausgesprochen. Es ist einfach wunderschön, den Menschen bei live-Auftritten zu begegnen, in die Augen zu schauen und zu spüren wie die Lieder Herzen und Hirne berühren. Was für ein Vorrecht! So schön es auch ist Lieder zu schreiben und im Studio aufzunehmen, das Filetstück meiner kreativen Tätigkeit ist immer die Begegnung mit der Zuhörerschaft.
8 weitere Konzerte sind gebucht bis zum Ende des Jahres und wer „Normenkult“ noch einmal live hören möchte, ist herzlichst eingeladen dabei zu sein.
Das LariFari ist ein Liedermacher Duo, die sagen: "Wir machen Akustik Rock!" Und so hört es sich auch an. "Mit Stil, mit Witz, mit Eleganz" - Kann man also viel von ihnen erwarten. Aber Das LariFari ist nicht nur Musik, sondern eine Lebenseinstellung mehrerer Freunde geworden. Sie arbeiten gemeinsam am Projekt mit und jeder bringt sich mit ein. ...
In fast schon existentialistisch anmutender Manier präsentiert Amélia Albers ihre Lieder und singt von den Jahreszeiten der Seele. Vom Leben, das sich auf unsere Falten legt und uns zu herbstlichen Gestalten macht, von verschneiten Herzen, die sich in Aprilschmetterlinge verwandeln und von der Trauer, die leicht wie der Frühling werden kann. Die in Berlin aufgewachsene Songpoetin erhielt ihre ...
In jeder Saison haben wir die Rubrik "Blauer Salon". Der BLAUE SALON ist die Bühne für singende Poeten und Liedermacher. Wenn es so weit ist, findet man den Hinweis unter News. ...
Wader und Wecker in Wattenscheid Wattenscheid. Zwei legendäre, seelenverwandte Musiker treten in der Freilichtbühne auf: Konstantin Wecker und Hannes Wader gastieren am Sonntag, 15. August, ab 19 Uhr mit ihrem Programm „Kein Ende in Sicht“ in Wattenscheid.
Ob Liebhaberei oder Berufswunsch – die Präsentation von (deutschsprachigen) Songs und Chansons ist eine besondere Kunst! Die Leidenschaft, der Witz, die Sehnsucht, Sachlichkeit oder Ironie eines "Drei-Minuten-Dramas" funktioniert nur mit einer authentischen Interpretation. Nur wer als Bühnenperson ECHT ist, kommt mit seiner Botschaft beim Gegenüber an. Dabei ist nicht primär die ausgebildete Singstimme entscheidend, sondern vielmehr die Intensität und Präsenz des Vortrags.
Kitty Hoff hat das selbst mehrfach erfolgreich erlebt bei Aufnahmeprüfungen, Wettbewerben, Meisterkursen, Konzerten und CD-Produktionen (Virgin/EMI, BlueNote Germany/EMI). Ihr Wissen aus 17-jähriger selbständiger Bühnen- und Künstlererfahrung soll die Teilnehmer/innen des Workshops auf ihrem eigenen musikalischen Weg unterstützen. Durch ihre Zusatzausbildung zur Mentaltrainerin gibt Kitty Hoff auch wichtige Impulse, mit den oft vorhandenen "Blockaden im Kopf" umzugehen, die den Bühnenvortrag beeinflussen können.
Gearbeitet wird an der bewussten Wahrnehmung von Text und Musik, dem authentischen Selbstausdruck und an der Präsentation mitgebrachter Songs (eigenes oder fremdes Material, bitte möglichst deutschsprachig und unbedingt auswendig!). Es gibt Gruppenübungen und Einzelunterricht vor der Gruppe, wobei erfahrungsgemäß die zuschauenden Kursteilnehmer genauso profitieren wie der/die Vortragende/r. Zur musikalischen Begleitung steht den Teilnehmer/innen ein Pianist zur Seite. Abschließend gibt es ein internes Konzert mit den erarbeiteten Songs und nach Wunsch ein persönliches Feedback in einem Einzel-Gespräch mit Kitty Hoff.
"Winterreise" ist Michael H. Gloths fünftes und letztes Studioalbum als "reiner Liedermacher".
Wie Titel und Cover bereits andeuten, widmet er sich diesmal vorrangig dem Thema "Kälte". Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung stand er damit keineswegs allein da - Schlagworte wie "Kalter Krieg", "Overkill", "sterbende Umwelt" in den Medien sowie gesellschaftliche Veränderungen sorgten dafür, dass sich noch weitere Interpreten mit diesem Thema auseinandersetzten. Insbesondere den Liedermachern wehte ein deutlich kühlerer Wind um die Nasen, da sich auch in Sachen Musiktrends einiges getan hatte - die Neue Deutsche Welle schwappte über das Land, Liedermacher waren nicht mehr gefragt.
Also findet man auf der "Winterreise" Lieder über Isolation, Einsamkeit, Zukunftsangst und Tod, aber auch der Hoffnung und der Liebe werden einzelne Titel gewidmet. Selbstverständlich vertont Gloth auch fremde Gedichte - zum wiederholten Mal von Erich Kästner, darüber hinaus von Rainer Maria Rilke und dem "Ollen Hansen" P. T. Schulz. Darüber hinaus verweist er in dem etwas zwiespältigen Titelstück zusätzlich auf Autoren wie Heinrich Heine, Tucholsky, Mann und Verlaine.
Es ist ein wenig ungewöhnlich für Michael H. Gloth, dass ausgerechnet seine eigenen Texte qualitativ schwächeln. Er erreicht weder sein eigenes früheres Niveau noch kann er ansatzweise mit den von ihm ausgewählten Dichtern mithalten. Seine Lieder wirken teilweise deutlich spröder, mitunter auch etwas einfältig. Dennoch enthält das Album auch den einen oder anderen Lichtstrahl ("Was Wurzeln hat", "Lied vom Windrad"). In musikalischer Hinsicht ist bei Michael H. Gloth dagegen noch alles beim Alten. Die Anleihen bei Hannes Wader und - hier besonders - Reinhard Mey sind auch auf der "Winterreise" deutlich zu hören, Gloth scheint nicht mehr an einer eigenen musikalischen Identität interessiert zu sein.
Das Album lässt sich aller Kritik zum Trotz noch immer gut hören, allerdings ragt es rein qualitativ aus dem Gros der damaligen Veröffentlichungen nicht heraus, und auch Gloth selbst hat bessere Alben aufgenommen. Dem Album scheint so etwas wie der letzte Schliff zu fehlen, vielleicht auch einfach nur die eine oder andere originelle sprachliche oder musikalische Idee. Rein thematisch orientiert er sich zu sehr am Zeitgeist und rein inhaltlich an anderen Liedermachern, ohne einen eigenen Akzent setzen zu können. Da wäre sicherlich mehr zu holen gewesen.
Das Album ist vergriffen, ist aber über den Second-Hand-Handel mit ein wenig Geduld zu bekommen.
Diese neue CD von Dirk Schulte wartet erneut mit kleinen Schätzen aus seinem Fundus auf. Sie trägt den Untertitel WerkSpuren 1/2005, demzufolge gibt es auch weitere Alben im Kontext der "WerkSpuren". Da finden sich neben Live-Versionen - unter anderem vom „Phantom“ - auch neue Dinge wie die Vertonung des Gedichtes „Herbstlied“ von Friedrich Rückert, in dem es wunderbar gelun ...
Zusammen mit zwei "associés" (Teilhabern) und zwei "collègues" hat er dieses Album eingespielt. 5 Musiker - 9 Instrumente. Alle Texte (und auch die Musik) wurden von ihm geschrieben. Lustig, frech und realistisch sind seine Lieder. Es geht meistens um den Alltag. Mit viel Humor hält er uns einen Spiegel vor. Aber man findet auch ernste Geschichten in denen er ohne erhobenen ...
Das letzte Live-Album ist gerade mal vier Jahre alt, nur ein einziges Studioalbum ging ins Land, da kommt Ludwig Hirsch mit dem nächsten Konzertmitschnitt daher. Wer sich jetzt denkt, daß "Gottlieb" und "Dunkelgrau" deshalb vergleichbar seien, der täuscht sich immens. Der Grund: während "Gottlieb" mit einer kompletten Band eingespielt wurde, steht Ludwig Hirsch au ...
Ein charmantes und witziges Debut von Hannes Wader, jetzt endlich auch auf CD wieder veröffentlicht. Wenn man Hannes spätere Entwicklung ansieht, kommt einem diese Platte fremd und herrlich altmodisch vor, auch wenn seine Garstigkeit in einigen Liedern doch schon Ausdruck findet („Strenge Gesellen“). Gerade dass sie so absolut untypisch ist, macht den besonderen Charme aus. Und für alle ...
Die Platte haben mehr Leute hinten im Plattenschrank versteckt stehen, als man glaubt. Eine Live-Aufnahme, nicht aus der ZDF-Hitparade, auch wenn’s manchmal so klingt. Die kommunistische Jugend ist begeistert. Ich auch. ...
Der Verlag schreibt: Die Debüt-CD des Gelsenkirchener Künstlers Jörg Lehwald, die bei dem Hamburger Adagio - Label erschienen ist, ist über die Lehwald Musik-Vertrieb GmbH, Wirknerstr. 51, 45891 Gelsenkirchen und im lokalen Handel erhältlich. Auf ihr befinden sich ausschließlich Eigenkompositionen des Dichters/Texters und Komponisten Lehwald - alle in deutscher Sprache. Stilistisch setzt ...
Auf dem Höhepunkt seiner Karriere erschien dieses Album - meiner ganz persönlichen Meinung nach sein bestes. Der Poet Renaud in Höchstform. 1. Miss Maggie Eine Ode an alle Frauen und ihre Weiblichkeit mit einer gleichzeitigen politischen Stellungnahme gegen die ultra-liberale Politik von Margaret Thatcher. Renaud liebt alle Frauen wegen ihrer Weiblichkeit - ausser "Madame Thatcher&quo ...
Fünf Alben hatte Tom Waits auf den Markt gebracht. Einige waren von Erfolg gekrönt, andere wieder blieben links liegen und wurden wenig beachtet. Die Enttäuschung war groß – es wurde ihm langsam klar, daß er sich weiterentwickeln mußte, wenn er nicht zu einer seiner eigenen Figuren werden wollte, von denen er immer sang: gescheitert, im Hinterhof einer Kneipe, sturzbetrunken, ohne Perspekt ...
Pippo Pollina und Linard Bardill singen auf dieser CD nicht einfach nur ihre Lieder. Die Lieder verschmelzen im wahrsten Sinne des Wortes zu etwas völlig Neuem. Sie singen beispielsweise ihre Lieder mal virtuos zweisprachig zusammen. Dann begleitet der Schweizer seinen italienischen Freund in italienischer Sprache und umgekehrt. Aus dem Gitarrenspiel der beiden strahlt ihre Beisterung für die Mu ...
Dieses Album könnte man wohl als das "Umbruchswerk" von Ougenweide bezeichnen. Es wirkt vielleicht etwas orientierungslos, da die mittelalterlichen Elemente zwar noch vorhanden, aber doch weiter in den Hintergrund getreten sind. Die Musik wirkt etwas freier und experimentierfreudiger als auf früheren Alben, auch wenn an einigen Stellen der progressive Hauch der älteren Jethro Tull zu ...